Beiträge von Sbornaja

    Zitat von Blackstar

    So nebenbei und zur Ablenkung. Bern möchte Reichert im Tausch gegen Dostionov zurückholen.
    Ist der schon 36ig ? -))

    Die Sieche sind scho nöd ganz dicht... Am Froidevaux segeds au wieder interessiert, aber de heg scho abgwunke und gmeint in Lausanne stimmis für ihn, de wird scho wüsse warum. De Reichert wird sich de Vertrag nommal vergolde lah und mit em Abtritt vorh eigenem Publikum liebäugle


    Tausch Reichert - Dostoinov ?
    Mittwoch, 16. April 2014, 13:24 - Maurizio Urech
    Zwischen Ambri-Piotta und dem SC Bern könnte es zu einem interessanten Spielertausch kommen, Marc Reichert würde in die Hauptstadt zurück kehren dafür wechselt Alexei Dostoinov in die Leventina.

    Dies vermeldet Klaus Zaugg. Die Verträge beider Spieler laufen Ende nächster Saison aus, der Coach des SCB Guy Boucher schätzt die Spielweise von Marc Reichert und offenbar wäre auch Ambri Coach Serge Pelletier mit dem Tausch einverstanden da er mit Dostoinov einen jüngeren Spieler mit mehr Offensiv-Potential erhalten würde. Affaire a suivre.

    Auno interessant mit was füreme Goaliduo Servette i di neu Saison stiegt..
    Machi jedi Wett, dass die während de Saison umelätschet und den nahbessered!

    Melvin und sein Talent in Ehren, aber beim Z sieht ein Torhüter noch schnell einmal gut aus, aber in Genf habe ich so meine Zweifel. Da wird noch einer geholt 100%!


    Servette bestätigt Zuzüge von Bays und Traber
    Mittwoch, 16. April 2014, 16:53 - Maurizio Urech
    Genf-Servette komplettiert mit Christophe Bays sein Torhüter-Duo und verpflichtet den Kanada-Schweizer Tim Traber.

    Christophe Bays der aus der Lausanner Juniorenbewegung stammt, war in den letzten vier Saison der Ersatztorhüter der Waadtländer. Bays hat bei den Genfer einen Vertrag bis Ende Saison 2015/16 unterschrieben und wird zusammen mit Melvin Nyffeler das Torhüter-Duo für die nächste Saison bilden.

    Tim Traber der diese Saison in der WHL für die Vancouver Giants gespielt hat, unterschrieb einen Vertrag bis Ende Saison 2014/15 mit einer Option für die folgende.

    Zitat von Der Weise

    Tabacek hat als Ersatz von Bergeron sehr gut gespielt. Ich bin mir aber sicher dass Crafword Bergeron bringt falls er den fit ist. Im Powerplay ging gestern wieder relativ wenig, schüsse von der blauen sah ich gar nicht.
    Und Bergeron war die ganze Saison der Steuermann im PP.


    Mann, wir hatten sicher nicht das schlechtere PP als Kloten, einen Pfostenschuss und sicher 2-4 gute Chancen im PP.
    Bergeron braucht es nur wenn er fit ist. Tabacek spielt sehr solide! Mehr erwarte ich von einem Verteidiger nicht.
    Er sucht auch hin und wieder den Abschluss, aber dafür fehlt es halt noch an selbstvertrauen und Gefühl.

    Wenn Shannon oder Seger endlich maldirekt abdrücken würden, wäre MAB gar kein Thema mehr!
    PP ist nicht sensationell, aber auch nicht schlechter/besser als mit MAB.
    Es schiesst einfach keiner mehr von der blauen Linie, ich verstehe nur nicht warum...

    Die Angriffe wurden dafür um einiges schneller ausgelöst, es herrscht einiges mehr Ruhe und ich kriege nicht bei jedem Pass durch die Box fast einen Kolaps.

    Sehe nur Vorteile. MAB erst bringen, wenn wir ein Spiel verloren haben! NERVER CHANGE A WINNING TEAM! :geil:

    Zitat von Champs-de-Mars

    Knapper aber verdienter Sieg für den ZSC, hatten letztendlich zwar weniger Schüsse aber die gefährlicheren Chancen. Beide Teams hinten äusserst stilsicher und liessen dem Gegner kaum Platz sich in der Offensive zu entfalten.

    Äusserst beschämend was während (Bierduschen, Pöbeleien) und vor allem nach dem Spiel abgegangen ist, diesen teilweise vielleicht 16-jährigen W..... gehören die Leviten gelesen. Ich lass es mal so stehen, dass ein grosser Teil der Aggressionen vom Gästesektor ausgegangen sind. Allerdings haben sich auch eine Gastgeber alles andere als gastfreundlich verhalten, aber das will hier wohl niemand lesen.

    Hoffen wir auf eine weiterhin spannende Serie und am Dienstag kann der ZSC-Block zeigen, dass er sich durchaus besser zu benehmen weiss als gewisse Kinder aus Kloten.


    Komm schon, nicht dein Ernst oder?
    Weil sie provoziert wurden gingen sie in der Halle und draussen auf alles los?
    Starch..

    Mümümü, die andere händ aber au...

    :rofl: NHL-Profi Malone festgenommen

    Der ehemalige amerikanische Eishockey-Nationalspieler Ryan Malone hat Ärger mit der Justiz. Der 34-Jährige von den Tampa Bay Lightning aus der nordamerikanischen Profiliga NHL wurde am Samstag wegen Alkohol am Steuer festgenommen. Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten zudem 1,3 Gramm Kokain bei dem Olympiazweiten von Vancouver. Der Stürmer, der für die Lightning in der laufenden Saison 57 Spiele absolviert hat, konnte das Hillsborough County Jail nach Zahlung einer Kaution von 2500 Dollar (1800 Euro) wieder verlassen. :rofl:

    Zitat von The Fan

    Tolle Leistung unserer Jungs! Unsere NR 49 mit einem starken Match, den gibt es neben Flüeler speziell zu erwähnen.

    Auch Mc Carthy hat sich wieder mal als grosser Team Player gezeigt, mit seinem Schussblock und Einsatz, Chapeau.

    Positiv überrascht hat mich Tabacek, starker Match von ihm. Da Bergeron anscheinen den Rest der Serie verletzt ausfällt, sicherlich ein guter Ersatz. Klar, den Schuss Bergerons hat er nicht, aber er spielt auch die Risikopässe nicht, somit alles im Lot!

    Ich denke, Kotzen MUSS am Dienstag gewinnen und spürt nun den Druck, mal schauen wie sie damit umgehen. Und die Jenny und der Zigeuner, wie immer...... :fight: :friss:

    A ja: Diese Klötis die schon im Stadion nach Spielschluss gewütet haben, mussten dann draussen vor dem Airgate auch nochmals den Max machen und Autos bespucken, blockieren und oder mit Schlägen eindecken... Saupack!


    Was Koks und Bier so alles bewirken... Lustig auch die Mädchen in dem Haufen drin...
    Krassi Ultras die Unity Chlote! :rofl:

    Was ist genau bei MAB los? Verlezt oder gibts einen zweiten Fall Tambelini?
    Tabacek macht genau das was er muss: aufräumen, auslösen, auswechseln.
    Das Powerplay sei auch nicht schlechter wie mit MAB, was auch logisch ist, da dieses so durchsichtig war wie ein Glas Wasser. Jezt braucht es wieder vermehrt Ideen.

    Kommentar: Final-Derby 15 Jahre danach
    Freitag, 11. April 2014, 22:29 - Maurizio Urech
    Persönlich hatte ich das Glück in der Saison 98/99 die bisher einzige Derby-Finalserie der NLA, zwischen dem HC Ambri-Piotta und dem HC Lugano, hautnah zu verfolgen.

    In diesen 10 Tagen drehte sich im Tessin alles um das Eishockey. Plötzlich interessierten sich alle für das Finale und ich wurde mehrmals um meine Meinung von Leuten gefragt mit denen ich normalerweise nicht über Sport sprach - der Optiker, der Apotheker, der Busfahrer, die Kassiererin in der Migros, ältere Leute, alle wollten wissen wie ich denn die Chancen beider Teams einschätzen würde.

    In den Bars und Restaurants diskutierte man während 10 Tagen nicht über den italienischen Fussball, sondern nur über das Finale zwischen Ambri und Lugano und X-Wetten wurden abgeschlossen und sogar eine Hellseherin meldete sich zu Wort, die Ambri als Schweizer Meister sah.

    Für die Spieler beider Mannschaften war dieses Finale sicherlich eines der Highlights Ihrer Karriere. Noch heute werden sie darauf angesprochen und bestätigen, dass ein Finale um die Schweizer Meisterschaft schon speziell ist, aber ein Derby setzt dem ganzen noch die Krone auf.

    Nach fünf intensiven Spielen ging der HC Lugano als Sieger dieser Finalserie hervor und ich kann mich noch gut an den triumphalen Empfang der Spieler in der Resega erinnern. Dieser Titel war ein ganz spezieller und wurde entsprechend mit Autocorsos gefeiert, so wie es normalerweise nur im Fussball passiert.

    Für die Spieler von Ambri-Piotta war es doppelt hart dieses Finale zu verlieren. Nicht nur verlor man dreimal vor dem eigenen Publikum, einmal in der Verlängerung, einmal im Penaltyschiessen, sondern alle Spieler müssen für den Rest ihres Lebens mit dem Makel leben, nicht nur das bisher einzige Finale der Vereinsgeschichte verloren zu haben, sondern auch noch gegen den gehassten Kantonsrivalen.

    Wir hoffen nun dass sich in den nächsten zwei Wochen auch in Zürich und Umgebung alles um das Eishockey drehen wird und es zum Dauerthema in jedem Stammtisch wird. Normalerweise erlebt man eine solche Konstellation nur einmal im Leben und entsprechend soll man dies auskosten.

    Wir wünschen beiden Teams und ihren Fans eine tolle und Emotionale Finalserie. Promemoria für die Spieler der ZSC Lions und der Kloten Flyers, ihr spielt nicht nur um einen Schweizer Meistertitel sondern um einen Eintrag in die Geschichtsbücher. History will be made!

    Kader-News GCK Lions
    Samstag, 12. April 2014, 22:29 - Hans Peter Rathgeb
    Die beiden Ausländer Alexandre Tremblay und Alex Nikiforuk sind in der neuen Saison weiterhin bei den GCK Lions dabei. Einige neue Nachwuchsspieler rückten nach, andere spielen nächstes Jahr in der NLA oder mussten das Team verlassen, weil sie ihre Chancen nicht gepackt haben.

    Kader GCK Lions 2014/15

    Torhüter: Boltshauser Luca (1993), Guntern Daniel (1995), Schlegel Niklas (1994).

    Verteidiger: Blatter Patrick (1993), Büsser Xeno (1995), Karrer Roger (1997), Molina Atanasio (1995), Peter Bryan (1995), Schmuckli Florian (1993), Zangger Marc (1991).

    Stürmer: Brandi Nicola (1994), Biem Dominik (1997), Diem Ramón (1994), Faic Roman (1994), Hoffmann Luka (1993), Malgin Denis (1997), Nägeli Pascal (1994), Neher Lars (1992), Neuenschwander Jan (1993), Nikiforuk Alex (1983, Ka), Raffainer Raeto (1982), Alexandre Tremblay (1979, Ka).

    Staff: Alatalo Matti (Headcoach), Novak Richi (Assistent), Peter Markus (Torhüter-Coach), Bolliger Thomas (Torhüter-Coach Assistent), Schenk Simon (Sportchef), Dr. Waespe Bruno (Team-Arzt), Takken Coen (Physio/Masseur), Maiwald Hajo (Statistik), Jenni Werner (Video), Rathgeb Hans Peter (Medienbetreuer).

    Vorbereitungsspiele

    Do, 7.8., 19h: ZSC Lions - GCK Lions (Kebo)
    Sa, 16.8.16.30h: Arosa - GCK Lions
    Fr, 22.8.20h: Bregenzerwald - GCK Lions
    Fr, 29.8., 20.15h: Thurgau - GCK Lions
    Di, 2.9., 20h: Basel Sharks - GCK Lions
    Fr, 5.9., 20h: GCK Lions - Red Ice (Küsnacht)

    NLA-Teamcup in Küsnacht
    Do, 28.8., 20h: Bern - Davos
    Fr, 29.8., 20h: ZSC Lions - Kloten Flyers
    Sa, 30.8., 17h/20.15h: Finals

    ZSC-Rekurs abgewiesen
    Samstag, 12. April 2014, 16:09 - Medienmitteilung
    Das Verbandssportgericht der Swiss Ice Hockey Federation hat den Rekurs der ZLE Betriebs AG abgewiesen und den erstinstanzlichen Entscheid des Einzelrichters für Disziplinarsachen Leistungssport unterstützt.

    Im ordentlichen Verfahren vom 11. April 2014 wurde Morris Trachsler für drei Spiele gesperrt und mit einer Busse von CHF 1000.- belegt. Gegen dieses Urteil hat die ZLE Betriebs AG Rekurs beim Verbandssportgericht eingereicht.

    Aufgrund der Analyse des Sachverhalts kommt das Verbandssportgericht zum Schluss, dass Morris Trachsler einen unerlaubten Check gegen den Kopf von Petrell ausführte. Wie die Berufungsgegner ist auch das Verbandssportgericht der Ansicht, dass es keinen Grund gab, den Ellenbogen/Oberarm auf Kopfhöhe von Petrell anzuheben und gegen ihn zu richten. Hätte Morris Trachsler den Ellenbogen/Oberarm nicht angehoben (was er hätte tun können), hätte er Petrell höchstwahrscheinlich nicht am Kopf getroffen.

    Das Verbandssportgericht der Swiss Ice Hockey Federation unterstützt somit den erstinstanzlichen Entscheid des Einzelrichters für Disziplinarsachen Leistungssport der Swiss Ice Hockey Federation, Reto Steinmann.

    Eine Spielsperre hat Trachsler bereits verbüsst. Somit ist der Stürmer der ZSC Lions für die ersten zwei Play-Off-Finalspiele von heute Samstagabend, 12. April und kommenden Dienstag, 15. April 2014, gesperrt.

    Zitat von Joey_88

    super gekäpft und verdient gewonnen!

    die scheiss klotenfans die nach abfiff den ersten rang gestürmt haben
    und schlägereien angefangen haben sollte mann erhången! diese scheiss waldspasten!!!

    immer nur bei denen!!

    ich hoffe das gibt sanktionen und ein stadionverbot für alle klotenfans....sowas gibts doch einfach nicht!


    Bisch di anders gwöhnt? 30 vs 5, 10 vs 2, Uff Vätere mit chline Chind a de Hand usw... Kännemer ja alles scho lang. Mer trifft sich IMMER zweimal im Läbe!

    Zitat von virus


    Säg mal, isch das din volle Ernscht? Du lahsch dir es Schpiil entgah, well du sGfühl häsch, dass wänn DU nöd i dä Halle bisch, dä Z dänn günnt? Ächt jetzt?
    Ich hoffe du schärzisch.

    Wänn en Schpiler sälber abergläubig isch, wo ja dänn au uf em Iis staht und sich allefalls andersch fühlt, verhaltet, dänk usw. chani das ja no einigermasse nahvollzieh, das aber jetzt überhaupt nöd. Wänn das aber so isch, häsch du ja di geilschte Schpiil überhaupt (Meischter 00, 08, 12; Champions League usw.) bis jetzt verpasst . Scheisse für dich...


    Jaa? Virus das isch scho sit Jahrzehnt eso.. Mini Arbetskollege, Fründe, Brüeder, Chind und eltere büted mir geld demit ich de Halle bi entescheidende Spiel fern bliebe. :mrgreen: bis hüt häts jedesmal funktioniert. :nixwiss:
    Aber hüt hani Bsuech vo mine Schwiegereltere und em Bligg sim Unkel..
    Lueg: zweimal vo de Playoffserie Starspiel live debie gsie--> verlore.
    mal luege was hüt chunt :twisted:

    Aber machder kei Sorge, han au scho mätch live gseh und gunne.. Au scho wichtigi, aber halt nie so Game7 usw..

    «Der Dorfverein will die Städter ärgern»
    Eric Blum (27, Kloten) und Severin Blindenbacher (31, ZSC) stammen ursprünglich vom Finalgegner und haben die Seiten gewechselt. Ihre Gefühle und Erwartungen vor der Zürcher Finalissima.

    Warum stehen sich ausgerechnet die beiden Zürcher NLA-Clubs im Playoff-Final gegenüber?
    Eric Blum: Das ist eine gute Frage. Eigentlich hätte das gar nicht so herauskommen müssen. Zumindest sah es zu Beginn der Playoffs gar nicht so aus. Ich kann nur aus unserer Sicht sagen, dass wir gegen Davos und Fribourg zwei harte Serien bestreiten mussten. Wir steigerten uns kontinuierlich, fanden später auch zum optimalen Spiel. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, wenn man es bis in den Final schafft. Auch das notwendige Glück darf nicht fehlen. Dazu beklagten wir wenig verletzte Spieler.

    Severin Blindenbacher: Weil beide Zürcher Teams ihren Halbfinal gewonnen haben. Fribourg lag Kloten gut, und Genf wäre uns eigentlich auch gut gelegen. Wir nahmen einfach unsere Chancen auswärts nicht wahr. Deshalb mussten wir über sieben Spiele gehen.

    Was bedeutet ein Zürcher Final für Sie?
    Blum: Jeder Final ist etwas Spezielles in einer Spielerkarriere. Dass sich jetzt zwei Zürcher Teams im Playoff-Final gegenüberstehen, ist für mich von ausserordentlicher Bedeutung. Das ist natürlich wunderbar für die Region Zürich. Das hat schon etwas, Pardon, Geiles an sich. Das Eishockey wird hier mehr als nur im Zentrum stehen. Das soll auch so sein. Es wird eine attraktive Serie geben.

    Blindenbacher: Das heisst, dass im Raum Zürich gutes Eishockey gespielt wird. Mir persönlich bedeutet es aber nicht so viel. Ich bin froh, sind wir im Final, und wer der Gegner ist, ist für mich ehrlich gesagt sekundär. Ich mache mir Gedanken darüber, wie wir spielen müssen, um den Gegner zu schlagen, der uns gegenübersteht. Ob es Genf oder Kloten ist, spielt für mich keine Rolle.
    Welche Beziehung haben Sie noch zu Ihrem ehemaligen Club?
    Blum: Ich bin den ZSC Lions dankbar für meine Zeit als Nachwuchsspieler. Aber Junioreneishockey und Profisport sind zwei Paar Schuhe. Jetzt ist der ZSC mein Gegner im Playoff-Final, und für mich und meine Teamkollegen gibt es nichts anderes, als die Serie zu gewinnen. Ich habe noch Kollegen aus meiner Nachwuchszeit beim ZSC, die unterstützen die Lions. Sie haben mir allerdings gesagt, dass sie sich in einem Zwiespalt befinden würden wegen mir. Aber diese Kollegen sind eigentlich noch der einzige Kontakt, den mich mit meinem ehemaligen Club verbindet.

    Blindenbacher: Keine mehr. Aber natürlich hatte ich extrem intensive Jugendjahre in Kloten mit Wladimir Jursinow und zuvor mit den tschechischen Ausbildnern. Damals wurde bis zu sechs Stunden am Tag gearbeitet. Jener harten Zeit verdanke ich, dass ich nun der Spieler bin, der ich bin. Etwa 15 Spieler von damals machten eine Nationalliga-A-Karriere. Wir arbeiteten härter als die Jungen in anderen Teams. Das hat sich ausgezahlt.

    Wieso haben Sie eigentlich den Verein gewechselt?
    Blum: Ich spielte damals drei Jahre lang bei den GCK Lions in der NLB. Nach der U-20-WM fühlte ich mich bereit für die höchste Spielklasse. Beim ZSC war aber kein Fenster offen für mich, also zog ich es vor, meine Chance in der Fremde zu suchen und wechselte nach Langnau. (Anm. der. Red.: Im Sommer 2006 wechselte Blum zu den SCL Tigers, von dort im Sommer 2010 zu den Kloten Flyers). Das war eine kluge und richtige Entscheidung für mich. Bei den Emmentalern erhielt ich viel Spielpraxis und konnte mich weiterentwickeln.

    Blindenbacher: Irgendwann muss man sich die Frage stellen, ob man das Leben lang am gleichen Ort bleibt oder mal weggeht. Dadurch, dass Mark Streit den ZSC verliess (2005), kristallisierte sich diese Möglichkeit heraus. Zudem ist es auch gut für die Persönlichkeitsentwicklung, wenn man das gemachte Nest einmal verlässt. Ich profitierte nicht nur hockeyspezifisch, sondern auch menschlich. Für mich war es der richtige Entscheid. Ich spielte danach ja noch in Schweden und Amerika. Es war immer mein Ziel gewesen, verschiedene Orte zu entdecken durchs Eishockey.

    Was sind die Unterschiede zwischen den ZSC Lions und den Kloten Flyers?
    Blum: Da kommen natürlich die Clichés zum Zug. Der ZSC ist ein grosser Stadtclub, Kloten der Dorfverein mit familiärem Image. Mal abgesehen von den Unterschieden: Der ZSC hat eine ganze Reihe ehemaliger Klotener in seinem Kader, Kloten ehemalige Spieler der ZSC Lions. Es hat schon Veränderungen und Verschiebungen zu früher gegeben. Was bleibt: Der Dorfverein will den grossen Club aus der Stadt ärgern (schmunzelt).

    Blindenbacher: Die Hockeykultur ist anders. Wir arbeiten hier mit Kanadiern, die in der Vorbereitung auf jedes Detail achten. Wie heute in Kloten gearbeitet wird, kann ich nicht beurteilen. Aber ich denke, die Flyers sind immer noch eher schwedisch geprägt. Dass zwei Kulturen aufeinandertreffen, macht dieses Duell noch spannender. Sonst sehe ich durchaus Parallelen. Kloten hat ja inzwischen auch einen Mäzen, ist auch ein Grossverein. Die Flyers verkaufen sich zwar immer noch als Dorfclub. Doch sie arbeiten nicht mit dem Budget eines Dorfclubs. Ambri-Piotta ist für mich ein Dorfclub, nicht die Kloten Flyers. Schon seit Jahren nicht mehr.

    Spielt der Heimvorteil in dieser Serie eine Rolle?
    Blum: Das ist möglich. Der Lärmpegel der Fans wird so hoch sein, dass dieser durchaus Einfluss aufs Spiel nehmen könnte. Grundsätzlich wird das Finalderby von vielen Emotionen und einem grossen Adrenalinschub begleitet sein, auch von den Anhängern – so gross, wie die hohen Berge aus dem Himalayagebiet. Auf jeden Fall wird die Ambiance uns Spieler motivieren.

    Blindenbacher: Ich glaube schon. Für mich war es als Kloten-Spieler immer am schlimmsten, im ausverkauften Hallenstadion zu spielen.

    Sind Sie nervös oder angespannt vor dieser Finalserie? Oder spüren Sie auch eine gewisse Lebensfreude?
    Blum: Ich spüre vor allem eine grosse Lebensfreude. Du stehst am Morgen auf, die Sonne scheint. Du stehst im Playoff-Final –- und erst noch gegen den ZSC. Die Stimmung in den Stadien wird toll sein. Es gibt für uns nichts Schöneres im nationalen Eishockey als dieses Playoff-Final-Derby. Es ist einfach eine fantastische Zeit.

    Blindenbacher: Ich freue mich extrem auf diese Serie. Wir haben eine gute Mannschaft und einen sehr guten Lauf. Ich bin zuversichtlich, dass wir Kloten schlagen, wenn wir das tun, was uns der Trainer sagt.

    Wieso gewinnt Kloten diese Finalserie?
    Blum: Ich kann Ihnen diese Frage nicht beantworten. Sie ist auch zu komplex. In jedem Duell werden kleinere Dinge oder Details das Spiel entscheiden. Viele Faktoren werden eine Rolle spielen. Aber das Schöne am Eishockey ist, dass es auch so unberechenbar ist.

    Blindenbacher: Ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Wir müssen einfach das tun, was wir können, dann kommt es gut. Wir werden sicher kompakt auftreten, aggressiv. Wenn wir so spielen wie in den siebten Spielen gegen Lausanne oder Servette, gewinnen wir.