Beiträge von Sbornaja

    We will see.......

    Sehe ich auch nicht so wie du.


    Gerade die Transfers von Moy und Vermin könnten das Sahnehäubchen sein.

    Alles sprach immer von Andrighetto und dass dies der Königstransfer ist (was sicher nicht unbedingt falsch ist) aber ein Moy oder Vermin sind dann nicht unbedingt Klassen schlechter, wenn nicht sogar auf Augenhöhe mit Andrighetto.

    Auch der SCB welcher nur mit 2 Importspielern spielt, kann dann gegen Playoffs hin noch auf dem Transfermarkt zuschlagen. Werden sie nicht machen wegen dem Geld? Ach der Lüthi ist ein genug schlauer Vogel um hier einen Mäzen für 2 Importspieler zu finden, wie dies auch die SCL Tiger gerade mit Marcus Nilsson gemacht haben. siehe hier: https://sport.ch/scl-tigers/668…en-top-stuermer

    Was zum Beispiel ein Karrer (ärgere mich noch immer über diesen Transfer) abliefert ist ebenfalls Spitze, der Mann spielt praktisch fehlerfrei und gegen vorne auch noch gefährlich.

    Das Genfer-Kader ist wirklich stark und jung mit einem hungrigen Trainer und passendem System!!

    Unsere Importspieler, aktuell zumindest, müssen hier eine grosse Schippe drauflegen um nur schon auf Augenhöhe mit denjenigen von Genf zu sein.

    Ein weiterer Faktor wird der Saisonstart (Lockout?) in der NHL spielen.
    Da wird`s bei einem Saisonstart ein grosses umziehen und durchwirbeln der Linien in gewissen Teams geben.

    Ich bin froh macht Rossi einem Talent Platz, welches die ganze Saison hier bleibt.

    Auch mit der Simic Entscheidung bin ich zufrieden.

    So ist bei uns eigentlich nur Suter welcher uns bei einem Start verlässt, was aber sicher ein Qualitätsverlust sein wird.

    Der NHL-Start verzögert sich weiter – Schuld ist nicht nur Corona, sondern auch das Geld

    Es ist Anfang Dezember und der Start der neuen NHL-Saison ist noch nicht absehbar.

    Am 1. Januar – so spät wie noch selten – hätte eigentlich die neue NHL-Saison beginnen sollen. Doch während einige Teams mittlerweile zwar mit den verfügbaren Spielern erste Trainings durchführen, scheint der tatsächliche Saisonauftakt noch weit weg. Das Problem? Natürlich die zweite Corona-Welle, die Nordamerika erreicht hat. Aber auch das liebe Geld.

    Die NHL-Teambesitzer und die Spielergewerkschaft (NHL Players' Association – NHLPA) streiten sich derzeit nämlich hauptsächlich über finanzielle Anliegen. Um zu erklären, worum es geht, müssen wir zuerst auf den letzten Sommer zurückblicken.

    Damals ging es in den Gesprächen zwischen der Liga und der NHLPA um die Fortführung der unterbrochenen Saison 2019/20, aber eben auch um eine vorzeitige Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (Collective Bargaining Agreement – CBA) im Hinblick auf die von der Coronavirus-Pandemie verursachte Krise. Damals einigten sich die beiden Parteien auf folgende Punkte:

    • Die Spieler stunden in der Saison 2020/21 zehn Prozent ihres Lohns. Diesen Teil sollen sie zu einem späteren Zeitpunkt erhalten.
    • Escrow (siehe Infobox) soll für die Saison 2020/21 bei 20 Prozent liegen, 2021/22 zwischen 14 und 18 Prozent, 2022/23 bei zehn Prozent und in den folgenden drei Jahren bei sechs Prozent.

    Teambesitzer wollen Bedingungen ändern

    Im Hinblick auf die nächste Saison sind die NHL-Teambesitzer mit dem im Sommer ausgehandelten Deal aber nicht mehr glücklich. Deshalb haben sie der NHLPA zwei mögliche Varianten vorgeschlagen. Entweder die Spieler stunden in der nächsten Saison 20 Prozent ihres Lohns und Escrow steigt auf 25 Prozent (ebenfalls nur 2020/21). Oder aber die Spieler stunden nächste Saison 26 Prozent ihres Lohns und Escrow steigt für die letzten drei Jahre des Deals auf acht bis neun Prozent statt deren sechs.

    Nach Ansicht der NHL habe sich die Situation wegen der Coronavirus-Pandemie noch einmal verschlechtert. «Wir haben damals Annahmen gemacht, die so heute nicht mehr zutreffen», erklärt NHL-Commissioner Gary Bettman. Das Problem ist, dass die Verluste bislang viel grösser sind, als die Besitzer im Sommer angenommen haben. «Den Spielern stehen sowieso nur 50 Prozent der Einnahmen zu. Wenn sie jetzt zu viel erhalten, müssen sie die Beträge einfach in den nächsten Jahren zurückzahlen», sagt Bettman.

    Der Liga drohen in den nächsten Monaten dazu noch weitere grosse Verluste. Aufgrund der epidemiologischen Lage scheint es unwahrscheinlich, dass bald wieder Zuschauer in den Stadien zugelassen sind. Und bei den TV-Geldern drohen aufgrund einer verkürzten Saison ebenfalls Verluste.

    Die NHLPA ist mit den Forderungen der Besitzer aber nicht einverstanden. «Wir haben erst gerade eine Abmachung getroffen, warum sollten wir das nun schon wieder ändern?», fragt ein Spieler gegenüber «Sportsnet». «Wenn wir den neuen Bedingungen zustimmen, wer garantiert uns, dass im nächsten Jahr nicht wieder neue Änderungen kommen?», fragt ein anderer. Die Gewerkschaft überlegt sich deshalb rechtliche Schritte, falls die Liga androht, die Saison platzen zu lassen.

    Aktuell scheint es nicht so, dass die beiden Parteien bereit sind, weit von ihren Positionen abzuweichen. Es braucht also einen Kompromiss und das möglichst bald. Denn so lange Liga und Gewerkschaft keine Einigung finden über die finanziellen Parameter der neuen Saison, kann sie auch nicht beginnen.

    Und Corona?

    Doch selbst bei einer allfälligen Einigung schwebt über der neuen NHL-Saison noch ein grosses Fragezeichen. Die zweite Corona-Welle hat auch Nordamerika erreicht. Die USA vermelden täglich neue Rekordwerte an positiven Tests, Hospitalisierungen und Todesfällen

    «Die zweite Welle scheint noch heftiger zu sein als die erste. Mit den Nachwirkungen von Thanksgiving und den Prognosen, was Weihnachten auslösen könnte, nehmen wir uns Zeit, um alles genau zu beobachten», sagt Gary Bettman.
    Der renommierte NHL-Insider Pierre LeBrun schreibt bei «The Athletic», dass er zwar noch daran glaube, dass es eine NHL-Saison geben wird, aber dass sie wohl nicht im Januar beginnen wird.

    Schliesslich müssen vor den ersten Ernstkämpfen auch noch Trainingscamps durchgeführt werden. Und nochmals vorher müssten viele Spieler nach der Reise in ihre NHL-Heimat wohl auch noch in Quarantäne.

    ____________________________________________________________________

    Was ist Escrow?

    Der aktuelle Gesamtarbeitsvertrag der NHL schreibt vor, dass jegliches «hockey related revenue» – also Geld, das die Teams durch Tickets, TV-Verträge, Gastronomie etc. einnehmen – zwischen Spielern (durch die Löhne) und Teambesitzern halbiert wird.

    Klingt in der Theorie einfach, ist in der Praxis aber etwas komplizierter. Denn die Spielerlöhne sind jedes Jahr eine fixe Summe. Die Einnahmen der Teams variieren aber von Jahr zu Jahr, insbesondere jene der kanadischen Teams, die zusätzlich noch vom Wechselkurs zum US-Dollar abhängig sind. Und da kommt Escrow ins Spiel.

    Damit die Spieler mit ihren Löhnen nicht einen zu grossen Teil des Kuchens erhalten, wandert jedes Jahr ein gewisser Teil der Spielerlöhne (meistens sind es mehr als 10 Prozent) auf einen Escrow-Fonds einer Drittpartei.

    Die NHL bestimmt, welchen Prozentsatz die Spieler abgeben müssen, indem sie die Gesamteinkünfte der Teams prognostiziert. Ende Saison, wenn die Teameinnahmen definitiv feststehen, wird das aufgesparte Escrow-Geld an Spieler und Teambesitzer verteilt, sodass die 50:50-Vorgabe erfüllt wird. Bleiben die Einkünfte der Teams unter den Erwartungen, erhalten die Besitzer die Mehrheit des Geldes, um dieses Loch zu stopfen. Sind die Einkünfte höher als erwartet, erhalten die Spieler ihr Geld wieder zurück.



    Mit dieser Aussage kommt er nach einem 0-4 in Langnau ;D.
    Naja nicht gerade Ideal, aber für mich zählen Genf, Lugano, Lausanne, Fribourg und auch der SCB zum Favoritenkreis. Alle mehr oder weniger auf Augenhöhe mit ein paar Vor- und Nachteilen.
    Auch Davos oder Ambri muss man dann zuerst mal schlagen....
    Somit habe ich glaub alle ausser Rappi und Langnau aufgezählt ;p und ehrlich gesagt würde ich es allen genannten zutrauen den Pott zu holen.

    Wenn der Titel nicht von uns geholt wird, würde ich mir wirklich mal einen welschen Meister wünschen. Würde der Region mal gut tun. Aber klar, Wayne, numme Züri und kein Wunschkonzert!

    Thomas Roost zählt die Westschweizer zu den Titelfavoriten
    Zug oder der ZSC? Wie wär’s mit Servette Genf?

    In den meisten Vorschauen wurde der ZSC als Meisterschaftsfavorit Nummer 1 gehandelt, Zug gilt als aussichtsreicher Herausforderer und dann gab es auch noch einzelne Nennungen für andere Teams, z.B. Lausanne. Ich wundere mich ein wenig, dass Genf kaum jemand auf der Rechnung zu haben scheint.

    Genf ist auf dem Eis und auf dem Papier seit dem Abgang von Chris McSorley nur noch besser geworden. An dieser Stelle will ich die unglaublichen Verdienste von Chris McSorley um das Genfer Eishockey keinesfalls schmälern. Er verdient eine Medaille als Stadtheiliger und eine grosse Vitrine im Genfer Museum für Kunst und Geschichte.

    Nüchtern betrachtet stehe ich aber zur Aussage, dass es seit dem Abgang von McSorley nur noch besser geworden ist. Ähnliches hat sich in Davos zugetragen, auch dort gab es mit Arno Del Curto einen Stadtheiligen der sich ums Davoser Eishockey unglaublich verdient gemacht hat. Auch Del Curto verdient eine grosse Vitrine, vielleicht nicht im eher schwermütig stimmenden Ernst Ludwig Kirchner Museum, dafür aber in der Chämi-Bar oder im Bolgen Plaza.

    Die Parallelen zwischen den beiden Eisheiligen sind unverkennbar. Beide waren Helden in ihrer Zeit, aber vermutlich keine Helden der Gegenwart und der Zukunft.

    Zurück zu Servette: In welchen Bereichen hat sich Servette Genf in den letzten zwei Jahren entwickelt? Im letzten Jahr setzte die Integration von jungen, teilweise Eigengewächsen ein und dies sehr erfolgreich. Gepaart mit einem überdurchschnittlich guten Import-Spieler-Paket (dies darf sich teilweise noch Chris McSorley gutschreiben lassen) und einem Coach der die Spieler auch spielen lässt, haben sie bereits in der letzten Saison die Hockeyschweiz mit erfrischendem und erfolgreichem Eishockey erfrischt und dies, obwohl sie vor der Saison mehrheitlich als ein Nichtplayoffteam eingeschätzt wurden.

    Auch in dieser Saison wurde Servette Genf in den Vorschauen auf die Saison erneut etwas unterschätzt. Die Entwicklung in dieser Saison ist dieses Mal weniger dem erfolgreichen Einbau von Eigengewächsen geschuldet, vielmehr hat sich Servette als klarer Transfersieger entpuppt.

    Die Verpflichtung von Linus Omark hat Wellen geschlagen, eine echte Ligaattraktion und dann das Meisterstück der Genfer Teppichetage: Die Trades mit Lausanne. In der NHL hätte ein solcher «Steal» höchste Wellen geschlagen. Ich weiss nicht welcher Teufel die Lausanne Verantwortlichen bei den Tyler Moy und Joel Vermin-Trades geritten hat. Vermutlich war es die Arroganz des Geldes, denn in unserer Liga kann man solche Trades mit viel Geld locker korrigieren.

    Ich will aber hier Lausanne nicht übergebührend kritisieren, denn auch sie haben sich vorerst souverän im Kreis der Tabellenspitze etabliert und dies, obwohl ich nicht nur die Trainerverpflichtung von Don Nachbaur sondern auch diejenige von Craig McTavish vor Saisonbeginn als bizarr eingeschätzt habe.

    Es geht um Lob. Das Lob gebührt Servette Genf, das mit magistraler Gelassenheit, Geduld und mit geringem Gegenwert die Schlüsselspieler Joel Vermin und Tyler Moy in die Calvin-Stadt getradet hat. Beide haben bisher nicht enttäuscht und sind mitverantwortlich dafür, dass ich Genf in dieser Saison zu den absoluten Topfavoriten auf den Titel zähle.

    Für diese Einschätzung ebenfalls mitverantwortlich ist der heisse Saisonstart des Goalies Gauthier Descloux, seine schnellen Beine machen ihn im unteren Bereich des Tors nur schwer bezwingbar. Falls Gleiches auch für die hohen Ecken des Tors gelten würde, hätten wir einen neuen NHL-Goalie, hierfür steht ihm aber die unterdurchschnittliche Körpergrösse etwas im Weg.

    Neben den ebenfalls gut gestarteten Wüthrich und Hollenstein ein weiteres Indiz dafür, dass sich die Verpflichtung von ausländischen Goalies kaum lohnt. Descloux hat Robert Mayer bisher vergessen gemacht, Wüthrich hat – zugegebenermassen nach nur kleinem «Sample-Size» - dem Finnen Karhunen in Bern den vorläufigen Rang abgelaufen und der EVZ spielt mit Hollenstein ähnlich erfolgreich wie mit Genoni.

    Zurück zu Servette: Sie gehören auf dem Papier zu den Titelfavoriten. Ein sehr gutes Goalietandem mit Descloux und dem soliden Manzato als Backup. Die Verteidigung ist – bisher allerdings nur auf dem Papier - so etwas wie die Schwachstelle der Genfer. Aber mit LeCoultre und Karrer stehen zwei talentierte Junge zur Verfügung und mit Marco Maurer und Jonathan Mercier werden sie von erfahrenen Spielern gestützt.

    Das Sahnehäubchen in der Genfer Defense ist der Schwede Henrik Tömmernes, vielleicht der beste Import-Verteidiger in unserer Liga. Kommen wir zu den Forwards: Ich sehe bei keinem anderen Team eine derart hohe Qualität bei den Top9-Forwards: Fehr, Omark, Winnik, Richard, Vermin, Moy, Rod, Riat, Smirnovs, das ist auf dem Papier allererste Sahne.

    Servette Genf wird den beiden Z noch kräftige Kopfschmerzen bereiten und auch das gefühlt budgetlose Lausanne darf die Genfer nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mag sein, dass bei Genf die Spielerpipeline bei Verletzungen nicht so gross ist wie anderswo, aber ein gesundes Servette-Kader ist das Beste was unsere Liga zu bieten hat.

    Allzu viel Eiszeit erhält er aber nicht von unserem Coach. Nun gut, ist noch nicht die "heisse Phase" der Saison. Kann sich also noch etwas ändern.

    Viel mehr Eiszeit als bisher wird Morant wahrscheinlich aktuell auch nicht erhalten, da Luca Capaul wieder fit ist und seine Sache nicht schlechter macht als er.

    Ich glaube/vermute, dass Morant gegen die Playoffs hin mit mehr Einsatzzeit rechnen darf.
    Seine Härte (Gewaltbereitschaft) wird den Unterschied zwischen den beiden ausmachen (je nach Playoff-Gegner), womit Capaul dann vermutlich eher weniger Eiszeit erhält.
    Bis dahin wird Capaul mehr Eiszeit erhalten und an die NLA herangeführt.

    Der Verteidiger im Porträt
    Johan Morant: Der "Polizist", der eigentlich Sportlehrer werden wollte

    Johann Morant ist einer der heissblütigsten Spieler der National League. Dabei hat er selbst nie an eine Profikarriere geglaubt.

    Wie der 34-Jährige gegenüber dem Slapshot-Magazin zu Protokoll gibt, habe er nicht an eine Profikarriere geglaubt und wollte Sportlehrer werden. Nun ist er "Polizist", so nannte ihn zumindest Harold Kreis, einer von Morants Trainern in sechs Jahren beim EV Zug. Denn Morants Aufgabe ist und war es, die körperlich feingliederigen Spieler zu beschützen. Dies ist auch seit dieser Saison in Zürich der Fall, wo Morant gleich einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat.

    Auch bei den Zürchern genoss der Franzose nicht immer den besten Ruf. ZSC-CEO Peter Zahner polterte einst gegen Morant, als dieser im Playoff-Final 2012 auf ZSC-Stürmer Cyrill Bühler einprügelte und danach für 14 Spiele gesperrt wurde: "Er hat nur eine Hirnzelle." Eine weitere, nicht unbedingt ruhmreiche Episode mit dem ZSC fand schon ein Jahr zuvor statt, als Morant Matthias Seger das Jochbein gebrochen hat. Und dies notabene in einem Testspiel.

    Doch Morant sei viel besser als sein Ruf, wie ZSC-Sportchef Sven Leuenberger im Slapshot appelliert. Seine Art zu spielen, sei auch ein Grund für die Verpflichtung gewesen:


    "Dieser Spielertyp hat uns gefehlt. Und wir hatten ihn auch im Nachwuchs nicht. Darum haben wir diesen Transfer gemacht."

    Sven Leuenberger, Slapshot Ausgabe November / Dezember 2020

    Nun möchte das Raubein im Herbst seiner Karriere erstmals Meister werden. Und nach der Karriere überlegt sich 1.81 Meter grosse Verteidiger tatsächlich die Polizeischule zu absolvieren: "Das reizt mich. Es bedeutet mir etwas, wenn ich Leute beschützen kann, ich mache das gerne", gab Morant im Slapshot weiter zu Protokoll. Und wer weiss, vielleicht beschützt der Verteidiger seine Teamkollegen bald nicht nur auf dem Eis, sondern auch daneben.

    NHL-Verstärkungsspieler bleibt wohl nur bis zur U20-WM
    Marco Rossi verlässt die ZSC Lions eher früher als später

    NHL-Verstärkungsspieler Marco Rossi dürfte die ZSC Lions demnächst verlassen.

    Das dürfte die ZSC-Fans interessieren: Scott Wheeler von The Athletic schreibt auf Twitter über die Pläne von Marco Rossi. Der Österreicher ist Ende Oktober als NHL-Verstärkungsspieler von den Minnesota Wild zu den ZSC Lions gestossen, drüfte aber laut Wheeler seine Zelte in Zürich sehr bald wieder abbrechen.

    Der Plan für den 19-jährigen Österreicher sieht vor, dass er Ende Dezember an die U20-Weltemeisterschaft reist. Nach dem Turnier in Edmonton wird sich Rossi voraussichtlich direkt ins Trainingscamp der Minnesota Wild begeben. Das ZSC-Abenteuer dürfte für den jungen Stürmer somit in wenigen Wochen enden.

    und warum man nicht mit dem Finger auf die die Eishockeyspieler zeigen soll
    Wie verhindert werden soll, dass weiterhin ganze Teams in Quarantäne gesteckt werden

    Im Schweizer Eishockey hat sich ein Wort eingebürgert, welches mittlerweile niemand mehr hören kann, richtig, die Quarantäne. Für eine Person ist dieses Wort allerdings noch um einiges schlimmer, als für alle anderen. Die Rede ist von Willi Vögtlin.

    Er ist in der National League für den Spielplan verantwortlich und hat derzeit alle Hände voll zu tun: "Man ist 24 Stunden dran und man kann auch nicht abschalten. Ich erwache vielfach in der Nacht und studiere an neuen Lösungen herum, welche ich dann am Morgen überprüfe. Wie gesagt, momentan bin ich voll absorbiert, nur mit dem Spielplan", erklärt er gegenüber MySports. Derzeit sind mit dem EHC Biel, dem HC Lugano, den SCL Tigers und den ZSC Lions gleich vier Mannschaften in Isolation. Das bedeutet, dass erneut viele Spiele verschoben werden müssen.

    Der Verband wollte genau eine solche Situation vor dem Saisonstart verhindern. Er hat die Regelung aufgestellt, dass ein Team antreten muss, insofern ihm zwölf Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung stehen. "Damals wussten wir allerdings nicht, dass die Kantonsärzte anders entscheiden und stets die gesamte Mannschaft in Quarantäne stecken", erklärt Vögtlin.

    Genau dieser Punkt sorgt nun dafür, dass der Unmut bei den Fans zunehmend grösser wird. In den sozialen Medien wird teilweise gar gefordert die Saison abzubrechen. Weiter werden aber auch die Eishockeyspieler beschuldigt, nicht vorsichtig genug zu sein. Das mag vielleicht auf einige wenige tatsächlich zutreffen, Ueli Schwarz erklärte im BackCheck von MySports aber sehr gut, warum man den Spielern bei einem positiven Test nicht viel Schuld zuweisen darf.

    Man muss aufpassen, dass man nicht mit dem Finger auf Teams oder auf Spieler zeigt und sie aufgrund mangelnder Disziplin beschuldigt. Wir haben alle ein Privatleben. Wenn dein Kind positiv von der Schule nach Hause kommt und dich ansteckt, dann hast du nichts falsch gemacht.

    Ueli Schwarz, 29.11.2020, MySports

    Weiter erklärt das Verwaltungsratsmitglied des EHC Biel, dass die Schutzkonzepte noch so gut sein können, solange man am Morgen in ein gutes Konzept hereinkommt und am Abend wieder aus diesem Konzept herausgeht, ist dies jedes Mal ein potenzielles Risiko, dass man sich irgendwo ansteckt.

    Eine Bubble wie in den NHL-Playoffs ist natürlich über eine ganze Saison hinweg nicht machbar, also mussten der Verband und die Liga nach neuen Lösungen suchen. Eine davon ist, dass der Spielplan im Dezember angepasst wurde.

    Die Dienstag- und Freitag-Runden haben wir nun mit der Hoffnung einberufen, dass die Schnelltest schon bald verfügbar sind. So würde bei einem positiven Fall die gesamte Mannschaft getestet und alle negativ getesteten Spieler könnten weiterspielen. Dann ist die Chance gross, dass man auf zwölf oder mehr Feldspieler kommt, womit wir den Spielplan besser einhalten könnten.

    Willi Vögtlin, 29.11.2020, MySports

    Sven Helfenstein bläst gleich ins selbe Horn: "Anders als mit den Schnelltests geht es nicht, dafür muss man kein Raketenwissenschaftler sein. Die Schnelltest müssen akzeptiert werden, sonst ist ein Profibetrieb nicht möglich."

    Wann diese Schnelltest verfügbar sein werden, ist derzeit noch nicht klar. Fakt ist allerdings, dass nichts an ihnen vorbeiführt. Nur so kann wieder ein Spielplan entstehen, der tatsächlich eingehalten werden kann.

    Mario Kogler übernimmt
    Knall bei den Mutzen: Der SCB-Coach legt sein Amt nieder

    Don Nachbaur hat dem SCB mitgeteilt, dass er sein Amt als Headcoach aus persönlichen Gründen per sofort niederlegt. Der SCB bedauert den Rücktritt seines Trainers sehr, hat aber grosses Verständnis für den Entscheid des Austria-Kanadiers. Über die Gründe ist beidseitiges Stillschweigen vereinbart worden

    Mario Kogler, bisher Cheftrainer des U20 Elit-Teams von SCB Future, übernimmt ad interim die Position als Headcoach.
    Der 33-jährige Österreicher Mario Kogler musste seine Spielerkarriere aus gesundheitlichen Gründen bereits in der Saison 2007/08 abbrechen. Er begann seine Trainerkarriere im Jahr 2009 und steht seit 2017 als Headcoach der U20 Elit-Mannschaft beim SCB unter Vertrag.

    Neu zum Trainerteam mit Petri Tuononen und Alex Reinhard stösst Alex Chatelain, bisher Verantwortlicher für Strategieentwicklung.
    Mark Streit, der bereits auf den beiden höchsten Nachwuchsstufen eine Trainerfunktion ausgeübt hat, wird die neue Trainercrew ebenfalls unterstützen. Die genaue Aufgabenteilung des erweiterten Trainerteams wird bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs am kommenden Donnerstag gegen den EV Zug vorgenommen.

    Ich vermute mal, dass an Egli eigentlich jedes NLA-Team dran ist. Einer der Spieler die sich die nächste Vertrags-Zukunft vergolden lassen kann. Wenn er in der Entwicklung weiter so grosse Schritte macht, sogar ein Thema für die NHL.


    Gespräche auch mit Dominik Egli

    Transfer-Doppelschlag war nicht genug: Noch eine junge Verstärkung auf dem HCD-Radar

    Gleich zwei junge Offensivspieler hat der HC Davos mit Valentin Nussbaumer und Axel Simic offenbar verpflichtet. Mit einem dritten möglichen Neuzugang wird bereits ebenfalls gesprochen.

    Noch ist nichts bestätigt, doch Valentin Nusssbaumer aus Biel und Axel Simic von den ZSC Lions verstärken nächste Saison wohl den HC Davos. Wie die Südostschweiz nun berichtet, führt Sportchef Raeto Raffainer bereits mit einem dritten potentiellen Neuzugang Gespräche. Der HCD hat den 22 Jahre alten Verteidiger Dominik Egli von den SC Rapperswil-Jona Lakers ins Auge gefasst. Auch Eglis Vertrag läuft am Ende dieser Saison aus, es ist allerdings zu erwarten, dass Davos wohl nicht der einzige Interessent sein wird.

    Derweil deutet sich allerdings bei den Bündnern auch ein Abgang ab. Stürmer Fabrice Herzog wird wohl kaum zu halten sein. Gemäss derselben Quelle wollte er die Bündner bereits letzte Saison in Richtung Zug verlassen, damals hatte der Verein die bessere Verhandlungsposition, weil der Vertrag von Herzog noch eine Saison lief. Nach dieser Saison steht es dem 25-Jährigen frei, in die Zentralschweiz zurückzukehren.

    Garrett Roe bleibt wohl ein Löwe
    Die ZSC Lions haben mit Leistungsträgern mit auslaufenden Verträgen Lösungen gefunden

    Aufgrund der Corona-Krise befinden sich die Hockey-Teams in einer speziellen Situation. Eigentlich sollte die nächste Saison geplant werden, doch beim konkret Werden beginnen die Vereine verständlicherweise zu zögern.

    Es kursieren derzeit nur vereinzelte Gerüchte in der National League, die potentiellen abgeschlossenen Transfers kann man noch an einer Hand abzählen. Die Clubs haben in allen Fällen noch keine Bestätigung abgeliefert. Gleichzeitig enden sehr viele Verträge im nächsten Sommer. Im Hintergrund laufen die Gespräche, dort wird verhandelt, Szenarien durchgerechnet, so auch bei den ZSC Lions. Bei den Zürchern scheinen einzelne Fälle bereits klar zu sein. Die Karrieren von Severin Blindenbacher und Roman Wick enden nach dieser Saison. Axel Simic ist einer der wenigen feststehenden Transfers, er wechselt zum HC Davos. Daneben laufen sieben weitere Verträge aus, doch ZSC Sportchef Sven Leuenberger deutet an, dass gewisse Fälle bereits gelöst wurden.


    "Mit dem einen oder anderen Leistungsträger konnten wir intern schon eine Lösung finden. Wir sind sicher nicht unter Druck."

    Sven Leuenberger, Neue Zürcher Zeitung, 30. November 2020


    Man müsse kein Prophet sein, um erahnen zu können, dass Garrett Roe zu diesen Leistungsträgern gehöre, mit denen bereits eine Lösung gefunden wurde, mutmasst die Neue Zürcher Zeitung. Es ist die zweite Saison des Amerikaners im Trikot der Zürcher und eben wohl nicht seine letzte. Daneben ist die Zukunft für Dario Trutmann, Dominik Diem, Raphael Prassl, Reto Schäppi, Marcus Krüger und Fredrik Pettersson noch nicht geklärt oder eben schon, einfach ohne das Wissen der Öffentlichkeit. Trotzdem wird man die weltweite Krise dem ZSC-Kader ansehen. Man werde vermehrt auf den eigenen Nachwuchs setzen, meint Leuenberger weiter.


    https://sport.ch/zsc-lions/6646…sungen-gefunden

    HC Lugano - ZSC Lions

    Zwei unterschiedliche Wege zu erfolgreichem Hockey treffen aufeinander

    Exakt drei Wochen nach dem Duell im Cup-Achtelfinale empfängt der HC Lugano neuerlich die ZSC Lions. Seit dem letzten Aufeinandertreffen spielten beide sehr erfolgreich, jedoch mit etwas unterschiedlichen Ansätzen.

    Die ZSC Lions grüssen derzeit von der Tabellenspitze. Diese Position ist aktuell jedoch eine Rangierung auf Zeit, die Zürcher profitieren davon, dass sie mehr Partien als ihre direkte Konkurrenz ausgetragen haben. Zu ihren Verfolgern zählt der HC Lugano. Die Tessiner stehen in der Tabelle derzeit auf dem sechsten Rang. Der Rückstand auf die Lions beträgt bei drei Spielen weniger lediglich sechs Punkte. Den Platz in der Spitzengruppe haben sich die beiden Teams jedoch durch sehr unterschiedliche Stärken erspielt.

    Hauptsache ein Tor mehr als der Gegner

    Die ZSC Lions sorgen für den neutralen Fan für viel Spektakel auf dem Eis. Selbst haben sie schon 46 Tore erzielt, der höchste Wert der gesamten Liga. Gleichzeitig erhalten sie jedoch auch 43 Gegentore. Das bedeutet, dass in den Spielen der ZSC Lions im Schnitt über sechs Tore fallen. Diese Statistik wird natürlich ein wenig geprägt durch das Tief Ende Oktober, als die Lions in drei aufeinanderfolgende Tore 19 Gegentore zugelassen haben. Zuletzt trat man etwas stabiler auf. Trotzdem gegen Davos, Genf und gegen die Lakers kassierte man jeweils drei Tore. Gewonnen haben jedoch in allen drei Fällen die Zürcher. Das Team von Rikard Grönborg spielt also gewissermassen mit dem Motto, hauptsächlich irgendwie ein Tor mehr als die Gegner zu erzielen. Es scheint zu funktionieren, die letzten vier Meisterschaftspartien wurden gewonnen.

    Ein derzeit sehr heisses Eisen im Feuer ist Chris Baltisberger. Der 29-jährige Stürmer hat in dieser Saison acht Mal getroffen. Damit ist er gemeinsam mit Denis Hollenstein der beste Torschütze seines Teams. In den vier letzten Meisterschaftsspielen erzielte er vier Treffer. Sehr dominant sind die Zürcher derweil in der Assist-Statistik. Gleich drei ZSC-Spieler sind weit vorne anzutreffen. Maxim Noreau hat elf, seine Teamkollegen Sven Andrighetto und Garett Roe je zehn Vorlagen auf dem Konto. Eine ziemlich heftige Offensivpower reist demnach am Samstag ins Tessin.

    Hinten Dicht

    Seit dem Cup-Spiel gegen den ZSC hat der HCL vier Siege aneinander gereiht. Hauptsächlich das sattelfeste Defensivbollwerk wusste zu überzeugen. Bevor sie am Freitag nach Biel gereist sind verfügten die Luganesi über die beste Defensive. Man hatte am wenigsten Tore erhalten, sowohl absolut als auch relativ zu den ausgetragen Spielen. Eine zentrale Position ist in diesem Defensivverbund natürlich der Torhüter. Niklas Schlegel führte vor der Freitagspartie die Rangliste der Torhüter sowohl bezüglich Fangquote als auch bezüglich Gegentore pro Spiel an. Die Betonung liegt bewusst darauf, dass diese Zahlen vor der Partie am Freitag gültig waren. In Biel präsentierte sich nämlich just diese Defensive löchrig. Sechs Tore liess Lugano zu, prompt setzte es eine Pleite ab.

    In der Offensive wird bei den Tessinern derweil der Vielfalt feien Lauf gelassen. In den Spielen gegen Ambri (4:2), Fribourg (5:4 n.V.) und Genf (2:0) erzielten die Bianconeri elf Treffer. Dabei trugen sich elf unterschiedliche Namen in die Torschützenliste ein. Trotzdem sticht ein Stürmer heraus, wenig überraschend ist es Neuzugang Mark Arcobello. Vier Tore hat er bislang erzielt, bemerkenswert ist dabei, dass er gleich drei Mal damit die Partie entscheiden konnte.

    Nichtsdestotrotz unterscheiden sich die beiden Teams bezüglich ihres zuletzt erfolgreich praktizierten Hockeys etwas voneinander. Die Stärken liegen entgegengesetzt, überspitzt formuliert trifft eine stabile Defensive auf eine geballte Offensivekraft. Die beiden Spitzenteams jedoch nur auf einen Spielteil zu beschränken, wäre zu drastisch. Doch die bisherigen beiden Duellen unterstreichen die getätigten Aussagen. Zum Saisonauftakt gewann Lugano, damals defensiv solid, gar zu Null, mit 4:0. Im Cup triumphierten dann die Zürcher, mit genau einem Tor mehr als der Gegner, 3:2. Welches Rezept führt im nächsten Spiel zum Erfolg?

    Trainingsgeheimnis gelüftet
    Auch dank diesem Schweizer NHL-Crack ist Baltisberger so gut drauf

    Chris Baltisberger ist in der Form seines Lebens. Nun hat der ZSC-Flügel ein paar seiner Trainings-Methoden verraten.

    Wie der 29-Jährige in einem Interview mit dem Blick zu Protokoll gibt, habe er immer den Fokus darauf gelegt, sich zu verbessern. Deshalb habe er im Sommer in Wetzikon Eis gemietet und darauf mit seinem Skills-Coach gearbeitet. Dabei soll auch NHL-Star Nino Niederreiter mit von der Partie gewesen sein.

    Zudem hebt Baltisberger auch den Coaching-Staff äusserst positiv hervor:

    "Man muss auch sagen, dass es der Coaching-Staff bei uns sehr gut macht. Wir haben mit Johan Andersson einen zweiten Assistenten, der für die Entwicklung der Spieler zuständig ist. Wir arbeiten an unseren Stärken, legen aber auch den Fokus darauf, was man noch verbessern kann."

    Chris Baltisberger,

    Für Baltisberger und seinen ZSC geht es am Samstag nach Lugano. Ob Baltisberger auch im Tessin an seine bisher starken Leistungen anknüpfen kann

    Alatalo auf dem Absprung in Zug

    Nach Transfergerüchten

    Biel-Verteidiger soll Alatalo ersetzen

    Nach dem der EV Zug bestätigt hat, dass man nicht mehr mit Santeri Alatalo rechnet, läuft die Suche nach einem Ersatz. Ein Nati-Verteidiger soll dabei ein heisses Thema sein.

    Wie EVZ-Sportchef Reto Kläy gegenüber Watson bestätigt, ist Samuel Kreis vom EHC Biel eine Option für die Zuger. Kreis wäre nicht nur sportlich, sondern auch finanziell eine sehr interessante Option. Sollte Alatalo gehen und Kreis kommen, dann spart der EV Zug laut Klaus Zaugg einen sechsstelligen Betrag bei den Salären.

    Ein weiterer Wunschspieler der Zuger ist Fabrice Herzog. Der HCD-Stürmer absolvierte eine hervorragende letzte Saison und spielte eigentliche eine wichtige Rolle in den Planungen der Bündner. Doch Herzogs Familie wohnt nach wie vor in Zug, so dass eine Rückkehr des 25-Jährigen definitiv eine Thema sein könnte.

    Dani8:

    Hier der ganze Fribourg Bericht: (von gestern)

    https://sport.ch/hc-fribourg-go…r-seine-zukunft


    Beendet er gar die Karriere
    Vertrag läuft aus: Stalberg prüft die Optionen für seine Zukunft

    Mit acht Vorlagen und vier Toren ist Viktor Stalberg stark in die neue Saison gestartet. Ob er in der nächsten Saison noch für Fribourg aufläuft, ist aber unklar.

    Denn wie der 34-jährige Schwede gegenüber La Liberte verrät, prüft er seine Optionen für die Zukunft. Dabei befasst er sich auch mit einem allfälligen Rücktritt, wolle er doch nur so lange spielen, wie es sein Körper zulässt und er sich konkurrenzfähig fühle.

    Er stellt aber auch klar: "Wenn ich meine Karriere fortsetze und der Club mich will, wird Gottéron meine erste Option sein."

    Ob der Club den routinierten Schweden über diese Saison halten will, ist offen. Christian Dubé äusserte sich zur Ausländersituation wie folgt: "Ich habe bereits zwei Importspieler unter Vertrag. Wenn alles gut geht, sind es dank der Option im Gunderson-Vertrag drei. Es bleibt ein Platz übrig."

    Spielt Stalberg so weiter wie bisher, dürfte er auf diesen letzten Platz aber wohl gute Chancen haben; sofern er denn weiterspielen will.

    • ZSC Lions 2:1 SCL Tigers

      Trotz Aluminiumpech klettern die Lions auf den Tabellenthron

      ZSC Lions vs. SCL Tigers in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.

      Der Spielbericht

      Das Heimteam startet tonangebend in die Partie. Schon nach 59 Sekunden kommt es zur ersten Überzahlmöglichkeit. Diese lassen die Lions noch ungenutzt verstreichen. Beim zweiten Überzahlspiel klingelt es dann aber. PETTERSSON trifft mit einem herrlichen Schuss in den Torangel zum 1:0 in der 7. Minute. Die Gäste laufen dem Puck oft nur hinterher, haben aber doch zwei oder drei gefährliche Torabschlüsse zu verzeichnen. Die Führung für die ZSC Lions ist aber mehr als verdient. Die Schussstatistik in den ersten 20 Minuten lautet 14:6 zu Gunsten der Gastgeber, zudem trifft Chris Baltisberger mit einem Ablenker nur den Pfosten.

      Noreau eröffnet das Drittel sogleich mit einem krachenden Check an Diem auf offenem Eis. Der Langnauer Center verschwindet danach in der Kabine. Hockey wird im Mitteldrittel auch noch gespielt. Wie bereits in Durchgang eins hat der Zett eindeutig Oberhand. Langnau kommt nur zu wenigen Abschlussmöglichkeiten. Gleich dreimal rettet die Torumrandung für Punnenovs im Mitteldrittel. Ein Tor will aber lange nicht fallen. Erst in der 39. Minute erhöht SIGRIST auf 2:0.

      Das Heimteam reisst in den letzten zwanzig Minuten, abgesehen von einen weiteren Alutreffer von Suter, keine Bäume aus und ist zeitweise doch etwas gar passiv unterwegs. Die Gäste können das aber nicht bestrafen. Der Anschlusstreffer von STURNY in der 57. Minute kommt zu spät. Auch in der letzten Minute vor Schluss mit einem sechsten Feldspieler strahlen die Emmentaler nicht genug Gefahr aus, als dass sie eine Verlängerung hätten erzwingen können.

      Alles in allem geht der Zürcher Sieg verdient, fünfmal rettete das Aluminium in dieser Partie für Punnenovs und auch die Schussstatistik spricht mit 38 zu 23 eine deutliche Sprache.

      Der Zett gewinnt so die vierte Partie in Serie und ist damit, weil Fribourg in Lausanne mit 1:6 untergeht, der neue Tabellenführer.

      Der Gewinner

      Lukas Flüeler (ZSC Lions): Vierzig Minuten lang kam Flüeler nur selten zum Einsatz und wenn es ihn dann mal brauche, war er zur Stelle. Parierte einmal mit einem bravourösem Reflex. Erst im Schlussdrittel wurden die Schüsse auf sein Tor mehr, doch der Goalie hält seinen Kasten lange rein. Beim Ablenker von Sturny war es schlussendlich machtlos.

      Der Verlierer

      Nolan Diem (SCL Tigers): Diem ist ein unglücklicher Verlierer, schlecht gespielt hat er wie viele seiner Teamkollegen nicht, aber er hat sich möglicherweise verletzt. Denn kurz nach dem Beginn des Mitteldrittels lief er auf offenem Eis in einen krachenden, aber regelkonformen, Check von Maxim Noreau. Der Stürmer verschwand danach in die Kabine und stand nicht mehr auf dem Eis. Wir hoffen es handelt sich um nichts Schlimmes und wünschen vorsorglich gute Besserung.

      Szene des Spiels

      In der 10. Minute knallt die Scheibe ein erstes Mal an den Pfosten. Chris Baltisberger hat sich vor dem Tor postiert und lenkt einen Handgelenksschuss von Tim Berni an den rechten Pfosten. Punnenovs wäre nie und nimmer dran gewesen. Die Szene stellt stellvertretend für die noch folgenden vier Aluminiumtreffer, ohne die das Spiel wohl deutlich früher entschieden gewesen wäre.

      Die Tore

      7. Minute,

      1:0 durch Fredrick Pettersson: Andrighetto passt zu Noreau und der legt quer zu Fredrik Pettersson. Der Scharfschütze vom Dienst lässt sich nicht zweimal bitten und trifft mit einem Laserschuss in die obere linke Torecke. Chris Baltisberger nahm Punnenovs noch die Sicht.

      39. Minute,

      2:0 durch Justin Sigrist: Krüger mit dem Pass in den Slot auf Justin Sigrist. Der Flügel geht bei den Gästeverteidigern irgendwie vergessen und kommt so völlig frei in Abschlussposition. Sigrist kann sich die Ecke aussuchen und bezwingt Ivars Punnenovs problemlos.

      57. Minute,

      2:1 durch Jules Sturny: Das ist der Anschluss! Grossniklaus versucht es einfach mal mit einem Distanzschuss von der blauen Linie. Sturny kann vor Flüeler noch ablenken und der Zürcher Goalie muss ein erstes Mal in dieser Partie hinter sich greifen.

    Ich bin mir nicht ganz sicher ob das wirklich stimmt, dass alle aufgezählten auslaufende Verträge haben. So hat zum Beispiel Dübe erst gerade kürzlich zur Vertragssituation von Stahlberg folgendes gesagt: "Ich habe bereits zwei Importspieler unter Vertrag. Wenn alles gut geht, sind es dank der Option im Gunderson-Vertrag drei. Es bleibt ein Platz übrig." In der Fribourg auflistung sind 3 Ausländer aufgelistet, was ja dann nicht stimmen kann, oder?:/

    Fett markiert habe ich noch Spieler welche ich für uns sehr interessant finden würde.



    Diese Verträge laufen aus

    Es brodelt allmählich in der Gerüchteküche: Diese Sportchefs müssen besonders um ihre Spieler bangen

    Lange war es sehr ruhig auf dem Transfermarkt in der National League, man hätte wohl eine Stecknadel fallen gehört. Doch nun beginnt es in der Gerüchteküche allmählich zu brodeln, wie so oft stehen dabei die Spieler im Fokus, deren Verträge im kommenden Sommer enden.

    Die Saison 2020/21 ist zwar noch jung, die Teams stehen in der National League mitten in der Qualifikation. Weiterhin stehen alle im Bann der Corona-Krise, die sich auch stark auf den Transfermarkt auswirkt. Trotzdem müssen die Sportchefs voraus denken und wenn möglich gar bereits die nächste Saison planen. Zumindest sportlich hat man ja Gewissheit, dass man keinen Abstieg fürchten muss. Trotzdem ist es derzeit schwierig, bereits die Planung der nächsten Saison konkret anzustossen. Doch bei welchen Teams steht überhaupt am meisten Arbeit an?

    SC Bern: 5 auslaufende Verträge

    Das sportliche hier und jetzt bereitet den Verantwortlichen beim SC Bern wohl genügend Kopfzerbrechen. Immerhin kommen bezüglich der nächsten Saison keine weiteren Sorgen auf Sportchefin Florence Schelling zu. Derzeit laufen nur fünf Verträge im kommenden Sommer aus. Einer dieser Akteure hat sich anscheinend für einen Vereinswechsel entschieden, Inti Pestoni kehrt wohl ins Tessin zum HC Ambri-Piotta zurück. Übrigens in diesen Auflistungen sind die derzeitigen Verstärkungsspieler auf Leihbasis, wie Gaëtan Haas einer ist, nicht eingerechnet.

    Auslaufende Verträge:

    Tomi Karhunen (FIN), Beat Gerber, Mika Henauer, André Heim und Inti Pestoni.

    HC Fribourg-Gottéron: 9 auslaufende Verträge

    Als zweites Team wird hier bereits der derzeitige Leader der National League aufgeführt. Auch beim HC Fribourg-Gottéron wurde schon viel vorgespurt. Trotzdem gibt es mehrere wichtige Personalien, hinter die ein Fragezeichen gesetzt werden muss. Im Vertrag von Import-Stürmer Ryan Gunderson hat es eine Option für ein weiteres Jahr. Die Arbeitspapiere von weiteren Ausländern laufen jedoch ebenfalls aus. Aus Fribourg war zuletzt zu vernehmen, dass man die Mannschaft gerne etwas verjüngen würde.

    Auslaufende Verträge:

    Marc Abplanalp, Philippe Furrer, David Desharnais (CAN), Viktor Stalberg (SWE), Ryan Gunderson (USA), Andrei Bykov, Nicolas Hasler, Gaétan Jobin und Nathan Marchon.

    ZSC Lions: 10 auslaufende Verträge

    Auch bei den ZSC Lions enden gleich drei Verträge von Import-Spielern im kommenden Sommer. Garrett Roe und Fredrik Pettersson gehören allerdings zu den ältesten Akteuren im Team. Gegenteiliges gilt für den 21-jährigen Axel Simic. Der Offensivspieler wurde zuletzt aber mit dem HC Fribourg-Gottéron in Verbindung gebracht, für den er drei Jahre in seiner Zeit als Junior auflief.

    Auslaufende Verträge:

    Severin Blindenbacher, Dario Trutmann, Garrett Roe (USA), Fredrik Pettersson (SWE), Marcus Krüger (SWE), Axel Simic, Reto Schäppi, Roman Wick, Raphael Prassl und Dominik Diem.

    Die Fett markierten Spieler würde ich gerne verlängert sehen.

    Genève-Servette HC: 11 auslaufende Verträge

    Elf auslaufende Verträge sind im Team des Genève-Servette HC zu finden. Bereits Ende November endet der Kontrakt von Torhüter Léo Chuard. Immerhin in zwei Fällen sollten die Verhandlungen relativ einfach sein. Daniel Manzato und Jonathan Mercier haben beide eine Option für eine weitere Saison in ihrem Kontrakt. Die beiden jungen lettischen Zwillingsbrüder Nils und Nauris Sejejs wird man wohl kaum abgeben. Fraglich ist sicherlich wie es mit Eric Fehr weitergehen soll. Bereits letzten Sommer deutete zwischenzeitlich alles darauf hin, dass der Kontrakt damals schon nicht verlängert werden würde.

    Auslaufende Verträge:

    Léo Chuard (November 20) Daniel Manzato, Jonathan Mercier, Arnaud Jacquement, Nauris Sejejs, Eric Fehr (CAN), Daniel Winnik (CAN), Nils Sejejs, Tyler Moy, Timothy Kast, John Fritsche.

    Lausanne HC: 11 auslaufende Verträge

    Wir bleiben am Lac Léman und wechseln zum Lausanne HC. Hier laufen elf Verträge aus, es sind zudem gewichtige. Zum einen ist die Zukunft von Luca Boltshauser ungewiss, doch da er der deutlich jüngere der beiden Torhüter ist, wird man ihn wohl kaum ziehen lassen. Die neu verpflichteten Verteidiger Justin Krueger, Noah Schneeberger und Aurélien Marti haben nur für ein Jahr unterschrieben. Gleichzeitig muss man hinter drei Import-Stürmer ein Fragezeichen setzen, einige wichtige Gespräche dürften in Lausanne bevorstehen.

    Auslaufende Verträge:

    Luca Boltshauser, Justin Krueger, Aurélien Marti, Noah Schneeberger, Cory Emmerton (CAN), Charles Hudon (CAN), Brian Gibbons (USA), Etienne Froidevaux, Benjamin Antonietti, Tim Bozon und Ronalds Kenins.

    EV Zug: 11 auslaufende Verträge

    Auf den EV Zug warten herausforderungsvolle Wochen betreffend der Kaderplanung für die kommende Saison. Die Defensive droht komplett auseinanderzubrechen. Unter anderem enden die Verträge von Raphael Diaz und Santeri Alatalo, an letzterem ist angeblich der HC Lugano interessiert. Auch die Zukunft einiger junger Spieler gilt es noch zu klären. In Zug werden wohl einige Verträge verlängert.

    Auslaufende Verträge:

    Raphael Diaz, Santeri Alatalo, Jesse Zgraggen, Dario Wüthrich, Livio Stadler, Erik Thorell (SWE), Carl Klingberg (SWE), Yannick Zehnder, Sven Senteler, Sven Leuenberger, Yannick-Lennart Albrecht.

    HC Lugano: 12 auslaufende Verträge

    Beim HC Lugano gibt es hinsichtlich der nächsten Saison eine wichtige Baustelle. Die Verträge des Goalie-Duos Niklas Schlegel und Sandro Zurkirchen laufen beide aus. Schlegel hat sich in dieser Saison mit starken Leistungen als Nummer eins etabliert. Bereits früher muss man mit Tim Heed zusammensitzen, der Kontrakt des Schweden endet in wenigen Tagen. Daneben gibt es andere wichtige Personalien wie jene von Reto Suri. Die Arbeit geht Hnat Domenichelli sicherlich nicht so schnell aus.

    Auslaufende Verträge:

    Niklas Schlegel, Sandro Zurkirchen, Tim Heed (SWE/ November 20), Jani Lajunen (FIN), Eliot Antonietti, Matteo Nodari, Giovanni Morini, Dario Bürgler, Matteo Romanenghi, Raffaele Sannitz, Reto Suri, Thomas Wellinger.

    HC Ambri-Piotta: 13 auslaufende Verträge

    Mittlerweile sind alle Teams aus der oberen Tabellenhälfte abgehandelt. Fortgesetzt werden die Ausführungen mit dem HC Ambri-Piotta. Dort endet bereits im Dezember der Vertrag mit dem Tschechen Jiri Novotny. Es gibt allerdings eine Option für eine Verlängerung. Hinsichtlich des kommenden Sommers gilt es einige wichtige Verhandlungen zu führen, beispielsweise mit dem finnischen Top-Stürmer Julius Nättinen oder mit Torhüter Benjamin Conz.

    Auslaufende Verträge:

    Benjamin Conz, Tobias Fohrler, Michaël Ngoy, Michael Fora, Jiri Novotny (CZE/ Dezember 20), Julius Nättinen (FIN), Brian Flynn (USA), Robin Schwab, Elia Mazzolini, Diego Kostner, Patrick Incir, Tommaso Goi, Elias Bianchi.

    EHC Biel: 13 auslaufende Verträge

    Gleich wie bei Ambri laufen auch bei Biel 13 Verträge aus. Darunter finden sich mehrere Import-Spieler. Verteidiger Petteri Lindbohm ebenso wie die beiden Stürmer David Ullström und Marc-Antoine Pouliot. Ullström ist jedoch nicht der einzige Schwede, dessen Vertrag in Biel auf das Saisonende terminiert ist. Anton Gustafsson teilt dieses Schicksal, er besitzt jedoch eine Schweizer Lizenz. Zudem ist auch die Zukunft vom 20-jährigen Talent Valentin Nussbaumer noch offen.

    Auslaufende Verträge:

    Petteri Lindbohm (FIN), Stefan Ulmer, Beat Forster, Samuel Kreis, David Ullström (SWE), Marc-Antoine Poulito (CAN), Anton Gustafsson, Ramon Tanner, Elvis Schläpfer, Valentin Nussbaumer, Fabian Lüthi, Jason Fuchs, Luca Cunti.


    SC Rapperswil-Jona Lakers: 16 auslaufende Verträge

    Bei den letzten drei Teams stellt man sich besser die Frage, wer denn schon einen Vertrag für die kommende Saison hat. Bei den SC Rapperswil-Jona Lakers sind es neun Akteure, darunter US-Stürmer Steve Moses. Um die Zukunft zahlreicher Leistungsträger muss noch gefeilscht werden. Es wird wohl eine Herausforderung, Stammtorhüter Melvin Nyffeler halten zu können. Auch die Verträge des Captains Daniel Vukovic und jene seiner beiden Vertreter laufen aus. Gleiches gilt für den tschechischen Stürmer Roman Cervenka. Einzig im Falle von Juian Payr existiert eine schriftliche Option auf deine Verlängerung. Vielleicht hilft die derzeitige gute sportliche Situation bei den Verhandlungen.

    Auslaufende Verträge:
    Melvin Nyffeler, Mauro Dufner, Dominik Egli, Julian Payr, Leandro Profico, Flurin Randegger, Daniel Vukovic, Roman Cervenka (CZE), Kevin Clark (CAN), Andrew Rowe (USA), Nico Dünner, Nando Eggenberger, Sandro Forrer, Michael Loosli, Martin Ness und Kay Schweri.

    SCL Tigers: 16 auslaufende Verträge

    Im Oktober haben die Tigers einen Coup gelandet, es ist ihnen gelungen, Goalie Ivars Punnenovs zu einer Vertragsverlängerung bis 2022 zu bewegen. Daneben gibt es allerdings zahlreiche Fragezeichen beim SCL. Die Aufgabe von Marc Eichmann ist keine einfache. Bei den Tigers wird wohl in einigen Fällen abgewartet, wie man finanziell durch die Corona-Krise kommt. Mit elf fortlaufenden Verträgen steht immerhin ein kleines Grundgerüst für die kommende Saison.

    Auslaufende Verträge:

    Samuel Erni, Andrea Glauser, Tim Grossniklaus, Anthony Huguenin, Federico Lardi, Sebastian Schilt, Robbie Earl (USA), Ben Maxwell (CAN), Toms Andersons, Nolan Diem, Loïc In-Albon, Raphaël Kuonen, Benjamin Neukom, Patrick Petrini, Julian Schmutz, Jules Sturny.

    HC Davos: 19 auslaufende Verträge

    Am meisten auslaufende Verträge weist der HC Davos auf. 19 Arbeitspapiere sind auf das Ende dieser Saison terminiert. Nur acht Spieler haben bereits einen Kontrakt für die nächste Saison. Das Torhüter-Duo der Bündner bleibt zusammen. In der Verteidigung sind es Claude-Curdin Paschoud und Lukas Stoop, die noch gebunden sind. Im Sturm wird die Mannschaft um die Gebrüder Wieser, Yannick Frehner und Enzo Corvi aufgebaut. Alle anderen Verträge müssten erst noch verlängert werden, strenge Wochen und Monate warten auf Raeto Raffainer.

    Auslaufende Verträge:

    Magnus Nygren (SWE), Davyd Barandun, Dominic Buchli, Félicien Du Bois, Samuel Guerra, Francesco Gärtner, Oliver Heinen, Sven Jung, Lorenz Kienzle, Perttu Lindgren (FIN), Aaron Palushaj (USA), Teemu Turunen (FIN), Marc Aeschlimann, Andres Ambühl, Benjamin Baumgartner, Chris Egli, Fabrice Herzog, Luca Hischier, Dario Meyer.


    NL-Klubs suchen nach Lösungen
    Geringere Gesamtlohnsumme und mehr Ausländer?

    Im Eishockey wird derzeit über eine Lohnobergrenze diskutiert. Die Gesprächsbereitschaft ist da.

    Mit den A-fonds-perdu-Beiträgen für professionelle und halbprofessionelle Klubs will der Bundesrat dafür sorgen, dass in der Corona-Krise die Sportstrukturen nicht untergehen. Diese finanzielle Unterstützung liess viele Teams in der Schweiz aufatmen.

    Die Beiträge sind aber an verschiedene Bedingungen geknüpft. Eine davon: Löhne von über 148'000 Franken müssen um 20 Prozent gekürzt werden. Für die Klubs eine komplizierte Ausgangssituation, denn ein solches Vorgehen verstösst eigentlich gegen das Arbeitsrecht. Deshalb werden derzeit diverse Alternativ-Szenarien diskutiert.

    • Reduktion der Gesamtlohnsumme: Anstatt die Spitzensaläre um 20 Prozent zu kürzen, würden es diverse Klubs begrüssen, wenn die Gesamtlohnsumme um einen Fünftel reduziert würde. Das würde ihnen in Sachen Strategie mehr unternehmerische Freiheiten lassen. So könnte ein Klub beispielsweise ein breites Kader an jungen, noch günstigen Talenten aufbauen, sich dazu aber teure Ausländer leisten, an deren Lohn er nicht schrauben muss.
    • Mehr ausländische Spieler zulassen: Eine weitere Idee ist es, mehrere Ausländer verpflichten zu dürfen und dann auch spielen zu lassen. Wenn Vereine nicht nur Top-Spieler, sondern auch «Durchschnittsspieler» im Ausland holen könnten, wäre der Markt grösser. Das Angebot würde damit bei gleichbleibender Nachfrage steigen. Das wiederum würde zu tieferen Löhnen führen. National-League-CEO Denis Vaucher hat diesen Vorschlag geäussert, eine solche Änderung wäre aber frühestens auf die Saison 2022/23 hin möglich.


    Das Positive an dieser Krise? Die National-League-Klubs ziehen alle an einem Strick. So laufen derzeit Gespräche über ein mögliches «Financial Fairplay», sprich eine Lohnobergrenze. Diese dürfte ein Klub zwar überschreiten, müsste aber eine Zahlungsleistung prozentual zum überschrittenen Betrag leisten.

    Ein Miteinander in Sachen Transfers

    Waren vor 6 Monaten noch nicht alle Klubs gesprächsbereit, so hat sich die Situation in der Zwischenzeit geändert. Auch bezüglich Transfers herrscht Konsens. So sagt ZSC-CEO Peter Zahner: «Wir haben einen Transferstopp vereinbart. Lohn- und Vertragsgespräche dürfen zwar geführt werden, aber nur mit den eigenen Spielern.»


    Hier der Link, es hat noch 2 Video`s unteranderem eines von Zahner, wenn ihr auf die kleinen blauen Pfeile klickt, sollten die Videos auch direkt kommen.
    https://www.srf.ch/sport/eishocke…mehr-auslaender

    Chlie mageri Statistik, aber ich postes jetzt trotzdem:

    Vorschau: ZSC Lions gegen die SCL Tigers

    Die ZSC Lions haben die letzten drei Spiele gewonnen und so ihre Minikrise definitiv überwunden.


    Langnau hat in zehn Spielen erst acht Punkte gesammelt und steht in der Rangliste bei Punkten pro Spiel ganz am Ende. In den letzten sechs Spielen resultierte nur ein Sieg.