Beiträge von Sbornaja

    DANKE LUKI!!!!
    Heja Robert!!

    Han em Sohn gseit, das isch die einzig und letschti Chance, bim Penalty vom Nilsson!
    Scheisse fast wie bime Playoff Final bibberet! De Sieg isch so imens Wichtig für d Jungs.
    Lausanne wird mit em Schicksal hader und am Samstig münd eusi eifach mal dreckigs Playoff-Hockey spille.

    Dies gehört übrigens in die selbe Sparte und ich habe leider noch nichts darüber hier auf dem Board gefunden.
    Gute Besserung petite Bozon..:

    Schweizer Hockey zittert mit der Familie von Bozon

    Super-Talent Bozon im Koma!
    An einem Tag noch auf dem Eis, am nächsten im Spital. Philippe Bozons Sohn kämpft in Kanada um sein Leben.

    Am Freitag vor einer Woche erzielt Timothé Bozon (19) noch ein Tor. Am folgenden Tag liegt Philippe Bozons älterer Sohn im Krankenhaus: Hirnhautentzündung. Der Zustand des jungen Eishockeyspielers verschlimmert sich dramatisch schnell. Um den Krankheitsverlauf in den Griff zu bekommen, wird er ins künstliche Koma versetzt, die Körpertemperatur auf 34,2 Grad Celsius gesenkt. Grund: Das Hirn benötigt so weniger Sauerstoff. Die Ärzte sind besorgt, weil die Krankheit so schnell verläuft.
    «Äusserst kritisch» sei der Zustand. Am nächsten Tag reisen Philippe Bozon, seine Frau Helene und der jüngere Sohn Kévin (18) von Cureglia TI nach Saskatoon (Kanada). «Unser Timmy kämpft, aber ... Vielen Dank für die wundervollen Wünsche. Helene und Phil Bozon.» Diese Mitteilung verbreitet die Familie via Twitter. Hoffen, beten, unterstützen – mehr können sie nicht tun.
    Feinschliff in Kanada
    Tim Bozon wird am 24. März 1994 in St. Louis (USA) geboren. Sein Vater spielt zu dieser Zeit in der NHL. Später kehrt er mit seiner Familie zurück nach Europa. In der Schweiz spielt Bozon für La Chaux-de-Fonds, Lausanne, Lugano und Genf. Tim und Kévin beginnen in der Schweiz ebenfalls mit Eishockey. Tim reift hier zum grossen Talent, spielt für die Junioren von Lugano, Genf und Kloten.
    Dann geht er nach Kanada, um sich in der Juniorenliga WHL den Feinschliff für die NHL zu holen. Die Montreal Canadiens greifen im Draft zu, wählen den jungen Bozon im Sommer 2012 in der dritten Runde als Nummer 64.
    In dieser Saison spielt er für Kamloops, zuletzt für Kootenay Ice. Für diese Mannschaft erzielt er am Freitag auch ein Tor beim 4:2 gegen die Saskatoon Blades. Dann schlägt das Schicksal zu.
    Die Familie Bozon hofft, dass die Ärzte ihren Tim heilen können. «Das ist eine schwerwiegende Krankheit», sagt Dr. Shovita Padhi, Vorsteherin des Amtes für Gesundheit der Region Saskatoon. «Der Zustand eines Patienten kann sich sehr rasch verschlimmern. Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit und Erbrechen.»
    «Stärkster Mann der Welt!»
    Mitspieler und Gegner wurden angewiesen, auf mögliche Symptome zu achten. Wer gefährdet sein könnte, wird präventiv mit Antibiotika versorgt.
    Die Familie Bozon hat sich in Saskatoon zurückgezogen. Nur Bruder Kévin schreibt: «Macht euch keine Sorgen, mein Bruder ist der stärkste Mann der Welt!»
    * Der Autor spielte als Hockey-Profi mit und gegen Philippe Bozon.


    Philippe Bozon, mon capitaine

    Was hielt ich einst vom Gegenspieler Bozon? Abstand. Ein beinharter Kämpfer. Unnachgiebig, schlitzohrig, auch schon mal richtig fies. Kein Stockschlag hart genug, um den Franzosen vom eingeschlagenen Weg abzubringen, selbst die durchtriebensten Verbalattacken entlockten ihm höchstens ein Lächeln. Oder dann halt einen Faustschlag.
    Am härtesten war Bozon allerdings mit sich selbst, aber das entdeckte ich erst als Teamkollege bei Servette. Mit Trainer und Manager Chris McSorley pflegte «mon capitaine» eine Hassliebe, für das Wohl seiner Mitspieler focht er mit dem Kanadier manchen Strauss. Zurückweichen? Keinen Schritt. Nach einem verlorenen Auswärtsspiel sprach McSorley im Mannschaftsbus mal ein Nahrungsmittelverbot aus, aber Bozon spielte da nicht mit. Der Streit war dann so laut, dass der Busfahrer stoppte und die beiden Streithähne auf die Strasse warf.
    Hart, laut, überbordend – aber immer so, dass man sich am Schluss wieder in die Augen blicken konnte. Wir sassen nur da und schauten verblüfft.
    Respekt? Tonnenweise. Wir nannten ihn den verrückten Franzosen, weil er sich meist kopfvoran ins Getümmel stürzte. Ohne Rücksicht auf Verluste – dieselbe Entschlossenheit verlangte er auch von seinen Mitspielern. Die beiden Söhne Timothy und Kévin trieben in der Garderobe Unfug, das waren richtigekleine Flegel. In Genf gehen sie heute noch in die Knie, wenn Bozon die Halle betritt. Ein Krieger auf dem Eis, ein Gentleman daneben. Dino Kessler

    Lausannes Hockeyaner wollen weiteren Coup


    In den heute Abend beginnenden Playoff-Viertelfinals der NLA ist das Duell ZSC Lions - Lausanne auf dem Papier die klarste Sache. Aber die Waadtländer wollen ihre kleine Chance wahrnehmen.

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    300 Spiele alt ist die Schweizer Eishockey-Meisterschaft, doch so richtig los geht es erst heute Abend. Dank den ZSC Lions, Kloten und Davos aus der Deutschschweiz, Fribourg-Gottéron, Genève-Servette und Lausanne aus der Romandie sowie den Tessinern Lugano und Ambri-Piotta sind die drei grossen Sprachregionen fast gleichmässig vertreten. Dafür fehlt das Mittelland und die Zentralschweiz nach den blamablen Auftritten von Bern und Zug vollständig. Die Viertelfinal-Serien im Überblick:

    ZSC Lions (1. der Qualifikation) - Lausanne (8.): Seit 2006 (SC Bern) war kein Team mehr so überlegen wie in dieser Saison die ZSC Lions. Die Mannschaft des Kanadiers Marc Crawford erzielte am meisten Tore und kassierte am wenigsten Gegentreffer. Doch aufgepasst: 2006 scheiterte der SCB anschliessend gleich in den Viertelfinals an Kloten. Lausanne hingegen schwebt nach der erstmaligen Playoff-Qualifikation auf Wolke sieben. Die entscheidende Frage ist, ob es rechtzeitig wieder auf den Boden kommt oder die Luft draussen ist. Spielt der 38-jährige Goalie-Veteran Cristobal Huet auch in den Playoffs ähnlich fantastisch wie bisher, könnte der Aufsteiger, der in der Qualifikation beide Heimspiele gegen die Lions gewann, ein zäher Gegner sein. Dennoch verfügt kein anderes Team über so viel Qualität und Ausgeglichenheit mit Routiniers (Seger, Blindenbacher), Künstlern im besten Alter (Wick, Cunti) sowie wilden Jungen (Kenins, Schäppi). Die ZSC Lions können sich letztlich nur selber schlagen.

    Kein Meister fällt vom Himmel: Der ZSC Lions und die Tücken der Favoritenrolle

    «In den Playoffs werden die Karten neu gemischt», ja sie «haben ihre eigenen Gesetze» und «es kommt sowieso alles anders als man denkt». Diese Allgemeinplätze haben durchaus ihre Gültigkeit. Analyse zum heutigen Playoff-Auftakt in der Nationalliga A.

    Die Playoff-Zeit ist auch die Zeit des munteren Phrasendreschens. In keiner Phase der Eishockey-Meisterschaft suchen Spieler, Trainer und Vereinsfunktionäre ihr Heil in mehr Floskeln als während der Wochen, in denen es um den Meistertitel geht. Deshalb soll auch diese Analyse mit einem kleinen Beitrag für das Phrasenschwein beginnen: Playoff ist, wenn «die Karten neu gemischt werden» und «alles wieder bei null beginnt».

    Was man schon tausendmal gehört hat, entspricht halt doch der simplen Realität. Alles, was seit September während der Qualifikation passiert ist, zählt ab heute nicht mehr.

    Das gilt zuallererst und vor allem für den Dominator der bisherigen Meisterschaft: die ZSC Lions. Die Zürcher waren in den vergangenen Monaten hierzulande das Mass aller Dinge.

    Der Mannschaft bei der Arbeit zuzuschauen, machte in der Regel grossen Spass. Die Mischung zwischen defensiver Disziplin und offensivem Spektakel war stets ausgewogen. Dazu gelang es Headcoach Marc Crawford, seine Spieler auch dann noch bei Laune zu halten, als die Playoff-Qualifikation und der Quali-Sieg längstens feststanden. Kurz: Nimmt man das Vorgeplänkel der Meisterschaft als Massstab, dann kann der neue Meister nur aus Zürich kommen.

    Aber eben: Ein Blick auf die Phrasendreschmaschine hilft, um die Situation der ZSC Lions etwas differenzierter betrachten zu können. Die klare Favoritenrolle hat in den Playoffs auch immer etwas Belastendes. Die Gegner haben in der Regel nichts zu verlieren.

    Aufsteiger Lausanne etwa, das Sensationsteam der Qualifikation, kann völlig unbelastet zu Werke gehen. Von den Waadtländern erwartet niemand mehr Wunderdinge - schon gar nicht gegen den Klassenprimus. Wie schnell sich das Blatt für einen Favoriten wenden kann, musste beispielsweise der EHC Olten erleben. Der Quali-Sieger der National League B war ähnlich überlegen wie die ZSC Lions, geriet in der ersten Playoff-Runde gegen La Chaux-de-Fonds plötzlich in Rücklage und schied schliesslich sensationell in der ersten Runde aus.

    Auch deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man bei den Lions vor den Playoffs sehr darum bemüht war, den Puck flachzuhalten und die Gegner starkzureden. Aber man
    kann es drehen und wenden, wie man will: Der Weg zum Meistertitel wird nur über die ZSC Lions führen. Keine andere Mannschaft ist in der Lage, den Gegner mit seiner schieren Klasse, nötigenfalls aber auch mit Wucht, aus dem Weg zu räumen.

    Die Zürcher sind vom Goalieduo Lukas Flüeler/Melvin Nyffeler über die Verteidigung um Captain Mathias Seger, Severin Blindenbacher und Marc-André Bergeron bis hin zum Sturm mit den Künstlern Roman Wick, Luca Cunti und Robert Nilsson oder den Brechern Morris Trachsler, Ronalds Kenins und Mark Bastl in allen Belangen herausragend besetzt.

    Die Lions in einer Playoff-Serie über maximal sieben Spiele viermal zu bezwingen, scheint fast ein Ding der Unmöglichkeit.

    «Die Playoffs haben ihre eigenen Gesetze!», meldet die Phrasendreschmaschine. Das mag stimmen, aber welcher Gegner soll sich den Zürchern erfolgreich in den Weg stellen?

    Lausannes Beton wird gegen die geballte Offensivkraft der Lions eher früher als später bröckeln. Der HC Davos war einst der Angstgegner des ZSC, kämpfte zuletzt aber mehr mit sich selber. Die Kloten Flyers können Emotionen ins Spiel bringen, haben aber zu wenig Substanz, um den Rivalen aus Oerlikon wirklich zu gefährden. Fribourg und Ambri sind zu leichtgewichtig und Lugano fehlt die Feuerkraft, um die Lions in einer Playoff-Serie in Bedrängnis zu bringen.

    Bleibt noch Servette Genf: Wenn man einer Mannschaft den Coup zutrauen darf, dann wohl dem Team von Chris McSorley.

    Die Servettiens verfügen immerhin über das Einschüchterungspotenzial, um die ZSC Lions zumindest physisch in die Schranken zu weisen. So unbeweglich die Genfer Verteidigung bisweilen wirkt, so schwierig kann es sein, sich gegen sie durchzusetzen. Und in der Offensive sind die Genfer annähernd so gut besetzt wie die Lions.

    So verlockend und wünschenswert eine Finalserie zwischen diesen beiden Teams wäre: Die Playoffs wären nicht die Playoffs, wenn nicht plötzlich doch noch alles anders kommt, als man denkt. Die Phrasendreschmaschine lässt grüssen.

    „Das Leben ist voller Überraschungen”
    9.3.2014 - Von Martin Merk

    Roman Wick steigerte sich diese Saison zum besten NLA-Stürmer und seine ZSC Lions zu den Liga-Dominatoren. Nun strebt der 28-Jährige, der schon in der AHL Meister wurde, seinen ersten NLA-Titel an.

    Roman Wick als bester Spieler in Oerlikon? Das hätte man sich vor ein paar Jahren kaum vorstellen können – bis die Kloten Flyers ihren Einheimischen im Sommer 2012 aus finanziellen Überlegungen wegekelten und den Transfer zum Kantonsrivalen einleiteten. „Nein, das hätte ich mir vor einigen Jahren definitiv nicht vorstellen können. Jetzt ist es so. Das Leben ist voller Überraschungen“, sagt Wick voller Tatendrang.

    Mit 23 Toren, 25 Assists und 48 Punkten war Wick der zweitbeste Scorer der Liga, der zweitbeste Torschütze und der beste Schweizer Stürmer. Dazu wurde er von den Captains und Trainer der Liga zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt. Er ist ein wichtiges Teil im Puzzle der ZSC Lions, die 20 Punkte vor Fribourg-Gottéron die reguläre Saison klar für sich entschieden haben.

    Wick bleibt aber bescheiden. „Es ist eine Teamleistung, man muss niemanden hervorheben“, sagt Wick. „Es hat super geklappt von Anfang an und wir hoffen, wir können das durchziehen. Zum Teil ist es unerklärlich. Es läuft einfach gut und wir haben es immer wieder geschafft zu gewinnen. Mit so einer guten Ausgangslage haben wir noch nie die Playoffs geschafft.“

    Weil die ZSC Lions auf Rang 1 abschlossen, bekommen sie es mit dem vermeintlich leichtesten Gegner zu tun. Doch dass es in den NLA-Playoffs keine einfachen Gegner mehr gibt, weiss Wick.

    „Lausanne hat bewiesen, dass sie sehr gut Hockey spielen können. Sie haben eine der besten Defensiven der Liga und einen guten Torhüter. Wir sind gewarnt. Es wird alles andere als eine einfache Serie“, erklärt Wick und erinnert sich daran, dass die Zürcher in der Lausanner Eishalle Malley beide Spiele verloren hatten. Überhaupt endeten alle vier Spiele mit einem oder zwei Tore Differenz und jeweils einem Heimsieg.

    „Sie sind eine heimstarke Mannschaft und haben ein super Publikum“, sagt Wick. „Aber bei uns wird es auch etwas anderes in den Playoffs. Jeder, der das Hallenstadion kennt, weiss, dass die Fans anders crazy sind in den Playoffs.“

    Am Tag seiner Auszeichnung zum MVP und zum PostFinance Topscorer seines Teams wurde auch Wicks Vertragsverlängerung bis 2018 bekannt gegeben. In seinem zweiten Jahr bei den Lions scheint er sich definitiv sehr gut eingelebt zu haben.

    „Der Wechsel (zum ZSC) tat mir sehr gut. Es gefällt mir und ich freue mich auf weitere Jahre Zusammenarbeit“, sagt Wick und ist auch voller Lobes über Marc Crawford, der kurz vor ihm verlängerte. „Er ist ein sehr guter Trainer und kommt sehr gut aus mit allen in der Mannschaft. Ich habe Freude, dass er auch verlängert hat.“

    Seine steigende Offensiv-Produktivität könnte auch Begehrlichkeiten im Ausland wechseln wie einst bei Damien Brunner. Doch ans Thema NHL denkt Wick, der in einer Saison mit den Ottawa Senators zu sieben NHL-Einsätzen kam, nicht, zumal er wie die meisten Schweizer Stürmer gegen die NHL-Konkurrenz in Sotschi wenig Akzente setzen konnte. Er wisse nicht einmal, ob es in seinem neuen Vertrag eine NHL-Klausel habe, erklärt er.

    „Die NHL ist vorläufig kein Thema. Es müsste wirklich etwas Konkretes kommen. Ich möchte aber auf keinen Fall in der AHL spielen“, sagt Wick.

    International dürfte er aber durchaus Ambitionen haben, zumal er das letztjährige WM-Team und damit den grössten Erfolg der Schweizer Nationalmannschaft wegen eines Fussbruchs verpasste. Eine Klassierung unter den Top-Nationen wie in Stockholm oder eben nicht wie in Sotschi sei für ihn vor allem eine Willensangelegenheit. „Man ist manchmal so nahe und manchmal entfernt von den Top-Nationen. Im Hockey geht es sehr schnell. Mit einem guten Turnier kann man eine Silbermedaille holen“, sagt Wick.

    Doch nun gilt die volle Konzentration auf den nächsten Gegner, und der heisst Lausanne HC. Im letzten Qualifikationsspiel gegen Bern schied Wick mit einer Knieprellung aus. Sein Einsatz im ersten Spiel wurde nach der ersten Diagnose als fraglich bezeichnet. Doch Wick lässt den Fans im Hallenstadion keine Zweifel offen.

    „Ja, ich spiele auf jeden Fall!“ sagt Wick. Ihren PostFinance Topscorer kann der ZSC im Löwen-Duell gegen die starke Abwehr Lausannes um Cristobal Huet gut gebrauchen.

    08.03.2014
    Prallt der ZSC-Zug in die LHC-Mauer?
    Die Playoffs stehen vor der Tür. Vier packende Viertelfinal-Duelle versprechen hochstehendes Eishockey und umkämpfte Partien. slapshot.ch wägt die Chancen aller Teams ab und wagt eine Prognose. Heute im Fokus: ZSC Lions (1.) gegen Lausanne HC (8.).

    ZSC Lions vs. Lausanne, Qualifikationssieger vs. Aufsteiger. Alles klar, oder? Nicht unbedingt...1 / 4
    Der ZSC stand bereits früh als Qualifikations-Sieger fest. Spätestens nach seinem Siegeslauf vor Weihnachten zweifelte keiner mehr daran, dass die Zürcher in dieser Saison ganz nach oben wollen. In der unteren Hälfte der Tabelle stritt sich Lausanne bis zum letzten Spieltag mit dem SC Bern um den achten Playoff-Platz und schaffte den vielumjubelten Einzug ins Viertelfinale am Ende doch noch. Der Aufsteiger steht damit auf Anhieb in den Playoffs. Kommt jetzt die Zugabe?

    Trainer

    Im Sommer 2012 wechselte Marc Crawford zu den Lions, wo er die Meistermannschaft von Bob Hartley übernahm. In Zürich formte der Kanadier aus vielen starken Einzelspielern eine eingespielte Gruppe, die sich zum Meisterschaftsfavorit Nummer 1 entwickelt hat. Der ehemalige Kanada-Trainer dirigiert sein Team von der Bande aus ebenso bestimmt wie erfolgreich. In 17 Jahren coachte er vier NHL-Teams und gewann mit den Colorado Avalanche den Stanley-Cup – die Erfahrung ist sein Trumpf.

    Heinz Ehlers‘ Arbeit in Lausanne verdient grössten Respekt. Aus dem Aufsteiger-Team hat der besonnene Däne im Verlaufe der Saison eine Mannschaft gebildet, deren Defensive mittlerweile jeder Gegner fürchtet. Das massierte Lausanner Bollwerk ist das Resultat konsequenter Arbeit, die Ehlers zusammen mit Assistent John Fust am Genfersee tagtäglich verrichtet. Dennoch: Er ist noch nicht auf der Flughöhe von Crawford. Vorteil ZSC

    Torhüter

    Sieben Shutouts totalisierte Lukas Flüeler in 39 Qualifikations-Partien – so viele wie kein anderer NLA-Goalie. Natürlich ist das nicht nur sein Verdienst, auch Flüelers Vorderleute machten jeweils einen tollen Job. Die Fangquote von 92.80% lässt sich sehen.

    Hinter den beiden Ambri-Goalies weist Cristobal Huet die drittbeste Fangquote der NLA-Stammkeeper auf, sein Anteil an Lausannes Playoff-Qualifikation ist nicht zu unterschätzen. 92.86% aller Schüsse konnte der mittlerweile 38-jährige Franzose parieren und ist damit minim besser als sein Gegenüber im Playoff-Viertelfinal. Unentschieden

    Ausländer

    Dass die Ausländer beim ZSC nicht die Hauptdarsteller sein werden, war bereits vor der Saison bekannt. Mit Marc-André Bergeron stellen sie dennoch den besten Plus/Minus-Spieler der gesamten Liga (+27). Bergeron, Ryan Shannon und Ryan Keller kamen als einzige Söldner regelmässig zum Einsatz, Steve McCarthy fehlte beinahe pausenlos verletzt. Mit dem slowakischen Verteidiger Jan Tabacek erhofft sich das beste Defensivteam nun weitere Stabilität. Für die Musik werden aber auch in den Playoffs andere sorgen.

    Mit Juha-Pekka Hytönen, Oliver Setzinger, Daniel Bang und Colby Genoway führen gleich vier Ausländer die Lausanner Skorerliste an. Zusammen hat das Multikulti-Quartett in 50 Spielen satte 127 Punkte gesammelt und sich damit zum offensiven Kern der Mannschaft herausgebildet. In den Playoffs darf von ihnen erwartet werden, dass sie an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen. Denn: Wer soll gegen den ZSC die Tore machen, wenn nicht sie? Vorteil Lausanne

    Schlüsselspieler

    Roman Wick, Luca Cunti und Robert Nilsson. Sie begeisterten die Zürcher Fans mit herrlichen Kombinationen, schönen Tricks und vielen Toren. Spielen die drei in einer Linie sind sie kaum zu stoppen und bei jedem Shift gefährlich. Die hochtalentierte Equipe wird ergänzt durch die erfahrenen Schweizer Nationalspieler Mathias Seger, Patrick Geering, Severin Blindenbacher, Morris Trachsler und Patrik Bärtschi.

    Herausragende Schweizer Spieler sucht man bei Lausanne vergebens. Kampfgeist, Wille, Durchsetzungsvermögen und Biss sind die Charaktermerkmale der homogenen Truppe. An einem guten Tag können Etienne Froidevaux, Thomas Déruns oder der schussgewaltige Caryl Neuenschwander den Unterschied ausmachen. Hinten sorgen Larry Leeger und John Gobbi für Ruhe und Ordnung. Nicht zuletzt wird die Form von Keeper Cristobal Huet für die Waadtländer von entscheidender Bedeutung sein. Vorteil ZSC

    Special Teams

    Der ZSC stellt mit 41 Überzahltoren und einem Erfolgsquotient von über 20% das beste Powerplay der Liga, musste in Unterzahl aber auch bereits 31 Treffer hinnehmen. Auf der anderen Seite präsentiert sich Lausanne, das sowohl im Box- (28 Gegentreffer) als auch im Powerplay (34 Tore) zum Liga-Durchschnitt gehörte. Unentschieden

    Direktbegegnungen

    Vier Partien, vier Heimsiege. Während die Zürcher zuhause zweimal mit zwei Treffern Abstand gewannen, siegten die Westschweizer vor eigenem Anhand jeweils nur mit einem Tor Differenz. Am 15.11.13 musste in der Patinoire de Malley gar ein Penaltyschiessen entscheiden. Nach Toren steht es kumuliert 12:8 zugunsten der Limmatstädter. Sollte die Serie zur Heimschlacht verkommen, werden die Zürcher die Nase vorn haben. Vorteil ZSC

    Prognose

    Die Lausanner mögen als einfachster Gegner gelten, hier sei aber Vorsicht geboten. Die Ehlers-Truppe ist nämlich womöglich gar der unangenehmste Kontrahent für die Lions, die mit ihrem schönen Spiel gegen den LHC wohl kaum viele Tore erzielen werden. Für den Quali-Sieger könnte das Ganze folglich zur Geduldsserie avancieren. Finden Marc Crawford und seine Mannen offensiv aber die richtigen Wege, sollte die Aufgabe durchaus machbar sein. Gegen das breitbesetzte und qualitativ beste Kader der Liga werden auch die produktiven Ausländer und die couragierte Defensive des LHC nicht ankommen. Qualität setzt sich gegen Struktur durch, der ZSC zieht nach einem 4:2 in den Playoff-Halbfinal ein.

    Heftig..:

    Drama auf Spielerbank
    NHL-Star mit Elektroschocks wiederbelebt!
    Die NHL-Partie zwischen den Dallas Stars und den Columbus Blue Jackets wird im ersten Drittel abgebrochen. Dallas-Stürmer Rich Peverley bricht zusammen und muss wiederbelebt werden.

    In der American-Airlines-Arena in Dallas spielt sich beim NHL-Match zwischen den Dallas Stas und Columbus ein Drama ab. Dallas-Spieler Rich Peverley (31) kehrt nach 6:23 Minuten nach einem Einsatz auf die Bank zurück - und kollabiert!
    Grosse Aufregung auf der Bank. Sofort wird nach einem Rettungsteam geschrien, es geht um Sekunden. Totenstille herrscht im Stadion.
    Der bewusstlose Peverley bekommt Sauerstoff, eine Herzmassage und kommt erst nach einem Elektroschock von einem Defibrillator wieder zu sich.
    Der behandelnde Arzt Dr. Gil Salazar sagt in «USA Today»: «Er konnte mir in der Ambulanz schon wieder sagen, wo er ist und wollte unbedingt zurück ins Spiel.» Peverleys Zustand soll im Spital stabil sein.
    Die NHL-Partie wird abgebrochen, weil sich die Spieler beider Teams nach dem emotionalen Schock nicht mehr konzentrieren können. Der Rest des Matchs soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
    Peverley hatte letzten Herbst das Dallas-Stars-Trainingscamp verpasst, weil er sic wegen Herzrhythmus-Störungen operieren lassen musste. (rib)

    Huras: ''Habe einige Gespräche geführt''

    Der Ex-Ambri-, -ZSC-, -Lugano- und -SCB-Coach Larry Huras könnte nach einem Jahr Pause schon bald wieder an der Eishockey-Bande stehen. "Ich hatte jetzt zwölf Monate Zeit, um meine Batterien wieder aufzufüllen. Jetzt heisst es abwarten, bis ein Trainerstuhl frei wird", vermeldete der 58-Jährige gegenüber der "Ticinonline". der Kanadier würde gerne in die NLA zurückkehren, wird aber auch als Nachfolger von Sean Simpson bei der Schweizer Nati gehandelt. "Ich muss ehrlich sein, ich habe zuletzt einige Gespräche geführt. Nächste Saison könnte ich schon zurück sein", so Huras.

    Bitte bitte gang uf Zug!! Das hetteds verdient! :twisted:

    Ich würde es lieber sehen, dass Wick erst in Lausanne zum Einsatz kommt.
    Denke das erste Spiel zuhause kann man auch ohne Ihn gewinnen.
    Aber für das Auswärtsspiel sehe ich irgendwie schwarz. Wick wäre so etwas wie der Jocker..

    Glück für ZSC: Wick von Beginn weg mit dabei

    Die ZSC Lions können vom Playoff-Beginn weg auf Roman Wick zählen. Zuletzt war noch unklar, ob der Topskorer nach seiner Verletzung bereits am Dienstag wieder im Einsatz stehen wird. Nun wurde bekannt, dass einem Einsatz nichts im Wege stehen würde.

    NLA mit Zuschauerrekord
    Donnerstag, 6. März 2014, 21:13 - Martin Merk
    Die National League A hat seinen Zuschauerrekord gebrochen, wie die Swiss Ice Hockey Federation heute offiziell bestätigte. Insgesamt kamen in 300 Spielen erstmals über 2 Millionen Fans in die Eishallen der NLA.

    Wir liefern die genauen Zahlen zum Rekord. 2'061'618 Fans besuchten diese Saison die Spiele der NLA oder im Schnitt 6872 Fans. Das sind 3,8 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Den grössten Wachstum gab es bei Lausanne (22 Prozent mehr als der Absteiger SCL Tigers), Ambrì (16 Prozent) und Genf-Servette (11 Prozent), während es in Biel, Rapperswil-Jona und Zug leichte Zuschauerrückgänge gab.

    Mit 16'347 Fans ist der SC Bern weiterhin einsamer Leader in der NLA und wird auch europäisch einmal mehr die Nummer 1 in dieser Wertung sein. Auch die NLA bleibt europäisch in Führung mit ihrem Schnitt von 6872 Fans. Die KHL schloss die reguläre Saison mit einem Zuschauerschnitt von 5812 Fans ab. Die deutsche DEL (6320) und die schwedische SHL (5957) werden die NLA kurz vor Playoff-Start ebenfalls nicht mehr einholen können.

    Auch in der NLB gab es eine Steigerung des Zuschauerschnitts um 11,2 Prozent auf 2242 Fans. Besonders bei Thurgau, Langenthal und Visp gab es höhere Zahlen. Interessant: Der Absteiger SCL Tigers hat mehr Zuschauer als Lausanne vor einem Jahr und zieht damit den Schnitt ebenfalls rauf.

    Habe herade gelesen, dass Zug bereits an Kreis dran ist.

    Übrigens auch noch interessant und auch ein weiterer Grund weshalb keiner nach Bern will:

    SCB: 15 Prozent Lohnkürzung
    Donnerstag, 6. März 2014, 08:25 - Martin Merk
    Das blamable Verpassen der Playoffs hat bei den Spielern des SC Bern auch im Portemonnaie Konsequenzen. Weil die Verträge eng mit dem Erreichen von Zielen verbunden sind, gibt es eine Lohnkürzung.

    "Sie müssen eine 15-prozentige Lohnkürzung hinnehmen", stellt der CEO Marc Lüthi gegenüber der "Neuen Zürcher Zeitung" klar. Damit soll der SCB auch diese Saison trotz des Verpassens der Playoffs mit einer ausgeglichenen Rechnung abschliessen.

    Ausserdem sei eine Absetzung des Sportdirektors Sven Leuenberger, der seinen Rücktritt anbot, kein Thema. "Er hat in den letzten vier Jahren Teams zusammengestellt, mit denen wir Erfolg hatten. Nun waren wir eine Saison nicht erfolgreich. Ich sehe keinen Grund, Sven Leuenberger infrage zu stellen", so Lüthi.

    Welche Konsequenzen das Scheitern auf das Kader haben wird, werde nach einer sportlichen und wirtschaftlichen Analyse entschieden.

    Zitat von Larry

    Was ich so gläse han händ jungi Spieler müeh demit dass schiinbar die alte nach em Training verschwinded, mer gaht nie zäme in Usgang und so Sache.

    Hani letscht Wuche grad nomal ghört.
    Nach em Training gaht jede sine eigene Intresse nah. Teamspirit gleich null.
    Halt au en Verein mit sehr vill Schnurris und Möchtegerns wo jede sini Ihflüss spille laht und meint
    er müssi em Präsi no go verzelle was wichtig isch.

    Sie chönd sich zwar Tavares, Streits mit dene Gönner leiste, aber die Medallie hät au e dunkli Siete..

    Was meint ihr, Kreis zu Zug, Bern oder eher Nati Trainer?
    Bin überzeugt, dass er nächste Saison in der Schweiz Trainer sein wird.

    Ich hoffe auf Nati Trainer. Fand ihn als Z Trainer stark und würde mich nur schwer damit abfinden ihn in Zug oder Bern zu sehen.
    Traue Ihm einiges zu!

    Zitat von cm8

    Hätte ehrlich gesagt um viel Geld gewettet, dass er wieder in den Wald zurückkehrt. Freut mich aber natürlich sehr (vorallem wegen den KLOten Fans...)


    Ich hätte nie gedacht, dass er uns weitere Jahre erhalten bleibt..
    Super! Danke an alle welche an diesem Deal beteiligt waren.
    Ich denke Crawford hat auch seine Begründung in Wicks Gedanken.
    Jezt noch Cunti, Bergeron usw.

    Bern und Zug werden wie immer wild mit Geld umsich schmeissen und alles was nicht auf drei auf einem Baum ist fangen, knebeln und kaufen!

    Ohne Leuenberger wäre zwischen dem Strich und dem SCB 10-15 Punkte. Er war der Einzige, der mit diesem Haufen über kurze Zeit soetwas wie Erfolg hatte.
    Nach ein zwei Niederlagen brach aber auch dieses Kartenhäuschen zusammen.
    Ich vermute einmal, dass auch SL das Muffensausen gekriegt hat..

    Ich schreibe nichts gegen Boucher, ausser dass er in dieser Situation NICHTS gebracht hat und dies halt wahrscheinlich daher, dass er die Mannschaft kaum kannte und pröbeln musste. nur zum pröbeln war halt einfach keine Zeit. Jeder trainer braucht mindestens 1-2 Mt bis er sein System einigermassen einüben kann.

    Boucher wird seine Konsequenzen sicher daraus ziehen und ich hoffe er wird sich nicht bei uns in der Organisation bedienen.

    Der absolut Katastrophale wechsel von Törmänen zu Leuenberger der danach 12x gewonnen hat?
    Wahrlich ein sehr sehr schlechter Wechsel gewesen!

    Nö bin Felsenfest davon überzeugt, Leuenberger hätte Bern in die Playoffs gecoacht.
    Der Boucher hat eine katastophale quote. Aber auf den Leuenberger zu zeigen machts halt einfacher.

    Bin kein Fan vom SCB oder von Leuenberger, aber fest der Überzeugung, dass Plüss nich Leuenberger gemeint hat. Boucher hat null komma null bewirkt und diese Bilanz hätte auch SL hingekriegt.

    Boucher hat gravierende Fehler gemacht:
    Olez raus genommen oder Gilfors, beide nach guten Partien und mit zwei Kanadier ersetz welche ein Schatten Ihrer selbst waren/sind.
    Diese Fehler basieren auf Unwissenheit (über das CH Hockey und Spielerpotential) und diese hätte SL nicht gemacht, bin ich überzeugt davon.

    In Biel haben sie das Spiel dominiert und waren wie gegen uns bis 10min vor Schluss Spielbestimmend. Dann Strafe, Boxplay ende Gelende.

    Aber klar im Nachhinein würde Marc Lüthi wohl auch nicht gleich handeln.

    Nach Flop-Quali
    EVZ feuert Doug Shedden und Sportchef Horak!
    Knall in Zug! Trainer Doug Shedden (52) und Sportchef Jakub Horak (39) müssen gehen.

    Der EV Zug feuert Trainer Doug Shedden und Sportchef Jakub Horak. Den beiden wird offensichtlich das Verpassen der diesjährigen Playoffs zum Verhängnis. Der EVZ schliesst die Quali nur auf Rang zehn ab.
    Shedden war seit 2008 bei den Zugern und schaffte mit dem Team fünfmal in Serie die Playoff-Halbfinals.
    «Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir seinen im April 2015 auslaufenden Vertrag nicht noch einmal verlängern werden. Deshalb macht es Sinn, die Weichen jetzt schon neu zu stellen. Nach dieser Saison braucht es einen Neuanfang», sagt CEO Patrick Lengwiler in einer Mitteilung.
    Waltteri Immonen (46), bisher Sheddens Assistent, wird während den sechs Platzierungsspielen ab 11. März an der Zuger Bande stehen. Für die neue Saison wird ein Trainer gesucht.
    Als neuen Sportchef nach Horak verpflichtet der EVZ Reto Kläy (35), der dieses Amt bisher beim SC Langenthal in der NLB ausführte. Kläy war früher selber NLA-Spieler. (rib/rab)

    Das mit der Strafe dachte ich mir auch.
    Grilfors fährt einfach hin, reisst Wick mit beiden Armen von hinten um, steht auf und spielt weiter. Wick hingegen ist mit seinem vollen Gewicht auf das unbelastete Knie gefallen. Steht auf, möchte das Knie belasten.... Oh ohhhhh :shock:
    Die Worte SCHEISSE waren ihm mehr als nur einmal von den Lippen abzulesen. Auch beim kurzen Unterbruch als er schnell das Bein noch einmal belasten wollte, verhiess nichts gutes.

    Ich denke Wick sehen wir gegen Lausanne nicht in den PO :evil:

    Grad echlie grumplet die Nacht:

    Torhüterwechsel in der NHL
    Mittwoch, 5. März 2014, 07:54 - Martin Merk
    In der NHL kam es zu Transferschluss zu Torhüter-Rochaden, welche auch der Appenzeller Jonas Hiller mit Interesse verfolgte.

    Den prominentesten Trade betraf jedoch nicht Hillers Anaheim Ducks. Der in Vancouver unzufriedene und umstrittene Roberto Luongo wurde von den Canucks zu seinem Ex-Club Florida Panthers geschickt. Neuer Torhüter bei den Canucks ist im Tausch Jacob Markström. Zudem erhielten die Canucks von den Panthers den Center Shawn Matthias.

    Die Anaheim Ducks reduzierten ihr Überangebot an Nationaltorhütern und transferierten den Schweden Viktor Fasth gegen Draftrechte zu den Edmonton Oilers, die wiederum den Torhüter Ilja Bryzgalov zu Minnesota schickten. Fasths Abgang könnte die Chancen auf einen Verbleib von Jonas Hiller in Kalifornien erhöhen, denn nun haben die Ducks einen Torhüter weniger und mehr Platz in der Lohnsumme. Hiller steht in seinem letzten Vertragsjahr und verdient diese Saison 4,5 Millionen US-Dollar. Für die kommende Saison stehen bereits sein Backup, der Däne Frederik Andersen, und das amerikanische Goalie-Talent John Gibson unter Vertrag.

    Anaheim gab auch den Stürmer Dustin Penner an Washington ab und holte den Dallas-Verteidiger Stéphane Robidas.