Beiträge von Sbornaja

    25.05.2015
    Crawford über die NLA, Matthews und eine NHL-Rückkehr

    Marc Crawford steht seit Sommer 2012 bei den ZSC Lions an der Bande und führte die Zürcher im vergangenen Jahr zum Meistertitel.

    In einem Interview mit "Today's Slapshot" sprach der 54-jährige Kanadier unter anderem über die Unterschiede zwischen der NLA und der NHL, die mögliche Verpflichtung von Supertalent Auston Matthews, die Wichtigkeit von Statistiken und eine baldige Rückkehr in die NHL.

    Das sagte Marc Crawford im Gespräch mit "Today's Slapshot" über...
    ...die Unterschiede zwischen der NLA und der NHL:
    "In der NLA hat man viel mehr Zeit die einzelnen Spieler zu coachen und so individuell an ihren Skills zu arbeiten. Durch die kürzeren Reisen und den weniger dichten Spielplan kann man viel mehr trainieren. Die grössere Eisfläche und die Mentalität der Spieler ist natürlich auch anders, aber der Hauptunterschied ist eben, dass man als Coach mehr Zeit hat, um Eishockey beizubringen."

    ...seinen Wechsel zu den ZSC Lions:
    "Ich führte damals auch Gespräche mit den Montréal Canadiens und Washington Capitals. Ich dachte mir aber, dass die grössere Eisfläche und die Arbeit mit - für mich - ausländischen Spielern eine gute Erfahrung sein könnte. Ich habe in den letzten Jahren in der NLA auch sehr viel gelernt und denke, dass ich momentan der beste Coach bin, der ich je war."

    ...eine mögliche Rückkehr in die NHL:
    "Natürlich möchte ich eines Tages in die NHL zurückkehren und ich bin überzeugt, dass ich mit meinem jetzigen Erfahrungsstand den besten Job erledigen würde. Ich brauche nur noch die Möglichkeit dazu, währenddessen geht meine Lernphase in der Schweiz weiter."

    ...die bevorstehende Verpflichtung von Auston Matthews:
    "Matthews ist ein fantastischer junger Eishockeyspieler und alle Verantwortlichen, Spieler und Fans wären geehrt, ihn bei den ZSC Lions spielen zu sehen. Es gibt keine Zweifel, dass er in der NLA grosse Fortschritte machen könnte. Die Schweizer Liga ist allgemein ein perfekter Trainingsort für junge Talente. Matthews würde ja mit einem NHL-Coach zusammenarbeiten und würde von schnellen und talentierten Spielern in einer starken Liga hart gefordert. Er ist ein junger Spieler, der besser werden will und wir machen in Zürich nichts anderes, als solche Talente weiterzuentwickeln. Ronalds Kenins, Jonas Siegenthaler und Denis Malgin sind Beispiele für unsere starke Arbeit mit jungen Athleten.

    ...die Wichtigkeit von Statistiken im Eishockey:
    "Ich war schon immer ein Verfechter von mathematischen Analysen und statistischen Werten. Wir nutzen sie um die Bewegungen und Zeit in den Zonen, Torchancen, Schüsse, Checks, Puckverluste und -eroberungen, Tore, etc. zu evaluieren. Mit den Werten kann ich die Trainings und Spiele besser vorbereiten. Es ist natürlich aber wichtig, dass man die Daten nicht nur sammelt, sondern auch richtig interpretiert.

    Zürcher Supertalent wohl noch nicht in die NHL
    Denis Malgin gilt als eines der grössten Talente des Schweizer Eishockeys, früher oder später dürfte der U-Natispieler nach Übersee wechseln. Im Moment sieht es stark nach einem vorübergehenden Verbleib Malgins aus. ''Wir haben viel mit seinen Agenten gesprochen. Die Chancen, dass er dort bleibt sind gross. Dennoch steht er einem Wechsel hierhin offen gegenüber'', sagt Gilles Bouchard, Cheftrainer und Generaldirektor der Rouyn-Noranda Huskies, gegenüber der Zeitung ''Le Frontière''. Die Huskies sind das Team, das den Zürcher gedraftet hat.

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    26.05.2015
    NHL-Star in die Schweiz?
    Wie der slowakische Stürmer Michal Handzus in einem Interview mit ''sport.aktuality.sk'' erzählt, könnte die Schweiz im Sommer eine Option werden, sollte der 38-Jährige in der NHL keinen Vertag mehr bekommen.

    Handzus absolvierte in seiner Karriere 1126 NHL-Spiele für sechs verschiedene Vereine und holte dabei 529 Skorerpunkte.

    Biel: Termin für Tissot-Arena-Einzug steht

    Wie das ''Bieler Tagblatt'' berichtet, steht der Termin für den Einzug vom FC Biel und vom EHC Biel in die Tissot Arena fest. So soll der Trainings- und Spielbetrieb am 24. Juli aufgenommen werden. Dieser Termin ergab sich aus einer Aussprache zwischen dem EHC Biel, dem FC Biel, der Betreibergesellschaft und der Stadt Biel.

    nein stimmt so nicht ganz:

    Die deutsche Nationalmannschaft hat ihre letzte Chance auf das WM-Viertelfinale verspielt. Das Team von Bundestrainer Pat Cortina verlor am Sonntag gegen Gastgeber Tschechien trotz zweimaliger Führung und einer couragierten Leistung 2:4 (1:1, 1:2, 0:1) und kann damit die K.o.-Runde nicht mehr erreichen.

    Die Schweiz kann theoreitsch nur noch von Österreich eingeholt werden - wenn diese gegen Deutschland und Kanada gewinnen.

    Hier noch ein Text aus dem Slapshot, welcher von heute Nachmittag ist. (Blick schreibt ja derTransfer sei fix)

    Die ZSC Lions stehen vor einem brisanten Transfer. Die Zürcher dürften den erst 17-jährigen amerikanischen Jungstar Auston Matthews unter Vertrag nehmen.
    Auston Matthews, ein amerikanischer-mexikanischer Doppelbürger, war der grosse Star der U18-WM letzten Monat in Zug.

    Superstar der U18-WM

    Matthews führte das amerikanische Team zur zweiten U18-Goldmedaille hintereinander, wurde ins All-Star-Team gewählt, als bester Stürmer des Turniers und als wertvollster Spieler (MVP) ausgezeichnet.

    Der Center erzielte in Zug die meisten Tore (8) und gewann die Skorerwertung (15 Punkte). Zuvor hatte er auch schon an der U20-WM teilgenommen. Auston Matthews kann von den NHL-Teams im Juni 2016 gedraftet werden. Erwartet wird, dass Matthews in einem Jahr als Nummer 1 gedraftet wird.

    Wird er zum Vorreiter?

    Er ist der erste hochgehandelte nordamerikanische Junior, der die letzte Saison vor dem Draft in Europa spielen will. Dadurch kann Matthews schon vor dem Draft ein grosses Salär kassieren und eine erste Saison in einer Profiliga gegen Erwachsene spielen, derweil er in einer Juniorenliga kaum Geld verdient hätte.

    Gemäss nordamerikanischen Online-Portalen soll Auston Matthews bei den ZSC Lions bereits einen Einjahresvertrag unterzeichnet haben. Peter Zahnder, der CEO der ZSC Lions, bestätigt, dass am Übertritt emsig gearbeitet wird, unterschrieben sei aber noch nichts.

    Besser als Patrick Kane

    Mittelstürmer Auston Matthews skorte in 60 Partien für das amerikanische Junioren-Nationalteam 116 Punkte. Er übertraf damit den Rekord von Patrick Kane (102 Punkte) um 14 Punkte. Matthews kann auch nächste Saison noch für die amerikanischen U18- und U20-Auswahlen die Weltmeisterschaften bestreiten. (Si)

    Ich vermute das genau NICHTS in Aarau passieren wird, wenn sich die Polizei auch ruhig verhält. Wenn die Jungs vom Parkplatz aus Stimmung machen ist das weder verboten noch gefährlich.

    23.04.2015
    Bedienen sich auch die Lions bei Rappi?
    Wie "20minutes"-Journalist Grégory Beaud auf Twitter schreibt, steht Cédric Hächler kurz vor der Vertragsunterschrift bei den ZSC Lions. Der 21-jährige Verteidiger der Rapperswil-Jona Lakers wurde in den letzten Tagen auch von Fribourg Gottéron und dem Genève-Servette HC umgarnt.

    Und au im Poker um de Alpemessias schient (natürlich) alles bim alte z bliebe:

    22.04.2015
    Neuigkeiten im Del-Curto-Poker
    Und täglich grüsst das Murmeltier. Bleibt Arno Del Curto Trainer des HC Davos oder nicht? Die Zeichen stehen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit, wie ''watson'' berichtet. Die Einigung der beiden Parteien soll demnach bald erfolgen. ''Wir haben keine Differenzen. Ganz im Gegenteil, wir sind uns in allen wichtigen Punkten einig. Es gibt wie immer noch ein paar Details zu regeln'', lässt sich HCD-Präsident Gaudenz Domenig zitieren.

    Gestern die ersten Spiele und bereits eine riesen Überraschung (Schweden - Slowakei):


    Donnerstag, 16. April 2015

    Tschechien - Finnland
    1:6 (1:1 0:3 0:2)

    USA - Russland
    1:3 (1:0 0:2 0:1)

    Kanada - Lettland
    11:6 (2:3 6:0 3:3)

    Schweden - Slowakei
    1:3 (0:0 0:1 1:2)


    Am Samstag dann CH-CAN 18.45 Uhr in Zug, wo nur noch ca. 900 Tickets verfügbar sind.

    Nati-Coach Celio vor WM-Auftakt«Wir können Grosses erreichen»
    Am Freitag beginnt für die Schweiz die U18-WM in Zug. Nati-Coach Manuele Celio spricht vor dem Auftakt gegen Finnland (19.45 Uhr, live auf Blick.ch) über Zielsetzungen, Stärken und Schwächen des Teams.

    Blick.ch: Manuele Celio, Ihre Spieler haben sich eine Medaille als Ziel gesetzt. Ist das realistisch?
    Manuele Celio: Sie wollen etwas Grosses erreichen. Das ist gut. Unser Job ist es, ihnen die Realität vor Augen zu halten. Eine Medaille ist eher Traum als Ziel.

    Weshalb?
    Nur sechs Spieler haben schon einmal an einer WM teilgenommen. Malgin und Siegenthaler machten Erfahrungen bei den Erwachsenen. Das Gefälle ist gross, wir haben auch Fragezeichen. Wie reagiert ein 16- oder 17-Jähriger auf der grossen Bühne?

    Wie haben Sie die Spieler vorbereitet?
    Wir haben über die verschiedenen Einflüsse gesprochen. Eltern, Agenten oder die rund 300 Scouts, die kommen werden. Die Jungs müssen wissen, dass einer allein keinen Erfolg haben kann. Die Silbermedaille von Stockholm war ein Thema.

    Was haben Sie getan?
    Ich liess Sean Simpson zum Team reden. Die Jungs sollten erfahren, wie der Erfolg damals möglich war. Er basierte auf Teamarbeit und einer starken Defensive. Wir haben talentierte, kreative Stürmer, die die Meisterschaft prägten. Die müssen sich jetzt anpassen.

    Wie meinen Sie das?
    Es besteht die Gefahr, dass jeder zeigen will, wie gut er ist und dabei die Defensivpflichten vernachlässigt. Wir werden aber mehr Zeit in unserem Drittel verbringen. Gegen Kanada kann man nicht mit sieben Toren Unterschied gewinnen.

    Wie stark ist der Jahrgang 1997?
    Das Team gehört zu den besseren der letzten fünf Jahre. An der letzten WM hatten wir mit Fiala, Rod, Malgin und Siegenthaler einen starken Block. Die anderen fielen zwar nicht ab, hinkten aber etwas hinterher. Jetzt sind wir ausgeglichener. Vor allem im Sturm. In der Abwehr gibt es Spieler, die mitmachen, aber ein Match nicht prägen können.

    Wie gross sind die Unterschiede der einzelnen Jahrgänge?
    Die sind nicht riesig. Der Jahrgang 1997 kann mit den Jahrgängen 1989 und 1990 verglichen werden. Da hatten wir Simon Moser, Suri, Hollenstein, Sciaroni, die Berger-Brüder, Froidevaux und Schlagenhauf. In der Verteidigung spielten Sbisa, Josi, Geering und Stoop. Stimmt alles, können wir Grosses erreichen. Aber nur mit Leidenschaft und Herz lassen sich die Nachteile im Vergleich zu den Topnationen wettmachen.

    Wie beurteilen Sie die Gegner?
    Die Kanadier setzen auf spielerische Elemente, spielen nicht das typische, kanadische Hockey. Alles basiert auf einem sehr starken Block. Finnland agiert sehr kompakt. Die Letten kennen wir kaum. Das wird ein Schlüsselspiel. Die Tschechen machten in den letzten zwei Jahren am meisten Fortschritte. Früher kamen sie noch mit Ego-Typen. Jetzt sind sie eine Einheit. Wir werden vom ersten Match an auf Resultat spielen.

    Erstmals seit 15 Jahren wird die WM in der Schweiz ausgetragen. Der Vorteil?Mir geht es vor allem um die Entwicklung der Spieler. Die Klubverantwortlichen sehen nun, wo wir im internationalen Vergleich stehen. Die WM ist eine Chance, nochmals einen Schritt zu machen. Und den brauchts. Denn zuletzt zogen uns die Finnen und die Tschechen etwas davon.

    U18-WM in Zug und Luzern

    Schweiz geht als Aussenseiter an den Start

    Zum ersten Mal seit 15 Jahren organisiert der Schweizer Eishockeyverband wieder eine Junioren-WM. In Zug und Luzern wird ab heute und während elf Tagen eine Talentschau geboten.

    (si) 2000 in Kloten und Weinfelden erreichten die Schweizer die Halbfinals. Jungstars wie Mikko Koivu, Kari Lehtonen, Tuomo Ruutu und Ilja Kowaltschuk prägten damals das Turnier. Seither machten auch Alexander Owetschkin, Jewgeni Malkin, Tuuka Rask, Phil Kessel, Patrick Kane, Steven Stamkos, Matt Duchene oder Jordan Eberle an U18-Titelkämpfen erstmals auf sich aufmerksam. Der Slogan, heute schon die Stars von morgen zu sehen, passt zu einer U18-WM bestens.

    Die Schweizer steigen in diesen Vergleich wie jedes Jahr als Abstiegskandidat. 2001 in Helsinki erreichte sie sensationell den Final gegen Russland (2:6). Damals verfügte die Schweizer Auswahl indessen über einen Ausnahmejahrgang. Die Hälfte schaffte es später auch in die A-Nationalmannschaft. 17 Akteure von damals spielen immer noch in der NLA. Die Stars waren Tobias Stephan, Severin Blindenbacher, Beat Forster und Andres Ambühl. Seither gelang den Schweizern an der U18-WM kein Exploit mehr. Sieben Mal kämpften die Schweizer gegen den Abstieg, zweimal stiegen sie in die B-Gruppe ab, die Viertelfinals bedeuteten stets die Endstation.

    Nur der Heimvorteil spricht dafür, dass es diesmal anders enden könnte. In 22 Vorbereitungsspielen setzte es bloss sechs Siege ab; selbst gegen Deutschland gewannen die Schweizer nur zwei von fünf Vorbereitungsspielen. Gegen drei der vier Vorrundengegner, gegen Kanada (1:5), Finnland (0:5, 4:5 und 3:9) und Tschechien (0:8), setzte es teils empfindliche Niederlagen ab. Nur gegen Aufsteiger Lettland testeten die Schweizer nie.

    Andererseits treten die Schweizer diese Saison in Zug erstmals in Bestbesetzung an: Denis Malgin und Jonas Siegenthaler bestritten bis letzten Samstag mit den ZSC Lions noch den Playoff-Final. Und bis Weihnachten verstärkte eine Handvoll Akteure bereits die U20-Auswahl. «Wir sind froh, dass es endlich los geht», freut sich Coach Manuele Celio. «Die Spieler brennen darauf zu zeigen, was in ihnen steckt.»

    Das Turnier beginnt heute Donnerstag mit je zwei Partien in Zug und Luzern. Die Schweizer, die sämtliche Spiele in Zug bestreiten, starten am Freitagabend gegen Finnland und am Samstagabend gegen Kanada ins Turnier. Am Montag und Dienstag folgen die Partien gegen Lettland und Tschechien. Aus den beiden Fünfergruppen erreichen je vier Teams die Viertelfinals vom Donnerstag. Die beiden Letzten der Vorrunde bestreiten eine Best-of-3-Serie gegen den Abstieg.


    Das Schweizer Aufgebot:
    Tor (3): Tim Guggisberg (ZSC Lions). Daniel Muff (Zug). Joren van Pottelberghe (Linköping/Sd). – Verteidigung (7): Alain Bircher (Kloten Flyers). Roger Karrer (ZSC Lions). Christian Pinana (Ambri-Piotta). Jonas Siegenthaler (ZSC Lions). Livio Stadler (Zug). Kristian Suleski (Biel). Serge Weber (Kloten Flyers). – Sturm (13): Dominik Diem (ZSC Lions). Sandro Forrer (Zug). Robin Fuchs (La Chaux-de-Fonds). Nico Hischier (Bern). Makai Holdener (Malmö Redhawks/Sd). Auguste Impose (Genf/Servette). Denis Malgin (ZSC Lions). Nathan Marchon (Freiburg). Marco Miranda (ZSC Lions). Raphael Prassl (ZSC Lions). Damien Riat (Malmö Redhawks/Sd). Calvin Thürkauf (Zug). Dominik Volejnicek (Zug). – Trainer: Manuele Celio.

    Na, wenigstens wüsstmer was mer für de Guru ungefähr hereblättere müesst..:

    Neuer Vertrag: So viel soll Del Curto verdienen
    Gaudenz Domenig, Präsident des HC Davos, äusserte sich in ''The Hockey Week'' auf SPORTAL HD zum Vertragsangebot an Arno Del Curto. ''Wir haben ein Angebot gemacht'', so Domenig. Del Curto verdiente bisher 464'000 Franken pro Jahr - ohne Erfolgsprämien. Diese Zahlen bestätigte der HCD-Trainer im Jahr 2011 gegenüber ''20 Minuten''. Auf die Frage, ob der Lohn im neuen Angebot um mehr als 20% angestiegen sei, anwtortete der Präsident: ''Ein bisschen''. Man kann also davon ausgehen, dass Del Curto, sollte er denn unterschreiben, um die 600'000 Franken pro Jahr verdienen wird.

    15.04.2015
    Die grosse NHL-Playoff-Vorschau

    In der Nacht auf Donnerstag gehen in Nordamerika die Playoffs los. Acht Schweizer sind mit dabei, wenn in der NHL um den Stanley Cup gekämpft wird. sport.ch blickt zusammen mit NHL-Scout Thomas Roost auf die Serien mit Schweizer Beteiligung und wagt Prognosen.

    Calgary, das punktemässig schlechteste der 16 für die Playoffs qualifizierten Teams, hat in den 82 Partien der Regular Season nur 16 Zähler weniger geholt als die New York Rangers, die Nummer 1 der Liga. Die Liga ist extrem ausgeglichen. Deshalb dürfen sich alle Hoffnungen auf den Stanley Cup machen - auch die Schweizer, die in den diesjährigen Playoffs mehr als nur eine Nebenrolle spielen könnten.

    St. Louis Blues vs. Minnesota Wild
    Nino Niedereiter und Minnesota bekommen es mit St. Louis zu tun. Die Wild haben 28 der letzten 40 Partien für sich entschieden und gehen mit einem sehr guten Gefühl in die Playoffs. Die Wende zum Guten nach einer schwachen ersten Saisonhälfte brachte die Verpflichtung von Torhüter Devan Dubnyk, der bloss etwas mehr als zwei Gegentore pro Begegnung zugelassen hat. Sie hätten ein neues Gesicht in der Garderobe gebraucht, sagte Niederreiter.

    "Harter Test" für Niederreiter und Minnesota
    Vor allem auswärts war Minnesota zuletzt sehr stark. Vor der 2:4-Niederlage bei den Blues zum Abschluss der Qualifikation hatten die Wild zwölfmal hintereinander auf fremdem Eis gewonnen. "St. Louis wird ein harter Test", erklärte Niederreiter. Der Churer erwartet nicht viele Tore, da beide Teams in der Defensive sehr stark seien. Das Ziel sei, sicher eines der beiden ersten Auswärtsspiele zu gewinnen, so Niederreiter, der schon 24 Saisontore auf dem Konto hat. Zu Beginn wird der Bündner in einer Linie mit Thomas Vanek und Charlie Coyle stürmen. St. Louis war zuletzt in den Playoffs wenig erfolgreich und entschied in den letzten drei Saisons bloss eine Serie für sich.

    Das sagt Thomas Roost:
    ''Hier ist St. Louis für mich Favorit, obwohl sie zuletzt nicht mehr so stabil wirkten und Minnesota stärker wurde sowie das Goalie-Problem lösen konnte. Es ist eine heisse Serie, aber die Blues haben die etwas besseren Verteidiger (Pietrangelo, Shattenkirk) und vorne mit Tarasenko einen aufstrebenden Superstar. Klar, Minnesota hat mit Suter und Parise auch sehr starke Spieler, aber insgesamt würde ich St. Louis leicht favorisieren.''

    Prognose: St. Louis 4, Minnesota 3

    Nashville Predators vs. Chicago Blackhawks
    Roman Josi und Kevin Fiala treffen mit Nashville auf Chicago. Die Predators, die zuvor zweimal hintereinander die Playoffs verpasst haben, blicken auf eine überzeugende Regular Season zurück. Lange besassen sie gar Chancen auf den 1. Rang in der Western Conference. Am Ende schwächelten sie aber mit sechs Niederlagen in Folge. "Wir haben nicht so konstant gespielt", begründete Josi die Negativserie. Vielleicht habe wegen der feststehenden Playoff-Qualifikation der letzte Zacken gefehlt. Beunruhigt ist er deswegen nicht. "Wir wissen, was wir können." Vor eigenem Publikum war Nashville in dieser Saison gar das zweiterfolgreichste Team, weshalb der Heimvorteil ein entscheidendes Plus sein könnte.

    Josi: ''Stanley Cup ist das Ziel''
    Gegen Chicago wird es allerdings alles andere als einfach. Die Blackhawks verfügen über alles, um zum dritten Mal in den letzten sechs Jahren (nach 2010 und 2013) den Titel zu gewinnen. Dies umso mehr, als Patrick Kane vor einem schon beinahe wundersamen Comeback steht. Der Ex-Bieler erlitt am 24. Februar einen Schlüsselbeinbruch. Kane, der in 61 Saisonspielen 64 Punkte erzielt hat, war 2013 zum MVP der Playoffs gekürt worden. "Sie sind ein sehr komplettes Team", sagte Josi. "Du kannst gegen keine Linie vom Gas gehen. Die Spiele gegen sie sind immer sehr ausgeglichen." Der Berner Verteidiger freut sich riesig auf die kommende Zeit. "Das Ziel ist, den Stanley Cup zu gewinnen. Der Weg ist aber extrem lang." Während Josi bei Nashville gesetzt ist, dürfte der wieder ins Team beorderte Fiala im Normalfall überzählig sein.

    Das sagt Thomas Roost:
    ''Das wird eine unglaublich heisse Serie, denn beide Teams gehören für mich zu den Stanley-Cup-Favoriten. Es gibt Argumente für beide. Nashville war über die ganze Saison gesehen besser als Chicago, ist aber unerfahrener. Die Blackhawks hatten etwas Pech mit der langen Verletzung von Patrick Kane, er sollte ja aber für die Playoffs wieder fit sein. Die beiden Teams sind wirklich sehr ausgeglichen. Die Predators haben leichte Vorteile auf der Goalie-Position sowie in der Verteidigung, Chicago ist hingegen im Sturm klar besser besetzt. Die Klasse spricht für Nashville, die Erfahrung für Chicago. Ich denke, die Predators sind in dieser Saison so stark, dass sie es schaffen.''

    Prognose: Nashville 4, Chicago 3

    Vancouver Canucks vs. Calgary Flames
    Bei Vancouver und Calgary figurieren zum Playoff-Auftakt je zwei Schweizer im Kader - Luca Sbisa und Yannick Weber bei den Canucks sowie Jonas Hiller und Raphael Diaz bei den Flames. Vancouver und Calgary spielen zum siebenten Mal in den Playoffs gegeneinander, zum siebenten Mal auch in der ersten Runde. Die Bilanz lautet 4:2 für die Flames. In den letzten drei Serien fiel die Entscheidung jeweils erst in der siebenten und letzten Partie, und zwar immer in der Verlängerung. Zudem erreichten beide Equipen zweimal den Final, nachdem sie sich im direkten Aufeinandertreffen durchgesetzt hatten - Calgary gewann 1989 gar den einzigen Titel der Vereinsgeschichte. Die Vergangenheit gibt also Anlass zur Hoffnung.

    Sbisa erwartet enge Serie
    "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir etwas erreichen", sagte Sbisa, der seinen Vertrag kürzlich um drei Jahre verlängerte. "Ausser Tampa Bay haben wir alle Topteams geschlagen." Der Zuger Verteidiger erachtet es als Vorteil, dass die Canucks hart um die Playoff-Teilnahme kämpfen mussten. Gegen die Flames erwartet er eine enge Serie. "Sie sind das am härtesten arbeitende Team der Liga" so Sbisa. "Spielerisch dagegen sind wir besser, und wir haben mehr Erfahrung." Weber stimmt positiv, dass auch die dritte und vierte Linie stark auftritt. "Das gibt dem Trainer mehr Freiheiten bei der Verteilung der Eiszeit", so der Berner Verteidiger, der endgültig den Durchbruch bei Vancouver geschafft hat.

    Calgary erreichte erstmals seit 2009 wieder die Playoffs und hat seit 2004 keine Runde mehr überstanden. Dieser Durststrecke soll nun ein Ende gesetzt werden. "Wenn die Mannschaft hart arbeitet und wir unser Spiel spielen, haben wir immer eine Chance", sagte Hiller. Spannung scheint jedenfalls garantiert.

    Das sagt Thomas Roost:
    ''Beides sind für mich keine Stanley-Cup-Favoriten und gehören eher zu den schwächeren Mannschaften in den Playoffs. Ich favorisiere Vancouver leicht, da sie mehr Playoff-Erfahrung haben, vor allem auch dank den Sedin-Zwillingen. Sie haben zudem auch mehr High-End-Spieler, die in den Playoffs noch mehr forciert werden, das kann unter Umständen dann den Unterschied ausmachen. Calgary hat eine unerfahrene Mannschaft, die eher überraschend die Playoffs geschafft haben. Daher denke ich, dass Vancouver die Serie gewinnen wird.''

    Prognose: Vancouver 4, Calgary 2
    (jka/ade/Si)


    NHL. Playoff-Achtelfinals (best of 7). Eastern Conference: New York Rangers - Pittsburgh Penguins, Washington Capitals - New York Islanders, Montreal Canadiens - Ottawa Senators, Tampa Bay Lightning - Detroit Red Wings. - Western Conference:Anaheim Ducks - Winnipeg Jets, Vancouver Canucks (Sbisa, Weber) - Calgary Flames (Diaz, Hiller), St. Louis Blues - Minnesota Wild (Niederreiter), Nashville Predators (Josi, Fiala) - Chicago Blackhawks. - Erste Spiele in der Nacht auf Donnerstag.

    Zitat von Larry

    Ja was häsch erwartet Larry? Dasser die letschte verbliebene no gäge sich ufhetzt? Bisch doch au scho gnueglang im Gschäft debie, dass du weisch was d Medie wennd ghöre vome Presi und was effektiv machbar isch.

    Was Basler bim Meistertitel gmacht händ isch 100x schlimmer gsie und hät nüt aber au garnüt bracht schlussändlich. Jahrelang ischs so wieter gange mit Saubannerzüg, Randale usw.!

    Das bitzli Pyro wo da abbrennt worde isch und das gschiss wo da gmacht wird, isch doch lächerlich, sorry. (S'Pyro rüehre isch natürlich kacke und sött gmassreglet werde, aber wer seit dass das nöd au passiert isch?)

    Wasi nöd okey gfunde han isch die leidig gschicht mit de Notbrems und Perronläuf, aber au da weisch du villfach warum und wieso. (für mich de Hauptgrund warum ich nümme mitreise)

    Mag mi no errinnere woni vor ca 10-12 Jahr min 2Jähruge Sohn mit id Kurve gnoh han und die ganz Kurve brennt und bölleret hät, wie wenns 1.August wär. I de Zytige vo sensationeller stimmig und weiss gott was gschriebe worde isch. Schön ischs gsie!!

    De Züriegge gits jetzt halt nümme und da händ ja au "all" zuegstimmt dezue..

    Blick Noten:


    Goalies Quali / Playoffs

    Lukas Flüeler 5,5 / 4,5
    Luca Boltshauser 5 / -
    Urban Leimbacher - / -
    Niklas Schlegel 5 / -

    Verteidiger

    Marc-André Bergeron 4 / 4
    Severin Blindenbacher 5,5 / 5
    Patrick Geering 5 / 5
    Florian Schmuckli 4,5 / 4,5
    Daniel Schnyder 4 / 4,5
    Mathias Seger 4,5 / 4,5
    Jonas Siegenthaler 4,5 / 4,5
    Derek Smith 4,5 / 4,5
    Andri Stoffel 5 / 5
    Jan Tabacek 4 / -
    Henrik Tallinder 4,5 / 4

    Stürmer

    Jérôme Bachofner 4 / -
    Chris Baltisberger 4,5 / 5
    Mark Bastl 4 / 4
    Patrik Bärtschi 4 / 5
    Luca Cunti 4 / 4,5
    Dan Fritsche 5 / -
    Ryan Keller 4 / 4,5
    Mike Künzle 5 / 4,5
    Denis Malgin 4,5 / 5
    Jan Neuenschwander 4 / 4,5
    Robert Nilsson 4 / 4,5
    Reto Schäppi 4,5 / 5
    Sven Senteler 4 / 4
    Ryan Shannon 5 / 4,5
    Fredrik Sitje 4 / -
    Morris Trachsler 4,5 / 5
    Roman Wick 5 / 5

    Schäppi, Künzle kommen in den Playoffs zu gut, Cunti (Saison), Wick (beides) zu schlecht weg. Ansonsten glaube ich okey..
    STOFFEL :cool:

    Wenn schon dann eher Keller der gehen sollte. Shannon hat wärend der Saison zig mal den Karren aus dem "Dreck" gezogen und eine gute bis sehr gute Quali gespielt.
    Keller war laaange verletzt dann mässige Quali mit steigender Tendenz und dann in den Playoffs, sagen wir mal einiges schuldig geblieben. Auch bei Keller bemängle ich nicht den Einsatz, wie bei Cunti, Wick und vielen anderen auch nicht. Der Wille war da, das Fleich war aber noch zu schwach (zu lange verletzt denke ich einmal).

    Ein Punkt welchen ich überhaupt nicht verstehe war, Geering (m.M. sehr stark) nur noch als 7. Verteidiger eingesetzt wurde und zBsp Siegenthaler durch spielte.
    Nichts gegen Siegenthaler, finde der macht einen klasse Job, aber Geering war praktisch Fehlerlos auch mit Zug nach vorne und für mich der Beste CH-Verteidiger neben Blindi.
    Für mich ist Geering der zukünftige Seger!
    Naja vielleicht war er angeschlagen.