Beiträge von Sbornaja

    Aus dem Slapshot ein Bericht über Lugano.
    Ps. Lugano ist natürlich 4. und nicht wie mehrmals beschrieben 3.!

    Lugano will Spitzentrio nochmals angreifen

    Der HC Lugano erlitt am Dienstag in Zug einen Dämpfer, steht in der Tabelle aber weiter auf dem dritten Platz.
    Nun möchten die Tessiner das Spitzentrio nochmals angreifen und allenfalls sprengen - ein erster Schritt dazu wäre ein Sieg beim Leader in der Bundesstadt.

    Lugano unter konstanter Beobachtung
    Abgesehen von den Strichklubs bekommt derzeit wohl kaum ein Verein eine solche mediale Aufmerksamkeit wie der HC Lugano. Der Grund dafür: Zuallererst Damien Brunner, dann aber auch das äusserst produktive Ausländerduo Pettersen-Klasen oder ganz allgemein die Tatsache, dass die ''Bianconeri'' im Gegensatz zum letzten Jahr wieder vorne mitmischen und ihnen zugetraut wird, dass sie die Meisterschaft wieder einmal ins Tessin holen.

    Damien Brunner hat sich als Heilsbringer erwiesen - zumindest wenn man die Resultate der Mannschaft in seiner Zeit in Lugano betrachtet. Die ersten sechs Spiele mit dem ehemaligen Zug-Star gewann das Fischer-Team, ehe die Niederlage in Zug folgte. Ihm selbst läuft es noch nicht wie gewünscht, gelangen ihm doch erst je ein Tor und ein Assist. Die Faktoren Eingewöhnung und Integration ins Spielsystem dürfen aber nicht ausser Acht gelassen werden, sodass Brunner in Zukunft durchaus eine tragende Rolle zugeschrieben werden darf.

    Ilari Filppula fällt aus

    Einen schmerzhaften Spielerverlust müssen die Luganesi derweil für die kommenden vier bis sechs Wochen verkraften: Ilari Filppula, auch er ein absoluter Leistungsträger, fällt aufgrund einer Daumenverletzung aus. Vielleicht eröffnen sich gerade dadurch auch für Brunner mehr Chancen, innerhalb eines sehr gut funktionierenden Kollektivs auf sich selbst aufmerksam zu machen.

    Will Lugano das Spitzentrio nochmals ernsthaft in Bedrängnis bringen oder sogar sprengen, muss es in Bern gewinnen. Es ist ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, wie dies die bisherigen Begegnungen beweisen: Zuerst gewann Lugano mit 3:2 nach Penaltyschiessen, dann Bern mit 3:2 in der regulären Spielzeit. Auch aus dem letzten Vergleich gingen die Mutzen als Sieger hervor, wobei auch sie den Umweg über den Shoot-Out nehmen mussten, um 2:1 zu gewinnen.

    Um den SCB ist es ruhig

    Vergleicht man die Situation des SC Bern mit derjenigen vor Jahresfrist, so fällt auf, dass sich alles komplett verändert hat. Musste er vor einem Jahr noch Hohn und Spott über sich ergehen lassen, da er als Meister auf bestem Weg in die Playouts war, so ist es aktuell sehr ruhig um den SCB. Guy Boucher ist es mit minutiöser und akribischer Arbeit gelungen, den Verein wieder in ruhigere Fahrwasser zu geleiten und an die Spitze der NLA zu führen.

    Die letzten Spiele waren zwar nicht hervorragend, der SCB zeigte aber gerade in Zug, wo er einen 3:4-Rückstand in der Schlussphase mal eben rasch in einen 6:4-Sieg umwandelte, was in ihm steckt. Auch der nächste Sieg kam in der Schlussphase zustande, nachdem Gardner gegen Ambri eine Sekunde vor Schluss (!) das entscheidende 4:3 erzielte. Zuvor gab es zwar zwei Niederlagen, aber aktuell ist man beim SCB weit davon entfernt, sich von solchen Rückschlägen aus dem Konzept bringen zu lassen.

    Fazit und Prognose für Lugano

    Einen Favoriten gibt es in diesem Spiel nicht. Auf Papierform ist der SCB vielleicht mit 60:40 zu bevorteilen, insbesondere da der Berner Kader insgesamt ausgeglichener ist als dasjenige der Luganesi.

    Dennoch glaubt slapshot.ch, dass sich die Tessiner durchsetzen werden: Sie scheinen derzeit ein Mü motivierter und möchten sich für die Playoffs in noch bessere Ausgangslage bringen. Das Spiel wird aber erneut nicht nach 60 Minuten entschieden: Lugano holt den Zusatzpunkt bei einem 2:1 in der Verlängerung. (rez)

    Ehre für Hasek: Sabres ziehen ''39'' ein

    Die Buffalo Sabres vergeben die Trikotnummer ihres früheren Startorhüters Dominik Hasek nicht mehr. Ein Banner mit der "39" wurde vor dem Spiel gegen die Detroit Red Wings (1:3) unter die Hallendecke des First Niagara Centers gezogen. Der heute 49 Jahre alte tschechische Olympiasieger Hasek hat neun Jahre lang für die Sabres gespielt und mit dem Klub einmal das NHL-Finale erreicht (1999). Mit den Red Wings gewann der "Dominator" zweimal den Stanley Cup (2002, 2008). Erst am Sonntag hatten die Anaheim Ducks die "8" des Finnen Teemu Selänne aus dem Verkehr gezogen.

    Rapperswil möchte Forster
    Donnerstag, 15. Januar 2015, 10:15 - Martin Merk

    Die Rapperswil-Jona Lakers locken den HCD-Verteidiger Beat Forster, dessen Vertrag in Davos Ende Saison ausläuft.
    Forster ist zwar bezüglich einer Vertragsverlängerung beim HCD im Gespräch, die Offerte der Lakers soll laut "Blick" jedoch besser sein.

    De Fösche isch wiedermal am verhandle, da es Interview im Slapshot mit ihm:

    Davos trifft am Wochenende zweimal auf die Lakers. Mit dabei ist auch HCD-Verteidiger Beat Forster, der nach langer Verletzungspause im Dezember zurückkehrte. slapshot.ch unterhielt sich mit dem Herisauer über seine Verletzung und das Spiel gegen Rapperswil.

    slapshot.ch: Beat Forster, Sie sind erst kürzlich von einer langen Verletzungspause zurückgekehrt. Wie haben Sie diese Zeit erlebt und sind Sie bereits wieder auf der gewünschten Formstand?

    Beat Forster: Ich wusste, dass ich lange verletzt fehlen werde und hatte viel Therapie. Den Zeitpunkt meiner Rückkehr konnte man etwa abschätzen - ich bereitete mich also auf diesen Moment vor. Ich bin überrascht, wie gut es mir jetzt schon wieder läuft, denn wir hatten in dieser Zeit viele Spiele und wenig Mannschaftstraining. Von daher fehlten mir ein paar Dinge wie das Spiel Fünf-gegen-Fünf oder das Verhalten im Eins-gegen-Eins. Darum bin ich erstaunt, wie schnell ich wieder im Rhythmus war.

    Hat Ihnen da der Spengler Cup eventuell auch ein bisschen geholfen?

    Ja sicher, da konnte ich drei Spiele machen, die ich während der Saison nicht gehabt hätte. Der Spengler Cup kam gerade gelegen, um den Spielrhythmus wieder zu finden.

    Ist die Niederlage im Spengler-Cup-Halbfinal noch im Hinterkopf?

    Nein, der Spengler Cup ist passé, Genf hat ihn gewonnen. Wir haben ein ganz enges Spiel im Penaltyschiessen verloren, wir hätten von daher genauso gut im Final stehen können. Das ist aber nicht mehr im Hinterkopf. Wir haben ein gutes Turnier gespielt, haben Spektakel geboten und darum gilt es nun, die positiven Punkte mitzunehmen. Das konnten wir beim Sieg gegen Genf bereits zeigen.

    In Davos ist man wohl mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

    Aus meiner Sicht ja, denn niemand hätte gedacht, dass wir in diesem Jahr vorne mitspielen können. Die Experten haben uns vor der Saison weiter hinten eingestuft.

    Momentan befindet man sich in Davos im Umbruch. Viele junge Spieler sind neu zum Team gestossen. Wie erleben Sie das als erfahrener Spieler?

    Ich arbeite sehr gerne mit jungen Spielern zusammen. In der letzten Saison spielte ich mit einem Jungspund zusammen und habe ihn geführt. Ich helfe den Jungen gerne, den Schritt in die NLA zu schaffen.

    Könnte es sein, dass die jungen Spieler wegen den jüngsten Erfolgen etwas überheblich werden?

    Nein, das denke ich nicht. Dafür haben wir noch genügend ältere Spieler im Team, die genau wissen wie es läuft. Wir sorgen schon dafür, dass die Jungen nicht überheblich werden. Arno Del Curto schaut natürlich auch, dass dies nicht passiert. Er kann das, hat das "Feeling", wie man mit den jungen Spielern umgehen muss, damit sie am Boden bleiben.

    Am Wochenende geht es zweimal gegen das Tabellenschlusslicht Rapperswil-Jona Lakers. Wie geht man als Leader in ein solches Spiel?

    Rapperswil ist am Aufkommen. Sie spielen zur Zeit sehr gut und verlieren meist nur knapp. Wenn die Leistung gegen die Lakers nicht stimmt, dann ist die Chance gross, dass man verliert. Meiner Meinung nach erkennt man langsam die Handschrift von Headcoach Anders Eldebrink. Das Team spielt etwa gleich wie Kloten zu Zeiten, als sie von ihm trainiert wurden. Sie brauchen noch Zeit, wie auch wir noch Zeit brauchen. Heutzutage muss man jedes Spiel in der NLA mit einer 100-prozentigen Einstellung angehen, denn das Leistungsgefälle ist nicht mehr so gross und es braucht nicht mehr viel, um ein Spiel zu verlieren.

    Ihr Vertrag beim HC Davos läuft Ende Saison aus. Gab es bereits erste Gespräche über eine Verlängerung?

    Momentan laufen Gespräche, aber wie Verhandlungen halt so sind, versucht jede Partei das Beste für sich herauszuholen. Mehr kann ich dazu aktuell nicht sagen.

    Von André Uehlinger

    Ambri: Geht Pestoni Ende Saison ?
    Mittwoch, 7. Januar 2015, 10:14 - Maurizio Urech
    Ambri Stürmer Inti Pestoni dessen Vertrag Ende nächster Saison ausläuft könnte die Leventiner bereits Ende dieser Saison verlassen.

    An Offerten dürfte es dem Vorzeigestürmer des HC Ambri-Piotta auf jeden Fall nicht fehlen. Während es Cup-Halbfinals zwischen Genf-Servette und Kloten bestätigte Marc-André Berset (TSR) dass die Grenat dem Stürmer eine Offerte unterbreiten wurde, dies lauft einer Aussage von Christophe Stucki dem CEO der Genfer. Doch offenbar sind auch die ZSC Lions und der SC Bern auf den Spuren von Pestoni, affaire a suivre.

    Zitat von Larry

    Ich hätte mich doch sehr gewundert!

    Glaube nicht das ein NLA Club Stoffel in seinem Alter übernehmen will.

    Denke auch das auf Grund des nachstossenden Nachwuchses seine Zeit beim Z abgelaufen ist.


    Eventuell ja ein kleiner Poker seitens Stoffel, wobei Andri Stoffel!?, :mrgreen: nee denke doch nicht! :twisted:

    Granak für Tambellini
    Fribourg verstärkt sich mit slowakischem Nati-Spieler
    Gottéron verpflichtet den slowakischen Nati-Verteidiger Dominik Granak bis Ende Saison.
    Der 31-Jährige spielte zuletzt in Schweden bei Linköping, wo er in 16 Spielen 1 Tor und 2 Assists buchte. Mit der Slowakei holte der Verteidiger 2012 WM-Silber.
    Granak wurde in Tschechien (Slavia Prag), in Schweden (Färjestad) und zweimal in Russland (Dynamo Moskau) Meister.
    Um Platz und Budget für Granak zu schaffen, schob Fribourg Stürmer Jeff Tambellini zu Växjö (Sd) ab.

    Spieler über 40: Legenden des Eishockeys

    Ein Spieler stand mit über 50 Jahren auf dem Eis der NHL. Ein erlesener Klub von weiteren 80 Spielern schaffte es, als 40-Jährige den gleichen Traum mit bis zu 20 Jahren jüngeren Gegnern und Mitspielern zu leben. Den Traum des Stanley Cups und einen Eintrag ins Geschichtsbuch der größten Eishockeyspieler dieser Welt.

    Gordie Howe ist besser bekannt als „Mr. Hockey“. Nur er spielte bis in ein für NHL-Profis biblisches Eishockeyalter von über 50 Jahren. In der Spielzeit 1968-69 erzielte der 1928 geborene Stürmer 44 Toren und 59 Vorlagen für seine Karrierebestmarke von 103 Punkten. Ein seither gültiger Rekord unter Spielern älter als 40 Jahre. Howe beendete seine Laufbahn nach der Saison 1970-71 und wurde 1972 umgehend als viermaliger Stanley-Cup-Sieger und einer der erfolgreichsten NHL-Spieler in die „Hockey Hall of Fame“ aufgenommen. Im unvorstellbaren Alter von 52 Jahren kehrte er 1979-80 für eine letzte Spielzeit zurück auf das Eis der National Hockey League. Er verpasste keinen Einsatz, erzielte 15 Tore und spielte sogar mit seinen beiden Söhnen in einer Sturmreihe.

    Ab 30 Jahren gilt man in der Leistungsspitze, egal in welcher Sportart, als erfahren. Mit 35 Jahren gehört man schon zum alten Eisen. Spätestens mit Ende 30 nagt der Zahn der Zeit so stark an Körper und Geist, dass jedes weitere Jahr schmerzhaft ist. Im Vergleich der Altersrekorde in den höchsten Ligen der körperlichen Sportarten, sind die 52 Jahre von Gordie Howe sehr beachtlich: Im Rugby, Basketball oder American Football endeten die Spielerkarrieren weit vor dem 50. Lebensjahr. Wie ist es möglich im sehr hohen Sportleralter gegen viel jüngere und körperlich unverbrauchte Konkurrenten und Gegner zu bestehen?

    Ein Team aus erfahrenen Spielern mit einem der größten Trainer aller Zeiten belegte, dass Alter und Erfolg zusammenpassen können: Die Detroit Red Wings von 2001-02. Die Heimat von Gordie Howe für 25 Spielzeiten vereinigte in dieser Saison gleich sechs Spieler, die erst mit 40 Jahren oder später die Schlittschuhe an den Nagel hängen sollten. Zwei von ihnen, Igor Larionov und Chris Chelios, waren bereits damals über 40 Jahre alt. Verteidiger Chelios räumte in diesem Jahr den Titel für die beste Plus-Minus-Statistik ab. Stürmer Larionov erwies sich als noch entscheidender: Im dritten Spiel um den Stanley Cup traf der zu diesem Zeitpunkt 41-Jährige Russe als ältester Spieler in einem Finalspiel; sein zweites Tor an diesem Abend beendete nach einer fast einstündigen Verlängerung eines der längsten Spiele in der Finalgeschichte des Stanley Cups. Detroit gewann in diesem Jahr den Titel und bewies, wie es Brett Hull ausdrückte, dass es besser sei „alt und schlau, als jung und dumm“ zu sein. Hull spielte, wie es sein Vater tat, bis über den 40. Geburtstag hinaus. Igor Larionov agierte in der NHL bis er als achtältester Feldspieler mit über 43 Jahren aufhörte. Chris Chelios machte sogar bis 48 weiter und ist nach Howe der zweiälteste NHL-Spieler aller Zeiten.

    Die Spielzeit 2001-02 verlief auch für einen anderen Spieler erfolgreich. Jaromir Jagr, damals 29, erzielte in dieser Saison die zweitmeisten Punkte der Liga. Diesen 2. Platz hätte Jagr ebenso für die Liste der Karrierepunkte schaffen können: Mit 42 Jahren ist er dem Spiel treu geblieben und schoss sich auf Platz fünf der NHL-Bestenliste. Ohne seine Zeit in Russland wäre Jagr heute der produktivste NHL-Spieler, hinter „The Great One“, dem unerreichten Wayne Gretzky.

    Noch länger als Jagr, zumindest wenn dieser kein weiteres Jahr dran hängt, spielte ein anderer Europäer: Teemu Selanne. Der Finne begann die Karriere mit einem NHL-Rekord. Seine 76 Tore und 132 Punkte sind bis heute unübertroffen für einen NHL-Spieler im ersten Jahr. Doch er selbst hätte nicht geglaubt, dass Zuschauer seines Teams noch zwei Jahrzehnte später Schilder mit der Bitte um „Noch ein Jahr“ hochhielten. Selanne selbst wollte zum ersten Mal im Jahr 2003 mit dem Profi-Eishockey aufhören, um es dann auf 21 NHL-Spielzeiten und sechs Olympiateilnahmen zu bringen.

    Bei den Torhütern fing alles mit dem berühmten Lester Patrick und Hughie Lehman an, die erst 1928 dem natürlichen Verfall im Alter von 44 respektive 42 Jahren nachgaben. Danach folgten einige Schlussmänner, wie die Hockey-Hall-of-Famer Dominik Hasek oder Patrick Roy, die Langlebigkeit mit Leistungspotenzial in den entscheidenden Spielen verknüpften; Erfolg drückt sich nicht nur in Statistiken aus, sondern gerade in Titelgewinnen.

    Den richtigen Zeitpunkt für das Karriereende verpassten hingegen einige große Torhüter. George Hainsworth, der dreimalige Vezina-Gewinner, der als einer der besten Torhüter in der Ligageschichte gilt, spielte alle 48 Spiele seines Teams im Alter von 40 Jahren und erzielte einen guten Schnitt von 2,12 Gegentore pro Spiel. Im nächsten Jahr verschlechterten sich diese Zahlen und er wurde von Toronto entlassen, um kurz danach seine Karriere zu beenden. Diese Erfahrung teilten Johnny Bower und Gump Worsley, die beide bis in ihre 40er spielten, nur um einen rasanten Leistungsabfall zu erleben. Der noch aktive Martin Brodeur baut mit über 42 Jahren seine NHL-Rekorde weiter aus, u.a. als Torhüter mit den meisten Spielen und Siegen. Wie lange Brodeur gegen den Trend der vergangenen Größen ankämpfen kann, bleibt abzuwarten.

    Die Leistungsfähigkeit eines NHL-Spielers prägt sich fast vollständig bis Mitte 20 aus, danach erhöht sich diese weiter bis er 30 Jahre alt ist. Das trifft zumindest auf zählbare Werte, wie Tore und Vorlagen für Stürmer und Verteidiger, sowie der Anteil gehaltener Schüsse für Torhüter zu. Es stimmt nicht für Ausnahmeathleten: Der 40-Jährige Howe und sein 36-Jähriger Sturmpartner Alex Delvecchio erzielten späte Bestmarken, Tim Horton legte mit 38 genau wie Niklas Lidstrom mit 35 Jahren noch einen drauf; Johnny Bucyks erzielte gar stets unter einem Punkt pro Spiel, bevor er ab 35 Jahren für fünf aus sechs Spielzeiten mehr als einen Punkt beitrug.

    Alle diese Namen sind Ausnahmen. Es gibt sie immer wieder: Ray Whitney hörte mit über 40 Jahren auf, ebenso wie vor kurzem der große Daniel Alfredsson; Jaromir Jagr und Martin Brodeur sind die einzigen noch aktiven NHL-Spieler auf der etwa 20 Namen langen Liste der über 42-Jährigen; Sergei Gonchar hat es über die 40 Jahre geschafft, Martin St. Louis wird nach der aktuellen Spielzeit den letzten runden Geburtstag als NHL-Profi feiern.


    Es sind Sportler, die auf der nach Alter absteigend sortierten Spielerliste ganz oben stehen. Es sind langsamer werdende Spieler, die sich nicht vom schnellsten Spiel der Welt, das sie so sehr lieben, verabschieden wollen – noch nicht. Es sind Menschen, die ihre Teams mit nicht käuflichen Werten verbessern, fern von Toren und Punkten. Es sind die vom Herz getriebenen Charaktere, die mit Kopf und Verstand, aber auch mit Ellenbogen ihren Platz auf dem Eis verteidigen. Es sind die Legenden des Eishockeys.

    DEL mit em zweite WinterGame, paar Details zu dem Event.

    „Es geht um Punkte!“ +++ Spiel noch nicht ausverkauft +++ „Düsseldorf wird Hai(gh) sein“ +++ Schiedsrichter-Duo steht fest +++ Ziel: Europarekord +++

    In wenigen Tagen steigt in der Düsseldorfer ESPRIT arena das zweite Outdoor-Spiel in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga. Beim 2. DEL Winter Game am 10. Januar 2015 treffen mit der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien zwei achtmalige Deutsche Meister aufeinander. ServusTV überträgt das Open-Air-Event ab 14.45 Uhr live. Einige Splittermeldungen zum DEL Winter Game:

    Hinweis 1: Das DEL Winter Game ist ein offizielles Ligaspiel um Punkte!
    Die Veranstalter weisen noch einmal darauf hin, dass das DEL Winter Game ein reguläres Punktspiel der Saison 2014/15 ist – und keine „Show-Begegnung“ mit tollem Rahmenprogramm. Die aktuelle Tabellensituation, sowohl der DEG als auch der Kölner Haie, verspricht also ein brisantes Duell um die bestmöglichen Playoff-Plätze. DEG-Cheftrainer Christof Kreutzer: „In diesem Spiel geht es für beide Teams um drei wichtige Punkte!“

    Hinweis 2: Das DEL Winter Game ist noch nicht ausverkauft!
    In Teilen der Medien und der Zuschauerschafft hält sich das Gerücht, dieses Mega-Event des deutschen Eishockeys wäre bereits ausverkauft. Doch dem ist bislang nicht so. Es gibt noch Tickets in fast allen Kategorien. Gerade aus dem Oberrang gibt es eine perfekte Sicht auf das Eis und die Bühne. Ziel ist nach wie vor ein neuer Europarekord für Eishockey-Ligaspiele. Dieser liegt aktuell bei 50.000 Besuchern.

    Kölner und Düsseldorfer im (spaßigen) Wort-Duell
    Für dieses „größte Derby aller Zeiten“ haben sich bekannte Vertreter beider Städte im Vorfeld lustig-freche Zitat-Duelle geliefert. Einige Beispiele: Kölns Oberbürgermeister
    Jürgen Roters: „Ich freue mich auf das Winter Game, weil ganz Düsseldorf anschließend Hai(gh) sein wird!“ Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel:
    „Ich freue mich auf das Winter Game, weil Düsseldorf bekanntermaßen keinen übertriebenen Wert auf Hai-Society legt.”
    David Meisser, Marketing Gilden Kölsch: „Ich freue mich auf das Winter Game, weil wir KÖLSCHen die Düsseldorfer ganz schön ALT aussehen lassen!“ Daniela Balduin, Marketing/PR Schlösser Alt: „Ich freue mich auf das Winter Game, weil hier in Düsseldorf ALT flüssig und KÖLSCH überflüssig ist!“

    Düssi, Maskottchen der Düsseldorfer EG: „Ich freue mich auf das Winter Game, weil ich als Löwe den Hai ganz locker aus der Arena brüllen werde!“ Sharky, Maskottchen der Kölner Haie: „Ich freue mich auf das Winter Game, weil ich meine Zähne vorher noch einmal schärfen lassen werde, um bei diesem Spiel besonders bissig zu sein.“
    Das Kölner Dreigestirn 2015: „Wir freuen uns auf das Winter-Game, weil uns die kölsche HAImat so am Herzen liegt!“ Christian II und Venetia Claudia, das Düsseldorfer Prinzenpaar 2015: „Wir freuen uns auf das Winter Game, damit 50.000 Fans aus ganz Europa erleben können, dass wir Düsseldorfer nicht nur siegen, sondern auch feiern können!“

    Schiedsrichter-Duo steht fest
    Die Deutsche Eishockey Liga hat bereits festgelegt, wer dieses außergewöhnliche Spiel leiten wird. Es ist dasselbe Schiedsrichter-Duo wie bei der Erstauflage 2013 in Nürnberg: Lars Brüggemann und Daniel Piechaczek. Neu sind hingegen die Assistenten. Andreas Kowert und Robert Schelewski erleben ihr erstes DEL Winter Game.

    ServusTV zeigt das 2. DEL Winter Game live und exklusiv

    ServusTV überträgt das 2. DEL Winter Game sowie das Rahmenprogramm mit dem „Spiel der Legenden“, dem Live-Konzert von Mando Diao und vielen weiteren Highlights am 10.Januar ab 14.45 Uhr live und exklusiv. Die Zuschauer und Fans an den Fernsehschirmen können sich auf ein Live-Erlebnis der Spitzenklasse freuen. Außerdem plant der Sender an diesem Tag die größte Eishockey-Produktion Europas:
    Mehr als 20 hochmoderne Kameras bringen die Live-Atmosphäre in kristallklarem Full-HD auf die heimischen Bildschirme. ServusTV ist zudem Hauptsponsor des 2. DEL Winter Game.

    Tickets für das DEL Winter Game
    Tickets und Informationen gibt es online unter http://www.delwintergame.de. Telefonisch unter 01806/994407 (Eventim, gebührenpflichtig) oder 0211/237001237 (D-ticket, Ortstarif). Dazu an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Für Gruppen gibt es besondere Ermäßigungen. In allen Kategorien (ausgenommen VIP-Bereiche) erhalten Gruppen ab 20 Personen einen Preisvorteil von 5% und ab 50 Personen von 10%.

    Der Zeitplan des 2. DEL Winter Game im Überblick*
    13.00 Uhr Einlass in die ESPRIT arena
    14.00 Uhr Spiel der Legenden DEG vs. KEC
    15.00 Uhr Konzert Mando Diao
    16.30 Uhr Spielbeginn DEL Winter Game Düsseldorfer EG vs. Kölner Haie
    18.45 Uhr Feuerwerk nach Spielende * alle Angaben unter Vorbehalt.

    Hmmm ich kenn da no paar (zbsp. au ich sälber) wo de Marco nöd händ welle zieh lah. De Transfer damals, im Nachhinein, isch DAS Puzzleteili gsie zum Meistertitel und de BESTI Spielertransfer für mich vo de letschte paar Jahr.

    Aber was macht de Maurer falsch? Hoff er findt in Biel sies Glück, will schlächt finden nöd. Kategorie Arbeiter und nöd Künstler.

    Lugano-Maurer vor Wechsel zu Biel
    Der HC Lugano plant ab der kommenden Saison ohne Verteidiger Marco Maurer. Der 26-Jährige hat sich nun mit dem EHC Biel geeinigt.
    Im November 2013 wechselte Marco Maurer (26) im Tausch mit Dan Fritsche von den ZSC Lions zu Lugano. Nur 13 Monate später ist der Verteidiger, der am Spengler Cup Jokerit Helsinki verstärkte, im Tessin nicht mehr erwünscht.
    Ende Saison muss der 26-Jährige die Bianconeri verlassen. Sein neuer Verein? Der EHC Biel. Mündlich ist sich Maurer mit den Seeländern bereits einig. Noch muss aber der Vertrag mit Lugano (läuft bis 2016) aufgelöst werden.

    Und jetzt no de Joe Cocker

    Joe Cocker (†70) ist tot!
    LONDON - Schock für die Fans des Sängers mit der Reibeisen-Stimme. Joe Cocker ist dem Lungenkrebs erlegen.