Beiträge von Sbornaja

    Welcome to the new reality. Ist schon so. Aber da wir halt auch ca. 35 Kameras im Stadion haben und jedes Augenbrauenzucken sehen, ist das einfach nur die logische, nicht immer gewollte, Entwicklung des Fussballs. Und des Sports im allgemeinen, wenn ich das noch dazufügen darf. Aber klar, beim König Fussball ist es schon frappant. Nun denn, es ist jedermanns Entscheidung, ob er weiterklickt oder sie das Spiel ansieht. Die Zuschauer haben eigentlich die Macht. Aber es sieht nicht so aus, als würde der Fussball an Attraktivität verlieren - im Gegenteil. Sogar in unserer bescheidenen, jedoch "hochqualifizierten" Pinnwand sind ca. 30% der Beiträge dem Fussball gewidmet....... Ok, nicht ganz so viele - aber du weisst was ich meine. ;)

    Stimmt absolut ZSColin ich sehe das bei mir selber ja auch.

    Ein ganzes BuLi Spiel kann ich mir am Fernsehn nicht mehr antun, unmöglich, schlafe ich 100% ein!! Immer!

    Konferenz finde ich noch einigermassen spannend.
    Habe mir früher alles reingezogen, wirklich alles was es im TV/Internet angeboten gab. Auch für uns exotisches wie indonesische, brasilianische oder norwegische Liga war ich zu haben, Hauptsache Fussball (oder Eishockey).

    Heute schaue ich zum Teil nicht mal mehr die Zusammenfassungen der BuLi oder Super League, zu langweilig (und in der Schweiz dann noch solche unfähigen langweiligen Reporter wie Paddy Kälin, siehe Sportpanorama Interview mit Omeragic).

    Ich glaube auch nicht dass es am Alter liegt, sondern am wirklich uninteressanten Produkt.

    Es ist auch keine kampfbetonte Sportart mehr, ein Spiel ohne Linie der überforderten Schiedsrichter.
    Das unsägliche rumliegen auf dem Platz macht mich auch eher aggressiv als das ich das toll finde. Gilt übrigens auch für meine eigenen Vereine/Spieler, wo ich mich immer wieder dabei erwische zu denken: Stah mal uf du Weichei!! (Denke natürlich andere Wörter die aber nicht hier her gehören :D)

    Und jetzt zu Corona-Zeiten,

    ohne gegnerischen Fan Beef im Stadion, ohne wunderschöne Choreo`s, ohne die sich selbstüberschätzenden Ultras die in ihrer eigenen kleinen Fan-Welt leben, ohne feinste Pyro-und Rauchshows und ohne die fantastisch schönen Fangesänge, ist es wirklich nur noch ein Spielzeug irgendwelcher Millionäre/Milliardäre die sich die Regeln zurecht rücken.

    Ach ja Böller vermisse ich nicht, oooder... dooooch so ein gepflegter MüG mit 2000-3000 Nasen rüber in Weichturm mit Böllern, Pauken und Trompeten, das hat dann schon wirklich extrem Spass gemacht. Diese Vorfreude und Euphorie, WAHNSINN!!

    Böller ja, doch nur bei extrem speziellen Spielen wie zBsp. einem wichtigen Derby. Die ganze Stadt/Welt solls hören!!!

    So wirds leider nie mehr, die Zeiten sind vorbei und kommen auch nie mehr, leider.

    Hach ich schweiffe ab, ich könnte stundenlang..... :mrgreen:

    Aber ZSColin, wir sind im falschen Tread :rofl: Sorry Offtopic

    Finde ich nicht so schlimm Sbornaja. Ist - glaube ich - das 1. Heimspiel gegen die Tigers seit dem Tod von Schenk, oder nicht?

    Und ich weiss, dass der Z einiges in dieser Richtung gemacht hat, was die Ehrbezeugung zu seinem Wirken bei uns UND allgemein

    für den CHer Eishockeysport betrifft.

    Stimmt schon aber es geht ja nicht um die Tigers sondern um Simon Schenk und den hätte man ja noch mit Zuschauern im Stadion ehrenvoll verabschieden können.

    Ich finds kein Weltuntergang, lediglich schwach.

    Aber vielleicht hast du recht und man hat bewusst auf den Gegner aus dem Emmental gewartet.

    Ich habe die offenen Briefe zum Gedenken an Simon Schenk auch gelesen, darum fand ich es fraglich warum er nicht vorher abgedankt wurde.
    Egal, wichtig ist, dass sie es doch noch tun!!

    Warum erst jetzt? :nixwiss:

    Find ich persönlich schwach, da hat sich die Szene Langnau nicht lange bitten lassen!

    Aber, lieber zu spät als nie....
    Schweigeminute in einem leeren Stadion hmmmm :/


    Schweigeminute für verstorbene Hockey-Legende
    Schöne Geste: ZSC Lions erweisen Simon Schenk nochmals die Ehre

    Die ZSC Lions planen eine Schweigeminute für den verstorbenen Simon Schenk.

    Rund ein halbes Jahr nach seinem Tod erweisen die ZSC Lions Simon Schenk nochmals die letzte Ehre. Vor dem Heimspiel der Zürcher gegen die SCL Tigers kommt es am Dienstag im Hallenstadion zu einer Schweigeminute für die in diesem Frühling verstorbene Schweizer Hockey-Legende

    Der Emmentaler Simon Schenk arbeitete zwischen 1997 und 2017 für die Organisation der ZSC Lions, ehe er wieder nach Langnau zurückkehrte.


    Von ZSC Twitter:
    Wir planen am morgigen Heimspiel gegen Langnau eine Schweigeminute für den im Mai verstorbenen Simon Schenk. Simons Wurzeln liegen im Emmental. Nach seiner langjährigen erfolgreichen Tätigkeit bei uns ist er wieder nach Langnau zurückgekehrt. Wir erweisen Simon nochmals die Ehre.

    Sehe ich auch so. Wobei die neuen "Verhaltensregeln" gegenüber den Schiris auch zum Ziel geführt haben, dass sich die ein wenig zivilisierter auf dem Platz verhalten. Fängt bei den Trainern an, welche jetzt auch mit Gelb und Rot bestraft werden können und hört bei Spielern auf, die nach einer gelben Karte gleich nochmals eine gezeigt bekommen, bzw. dann eben die Rote, wenn sie sich abschätzig oder ungebührlich dem Schiri gegenüber verhalten.

    Und ja, es gibt gefühlt 40% weniger "Schwalben" und v.a. viel weniger Theatralik. Aber es reicht trotzdem mir das Spitzenspiel Dortmund vs. Bayern zu vermiesen. Man berührt den Gegner am Fuss oder Schienbein und dieser sinkt schreiend zu Boden ..... für mich immer noch einfach zum :kotz:

    Das hat doch alles mit Fussball nichts mehr zu tun!!!

    Schlimm wie dieser Sport kaputt geregelt wurde.
    Ist zBsp. der Kontakt nicht Schulter an Schulter, wird Foul gepfiffen, egal wie klein/fein die Berührung gewesen ist. Die Spieler sind natürlich schlau genug um sich auch immer gleich fallen zu lassen, ist ja ihr recht und wird immer gepfiffen!

    Letztes Weekend, Bundesliga Konferenz, gefühlt alle 5-10 min: ELFMEEETER in.....

    Auch so ein unsägliches Thema!

    Es wird einem in deutschem Fussballstolz erklärt, dass nun der Ligarekord von verwandelten Elfmetern geknackt wird.
    32x treffen die Schützen am Stück (also 100%!!!), gegenüber NULL gehaltenen! Wie schlecht müssen da die Torhüter in der BuLi sein :/?
    Dass sich der Torhüter aber erst bewegen darf, wenn der Ball vom Schützen berührt wurde, also eigentlich wenn er im Tor ist, wird nicht erwähnt. Auch nicht, dass der Stürmer 2-3x den Anlauf abbremsen darf, solange es in einer (man höre und staune) "natürlichen!!!" Bewegung ist, ist dies gestattet.

    Vor dieser Regelung lag das Verhältnis übrigens bei 50/50% ,gehalten/verschossen.

    Ausserdem hätten 90% dieser Elfmeter wiederholt werden müssen, wenn wir das FCSG-YB-Theater als Massstab nehmen müssten.
    Alle Torhüter bewegten sich zu früh, verlassen die Grundlinie vor dem Schuss. Wenn man im Nachhinein noch einmal die Interviews von Alain Bieri und Dani Wermelinger anschaut, kommt man aus dem Dauer-Kopfschütteln nicht mehr raus.
    Nicht einer dieser Elfer wurde wiederholt, ich behaupte einfach mal, dass 25 Torhüter sich nicht anders als Zigi verhalten haben. Ob drin oder nicht ist übrigens nicht die Frage, gemäss Wermelinger. Elfer muss wiederholt werden und der Torhüter sieht auch noch Gelb!

    Im Prinzip kannst du als Torhüter neben das Tor gehen oder dich hinsetzen und hoffen das der Schütze ausrutscht und dann daneben oder dich anschiesst.

    Es ist heute praktisch unmöglich einen Elfer Regelkonform zu halten. Passiert dies wie bei Zigi, war der Torhüter 100% zu früh dran und der Schiri kann Regelkonform dank VAR wiederholen lassen.
    Stolz wird dann in der BuLi von den Reportern erzählt, dass dies dann der 33 Elfer in Folge ist, welcher im Tor versenkt wurde! Was für eine riesen Leistung, Gratulation der unglaublich treffsicheren Bundesliga!! Wahnsinn!!


    Und und und,
    diverse solcher Themen könnte man aufführen... (das Handspieltheater lasse ich jetzt mal absichtlich weg, sonst wird mein Text ein Buch :mrgreen::facepalm:)

    Das hat doch alles mit Fussball nichts mehr zu tun!!

    Hochinteressant!

    Hat die Maske eine ähnliche Wirkung wie die Impfung?

    Eine geringere Menge an Virenpartikeln, die jemand einatmet, könnte zu milderen Sars-CoV-2-Verläufen führen. Einige Indizien sprechen für diese These.

    «Allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift ist.» Diese rund 500 Jahre alte Weisheit des Schweizer Arztes, Naturphilosophen und Alchemisten Paracelsus könnte auch auf die Corona-Pandemie zutreffen. Denn es mehren sich die Hinweise – wohlgemerkt Hinweise und nicht Beweise –, dass es für den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung darauf ankommt, mit welcher Virusmenge sich jemand infiziert. Demnach könnte eine geringe Virusdosis, die jemand abbekommt, zu einem milderen oder gar asymptomatischen Verlauf führen, glauben einige Epidemiologen. Und die Masken könnten dabei eine wichtige Rolle spielen.

    Doch der Reihe nach. Im September publizierten zwei Professoren der University of California in San Francisco einen viel beachteten Essay im renommierten Ärzteblatt «New England Journal of Medicine». Sie stellten darin die Hypothese auf, dass eine generelle Maskenpflicht zwar nicht hundertprozentig vor Infektionen schützen kann, dass diese aber dazu führt, dass man im Fall einer Ansteckung weniger Viren einatmet. Dies habe zur Folge, schreiben Monica Gandhi und George Rutherford, dass ein grösserer Anteil der Infektionen asymptomatisch verlaufen würde. «Stimmt unsere Hypothese, könnte das Maskentragen wie eine Art Impfung wirken, die zu Immunität führen und die Ausbreitung des Virus verlangsamen kann.»

    «Interessant, plausibel, aber auch hochspekulativ»

    Der Essay löste in der Fachwelt ein grosses Echo aus, die Reaktionen darauf kann man so zusammenfassen: «Interessant, durchaus plausibel, aber auch hochspekulativ und unbewiesen». In der Tat: Bislang gibt es bei Sars-CoV-2 noch keine Belege dafür, dass eine geringere eingeatmete Virusdosis weniger starke Krankheitssymptome auslöst. Und ob ein asymptomatischer Krankheitsverlauf einen langlebigen Immunschutz auslöst, ist ebenfalls noch unklar. «Diese Geschichte ist wahnsinnig schwierig zu beweisen», sagt der Infektiologe Huldrych Günthard vom Universitätsspital Zürich. Man könne ja aus ethischen Gründen keine Studie machen, bei der man Probanden absichtlich mit unterschiedlichen Dosen an Sars-CoV-2-Viren infiziere.

    Beweise für die Hypothese von Gandhi und Rutherford fehlen also, aber Indizien, die dafür sprechen, gibt es durchaus. Da wäre ganz zuvorderst die Armee-Studie aus Airolo, in der die Masken-Hypothese bereits im Juli zum ersten Mal formuliert wurde, noch vor dem Essay der US-Professoren. Gemäss der im Fachblatt «Clinical Infectious Diseases» publizierten Studie infizierten sich Mitte März in der Kaserne Bedrina mehrere Rekruten und Soldaten mit dem Virus. In den Tagen nach der ersten Infektion führte man in der Armee strikte Regelungen ein wie zum Beispiel zwei Meter Distanz zu halten und Maskenpflicht, wenn die Distanz nicht eingehalten werden konnte. Und vor allem: Man schottete die zweite Kaserne, Motto Bartola, die geografisch von der ersten entfernt steht und wo es noch keine Fälle gab, so gut es ging, ab. Und tatsächlich: In der abgeschotteten Kaserne erkrankte niemand an Covid-19, in der Kaserne Bedrina hingegen waren es 30 Prozent der Belegschaft, die sich alle noch vor dem Beginn der Social-Distancing-Massnahmen am 20. März angesteckt hatten.

    Die Überraschung folgte einen Monat nach Beginn des Ausbruchs. Die Truppenärzte um Michel Bielecki und Jeremy Deuel entschieden im Rahmen der Studie, bei allen Truppenangehörigen sowohl einen PCR- als auch einen Antikörpertest zu machen. Bei der Auswertung zeigte sich, dass 15 Prozent der Belegschaft der «nicht betroffenen» Kaserne Motto Bartola Kontakt mit dem Virus hatten. Bielecki ist überzeugt, dass dort nur dank der Schutzmassnahmen wie Social Distancing niemand erkrankt ist. «Wenn ich weniger abbekomme, habe ich eine mildere Krankheit, als wenn ich ganz viel abbekomme. Das macht doch Sinn!», sagt er.

    Airolo ist nicht das einzige Indiz, das für die These von Gandhi und Rutherford spricht. Da wäre zum Beispiel noch das Kreuzfahrtschiff, das Mitte März von Argentinien aus auf den Spuren des Entdeckers Ernest Shackleton in die Antarktis aufbrach. Von den 217 Personen an Bord infizierten sich 128 mit dem Virus, aber nur gerade 24 entwickelten Symptome, 80 Prozent blieben symptomfrei, möglicherweise weil alle Passagiere und Crewmitglieder nach dem ersten Fall sofort mit Masken versorgt wurden. Zum Vergleich: Auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess, das zu Beginn der Pandemie wochenlang im Hafen von Yokohama unter Quarantäne festlag, waren nur 20 Prozent der Infizierten symptomfrei.

    Ähnliche Berichte gibt es aus der Lebensmittelbranche. So blieben sowohl in einem Fisch verarbeitenden Betrieb in Oregon wie auch in einem Geflügelschlachthof in Arkansas, wo alle Mitarbeiter Masken trugen, nach einem Ausbruch jeweils 95 Prozent der Belegschaft asymptomatisch. Zwei weitere Indizien also, dass an der These, dass Masken vor schweren Verläufen schützen, etwas dran ist. Allerdings könnte es auch sein, dass dort vor allem junge Menschen arbeiten, die sowieso viel weniger schwer erkranken. «Was wir gelernt haben: Das Alter ist der wichtigste Risikofaktor», sagt Günthard. Deshalb ist der letzte hier erwähnte Fall denn auch besonders überraschend. In einem Pflegeheim in Elgg ZH infizierten sich ab Mitte August 56 Personen mit Sars-CoV-2, darunter 25 Hochbetagte. Aber niemand starb. Die Medien sprachen vom «Wunder von Elgg». Bis heute ist nicht klar, warum die Menschen dort vom schlimmsten Ausgang verschont blieben. Möglicherweise könnten aber auch hier Masken die entscheidende Rolle gespielt haben, kann man nun spekulieren. «In diesem Fall würde ich die These ein wenig unterstützen», sagt Günthard. «Es ist schon aussergewöhnlich, dass dort niemand gestorben ist.» Bislang war nur von der anfänglichen Dosis die Rede, die eine Person abbekommt und in der Folge möglicherweise erkrankt. Fachleute sprechen vom «Inokulum». Dabei weiss man nicht, welche Menge nötig ist, um die Krankheit auszulösen, weil man diese Dosis nicht messen kann. Zudem unterscheidet sich die «infektiöse Dosis», also die Menge an Viren, die es braucht, damit die Krankheit ausbricht, von Person zu Person.

    Hohe Viruslast im Blut erhöht Mortalität

    Anders als das Inokulum kann man aber die Virusmenge im Verlauf der Infektion im Körper durchaus messen. Hier spricht man dann von der «Viruslast». Und da weiss man wiederum aus Studien mit anderen Viren wie Ebola oder HIV, aber auch aus Tierversuchen mit Sars-CoV-2, dass es durchaus einen Zusammenhang gibt zwischen der Viruslast im Körper und der Schwere der Erkrankung. Nun belegt auch eine aktuelle Studie mit Covid-19-Patienten diesen Zusammenhang. Wie ein Forscherkonsortium aus Boston im Fachblatt «Nature Communications» berichtet, korreliert die Viruslast im Blut der Patienten tatsächlich mit der Schwere des Verlaufs und der Mortalität. Einen Zusammenhang fanden die Forscher auch zwischen der Viruslast im Nasen-Mund-Rachen-Raum und der Schwere der Erkrankung, aber der war weniger bedeutsam als beim Blutplasma. Die Studie sei gut gemacht, sagt Günthard, sie zeige vor allem auch, dass «etwas schon nicht gut ist, wenn man Viren im Blut hat».

    Ob und wie stark Inokulum und Viruslast nun miteinander korrelieren, ist aber nicht klar. Es könnte sein, dass es diesen Zusammenhang gibt, aber individuelle Faktoren spielen laut Günthard auch eine Rolle. So kann das Immunsystem einer Person problemlos mit einer niedrigen Inokulum-Dosis zurechtkommen, während bei einer anderen Person die gleiche niedrige Dosis zum Ausbruch der Krankheit und zur Vermehrung der Viren im Körper führt.

    Trotzdem: Der Infektiologe Peter Katona von der University of California in Los Angeles glaubt an den Zusammenhang: «Wir wissen, dass eine höhere Inokulum-Dosis eines Erregers die Menschen in der Regel kränker macht», sagte dieser gegenüber dem Branchenportal «Medpage Today». Es könnte also durchaus sein, dass Social-Distancing-Massnahmen wie Maskentragen, die zu einer Reduktion der Viruspartikel führen (vor allem in geschlossenen Räumen), tatsächlich auch dazu beitragen, dass die Krankheit weniger schwer verläuft.

    Einig sind sich fast alle Experten, dass der Mund-Nasen-Schutz sowieso sinnvoll ist. «Das Tragen einer Maske und Social Distancing ist unser bester Schutz», sagt etwa Truppenarzt Bielecki. «Damit kann man einerseits den Verlauf mildern und andererseits die Ausbreitung des Virus verlangsamen.»

    Letztes Cup-Duell mit die Lions fand vor über 60 Jahren statt
    Der HC Lugano und der unglaubliche Achtelfinal-Fluch

    Der Swiss Ice Hockey Cup wird in dieser Saison zum 18. und vorerst letzten Mal ausgetragen. Dabei gibt es für die Fans am Samstag einen absoluten Leckerbissen. Der HC Lugano empfängt zu Hause die ZSC Lions.

    Es ist erst das zweite Mal, dass die beiden Mannschaften im Cup aufeinander treffen. Das bisher einzige Duell fand am 10. Januar 1960 statt, also vor über 60 Jahren! Während die ZSC Lions, damals noch Zürcher SC genannt, bereits in der Nationalliga A aktiv waren, spielten die Bianconeri noch in der 1. Liga. So liessen die Zürcher dem HC Lugano im damaligen Achtelfinal keine Chance und setzten sich mit 13:1 durch. Später sollten sie erstmals den Cup gewinnen und sich auch gleich das Double sichern. Ein Sieg wäre also ein hervorragendes Omen für die Truppe von Rikard Grönborg.

    Werden die ZSC Lions Rekord-Cupsieger?

    Sollte sich das Omen bewahrheiten, dann würden die Lions in der vorerst letzten Austragung des Swiss Ice Hockey Cups zum Rekord-Cupsieger avancieren. Derzeit führen die Zürcher das Cupsieger-Ranking zusammen mit den Young Sprinters aus Neuenburg an, welche die Trophäe zwischen 1957 und 1963 dreimal in die Höhe stemmten.

    Für die Partien bis Ende Jahr hat sich der "Zett" mit Pius Suter und Marco Rossi zusätzlich verstärkt. Rikard Grönborg hat mittlerweile in der Offensive die Qual der Wahl, verfügt er doch über so viele gute Spieler. Wir dürfen also gespannt sein, wie der Schwede seine Mannschaft am kommenden Samstag aufstellen wird.

    Überkommt der HC Lugano endlich den Achtelfinal-Fluch?

    Die faszinierende Geschichte bieten allerdings die Bianconeri. Denn ihr Achtelfinal-Fluch sucht seinesgleichen. Weiter oben im Text habt ihr bereits von der 1:13-Niederlage 1960 gegen die ZSC Lions erfahren, aber glaubt mir, es geht noch einiges verrückter. Bisher gab es 17 Austragungen des Swiss Ice Hockey Cups und der HC Lugano stand 13-mal im Achtelfinal und in elf Fällen bedeutete dieser auch Endstation.

    Nur 1964 und 1965 konnten sich die Luganesi im Achtelfinale durchsetzen, wobei durchsetzen eigentlich das falsche Wort ist. In beiden Fällen profitierten die Südtessiner nämlich von einem 5:0 Forfait-Sieg. 1964 konnte so dem SC Langnau aus dem Weg gegangen werden und ein Jahr später traf den EHC Kloten das gleiche Schicksal. Seither bedeutete für den HC Lugano immer die Runde der letzten 16 Teams Endstation.

    1964 schaffte es der HC Lugano, der in dieser Saison den Sprung von der 1. Liga in die Nationalliga B vollbrachte, bis in den Halbfinal. Dort musste sich der HCL dem EHC Visp mit 0:4 geschlagen geben. Es sollte bis heute das beste Cup-Abschneiden der Südtessiner sein, war doch im Viertelfinal 1965 der SC Bern zu stark.

    Nun stehen die Bianconeri also zum 14. Mal in ihrer Geschichte in einem Cup-Achtelfinal. Mit den ZSC Lions wartet ein besonders harter Brocken auf die Mannschaft von Serge Pelletier. Es wird also erneut ein schwieriges Unterfangen, den Viertelfinal mit einem herausgespielten Sieg zu erreichen. Zeigt Niklas Schlegel aber eine ähnliche Partie wie zum Saisonauftakt, als die ZSC Lions mit 4:0 vom Eis gefegt wurden, dann kann es auch in der vorerst letzten Cup-Austragung zu einer Neuheit kommen.

    Tim Heed und Daniel Carr

    Zwei Lugano-Leihspieler dürften ihren Aufenthalt im Tessin verlängern

    Tim Heed und Daniel Carr könnten ihren Aufenthalt in Lugano verlängern.


    Da nach wie vor unklar ist, wann die neue NHL-Saison startet, beschäftigen sich viele National-League-Teams derzeit mit der Frage, ob sie die Verträge mit ihren Leihspielern aus Nordamerika verlängern sollen.

    Dies ist momentan auch beim HC Lugano der Fall: Die Verträge von Tim Heed und Daniel Carr laufen Mitte November aus. Doch wie Serge Pelletier gegenüber dem Corriere del Ticino sagt, könnten die beiden Importspieler ihren Aufenthalt im Tessin verlängern. Es wäre für beide Parteien das Beste, fügt der HCL-Coach hinzu.

    Tim Heed besitzt in Lugano einen bis zum 15. November befristeten Vertrag. Ursprünglich war das auch bei Daniel Carr der Fall, doch er hat unterdessen bei den Washington Capitals unterschrieben und ist nur noch an den HCL ausgeliehen.

    Ich will immer günne, egal öb Championsleague, Cup oder Meischterschaft!

    Bin mal gspannt druff, äb dä Pius eifach wieder sini Topleistig chan abrüefe, wie wänn er nöd weg gsii wär!?

    Endlich wieder Hockey! :)

    Mit Roe an der Seite könnte das wieder klappen, bei GCK war seine Punkteausbeute nicht gerade überragend, wenn man bedenkt das er im Vorjahr der Topscorer der obersten Schweizer Liga war.

    Natürlich weis ich, dass diese Rechnung nicht so einfach zu machen ist und ausserdem hab ich den guten Pius bei GCK auch nie live gesehen. Könnte ja auch Systemabhängig gewesen sein...

    Janu, ich hoffe er knöpft da an wo er letzte Saison aufgehört hat und bringt auch Roe etwas mehr in Schwung!


    Auch von Rossi erhoffe ich mir mehr als beim letzten Game, da war ihm anzumerken, dass er lange keine Spielpraxis hatte, mal abgesehen von seinem total Aussetzer!

    Ohne Zurkirchen, Sannitz und Lajunen
    Lugano beklagt beim Cup-Kracher gegen Zürich einige Absenzen

    Der HC Lugano muss beim Cup-Achtelfinale gegen die ZSC Lions auf Sandro Zurkirchen, Raffaele Sannitz und Jani Lajunen verzichten.

    Wie der Corriere del Ticino berichtet, fehlt Sandro Zurkirchen dem HC Lugano heute Abend beim Cup-Duell gegen die ZSC Lions. Der Grund dafür ist ein nicht näher erläutertes körperliches Problem.

    Auch von zwei anderen Verletzten gibt es Neuigkeiten: Raffaele Sannitz steht den Tessinern noch nicht zur Verfügung, sein Comeback dürfte allerdings bald erfolgen. Derweil muss sich Jani Lajunen wohl noch etwa einen Monat gedulden, ehe er aufs Eis zurückkehren kann.

    Wie der Blick zudem berichtet, dürften Alessio Bertaggia und Tim Traber für das Cup-Spiel gegen die Zürcher wieder zur Verfügung stehen. Beide haben sich von ihrer Covid-19-Erkrankung erholt


    Ancillo Canepa über die Trainersituation beim FC Zürich
    Rizzo vom Interims- zum Cheftrainer? "Er hat sicher seine Chance"

    Ist Massimo Rizzo beim FC Zürich mehr als nur eine Übergangslösung? Präsident Ancillo Canepa spricht über die Trainersituation beim FCZ.

    In einem Interview mit dem SRF gibt FCZ-Präsident Ancillo Canepa Auskunft über die aktuelle Trainersituation bei den Stadtzürchern. Da Interimscoach Massimo Rizzo mit zwei Siegen aus zwei Spielen derzeit eine makellose Bilanz aufweist, darf er sich durchaus Hoffnungen auf eine dauerhafte Anstellung als Cheftrainer machen:

    "Wir wussten, was seine Qualitäten sind. Und die setzt er jetzt um. Er hat sicher seine Chance. Jetzt warten wir mal ab und stellen dann zu gegebenem Zeitpunkt die Weichen."
    Ancillo Canepa, SRF, 5.11.20

    Der FCZ-Präsident spricht ausserdem über Finanzhilfen vom Bund, auf die der FC Zürich aufgrund der Corona-Krise dringend angewiesen ist. Das komplette SRF-Interview mit Ancillo Canepa findest du hier.

    Hier gleich noch das SRF-Canepa-Interview:
    Canepa zur Corona-Hilfe-«Ich erwarte, dass wir gleich behandelt werden»

    Der Präsident des FC Zürich spricht über Corona-Kredite, A-fonds-perdu-Beiträge und Interimstrainer Massimo Rizzo.

    Am Mittwoch musste der FC Zürich den 1:0-Heimsieg gegen den FC Basel vor leeren Rängen feiern. Die steigende Anzahl an Corona-Fällen machte die Rückkehr zu Geisterspielen notwendig. Die Pandemie hat zur Folge, dass die finanzielle Lage der Super-League-Klubs mehr als angespannt ist.

    «Wichtig ist, dass jetzt endlich diese Kredite gewährt werden, die uns vor einem halben Jahr versprochen wurden. Sonst haben die meisten Klubs in der Super League ganz grosse Probleme», sagt FCZ-Präsident Ancillo Canepa.

    Wir im Fussball machen so viel für den Nachwuchs und die Integration, da hätten wir es mehr als verdient, gleich behandelt zu werden.
    Ancillo Canepa Präsident FC Zürich

    Die Gelder sollen nun im Dezember fliessen. Die Probleme der Klubs werden dadurch aber nicht gelöst. «Mit diesen Krediten muss man vor allem die Einnahmeausfälle aus der Vergangenheit kompensieren», erklärt Canepa. Die nächsten finanziellen Engpässe sind garantiert. Hier würde der 67-Jährige eine Lösung in Form von A-fonds-perdu-Beiträgen begrüssen.

    «Ich will keine Forderungen stellen oder jammern. Aber ich erwarte, dass der Spitzensport gleich behandelt wird wie die Kultur», so Canepa. «Wir im Fussball machen so viel für den Nachwuchs und die Integration, da hätten wir es mehr als verdient, gleich behandelt zu werden.»

    Mit der vom Bund geforderten Lohn-Transparenz hat Canepa keine Probleme. «Wir werden die Informationen liefern, die gefordert werden. Dann wird man auch sehen, dass die Beträge, die überall genannt werden, weit weg sind von der Realität.»

    FCZ unter Rizzo erfolgreich

    Während der FCZ neben dem Platz wie alle anderen Klubs schwierige Zeiten zu überstehen hat, lief es sportlich für die Zürcher zuletzt nach Wunsch. Unter Interimstrainer Massimo Rizzo gab es gegen Vaduz und am Mittwoch gegen Basel 2 Siege zu bejubeln. «Die Stimmung ist sehr gut und die ganze Mannschaft zieht mit. Man sieht einen FC Zürich, der mit viel Freude und Dynamik spielt.»

    Massimo Rizzo hat sicher seine Chance Autor:Ancillo Canepaüber den FCZ-Interimstrainer

    Könnte Rizzo denn gar vom Interims- zum Cheftrainer befördert werden?
    «Wir wussten, was seine Qualitäten sind. Und die setzt er jetzt um. Er hat sicher seine Chance. Jetzt warten wir mal ab und stellen dann zu gegebenem Zeitpunkt die Weichen.»


    Hier ebenfalls noch über Pius Suter.

    Pius Suter wechselt zu den ZSC Lions
    Ein längst überfälliger Wechsel: Der Topscorer ist zurück in der National League

    53 Scorerpunkte hat er in der letzten Saison gesammelt und sich damit den Weg in die NHL geebnet. Nun ist der Schweizer Liga-Topscorer zurück. Pius Suter läuft wieder für die ZSC Lions auf.

    Pius Suter hat diesen Sommer den Wechsel aus der National League in die NHL gewagt und sich den Chicago Blackhawks angeschlossen. Weil in Übersee der Saisonstart aufgrund der Corona-Pandemie nach hinten geschoben wurde, hält sich auch Suter vorläufig in der Heimat fit. Er spielte bislang jedoch nicht für die ZSC Lions sondern für das zweite Team in der Organisation, die GCK Lions. Anfänglich dachte man wohl, Suter müsse nach wenigen Runden wieder gehen, so wollte man nicht auf ihn bauen. Nun hat man allerdings Gewissheit, dass es sich um einen längeren Aufenthalt haltet. Deshalb folgt nun auch der längst überfällige Schritt. Suter wechselt zurück in die National League und steigt innerhalb der Organisation zu den ZSC Lions auf. Die Zürcher selbst haben es noch nicht bestätigt, die Mitteilung stammt von seinem neuen Team aus Chicago. Pünktlich zum Start in die Vorbereitung wird der 24-Jährige dann nach Amerika reisen.

    ZSC Lions 6:3 HC Davos
    Zwei starke Drittel reichen dem "Zett" zum Sieg


    Der Spielbericht Die Lions machen früh klar, wer Herr im Hallenstadion ist. Bereits nach 21 Sekunden lassen sie die Torsirene aufheulen, CHRIS BALTISBERGER ist der Torschütze. Knapp fünf Minuten später steht es bereits 2:0, verantwortlich dafür ist RAPHAEL PRASSL. Die Gäste aus dem Bündnerland kommen überhaupt nicht in die Partie. Viele individuelle Fehler und Fehlzuspiele ziehen sich wie ein roter Faden durch den Davoser Auftritt im ersten Drittel. Die Hausherren können schalten und walten wie sie es belieben, die Torschüsse (18:5) untermalen die Zürcher Dominanz.

    Das Heimteam macht da weiter, wo es im ersten Drittel aufgehört hat und erspielt sich einige guten Chancen gleich zu Beginn des Drittels. Dann eröffnet sich dem Gästeteam aber die grosse Chance auf den Anschlusstreffer. Ab der 22. Minute nehmen sich die Löwen innerhalb einer Minute drei Zwei-Minuten Strafen. Doch der HCD kann die doppelte Überzahl nicht ausnutzen und es kommt noch schlimmer. Kurz nach Ablauf der letzten Strafe kann HOLLENSTEIN in der 26. Minute alleine auf Aeschlimann losziehen und macht das 3:0. In der 32. Minute erhöht PEDRETTI sogar auf 4:0. Auch das zweite Drittel ist für Davos eines zum Vergessen. Den Gästen will heute Abend so gar nichts gelingen und sie starten mit einem vier-Tore Rückstand ins Schlussdrittel.

    Wer eine fulminante Aufholjagd im Schlussdrittel erwartet hat, wird vorerst enttäuscht. Erst in der 49. Minute bringt ANDRES AMBÜHL mit seinem 4:1 doch nochmals die Hoffnung zurück. Kurz darauf gelingt LUCA HISCHIER in der 52. Minute sogar noch das 4:2. Der HCD schnuppert an der Sensation und beim der Zürcher Schlittschuhclub schein sich der Schlendrian einzuschleichen. Doch dann erhält Buchli ein Strafe im dümmsten Moment. Der "Zett" nutzt diese eiskalt aus und zieht durch Doppeltorschütze CHRIS BALTISBERGER in der 56. Minute auf 5:2 davon. Wohlwend beordert in der Schlussphase seinen Goalie vom Eis und wieder ist es AMBÜHL, der knapp zwei Minuten vor Schluss für den erneuten Anschluss sorgt. Das Aufbäumen kommt aber zu spät und CHRISTIAN MARTI sorgt mit einem Schuss ins leere Tor in der 60. Minute für den Endstand.

    Nach drei Niederlagen in Folge findet der ZSC dank zwei starken Dritteln wieder in die Siegesspur zurück. Im Landwassertal dürfte nach der vierten Niederlage im fünften Spiel so langsam aber sich die Köpfe rauchen.

    Durch die vielen Coronainfektionen wird es für die beiden Teams wohl erst nach der abgesagten Nationalmannschaftspause weitergehen. Am 10. November würde der HCD dann in die Bundeshauptstadt reisen und die Lions würden die Tigers empfangen. In Stein gemeisselt ist aber noch Nichts.

    Der Gewinner Chris Baltisberger (ZSC Lions):
    Der wuchtige Stürmer ging heute dahin wo es schmerzte. Sorgte mit seiner Präsenz im Slot für viel Gefahr und war zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Mit seinem 1:0 sorgte er für die wichtige Zürcher Führung nur Sekunden nach dem Angriff und mit dem 5:2 zog er dem HCD endgültig den Zahn.

    Der Verlierer Dominic Buchli (HC Davos):

    Nur etwas mehr als acht Minuten Eiszeit erhielt der junge Verteidiger, einen bleibenden Eindruck hinterliess er lange Zeit nicht. Doch dann handelte er sich während des Davoser Aufschwungs nach dem 4:2 eine unnötige Zwei-Minuten Strafe, nach einem hohen Stock gegen Roe im Niemandsland, ein. Mit folgenschwerem Ausgang, die Lions nutzen die Überzahl zum 5:2 und machten den Deckel drauf.

    Szene des Spiels
    Kurz nach Beginn des Mitteldrittel kommt der HCD zur grossen Chance auf den Anschlusstreffer. Ab der 23. Minute kann er zwei Minuten in doppelter Überzahl spielen. Der Puck läuft gut bei den Gelb-Blauen und die Schlinge zieht sich immer enger zu, ohne sich aber endgültig zuzuziehen. Die Davoser lassen diese Riesenmöglichkeit verstreichen. "Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten", das dachte sich wohl auch Denis Hollenstein, der kurz nach Ablauf der doppelten Unterzahl den Bündner Verteidigern entwischt und das 3:0 markiert.

    Die Tore
    1. Minute, 1:0 durch Chris Baltisberger:
    Was ist denn hier los? Die Davoser scheinen den Start total zu verschlafen. Roe kurvt mit dem Puck hinters Tor und spielt den Puck zur Mitte. Dort vergisst Jung Chris Baltisberger, der bedankt sich und schiebt locker ein. Erst 21 Sekunden sind gespielt.

    6. Minute, 2:0 durch Raphael Prassl:
    Der Fehlstart aus Davoser Sicht ist komplett. Andrighetto bringt den Puck in die gegnerische Zone. Phil Baltisberger kommt an die Scheibe und zieht ab. Prassl steht wird vor Aeschlimann völlig alleine gelassen und kann zum 2:0 ablenken.

    26. Minute, 3:0 durch Denis Hollenstein:
    Marco Rossi lanciert Denis Hollenstein, der alleine auf Aeschlimann losziehen kann. Der Topscorer bleibt eiskalt und schiebt den Puck Aeschlimann zwischen den Schonern durch. Das Tor muss wegen einem möglichen Offside nochmals überprüft werden, aber der Entscheid bleibt bestehen.

    32. Minute, 4:0 durch Marco Pedretti:
    Ein starker Pass von Trutmann in die Schnittstelle auf Pedretti. Der entwischt seinen Bewachern und lässt Aeschlimann nicht den Hauch einer Chance. Lukas Flüeler lässt sich ebenfalls einen Assist gutschreiben.

    49. Minute, 4:1 durch Andres Ambühl:
    Es klappt ja doch. Thornton beweist viel Übersicht und spielt die Scheibe auf den hinter ihm anlaufenden Ambühl. Der Davoser Routinier erwischt Flüeler dann auf der Fanghandseite. Der Zürcher Goalie hatte freie Sicht, der Schuss schien eigentlich haltbar.

    52. Minute, 4:2 durch Luca Hischier:
    Marco Rossi spielt den Puck unerklärlicherweise vor das eigene Tor. Dort stehen gleich zwei Gelb-Blaue, Flüeler kann zuerst noch abwehren, doch die Gäste lassen nicht locker und schlussendlich kann Hischier den nächsten Anschlusstreffer erzielen.

    56. Minute, 5:2 durch Chris Baltisberger:

    Chris Baltisberger macht wohl den Deckel drauf. Der Stürmer wird alleine vor dem Tor gelassen. Noreau zieht ab von der blauen Linie und Baltisberger kann noch entscheidend ablenken.

    59. Minute, 5:3 durch Andres Ambühl:

    Dem HCD gelingt tatsächlich noch der Anschlusstreffer mit dem sechsten Fehldspieler. Nach einem Nygren Knaller von der blauen Linie sorgt Ambühl mit einem lupenreinen Ablenker für das dritte Davoser Tor.

    60. Minute, 6:3 durch Christian Marti:
    Marti sorgt mit einem Empty-Netter aus dem eigenen Drittel für die endgültige Entscheidung.

    aber in den Jahren hatten wir nicht das Budget/Kader...

    Weiss ich doch,
    aber wer diese Leidenszeit damals durchgemacht hat, den erschüttert so ein schlechter oder mässiger Saisonstart sicher nicht so schnell. Das kann nur von erfolgsverwöhnten kommen.
    So hab ich das eigentlich gemeint... Das Budget ging mir damals aber so was vom am Arsch vorbei!

    Und als FCZ-Fan aus den frühen 80igern hab ich das immer gleich doppelt durch gemacht, Sommer und Winter :mrgreen:, auch hier war mir das Budget schnurz egal.

    Und jetzt nach 10 Spielen so ein Theater, gewünschte Trainerwechsel, gefordert Saisonabbrüche ---> lächerlich :rofl:

    Das wäre damals eine Spitzensaison gewesen hahaha


    Spass bei Seite,

    jetzt rolled mer halt s`Feld vo hine uf, wie i jedem schlächte Hollywood Streife:floet:

    Top 4 sind s Ziel und das isch absolut möglich! (soferns natürlich i de Saison greglet wieter gaht)

    Hier noch eine aktuelle Tabelle, eine Momentaufnahme.
    So schlimm siehts jetzt punktemässig auch nicht aus und die anderen Teams müssen die Punkte dann auch erst noch holen ;P Uns bleiben ja noch 42 Spiele.....

    National League Tabelle nach Punkteschnitt

    Corona-Chaos mindert die Aussagekraft der Tabelle: So sehen die Kräfteverhältnisse wirklich aus

    Seit knapp einem Monat läuft in der Schweiz die Eishockey-Meisterschaft. Aufgrund von mehreren Teams in Corona-Quarantäne kommt es allerdings immer wieder zu Spielverschiebungen. Die Teams haben so ganz unterschiedlich viele Spiele absolviert und die Tabelle dadurch wenig Aussagekraft.

    Seit dem 1. Oktober läuft in der Schweiz die National League. Das Erstellen des Spielplans wurde wie schon im Vorjahr in einzelnen Fällen durch Bauarbeiten an den Stadien beeinflusst. Der HC Davos konnte beispielsweise erst Mitte Monat das erste Heimspiel austragen. Einen noch viel stärkeren Einfluss auf den Spielplan hatte jedoch das Coronavirus. Mit dem EHC Biel befindet sich derzeit die dritte Mannschaft der National League in Quarantäne. So mussten diverse Spiele bislang verschoben werden. Das ganze hat zur Folge, dass die ZSC Lions beispielsweise bereits zehn Matches absolviert haben, der HCD jedoch erst vier mal gespielt hat.

    Die derzeitige Tabelle hat bei so grossen Unterschieden bezüglich der gespielten Partien also keine allzu grosse Aussagekraft. Es wäre wohl sinnvoller, die Teams gemäss dem Verhältnis von Punkten pro Spiel aufzureihen. Genau das wurde in der Folge auch gemacht.

    12. SCL Tigers

    0.71 Punkte pro Spiel / -1 Rang

    Fünf Punkte aus sieben Spielen befördern die SCL Tigers auf den 12. Rang. Den einzigen Sieg feierten die Langnauer in der Verlängerung gegen den HC Ambri-Piotta. Es musste im Vorfeld bereits befürchtet werden, dass es für die Tigers eine ganz schwierige Saison werden wird.

    11. EHC Biel

    0.83 Punkte pro Spiel / -1 Rang

    Der Start in die neue Saison ist dem Team von Lars Leuenberger ziemlich missglückt. Zum Auftakt startete Biel zwar vielversprechend mit einem 6:0 gegen Lausanne, danach gewannen sie jedoch nur noch das Spiel gegen die SCL Tigers und auch das erst in der Verlängerung. Sollten sich die Seeländer nicht steigern können, müssen sie selbst um die Teilnahme an den Pre-Playoffs kämpfen.

    10. HC Ambri-Piotta

    1.00 Punkte pro Spiel / -1 Rang

    Bereits neun Partien absolviert hat der HC Ambri-Piotta. Im Schnitt gab es für sie pro Partie einen Punkt. Am Dienstag setzten sie mit dem 5:2-Erfolg gegen die ZSC Lions ein ziemliches Ausrufezeichen. Erwartungsgemäss werden die Tessiner wohl um die Qualifikation für die Pre-Playoffs mitkämpfen.

    9. HC Davos

    1.00 Punkte pro Spiel / + 3 Ränge

    Bislang am wenigsten Partien absolviert hat der HC Davos. Wie Ambri-Piotta holen auch die Bündner im Schnitt einen Punkt pro Spiel, weisen aber die bessere Tordifferenz auf. Dies verdanken sie dem 9:2-Sieg gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers. Es war wohl nicht einfach, bei so wenigen Spielen in den Meisterschafts-Rhythmus zu kommen, dafür wartet auf den HCD irgendwann ein richtig anstrengendes Programm.

    8. SC Bern

    1.29 Punkte pro Spiel / keine Verschiebung

    In der Vorsaison hätten die Berner die Playoffs verpasst, in dieser Rangliste würden sie den Sprung unter die besten Acht schaffen. Aufgrund der Modus-Anpassung müssten sie so den Umweg über die Pre-Playoffs in Kauf nehmen. Punktemässig wertvoll für die Berner waren hauptsächlich die beiden Derby-Siege gegen den EHC Biel. Bereits am Donnerstag steht für sie das nächste Spiel an, sie reisen nach Rapperswil.

    7. SC Rapperswil-Jona Lakers

    1.38 Punkte pro Spiel / -1 Rang

    Zumindest gemäss dieser Rangliste wird das Duell zwischen den Lakers und dem SC Bern ein Duell zweier Tabellennachbarn. Die Rapperswiler haben einen starken Saisonstart hingelegt. Vieles deutet darauf hin, dass sie diese Saison nicht wieder an der letzten Stelle beenden werden. Die Hälfte ihrer Spiele konnten sie gewinnen, zuletzt schlugen sie zwei Mal die SCL Tigers.

    6. ZSC Lions

    1.50 Punkte pro Spiel / -3 Ränge

    Am meisten Partien von allen absolviert haben die ZSC Lions. Zwischenzeitlich grüssten sie auch von der Tabellenspitze, doch der Sieger der letztjährigen Regular Season befindet sich aktuell in einem Formtief. Die beiden Pleiten gegen den EV Zug haben den Zürchern offensichtlich zugesetzt. In der Folge unterlagen die Lions am Dienstag auch noch Ambri-Piotta.

    5. HC Lugano

    1.50 Punkte pro Spiel / +2 Ränge

    Die Tordifferenz hat zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano für die Tessiner entschieden, deshalb findet sich der HC Lugano auf Rang fünf wieder. Drei Siege stehen bei ihnen drei Niederlagen gegenüber. Zuletzt ging es für Lugano zwei Mal in die Verlängerung. Gegen Davos hatten sie das bessere Ende für sich, während sie sich in der Overtime dem Lausanne HC geschlagen geben mussten.

    4. Genève-Servette HC

    2.00 Punkte pro Spiel / keine Verschiebung

    In der normalen Tabelle auf dem korrekten Rang eingeordnet ist die Mannschaft aus Genf. Bei ihnen wechselte sich zuletzt Sieg und Niederlage jeweils ab. Gegen die Lakers mussten sie sich in der Verlängerung geschlagen geben, gegen den SC Bern sicherte sich der GSHC zuletzt wieder drei Punkte. Damit mischen sie in der Tabelle unter den Spitzenteams mit.

    3. Lausanne HC

    2.11 Punkte pro Spiel / -2 Ränge

    Der derzeitige Tabellenleader der National League findet sich in dieser Rangliste an dritter Stelle wieder. Zuletzt reihten die Waadtländer vier Siege in Serie aneinander. 19 Punkte haben sie nach neun Partien bereits auf dem Konto. In Top-Form werden sie demnach am Freitag ins Derby gegen den Genève-Servette HC starten.

    2. HC Fribourg-Gottéron

    2.20 Punkte pro Spiel / +3 Ränge

    Neben dem HC Lugano hat auch der HC Fribourg-Gottéron die Corona-Quarantäne ausgesessen. Mit einem Overtime-Sieg gegen die SCL Tigers haben sich die Drachen zurückgemeldet. Fribourg-Gottéron hat erst fünf Partien absolviert. Gemeinsam mit dem HC Davos würden sie am meisten Ränge im Vergleich zur üblichen Tabelle gewinnen.

    1. EV Zug

    2.43 Punkte pro Spiel / + 1 Rang

    Die beiden Siege gegen die ZSC Lions waren schon mächtige Ausrufezeichen, der EV Zug ist definitiv ein ganz heisser Kandidat im Kampf um den Meistertitel. Gemessen an der Anzahl Punkte pro Spiel wären sie derzeit in der National League gar die Nummer eins. Die einzige Meisterschaftspleite bezogen die Zuger beim Heimspiel gegen den Lausanne HC.