Beiträge von Sbornaja

    DANKE ANDRI!!!

    Der unscheinbare Titelsammler

    Porträt
    Verteidiger Andri Stoffel wird seine Karriere nach 25 Jahren in der ZSC-Organisation beenden und auf Weltreise gehen. Nach einem letzten Höhepunkt im Playoff-Final?

    «Stay at home» werden in Übersee jene Verteidiger genannt, die kaum einmal die Mittellinie überqueren. Die stattdessen absichern, vor dem eigenen Tor aufräumen, sich in die Bandenkämpfe stürzen und in die Schüsse werfen. Andri Stoffel ist ein solcher Verteidiger, der daheimbleibt. Und er verkörpert diesen Typ über die gängige Definition hinaus: Seit der Stadtzürcher vor 25 Jahren als Knirps mit dem Eishockey begann, blieb er den ZSC Lions stets treu.

    Seine 12. Saison als NLA-Profi wird für den 30-Jährigen nun allerdings die letzte sein. Erstmals erhielt Stoffel keine neue Vertragsofferte. Die Abwehr der Zürcher soll verjüngt werden, aus Nordamerika kehrt im Sommer Phil Baltisberger zurück. Für Stoffel ist da kein Platz mehr. «Ich war schon enttäuscht, dass man nicht mehr auf mich setzte», gibt er zu. Er hätte beim Stadtclub gerne noch eine Saison angehängt. Beleidigt oder gar wütend zeigt er sich ob des Entscheides aber nicht; das würde auch nicht zu seinem aufgeräumten Gemüt passen. Angebote von zwei anderen Clubs schlug er aus, wie schon in früheren Jahren, als man ihn weglocken wollte. «Ich fühlte mich hier immer wohl. Der Reiz war nie da, wegzuziehen», sagt Stoffel, «mein Herz gehört dem ZSC und Zürich.»

    NLA-Auftakt an Streits Seite

    Aufgewachsen im Kreis  11, erklomm Stoffel als Junior Stufe um Stufe. Die ersten ZSC-Titel der Neuzeit 2000 und 2001 erlebte er noch als Fan im rauchgeschwängerten Hallenstadion. In der letzten Saison vor der Renovation 2003/04 durfte er dann selbst mit den Helden jener Zeit auflaufen – mit Zeiter, Micheli und Salis. Besonders beeindruckt war er von Streit, neben dem er als Neuling oft verteidigte, bevor dieser in die NHL auszog. «Seine Einstellung zum Sport und sein Wille prägten mich», sagt Stoffel.

    Nach einem Umbruch im Kader entwickelte sich ein neuerlicher Meisterkern um Seger und Blindenbacher. Mit den beiden, die er als enge Freunde bezeichnet, feierte er drei Titel (2008, 2012 und 2014). Trotzdem stand der 1,88 Meter grosse Verteidiger stets in ihrem Schatten. Sein unaufgeregter Spielstil und seine defensive Rolle bergen kein Potenzial für Spektakel, und die grossen emotionalen Eruptionen überlässt er anderen. In über 500 NLA-Spielen erzielte Stoffel bloss 15 Treffer. In dieser Saison wartet er nach wie vor auf einen erfolgreichen Torabschluss. «Ich kann es halt auch einfach nicht», sagt er und lächelt. «Man muss wissen, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen.»

    Anerkennung erfährt er anders: von Teamkollegen, die sich bei ihm für seinen aufopferungsvollen Einsatz bedanken. Captain Seger etwa rühmt seine verlässlichen Leistungen und seine Clubtreue. Oder von Trainer Crawford, der ihm so viel Eiszeit schenkte wie noch kein ZSC-Coach zuvor. «Natürlich habe ich nicht die Publizität eines Seger. Ich bin ja auch kein Rekordmann wie er», sagt Stoffel. «Aber ich habe nicht das Gefühl, dass man mich nicht kennt.»

    «Knie werden dankbar sein»

    Bekannt ist Stoffel dafür, dass er stets über den sportlichen Horizont hinaus dachte. Sein schulischer Werdegang hebt ihn ab von den meisten Spielern. So absolvierte er die Matur und studierte Betriebspsychologie. Seit 2013 arbeitet er Teilzeit bei der Lebensversicherung Swiss Life in der Personalabteilung, wo er seine eigenen Projekte vorantreibt. So hat er den Führungskräften ein interaktives Lerntool vorgestellt, dessen Daten er nun analysiert und auswertet.

    Beruflich ist er also vorbereitet auf das Leben danach. Nach dem negativen Entscheid über eine Weiterbeschäftigung bei den Lions habe er relativ früh gespürt, dass die Zeit reif für etwas Neues sei. Sein Körper hat ihm ebenfalls schon Signale gesendet: Stoffel erlitt schon einen Kreuzbandriss, Hand- und Fussbrüche, Gehirnerschütterungen sowie mehrere Schulterverletzungen, die Operationen nötig machten. Er sagt: «Meine Knie werden mir dankbar sein, wenn ich sie nicht mehr derart belaste.»

    Gedanken ans Ende verdrängen

    Er wisse noch nicht, was er nach dem Rücktritt am meisten vermissen werde, sagt Stoffel. Aber vermutlich würden es die Mitspieler sein. Den Kontakt will er aufrechterhalten. Aber natürlich wird der Umgang nicht mehr mit dem Kabinenleben zu vergleichen sein. Während des Finals versucht er die Gedanken ans baldige Karriereende auszublenden. Ganz verdrängen kann er sie zwar nicht. Aber ein anderer Gedanke ist ohnehin dominanter – jener an den Titel: «Ich habe die Chance, auf dem Höhepunkt aufzuhören. Was gibt es Schöneres?»

    Nach der Saison will er noch bis Ende Sommer weiter bei Swiss Life arbeiten, um dann mit seiner Freundin zu einer Weltreise aufzubrechen. «Zum ersten Mal in meinem Leben kann ich länger als zwei Wochen Ferien machen.» Zielort? Noch unbekannt. Aber die Reise wird Stoffel, den Daheimgebliebenen, für einmal weit wegtragen. (Tages-Anzeiger)

    Hillers Calgary erstmals seit 2009 in Playoffs

    Die Calgary Flames stehen dank eines 3:1-Siegs gegen Titelverteidiger Los Angeles erstmals seit 2009 in den Playoffs. Held der Kanadier ist der Schweizer Goalie Jonas Hiller, der 33 Schüsse abwehrt. Jonas Hiller wurde nach der Partie zum besten Spieler gewählt. Er musste sich einzig nach fünf Minuten des Schlussdrittels von Jordan Nolan zum 1:2 bezwingen lassen. Calgary war zuvor dank eines Doppelschlags von Johnny Gaudreau und Jiri Hudler im ersten Abschnitt in Führung gegangen. 50 Sekunden vor Schluss versetzte erneut der Tscheche Hudler die hockeyverrückte Olympiastadt von 1988 in einen Freudentaumel.

    So wie ich das mitgekriegt habe, hat sich Biel für die neue Saison gut bis sehr gut verstärkt, Ambri ist drauf und dran sich zu verstärken. Bleiben noch ein paar Spieler die nun in Rappi abgestiegen sind. Da hat es einige Talente darunter, die sie uns oder anderen Vereinen abgeluchst haben.

    Normalerweise hat der Aufsteiger noch etwas Tempo vom Aufstieg und es reicht geradeso für die Playoffs.
    Lausanne und Biel haben dies jedenfalls auch geschafft, warum Langnau nich auch? Die Verstärkungen im Sommer werden der Schlüssel sein.

    Zitat von Joey_88

    Einfach nur erbärmlich dieser scheiss du bois! Haut dem seine hässliche visage bitte mal ein!!

    Im Ernst jetzt, wer soll das übernehmen.. Da ist keiner der das nur annähernd ausführen könnte ohne selber auf die Mütze zu kriegen..

    Bime Abstieg vo Rappi werded paar "gueti" spiller frei. Denke de Wolf wird es Thema bi villne Verein (SCB/ EHCK / EHCB), wie au en Hächler usw.
    Was isch eigentlich mit em Ryser passiert?

    2-0 hine, Pfosteschuss Langnau, jetzt no en en 5er gg de Pedretti plus de Hächler Chipt no d Schiebe über s Plexi (5-3) :shock: Alles i 10 min :twisted:
    Wahnsinn wie die zerleit werded i de erste 10min..

    Und noch ein Bericht über den PlayoffFinal und Luca Cunti:

    Luca Cuntis Zuversicht: «Irgendwann gehen die Pucks wieder rein»

    Luca Cunti und die ZSC Lions wollen am Donnerstag in Davos die Finalserie ausgleichen. Viel anders spielen als bisher müssen die Zürcher dafür nicht. Was sich allerdings ändern muss, ist die schwache Chancenauswertung. von Marcel Kuchta

    Immer wieder schreitet Marc Crawford im Abschlusstraining vor der vierten Finalpartie ein und gibt lautstark Anweisungen. Der Headcoach der ZSC Lions lässt seine Spieler Powerplay üben. Im Spiel in numerischer Überzahl sind die Löwen in der Finalserie gegen den HC Davos bisher leer ausgegangen (wie die Bündner übrigens auch).

    Es besteht also dringender Verbesserungsbedarf. Mitten drin im Geschehen steht Luca Cunti. Der begnadete Spielmacher der Zürcher ist der Mann, der in solchen Situationen mit seiner Übersicht die Fäden spinnen, für die entscheidenden Pässe sorgen soll. Doch bis jetzt ist ihm das noch nicht gelungen.

    Kein Mann für harte Rencontres

    Sucht man nach den Hauptsündern dafür, dass die ZSC Lions in der Finalserie trotz teilweise deutlicher Überlegenheit mit 1:2 im Hintertreffen liegen, dann muss man relativ schnell den Namen Cunti nennen. Einerseits gehört der 25-Jährige zu den Hauptsündern in Sachen ausgelassener Torchancen. Auf der anderen Seite verschwindet er für einen Mann mit seinen Qualitäten zu oft und über zu lange Phasen komplett von der Bildfläche.

    Besonders dann, wenn es ruppiger zu und her geht auf dem Eis, dann taucht Luca Cunti unter. Er wirkt in solchen Momenten wie ein Künstler im Steinbruch, der zwar den Rohstoff für seine Arbeit findet, aber nicht die nötigen Werkzeuge besitzt, um seinen Job zu erledigen.

    Der smarte Mittelstürmer mit der brillanten Stocktechnik und dem fantastischen Laufstil ist nicht der Mann für harte Rencontres. Und das wissen die Davoser. Cunti attestiert den Bündner allerdings nicht eine besonders physische Spielweise: «Härter als unser Halbfinalgegner Servette spielt hierzulande keine Mannschaft. Das physische Spiel der Davoser ist nicht unser Problem. Wir müssen den Fehler mehr bei uns suchen», sagt er.

    Ruhe ins Spiel bringen

    Mit Fehler meint Luca Cunti nicht nur das nicht funktionierende Powerplay, sondern vor allem die schlechte Chancenauswertung. «Ich muss diesbezüglich sicher auch besser werden. Wir müssen uns aber alle selber an der Nase nehmen. Wir müssen die Scheiben mit dem letzten Zwick reinhauen, sie notfalls ins Tor reinwürgen», fordert der Nationalspieler.

    Cunti ist sich zudem bewusst, dass sich die Zürcher von ihrer optischen und statistischen Überlegenheit in Sachen Schüssen und Torchancen nichts kaufen können: «Es kommt in den Playoffs nicht immer darauf an, wer besser spielt, sondern wer die entscheidenden Sachen richtig macht. Ein Match wie am Montag ist mühsam. Aber wir müssen es weiter versuchen. Irgendwann gehen die Pucks wieder rein.»

    Eine gute Basis für einen erfolgreichen Playoff-Abend wäre eben ein funktionierendes Powerplay. Auch Cunti weiss, dass man in diesem späten Stadium der Meisterschaft das Rad nicht mehr neu erfinden kann. Dennoch kann er der speziellen Trainingssession für das Überzahlspiel durchaus etwas Positives abgewinnen: «Diese Einheit war wichtig für uns, damit wir uns wieder etwas finden und Ruhe in unser Spiel bringen. Zuletzt haben wir da ein wenig wirr agiert.»

    Nun braucht es Tore

    Für Verwirrung beim Gegner möchte heute Abend vor allem Luca Cunti sorgen. Er weiss, dass gerade von potenziellen Leistungsträgern wie ihm noch mehr erwartet wird. Dasselbe gilt mit Abstrichen übrigens auch für seinen kongenialen Sturmpartner Roman Wick.

    Der Topscorer hat zwar mehr Einfluss auf das Spiel der Zürcher und ist mit seiner Wucht ein steter Gefahrenherd für die Davoser. Doch auch Wick muss sich bezüglich Torproduktion steigern, wollen sich die Lions nicht plötzlich mit drei HCD-Matchpucks zum Meistertitel konfrontiert sehen.

    Im Viertelfinal gegen den EHC Biel und im Halbfinal gegen Servette konnten die Zürcher nach 1:2-Rückständen jeweils im vierten Spiel reagieren und mit einem Auswärtssieg wieder den Gleichstand in den Serien herstellen. Luca Cunti hat recht, wenn er sagt, dass man bisher eigentlich gut gespielt habe und gar nicht so viel ändern müsse in der Spielweise. Aber jetzt sind Tore gefragt. Auch vom Künstler.

    Hier noch ein Bericht über den kommenden NHL Draft und die Schweizer. Eigentlich fast unglaublich wenn man Siegenthaler und Malgin zuschaut, wie die sich zur Zeit beweisen und es da noch 18-20 bessere Jungs gibt. Bei Malgin denke ich wir die Größe ausschlaggebend sein, dass er nicht weiter vorne gehandelt wird. Wäre er 1.85m+ würde er mit diesen Fähigkeiten unter den Top 5 gehandelt. Aber eben wäre hätte...


    NHL Draft: Die Chancen der Schweizer
    Am Mittwoch gab der Central Scouting Service, der aus 29 Scouts besteht, eine nicht bindende Liste der Top-Prospects für den NHL Draft 2015, der am 26. und 27. Juni in Sunrise, Florida, stattfindet, heraus.

    Auf den Listen, welche aufgeteilt wurden auf in Amerika respektive Europa engagierte Feldspieler und Torhüter, figurieren nicht weniger als 16 Schweizer.

    ''Sicher in der ersten Runde''
    Am besten schneidet bei den NHL-Scouts der 18-jährige Timo Meier ab, der in der QMJHL bei den Halifax Mooseheads spielt. Geht es nach den Spähern der besten Hockey-Liga der Welt, wird der U20-Nationalspieler im Juni an 10. Stelle gezogen. ''Timo Meier finde ich persönlich etwas 'overrated'. Ich sehe ihn eher als späten Erstrunden- oder sogar frühen Zweitrunden-Pick. Von meinen Kollegen in Amerika wird er allerdings viel höher eingeschätzt'', wendet NHL-Scout Thomas Roost ein. ''Er wird deshalb sicher in der ersten Runde gezogen werden.''

    In der Schweiz sorgen vor allem zwei Spieler für Furore, die auf der Liste der in Europa spielenden Akteure stehen: Jonas Siegenthaler und Denis Malgin von den ZSC Lions. Zuhauf lockten sie die NHL-Scouts zuletzt nach Oerlikon ins Hallenstadion. Auch Roost ist begeistert von den beiden Spielern mit Jahrgang 1997: ''Beide werden definitiv gedraftet. Siegenthaler wahrscheinlich in der 2. Runde - aber auch er dürfte wegen seiner Körpermasse etwas überschätzt werden. Malgin, den ich persönlich sehr hoch einschätze, wird dafür etwas unterschätzt aufgrund seiner Grösse. Für ihn wird es einen sogenannten 'Midround-Pick' geben.'' Verteidiger Siegenthaler liegt auf Rang 12, Stürmer Malgin auf dem 20.

    ''Gibt immer Überraschungen''
    Dahinter folgen weitere Schweizer. ''Ich glaube nicht, dass einer von denen eine grosse Chance hat, gedraftet zu werden. Aber es gibt immer Überraschungen!'', gibt der NHL-Scout zu bedenken. Während Roger Karrer und Dominik Diem von den GCK Lions nach Ansicht von Roost die Möglichkeit haben, gute Profispieler in der NLA zu werden, haben für ihn vor allem Damien Riat und Joren Van Pottelberghe das Potential, beim Draft für eine Überraschung zu sorgen: ''Riat, der bei Genf unterschrieben hat, hat einen Nordamerikanischen Touch in seinem Spiel, er geht dem Gegner unter die Haut. Noch realistischer wäre Torhüter Van Pottelberghe. Sein Können schätze ich sehr hoch ein!''

    Alle Rankings der Schweizer Prospects sehen Sie in der Galerie. Wir dürfen gespannt sein, wem am 26. und 27. Juni in Florida eine Zukunft in der NHL versprochen wird! (jka)

    Hier noch ein Auszug aus dem gestrigen Hockey Week:

    Chaos in Rappi, Goalie-Rochade beim ZSC?
    Zu Gast in ''The Hockey Week'' waren Ex-Davoser und jetzige Kloten-Medienchef Beat Euqilino und der NHL-Scout Thomas Roost. Stoff für hitzige Diskussionen lieferte natürlich der drohende Abstieg der Rapperswil-Jona Lakers und der packende Playoff-Final zwischen den ZSC Lions und dem HC Davos.

    Eine Niederlage sind die Lakers vom Abstieg in die NLB entfernt - ''Kapitän'' und VR-Präsident Lucas H. Schluep ist bereits zurückgetreten, die ganze Liga ist gegen die Rapperswiler.

    ''Das Schlimmste, was man machen kann''
    Bereits vor Beginn der Ligaqualifikation hatte Rapperswil-Jona eine ''Silenzio Stampa'' verhängt. ''In der Situation der Lakers ist nichts zu sagen das Schlimmste, was man machen kann. Dadurch gibt es viel Raum für Spekulationen'', findet Kloten-Medienchef Beat Equilino. In der heutigen Zeit könne man nicht nicht Kommunizieren. Nicht nur in sportlicher Hinsicht begehen die Herren vom Obersee also derzeit einige Fehlschritte.

    ''Die SCL Tigers sind auf den Schweizer Positionen bereits besser besetzt als die Rapperswil-Jona Lakers - und bei den Ausländern werden sie sich auch noch steigern'', ist sich Thomas Roost sicher. Klaus Zaugg findet sogar: ''Die Schweizer sind gleich gut wie jene der Kloten Flyers! Ich freue mich auf die Duelle zwischen den Tigers und Kloten.'' Medienchef Beat Equilino will das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und kontert, es gäbe ja noch zehn andere Mannschaften.

    ''Flüeler muss seine Hausaufgaben machen''
    Zwei davon duellieren sich gerade im Playoff-Final um den Schweizer Meistertitel. Die Nase knapp vorn hat der HC Davos, welcher die ZSC Lions am Ostermontag im Penaltyschiessen trotz bemerkenswert weniger Schüssen aufs Tor geschlagen haben. Mit Lukas Flüeler im Tor konnten die Zürcher Löwen in dieser Saison noch kein Shootout gewinnen. Dementsprechend heiss diskutiert wurde seine Rolle im Penaltyschiessen. Sollte er gar ausgewechselt werden, wäre die nächste Partie nach 80 Minuten noch nicht entschieden? ''Nein, Flüeler muss einfach seine Hausaufgaben machen'', stellt Roost fest. ''Er muss im Videostudium lernen, welcher Spieler wie schiesst.''

    Ohnehin wurde die Entscheidung von Spieler gegen Torhüter von mehreren Seiten kritisiert. Wer welche Meinung hat und was die ZSC-Spieler Patrick Geering und Morris Trachsler vom Penaltyschiessen halten, erfahren Sie in ''The Hockey Week''!

    naja..(schon bessere gelesen heute):
    Transfercoup: Jaromir Jagr zum HCD

    Einen Tag vor dem Auftakt zum Playoff-Final gegen die ZSC Lions lässt der HC Davos eine Transferbombe platzen. Jaromir Jagr, der mittlerweile 43-jährige NHL-Superstar aus Tschechien, wechselt zur kommenden Saison von den Florida Panthers ins Bündnerland.
    Was für eine Überraschung so kurz vor dem Start zum NLA-Playoff-Final: Der HC Davos holt mit Jaromir Jagr einen absoluten Superstar ins Bündnerland - und dies ohne NHL-Lockout! Der 43-jährige Tscheche unterschreibt beim HCD einen Einjahresvertrag.
    Liess Del Curto seine Beziehungen spielen?
    Wie konnte es zu diesem Transfercoup kommen? Allein die frische Alpenluft dürfte den Olympiasieger von 1998 kaum zum Wechsel nach Davos bewogen haben. Haben etwa die beiden Ex-Davoser Rick Nash und Joe Thornton ein gutes Wort für den Bündner Traditionsverein eingelegt?
    Fest steht, dass Arno del Curto schon immer eine Schwäche für tschechische Spieler hatte. Erwähnt sei an dieser Stelle Josef Marha, den der HCD-Coach vom gescheiterten NHL-Spieler zum absoluten Leistungsträger bei den Davosern formte. Selbiges gilt für Petr Taticek, der das Davoser Publikum während sieben Jahren mit seinen Toren entzückte.
    Alternder Superstar
    Der in Kladno geborene Jagr hat mittlerweile 43 Jahre auf dem Buckel, denkt aber offenbar noch keineswegs an einen Rücktritt. Zwar kehrte er 2008 der NHL bereits für drei Jahre den Rücken, um für Awangard Omsk in der KHL aufzulaufen, doch 2011 zog es den Routinier zurück nach Nordamerika.
    Erst Anfang Februar sorgte sein Wechsel von den New Jersey Devils zu den Florida Panthers für Aufsehen. Nun scheint nach 21 Saisons in Nordamerika endgültig Schluss zu sein. Dass Jagr für den HCD eine echte Verstärkung darstellen wird, bewies er mit seinen starken Leistungen in der aktuellen Saison. Trotzdem könnte das Abenteuer in Davos sein letztes Profi-Engagement sein. Die Schweizer Eishockey-Fans dürfen ab kommendem Herbst einen der grössten Eishockeyspieler seiner Zeit möglicherweise zum letzten Mal bewundern.

    Zitat von Mushu

    Nei, freue wär völlig falsch!

    Bin zwar kein Fan vom Da Costa, stahn em aber zue, dass er sich stabilisiert hät und - sportlich - derziit nöd s'(Haupt)Problem i dere Mannschaft darstellt. Isch us schportliche Sicht nöd nahvollziehbar und wird nur für wiiteri Unrue sorge.

    Das wird nöd die letsch Mäldig über Personalie i dere Saison si ...
    Und das isch mal wider e Unrue Marke "Eigebau".


    Wart mal bis morn ab..

    Ein Fazit noch von Slapshot, mit 5 Gründen warum es eben nicht gereicht hat:

    30.03.2015
    5 Gründe: Deshalb platzte Genfs Traum
    Wie vor einem Jahr wurde Genf-Servette auch in dieser Saison von den ZSC Lions in die Ferien geschickt. Dennoch dürfen die Genfer auf eine geglückte Saison zurückblicken, sie haben die überzeugenden Leistungen aus der Vorsaison bestätigen können.


    Die Mannschaft von Chris McSorley konnte nicht nur ihren Titel am Spengler Cup verteidigen, sondern stiess als Qualifikationssechste auch erneut in den Playoff-Halbfinal vor. Dort scheiterten die Grenats aber wie vor Jahresfrist an den ZSC Lions. slapshot.ch nennt fünf Gründe, weshalb der Genfer Final-Traum erneut geplatzt ist.

    1. Verletzungen und Magendarmgrippe
    Als wäre Servettes Verletzten-Liste nicht bereits genug lang gewesen, wuchs sie in den Playoffs noch einmal deutlich. In der Defensive fehlten von Beginn weg Christian Marti und Paul Ranger. Matthew Lombardi konnte nur im ersten Viertelfinal-Spiel mittun, Chris Rivera war ab dem fünften Spiel gegen Lugano nicht mehr dabei. Im Halbfinal kamen die Ausfälle von Taylor Pyatt, Alexandre Picard und Noah Rod hinzu. Die eingesetzten Junioren konnten die entstandenen Lücken selbstverständlich nicht füllen.

    2. Mayer im Goalie-Duell klar unterlegen
    Robert Mayer hätte im Halbfinal über sich hinauswachsen müssen. Derweil sich sein Zürcher Pendant Lukas Flüeler im Verlaufe der Serie kontinuierlich steigern konnte, ging es mit Mayers Leistungen abwärts. Während der Genfer Keeper seine Mannschaft sowohl in Spiel 1 als auch 4 in die Niederlage ritt, zog sein Gegenüber Flüeler nur einen schwachen Abend ein.

    Dem Servette-Goalie fehlten Erfahrung, Klasse und die Fähigkeit, in den entscheidenden Momenten die wichtigen Paraden auszupacken. Die durch seine nordamerikanische Spielweise bedingten Ausflüge hinters eigene Tor destabilisierten zudem die Defensive.

    3. ZSC-Künstler wurden nicht in den Griff gekriegt
    Drei Zürcher Offensivspieler haben die Servettiens im Verlaufe der Serie nie in den Griff gekriegt: Robert Nilsson, Luca Cunti und Denis Malgin. Die drei talentiertesten ZSC-Angreifer fuhren den stämmigen Genfer Verteidigern regelmässig um die Ohren und konnten so die Spiele für die Lions entscheiden.

    Gerade die beiden Zürcher Key Player Nilsson und Cunti hätten vom Genfer Abwehrverbund besser neutralisiert werden müssen. Die Grenats liessen den beiden Puck-Virtuosen im Angriffsdrittel oft zu viel Raum – ein tödlicher Fehler.

    4. Schlüsselspieler Romy und Almond zu blass
    National-Stürmer Kevin Romy kehrte pünktlich zum Halbfinal-Start in die Mannschaft zurück, bot für die Genfer aber keinen Mehrwert. Erst im sechsten Spiel gelang dem routinierten Center der zweiten Genfer Angriffslinie der erste Playoff-Scorerpunkt 2015.

    Neben ihm enttäuschte im Halbfinal auch Cody Almond. Der Schweiz-Kanadier war mit acht Punkten in sechs Spielen noch der erfolgreichste Genfer Viertelfinal-Scorer, doch im Halbfinal gelang ihm nur noch ein mickriger Treffer.

    5. Fünf Wettbewerbe in einer Saison zehren an den Reserven
    Sage und schreibe 78 Spiele hat Genf-Servette in dieser Spielzeit absolviert. Neben den 50 Quali-Runden und den 12 Playoff-Spielen haben die Grenats gleich an drei weiteren Wettbewerben teilgenommen. Am Spengler Cup und im Schweizer Cup haben die Genfer je 4 Partien bestritten, in der Champions Hockey League 8 weitere. Die Servettiens haben damit das grösste Pensum aller Schweizer Mannschaften absolviert. Nur verständlich, dass am Ende der Saison ein paar Prozent fehlen. (cmu)