02.05.2016
Was läuft da eigentlich so mit den früheren WM-Topskorern?
Habt ihr euch auch schon einmal gewundert, was aus den früheren WM-Topskorern geworden ist? Oder wer den Punkterekord seit dem Jahre 2000 hält? Kennt ihr überhaupt alle diese Namen?
Wir haben die Topskorer der Eishockey-Weltmeisterschaften seit dem Jahre 2000 unter die Lupe genommen und zeigen, wo und ob sie heute spielen und wie ihre Karriere verlaufen ist.
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WM 2000 (St. Petersburg, RUS)
Topskorer: Miroslav Satan, Slowakei
9 Spiele, 12 Punkte (10/2)
Aktuelles Team: Rücktritt
Der ehemalige Eishockeyspieler Miroslav Satan gehört zweifelsohne zu den erfolgreichsten slowakischen Akteuren aller Zeiten. In der NHL spielte er lange Zeit für die Buffalo Sabres und gehörte dort in den Jahren 1998 bis 2004 zu den torgefährlichsten Spielern des Teams. Seine Hochform liess er auch an den Weltmeisterschaften 2000 in St. Petersburg aufblitzen, wo er mit zehn Toren aus neun Spielen zum Topskorer des Turniers mutierte. Der Titel blieb ihm damals allerdings verwehrt - im Final unterlag man Rivale Tschechien mit 1:3.
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WM 2001 (Grenoble, FRA)
Topskorer: Yuha Ylönen, Finnland
9 Spiele, 14 Punkte (5/9)
Aktuelles Team: Rücktritt
In seiner aktiven Karriere absolvierte der Finne zahlreiche NHL-Saisons, unter anderem spielte er für Phoenix, Tampa Bay und Ottawa in der besten Liga der Welt. 2004 beendete der Eishockeyspieler seine Karriere in der Heimat bei den Espoo Blues. Auf internationalem Parkett gelang dem heute 44-jährigen eine Überraschung an der WM 2001 in Grenoble, wo er dank fünf Toren und neun Assists aus neun Spielen mit dem Topskorertitel ausgezeichnet wurde.
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WM 2002 (Göteborg / Karlstad, SWE)
Topskorer: Miroslav Satan, Slowakei
9 Spiele, 13 Punkte (5/8)
Aktuelles Team: Rücktritt
Nur zwei Jahre nach seinem Coup an der WM in St. Petersburg doppelte der slowakische Ausnahmespieler 2002 an den Weltmeisterschaften in Göteborg und Karlstad in Schweden nach - erneut durfte er sich die Lorbeeren des Turnier-Topskorers aufsetzen. Zudem holten sich Satan und seine Kollegen - im Gegensatz zur Niederlage vor zwei Jahren - dank einem ultraknappen 4:3-Finalsieg über Russland den Titel. Im Jahre 2014 beendete der Slowake seine Karriere nach einigen Jahren in der Heimat beim HC Slovan Bratislava.
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WM 2003 (Tampere, FIN)
Topskorer: Zigmund Palffy, Slowakei
9 Spiele, 15 Punkte (7/8)
Aktuelles Team: Rücktritt
Der 44-jährige Slowake und Teamkollege von Miroslav Satan bestritt in seiner Aktivzeit in der NHL für die Clubs aus Pittsburgh, New York Islanders und Los Angeles insgesamt 684 NHL-Spiele und netzte dabei über 300 Mal ein. An der Weltmeisterschaft in Tampere im Jahre 2003 mutierte er nach langer Zeit wieder einmal zum Schlüsselspieler der Mannschaft. Das Zeugnis, der Topskorertitel des Turniers, unterstreicht die Wichtigkeit seiner Position. In den Jahren 2007 bis 2013 liess er seine Karriere in der Heimat in der Slowakei ausklingen.
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WM 2004 (Prag, CZE)
Topskorer: Dany Heatley, Kanada
9 Spiele, 11 Punkte (8/3)
Aktuelles Team: Nürnberg Ice Tigers
Der deutsch-kanadische Topstürmer trumpfte an den Weltmeisterschaften im Jahre 2004 im Alter von nur 23 Jahren gross auf - mit 11 Punkten verrichtete er einen Grossteil der Arbeit, die sein Team zum WM-Titel führte. Die Kanadier bezwangen dabei im Final Schweden mit 5:3. Im Anschlussjahr, der Lockoutsaison, beglückte das Ausnahmetalent dann ein Jahr lang die Fans des SC Bern. In der NHL skorte Heatley für die Atlanta Trashers, die Ottawa Senators, Minnesota Wild und die San Jose Sharks. Momentan weilt der Stürmer in Deutschland und fungiert im Team der Nürnberg Ice Tigers.
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WM 2005 (Wien, AUT)
Topskorer: Joe Thornton, Kanada
9 Spiele, 16 Punkte (6/10)
Aktuelles Team: San Jose Sharks
Ein altbekanntes Gesicht zeigt sich uns in der Skorerwertung des WM-Turniers im Jahre 2005 in Wien. Joe Thornton, der in dieser Saison seine Dienste für Arno del Curto im Dress des HC Davos verrichtete und die Bündner dort zusammen mit Rick Nash zum Titel führte, zeigte im selben Jahr auch an der WM, dass sich die Gegner vor ihm fürchten sollten. Mit 16 Punkten aus neun Spielen leistete er einen Grossteil der Arbeit, die sein Team in den Final führte - Topskorertitel inklusive. An zweiter Stelle des Rankings klassierte sich damals übrigens der eben erwähnte Rick Nash. Der Altmeister zeigt auch heute noch keine Anzeichen von Altersmüdigkeit und skort munter im Dress der San Jose Sharks.
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WM 2006 (Riga, LAT)
Topskorer: Sidney Crosby, Kanada
9 Spiele, 16 Punkte (8/8)
Aktuelles Team: Pittsburgh Penguins
Das kanadische Jahrhunderttalent Sidney Crosby zeigte im Alter von 19 Jahren in Riga eine Weltmeisterschaft, die seinesgleichen sucht. Als "The next one" gehandelt, skorte der junge wirblige Stürmer damals gleich 16 Mal in neun Spielen, was ihm den Titel des Topskorers einbrachte. In der NHL verrichtet Crosby wertvolle Dienste für die Pittsburgh Penguins, wobei er aber immer wieder durch körperliche Verletzungen zurückgeworfen wird. In seiner Bestform kann ihm aber wohl niemand so schnell das Wasser reichen.
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WM 2007 (Moskau, RUS)
Topskorer: Johan Davidsson, Schweden
9 Spiele, 14 Punkte (7/7)
Aktuelles Team: Rücktritt
Zwei Saisons spielte der Schwede Johan Davidsson in der NHL bei den Anaheim Mighty Ducks, konnte aber nur im ersten Jahr überzeugen. So verbrachte der schwedische Topstürmer den Grossteil seiner Karriere bei HV71 in der heimischen Elitserien, wo er er mehrere Vereinsrekorde hält. An der WM 2007 in Moskau brillierte der damals 31-jährige mit 14 Skorerpunkten aus neun Spielen. Im Jahre 2014 gab Davidsson seinen Rücktritt b
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WM 2008 (Québec, CAN)
Topskorer: Dany Heatley, Kanada
9 Spiele, 20 Punkte (12/8)
Aktuelles Team: Nürnberg Ice Tigers
Und weil's so schön war, kommt hier gleich nochmals Dany Heatley, der in der Lockout-Saison 2005 für den SC Bern spielte. An der WM 2008 im heimischen Québec beglückte der deutsch-kanadische Doppelbürger die Fans mit einer bärenstarken Vorstellung. Seinen Torhunger stillte er mit ganzen zwölf Toren in neun Spielen - leider blieb ihm der Titel im Gegensatz zur WM 2004 aber verwehrt. Die 4:5-Niederlage im Final konnte selbst der Ausnahmestürmer nicht verhindern.
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WM 2009 (Bern / Zürich, SUI)
Topskorer: Marty St. Louis
9 Spiele, 15 Punkte (4/11)
Aktuelles Team: Rücktritt
Ein Blick in die Franchise-Zahlen der Tampa Bay Lightning genügt, und ein Name fällt auf: Marty St. Louis verbrachte ein Grossteil seiner Karriere bei der NHL-Mannschaft im Osten Amerikas und hält dort einige Rekorde. An der WM in bern, an die wir uns natürlich noch gut erinnern mögen, trumpfte St. Louis gross auf und führte sein Team zur Silbermedaille. Nach einem kurzen Abstecher nach New York hängte der Altmeister seine Schlittschuhe im letzten Sommer an den Nagel.
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WM 2010 (Köln / Mannheim, GER)
Topskorer: Ilya Kovalchuk
9 Spiele, 12 Punkte (2/10)
Aktuelles Team: SKA St. Petersburg
Bereits im Jahre zuvor an der WM in der Schweiz gelang dem russischen Stürmer mit 14 Skorerpunkten eine internationale Topleistung - musste dort aber Marty St. Louis den Vorrang lassen. 2010 klappte es dann in Deutschland, der langjährige russische NHL-Stürmer holte sich die Topskorerauszeichnung dank 12 Punkten aus neun Spielen. Die Goldmedaille blieb ihm damals aber verwehrt. In der NHL war Kovalchuk lange für die New Jersey Devils aktiv - seit 2013 ist er aber in der heimischen russischen Liga bei SKA St. Petersburg tätig.
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WM 2011 (Bratislava / Kosice, SVK)
Topskorer: Jarkko Immonen, Finnland
9 Spiele, 12 Punkte (9/3)
Aktuelles Team: EV Zug
Der finnische Topstürmer konnte in der NHL nie richtig Fuss fassen, deshalb versuchte er sein Glück vorwiegend in der Heimat in Finnland. Immonen lief dabei für mehrere verschiedene Klubs auf, mutierte aber dank seinem Torriecher beinahe immer zum Schlüsselspieler. Diesen Torriecher bewies er auch an der WM 2011 in der Slowakei, wo er in neun Spielen ebenso vielmal einnetzen konnte. 2015 holte Sean Simpson den Finnen in die Schweiz, wo er nun beim EV Zug aktiv ist.
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WM 2012 (Helsinki / Stockholm, FIN / SWE)
Topskorer: Evgeni Malkin, Russland
10 Spiele, 19 Punkte (11/8)
Aktuelles Team: Pittsburgh Penguins
Jewgeni Wladimirowitsch Malkin, wie der Russe mit bürgerlichem Namen heisst, blieb immer wieder etwas im Schatten seines Teamkollegen und Jahrhunderttalents bei den Pittsburgh Penguins, Sidney Crosby. Doch auch Malkin hat den Status eines Durchschnittsstürmers weit hinter sich gelassen, an der WM 2012 beispielsweise zeigte er mit dem Gewinn der Topskorerwertung, dass er über enorm viel Talent verfügt. Zusammen mit Crosby ist er - nach einer längeren Verletzungspause - wieder mit den Penguins unterwegs und kämpft dort gerade in den Playoffs.
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WM 2013 (Stockholm / Helsinki, SWE / FIN)
Topskorer: Petri Kontiola, Finnland
10 Spiele, 16 Punkte (8/8)
Aktuelles Team: Lokomotive Jaroslawl
Der finnische Stürmer suchte in den Jahren 2008 und 2014 zweimal sein Glück in Amerika in der besten Liga der Welt, scheiterte aber jeweils an diesem Plan und kehrte in die KHL zurück, wo er den Grossteil seiner Karriere bestritt. Trotz des unglücklichen vierten Ranges an der WM 2013 in Schweden und Finnland entzückte Kontiola die Fans mit einer glanzvollen Darbietung, die ihm den Titel des Topskorers und besten Stürmers einbrachte. Momentan spielt der 32-jährige für Lokomotive Jaroslawl in der KHL.
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WM 2014 (Minsk, BLR)
Topskorer: Viktor Tikhonov
10 Spiele, 16 Punkte (8/8)
Aktuelles Team: Arizona Coyotes
Der Enkel des berühmten Eishockeytrainers (der ebenfalls Viktor Tikhonov hiess) wurde von den Coyotes bereits 2008 gedraftet, konnte damals aber noch nicht Fuss fassen. Nachdem er vier Jahre in der KHL weilte, zog es ihn im letzten Jahr nochmals nach Übersee, wo er nun im Kader der Coyotes seine Brötchen verdient. Vielleicht war die Leistung an der WM 2014 in Minsk wegbahnend, vezeichnete Tikhonov doch in zehn Spielen ganze 16 Punkte. Die Goldmedaille mit dem russischen Team gab es obendrauf.
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WM 2015 (Prag / Ostrava, CZE)
Topskorer: Jason Spezza, Kanada
10 Spiele, 14 Punkte (6/8)
Aktuelles Team: Dallas Stars
Dem schweizerischen Publikum dürfte es bei Jason Spezza vor allem deshalb in den Ohren klingeln, weil der kanadische Stürmer in der Saison 2012/2013 28 Spiele für die Rapperswil-Jona Lakers bestritt. Ansonsten ist der Weltklassespieler in der NHL fest verankert, nach über zehn Jahren bei den Ottawa Senators zog es Spezza 2014 nach Dallas, wo er nun fleissig auf Punktejagd geht. An der letztjährigen WM in Tschechien bot der 32-jährige dem Publikum eine breite Palette an Qualität an - seine 14 Punkte waren wegweisend für den Titel, den sich die Kanadier holen konnten.