Beiträge von Sbornaja

    Wollte das nicht so wahr haben, aber ja - es kommt einem fast so vor, als entwickle sich diese Reform in eine "Anti Züri" - Bewegung.

    Will echt nicht auf mi-mi-mi-mi machen so à la HCD und SCB, aber es beschleicht einem schon ein bisserl das Gefühl........

    Das ist definitiv so, aber hinter vorgehlatener Hand trötzeln dann alle über Lausanne und machen nun MIT denen ein Päckli gegen den ZSC, welcher unglaubliches für die ganze Liga geleistet hat. Undan ist der Welten Lohn und natürlich EIFERSUCHT.

    Die Löhne und der SalaryCap sind nur ein Vorwand.

    Die Löhne werden in 2-3 Jahren am gleichen Ort sein wie heute nur spielen dann 10 Ausländer oder mehr in der NLA.

    JETZT interessiert der Cup. Wenn wir schon im Finale stehen wollen wir das Teil auch gewinnen. Wobei ich Fribourg nicht mit 1:4 schlechter gesehen habe als uns.

    Unsere beiden Torhüter machen Freude! Könnte auch diese Saison wieder gut laufen für uns. Jetzt nur nicht zu euphorisch werden. Man hat ja gesehen, was eine enorm gute Vorbereitung ohne Niederlage bewirkt hat: Einen ziemlich miesen Saisonstart.......

    So klar war das überhaupt nicht auch wenn der Zett etwas besser war. Latte und Posten haben für einen tadellosen Waeber auch mitgeholfen. Glück war nun auf unserer Seite, erinnerte mich an Ryan Gardner damals in den Playoffs in Fribourg.

    Nie gut, wenn man als Trainer die Presse gegen sich hat.......

    Die haben ihn aber von Interview 1 an immer angegriffen... Seine Art war ihnen zu ruhig, Rizzo nur Notlösung und und und

    Von Rizzo gestern sicher nicht schlau gewesen, aber aus meiner Sicht etwas verständlich.

    Wo war übrigens Toni Domgjoni die letzten 3 Spiele, wenn`s mal nicht läuft kommt nicht viel von Ihm. Aber man könnte wahrscheinlich jeden anderen im Mittelfeld / Sturm (ausser Doumbia!) aufzählen.

    Rizzo zählt halt Lehrgeld die letzten 3 Spiele, aber noch bin ich zufrieden mit Ihm. Mein Ziel in die Top 5!

    Es fehlt an 1-2 Vollblut-Stürmern, obwohl mit Ceesay`s Einsatz super gefällt.

    Kramer ist kein Stürmer, sorry! Der ist mit Abstand die schlechteste Spitze in der ganzen NLA.

    Tim Berni wird nicht ins Blue Jackets Camp gehen und bleibt bis Ende Saison beim ZSC. Quelle Columbus Blue Jackets.

    Genau, Danke Rangersfan!

    Tim Berni kehrt nicht nach Columbus zurück
    Good News für den ZSC: Nordamerika-Leihgabe bleibt bis Ende Saison

    Die ZSC Lions können in naher Zukunft weiterhin auf Tim Berni zählen. Der Verteidiger, der eigentlich den Columbus Blue Jackets gehört, bleibt bis zum Ende der Saison. Dies gaben die Blue Jackets am Sonntag bekannt.

    Berni wurde vom amerikanischen Team im Jahr 2018 in der sechsten Runde gedraftet. Noch wartet der 20-Jährige aber auf sein erstes Spiel in der NHL. Auf diese Saison hin hätte Berni eigentlich nach Übersee wechseln wollen, das Coronavirus machte ihm aber wie auch vielen anderen jungen Spielern einen Strich durch die Rechnung. Deshalb wurde er zurück nach Zürich verliehen.

    So bleibt Berni vorerst beim Verein, wo er gross geworden ist. Der Verteidiger stammt aus dem Nachwuchs der ZSC Lions, seit der Saison 2017/18 kommt er für die erste Mannschaft zum Einsatz. Bisher hat Berni 111 Spiele in der National League bestritten und dabei 20 Skorerpunkte verbucht.

    Sechs positive Fälle beim SC Bern - weitere Spiele verschoben

    Die Kantonsärztin hat für die ganze Mannschaft des SC Bern bis und mit Montag, 28. Dezember, Quarantäne angeordnet. Dies, nachdem insgesamt sechs Mannschaftsmitglieder positiv auf Covid-19 getestet wurden.

    Damit müssen auch die nächsten zwei Spiele der National League gegen die ZSC Lions (Mittwoch, 23. und Montag, 28. Dezember) sowie der Halbfinal des Swiss Ice Hockey Cup gegen den Genève-Servette HC (Dienstag, 22. Dezember) verschoben werden. Die Verschiebedaten werden zu gegebener Zeit kommuniziert.

    Pius Suter zurück zu den Chicago Blackhawks

    Stürmer Pius Suter wurde von den Chicago Blackhawks zurückgerufen, weil sich der verspätete NHL-Start nun abzeichnet.

    Der 24-Jährige, der im Sommer seine Ausstiegsklausel nutzte und einen NHL-Entry-Level-Vertrag bei den Blackhawks unterschrieb, steht den ZSC Lions damit am Sonntag im Cup-Halbfinal in Fribourg nicht mehr zur Verfügung. In sechs Meisterschaftsspielen für den Zett erzielte Suter zwei Tore und drei Assists.

    NHL season would start Jan. 13, play 56 games in agreement with NHLPA

    https://www.nhl.com/news/nhl-nhlpa…ent/c-319839598


    Cool. danke Larry!

    Die NHL und die NHLPA konnten sich einigen
    Fehlt nur noch die offizielle Bestätigung: Der Starttermin für die neue NHL-Saison steht


    Nach einem langen Hin und Her scheinen sich die NHL und die NHLPA nun endgültig geeinigt haben, dass die neue Saison in der besten Eishockeyliga der Welt am 13. Januar 2021 starten kann.

    Auch wenn das Startdatum noch nicht offiziell bestätigt worden ist, so berichten amerikanische Medien übereinstimmend, dass man sich darauf verständigt habe. Demnach soll die Regular Season nur 56 Spiele beinhalten und die ersten Trainingslager der einzelnen Teams sollen ab dem 31. Dezember beginnen.

    Noch gilt es aber zu betonen, dass noch zahlreiche Details unklar sind und dass der Plan unter anderem noch von den Gesundheitsbehörden in Kanada abgesegnet werden muss. Es soll ausserdem vorgesehen sein, dass die Teams nur Partien innerhalb der eigenen Division abhalten und auch dass die kanadischen Teams nur gegeneinander spielen könnten.

    Kurt Loher ist im Alter von 82 Jahren gestorben
    Die Lions trauern um einen ehemaligen Meisterspieler

    Die ZSC-Gemeinde trauert um einen früheren Spieler: Kurt Loher verstarb mit 82 Jahren nach längerer Krankheit. Der Filigrantechniker wurde mit dem ZSC 1961 Meister. Er führte in jenem Team den Sturm mit Peter Meier und Pio Parolini. Loher war ein Ur-ZSCler, er stürmte von 1956 bis 1968 im Hallenstadion.

    In den fünfziger Jahren – der ZSC spielte als einzige Schweizer Mannschaft der NL A seine Heimspiele seit 1950 in einer Halle – spielte der Farmteamgedanke schon eine entscheidende Rolle. Die 2. Mannschaft der Zürcher, die in der NLB im Einsatz stand, konnte regelmässig dem Fanionteam neues Blut zuführen. Als sich verschiedene Mitglieder der Meistermannschaft von 1949 aus dem aktiven Sport zurückzogen, nahmen junge Cracks aus dem B-Team ihre Plätze ein und bildeten im Laufe der folgenden Jahren das Gerüst für die Mannschaft, die Jahr für Jahr stärker wurde und sich 1961 den dritten Meistertitel in der Geschichte des ZSC sicherte. Einer der Gründe für den Titelgewinn war die Tatsache, dass die Zürcher als erstes Schweizer Team konsequent mit drei Sturmlinien agierten.

    So kam auch Kurt Loher 1956 aus der 2. Mannschaft zu seinen ersten Einsätzen in der obersten Spielklasse. Er war Mitglied der Mannschaft, die 1960 den Schweizer Cup und 1961 sogar das Double gewann, und hielt dem «Zett» bis 1968 die die Treue. Dann half er mit, in Dübendorf eine Nachwuchsausbildung aufzubauen, von der später auch der ZSC in hohem Masse profitieren konnte. 1980 half Loher noch für einige Monate an der ZSC-Bande neben dem Schweden Kent Sundqvist aus.

    Ruhe in Frieden, Kurt!

    Pius Suter: «An Weihnachten bin ich wohl nicht mehr hier»

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    Schad, aber war klar, dass auch er bald seine 7 Sachen packen muss.

    Tschüss Valascia: Abschied von Ambris Seele aus Stein
    von Klaus Zaugg (Text) und Pius Koller (Bilder) aus Ambri - CH Media

    Nach dieser Saison wird mit der Valascia ein Kraftort unseres Hockeys für immer von der Landkarte verschwinden. Ein letzter Rundgang durchs mythischste Stadion unseres Eishockeys.

    Vielleicht muss es so sein. Wir wollen nicht grübeln. Vielleicht wollen die Hockey-Götter, dass Ambri seine letzte Saison in der Valascia ohne Zuschauer («Geisterspiele») verbringen muss. In seiner letzten Saison ist Ambris Hockey-­Tempel – man möge uns den Pathos verzeihen – leergefegt von allem, was die Melancholie des Abschiedes stört. Vom Lärm des Publikums und – um es im Sinne des Buches der Bücher zu sagen – von den «Geldwechslern und Taubenhändlern», von den Geschäftemachern.

    Im Sommer 2021 wird Ambri nach 62 Jahren die 1959 eröffnete Kunsteisbahn Valascia verlassen. Weiterziehen. Quer durchs Dorf. Hinüber ins neue, von Stararchitekt Mario Botta konzipierte, fast 50 Millionen teure Stadion auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes. Verliert Ambri ohne die Valascia die Identität? Wird Ambri am Ende in der neuen Arena gar wie Lugano oder Zug? Nein. Es gilt, was der englische Staatsmann Thomas Morus schon vor fast 500 Jahren gesagt hat: «Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.» So ist es. Die Flamme wird weitergegeben. Hinüber in den neuen Hockey-Tempel.

    Eine Art Rückzugsort der Tempelritter

    Abschied von der Valascia. Ohne Publikum. In Begleitung von Pius Koller. Offiziell Fotograf. Aber eigentlich mehr Künstler, Hockey-Romantiker und im Herzen einer von Ambri. Und wer hätte für uns ein besserer «Reiseführer» sein können als Paolo Duca. Ein Sohn der Leventina, der Ambri einst als Spieler und Captain prägte und nun als Sportdirektor durch schwierige Zeiten navigiert. Und siehe da: Still und leer übt die Valascia eine noch grössere, seltsame, beinahe unheimliche Faszination aus. Müsste Dan Brown ein Hockey-Stadion in seinen düster-magischen Geschichten einbauen – er würde die verlassene Valascia eines Spätsommertages beschreiben. Sie wirkt wie eine Mischung aus einem geheimen Rückzugsort der Tempelritter und einem Atombunker für den Bundesrat. Die Valascia ist Ambris zu Stein gewordene Seele.

    Sicht auf die legendäre Curva Sud.

    Fremder, trittst Du ein in den Bauch der Valascia, dort, wo die Spieler das Eis betreten und verlassen, dann siehst Du auf der linken Seite erst einmal den langen Gang, der direkt zum Heiligtum, zur Kabine Ambris führt. Gäbe es in der Hockey-Kultur eine Bundeslade – in der Kabine dieses Hockey-Tempels würde sie stehen. Ich habe unzählige Stadien gesehen, auch in Nordamerika und in Russland. Aber so etwas wie diesen Gang mit dem sterilen Charme eines Bunkers, bemalt mit den blauen Klubfarben gibt es sonst nirgendwo auf der
    Welt.

    © CH Media

    Hier bin ich nach einem Spiel schon oft gestanden. Aber weiter bin ich noch nie gekommen. Und nun führt uns Paolo Duca durch ein unterirdisches Reich, wie es sonst keines gibt im Eishockey. Logisch, hier befinden wir uns ja auch in einer gigantischen Zivilschutzanlage. Mit mächtigen, dicken Mauern, die auch den Lawinen widerstehen, die von den steilen Bergflanken herabdonnern können. Die Valascia ist tatsächlich in lawinengefährdetem Gebiet erbaut worden und das ist auch ein Grund, warum sie geschlossen und dann vollständig abgebaut wird.

    Die Valascia gibt es seit 1959.

    Weitverzweigt ist dieses Schattenreich und manchmal sucht Paolo Duca einen Lichtschalter. Auch die Suche nach dem Licht passt zu Ambri und hilft uns, die Seele des Klubs zu verstehen.
    Sportgeschichte.

    Historiker vermuten, dass die Ortsbezeichnung Ambri vom Wort «Ombra» kommt. Schatten. Das Dorf und die Valascia liegen am rechten Rand des Tals. Auf der Schattenseite. Im November verschwindet die Sonne hinter den hohen Bergen, hinter dem 2 760 Meter hohen Piz Massari, einem Gipfel der Lepontinischen Alpen. Sie geht erst im Februar wieder auf. Mehr als drei Monate lang kein Sonnenstrahl. Diese Melancholie aus der scheinbar ewigen Nacht vom November bis Februar erklärt uns ein wenig die Melancholie, die mitschwingt bei einem Klub, der noch nie Meister geworden ist. Und vielleicht nie Meister werden wird.


    Geheimer Hinterausgang für die Schiedsrichter

    Wie ein Fuchsbau aus Beton ist dieser Bauch der Valascia. Ohne kundige Führung würde sich der Unkundige in dieser Unterwelt verirren. Gewaltige Betontüren werden geöffnet. Wieder befinden wir uns in einem langen Gang. An den Wänden Bilder aus der ruhmreichen Vergangenheit.


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    Links und rechts lassen sich Türen öffnen. Es gibt in dieser unterirdischen Welt zusätzliche Kabinen für die Gästemannschaft und für die Junioren.

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    Einen Aufenthaltsraum für die Frauen und Freundinnen der Spieler und für die Kinder. Räumlichkeiten zum Verstauen von Material. Und natürlich eine Kabine für die Schiedsrichter. Weil die Männer im schwarz-weiss gestreiften Dress («Zebras») manchmal den Volkszorn erregen, gibt es für sie sogar einen geheimen Hinterausgang. Aber all diese Räume finden wir nicht auf einer Ebene. Wir steigen Treppen hinauf und Treppen hinab. Wie viele Kammern sind es? Ich habe sie nicht gezählt. Aber 20 sind es mindestens.

    An einer Wand lese ich einen Leitspruch und wer ihn gelesen hat, weiss, warum sich Ambri seit dem Wiederaufstieg von 1985 im Hockey-Geschäft zu behaupten vermag wie das gallische Dorf von Asterix und Obelix im römischen Weltreich. Auch ohne den Zaubertrank von Miraculix.


    © CH Media
    (Wenn du nicht laufen kannst, dann gehe. Wenn Sie nicht gehen kannst, dann krieche. Tu, was du tun musst, aber geh vorwärts und gib nie Sie auf. Gib niemals auf!)

    In der Valascia könnte sich nebst der Bevölkerung des Dorfes auch eine ganze Kompagnie unserer Gebirgstruppen einrichten. Inklusive Arrestlokal. Hätte es die Valascia in den 1930er- und 1940er-Jahren in dieser Form schon gegeben, dann wäre sie ein Eckpunkt des «Réduit», der weltberühmten Alpenfestung von General Henri Guisan geworden. Das ist die Valascia eben auch: ein «Réduit», eine Trutzburg, ein sicherer Rückzugsort. In Beton gegossene Geschichte. In Beton gegossene Leidenschaft. In Beton gegossener Ruhm. Aber auch in Beton gegossene Weltoffenheit und Versöhnung. Wenn der Gotthard als steinerne Seele der Schweiz bezeichnet wird, dann ist die Valascia mit der dazugehörenden Zivilschutzanlage die steinerne Seele Ambris, ja, unseres Hockeys. Wir nehmen Abschied von Ambris Seele aus Stein und Beton.

    Diese Anlage, während des Kalten Krieges gebaut, um uns vor einem Feind aus dem Osten, vor den Russen zu schützen, haben die Russen schliesslich tatsächlich erobert. Igor Tschibirew, Pjotr Malkow, Waleri Kamenski, Dimitri Kwartalnow, Juri Leonow, Igor Fedulow und Oleg Petrow haben uns mit ihrer Kunst die Hockey-Seele in so manchen bitterkalten Winternächten gewärmt. Und nie ist Ambri höher gestiegen als mit Oleg Petrow – bis hinauf auf den Gipfel des Qualifikationssieges. Bis hinauf in den Final. Und den hat Ambri im Frühjahr 1999 verloren.

    EISHOCKEY-TRAINERDer «ewige Ralph» ist schon 61 – na und?

    Ralph Krueger steht in Buffalo vor seiner zweiten NHL-Saison. Die erstaunliche Geschichte eines Trainers, der eigentlich ein Politiker ist.

    Trainer? Gewiss Ralph Krueger ist Cheftrainer der Buffalo Sabres in der NHL, der wichtigsten Hockeyliga der Welt und mit einem Jahresgehalt von 3,9 Millionen Dollar einer der bestverdienenden seiner Branche. Doch er ist viel mehr. Trainer brauchen Erfolge, um ihre Position zu sichern. Noch viel wichtiger als Siege ist deshalb Macht. Macht, um kritische Situationen zu überstehen. Kein anderer ist ein so guter Machtpolitiker wie Ralph Krueger. Seine Branchenkollegen kennen kaum den Namen von Niccolo Machiavelli. Er aber hat die Werke des grossen italienischen Staats-Philosophen, Politikers und Schriftstellers verinnerlicht. Ralph Krueger lebt, was der grosse Machiavelli vor mehr als 500 Jahren lehrte. Und so gelingt es ihm, gute Beziehungen in Macht umzuschmieden. Sein jüngstes Meisterstück: Buffalo hat im Frühjahr die Playoffs verpasst. Aber nicht Trainer Ralph Krueger wird gefeuert. So wie es sonst allerorten der Brauch ist. Sondern General Manager Jason Botterill.

    Bei den Entscheidungen mitreden

    Der Trainer bleibt im Amt, sein Chef muss gehen: das kommt eigentlich gar nie vor. Und zeigt, wie gut Ralph Krueger seine Macht in Buffalo gefestigt hat. Er ist sozusagen General Manager und Coach. Was er natürlich weit von sich weist. «Nein, das will ich nicht.» Aber er gibt immerhin zu: «Meine Beziehung zur Besitzerfamilie, zu Kim und Terry Pegula ist enger geworden. Wir hatten viel Zeit, um unsere Situation zu analysieren. Es ist klar, dass ich in dieser Konstellation nun stärkeren Einfluss auf die Entscheidungen habe.»

    Bei den Entscheidungen mitreden: davon träumen alle Trainer der Welt und kaum einem ist es vergönnt, es zu tun. Ralph Krueger sagt: «Ich versuche herauszufinden, was für das Team das Beste ist und wenn wir dann eine klare Vision haben, dann möchte ich, dass sehr schnell entschieden wird.» Als Coach oder als geschäftsführender Präsident ist der direkte Zugang zu den Besitzern hilfreich. «Ich kenne das aus Southampton: die Nähe zur Besitzerin machte es möglich, unkompliziert zu entscheiden und sehr schnell die Kultur zu ändern. Aber ich will nur der Headcoach sein. Das ist meine Rolle und ich habe den Job in Buffalo ja gerade deshalb angenommen, weil ich in Southampton die Nähe zum Sport vermisst habe.»

    Arbeiten auf dem Eis, aber alle Macht: erst so wird der Trainer fast unentlassbar. So war es damals in der Position als eidgenössischer Nationaltrainer. Er stand Verbandspräsident Werner Kohler so nahe, dass es ihm gelang, im Sommer 2000 einen Sechsjahresvertrag (!) auszuhandeln. Heute gibt Ralph Krueger zu, dass er ohne diesen Vertrag nach der Enttäuschung beim Olympischen Turnier von 2002 in Salt Lake City (in den Gruppenspielen ausgeschieden) gefeuert worden wäre.

    Das Rücken in die Mitte des Machtzentrum

    Ralph Krueger sagt über seine heutige Position in Buffalo: «Es ist einfach so dass ich vom Rand mehr zur Mitte gerückt bin.» Es ist der Satz, der uns das Phänomen Ralph Krueger erklärt: Er kommt zu einer Organisation und dann rückt er in die Mitte, ins Machtzentrum vor. Damals beim Verband, heute in Buffalo. Nur so ist diese «ewige Karriere» möglich geworden. Nur ein einziges Mal ist er bis heute nicht bis ins Zentrum der Macht gelangt. In Edmonton. Und dort ist er als Cheftrainer auch zum bisher einzigen Mal gefeuert worden. «In Edmonton war ich sehr weit weg von den Entscheidungsprozessen. Ich passte nicht zur Klubkultur. Wir waren nicht gleicher Meinung und ich hätte mich ändern müssen, um zu bleiben.»

    Der in Winnipeg geborene Sohn deutscher Einwanderer betritt 1997 als Nationaltrainer in der Schweiz ins Rampenlicht und seither prägt er das Eishockey. Und als er zwischendurch mal nicht auf der Hockey-Bühne steht, hat er einen grossen Auftritt in der Premier League, der wichtigsten Fussball-Liga der Welt. Als geschäftsführender Präsident des FC Southampton. 1998 löst er mit dem WM-Halbfinal eine Welle der Hockeybegeisterung aus, als es im täglichen Leben kein Internet gibt, SMS-Botschaften als futuristisches Kommunikationsmittel und die Swissair als fliegende Bank gelten. Und heute steht Ralph Krueger immer noch an der Bande. Diese gefühlte Ewigkeit im gleichen Amt haben im Hockey sonst nur noch NHL-General Gery Bettman, der Ajoie-Vorsitzende Patrick Hauert, ZSC-Präsident Walter Frey, SCB-General Marc Lüthi und IIHF-Präsident René Fasel.

    Lieber Trainer statt Mitbesitzer

    Erstaunlich an dieser Karriere, dass der in der Schweiz eingebürgerte deutsch-kanadische Doppelbürger immer noch auf dem Eis steht und sich nicht in die Chefetagen verabschiedet hat. Denn dort findet er sich ebenso gut zurecht wie bei der täglichen Arbeit mit den Spielern. Er ist auch schon als Referent für Führungsfragen beim WEF aufgetreten. Und tatsächlich hatte er eine Offerte, um ganz oben anzukommen: bei den Teambesitzern: «Ja, diese Möglichkeit hatte ich. Eine Gruppe von amerikanischen Investoren wollte in der Premier League ein Team kaufen und ich sollte Präsident und Mitbesitzer werden. Aber ich habe über die Jahre gelernt, dass ich ein Lehrer, also ein Coach bin. Nach dem Ende meiner Spielerkarriere wollte ich in Texas Manager eines Golfklubs werden und ich bin getestet worden. Dabei kam heraus, dass ich am besten für den Job eines Golflehrers geeignet wäre.» Und so hat er die Chance nicht genutzt, Teambesitzer in der wichtigsten Liga der Welt zu werden und in die Teppichetagen aufzusteigen. «Ich habe mit meiner Familie die verschiedenen Möglichkeiten besprochen und auch meine Kinder und meine Frau haben gesagt: Du bist ein Headcoach. Geh nach Buffalo.»

    «Ich konnte fast nicht fassen, was ich sah»

    Ralph Krueger kennt den Fussball aus der Premier League und das Eishockey aus der NHL auf höchster Ebene. Seine Beurteilung der Entwicklung des Eishockeys seit seiner Zeit als Nationaltrainer (bis 2010) bis heute: «Das Eishockey hat sich seither in atemberaubender Art und Weise entwickelt. Keine andere Mannschaftsportart hat eine vergleichbare Entwicklung hinter sich. Als ich in Buffalo zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder ein Eistraining leitete, konnte ich fast nicht fassen, was ich sah: dieses Tempo, diese Präzision, diese Intensität! Es war für mich fast so, als sei ich Zuschauer eines unfassbaren Geschehens. Kein anderer Mannschaftsport kommt an die Qualität des Eishockeys heran.»

    Seine wichtigste Erfahrung aus dem Fussball-Business sei der Umgang mit ganz grossen Spielerpersönlichkeiten. «Sie verlangen so viel. Sie wollen auf alles eine Antwort. Wenn Du keine Antwort hast, dann verlierst du die Spieler. Du gibst einen Weg vor, auf dem Eis, im Spiel, im Training, neben dem Eis in den Pausen. Aber du musst von deinem Weg absolut überzeug sein. Sonst folgen dir die Spieler auf diesem Weg nicht.»

    Hat er je einmal keine Antwort gewusst? «Eine gute Frage. Ich möchte immer eine Antwort geben, egal was die Frage ist. Auch aus Respekt vor dem Fragesteller. Sicher hat es Situationen gegeben, in denen ich noch nicht das Wissen hatte, um eine Antwort zu finden. Aber ich bin weit weg davon, allwissend zu sein. Ich habe immer die Antwort mit dem Wissen gegeben, das ich im Moment hatte. Ich höre zu, wenn Spieler etwas sagen. Ich versuche, ein Trainer zu sein, der Lösungen bringt. Wenn ich die Lösung nicht gleich hatte, habe ich eine Auszeit genommen.» Ralph Krueger gilt als Gross- und Hexenmeister der Kommunikation.

    Aber er ist in den sozialen Medien nicht präsent: «So ist es. Ich rede lieber offen mit den Spielern. So kann ich Energie auftanken. Über soziale Medien ist das nicht möglich.» Wenn er etwas für die Öffentlichkeit zu sagen habe, dann tue er das über die klassischen Medien. «Das ist eine viel grössere Herausforderung, die ich nicht missen möchte. Es ist ja langweilig, wenn es keinen Widerspruch gibt und wenn ich nicht überzeugend auftreten muss. Der Verzicht auf soziale Medien spart sehr viel Zeit, die ich sinnvoller nutzen kann. Im Laufe dieses Sommers haben sich in Buffalo auch einige unserer Spieler ganz aus den sozialen Medien ausgeklinkt und sind froh darüber.»

    A propos ich finde die endlose Diskussion der Finanzen etc, völlig überflüssig. Konzentration auf den Z und das sportliche. Der Rest völlig uninteressant.

    Ja so chamers natürlich au mache, guet schwiezerisch d Auge zue und durre :mrgreen:

    Aber häsch recht, ändere chömers eh nümme und wenn den sicher nöd da ihne.

    SCB erneut in Quarantäne – Spiel gegen Fribourg abgesagt

    EISHOCKEY – Am Montag hat der SC Bern im Cup-Viertelfinal gegen Ajoie gespielt – zwei Tage später müssen die Jurassier aufgrund von 10 Corona-Fällen in Quarantäne. Und nun folgt das, was einige Hockey-Fans wohl schon befürchtet haben. Auch beim SCB wurden zwei Spieler positiv getestet. Die ganze Mannschaft muss per sofort vorsorglich in Quarantäne, die Partie vom Freitagabend gegen Fribourg-Gottéron wird abgesagt. Wie lange die Quarantäne dauern wird, ist noch offen. Zu befürchten ist aber, dass sie erst am 28. Dezember enden wird. Und damit die Berner keine frohe Weihnacht feiern werden.

    drecksverein, von glencore subventioniert.....

    mag die gar nicht :)

    Na und?

    Wenn du mit FANUC den Raum betrittst klatschen dann alle? :mrgreen:

    Oder wenn man Subaru fährt machen dann alle Platz auf der Strasse? Interessiert doch so lang wie breit woher die Kohle kommt, solange dies auf "einigermassen" legalem weg läuft.
    Ich weiss, ich weiss Glencore, Korruptionsverdacht, Rohstoffabbau, Kinderarbeit, Trinkwasser usw., aber glaub mir, dann müsstes du halbnackt durch die Strassen laufen und würdest dich durch Luft und Liebe ernähren.
    Ausserdem ist es sicher nicht die Aufgabe eines Eishockeyvereins dies zu ändern/hinterfragen. Dafür gibt es andere die das richten sollten/müssten.

    Glencore sponsert auch die EVZ-Heinis (Goldsponsor), passt doch ;P

    KLOten hatte in der Abstiegssaison mindestens ein Mittelfeld NLA-Budget

    Eben, mein ich doch. Gut da war dann auch Geld dabei, dass Sie/Er ja gar nicht hatten, aber egal :mrgreen:
    Die können schon ein anständiges Budget auf die Beine stellen, bin ich sicher.

    Keine Kohle aber dann einen Ersatz für Haas suchen und ziemlich sicher noch den einen oder anderen Ausländer verpflichten? Warum nicht einfach die Sportlichen Ziele herunter schrauben für ein paar Jahre und dies so klar kommunizieren?

    Der Denis Vaucher, seines Zeichen Ligadirektor, hilft da ja auch schon tüchtig mit. So möchte dieser auch nächstes Jahr zBsp. keinen Absteiger, so dass es die zwei Jammeri auf keinen Fall treffen kann die nächsten zwei Saisons. Gehört das dann auch in das sogenannte Gesamtpäckli rein?

    Extrem Provokativ und überspitzt:

    Was wollen die dann noch alles ins Päckli reinknallen? Fixe Stammplätze für Traditionsvereine und für den HCD/SCB im Playoff-Halbfinal Dauerkarten? Dass W. Frey ihre Löcher stopft und einen Budgetpool macht wo sich jeder bedienen kann?

    Naja träumen darf man...

    Solange die beiden Vereine Kohle hatten interessierten sie sich genau einen Scheissdreck um Rappi/Langnau/Ambri und niemand kann mir weiss machen dass die Löhne in den letzten 3-4 Jahren so exorbitant gestiegen sind, dass diese nicht bezahlt werden können.

    Die zwei scheissen sich vor Lausanne flüssig in die Hose und sehen dass sie hier nicht Schritthalten können, so siehts doch aus. Jetzt waren doch sie die Stars in den letzten Jahren, aber Lausanne darf das jetzt nicht sein.

    Das "Lausanne-Problem" wird sich wieder einpendeln, auch ohne die ganzen Regeln zu ändern und wenn nicht sei es ihnen GEGÖNNT!! DIe haben ihre Arbeit gemacht, sind aus der NLB Niederung gekommen und rocken jetzt mit Kohle die Liga, was genau ist jetzt daran schlimm? Noch haben sie nicht einen Finger an einem Pott gehabt.

    Wir hatten über Jahre eines der grössten, wenn nicht das grösste Budget, dies war/ist aber noch lange keine Garantie für einen Titel.

    diejenigen, die zuwenig geld haben, sollen einfach absteigen?

    und woher kommen dann die, sagen wir vier teams, die genügend geld haben? liechtenstein oder jura?

    Ich glaube du verstehst mich falsch, wünsche niemandem den Abstieg oder den Konkurs.

    Ich sage nur dass man die hohen Löhne nicht bezahlen muss wenn man das Budget nicht stemmen kann und es keine Garantie für einen Stammplatz in der NLA gibt. Oder glaubst du Kloten hat ein tieferes Budget als zBsp. Langnau?

    Wenn Bern/Davos da auch nicht mehr mithalten können gibt ihnen genau was/wer das Recht in der NLA zu bleiben?
    Dann steigt man halt eben ab, wie in den letzten Jahrzehnten halt auch. In diesem System kommt das immer mal wieder vor und ist meistens aus finanziellen Gründen.

    Jura/ Ajoie? Warum nicht, hab schon lange keine faulen Marroni mehr an den Grind geschmissen bekommen :mrgreen:.

    Die jammern auch nicht so schlimm, wie die Bergler und Hauptstätter oder versuchen alle Regeln für sich zu ändern wenn`s mal nicht nach Wunsch läuft.

    Soll NIEMALS ein Angriff gegen dich gewesen sein in keinem Wort, einfach dass ich das noch geschrieben habe.

    Ging auch nicht an dich oder jemanden persönlich, sondern völlig allgemein geschrieben, ausser der Teil welcher sich auf die vergangenen Meistertitel bezog.
    Aber das ist ja nur eine Auflistung der vergangenen Titelvergaben, welche du ja auch erlebt hast und selber gesehen hast dass es auch anders hätte kommen können.

    Der ZSC stand in vielen Playoff-Paarungen kurz vor dem ausscheiden (Biel zBsp) da zählt nicht die Kohle auf dem Konto, auch nicht in einem 7 Finalspiel wenn es ins Penaltyschiessen geht oder du in der Verlängerung Spiel 7 auswärts in der Verlängerung den Samuelson machst. Das kann jede der 8 Mannschaften in Zukunft auch erreichen!
    Die Schere der möglichen Meisterkandidaten ist in den letzten 5 Jahre nicht kleiner sondern viel grösser geworden. Vor 10 Jahren hätte ich dir recht gegeben mit einem solchen System, aber nicht heute.