Beiträge von Sbornaja

    he sbornaja! bin mit dir 100% einig...wir sind also schon zu zweit! :bier:

    abgesehen natürlich von trainer rizzo, lässt mich doumbia bauklötze staunen! hab es schon mal erwähnt hier drin: wieso hat den niemand aus den winterthurer niederungen befreit die letzten 2 jahre? so blind können doch sämtliche sportchefs und scouts nicht sein! :nixwiss:


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    Ha perfekt nicht alleine zu sein! :bier:

    In TD den "Erfolgsjungen" zu sehen, sorry aber das kann ich nicht ganz ernst nehmen. Nicht bös gemeint :winke:

    in der Schweiz gibt es auch sportchef & scouts???
    wozu haben wir dann überhaupt Präsidenten?

    bin verwirrt...

    :rofl: sehr guet.

    Fragt man sich manchmal wirklich wenn man die "constantinsche oder canepsche Taktik" anschaut...

    Ich bin kein Canepa-Basher, ich mag ihn, auch wenn er mich langsam "alt" und hin und wieder etwas "verwirrt" dünkt.

    10`000x lieber de Cillo als die chinesisch-portugiesischi-Gummi-Heugümper-Niederhasli-scheisse.


    Den lieber grad Konkurs ahmälde, als sonen seelelose Durchfall!

    Abartig wie tüüf das Pack gsunke isch. :facepalm:

    Zum Abschluss:

    Ich denke TD ist (etwas) besser als er das unter Magnin zeigte und aktuell reitet er auf einer (zu) hohen Welle.

    Mir ist das aber noch so recht, 1000x lieber so, als die Kacke unter LM :oops:.

    soeben hochgeladen worden:
    Nix da Wunderboy Toni Domgjioni, wurde nicht mal erwähnt und das ist auch gut so.

    Der FCZ vom Abstiegskandidaten zum Spitzenteam
    König, Chef oder Rakete: Die Gesichter des Zürcher Aufschwungs

    0:4 verlor der FCZ am 3. Oktober gegen Lausanne. Rund zwei Monate später zerzauste man eben diesen Gegner mit demselben Resultat selbst und unterstreicht den Anspruch zum Spitzenteam eindrücklich. Diese Wende ist eindrücklich und hat klare Gründe.

    Der Trainerwechsel hat beim FCZ die Wirkung definitiv nicht verfehlt. 13 Punkte in sechs Spielen unter Rizzo spülten die Zürcher auf Platz 3 der Tabelle und aus einem Abstiegskandidaten wurde eine Mannschaft, der in dieser Form viel zuzutrauen ist. Neben dem neuen Trainer hängt das auch mit diesen vier Akteuren ab.

    Der späte Königstransfer

    Am 10. Oktober lotste der FCZ den 28-jährigen Ousmane Doumbia vom FC Winterthur aus der Challenge League ins Schweizer Oberhaus. Nachdem der Ivorer in den letzten zwei Jahren das Mittelfeld in der zweithöchsten Schweizer Liga dominiert hatte ein überfälliger Wechsel. Dennoch blieb eine kleine Restunsicherheit, ob der agile Sechser auch eine Liga höher funktionieren würde. Doch jegliche Sorge ist mittlerweile verflogen. Mit seiner Zweikampfstärke schaffte er es, dem FCZ defensive Stabilität zu geben und leitet mit seinem Drive immer wieder gute Angriffe ein. Die "Doumbia-Tabelle" spricht daher auch eine klare Sprache: Mit 13 Punkten in den sechs Spielen seit seiner Verpflichtung ist man mit Lugano (elf Punkte in fünf Spielen) und YB (14 Punkte in sechs Spielen) auf Augenhöhe.

    Der geliehene Abwehrchef

    Bereits als die Verpflichtung bekannt gegeben wurde, konnte man von einer Verstärkung für den Zürcher Defensive ausgehen. Die Leihe des bundesligaerprobten Innenverteidigers Lasse Sobiech stellt sich immer mehr als smartes Business heraus. So ist Sobiech das Gesicht einer stabilen Viererkette, in der gar der gelernte Innenverteidiger Fidan Aliti auf Links überzeugen kann. Sobiech ist defensiv wie offensiv ist er mit seiner Körpergrösse im Kopfballspiel eine grosse Bereicherung und zeigt, wieso er in seiner Karriere doch 35 Spiele in Deutschlands beste Liga absolvieren konnte. Hält er die Zürcher Verteidigung weiterhin so zusammen, ist dem FCZ weiterhin viel zuzutrauen.

    Der wiedererstarkte Kreativspieler

    Nach der lange guten Vorsaison von Benjamin Kololli kamen in den Sommermonaten doch ein paar Gerüchte auf, wonach der Kosovare Interesse aus dem Ausland auf sich gezogen haben sollte. Vielleicht waren diese Spekulationen ein Mitgrund, dass der so kreative Offensivspieler zum Saisonstart nicht in Bestform war. Zwar erzielte er beim Auftakt in Bern einen sehenswerten Treffer, konnte seine Qualitäten ansonsten aber kaum einmal ausspielen. Mit Rizzo und dem Spiel in Vaduz kam aber auch bei ihm die Wende. In den letzten sechs Spielen sammelte er fünf Skorerpunkte und war zuletzt beim Sieg gegen Lausanne eine der überragenden Figuren. In dieser Verfassung würde Kololli wohl jede Offensive der Liga bereichern.

    Die genesene Rakete

    Wenn man über die Zürcher Krise nach dem Re-Start sowie der Qurantäne und dem Fehlstart in die neue Saison spricht, darf nicht vergessen gehen, dass Ex-Coach Ludovic Magnin mit Tosin Aiyegun ein enorm wichtiger Spieler gefehlt hat. Mit seinem Tempo und Durchsetzungsvermögen ist der Nigerianer im Zürcher Spiel von grosser Wichtigkeit und scheint nach der langen Verletzung wieder so richtig in Form zu kommen. Bereits beim Startelf-Comeback in Vaduz trug er sich in die Torschützenliste ein. Nun legte er gegen Lausanne seinen zweiten Saisontreffer nach und machte mit einem aktiven Auftritt Hoffnung, dass noch viele weitere Tore folgen könnten.

    https://sport.ch/fc-zuerich/670…her-aufschwungs

    Wo sind eigentlich die Domgione Basher geblieben? Kopfsache.....ja Fussballspielen können fast alle, aber der Kopf das ist so eine Sache.

    Ich mag seine Art Fussball zu spielen/tendeln noch immer nicht, auch wenn ich die aktuellen durchschnittlichen Leistungen bei ihm wirklich NIEMALS für möglich gehalten hätte.

    Klar er hat 2 Tore geschossen und gewinnt nun hin und wieder mal Zweikämpfe, von Sackstark aber extrem weit entfernt.


    Es stimmt einfach nicht was im Tagi steht, dass TD seine Leistungen unter Magnin gebracht hat, im Gegenteil er und Mirlind waren sogar vielfach die Auslöser für Gegentore.

    Gravierende Stellungsfehler, unnötiges vertendeln des Balles, praktisch nie Sieger in einem Zweikampf, Fehlpässe und eine leck mich am Arsch Einstellung auf dem Platz, standen bei ihm an der Tagesordnung.
    Wenn man sich das anschauen musste und nun sieht was er teilweise heute macht, grenzte das unter Magnin schon fast unter Arbeitsverweigerung und das eventuell sogar mit Absicht, aber soweit möchte ich nicht gehen.

    NICHT TD spielt so super, es Rizzo der die Hebel sofort am richtigen Ort ansetzte!
    Es ist Doumbia der das zentrale Mittelfeld wie ein General beherrsch, dirigiert und so TD gut aussehen lässt und es ist natürlich die sensationelle Defensive, welche eigentlich fast immer alles im Griff hat.

    Der FCZ wäre mit Doumbia/Heki meiner Meinung nach sogar noch eine Spur besser, aber ich verstehe dass man hier auf den Jungen TD setzt und nicht auf den total verunsicherten Heki. 2-3 Spiele mit Heki in der Startformation und der motor läuft auch bei ihm wieder dank Doumbia.

    Ich gönn es TD nun auf der Sonnenseite zu sein, aber der Höhenflug des FCZ kommt definitiv nicht durch einen sensationell aufspielenden TD, niemals, der läuft einfach mit ob`s gut oder schlecht läuft!

    Er ist ein knapp durchschnittlicher überbewerteter 22jähriger Fussballer, mehr aber auch wirklich nicht.

    Wenns gut läuft sehen eigentlich alle immer gut aus, siehe Winter oder Schönbi....

    Aber ich weiss, ich bin mit meiner Meinung aktuell aber sowas von alleine!:zwinker:

    Gemaess den immer sehr gut informierten Insidern Darren Dreger und Pierre LeBrun von TSN hat man sich ueber das Finanzielle geeinigt. Es geht jetzt nur noch um Protokolle, Spielplan usw.

    Die NHL und NHLPA arbeiten nun gemeinsam auf einen Saisonstart am 13. Januar mit einer 56 Game Season. Training Camps werden aller Voraussicht nach am 1. oder 2. Januar starten.

    Danke Rangersfan!

    Das tönt doch gut und gibt den Teams auch noch Zeit sich für die Playoffs ohne NHL-Verstärkungen vorzubereiten.

    Viele Gerüchte, aber keiner traut sich etwas zu vermelden

    Während in den Jahren zuvor vor dem Jahreswechsel eine Meldung nach der anderen bezüglich Transfers oder Vertragsverlängerungen gekommen ist, muss man in dieser Spielzeit lange warten.

    Die Zeiten ändern sich - und das ziemlich rasant. In den letzten Jahren nahmen Transfergerüchte stets ab. Die Sportchefs handelten mehr und mehr im Verborgenen. Teilweise entstanden so völlig unvorhersehbare Transfers oder Vertragsverlängerungen wie zum Beispiel der Wechsel von Fabio Hofer zum EHC Biel oder von Marco Pedretti zu den ZSC Lions. Die Öffentlichkeit wusste kaum davon, ehe der Wechsel verkündet wurde.

    Diese Tendenz nimmt nun wieder ein Ende - wegen Corona. Die Klubs getrauen sich nicht, grosse Vertragsverlängerungen oder Transfers bekanntzugeben. Trotzdem müssen sie ja irgendwie positiv in die Zukunft schauen. Sie müssen davon ausgehen, dass es in der nächsten Saison wieder Normalzustand herrscht. Dementsprechend versuchen sie, sich sportlich weiterzuentwickeln und handeln eben doch auf dem Transfermarkt. Dies bekommt der eine oder andere eben mit.

    So sind in dieser Spielzeit schon einige grosse Gerüchte zusammen gekommen.

    Das neuste: Raphael Diaz soll laut dem Blick für vier Jahre zum HC Fribourg-Gottéron wechseln. Es wäre wohl einer der grössten Schweizer Transfers im kommenden Sommer. Doch vorerst bleibt alles nur ein Gerücht. Bis die ersten offiziellen Mitteilungen kommen, folgen wohl noch einige von diesen Gerüchten.

    DAS isch würkli krass!! Het ich nie für möglich ghalte, so früeh uf jede Fall. Tja, in Zug händs ihm wohl kein 4-Jahres Vertrag welle abüüte nimm ich mal a.

    Angeblich händs ihm z Zug en 3 Jahresvertrag ahbote, was em Diaz nöd passt hät. Wie mer im Blick list, wird de Diaz am 09.01.2021 35gi!

    Das het ich au NIE für möglich ghalte, für mich bisher eigentlich en Seger/Nef-Typ, wo de Kohle nöd in Vordergrund gstellt hät.

    Tja so chamer sich wiedermal tüsche.

    De Schuss chan hinde use gah und quereleie im Umfeld geh, sicher nöd schlecht für eus!
    Grad i de Defense häds ja suscht schö nöd e riese Uswahl und wie mer so ghört isch Bern au am einte oder andere Zuger dra.

    HOPPALA!! Huiuiuiiiii de Vorzeige- Zuger macht en Abgang?

    De tuet ihne mächtig weh und s Ghüül vowäge Geldgeil wird luut sie im Zugerland..

    Raphael Diaz für vier Jahre zum HCFG
    Transfer-Hammer in der National League! Der EVZ verliert seinen Captain und Identifikationsfigur!

    Transfer-Hammer in der National League! Wie der Blick nämlich vermeldet, verliert der EV Zug seinen Captain und Identifikationsfigur Raphael Diaz, welcher sich für die kommenden vier Jahre dem HC Fribourg-Gottéron anschliessen soll!

    *UPDATE*



    Wie die genannte Quelle berichtet, wollte der EVZ seinem Leistungsträger nur noch einen Vertrag über drei Jahre anbieten, während Diaz selbst aber vier Jahre lang bleiben wollte. Durchaus ein Risiko für einen 35-Jährigen, welches der HCFG offenbar eingehen will und nun in die Bresche gesprungen ist!

    Der Routinier war 2016 nach seinem Nordamerika-Abenteuer nach Zug zurückgekehrt und seither hat er immer mindestens 30 Skorerpunkte erobern können. Es ist definitiv ein Paukenschlag, auch wenn die offizielle Bestätigung bislang noch fehlt...

    Die Sportchefin muss mit weniger Geld auskommen
    Die Aufgabe wird nicht einfacher: SCB-Schelling ab nächster Saison mit tieferem Budget

    Vor nicht allzu langer Zeit war der SC Bern das Nonplusultra in der National League, doch derzeit hat man extrem Mühe, mit den Besten der Liga mithalten zu können. Die Aufgabe dürfte für Sportchefin Florence Schelling auch in der nächsten Saison nicht einfacher werden...

    Gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung hat sie nämlich zugegeben, dass sie in der Saison 2021/22 ein tieferes Budget zur Verfügung haben wird. Gemäss ihr werde sie "rund eine Million Franken weniger zur Verfügung haben wie in dieser Saison." Aus diesem Grund wird es auch nicht so einfach werden, Spieler wie Inti Pestoni (welcher mit grösster Wahrscheinlichkeit zu Ambri wechselt) ersetzen zu können.

    We will see.......

    Sehe ich auch nicht so wie du.


    Gerade die Transfers von Moy und Vermin könnten das Sahnehäubchen sein.

    Alles sprach immer von Andrighetto und dass dies der Königstransfer ist (was sicher nicht unbedingt falsch ist) aber ein Moy oder Vermin sind dann nicht unbedingt Klassen schlechter, wenn nicht sogar auf Augenhöhe mit Andrighetto.

    Auch der SCB welcher nur mit 2 Importspielern spielt, kann dann gegen Playoffs hin noch auf dem Transfermarkt zuschlagen. Werden sie nicht machen wegen dem Geld? Ach der Lüthi ist ein genug schlauer Vogel um hier einen Mäzen für 2 Importspieler zu finden, wie dies auch die SCL Tiger gerade mit Marcus Nilsson gemacht haben. siehe hier: https://sport.ch/scl-tigers/668…en-top-stuermer

    Was zum Beispiel ein Karrer (ärgere mich noch immer über diesen Transfer) abliefert ist ebenfalls Spitze, der Mann spielt praktisch fehlerfrei und gegen vorne auch noch gefährlich.

    Das Genfer-Kader ist wirklich stark und jung mit einem hungrigen Trainer und passendem System!!

    Unsere Importspieler, aktuell zumindest, müssen hier eine grosse Schippe drauflegen um nur schon auf Augenhöhe mit denjenigen von Genf zu sein.

    Ein weiterer Faktor wird der Saisonstart (Lockout?) in der NHL spielen.
    Da wird`s bei einem Saisonstart ein grosses umziehen und durchwirbeln der Linien in gewissen Teams geben.

    Ich bin froh macht Rossi einem Talent Platz, welches die ganze Saison hier bleibt.

    Auch mit der Simic Entscheidung bin ich zufrieden.

    So ist bei uns eigentlich nur Suter welcher uns bei einem Start verlässt, was aber sicher ein Qualitätsverlust sein wird.

    Der NHL-Start verzögert sich weiter – Schuld ist nicht nur Corona, sondern auch das Geld

    Es ist Anfang Dezember und der Start der neuen NHL-Saison ist noch nicht absehbar.

    Am 1. Januar – so spät wie noch selten – hätte eigentlich die neue NHL-Saison beginnen sollen. Doch während einige Teams mittlerweile zwar mit den verfügbaren Spielern erste Trainings durchführen, scheint der tatsächliche Saisonauftakt noch weit weg. Das Problem? Natürlich die zweite Corona-Welle, die Nordamerika erreicht hat. Aber auch das liebe Geld.

    Die NHL-Teambesitzer und die Spielergewerkschaft (NHL Players' Association – NHLPA) streiten sich derzeit nämlich hauptsächlich über finanzielle Anliegen. Um zu erklären, worum es geht, müssen wir zuerst auf den letzten Sommer zurückblicken.

    Damals ging es in den Gesprächen zwischen der Liga und der NHLPA um die Fortführung der unterbrochenen Saison 2019/20, aber eben auch um eine vorzeitige Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (Collective Bargaining Agreement – CBA) im Hinblick auf die von der Coronavirus-Pandemie verursachte Krise. Damals einigten sich die beiden Parteien auf folgende Punkte:

    • Die Spieler stunden in der Saison 2020/21 zehn Prozent ihres Lohns. Diesen Teil sollen sie zu einem späteren Zeitpunkt erhalten.
    • Escrow (siehe Infobox) soll für die Saison 2020/21 bei 20 Prozent liegen, 2021/22 zwischen 14 und 18 Prozent, 2022/23 bei zehn Prozent und in den folgenden drei Jahren bei sechs Prozent.

    Teambesitzer wollen Bedingungen ändern

    Im Hinblick auf die nächste Saison sind die NHL-Teambesitzer mit dem im Sommer ausgehandelten Deal aber nicht mehr glücklich. Deshalb haben sie der NHLPA zwei mögliche Varianten vorgeschlagen. Entweder die Spieler stunden in der nächsten Saison 20 Prozent ihres Lohns und Escrow steigt auf 25 Prozent (ebenfalls nur 2020/21). Oder aber die Spieler stunden nächste Saison 26 Prozent ihres Lohns und Escrow steigt für die letzten drei Jahre des Deals auf acht bis neun Prozent statt deren sechs.

    Nach Ansicht der NHL habe sich die Situation wegen der Coronavirus-Pandemie noch einmal verschlechtert. «Wir haben damals Annahmen gemacht, die so heute nicht mehr zutreffen», erklärt NHL-Commissioner Gary Bettman. Das Problem ist, dass die Verluste bislang viel grösser sind, als die Besitzer im Sommer angenommen haben. «Den Spielern stehen sowieso nur 50 Prozent der Einnahmen zu. Wenn sie jetzt zu viel erhalten, müssen sie die Beträge einfach in den nächsten Jahren zurückzahlen», sagt Bettman.

    Der Liga drohen in den nächsten Monaten dazu noch weitere grosse Verluste. Aufgrund der epidemiologischen Lage scheint es unwahrscheinlich, dass bald wieder Zuschauer in den Stadien zugelassen sind. Und bei den TV-Geldern drohen aufgrund einer verkürzten Saison ebenfalls Verluste.

    Die NHLPA ist mit den Forderungen der Besitzer aber nicht einverstanden. «Wir haben erst gerade eine Abmachung getroffen, warum sollten wir das nun schon wieder ändern?», fragt ein Spieler gegenüber «Sportsnet». «Wenn wir den neuen Bedingungen zustimmen, wer garantiert uns, dass im nächsten Jahr nicht wieder neue Änderungen kommen?», fragt ein anderer. Die Gewerkschaft überlegt sich deshalb rechtliche Schritte, falls die Liga androht, die Saison platzen zu lassen.

    Aktuell scheint es nicht so, dass die beiden Parteien bereit sind, weit von ihren Positionen abzuweichen. Es braucht also einen Kompromiss und das möglichst bald. Denn so lange Liga und Gewerkschaft keine Einigung finden über die finanziellen Parameter der neuen Saison, kann sie auch nicht beginnen.

    Und Corona?

    Doch selbst bei einer allfälligen Einigung schwebt über der neuen NHL-Saison noch ein grosses Fragezeichen. Die zweite Corona-Welle hat auch Nordamerika erreicht. Die USA vermelden täglich neue Rekordwerte an positiven Tests, Hospitalisierungen und Todesfällen

    «Die zweite Welle scheint noch heftiger zu sein als die erste. Mit den Nachwirkungen von Thanksgiving und den Prognosen, was Weihnachten auslösen könnte, nehmen wir uns Zeit, um alles genau zu beobachten», sagt Gary Bettman.
    Der renommierte NHL-Insider Pierre LeBrun schreibt bei «The Athletic», dass er zwar noch daran glaube, dass es eine NHL-Saison geben wird, aber dass sie wohl nicht im Januar beginnen wird.

    Schliesslich müssen vor den ersten Ernstkämpfen auch noch Trainingscamps durchgeführt werden. Und nochmals vorher müssten viele Spieler nach der Reise in ihre NHL-Heimat wohl auch noch in Quarantäne.

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    Was ist Escrow?

    Der aktuelle Gesamtarbeitsvertrag der NHL schreibt vor, dass jegliches «hockey related revenue» – also Geld, das die Teams durch Tickets, TV-Verträge, Gastronomie etc. einnehmen – zwischen Spielern (durch die Löhne) und Teambesitzern halbiert wird.

    Klingt in der Theorie einfach, ist in der Praxis aber etwas komplizierter. Denn die Spielerlöhne sind jedes Jahr eine fixe Summe. Die Einnahmen der Teams variieren aber von Jahr zu Jahr, insbesondere jene der kanadischen Teams, die zusätzlich noch vom Wechselkurs zum US-Dollar abhängig sind. Und da kommt Escrow ins Spiel.

    Damit die Spieler mit ihren Löhnen nicht einen zu grossen Teil des Kuchens erhalten, wandert jedes Jahr ein gewisser Teil der Spielerlöhne (meistens sind es mehr als 10 Prozent) auf einen Escrow-Fonds einer Drittpartei.

    Die NHL bestimmt, welchen Prozentsatz die Spieler abgeben müssen, indem sie die Gesamteinkünfte der Teams prognostiziert. Ende Saison, wenn die Teameinnahmen definitiv feststehen, wird das aufgesparte Escrow-Geld an Spieler und Teambesitzer verteilt, sodass die 50:50-Vorgabe erfüllt wird. Bleiben die Einkünfte der Teams unter den Erwartungen, erhalten die Besitzer die Mehrheit des Geldes, um dieses Loch zu stopfen. Sind die Einkünfte höher als erwartet, erhalten die Spieler ihr Geld wieder zurück.



    Mit dieser Aussage kommt er nach einem 0-4 in Langnau ;D.
    Naja nicht gerade Ideal, aber für mich zählen Genf, Lugano, Lausanne, Fribourg und auch der SCB zum Favoritenkreis. Alle mehr oder weniger auf Augenhöhe mit ein paar Vor- und Nachteilen.
    Auch Davos oder Ambri muss man dann zuerst mal schlagen....
    Somit habe ich glaub alle ausser Rappi und Langnau aufgezählt ;p und ehrlich gesagt würde ich es allen genannten zutrauen den Pott zu holen.

    Wenn der Titel nicht von uns geholt wird, würde ich mir wirklich mal einen welschen Meister wünschen. Würde der Region mal gut tun. Aber klar, Wayne, numme Züri und kein Wunschkonzert!

    Thomas Roost zählt die Westschweizer zu den Titelfavoriten
    Zug oder der ZSC? Wie wär’s mit Servette Genf?

    In den meisten Vorschauen wurde der ZSC als Meisterschaftsfavorit Nummer 1 gehandelt, Zug gilt als aussichtsreicher Herausforderer und dann gab es auch noch einzelne Nennungen für andere Teams, z.B. Lausanne. Ich wundere mich ein wenig, dass Genf kaum jemand auf der Rechnung zu haben scheint.

    Genf ist auf dem Eis und auf dem Papier seit dem Abgang von Chris McSorley nur noch besser geworden. An dieser Stelle will ich die unglaublichen Verdienste von Chris McSorley um das Genfer Eishockey keinesfalls schmälern. Er verdient eine Medaille als Stadtheiliger und eine grosse Vitrine im Genfer Museum für Kunst und Geschichte.

    Nüchtern betrachtet stehe ich aber zur Aussage, dass es seit dem Abgang von McSorley nur noch besser geworden ist. Ähnliches hat sich in Davos zugetragen, auch dort gab es mit Arno Del Curto einen Stadtheiligen der sich ums Davoser Eishockey unglaublich verdient gemacht hat. Auch Del Curto verdient eine grosse Vitrine, vielleicht nicht im eher schwermütig stimmenden Ernst Ludwig Kirchner Museum, dafür aber in der Chämi-Bar oder im Bolgen Plaza.

    Die Parallelen zwischen den beiden Eisheiligen sind unverkennbar. Beide waren Helden in ihrer Zeit, aber vermutlich keine Helden der Gegenwart und der Zukunft.

    Zurück zu Servette: In welchen Bereichen hat sich Servette Genf in den letzten zwei Jahren entwickelt? Im letzten Jahr setzte die Integration von jungen, teilweise Eigengewächsen ein und dies sehr erfolgreich. Gepaart mit einem überdurchschnittlich guten Import-Spieler-Paket (dies darf sich teilweise noch Chris McSorley gutschreiben lassen) und einem Coach der die Spieler auch spielen lässt, haben sie bereits in der letzten Saison die Hockeyschweiz mit erfrischendem und erfolgreichem Eishockey erfrischt und dies, obwohl sie vor der Saison mehrheitlich als ein Nichtplayoffteam eingeschätzt wurden.

    Auch in dieser Saison wurde Servette Genf in den Vorschauen auf die Saison erneut etwas unterschätzt. Die Entwicklung in dieser Saison ist dieses Mal weniger dem erfolgreichen Einbau von Eigengewächsen geschuldet, vielmehr hat sich Servette als klarer Transfersieger entpuppt.

    Die Verpflichtung von Linus Omark hat Wellen geschlagen, eine echte Ligaattraktion und dann das Meisterstück der Genfer Teppichetage: Die Trades mit Lausanne. In der NHL hätte ein solcher «Steal» höchste Wellen geschlagen. Ich weiss nicht welcher Teufel die Lausanne Verantwortlichen bei den Tyler Moy und Joel Vermin-Trades geritten hat. Vermutlich war es die Arroganz des Geldes, denn in unserer Liga kann man solche Trades mit viel Geld locker korrigieren.

    Ich will aber hier Lausanne nicht übergebührend kritisieren, denn auch sie haben sich vorerst souverän im Kreis der Tabellenspitze etabliert und dies, obwohl ich nicht nur die Trainerverpflichtung von Don Nachbaur sondern auch diejenige von Craig McTavish vor Saisonbeginn als bizarr eingeschätzt habe.

    Es geht um Lob. Das Lob gebührt Servette Genf, das mit magistraler Gelassenheit, Geduld und mit geringem Gegenwert die Schlüsselspieler Joel Vermin und Tyler Moy in die Calvin-Stadt getradet hat. Beide haben bisher nicht enttäuscht und sind mitverantwortlich dafür, dass ich Genf in dieser Saison zu den absoluten Topfavoriten auf den Titel zähle.

    Für diese Einschätzung ebenfalls mitverantwortlich ist der heisse Saisonstart des Goalies Gauthier Descloux, seine schnellen Beine machen ihn im unteren Bereich des Tors nur schwer bezwingbar. Falls Gleiches auch für die hohen Ecken des Tors gelten würde, hätten wir einen neuen NHL-Goalie, hierfür steht ihm aber die unterdurchschnittliche Körpergrösse etwas im Weg.

    Neben den ebenfalls gut gestarteten Wüthrich und Hollenstein ein weiteres Indiz dafür, dass sich die Verpflichtung von ausländischen Goalies kaum lohnt. Descloux hat Robert Mayer bisher vergessen gemacht, Wüthrich hat – zugegebenermassen nach nur kleinem «Sample-Size» - dem Finnen Karhunen in Bern den vorläufigen Rang abgelaufen und der EVZ spielt mit Hollenstein ähnlich erfolgreich wie mit Genoni.

    Zurück zu Servette: Sie gehören auf dem Papier zu den Titelfavoriten. Ein sehr gutes Goalietandem mit Descloux und dem soliden Manzato als Backup. Die Verteidigung ist – bisher allerdings nur auf dem Papier - so etwas wie die Schwachstelle der Genfer. Aber mit LeCoultre und Karrer stehen zwei talentierte Junge zur Verfügung und mit Marco Maurer und Jonathan Mercier werden sie von erfahrenen Spielern gestützt.

    Das Sahnehäubchen in der Genfer Defense ist der Schwede Henrik Tömmernes, vielleicht der beste Import-Verteidiger in unserer Liga. Kommen wir zu den Forwards: Ich sehe bei keinem anderen Team eine derart hohe Qualität bei den Top9-Forwards: Fehr, Omark, Winnik, Richard, Vermin, Moy, Rod, Riat, Smirnovs, das ist auf dem Papier allererste Sahne.

    Servette Genf wird den beiden Z noch kräftige Kopfschmerzen bereiten und auch das gefühlt budgetlose Lausanne darf die Genfer nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mag sein, dass bei Genf die Spielerpipeline bei Verletzungen nicht so gross ist wie anderswo, aber ein gesundes Servette-Kader ist das Beste was unsere Liga zu bieten hat.

    Allzu viel Eiszeit erhält er aber nicht von unserem Coach. Nun gut, ist noch nicht die "heisse Phase" der Saison. Kann sich also noch etwas ändern.

    Viel mehr Eiszeit als bisher wird Morant wahrscheinlich aktuell auch nicht erhalten, da Luca Capaul wieder fit ist und seine Sache nicht schlechter macht als er.

    Ich glaube/vermute, dass Morant gegen die Playoffs hin mit mehr Einsatzzeit rechnen darf.
    Seine Härte (Gewaltbereitschaft) wird den Unterschied zwischen den beiden ausmachen (je nach Playoff-Gegner), womit Capaul dann vermutlich eher weniger Eiszeit erhält.
    Bis dahin wird Capaul mehr Eiszeit erhalten und an die NLA herangeführt.

    Der Verteidiger im Porträt
    Johan Morant: Der "Polizist", der eigentlich Sportlehrer werden wollte

    Johann Morant ist einer der heissblütigsten Spieler der National League. Dabei hat er selbst nie an eine Profikarriere geglaubt.

    Wie der 34-Jährige gegenüber dem Slapshot-Magazin zu Protokoll gibt, habe er nicht an eine Profikarriere geglaubt und wollte Sportlehrer werden. Nun ist er "Polizist", so nannte ihn zumindest Harold Kreis, einer von Morants Trainern in sechs Jahren beim EV Zug. Denn Morants Aufgabe ist und war es, die körperlich feingliederigen Spieler zu beschützen. Dies ist auch seit dieser Saison in Zürich der Fall, wo Morant gleich einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat.

    Auch bei den Zürchern genoss der Franzose nicht immer den besten Ruf. ZSC-CEO Peter Zahner polterte einst gegen Morant, als dieser im Playoff-Final 2012 auf ZSC-Stürmer Cyrill Bühler einprügelte und danach für 14 Spiele gesperrt wurde: "Er hat nur eine Hirnzelle." Eine weitere, nicht unbedingt ruhmreiche Episode mit dem ZSC fand schon ein Jahr zuvor statt, als Morant Matthias Seger das Jochbein gebrochen hat. Und dies notabene in einem Testspiel.

    Doch Morant sei viel besser als sein Ruf, wie ZSC-Sportchef Sven Leuenberger im Slapshot appelliert. Seine Art zu spielen, sei auch ein Grund für die Verpflichtung gewesen:


    "Dieser Spielertyp hat uns gefehlt. Und wir hatten ihn auch im Nachwuchs nicht. Darum haben wir diesen Transfer gemacht."

    Sven Leuenberger, Slapshot Ausgabe November / Dezember 2020

    Nun möchte das Raubein im Herbst seiner Karriere erstmals Meister werden. Und nach der Karriere überlegt sich 1.81 Meter grosse Verteidiger tatsächlich die Polizeischule zu absolvieren: "Das reizt mich. Es bedeutet mir etwas, wenn ich Leute beschützen kann, ich mache das gerne", gab Morant im Slapshot weiter zu Protokoll. Und wer weiss, vielleicht beschützt der Verteidiger seine Teamkollegen bald nicht nur auf dem Eis, sondern auch daneben.

    NHL-Verstärkungsspieler bleibt wohl nur bis zur U20-WM
    Marco Rossi verlässt die ZSC Lions eher früher als später

    NHL-Verstärkungsspieler Marco Rossi dürfte die ZSC Lions demnächst verlassen.

    Das dürfte die ZSC-Fans interessieren: Scott Wheeler von The Athletic schreibt auf Twitter über die Pläne von Marco Rossi. Der Österreicher ist Ende Oktober als NHL-Verstärkungsspieler von den Minnesota Wild zu den ZSC Lions gestossen, drüfte aber laut Wheeler seine Zelte in Zürich sehr bald wieder abbrechen.

    Der Plan für den 19-jährigen Österreicher sieht vor, dass er Ende Dezember an die U20-Weltemeisterschaft reist. Nach dem Turnier in Edmonton wird sich Rossi voraussichtlich direkt ins Trainingscamp der Minnesota Wild begeben. Das ZSC-Abenteuer dürfte für den jungen Stürmer somit in wenigen Wochen enden.

    und warum man nicht mit dem Finger auf die die Eishockeyspieler zeigen soll
    Wie verhindert werden soll, dass weiterhin ganze Teams in Quarantäne gesteckt werden

    Im Schweizer Eishockey hat sich ein Wort eingebürgert, welches mittlerweile niemand mehr hören kann, richtig, die Quarantäne. Für eine Person ist dieses Wort allerdings noch um einiges schlimmer, als für alle anderen. Die Rede ist von Willi Vögtlin.

    Er ist in der National League für den Spielplan verantwortlich und hat derzeit alle Hände voll zu tun: "Man ist 24 Stunden dran und man kann auch nicht abschalten. Ich erwache vielfach in der Nacht und studiere an neuen Lösungen herum, welche ich dann am Morgen überprüfe. Wie gesagt, momentan bin ich voll absorbiert, nur mit dem Spielplan", erklärt er gegenüber MySports. Derzeit sind mit dem EHC Biel, dem HC Lugano, den SCL Tigers und den ZSC Lions gleich vier Mannschaften in Isolation. Das bedeutet, dass erneut viele Spiele verschoben werden müssen.

    Der Verband wollte genau eine solche Situation vor dem Saisonstart verhindern. Er hat die Regelung aufgestellt, dass ein Team antreten muss, insofern ihm zwölf Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung stehen. "Damals wussten wir allerdings nicht, dass die Kantonsärzte anders entscheiden und stets die gesamte Mannschaft in Quarantäne stecken", erklärt Vögtlin.

    Genau dieser Punkt sorgt nun dafür, dass der Unmut bei den Fans zunehmend grösser wird. In den sozialen Medien wird teilweise gar gefordert die Saison abzubrechen. Weiter werden aber auch die Eishockeyspieler beschuldigt, nicht vorsichtig genug zu sein. Das mag vielleicht auf einige wenige tatsächlich zutreffen, Ueli Schwarz erklärte im BackCheck von MySports aber sehr gut, warum man den Spielern bei einem positiven Test nicht viel Schuld zuweisen darf.

    Man muss aufpassen, dass man nicht mit dem Finger auf Teams oder auf Spieler zeigt und sie aufgrund mangelnder Disziplin beschuldigt. Wir haben alle ein Privatleben. Wenn dein Kind positiv von der Schule nach Hause kommt und dich ansteckt, dann hast du nichts falsch gemacht.

    Ueli Schwarz, 29.11.2020, MySports

    Weiter erklärt das Verwaltungsratsmitglied des EHC Biel, dass die Schutzkonzepte noch so gut sein können, solange man am Morgen in ein gutes Konzept hereinkommt und am Abend wieder aus diesem Konzept herausgeht, ist dies jedes Mal ein potenzielles Risiko, dass man sich irgendwo ansteckt.

    Eine Bubble wie in den NHL-Playoffs ist natürlich über eine ganze Saison hinweg nicht machbar, also mussten der Verband und die Liga nach neuen Lösungen suchen. Eine davon ist, dass der Spielplan im Dezember angepasst wurde.

    Die Dienstag- und Freitag-Runden haben wir nun mit der Hoffnung einberufen, dass die Schnelltest schon bald verfügbar sind. So würde bei einem positiven Fall die gesamte Mannschaft getestet und alle negativ getesteten Spieler könnten weiterspielen. Dann ist die Chance gross, dass man auf zwölf oder mehr Feldspieler kommt, womit wir den Spielplan besser einhalten könnten.

    Willi Vögtlin, 29.11.2020, MySports

    Sven Helfenstein bläst gleich ins selbe Horn: "Anders als mit den Schnelltests geht es nicht, dafür muss man kein Raketenwissenschaftler sein. Die Schnelltest müssen akzeptiert werden, sonst ist ein Profibetrieb nicht möglich."

    Wann diese Schnelltest verfügbar sein werden, ist derzeit noch nicht klar. Fakt ist allerdings, dass nichts an ihnen vorbeiführt. Nur so kann wieder ein Spielplan entstehen, der tatsächlich eingehalten werden kann.

    Mario Kogler übernimmt
    Knall bei den Mutzen: Der SCB-Coach legt sein Amt nieder

    Don Nachbaur hat dem SCB mitgeteilt, dass er sein Amt als Headcoach aus persönlichen Gründen per sofort niederlegt. Der SCB bedauert den Rücktritt seines Trainers sehr, hat aber grosses Verständnis für den Entscheid des Austria-Kanadiers. Über die Gründe ist beidseitiges Stillschweigen vereinbart worden

    Mario Kogler, bisher Cheftrainer des U20 Elit-Teams von SCB Future, übernimmt ad interim die Position als Headcoach.
    Der 33-jährige Österreicher Mario Kogler musste seine Spielerkarriere aus gesundheitlichen Gründen bereits in der Saison 2007/08 abbrechen. Er begann seine Trainerkarriere im Jahr 2009 und steht seit 2017 als Headcoach der U20 Elit-Mannschaft beim SCB unter Vertrag.

    Neu zum Trainerteam mit Petri Tuononen und Alex Reinhard stösst Alex Chatelain, bisher Verantwortlicher für Strategieentwicklung.
    Mark Streit, der bereits auf den beiden höchsten Nachwuchsstufen eine Trainerfunktion ausgeübt hat, wird die neue Trainercrew ebenfalls unterstützen. Die genaue Aufgabenteilung des erweiterten Trainerteams wird bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs am kommenden Donnerstag gegen den EV Zug vorgenommen.

    Ich vermute mal, dass an Egli eigentlich jedes NLA-Team dran ist. Einer der Spieler die sich die nächste Vertrags-Zukunft vergolden lassen kann. Wenn er in der Entwicklung weiter so grosse Schritte macht, sogar ein Thema für die NHL.


    Gespräche auch mit Dominik Egli

    Transfer-Doppelschlag war nicht genug: Noch eine junge Verstärkung auf dem HCD-Radar

    Gleich zwei junge Offensivspieler hat der HC Davos mit Valentin Nussbaumer und Axel Simic offenbar verpflichtet. Mit einem dritten möglichen Neuzugang wird bereits ebenfalls gesprochen.

    Noch ist nichts bestätigt, doch Valentin Nusssbaumer aus Biel und Axel Simic von den ZSC Lions verstärken nächste Saison wohl den HC Davos. Wie die Südostschweiz nun berichtet, führt Sportchef Raeto Raffainer bereits mit einem dritten potentiellen Neuzugang Gespräche. Der HCD hat den 22 Jahre alten Verteidiger Dominik Egli von den SC Rapperswil-Jona Lakers ins Auge gefasst. Auch Eglis Vertrag läuft am Ende dieser Saison aus, es ist allerdings zu erwarten, dass Davos wohl nicht der einzige Interessent sein wird.

    Derweil deutet sich allerdings bei den Bündnern auch ein Abgang ab. Stürmer Fabrice Herzog wird wohl kaum zu halten sein. Gemäss derselben Quelle wollte er die Bündner bereits letzte Saison in Richtung Zug verlassen, damals hatte der Verein die bessere Verhandlungsposition, weil der Vertrag von Herzog noch eine Saison lief. Nach dieser Saison steht es dem 25-Jährigen frei, in die Zentralschweiz zurückzukehren.

    Garrett Roe bleibt wohl ein Löwe
    Die ZSC Lions haben mit Leistungsträgern mit auslaufenden Verträgen Lösungen gefunden

    Aufgrund der Corona-Krise befinden sich die Hockey-Teams in einer speziellen Situation. Eigentlich sollte die nächste Saison geplant werden, doch beim konkret Werden beginnen die Vereine verständlicherweise zu zögern.

    Es kursieren derzeit nur vereinzelte Gerüchte in der National League, die potentiellen abgeschlossenen Transfers kann man noch an einer Hand abzählen. Die Clubs haben in allen Fällen noch keine Bestätigung abgeliefert. Gleichzeitig enden sehr viele Verträge im nächsten Sommer. Im Hintergrund laufen die Gespräche, dort wird verhandelt, Szenarien durchgerechnet, so auch bei den ZSC Lions. Bei den Zürchern scheinen einzelne Fälle bereits klar zu sein. Die Karrieren von Severin Blindenbacher und Roman Wick enden nach dieser Saison. Axel Simic ist einer der wenigen feststehenden Transfers, er wechselt zum HC Davos. Daneben laufen sieben weitere Verträge aus, doch ZSC Sportchef Sven Leuenberger deutet an, dass gewisse Fälle bereits gelöst wurden.


    "Mit dem einen oder anderen Leistungsträger konnten wir intern schon eine Lösung finden. Wir sind sicher nicht unter Druck."

    Sven Leuenberger, Neue Zürcher Zeitung, 30. November 2020


    Man müsse kein Prophet sein, um erahnen zu können, dass Garrett Roe zu diesen Leistungsträgern gehöre, mit denen bereits eine Lösung gefunden wurde, mutmasst die Neue Zürcher Zeitung. Es ist die zweite Saison des Amerikaners im Trikot der Zürcher und eben wohl nicht seine letzte. Daneben ist die Zukunft für Dario Trutmann, Dominik Diem, Raphael Prassl, Reto Schäppi, Marcus Krüger und Fredrik Pettersson noch nicht geklärt oder eben schon, einfach ohne das Wissen der Öffentlichkeit. Trotzdem wird man die weltweite Krise dem ZSC-Kader ansehen. Man werde vermehrt auf den eigenen Nachwuchs setzen, meint Leuenberger weiter.


    https://sport.ch/zsc-lions/6646…sungen-gefunden