Beiträge von Sbornaja

    Da no en chliene Bricht zum Match Olte vs Langnau:

    29.03.2015
    Finalissima zwischen Langnau und Olten
    Der Meistertitel in der NLB wird am Dienstag in einem siebenten Spiel vergeben. Langnau gewinnt das sechste Spiel in Olten mit 5:1 und gleicht in der Serie zum 3:3 aus. Die Emmentaler legten in Olten einen Blitzstart hin und führten nach dem ersten Drittel mit 3:0.

    Wie die SCL Tigers am Freitagabend im fünften Spiel verschlief der EHC Olten den Start. Nach 14 Minuten lautete das Schussverhältnis 14:2 für Langnau. Aus Oltner Sicht lief alles schief, was hätte schieflaufen können. Nach vier Minuten stocherte Oltens Captain Patrick Parati den Puck in der eigenen Zone an Justin Feser vorbei vors Tor, dort nahm der Langnauer Tom Gerber das Geschenk dankend an, es stand 1:0. Lediglich 66 Sekunden später erhöhte der Emmentaler Verteidiger Martin Stettler mit einem haltbaren Slapshot auf 2:0. Oltens Goalie Michael Tobler, am Freitagabend in Langnau mit fast 40 Paraden noch gefeierter Held, liess diesmal zwei der ersten fünf Schüsse auf sein Tor passieren.

    Aber trotz eines frühen Timeouts kam es noch schlimmer für Olten. Nach 14 Minuten erhöhte Trainersohn Anton Gustafsson auf 3:0. Für den Schweden mit Schweizer Lizenz war es das erste Tor in der Finalserie, nachdem er in Viertel- und Halbfinal noch am Laufmeter getroffen hatte. Im Finish gelang Gustafsson sogar noch ein zweites Goal (5:1).

    Wende bleibt aus
    Wie am Freitag Langnau benötigte auch Olten ein glückhaftes erstes Goal zum 1:3, um überhaupt eine Reaktion einleiten zu können. Aber auch den Solothurnern gelang es nicht, die Partie nach einem Dreitorerückstand noch aus dem Feuer zu reissen. Eine derartige Wende bewerkstelligte in diesen Playoffs bislang erst Red Ice Martigny gegen Ajoie (5:4-Sieg nach 0:3-Rückstand). Derweil sich den Tigers in Spiel 5 nach dem 0:3-Rückstand noch ein Dutzend Ausgleichschancen geboten hatten, vergaben die Oltner am Sonntag nach dem Ehrentor von Fabian Ganz eine Handvoll ausgezeichneter Möglichkeiten für den 2:3-Anschlusstreffer, der die Langnauer gewiss nervös gemacht hätte. Stattdessen fiel nach 45 Minuten und einem weiteren Goalie-Fehler Toblers das 4:1 für die SCL Tigers durch Deny Bärtschi. (Si)

    Olten - SCL Tigers 1:5 (0:3, 1:0, 0:2).

    6270 Zuschauer (ausverkauft). ? SR Fischer/Kurmann, Gnemmi/Wüst. ? Tore: 5. Tom Gerber 0:1. 6. Stettler 0:2. 14. Gustafsson (Tobias Bucher, DiDomenico) 0:3. 26. Ganz (Ausschluss Yves Müller) 1:3. 45. Deny Bärtschi 1:4. 52. Gustafsson (Tobias Bucher/Ausschlüsse Wiebe, Marco Truttmann) 1:5. ? Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Cyrille Scherwey) gegen Olten, 7mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. ? PostFinance-Topskorer: Marco Truttmann; DiDomenico.

    29.03.2015
    Liga-Qualifikation? ''Das wird steinhart''
    Die Rapperswil-Jona Lakers müssen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die Liga-Qualifikation bestreiten. Ein enttäuschter Harry Rogenmoser analysierte nach dem Spiel die Gründe für die Niederlage und erläuterte das weitere Vorgehen der Rosenstädter.

    Dass man bei den Lakers mit dem Ausgang des Playout-Finals nicht glücklich ist, scheint legitim und hörte man Sportchef Harry Rogenmoser nach dem Spiel auch an. "Wir sind enttäuscht. Ich glaube nach dem Auswärtssieg am letzten Donnerstag, hätten wir mehr erwartet", gab er den Journalisten Auskunft.

    "Mut hat uns verlassen"
    Dabei hatte alles so gut begonnen, führten doch die Rosenstädter früh mit 2:0. Doch dann hätte sie der Mut verlassen, um weiterzumachen, analysierte Rogenmoser und fügte an: "Wir standen nur noch hinten rein, waren nicht mehr aktiv und so kippte das Spiel vollkommen."

    Ein weiterer Grund für die Pleite war die zu hohe Anzahl an individuellen Fehlern. Dies passiere im Eishockey, doch in Zukunft müsse man dies verhindern, gab der Sportchef an. Nun steht man also erstmals in der Vereinsgeschichte in der Liga-Qualifikation und trifft dort auf den Meister der NLB.

    Liga-Quali wohl ohne Captain
    "Es ist sicherlich nicht einfach für den Ligaerhalt und gegen den Abstieg zu kämpfen, aber genau jetzt braucht es Mut und Kraft. Jetzt muss man vorwärts gehen, vorwärts denken und nicht mehr zurückblicken. Es waren nicht nur schlechte Auftritte, aber sie waren zu wenig gut", beschrieb der 47-Jährige das weitere Vorgehen.

    Jetzt gelte es, die Mannschaft wieder zusammenzubringen und zu stärken. Wie dies jedoch genau vonstatten gehen wird, konnte Rogenmoser noch nicht sagen. Tatsache ist jedoch, dass der Captain Stefan Hürlimann wohl nicht an Bord sein wird. Das Lakers-Urgestein, welches nächste Saison zu Olten wechselt, soll sich das Innenband am Knie gerissen haben. Dies sei durchwegs ein grosser Verlust, betonte Rogenmoser.

    Was geschieht mit Eldebrink?
    Dass man sich bei Rappi bereits vorher mit einer allfälligen Liga-Quali gerechnet hat, verwundert natürlich nicht. Man will ja schliesslich vorbereitet sein. "Wir haben den B-Final verfolgt und müssen uns jetzt klar mit diesen Gegnern auseinandersetzen", meinte der Lakers-Sportchef. Wer denn Gegner sein wird, ist noch nicht sicher. Nur etwas könne man bereits jetzt sagen: "Das wird steinhart!"

    Auf die Frage, ob man sich den in dieser Situation auch als Person hinterfrage, meinte der langjährige Rappi-Spieler nur: "Klar, aber es ist jetzt nicht der richtige Moment. Ich bin hier, um dem Klub zu helfen und nicht um davonzulaufen." Ob Anders Eldebrink in der Liga-Qualifikation an der Bande stehen wird, wollte Rogenmoser nicht verraten. Leicht angesäuert antwortete er: "Nächste Frage".

    Ob der Schwede weiter Coach der Lakers bleiben wird und wie sich die Rosenstädter in der Liga-Quali schlagen werden, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Eines ist jedoch klar: Um die Klasse zu halten, brauchen die Seebuben mehr als nur einen bärenstarken Auftritt in der Serie. (ueh/fza)

    28.03.2015
    McSorley: ''Es tut weh, so richtig weh!''
    Die Serie zwischen den ZSC Lions und Servette ist entschieden: Der amtierende Meister sicherte sich mit einem 3:1 in Genf den Finaleinzug.

    Logisch, dass die Gemütslage in den beiden Lagern komplett unterschiedlich war. Die Stimmen zur spannenden Halbfinalserie.

    Genfer gaben Herz, Seele und Körper
    Servette-Headcoach Chris McSorley war verständlicherweise enttäuscht. ''Es tut weh, so richtig weh'', gab er im ''Teleclub''-Interview zu Protokoll, ''denn ich habe wirklich an dieses Team geglaubt. Wir hatten sicherlich etwas widerliche Umstände, aber das ist keine Ausrede. Trotzdem bin ich extrem stolz auf diese Organisation, diese Spieler. Es war eine grossartige Gruppe und sehr schön, mit ihnen zu arbeiten. Sie gaben ihr Herz, ihre Seele und ihre Körper.''

    Angesprochen auf die Highlights der für Genf soeben abgeschlossenen Saison sagte er: ''Den Spengler Cup zu gewinnen war sicher ein Highlight, auch Lugano zu schlagen... wir hatten einige Höhepunkte.'' Er werde sich nun ''den Arsch aufreissen; es gibt sicher viele Leute, die smarter sind als ich, aber niemand arbeitet so viel.''

    Robert Mayers verlorenes Tennisspiel
    Neben dem Trainer war auch Torhüter Robert Mayer enttäuscht. ''Es ist bitter, ich weiss gar nicht was sagen'', sagte er im ''SRF''-Interview, ''wir müssen nun das beste rausnehmen aus dieser Playoff-Erfahrung, immerhin sind wir ins Halbfinal gekommen.'' Dass Genf ausgeschieden sei, sei auch auf sein verlorenes Duell gegen Lukas Flüeler zurückzuführen: ''Für mich ist der Schlüsselmoment, dass Flüeler die Saves im wichtigsten Moment machen konnte und ich nicht. Ich schaue das ein bisschen an wie im Tennis, will immer besser sein als mein Gegenüber. Lukas war in dieser Serie besser als ich, das war für mich ausschlaggebend'', analysierte er sehr selbstkritisch.

    Bei den siegreichen ZSC Lions war die Gefühlslage ohne Überraschung komplett eine andere. Für ZSC-Trainer Marc Crawford war der Start ins dritte Drittel, in dem die ZSC Lions bis zur 45. Minute das 2:1 und das 3:1 erzielten, entscheidend: ''Da herauszukommen und den Lead zu übernehmen war sehr wichtig. Künzles Tor war hervorragend, das Powerplay ebenso. Wir haben da zwei Tore geschossen, das machte den Unterschied aus'', sagte er gegenüber ''SRF'', ''ausserdem war unser Goalie heute sehr gut, ruhig und sicher.''

    ''Genau das braucht es in einem Final!''
    Der erneut hervorragende ZSC-Goalie Lukas Flüeler freut sich enorm auf das Endspiel gegen den HC Davos: ''Die Vorfreude ist gross. Wir haben nun gegen Biel und Genf gespielt, das Hallenstadion war nie richtig ausverkauft. Nun spielen wir gegen Davos, die haben viele Fans auch in Zürich. Es ist für uns Spieler super, wenn die Halle kocht - genau das braucht es in einem Final!'', frohlockte er gegenüber ''Teleclub''. Zur abgelaufenen Serie sagte er: ''Es war sehr hart, wir wussten, dass es sehr körperbetont wird. Sie hatten viele Verletzte, das hat ihnen sicher auch nicht geholfen.''

    Den Game-Winner für die ZSC Lions erzielte Mike Künzle. ''Es ist ein sehr gutes Gefühl, obwohl es etwas glücklich zustande gekommen ist. Zum Glück fiel er rein'', lachte er in die ''SRF''-Mikrofone. Auch die Special Teams seien aber ein Erfolgsfaktor gewesen, insbesondere das erste Tor sei sehr schön herausgespielt gewesen. Im zweiten Drittel sorgte Künzle noch mit einem Foul für Diskussionsstoff: ''Das ist dumm gelaufen. Ich kam schnell, konnte nicht abbremsen. Ich hatte das Bein dort, klar, das ist eine Strafe, aber das kann passieren.'' (rez)

    Zitat von Blackstar

    Er hat nur bei uns wirklich eingeschlagen. Sonst war meist sein Talent grösser als das Gezeigte auf dem Eis. An seine ganz jungen Jahre erinnere ich mich aber nicht mehr wirklich.
    Er ist nun 33. Mag noch 2-3 Jahre spielen. Hat aber den Zenit für mich ganz klar überschritten. Kann mir auch nicht vorstellen, dass Salis einen 33-jährigen Spieler zurückholt.
    Passt so gar nicht in die Philosophie. Zudem ist sein Abgang ja noch nicht besiegelt.

    Und nach einer nicht so einfachen Saison für Fribourg dürfte es dem einen oder anderen Spieler nicht mehr so wohl sein.


    Stösst ein Fribourg-Stürmer zu Ambri-Piotta?
    Wie die "RSI" berichtet, soll Thibaut Monnet, der beim HC Fribourg-Gottéron wohl keine Zukunft mehr hat, auf dem Wunschzettel des HC Ambri-Piotta stehen. Es sollen aber noch weitere Teams am 33-jährigen Walliser dran sein.

    ZSC: Mit Künzle aber ohne Cunti?
    Wie "swisshockeynews.ch" schreibt, soll Mike Künzle für das Spiel 3 des Playoff-Halbfinals zwischen den ZSC Lions und dem HC Genf-Servette am Samstagabend wieder ins Line-up zurückkehren. Dies nachdem er am Donnerstag krank aussetzen musste. Fraglich ist hingegen der Einsatz von Luca Cunti. Der Stürmer verletzte sich bei einem Check im ersten Drittel von Spiel 2. Zudem werden Dan Fritsche und Andri Stoffel auch am Samstag nicht mittun können.

    De wär doch was...

    Thoresen vor Wechsel zu Lugano
    Freitag, 20. März 2015, 08:04 - Martin Merk

    Laut "La Regione Ticino" soll der vom HC Lugano umworbene Patrick Thoresen für die kommende Saison bei den Tessinern unterschrieben haben. Damit würde der norwegische Nationalstürmer nach sechs Jahren in Russland wieder nach Lugano zurückkehren.

    Der 31-Jährige spielte 2008/09 bei den Bianconeri, die schon seit längerer Zeit versucht haben, den Norweger zur Rückkehr zu bewegen. Damals erzielte der frisch aus der NHL zurückgekehrter Stürmer in 55 Spielen 23 Tore und 48 Assists. Danach wechselte er zu den russischen Spitzenteams Salawat Julajew Ufa und SKA St. Petersburg. Dort verdiente er zuletzt deutlich mehr als sich in der NLA verdienen liess. Sein Salär ging diese Saison aufgrund der Rubelkrise jedoch deutlich zurück. In der laufenden Spielzeit kam Thoresen in 58 Spielen auf 21 Tore und 25 Assists.

    Ich frag mich einfach was mit Flüehler los ist. Gegen Biel war schon ersichtlich, dass er 'verunsichert' ist und im 1vs1 (eigentlich eine Stärke von Ihm) zieht er zur Zeit praktisch immer den kürzeren.
    Ebenfalls die häufigkeit der Abpraller welche er produziert, ist so garnicht Flüehler like.

    Eventuell ist das ganze ja ein gutes Omen (Playoffs gg EVZ 2012) und er kommt gestärkt aus diesem Tief.

    Zitat von The Fan

    Also in diesem Fall beim 4:2 mache ich ihm mal keinen Vorwurf. Der Puck ist dumm aufgespruchen, entweder triffst du ihn oder aber eben nicht. Das war Pech!

    Nö du glaub mir, das lernst du schon bei den Mosi, dass du so eine Scheibe NIEMALS mit dem Stock "nehmen" darfst und diese mit dem Körper 'abschirmen' sollst. Janu, nützt ja nichts, er hat es einmal mehr nicht wie gelernt sondern mit der 'coolen/risikohaften-Variante' lösen wollen.. Egal, wollte ja nur aufzeigen, dass er au bei diesem Spiel seinen 'Aussetzer' hatte.
    Alles i.O.!
    Sollte def. Kein Bergeron bashing werden!

    Zitat von The Fan

    Danke Manne! So kanns weitergehen! Jetzt ausruhen und parat sein gegen Senf! Freue mich! Good night!
    Ps: bergeron für einmal ohne fehler. Danke


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk


    O


    Stimmt so nicht ganz... Beim 4-2 für die Bieler geht er Baseball spielen hinter dem Tor, anstatt wie gelernt, den Puck mit dem Körper abzuschirmen. Was danach folgte? Bieler Tor zum 4-2 und doch noch ein paar Minutent mit ziemlich hohem Druck der Bieler Offensive, mit Chancen zum Anschlusstreffer (Spylo & Arlbrand).

    Also auch wenn gestern alles gut ausging, sei bemerkt, unsere #22# konnte es auch gestern nicht sein lassen. Nur wird über ihn 300x mehr geflucht hier drin, wenn wir verlieren und offensiv nur ein Tor zustande bringen.

    Falls de gueti Ma in Lugano lande würd, nämmti de McLean mit Handkuss. Wird recht unterschätzt de gueti Ma.

    Tony Martensson in die NLA?
    Mittwoch, 11. März 2015, 17:42 - Maurizio Urech

    Laut der schwedischen Webseite aftonbladet.se hat der schwedische Stürmer Tony Martensson drei Offerten aus der NLA erhalten.

    Der Schwedische Center Tony Martensson (34), der die letzten fünf Saisons in der KHL für den SKA St. Petersburg spielte, soll Offerten vom HC Lugano, dem SC Bern und Genf-Servette erhalten haben.

    Das wär mal was :cool:

    Hier noch was aus dem Slapshot:

    13.03.2015
    Bergeron verdient endlich eine Denkpause!

    Die ZSC Lions haben am Donnerstagabend die Chance verpasst, den Sack in Biel zuzumachen und so vorzeitig in den Playoff-Halbfinal vorzustossen. Dass die Zürcher am Samstag zu einem siebten Viertelfinal-Spiel antreten müssen, hat vor allem einen Grund: Marc-André Bergeron. Der kanadische Verteidiger leitete mit seinem Horror-Pass im letzten Drittel die Lions-Niederlage ein.

    Der Bieler Center Emanuel Peter lupfte die Scheibe aus dem eigenen Drittel hoch in die gegnerische Zone. Bergeron nahm das Spielgerät an und beförderte es komplett unbedrängt direkt auf die Schaufel von Philipp Wetzel, welcher am Kanadier und seinem Defensiv-Partner Geering vorbeizog und backhand zur 2:1-Führung einschoss.

    Natürlich will ich die Zürcher Niederlage nicht einzig und alleine an jenem Fauxpas Bergerons aufhängen. Die Lions zeigten in Biel definitiv nicht ihr bestes Spiel, hätten ohne jenes spielentscheidene Fehlzuspiel aber dennoch eine gute Chance auf den Sieg gehabt. Dass dem 34-jährigen Verteidiger dieses Missgeschick passierte, ist indes kein Zufall. Denn Bergeron hat sich in der Limmatstadt nicht nur einen Namen als Scharfschütze und punktesammelnder Offensivverteidiger gemacht, sondern auch als Risikofaktor Nummer eins in der Defensive.

    Ein Fehlpass da, eine unkontrollierte Scheibenannahme dort – der Kanadier gibt uns fast in jedem Spiel Anlass zum Haareraufen. So prasselt von Seiten der Lions-Fans denn auch immer wieder ebenso vernichtende wie meiner Ansicht nach gerechtfertigte Kritik auf ihn nieder. Gaben ihm seine statistischen Werte im Vorjahr noch Recht, so kann er sich in dieser Saison nicht einmal mehr auf diese stützen. Seine Punkteausbeute in der Qualifikation sank von 33 auf 20 Zähler, die Plus-Minus-Bilanz von überragenden +27 auf mickrige +3. Hinzu kommen 19 kleine Strafen und eine Schuss-Erfolgsquote von nur gerade 3.4%..

    Bergeron ist ein Kamikaze-Verteidiger, der seine Ausländerlizenz in dieser Saison eindeutig nicht mehr rechtfertigen kann. Solch unerhörte Fehlpässe gehören beim Kanadier ebenso wie verheerende Dribblings in der eigenen Zone zum spielerischen Alltag. Es wäre deshalb an der Zeit, Bergeron endlich eine Denkpause zu verordnen. Einem gestandenen Verteidiger, der über 500 NHL-Spiele auf dem Buckel hat, sind Aussetzer diesen Ausmasses und dieser Häufigkeit schlicht nicht zu verzeihen.

    Mit dem Kanadier Smith und dem Slowaken Tabacek hätte ZSC-Coach Marc Crawford zwei überaus solide Alternativen in der Hinterhand. Dass Bergeron die „Belle“ am Samstag aber von der Tribüne aus mitverfolgen wird, ist trotzdem höchst unwahrscheinlich. Denn das Problem ist: Crawford mag ihn, wird ihm auch diesen Fehler wieder verzeihen und ihm in Spiel 7 in sämtlichen Spielsituationen Eiszeit gewähren.

    Und möglicherweise wird er mit dieser Entscheidung sogar richtig liegen und Bergeron mich bereits am Samstag Lügen strafen. Denn vielleicht wird ihm wie bereits im Vorjahr gegen Lausanne das serieentscheidende Tor zum Halbfinal-Einzug gelingen. Auch wenn dies nicht zu seiner bisher schwachen Saison passen würde.


    Ebenfalls heute Nacht in die TOP 100 gestossen: Henrik Sedin! Habe das letzte Drittel noch geschaut.. vom 5-2 zum 5-5. Cooles Game gewesen mit Kenins Assist auf H.Sedin!

    Keninis ist der Spieler der mir am meisten fehlt! Wenn ich seine Leidenschaft und seine Power sehe in Vancuver, bin ich immer noch der Meinung, dass wir einen weiteren ausl.Stürmer hätten kaufen sollen. Janu was solls, Mund abwischen, aufstehen und morgen den ersten Sieg einfahren.

    ZSC: Derek Smith kehrt zurück
    Freitag, 20. Februar 2015, 07:00 - Martin Merk

    Etwas früher als erwartet wird Derek Smith bei den ZSC Lions morgen nach zweieinhalb Monaten Pause sein Comeback geben, wie der Club bekannt gab.

    Smith zog sich im Dezember bei einem missglückten Checkversuch einen Bruch des ersten Lendenwirbels zu. Gegen Davos soll er heute noch geschont werden, während gegen die Rapperswil-Jona Lakers das Comeback von ihm und von Ryan Keller, der seit dem Wochenende eine kurze Verletzungspause einlegen musste, geplant ist.

    Zitat von Larry


    ZSC: Leimbacher, Schlegel und Guntern bleiben

    Die ZSC Lions haben die Verträge mit Urban Leimbacher, Niklas Schlegel und Daniel Guntern verlängert. Dies liess Marco Maffioletti von "La Regione" über den Kurznachrichtendienst Twitter verlauten. Leimbacher stiess letzten August zu den Stadtzürchern. Bei Schlegel und Guntern handelt es sich um zwei Nachwuchshoffnungen, die in der laufenden Saison vor allem bei den GCK Lions zum Zug kamen.

    Zitat von easy

    Ich kann schlicht nicht verstehen, dass Tallinder hier nicht mehr gelobt wird. Er spielt eiskalt, praktisch fehlerlos, gewinnt fast jedes Duell an der Bande und erinnert mich in der spielweise sehr an Suchy. Zum Tore schiessen ist er ja schliesslicht nicht engagiert worden und bei ihm zittern auch meine Knie nicht, wenn er im eigenen Drittel den Puck führt. Nicht wie bei Bergeron.


    Ich fand Tallinder ebenfalls einwandfrei und für einen Notnagel (was er ja ist) sowieso. Das einzige was man Tallinder ankreiden könnte, ist die Szene als Bührer mal wieder den KapriolenKasper aus dem Sack zauberte und Tallinder die Scheibe fixfertig auf die Schaufel legte, der aber zu überrascht war um die Scheibe zu versorgen. Gab dann gegen den Schluss noch so eine Szene die verdammt witzig war. Als Bührer bereits das Tor verlassen hatte und die zwei Berner Verteidiger die Scheibe ebenfalls pfannenfertig dem Zürcher Stürmer auflegten (Bärtschi glaubs).

    Übrigens 1:
    Ein Kompliment noch an Patrick Bärtschi, der war gestern richtig geil drauf! Hat geackert, gekämpft, geschossen, war ein bisschen boxen mit den zwei Idioten (was sich auch noch gelohnt hat) um dann gleich wieder mit dem Schiri und Plüss zu diskutieren (sichtlich aus der Puste :mrgreen: )!
    Hat mir echt Spass gemacht ihm zuzuschauen! :twisted: GREAT BOY!!!

    Übrigens2: (Eventuell täusch ich mich da aber auch)
    Immer wenn Eric Wayne Blum an der Scheibe war haben die Jungs ihm auf den Zahn gefühlt und geschätzte 5-10% mehr gas gegeben damit der auch keine Sekunde vergisst was da war/ist/wird! :suff:

    Einfach ein geiler Auftritt von allen, mehr aber auch (noch :cool: ) nicht!

    Lions zeigen den Mutzen den Meister
    Im Spitzenspiel zwischen den ZSC Lions und dem Leader Bern gewinnt auch im vierten Aufeinandertreffen das Heimteam.
    Die Mutzen gingen zwar durch ein Blitztor von Simon Moser früh in Führung, unterlagen jedoch mit 1:3. Die Lions rücken auf drei Punkte heran.

    In Genf hatten die Lions eine Demütigung wie selten zu verdauen, gegen den Leader rehabilitierten sich die Lions in überzeugender Manier für das blamable Ergebnis. Vier Runden vor Schluss ist für den Meister sogar die Rückkehr auf die NLA-Pole-Position wieder ein seriöses Thema - die Reserve des SCB beträgt nur noch drei Punkte. Dass das Playoff naht, war in diversen Szenen spürbar. Die Auseinandersetzung der dominierenden Organisationen der letzten drei Jahre war geprägt von teilweise heftigen Kollisionen. Beidseits spürte man die Absicht, das Terrain rund zwei Wochen vor dem Start zur "Crunch Time" abzustecken.

    Nilsson mit erfolgreichem Jubiläum

    Einen Effort leistete Robert Nilsson in seinem 100. NLA-Spiel. Der Schwede war um Umschwung tatkräftig beteiligt. Zunächst erhöhte der unberechenbare Künstler nach Tallinders Torpremiere im Powerplay auf 2:1, ehe er nach einem Konter die Scheibe für Ryan Shannon perfekt auflegte.

    Das schwedische Duo der Lions erzwang die Wende selbstredend nicht im Alleingang. Die Zürcher reagierten im Kollektiv auf den Fehlstart - der SCB hatte sich mit der ersten Aktion nach 40 Sekunden die Führung verschafft. Und anders als im Cup-Halbfinal (1:2) liess sich der ZSC von der Härte der Gäste nicht beeindrucken, sondern liess auf den Nebenschauplätzen seinerseits die Muskeln spielen. (Si)


    TOPS UND FLOP VON slapshot.ch

    First Star: Robert Nilsson (ZSC Lions). Der Schwede kehrte nach überstandener Krankheit ins Line-up zurück und brillierte mit einem Tor und einem Assist. Er und Shannon ergänzten sich perfekt.

    Second Star: Simon Moser (SC Bern). Der heisseste Berner Offensivmann. Tauchte immer wieder gefährlich vor Flüeler auf und eröffnete das Score bereits nach 40 Sekunden mit einem Schlittschuh-Tor.

    Third Star: Henrik Tallinder (ZSC Lions). Leitete mit seinem Weitschuss-Tor die Zürcher Wende ein. Für den schwedischen Verteidiger war es der erste Treffer im zwölften Spiel für den Meister.

    Loser: Thomas Rüfenacht (SC Bern). Konnte seine gewohnte Aufgabe im Hallenstadion nicht erfüllen. Wurde bereits in den Anfangsminuten von Blindenbacher aufs Eis gelegt. :twisted:

    Chlie en Ihblick und Hintergründ zum Ph. Baltisberger Transfer:

    ''Phil wird uns physisch enorm helfen''
    Nach zwei Jahren in der nordamerikanischen Juniorenliga OHL bei Guelph Storm kehrt der Verteidiger Phil Baltisberger zu den ZSC Lions zurück. Bei seinem Stammverein hat er einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben.
    Phil Baltisberger nach Zürich zurück zu holen, war schon lange geplant, verrät ZSC-Sportchef Edgar Salis: ''Wir haben ihn die letzten eineinhalb Jahre intensiv beobachtet und waren stets in Kontakt mit ihm, im Sommer hat er ja auch bei uns in Zürich trainiert. Es war immer unser Ziel, dass wir ihn zurückholen, wenn er sich bei Guelph Storm in Kanada gut entwickelt.''

    Dank seinen Masse von 185 cm und 92 Kilos im jungen Alter von 19 Jahren ist der Junioren-Nationalspieler für die Position als Verteidiger prädestiniert. Dank seiner Grösse kann er vor dem Tor aufräumen, Schüsse blocken und muss keine Zweikämpfe scheuen. ''Phils Stärken sind vor allem im defensiv physischen Bereich. Dort wird er uns sicher gut helfen können'', erklärt Salis.

    ''Wollen unsere Verteidigung verjüngen''

    Im Kader der ZSC Lions figuriert kein Verteidiger, der jünger ist als 29 Jahre und regelmässig zum Einsatz kommt - mit Ausnahme von Patrick Geering (24), der jedoch mehr als die Hälfte der Saison verletzt verpasst hat, und Jonas Siegenthaler (17), der in dieser Saison viel Vertrauen von Coach Marc Crawford erhält.

    ''Wir haben klar gesagt, dass wir unsere Verteidigung verjüngen und junge Defensivspieler nachziehen wollen,'' verdeutlicht Salis. Phil Baltisberger mit Jahrgang 1995 passt also perfekt in die Verjüngungs-Strategie der Stadtzürcher. Bei Guelph Storm hingegen gehörte er zu den Ältesten und musste als einer von drei alternierenden Captains dementsprechend auch in der Garderobe viel Verantwortung übernehmen.

    ''Kann man von ihm noch nicht erwarten''

    Ob er sich bei den Löwen auch zu einer Führungspersönlichkeit entwickeln wird? Ex-ZSC-Akteur Salis meint: ''Das ist natürlich eine Frage der Zeit. Man kann nicht von einem 19-Jährigen erwarten, dass er in der Garderobe eine führende Rolle übernimmt. Das ist immer ein Prozess, den ein Spieler machen muss. Es kommt nicht darauf an, wie ein Spieler heisst und wo er spielt, sondern auf seine Erfahrung. Jeder Spieler muss etwas dafür tun, sich einbringen, und über die Jahre lernen.''

    Vorerst wird Baltisberger für drei Jahre an der Seite seines älteren Bruders Chris bei den ZSC Lions spielen. Wenn sein Vertrag ausläuft, ist er immer noch erst 22 Jahre alt und würde zum jetzigen Stand nach wie vor zu den jüngeren Spielern im Line-Up gehören. Doch mit den immer häufigeren Integrationen von talentierten Nachwuchsspielern aus der eigenen Organisation und besonders vom Farmteam GCK Lions ist beim ZSC langsam aber sicher eine Wachablösung erkennbar...

    ''Seine Chancen sind intakt''

    Doch Baltisberger könnte sich auch noch eine andere Perspektive bieten: Ende Juni ist der Linksschütze zum NHL-Draft zugelassen. ''Seine Chancen, gedraftet zu werden, sind intakt'', findet Salis. ''Aber das werden wir dann sehen. Falls er von einer NHL-Franchise gezogen wird, müssen wir abschätzen, ob es Sinn macht, ihn nach Nordamerika zu schicken.''

    Weiter erläutert er: ''Es wurden schon viele Spieler gedraftet, aber man muss sich immer überlegen, wo sich die besten Entwicklungsmöglichkeiten bieten und wie der Plan der Mannschaft, die einen Spieler draftet, aussieht. Ich gehe davon aus, dass Phil Baltisberger in der nächsten Saison bei den ZSC Lions spielen wird.'' (jka)

    Ciao Udo! :sad: Sehr symphatisch gsie und glaub e ehrlichi Huut, sofern ich das beurteile chan..


    Deutsche Fussball-Legende

    Udo Lattek ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Der Deutsche gilt als Trainer-Legende und gewann insgesamt acht Deutsche Meistertitel. Er litt zuletzt an Parkinson.
    Traurige Nachricht aus Deutschland: Udo Lattek, die deutsche Fussball-Legende, ist am Sonntag im Alter von 80 Jahren verstorben. Dies meldet «Bild.de». Lattek litt seit 2013 an Parkinson.
    Udo Lattek ist der erfolgreichste Vereinstrainer Deutschlands. Er hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt: Acht Deutsche Meisterschaften, dreimal den DFB-Pokal sowie je einmal den Europapokal der Landesmeister, den Europapokal der Pokalsieger sowie den Uefa-Cup.
    Seine wichtigsten Stationen als Trainer waren Bayern München (1970 - 1975 und 1983 - 1987), Borussia Mönchengladbach (1975 - 1979) und der FC Barcelona (1981 - 1983).
    2000 rettete er zudem als «Feuerwehrmann» Borussia Dortmund vor dem drohenden Abstieg.
    Der jüngeren Generation ist Lattek vor allem als TV-Experte aus der Sendung «Doppelpass» bekannt.