Beiträge von Sbornaja

    Auch Genf wollte Matthews verpflichten
    Die Verpflichtung des amerikanischen Eishockey-Talents Auston Matthews durch die ZSC Lions hat für Furore gesorgt. Nun verrät Genf-Servette-Coach Chris McSorley gegenüber "Le Matin", dass auch er den jungen Center holen wollte. "In der Tat waren wir in Diskussionen mit seinem Agenten Pat Brisson. Aber Zürich war von Anfang an in der Pole Position", erklärt er. So würde der ZSC über genügend Talent verfügen, um den Ausländerposten einem derart jungen Spieler zu überlassen, so McSorley weiter.

    Vom Talent des Amerikaners zeigt sich der Servette-Zampano angetan. "Das ist ein zukünftiger NHL-Star", meint er und fügt an: "Matthews wird bis Weihnachten ein guter und bis zum Saisonende ein exzellenter Spieler in unserer Liga sein. Genf-Servette wird am 2. Oktober zum ersten Mal auf den ZSC und einen neuen Jungstar treffen.

    Mit der Verpflichtung des US-amerikanischen Supertalents ist dem letztjährigen Playoff-Finalisten ein unglaublicher Transfercoup gelungen.
    Doch wer ist der 17-jährige Stürmer und wie gut ist er wirklich?

    Dass Matthews Hockey spielt, verdanken wir seinem Onkel Billy. Er nahm klein Austin zu Coyotes-Spielen mit - dieser fing sofort Feuer.
    Mit 116 Punkten aus 60 Partien brach Matthews den Punkterekord im US National U18 Team. Er übertraf Patrick Kane um 14 Zähler.
    Der Amerikaner besitzt übrigens auch den mexikanischen Pass. Sein Vater stammt aus Kalifornien, seine Mutter aus Hermosillo.
    In diesem Jahr wäre er wohl als Nummer 3 gezogen worden - ausgerechnet von den Arizona Coyotes... Im Jahr 2016 dürfte er dagegen die Nummer 1 sein. Er wäre damit der erste amerikanische first overall pick seit Patrick Kane (2007).
    Übrigens: Der 17. September ist auch der Geburtstag von Alexander Ovechkin. Wenn das keine guten Vorzeichen sind.
    Das grosse Vorbild von Matthews ist Shane Doan. Ebenfalls imponierem ihm Daniel Brière, Anze Kopitar und Jonathan Toews.
    Mit einer Grösse von 1.88m und einem Gewicht von 88kg ist er grösser und schwerer als der Durchschnitt bei den ZSC Lions.


    Naja nöd vill neus, ich postes jetzt halt gliech.

    Ciao Schöggi... Rücktritt tönt aber anderst... :winke:

    Marcel Jenni verlässt die Kloten Flyers
    Marcel Jenni und die Kloten Flyers sind im besten Einvernehmen übereingekommen, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen. Der ehemalige Nationalstürmer spielte seit der Saison 2005/2006 für Kloten. Ob und wann der 41-jährige Stürmer seine Spielerkarriere fortsetzen wird, ist derzeit offen. Der Musterprofi debütierte in der Saison 1993/1994 in der National League A in Diensten des HC Lugano, mit dem er 1999 Schweizer Meister wurde. Drei Jahre später holte er mit Färjestad BK den Meistertitel in Schweden.

    10.08.2015
    Matthews: ''Ich bin sehr aufgeregt und glücklich''
    Nachdem der Transfer von Auston Matthews zu den ZSC Lions endgültig vollzogen wurde, äusserst sich das Supertalent gegenüber nhl.com: ''Ich bin sehr aufgeregt und glücklich, dass ich die Chance erhalte, bei den ZSC Lions zu spielen. (...) Ich habe schon ein bisschen etwas von der Schweiz gesehen und es ist ein sehr schöner Ort. Ich habe mit verschiedenen Personen gesprochen und sie zu ihrer Meinung zur schweizerischen Liga gefragt.''

    Matthews muss sich noch bis zu seinem 18. Geburtstag, dem 18. September, gedulden, ehe er für den ZSC auflaufen darf. Sein Debut in der NLA könnte der Amerikaner gegen Fribourg Gottéron geben.

    Zeigt Ebbett dem SC Bern die kalte Schulter?
    Wie Journalist Igor Eronko von "sport-express.ru" schreibt, soll der Kanadier Andrew Ebbett, welcher eigentlich vom SC Bern verpflichtet wurde, bei Barys Astana aus der KHL unterschrieben haben. Noch handelt es sich allerdings nur um ein Gerücht, denn weder Astana noch der SC Bern haben dazu Stellung genommen.
    --->
    Das sagt Sven Leuenberger zum Ebbett-Gerücht
    Auf der russischen Sportseite "sport-express.ru" ist zu lesen, dass der vom SC Bern verpflichtete Kanadier Andrew Ebbett in die KHL zu Barys Astana abwandern wird. sport.ch hat bei SCB-Sportchef Sven Leuenberger nachgefragt, ob an den Gerüchten etwas dran ist. "Das ist ziemlich aus der Luft gegriffen. Ich weiss von nichts", äusserte sich der 45-Jährige dazu. Somit dürfte das Thema zumindest vorerst vom Tisch sein.

    Wär au no hert..

    Grünes Licht für Wunderkind
    Die ZSC Lions haben nach monatelangen Bemühungen eine Arbeitsbewilligung für das amerikanische Ausnahmetalent Auston Matthews (17) erhalten.
    Auston Matthews gilt als Superstar der Zukunft. Der amerikanisch-mexikanische Doppelbürger dürfte beim nächsten NHL-Draft im Sommer 2016 als Erster gezogen werden. Viele Experten glauben, dass er schon jetzt gut genug sei, um in der besten Liga spielen zu können. Doch dafür ist er noch zu jung.

    Um sich optimal auf seine NHL-Karriere vorzubereiten und schon jetzt gegen Erwachsene spielen zu können, hat sich der 17-Jährige entschieden, nächste Saison in der NLA bei den ZSC Lions zu spielen (exklusiv auf Blick.ch).

    Der Transfer des Ausnahmetalents zögerte sich aber noch monatelang heraus, weil es Schwierigkeiten gab, eine Aufenthaltsbewilligung für Matthews zu bekommen, da der U18-Weltmeister bisher nicht in einer Profi-Liga, sondern im Förder-Programm des amerikanischen Verbandes spielte.

    Jetzt haben die ZSC Lions aber grünes Licht für die Verpflichtung des Centers bekommen. «Auston Matthews hat die Aufenthaltsbewilligung mit der Auflage bekommen, dass er erst nach seinem 18. Geburtstag eingesetzt werden darf. Der erste Einsatz wäre somit für den 18. September 2015 (Heimspiel gegen Fribourg, die Red.) vorgesehen. Die Bewilligung wurde aufgrund eines bilateralen Abkommens zwischen der Schweiz und den USA für Young Professionals erteilt», vermeldet der Vizemeister.

    Derzeit bestreitet Matthews das Traingscamp des US-U20-Nationalteams. Ab September werden dann die Augen der Hockey-Welt nach Zürich blicken.

    Zitat von Sbornaja

    Auston Matthews

    Gemäss meinen Quellen soll sich das Thema erledigt haben und dies wurde dem Spieler so mitgeteilt. Chancen stehen leider 99 zu 1 dass er nicht in Zürich spielt (nur noch eine Formelle Sache/ XYFormular welches man nun noch beim Bund eingereicht hat..). DEL, AHL und Österreich sollen nun als Alternative gehandelt werden.

    schaaaad, janu wieter gahts!

    Tja da hat das eine Prozent mal zugeschlagen :suff:
    Meine Quelle (Kanada-Schweizer selber mal beim Z gespielt) war nach diversen Gesprächen mit Leuten im Umfeld vom Zett und Matthews Felsenfest davon überzeugt.
    Janu segs wies well, ich finds geil!

    Wältklass! Mal luege was de Purscht bi eus zeiget!
    Ich vermute der liebe Walti (Schenk?) hat mal ein paar alte Connections angezapft.. :geil:

    Auston Matthews

    Gemäss meinen Quellen soll sich das Thema erledigt haben und dies wurde dem Spieler so mitgeteilt. Chancen stehen leider 99 zu 1 dass er nicht in Zürich spielt (nur noch eine Formelle Sache/ XYFormular welches man nun noch beim Bund eingereicht hat..). DEL, AHL und Österreich sollen nun als Alternative gehandelt werden.

    schaaaad, janu wieter gahts!

    Hier noch aus der Schweizer Presse ein kleiner Bericht:
    Las Vegas und Quebec wollen in die NHL
    Neue Teams für die NHL: Las Vegas und Quebec haben sich für eine mögliche Expansion der nordamerikanischen Eishockey-Liga beworben. Das gab die NHL in der Nacht zum Mittwoch bekannt. Gespräche und Interessensbekundungen hatte es von insgesamt 16 verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen gegeben, am Ende gingen zwei Bewerbungen ein.

    "Wir wollten nicht nur die Möglichkeit ausloten neue Mitglieder in die NHL aufzunehmen, sondern mit dem Bewerbungsprozess auch echte Interessen von blossen Lippenbekenntnissen trennen. Anscheinend trauen sich nur Bill Foley in Las Vegas und Quebecor in Quebec zu, den Prozess voranzutreiben", hiess es in der Mitteilung. Milliardär Foley ist Chef eines Kreditinstituts, Quebecor ein kanadisches Kommunikationsunternehmen.

    Die Aufstockung der Liga ist für die Saison 2017/18 geplant. Die NHL wird die Bewerbungen nun eingehend prüfen, der Prozess dauert noch bis zum 10. August.

    Crawford will ''geilen Typ'' unbedingt

    Noch immer geistert der Name Auston Matthews durch das Zürcher Hallenstadion. Doch der Transfer des 17-jährigen Ausnahmetalent hängt wegen der fehlenden Arbeitsbewilligung in der Luft. ZSC-Coach Marc Crawford hat aber noch nicht aufgegeben.

    "Oh Gott, wir versuchen wirklich alles. Ich bete jeden Abend eine Novene", meint der Kanadier auf "bleacherreport.com". Auch Matthews Agent Pat Brisson, der gut mit Crawford befreundet ist, sähe seinen Schützling gerne in Zürich. "Auf der einen Seite würde Auston gut bezahlt und auf der anderen Seite würde er unter einem Trainer, der 15 Jahre in der NHL tätig war, gegen Männer spielen. Das wäre eine bessere Vorbereitung auf die NHL als in einer Juniorenliga zu spielen", erklärt der Berater.

    Crawford schwärmt in höchsten Tönen
    Einziges Problem ist immer noch die ausstehende Arbeitsbewilligung. Dennoch schwärmt Coach Crawford bereits jetzt in höchsten Tönen vom Amerikaner. "Wer auch immer Matthews bekommt, wird einen dynamischen Spieler erhalten", beschreibt er die Stärken des Youngsters und fügt an: "Wenn er zwei Tage älter wäre, würde er jetzt in der NHL spielen. Alle Experten, mit denen ich gesprochen habe, hätten ihn an den diesjährigen Drafts in den Top 3 gesehen."

    Der Kanadier habe den Amerikaner an den U18-Weltmeisterschaften während zwei Spielen beobachtet und "er war geiler Typ. Er war immer einen Schritt schneller und spielte immer einen Tick härter als alle anderen. Wenn wir ihn holen, wäre er bis zum Ende der Saison unser bester Spieler", meint der ZSC-Coach. Zwar würde er wohl in den ersten Partien wie jeder 18-Jährige Mühe haben, "aber ich zweifle keine Sekunde daran, dass er ein guter Spieler werden wird", prognostiziert Crawford.

    Chancen bei 50%
    Ob der Transfer des Ausnahmetalents trotz des bürokratischen Wirrwarrs doch noch zu Stande kommt, steht noch in den Sternen. Der ZSC-Coach schätzt die Chancen auf "etwa 50%". Brisson will sich auf keine Zahl festlegen, meint aber: "Es besteht immer noch eine Chance."

    Für die ZSC Lions geht die neue NLA-Saison am 9. September mit dem Duell gegen den SC Bern los. Bis dahin haben die Zürcher Verantwortlichen noch Zeit, um die Fronten zu klären oder sich nach möglichen Alternativen umzuschauen.

    09.07.2015
    Talent Matthews: Red Bull statt ZSC?
    Schon seit längerer Zeit kämpfen die ZSC Lions um Auston Matthews: Der Top Prospect für den Draft von 2016 hat noch immer keine Arbeitserlaubnis für die Schweiz. Dabei liegt der Vertrag für den 17-jährigen Amerikaner unterschriftsbereit.

    Wie der Jornalist Eliotte Friedman nun berichtet, soll Mathews mittlerweile auch ein Angebot von Red Bull München vorliegen.

    Wohin der Center, der sich bis zu seiner NHL-Karriere in einer europäischen Profi-Liga beweisen will, letztlich wechseln wird, steht noch immer in den Sternen.

    Schad, hätte ihn gerne eine Saison lang ohne Verletzung gesehen...

    04.07.2015
    ZSC-Verteidiger nach Nordamerika
    Derek Smith, der bei den ZSC Lions keinen neuen Vertrag erhalten hat, wechselt in die Organisation der Arizona Coyotes. Der Verteidiger erhält einen Zweiweg-Vertrag über ein Jahr.

    Vergangenen Saison hat Smith für die Lions in 25 Spielen drei Tore geschossen und zwei Assists gegeben. Zuvor spielte er bereits für die Ottawa Senators und die Calgary Flames.

    Mit Dimitri Oberlin ist bereits der nächste auf dem Absprung (Red Bull Salzburg im Probetraining).
    Ein anderes Talent dass den Sprung früh wagte, Saidy Janko, wurde heute von Manchester United zu Celtic Glasgow verschachert.

    Neue Franchises im Anmarsch?
    Die NHL hat den Evaluationsprozess für eine mögliche Expansion der Liga ins Rollen gebracht. Mehrere Städte, darunter Seattle, Las Vegas und Québec, haben sogleich ihr Interesse bekundet und können nun bis zum 10. August ihre "Bewerbungsunterlagen" einreichen. Grundvoraussetzung ist ein Kapital von 500 Millionen Dollar und das Projekt müsste bis zum Beginn der Saison 2017/18 umgesetzt werden.

    Pestoni über Verbleib in Ambrí: ''Sehr schwierig''
    Der Vertrag von Identifikationsfigur Inti Pestoni beim HC Ambrí-Piotta läuft am Ende der kommenden Saison aus. Es ist kein Geheimnis, dass die Leventiner den 23-jährigen Stürmer unbedingt behalten möchte. Erste Verhandlungen sollen bereits laufen, wie "Ticinonline" am frühen Mittwochnachmittag schreibt. "Ich habe noch keine Entscheidung getroffen, aber das wir sehr schwierig", lässt sich Pestoni selber im Tessiner Online-Portal zitieren. Die grössten Interessenten sollen der Genf-Servette HC, HC Lugano und SC Bern sein.

    ZSC demfall keis Thema meh? Fänd ich verdammt schad. Gäbt mal wieder chlie früsche Wind i eusi Reihe.

    Lakers mit neuem Logo
    Mittwoch, 24. Juni 2015, 10:05 - Medienmitteilung

    Die Rapperswil-Jona Lakers präsentieren sich ab Saisonstart 2015/16 unter dem neuen Namen SC Rapperswil-Jona Lakers und in den Farben rot-weiss-blau. Das neue Logo wurde in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fan- und Gönnerorganisationen kreiert.

    Der Neustart der Rapperswil-Jona Lakers soll auch nach Aussen signalisiert werden. Ebenso der Wunsch aller Exponenten nach einer gemeinsamen Zukunft. Mit diesem Vorhaben haben sich die Verantwortlichen der Lakers mit Vertretern aller Fanorganisationen, Gönner, Supporter, Zuschauer und Spielern an einen Tisch gesetzt und über mögliche Lösungen diskutiert. In verschiedenen Workshops wurden Name, Farben und das Logo neu definiert. Zusätzlich wurde der gemeinsame Weg in einer Charta ausgearbeitet und von allen Beteiligten unterschrieben.

    Die Rapperswil-Jona Lakers heissen ab Saisonstart 2015/16 SC Rapperswil-Jona Lakers. Die Vereinsfarben sind rot-weiss-blau. Das neue Logo ist eine Kombination aus den ursprünglichen des SCRJ und der Lakers in Anlehnung an jenes zum 70 Jahre - Jubiläum, welches in der Öffentlichkeit grossen Anklang gefunden hatte. Die Fans ebenso begeistert hatten dazumal die Retroshirts in rot. Dementsprechend werden die SC Rapperswil-Jona Lakers ab September zu Hause in starkem Rot auflaufen. Auswärtsspiele werden in weissen Trikots bestritten.

    Zum neuen Auftritt wird auch ein komplett neues Sortiment an Merchandisingartikeln entworfen.

    Die Anpassung in den verschiedenen Bereichen erfolgt phasenweise und wird zum Saisonstart am 11. September abgeschlossen sein.

    Overtime bald mit 3 gegen 3?
    Die Overtime-Regelung in der NHL könnte sich auf nächste Saison ändern. Die Liga und die Spielergewerkschaft NHLPA sind daran, eine neue Lösung für die Verlängerung zu finden. Wie ''Sportsnet'' berichtet, möchten die Vereine das System aus der AHL adaptieren, welches vorsieht,dass in den ersten drei Minuten der Verlängerung je vier Spieler auf dem Eis sind, danach nur noch je drei. Zudem soll die Overtime auf sieben Minuten verlängert werden.

    Die Spieler hingegen wünschen, dass die Overtime in Zukunft während fünf Minuten mit drei gegen drei gespielt werden. Eine zeitnahe Einigung der Spieler und Liga ist nicht absehbar, die Diskussionen dürften noch eine weile dauern.

    Reto von Arx ein paar Fakten zu ihm. (Mochte ihn nicht, jedoch habe ich immer bewundert was er auf dem Eis zeigte. Ehre wem Ehre gebührt.. Starke Karriere!)

    Auszeichnungen, Ausraster und 1 Tag auf der Strafbank
    Mit dem 38-jährigen Stürmer verliert das Schweizer Eishockey eine ihrer ganz grossen Figuren. Zeit also, noch einmal auf die grosse Karriere des Emmentalers zurückzuschauen. Wir tun dies aufgeteilt in neun Kategorien.

    Das Thema NLA-Titel:

    Kaum ein Schweizer Spieler war so erfolgreich wie Reto von Arx. Bereits im zarten Alter von 17 Jahren gewann er seinen ersten Titel - denjenigen in der 1. Liga mit Langnau. Was dann aber noch kommen sollte, konnte er sich wohl in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen.

    Sechsmal holte der heute 38-Jährige mit dem HC Davos den Meisteritel in der NLA, und stets war er - mit Ausnahme der vergangenen Saison - ein wichtiger Eckpfeiler in der Meistermannschaft. Dass er im vergangenen April im entscheidenden Spiel der Finalserie gegen die ZSC Lions den ''game winner'' erzielte, passte perfekt zur Geschichte des Centers.

    Das Thema NHL:
    Im Jahr 2000 wurde von Arx im ''NHL entry draft'' in der 9. Runde von den Chicago Balckhawks gezogen. Nach starken Auftritten bei den Norfolk Admirals in der AHL bestritt er als erster Schweizer Feldspieler am 06. Oktober eine NHL-Partie - und verlor gegen die Buffalo Sabres mit 2:4.

    Nur drei Tage später erzielte der Emmentaler dann sein erstes Tor in der besten Liga der Welt. Es war zugleich auch das erste NHL-Tor eines Schweizers. Nach 19 Spielen (3 Tore und 1 Assist) war das Abenteuer für von Arx dann aber vorbei.

    Nach einer Rückenverletzung entschied der damals 25-Jährige, in die Schweiz nach Davos zurückzukehren. Damit war das Kapitel Nordamerika abgeschlossen, obwohl von Arx lange Zeit als einer der besten Center ausserhalb der NHL galt.

    Das Thema Ralph Küger:

    An den Olympischen Spielen in Salt Lake City kam es zum Bruch zwischen Reto von Arx und Ralph Krueger - und schliesslich auch mit der Nationalmannschaft. Nach der 2:5-Pleite gegen die Ukraine und dem damit verbundenen Verpassen der Finalrunde schauten Reto von Arx und Marcel Jenni etwas zu tief ins Glas - und wurden vom Nationaltrainer sofort heimgeschickt.

    "Es gibt Zeiten, wo ich als Führungsperson gewisse Linien neu ziehen muss", sagte Krueger damals. "Und das war so ein Fall. Ich konnte dieses unsportliche Verhalten der Mannschaft gegenüber nicht akzeptieren." Der Rest ist bekannt. RvA lief nie mehr im Trikot der Eisgenossen auf.

    Das Thema Nationalmannschaft:

    Trotz der relativ kurzen Dauer - die Gründe wurden zuvor erläutert - legte Reto von Arx eine ziemlich anständige Nationalmannschaftskarriere hin. So gehörte er zum Überraschungsteam, dass an der Heim-WM 1998 sensationell den 4. Platz erreichte.

    Der Berner bestritt für die Schweiz vier Weltmeisterschaften (davon 2 B-WMs) und nahm an den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City teil. Ingesamt lief er 105 Mal in Dress der Eisgenossen auf, erzielte dabei 22 Treffer und verbuchte 27 Assists.

    Das Thema Zahlen:

    Die statistischen Werte der Nationalmannschaft haben wir bereits gesehen, bleiben noch diejenigen aus 19 NLA-Saisons mit Davos nachzuliefern.

    1004 NLA-Partien bestritt Reto von Arx zwischen 1995 und 2015 für den HCD, dabei erzielte er 265 Treffer, verbuchte 551 Assists und sammelte so total 816 Punkte - ein starker Wert. Auch die Strafbank sah er hin und wieder. So verbrachte er kumuliert einen Tag, zwei Stunden und 15 Minuten auf der Strafbank.

    Das Thema Awards:

    Zahlreiche offizielle und inoffizielle Auszeichnungen hamsterte Reto von Arx in seiner langen Karriere. So wurde Linksschütze beispielsweise dreimal zum MVP der NLA ausgezeichnet - in den Saisons 01/02, 05/06 und 08/09. Zwei Jahre später wurde er nochmals mit der MVP-Auszeignung geehrt, diesmal allerdings von den Medien.

    2002/03 erhielt der Emmentaler die Auszeichnung zum Stürmer der Jahres, in der Saison war er der beste Skorer in den Playoffs und 2010/11 wurde er ins All-Star-Team des Spengler Cups gewählt.

    Das Thema Ausraster:

    Das Video, welches Reto von Arx im Playoff-Final 2006 zeigt, wie er SCB-Stürmer Ivo Rüthemann die Worte ''Such dir doch einen Stricher, du schwule Sau'' entgegenschreit, hat Kultstatus erlangt, wurde aber mittlerweile von der Videplattform YouTube gelöscht.

    Das Thema Bruder:

    Zusammen mit Jan verbrachte Reto - mit Ausnahme seines Jahrs in Nordamerika - seine gesamte Karriere. Die Verbundenheit zu seinem Bruder war so gross, dass es die von Arx' stets nur im Doppelpack gab.

    So kam es auch zum mehr oder weniger unschönen Abgang aus Davos. Reto wollte nur bleiben, wenn Jan auch einen Vertrag erhalten hätte, das aber wollte der HCD nicht. So beeendeten die beiden zusammen ihre Karrieren.

    Das Thema Spengler Cup:

    Viermal konnte Reto von Arx mit dem HC Davos das Traditionsturnier in der Altjahreswoche gewinnen. Im Jahr 2000, als der HCD den Spengler Cup das erste Mal seit 42 Jahren wieder gewinnen konnte, fehlte er allerdings, da er sich in Nordamerika versuchte.

    Mit den Titeln in den Jahren 2001, 2004, 2006 und 2011 wurde er für dieses Verpassen aber ausgesprochen gut entschädigt.

    De Hasani gaht mal en andere Wäg, zimmli speziell für en NLA- Profi.

    Adam Hasani nach Kanada

    Stürmer Adam Hasani, der noch bei Fribourg-Gotteron unter Vertrag ist aber dort nicht mehr erwünscht ist, versucht seine Karriere in Kanada neu zu lancieren.

    Er wird an einem Trainingscamp teilnehmen, das von den London Knights (OHL) organisiert wird. Dies auf eigene Kosten bis Ende Juli. (Quelle: Patricia Morand)

    Hough, we salute you! R.I.P. Indianerhäuptling!

    «Winnetou»-Darsteller Pierre Brice ist tot

    Der französische Schauspieler und «Winnetou»-Darsteller Pierre Brice ist tot. Nach Angaben seines Managements in Deutschland starb er am Samstagmorgen im Alter von 86 Jahren in einem Spital in Frankreich. Der Sprecher des Managements, Thomas Claassen, sagte AFP, Brice sei am Freitagabend mit hohem Fieber in die Klinik eingeliefert worden und die Nacht über nicht mehr ansprechbar gewesen.

    Am Morgen sei er noch einmal «kurz aufgewacht» und dann «in den Armen seiner Frau gestorben». Der Schauspieler starb nach Angaben des Managements an den Folgen einer Lungenentzündung. Seine Frau Hella, eine Deutsche, war demnach die ganze Zeit bei ihm.