Beiträge von Sbornaja

    Und au im Poker um de Alpemessias schient (natürlich) alles bim alte z bliebe:

    22.04.2015
    Neuigkeiten im Del-Curto-Poker
    Und täglich grüsst das Murmeltier. Bleibt Arno Del Curto Trainer des HC Davos oder nicht? Die Zeichen stehen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit, wie ''watson'' berichtet. Die Einigung der beiden Parteien soll demnach bald erfolgen. ''Wir haben keine Differenzen. Ganz im Gegenteil, wir sind uns in allen wichtigen Punkten einig. Es gibt wie immer noch ein paar Details zu regeln'', lässt sich HCD-Präsident Gaudenz Domenig zitieren.

    Gestern die ersten Spiele und bereits eine riesen Überraschung (Schweden - Slowakei):


    Donnerstag, 16. April 2015

    Tschechien - Finnland
    1:6 (1:1 0:3 0:2)

    USA - Russland
    1:3 (1:0 0:2 0:1)

    Kanada - Lettland
    11:6 (2:3 6:0 3:3)

    Schweden - Slowakei
    1:3 (0:0 0:1 1:2)


    Am Samstag dann CH-CAN 18.45 Uhr in Zug, wo nur noch ca. 900 Tickets verfügbar sind.

    Nati-Coach Celio vor WM-Auftakt«Wir können Grosses erreichen»
    Am Freitag beginnt für die Schweiz die U18-WM in Zug. Nati-Coach Manuele Celio spricht vor dem Auftakt gegen Finnland (19.45 Uhr, live auf Blick.ch) über Zielsetzungen, Stärken und Schwächen des Teams.

    Blick.ch: Manuele Celio, Ihre Spieler haben sich eine Medaille als Ziel gesetzt. Ist das realistisch?
    Manuele Celio: Sie wollen etwas Grosses erreichen. Das ist gut. Unser Job ist es, ihnen die Realität vor Augen zu halten. Eine Medaille ist eher Traum als Ziel.

    Weshalb?
    Nur sechs Spieler haben schon einmal an einer WM teilgenommen. Malgin und Siegenthaler machten Erfahrungen bei den Erwachsenen. Das Gefälle ist gross, wir haben auch Fragezeichen. Wie reagiert ein 16- oder 17-Jähriger auf der grossen Bühne?

    Wie haben Sie die Spieler vorbereitet?
    Wir haben über die verschiedenen Einflüsse gesprochen. Eltern, Agenten oder die rund 300 Scouts, die kommen werden. Die Jungs müssen wissen, dass einer allein keinen Erfolg haben kann. Die Silbermedaille von Stockholm war ein Thema.

    Was haben Sie getan?
    Ich liess Sean Simpson zum Team reden. Die Jungs sollten erfahren, wie der Erfolg damals möglich war. Er basierte auf Teamarbeit und einer starken Defensive. Wir haben talentierte, kreative Stürmer, die die Meisterschaft prägten. Die müssen sich jetzt anpassen.

    Wie meinen Sie das?
    Es besteht die Gefahr, dass jeder zeigen will, wie gut er ist und dabei die Defensivpflichten vernachlässigt. Wir werden aber mehr Zeit in unserem Drittel verbringen. Gegen Kanada kann man nicht mit sieben Toren Unterschied gewinnen.

    Wie stark ist der Jahrgang 1997?
    Das Team gehört zu den besseren der letzten fünf Jahre. An der letzten WM hatten wir mit Fiala, Rod, Malgin und Siegenthaler einen starken Block. Die anderen fielen zwar nicht ab, hinkten aber etwas hinterher. Jetzt sind wir ausgeglichener. Vor allem im Sturm. In der Abwehr gibt es Spieler, die mitmachen, aber ein Match nicht prägen können.

    Wie gross sind die Unterschiede der einzelnen Jahrgänge?
    Die sind nicht riesig. Der Jahrgang 1997 kann mit den Jahrgängen 1989 und 1990 verglichen werden. Da hatten wir Simon Moser, Suri, Hollenstein, Sciaroni, die Berger-Brüder, Froidevaux und Schlagenhauf. In der Verteidigung spielten Sbisa, Josi, Geering und Stoop. Stimmt alles, können wir Grosses erreichen. Aber nur mit Leidenschaft und Herz lassen sich die Nachteile im Vergleich zu den Topnationen wettmachen.

    Wie beurteilen Sie die Gegner?
    Die Kanadier setzen auf spielerische Elemente, spielen nicht das typische, kanadische Hockey. Alles basiert auf einem sehr starken Block. Finnland agiert sehr kompakt. Die Letten kennen wir kaum. Das wird ein Schlüsselspiel. Die Tschechen machten in den letzten zwei Jahren am meisten Fortschritte. Früher kamen sie noch mit Ego-Typen. Jetzt sind sie eine Einheit. Wir werden vom ersten Match an auf Resultat spielen.

    Erstmals seit 15 Jahren wird die WM in der Schweiz ausgetragen. Der Vorteil?Mir geht es vor allem um die Entwicklung der Spieler. Die Klubverantwortlichen sehen nun, wo wir im internationalen Vergleich stehen. Die WM ist eine Chance, nochmals einen Schritt zu machen. Und den brauchts. Denn zuletzt zogen uns die Finnen und die Tschechen etwas davon.

    U18-WM in Zug und Luzern

    Schweiz geht als Aussenseiter an den Start

    Zum ersten Mal seit 15 Jahren organisiert der Schweizer Eishockeyverband wieder eine Junioren-WM. In Zug und Luzern wird ab heute und während elf Tagen eine Talentschau geboten.

    (si) 2000 in Kloten und Weinfelden erreichten die Schweizer die Halbfinals. Jungstars wie Mikko Koivu, Kari Lehtonen, Tuomo Ruutu und Ilja Kowaltschuk prägten damals das Turnier. Seither machten auch Alexander Owetschkin, Jewgeni Malkin, Tuuka Rask, Phil Kessel, Patrick Kane, Steven Stamkos, Matt Duchene oder Jordan Eberle an U18-Titelkämpfen erstmals auf sich aufmerksam. Der Slogan, heute schon die Stars von morgen zu sehen, passt zu einer U18-WM bestens.

    Die Schweizer steigen in diesen Vergleich wie jedes Jahr als Abstiegskandidat. 2001 in Helsinki erreichte sie sensationell den Final gegen Russland (2:6). Damals verfügte die Schweizer Auswahl indessen über einen Ausnahmejahrgang. Die Hälfte schaffte es später auch in die A-Nationalmannschaft. 17 Akteure von damals spielen immer noch in der NLA. Die Stars waren Tobias Stephan, Severin Blindenbacher, Beat Forster und Andres Ambühl. Seither gelang den Schweizern an der U18-WM kein Exploit mehr. Sieben Mal kämpften die Schweizer gegen den Abstieg, zweimal stiegen sie in die B-Gruppe ab, die Viertelfinals bedeuteten stets die Endstation.

    Nur der Heimvorteil spricht dafür, dass es diesmal anders enden könnte. In 22 Vorbereitungsspielen setzte es bloss sechs Siege ab; selbst gegen Deutschland gewannen die Schweizer nur zwei von fünf Vorbereitungsspielen. Gegen drei der vier Vorrundengegner, gegen Kanada (1:5), Finnland (0:5, 4:5 und 3:9) und Tschechien (0:8), setzte es teils empfindliche Niederlagen ab. Nur gegen Aufsteiger Lettland testeten die Schweizer nie.

    Andererseits treten die Schweizer diese Saison in Zug erstmals in Bestbesetzung an: Denis Malgin und Jonas Siegenthaler bestritten bis letzten Samstag mit den ZSC Lions noch den Playoff-Final. Und bis Weihnachten verstärkte eine Handvoll Akteure bereits die U20-Auswahl. «Wir sind froh, dass es endlich los geht», freut sich Coach Manuele Celio. «Die Spieler brennen darauf zu zeigen, was in ihnen steckt.»

    Das Turnier beginnt heute Donnerstag mit je zwei Partien in Zug und Luzern. Die Schweizer, die sämtliche Spiele in Zug bestreiten, starten am Freitagabend gegen Finnland und am Samstagabend gegen Kanada ins Turnier. Am Montag und Dienstag folgen die Partien gegen Lettland und Tschechien. Aus den beiden Fünfergruppen erreichen je vier Teams die Viertelfinals vom Donnerstag. Die beiden Letzten der Vorrunde bestreiten eine Best-of-3-Serie gegen den Abstieg.


    Das Schweizer Aufgebot:
    Tor (3): Tim Guggisberg (ZSC Lions). Daniel Muff (Zug). Joren van Pottelberghe (Linköping/Sd). – Verteidigung (7): Alain Bircher (Kloten Flyers). Roger Karrer (ZSC Lions). Christian Pinana (Ambri-Piotta). Jonas Siegenthaler (ZSC Lions). Livio Stadler (Zug). Kristian Suleski (Biel). Serge Weber (Kloten Flyers). – Sturm (13): Dominik Diem (ZSC Lions). Sandro Forrer (Zug). Robin Fuchs (La Chaux-de-Fonds). Nico Hischier (Bern). Makai Holdener (Malmö Redhawks/Sd). Auguste Impose (Genf/Servette). Denis Malgin (ZSC Lions). Nathan Marchon (Freiburg). Marco Miranda (ZSC Lions). Raphael Prassl (ZSC Lions). Damien Riat (Malmö Redhawks/Sd). Calvin Thürkauf (Zug). Dominik Volejnicek (Zug). – Trainer: Manuele Celio.

    Na, wenigstens wüsstmer was mer für de Guru ungefähr hereblättere müesst..:

    Neuer Vertrag: So viel soll Del Curto verdienen
    Gaudenz Domenig, Präsident des HC Davos, äusserte sich in ''The Hockey Week'' auf SPORTAL HD zum Vertragsangebot an Arno Del Curto. ''Wir haben ein Angebot gemacht'', so Domenig. Del Curto verdiente bisher 464'000 Franken pro Jahr - ohne Erfolgsprämien. Diese Zahlen bestätigte der HCD-Trainer im Jahr 2011 gegenüber ''20 Minuten''. Auf die Frage, ob der Lohn im neuen Angebot um mehr als 20% angestiegen sei, anwtortete der Präsident: ''Ein bisschen''. Man kann also davon ausgehen, dass Del Curto, sollte er denn unterschreiben, um die 600'000 Franken pro Jahr verdienen wird.

    15.04.2015
    Die grosse NHL-Playoff-Vorschau

    In der Nacht auf Donnerstag gehen in Nordamerika die Playoffs los. Acht Schweizer sind mit dabei, wenn in der NHL um den Stanley Cup gekämpft wird. sport.ch blickt zusammen mit NHL-Scout Thomas Roost auf die Serien mit Schweizer Beteiligung und wagt Prognosen.

    Calgary, das punktemässig schlechteste der 16 für die Playoffs qualifizierten Teams, hat in den 82 Partien der Regular Season nur 16 Zähler weniger geholt als die New York Rangers, die Nummer 1 der Liga. Die Liga ist extrem ausgeglichen. Deshalb dürfen sich alle Hoffnungen auf den Stanley Cup machen - auch die Schweizer, die in den diesjährigen Playoffs mehr als nur eine Nebenrolle spielen könnten.

    St. Louis Blues vs. Minnesota Wild
    Nino Niedereiter und Minnesota bekommen es mit St. Louis zu tun. Die Wild haben 28 der letzten 40 Partien für sich entschieden und gehen mit einem sehr guten Gefühl in die Playoffs. Die Wende zum Guten nach einer schwachen ersten Saisonhälfte brachte die Verpflichtung von Torhüter Devan Dubnyk, der bloss etwas mehr als zwei Gegentore pro Begegnung zugelassen hat. Sie hätten ein neues Gesicht in der Garderobe gebraucht, sagte Niederreiter.

    "Harter Test" für Niederreiter und Minnesota
    Vor allem auswärts war Minnesota zuletzt sehr stark. Vor der 2:4-Niederlage bei den Blues zum Abschluss der Qualifikation hatten die Wild zwölfmal hintereinander auf fremdem Eis gewonnen. "St. Louis wird ein harter Test", erklärte Niederreiter. Der Churer erwartet nicht viele Tore, da beide Teams in der Defensive sehr stark seien. Das Ziel sei, sicher eines der beiden ersten Auswärtsspiele zu gewinnen, so Niederreiter, der schon 24 Saisontore auf dem Konto hat. Zu Beginn wird der Bündner in einer Linie mit Thomas Vanek und Charlie Coyle stürmen. St. Louis war zuletzt in den Playoffs wenig erfolgreich und entschied in den letzten drei Saisons bloss eine Serie für sich.

    Das sagt Thomas Roost:
    ''Hier ist St. Louis für mich Favorit, obwohl sie zuletzt nicht mehr so stabil wirkten und Minnesota stärker wurde sowie das Goalie-Problem lösen konnte. Es ist eine heisse Serie, aber die Blues haben die etwas besseren Verteidiger (Pietrangelo, Shattenkirk) und vorne mit Tarasenko einen aufstrebenden Superstar. Klar, Minnesota hat mit Suter und Parise auch sehr starke Spieler, aber insgesamt würde ich St. Louis leicht favorisieren.''

    Prognose: St. Louis 4, Minnesota 3

    Nashville Predators vs. Chicago Blackhawks
    Roman Josi und Kevin Fiala treffen mit Nashville auf Chicago. Die Predators, die zuvor zweimal hintereinander die Playoffs verpasst haben, blicken auf eine überzeugende Regular Season zurück. Lange besassen sie gar Chancen auf den 1. Rang in der Western Conference. Am Ende schwächelten sie aber mit sechs Niederlagen in Folge. "Wir haben nicht so konstant gespielt", begründete Josi die Negativserie. Vielleicht habe wegen der feststehenden Playoff-Qualifikation der letzte Zacken gefehlt. Beunruhigt ist er deswegen nicht. "Wir wissen, was wir können." Vor eigenem Publikum war Nashville in dieser Saison gar das zweiterfolgreichste Team, weshalb der Heimvorteil ein entscheidendes Plus sein könnte.

    Josi: ''Stanley Cup ist das Ziel''
    Gegen Chicago wird es allerdings alles andere als einfach. Die Blackhawks verfügen über alles, um zum dritten Mal in den letzten sechs Jahren (nach 2010 und 2013) den Titel zu gewinnen. Dies umso mehr, als Patrick Kane vor einem schon beinahe wundersamen Comeback steht. Der Ex-Bieler erlitt am 24. Februar einen Schlüsselbeinbruch. Kane, der in 61 Saisonspielen 64 Punkte erzielt hat, war 2013 zum MVP der Playoffs gekürt worden. "Sie sind ein sehr komplettes Team", sagte Josi. "Du kannst gegen keine Linie vom Gas gehen. Die Spiele gegen sie sind immer sehr ausgeglichen." Der Berner Verteidiger freut sich riesig auf die kommende Zeit. "Das Ziel ist, den Stanley Cup zu gewinnen. Der Weg ist aber extrem lang." Während Josi bei Nashville gesetzt ist, dürfte der wieder ins Team beorderte Fiala im Normalfall überzählig sein.

    Das sagt Thomas Roost:
    ''Das wird eine unglaublich heisse Serie, denn beide Teams gehören für mich zu den Stanley-Cup-Favoriten. Es gibt Argumente für beide. Nashville war über die ganze Saison gesehen besser als Chicago, ist aber unerfahrener. Die Blackhawks hatten etwas Pech mit der langen Verletzung von Patrick Kane, er sollte ja aber für die Playoffs wieder fit sein. Die beiden Teams sind wirklich sehr ausgeglichen. Die Predators haben leichte Vorteile auf der Goalie-Position sowie in der Verteidigung, Chicago ist hingegen im Sturm klar besser besetzt. Die Klasse spricht für Nashville, die Erfahrung für Chicago. Ich denke, die Predators sind in dieser Saison so stark, dass sie es schaffen.''

    Prognose: Nashville 4, Chicago 3

    Vancouver Canucks vs. Calgary Flames
    Bei Vancouver und Calgary figurieren zum Playoff-Auftakt je zwei Schweizer im Kader - Luca Sbisa und Yannick Weber bei den Canucks sowie Jonas Hiller und Raphael Diaz bei den Flames. Vancouver und Calgary spielen zum siebenten Mal in den Playoffs gegeneinander, zum siebenten Mal auch in der ersten Runde. Die Bilanz lautet 4:2 für die Flames. In den letzten drei Serien fiel die Entscheidung jeweils erst in der siebenten und letzten Partie, und zwar immer in der Verlängerung. Zudem erreichten beide Equipen zweimal den Final, nachdem sie sich im direkten Aufeinandertreffen durchgesetzt hatten - Calgary gewann 1989 gar den einzigen Titel der Vereinsgeschichte. Die Vergangenheit gibt also Anlass zur Hoffnung.

    Sbisa erwartet enge Serie
    "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir etwas erreichen", sagte Sbisa, der seinen Vertrag kürzlich um drei Jahre verlängerte. "Ausser Tampa Bay haben wir alle Topteams geschlagen." Der Zuger Verteidiger erachtet es als Vorteil, dass die Canucks hart um die Playoff-Teilnahme kämpfen mussten. Gegen die Flames erwartet er eine enge Serie. "Sie sind das am härtesten arbeitende Team der Liga" so Sbisa. "Spielerisch dagegen sind wir besser, und wir haben mehr Erfahrung." Weber stimmt positiv, dass auch die dritte und vierte Linie stark auftritt. "Das gibt dem Trainer mehr Freiheiten bei der Verteilung der Eiszeit", so der Berner Verteidiger, der endgültig den Durchbruch bei Vancouver geschafft hat.

    Calgary erreichte erstmals seit 2009 wieder die Playoffs und hat seit 2004 keine Runde mehr überstanden. Dieser Durststrecke soll nun ein Ende gesetzt werden. "Wenn die Mannschaft hart arbeitet und wir unser Spiel spielen, haben wir immer eine Chance", sagte Hiller. Spannung scheint jedenfalls garantiert.

    Das sagt Thomas Roost:
    ''Beides sind für mich keine Stanley-Cup-Favoriten und gehören eher zu den schwächeren Mannschaften in den Playoffs. Ich favorisiere Vancouver leicht, da sie mehr Playoff-Erfahrung haben, vor allem auch dank den Sedin-Zwillingen. Sie haben zudem auch mehr High-End-Spieler, die in den Playoffs noch mehr forciert werden, das kann unter Umständen dann den Unterschied ausmachen. Calgary hat eine unerfahrene Mannschaft, die eher überraschend die Playoffs geschafft haben. Daher denke ich, dass Vancouver die Serie gewinnen wird.''

    Prognose: Vancouver 4, Calgary 2
    (jka/ade/Si)


    NHL. Playoff-Achtelfinals (best of 7). Eastern Conference: New York Rangers - Pittsburgh Penguins, Washington Capitals - New York Islanders, Montreal Canadiens - Ottawa Senators, Tampa Bay Lightning - Detroit Red Wings. - Western Conference:Anaheim Ducks - Winnipeg Jets, Vancouver Canucks (Sbisa, Weber) - Calgary Flames (Diaz, Hiller), St. Louis Blues - Minnesota Wild (Niederreiter), Nashville Predators (Josi, Fiala) - Chicago Blackhawks. - Erste Spiele in der Nacht auf Donnerstag.

    Zitat von Larry

    Ja was häsch erwartet Larry? Dasser die letschte verbliebene no gäge sich ufhetzt? Bisch doch au scho gnueglang im Gschäft debie, dass du weisch was d Medie wennd ghöre vome Presi und was effektiv machbar isch.

    Was Basler bim Meistertitel gmacht händ isch 100x schlimmer gsie und hät nüt aber au garnüt bracht schlussändlich. Jahrelang ischs so wieter gange mit Saubannerzüg, Randale usw.!

    Das bitzli Pyro wo da abbrennt worde isch und das gschiss wo da gmacht wird, isch doch lächerlich, sorry. (S'Pyro rüehre isch natürlich kacke und sött gmassreglet werde, aber wer seit dass das nöd au passiert isch?)

    Wasi nöd okey gfunde han isch die leidig gschicht mit de Notbrems und Perronläuf, aber au da weisch du villfach warum und wieso. (für mich de Hauptgrund warum ich nümme mitreise)

    Mag mi no errinnere woni vor ca 10-12 Jahr min 2Jähruge Sohn mit id Kurve gnoh han und die ganz Kurve brennt und bölleret hät, wie wenns 1.August wär. I de Zytige vo sensationeller stimmig und weiss gott was gschriebe worde isch. Schön ischs gsie!!

    De Züriegge gits jetzt halt nümme und da händ ja au "all" zuegstimmt dezue..

    Blick Noten:


    Goalies Quali / Playoffs

    Lukas Flüeler 5,5 / 4,5
    Luca Boltshauser 5 / -
    Urban Leimbacher - / -
    Niklas Schlegel 5 / -

    Verteidiger

    Marc-André Bergeron 4 / 4
    Severin Blindenbacher 5,5 / 5
    Patrick Geering 5 / 5
    Florian Schmuckli 4,5 / 4,5
    Daniel Schnyder 4 / 4,5
    Mathias Seger 4,5 / 4,5
    Jonas Siegenthaler 4,5 / 4,5
    Derek Smith 4,5 / 4,5
    Andri Stoffel 5 / 5
    Jan Tabacek 4 / -
    Henrik Tallinder 4,5 / 4

    Stürmer

    Jérôme Bachofner 4 / -
    Chris Baltisberger 4,5 / 5
    Mark Bastl 4 / 4
    Patrik Bärtschi 4 / 5
    Luca Cunti 4 / 4,5
    Dan Fritsche 5 / -
    Ryan Keller 4 / 4,5
    Mike Künzle 5 / 4,5
    Denis Malgin 4,5 / 5
    Jan Neuenschwander 4 / 4,5
    Robert Nilsson 4 / 4,5
    Reto Schäppi 4,5 / 5
    Sven Senteler 4 / 4
    Ryan Shannon 5 / 4,5
    Fredrik Sitje 4 / -
    Morris Trachsler 4,5 / 5
    Roman Wick 5 / 5

    Schäppi, Künzle kommen in den Playoffs zu gut, Cunti (Saison), Wick (beides) zu schlecht weg. Ansonsten glaube ich okey..
    STOFFEL :cool:

    Wenn schon dann eher Keller der gehen sollte. Shannon hat wärend der Saison zig mal den Karren aus dem "Dreck" gezogen und eine gute bis sehr gute Quali gespielt.
    Keller war laaange verletzt dann mässige Quali mit steigender Tendenz und dann in den Playoffs, sagen wir mal einiges schuldig geblieben. Auch bei Keller bemängle ich nicht den Einsatz, wie bei Cunti, Wick und vielen anderen auch nicht. Der Wille war da, das Fleich war aber noch zu schwach (zu lange verletzt denke ich einmal).

    Ein Punkt welchen ich überhaupt nicht verstehe war, Geering (m.M. sehr stark) nur noch als 7. Verteidiger eingesetzt wurde und zBsp Siegenthaler durch spielte.
    Nichts gegen Siegenthaler, finde der macht einen klasse Job, aber Geering war praktisch Fehlerlos auch mit Zug nach vorne und für mich der Beste CH-Verteidiger neben Blindi.
    Für mich ist Geering der zukünftige Seger!
    Naja vielleicht war er angeschlagen.

    Gemäss 20.min erhalten Tabacek, Smith und Tallinder keine neuen Verträge mehr.
    Stoffel und Bastl waren ja schon "klar".
    Von Begeron steht nichts. Einzig Shannon soll gesetzt sein.

    Meiner Meinung nach, hat uns Del Curto mit den eigenen Waffen (Hartley 2012) geschlagen.

    Irgendwie war es ein Ebenbild, wie wir damals Davos ausgespielt haben. Davos damals auch ein Tick besser, mit mehr Spielanteilen und mehr Schüssen. Wir jedoch effizienter und mit dem damals besseren Torhüter.

    War Trotzdem der Beste Final aller Zeiten von der Hockeyqualität her!

    Schad, aber ich kann nur sagen der verdiente Meister! Wer uns in 5 Spielen 4x schlägt ist einfach der verdiente Meister. Der Ausfall von Fritsche wiegte zu schwer und zuviele Spieler die im Final nicht auf Touren kamen.
    Der Wille war sicher da.

    Gratulation nach Davos.

    ''Brauchen ein paar Jungs, die sich steigern''
    Bisher lief der Puck in dieser Finalserie im Zweifelsfall durchwegs für den HC Davos. Zufall oder erzwungenes Glück? Heute hat der HCD die erste Chance, um den Sack zuzumachen.

    Die ZSC Lions als zahnlose Löwen zu bezeichnen, täte ihnen unrecht. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass die Schweiz eine spektakuläre und hochstehende Finalserie erlebt. Und der Titelverteidiger könnte genau so gut 3:1 führen wie der HC Davos. Dennoch fehlte die letzte Entschlossenheit, das Äusserste für den Sieg zu tun. Oder mangelte es einfach nur am Glück? Nicht, wenn man Jan von Arx glauben möchte.
    Das Verteidiger-Urgestein, das Ende Saison beim HCD nicht mehr erwünscht ist und den Jungen Platz machen muss, bereitete am Donnerstagabend den 3:3-Ausgleich mit einem magistralen Pass vor und machte die Verlängerung überhaupt erst möglich. Der gebürtige Emmentaler zeigte sich danach überzeugt: "Heute hat man gemerkt, dass wir den Sieg einfach mehr wollten."

    ''Brauchen ein paar Jungs, die sich steigern''
    ZSC-Coach Marc Crawford widerspricht dieser Einschätzung nicht vehement. "Das ist keine Frage des Glücks", betonte der Kanadier. "Der Unterschied war, dass sie den Puck aufs Tor brachten und sich den Abpraller erkämpften. Wenn eine Mannschaft das schafft, gibt es nichts zu daran zu rütteln." Insgesamt sei es ein Spiel auf hohem Niveau gewesen, in dem beide Teams sehr vieles richtig gemacht hätten.
    Aber: "Wir brauchen ein paar Jungs, die sich jetzt steigern, auf deren Tore wir angewiesen sind." Crawford nennt keine Namen. Aber er denkt wohl an den Filigrantechniker Luca Cunti, Patrik Bärtschi (beide noch ohne Skorerpunkt im Final) oder auch an PostFinance-Topskorer Roman Wick (ein Assist).

    Malgin: ''Holen den Pott''
    Optimistisch stimmen dürfte Crawford und seine Spieler die Final-Geschichte ihrer Organisation. 2001 drehten die ZSC Lions eine Finalserie gegen Lugano nach einem 1:3-Rückstand. Es war das letzte Mal, dass ein Meister seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte.
    Und 2012 unter Crawfords Vorgänger Bob Hartley führte der SC Bern 3:1, ehe die Zürcher noch den Titel holten. Der 18-jährige Denis Malgin, am Donnerstag Torschütze zum 1:0, ist sich sicher: "Wir kehren am Dienstag nochmals nach Davos zurück. Und dann holen wir den Pott zuhause im Hallenstadion.''
    Welche Linie macht den Unterschied?

    Dafür müssen sie zunächst einmal heute Samstag in Zürich auf 2:3 verkürzen. Für die Lions spricht vielleicht, dass sie noch weniger am Limit zu laufen scheinen als die Davoser. Deshalb vielleicht auch der Eindruck, dass die Bündner den Sieg mehr wollen.
    Mit Marcus Paulsson, dem Siegtorschützen Samuel Walser und dem omnipräsenten Andres Ambühl, beim Titel 2012 noch ein Löwe, scheint Arno Del Curto am Donnerstag in der ersten Drittelspause eine neue Wunderwaffe gefunden zu haben, die für sämtliche Tore vom 1:2 zum 4:3 verantwortlich war. Walser winkt allerdings ab: "Heute haben wir den Unterschied gemacht, am Samstag kann es wieder eine andere Linie sein."
    Die Löwen müssen nun die letzte Zurückhaltung ablegen und den Biss finden, den die seit 2011 titellosen Davoser aufs Eis bringen. Sonst machen die Kult-Steinböcke Gian und Giachen vielleicht doch bald Witze über zahnlose Löwen.

    Crosby und Co. zittern um Playoffs
    Während die Pittsburgh Penguins nach der fünften Pleite in Folge um die Playoffs zittern müssen, überwiegt in New York die Freude. Beim Duell der Columbus Blue Jackets und der Buffalo Sabres verbuchen die Hausherren einen Rekord, bei den Gästen liegt hingegen Freud und Leid eng beisammen.
    Pittsburgh Penguins - New York Islanders 1:3
    Die Tatsache, dass die Pens die Regular Season oft eher als Übungseinheit nutzen, ist seit Jahren bekannt. In dieser Spielzeit reizt das Team um Sidney Crosby diesen Umstand allerdings gnadenlos bis zum absoluten Maximum aus. Auslöser für das grosse Zittern ist die Niederlage gegen die Islanders - und damit die fünfte Pleite in Folge.

    Im heimischen CONSOL Energy Center lieferten die Hausherren dabei erneut eine durchwachsene Leistung ab. Zwar zeigte sich unter anderem Crosby, dessen Team auf eine Vielzahl an guten Möglichkeiten kam, mit dem Auftritt nicht gänzlich unzufrieden, führte im Gegenzug allerdings auch die mangelhafte Chancenausbeute Pittsburghs an. Nach 60 gespielten Minuten waren es deshalb die Gäste aus dem Big Apple, die als Sieger das Eis verliessen.

    Nach der Führung für die Islanders durch Casey Cizikas, sah es zwischenzeitlich zwar danach aus, dass sich die Pens kurz vor Ende des zweiten Abschnitts das Momentum auf ihre Seite geholt hätten und sich folglich auf Kurs befänden. Letztlich blieb der Ausgleich von Rob Scuderi, der eine Vorlage von Crosby nutzen konnte, ohne Wirkung. Zunächst erhöhte John Tavares mit seinem 37. Saisontor im dritten Drittel auf 2:1 für New York, ehe kurz vor Ende der Partie Michael Grabner mit seinem Treffer alles klar machte.
    ''Es geht um alles''
    Während die Islanders sicher in der Postseason stehen und sich vor allem Goalie Jaroslav Halak von seinem Patzer gegen die Philadelphia Flyers mit einer starken Leistung und 37 Saves erholte, geht es für Pittsburgh im letzten Spiel um alles. Für etwas Ruhe dürfte immerhin die Gewissheit sorgen, dass es die Pens gegen das schlechteste Team der Liga, die Buffalo Sabres, selbst in der Hand haben.

    Entsprechend zuversichtlich äusserten sich auch die Beteiligten. "Das ist der Grund, warum wir 82 Spiele absolvieren, um die besten Teams auszumachen", sagte etwa Pittsburghs Patric Hornqvist deshalb im Anschluss an die Partie und richtete den Blick auf das Entscheidungsspiel: "Es erwartet uns ein grosses Spiel, jeder ist aufgeregt. Es geht um alles."
    Columbus Blue Jackets - Buffalo Sabres 4:2
    Freud und Leid liegen in Buffalo aktuell eng beisammen. Auf der einen Seite kassierten die Sabres gegen die Blue Jackets die nächste Pleite, auf der anderen hat auch der letzte Platz der Liga einen positiven Beigeschmack. So oder so ähnlich dürften es auch die Fans der Sabres gesehen haben. Sowohl beim Führungstreffer der Hausherren sowie bei der endgültigen Niederlage der eigenen Mannschaft applaudierten die Anhänger der Gäste hinter der eigenen Bank.

    Aufgeben wollte sich das eigene Team auf dem Eis allerdings nie. Während Columbus durch Nick Foligno und Matt Calvert jeweils in Führung gehen konnte, sicherten Mikhail Grigorenko und Brian Gionta im Anschluss den Ausgleich für den Aussenseiter aus Buffalo. Trotz eines klaren Schussdefizits (25:40) hielten sich die Sabres somit in der Partie - zumindest bis im Schlussabschnitt. Im dritten Drittel traf erst Cam Atkinson zur Führung und schliesslich Boone Jenner zur endgültigen Entscheidung zu Gunsten der Blue Jackets via Empty-Net-Goal.
    "Es ist keine Position, in der wir jemals sein wollten", zeigte sich Buffalos Goalie Anders Lindback, der auf starke 36 Saves kam, resigniert. Auch Teamkollege Gionta, der neben seinem Treffer auch das zwischenzeitliche 1:1 durch Grigorenko vorbereitet hatte, wirkte sichtlich angeschlagen. "Es ist ohne Frage frustrierend", so der 36-Jährige: "Wir sind einfach nicht dort, wo wir hinwollen. Uns erwartet viel Arbeit, es gibt viele Dinge, die unbedingt verbessert werden müssen."

    Auch Sabres-Coach Ted Nolan liess tief blicken: "Ich bin stolz auf meine Jungs. Sie arbeiten hart und geben alles. Sie geben niemals auf", so der 57-Jährige. Allerdings schob er ebenso nach: "Unglücklicherweise haben wir allerdings auch einige Spieler, die dies nicht tun." Auf der Gegenseite dürften die Mienen ungleich freundlicher gewesen sein. Schliesslich stellten die Spieler der Blue Jackets mit dem Sieg über Buffalo, dem sechsten Heimsieg in Serie, einen Franchise-Rekord ein.

    "Bastl", Stoffel sind ja bereits fix als Abgang. Tabacek, Tallinder, Bergeron, Keller, Schnyder und Schäppi stehen für mich mehr als nur auf der Kippe. Smith hatte Pech mit Verletzungen, aber man sah was er eigentlich drauf hat, wenn er mal fit ist.

    Cunti wird zufest kritisiert finde ich, genau wie Wick. Cunti und Wick haben in diesen Playoffs sehr wichtige Tore geschossen und ihren Mann gestanden. Das Hauptproblem der beiden ist, dass Sie meistens gegen den Ambühlblock spielen müssen, mit Defensivarbeit beschäftigt sind und dass von den Wasserträgern zuwenig kommt (Baltisberger, Künzle, Bärtschi, Schäppi und die Entäuschung Keller hätten doch mehr drauf als dass sie zur Zeit zeigen).