Beiträge von Sbornaja

    Nicht falsch verstehen, ich verteufel Ihn nicht und finde die Art Hockey eigentlich noch ziemlich geil. Viel Risiko usw..
    Aber genau deshalb würde ich Ihn draussen lassen. Für ein Spiel 7 wäre mir das Risiko zuhoch..

    Er bringt nichts (zuwenig) zur Zeit und deshalb würde ich dem Tschechen mal die Chance geben, defensiv ist dieser sicher die bessere Alternative und spielt in einem 7.Spiel wie man es spielen muss: EINFACH und GRADLINIG.

    Zitat von Der Weise

    Am besten fand ich die Aussage von Kurmann dass Bergeron den 5er kriegte weil Gobbi geblutet hat, ich sah kein Pflaster, kein Blut auf dem Trikot noch sonstwas. Der Kurmann ist nicht nur ein miserabler selbstherrlicher Schiri, sondern auch noch ein Lügner.
    Und man macht es sich wirklich sehr einfach die Powerplayschwäche Bergeron anzukreiden. Die Stürmer bewegen sich nicht, spielen die komplizierten statt die einfachen Pässe. Bis jetzt war Bergeron ja noch der einzige der die Scheibe wenigstens mal Richtung Tor brachte.
    Das Team spielte Scheisse und nicht Bergeron alleine!

    Beim letzten Heimspiel hat er bei JEDEM PP die Scheibe solange behalten bis beide Stürmer wieder auf der gegnerischen blauen Linie waren und wieder zurück kommen mussten. Dies mehrfach und obwohl KEIN Lausannspieler in der Nähe stand und Ihn bedrängt haben.

    Die Nerven liegen nicht bei mir blank, warum auch (siehe mein Tipp, nichts anderes erwartet),
    ich stelle nur fest, dass er keine Angriffe auslösen kann und an der baluen Linie immer in den verteidigenden Lausanner schiesst.
    Zuviel spielt man ihm in der Defense die Scheibe zu und hofft auf was schlaues.

    Ich finde das PP einiges gefährlicher, wenn er nicht auf dem Eis steht.

    Zitat von Der Weise

    Das heisst Du willst also den besten offensifverfteidiger der Liga draussen lassen, und eine Powerplayformation bringen die so noch nie zusammengespielt hat?
    Und das in Spiel 7?

    Jup ganz genau! Zu durchsichtig, zu vertendelnd, zu uninspiriert, zu wenig ERFOLGREICH.
    Zur Zeit hindert er uns mehr als dass er uns nützt..
    Wick ist nach jedem Einsatz sauer und wird immer falsch/zuspät angespielt und läuft der Verteidigung ins offene Messer, ein Openice Hit oder ähnliches, eine Frage der Zeit! Hätte Bergeron als Mitspieler schon lange mal den Tarif durchgegeben.
    Cunti weiss nicht wo/wie er anlaufen soll dass die Scheibe mal kommt und das alles nur,
    dass er statisch auf der blauen Linie steht und auf den einen Pass wartet.

    Wir verlieren in JEDEM PP mind. 30+ Sek wegen Ihm und so durchsichtig wie ein Glas Wasser..

    Lausanne hat in den Partien bisher (bis auf ein Spiel), nie mehr als 2-3 Fehler gemacht. VOrne werden 2-3 Tore zum Sieg reichen.

    Kommt noch dazu, dass die Nerven komplett blank liegen, vom Trainer, über den Torhüter bis zum Topscorer.

    Zitat von Blackstar

    Was ihr da alles hineininterpretiert ... Es ist doch ganz einfach. Es muss noch ein Sieg her. Und Lausanne hat jetzt den gleichen Druck wie wir. Also. Wird ein enges Game auf Augenhöhe. Und wer in Führung geht hat einen riesen Vorteil...


    Lausanne hat noch immer nichts zu verlieren. Scheiden Sie aus war es eine super Serie und blablabla..
    Wenn wir wie ich vermute ausscheiden... :oops: Der Z kann nur verlieren.

    Es steht und fällt mit dem ersten Tor/Drittel. Je länger die Partie dauert, je kleiner unsere Zündschnur.
    Ich hoffe, dass Bergeron nicht spielt. Das Powerplay würde auch ohne Ihn funktionieren, ich glaube sogar besser..

    Zitat von Der Weise

    Wieso war das unverdient? lausanne mit gefühlten 100 icings und einem Schuss aufs Tor im dritten Drittel. Strafen in der overtime wobei die gegen Fritsche keine war. Der Z spielerisch schwach aber kämpferisch ok.
    Vielleicht löst sich jetzt der Knoten. Keine Ausrede aber Lausanne spielt kein Hockey...

    Müssen sie denn, wenn es so auch funktioniert? 1 Schuss ein Tor..
    Das ist auch Eishockey, einfach eine andere, nicht unbedingt schöne, populäre Art.

    Vor einigen Jahren gab es da eine Mannschaft mit einem ehemaligen NHL Coach die spielte das genau wie Lausanne. Die schalteten Davos und Zug je 4-0 aus und dann im Finale gg Bern holten die Idioten den Pot!

    Lausanne erinnert mich extrem an diese Mannschaft, nur mit etwas beschränkteren Mitteln.
    Sehr schwer zu knacken..

    Auf jezt

    Zitat von celtico

    Also de Penalty vom Setzinger zeigts einmal meh: LS mit vielne Duselgoal

    Ganz grusig gsie... Er chan nödmal öppis mache. De letschti Penalty wird ihm aber wieder Mumm geh!

    C'mon your Boys Blue, fight!!!!

    DANKE LUKI!!!!
    Heja Robert!!

    Han em Sohn gseit, das isch die einzig und letschti Chance, bim Penalty vom Nilsson!
    Scheisse fast wie bime Playoff Final bibberet! De Sieg isch so imens Wichtig für d Jungs.
    Lausanne wird mit em Schicksal hader und am Samstig münd eusi eifach mal dreckigs Playoff-Hockey spille.

    Dies gehört übrigens in die selbe Sparte und ich habe leider noch nichts darüber hier auf dem Board gefunden.
    Gute Besserung petite Bozon..:

    Schweizer Hockey zittert mit der Familie von Bozon

    Super-Talent Bozon im Koma!
    An einem Tag noch auf dem Eis, am nächsten im Spital. Philippe Bozons Sohn kämpft in Kanada um sein Leben.

    Am Freitag vor einer Woche erzielt Timothé Bozon (19) noch ein Tor. Am folgenden Tag liegt Philippe Bozons älterer Sohn im Krankenhaus: Hirnhautentzündung. Der Zustand des jungen Eishockeyspielers verschlimmert sich dramatisch schnell. Um den Krankheitsverlauf in den Griff zu bekommen, wird er ins künstliche Koma versetzt, die Körpertemperatur auf 34,2 Grad Celsius gesenkt. Grund: Das Hirn benötigt so weniger Sauerstoff. Die Ärzte sind besorgt, weil die Krankheit so schnell verläuft.
    «Äusserst kritisch» sei der Zustand. Am nächsten Tag reisen Philippe Bozon, seine Frau Helene und der jüngere Sohn Kévin (18) von Cureglia TI nach Saskatoon (Kanada). «Unser Timmy kämpft, aber ... Vielen Dank für die wundervollen Wünsche. Helene und Phil Bozon.» Diese Mitteilung verbreitet die Familie via Twitter. Hoffen, beten, unterstützen – mehr können sie nicht tun.
    Feinschliff in Kanada
    Tim Bozon wird am 24. März 1994 in St. Louis (USA) geboren. Sein Vater spielt zu dieser Zeit in der NHL. Später kehrt er mit seiner Familie zurück nach Europa. In der Schweiz spielt Bozon für La Chaux-de-Fonds, Lausanne, Lugano und Genf. Tim und Kévin beginnen in der Schweiz ebenfalls mit Eishockey. Tim reift hier zum grossen Talent, spielt für die Junioren von Lugano, Genf und Kloten.
    Dann geht er nach Kanada, um sich in der Juniorenliga WHL den Feinschliff für die NHL zu holen. Die Montreal Canadiens greifen im Draft zu, wählen den jungen Bozon im Sommer 2012 in der dritten Runde als Nummer 64.
    In dieser Saison spielt er für Kamloops, zuletzt für Kootenay Ice. Für diese Mannschaft erzielt er am Freitag auch ein Tor beim 4:2 gegen die Saskatoon Blades. Dann schlägt das Schicksal zu.
    Die Familie Bozon hofft, dass die Ärzte ihren Tim heilen können. «Das ist eine schwerwiegende Krankheit», sagt Dr. Shovita Padhi, Vorsteherin des Amtes für Gesundheit der Region Saskatoon. «Der Zustand eines Patienten kann sich sehr rasch verschlimmern. Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit und Erbrechen.»
    «Stärkster Mann der Welt!»
    Mitspieler und Gegner wurden angewiesen, auf mögliche Symptome zu achten. Wer gefährdet sein könnte, wird präventiv mit Antibiotika versorgt.
    Die Familie Bozon hat sich in Saskatoon zurückgezogen. Nur Bruder Kévin schreibt: «Macht euch keine Sorgen, mein Bruder ist der stärkste Mann der Welt!»
    * Der Autor spielte als Hockey-Profi mit und gegen Philippe Bozon.


    Philippe Bozon, mon capitaine

    Was hielt ich einst vom Gegenspieler Bozon? Abstand. Ein beinharter Kämpfer. Unnachgiebig, schlitzohrig, auch schon mal richtig fies. Kein Stockschlag hart genug, um den Franzosen vom eingeschlagenen Weg abzubringen, selbst die durchtriebensten Verbalattacken entlockten ihm höchstens ein Lächeln. Oder dann halt einen Faustschlag.
    Am härtesten war Bozon allerdings mit sich selbst, aber das entdeckte ich erst als Teamkollege bei Servette. Mit Trainer und Manager Chris McSorley pflegte «mon capitaine» eine Hassliebe, für das Wohl seiner Mitspieler focht er mit dem Kanadier manchen Strauss. Zurückweichen? Keinen Schritt. Nach einem verlorenen Auswärtsspiel sprach McSorley im Mannschaftsbus mal ein Nahrungsmittelverbot aus, aber Bozon spielte da nicht mit. Der Streit war dann so laut, dass der Busfahrer stoppte und die beiden Streithähne auf die Strasse warf.
    Hart, laut, überbordend – aber immer so, dass man sich am Schluss wieder in die Augen blicken konnte. Wir sassen nur da und schauten verblüfft.
    Respekt? Tonnenweise. Wir nannten ihn den verrückten Franzosen, weil er sich meist kopfvoran ins Getümmel stürzte. Ohne Rücksicht auf Verluste – dieselbe Entschlossenheit verlangte er auch von seinen Mitspielern. Die beiden Söhne Timothy und Kévin trieben in der Garderobe Unfug, das waren richtigekleine Flegel. In Genf gehen sie heute noch in die Knie, wenn Bozon die Halle betritt. Ein Krieger auf dem Eis, ein Gentleman daneben. Dino Kessler

    Lausannes Hockeyaner wollen weiteren Coup


    In den heute Abend beginnenden Playoff-Viertelfinals der NLA ist das Duell ZSC Lions - Lausanne auf dem Papier die klarste Sache. Aber die Waadtländer wollen ihre kleine Chance wahrnehmen.

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    300 Spiele alt ist die Schweizer Eishockey-Meisterschaft, doch so richtig los geht es erst heute Abend. Dank den ZSC Lions, Kloten und Davos aus der Deutschschweiz, Fribourg-Gottéron, Genève-Servette und Lausanne aus der Romandie sowie den Tessinern Lugano und Ambri-Piotta sind die drei grossen Sprachregionen fast gleichmässig vertreten. Dafür fehlt das Mittelland und die Zentralschweiz nach den blamablen Auftritten von Bern und Zug vollständig. Die Viertelfinal-Serien im Überblick:

    ZSC Lions (1. der Qualifikation) - Lausanne (8.): Seit 2006 (SC Bern) war kein Team mehr so überlegen wie in dieser Saison die ZSC Lions. Die Mannschaft des Kanadiers Marc Crawford erzielte am meisten Tore und kassierte am wenigsten Gegentreffer. Doch aufgepasst: 2006 scheiterte der SCB anschliessend gleich in den Viertelfinals an Kloten. Lausanne hingegen schwebt nach der erstmaligen Playoff-Qualifikation auf Wolke sieben. Die entscheidende Frage ist, ob es rechtzeitig wieder auf den Boden kommt oder die Luft draussen ist. Spielt der 38-jährige Goalie-Veteran Cristobal Huet auch in den Playoffs ähnlich fantastisch wie bisher, könnte der Aufsteiger, der in der Qualifikation beide Heimspiele gegen die Lions gewann, ein zäher Gegner sein. Dennoch verfügt kein anderes Team über so viel Qualität und Ausgeglichenheit mit Routiniers (Seger, Blindenbacher), Künstlern im besten Alter (Wick, Cunti) sowie wilden Jungen (Kenins, Schäppi). Die ZSC Lions können sich letztlich nur selber schlagen.

    Kein Meister fällt vom Himmel: Der ZSC Lions und die Tücken der Favoritenrolle

    «In den Playoffs werden die Karten neu gemischt», ja sie «haben ihre eigenen Gesetze» und «es kommt sowieso alles anders als man denkt». Diese Allgemeinplätze haben durchaus ihre Gültigkeit. Analyse zum heutigen Playoff-Auftakt in der Nationalliga A.

    Die Playoff-Zeit ist auch die Zeit des munteren Phrasendreschens. In keiner Phase der Eishockey-Meisterschaft suchen Spieler, Trainer und Vereinsfunktionäre ihr Heil in mehr Floskeln als während der Wochen, in denen es um den Meistertitel geht. Deshalb soll auch diese Analyse mit einem kleinen Beitrag für das Phrasenschwein beginnen: Playoff ist, wenn «die Karten neu gemischt werden» und «alles wieder bei null beginnt».

    Was man schon tausendmal gehört hat, entspricht halt doch der simplen Realität. Alles, was seit September während der Qualifikation passiert ist, zählt ab heute nicht mehr.

    Das gilt zuallererst und vor allem für den Dominator der bisherigen Meisterschaft: die ZSC Lions. Die Zürcher waren in den vergangenen Monaten hierzulande das Mass aller Dinge.

    Der Mannschaft bei der Arbeit zuzuschauen, machte in der Regel grossen Spass. Die Mischung zwischen defensiver Disziplin und offensivem Spektakel war stets ausgewogen. Dazu gelang es Headcoach Marc Crawford, seine Spieler auch dann noch bei Laune zu halten, als die Playoff-Qualifikation und der Quali-Sieg längstens feststanden. Kurz: Nimmt man das Vorgeplänkel der Meisterschaft als Massstab, dann kann der neue Meister nur aus Zürich kommen.

    Aber eben: Ein Blick auf die Phrasendreschmaschine hilft, um die Situation der ZSC Lions etwas differenzierter betrachten zu können. Die klare Favoritenrolle hat in den Playoffs auch immer etwas Belastendes. Die Gegner haben in der Regel nichts zu verlieren.

    Aufsteiger Lausanne etwa, das Sensationsteam der Qualifikation, kann völlig unbelastet zu Werke gehen. Von den Waadtländern erwartet niemand mehr Wunderdinge - schon gar nicht gegen den Klassenprimus. Wie schnell sich das Blatt für einen Favoriten wenden kann, musste beispielsweise der EHC Olten erleben. Der Quali-Sieger der National League B war ähnlich überlegen wie die ZSC Lions, geriet in der ersten Playoff-Runde gegen La Chaux-de-Fonds plötzlich in Rücklage und schied schliesslich sensationell in der ersten Runde aus.

    Auch deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man bei den Lions vor den Playoffs sehr darum bemüht war, den Puck flachzuhalten und die Gegner starkzureden. Aber man
    kann es drehen und wenden, wie man will: Der Weg zum Meistertitel wird nur über die ZSC Lions führen. Keine andere Mannschaft ist in der Lage, den Gegner mit seiner schieren Klasse, nötigenfalls aber auch mit Wucht, aus dem Weg zu räumen.

    Die Zürcher sind vom Goalieduo Lukas Flüeler/Melvin Nyffeler über die Verteidigung um Captain Mathias Seger, Severin Blindenbacher und Marc-André Bergeron bis hin zum Sturm mit den Künstlern Roman Wick, Luca Cunti und Robert Nilsson oder den Brechern Morris Trachsler, Ronalds Kenins und Mark Bastl in allen Belangen herausragend besetzt.

    Die Lions in einer Playoff-Serie über maximal sieben Spiele viermal zu bezwingen, scheint fast ein Ding der Unmöglichkeit.

    «Die Playoffs haben ihre eigenen Gesetze!», meldet die Phrasendreschmaschine. Das mag stimmen, aber welcher Gegner soll sich den Zürchern erfolgreich in den Weg stellen?

    Lausannes Beton wird gegen die geballte Offensivkraft der Lions eher früher als später bröckeln. Der HC Davos war einst der Angstgegner des ZSC, kämpfte zuletzt aber mehr mit sich selber. Die Kloten Flyers können Emotionen ins Spiel bringen, haben aber zu wenig Substanz, um den Rivalen aus Oerlikon wirklich zu gefährden. Fribourg und Ambri sind zu leichtgewichtig und Lugano fehlt die Feuerkraft, um die Lions in einer Playoff-Serie in Bedrängnis zu bringen.

    Bleibt noch Servette Genf: Wenn man einer Mannschaft den Coup zutrauen darf, dann wohl dem Team von Chris McSorley.

    Die Servettiens verfügen immerhin über das Einschüchterungspotenzial, um die ZSC Lions zumindest physisch in die Schranken zu weisen. So unbeweglich die Genfer Verteidigung bisweilen wirkt, so schwierig kann es sein, sich gegen sie durchzusetzen. Und in der Offensive sind die Genfer annähernd so gut besetzt wie die Lions.

    So verlockend und wünschenswert eine Finalserie zwischen diesen beiden Teams wäre: Die Playoffs wären nicht die Playoffs, wenn nicht plötzlich doch noch alles anders kommt, als man denkt. Die Phrasendreschmaschine lässt grüssen.

    „Das Leben ist voller Überraschungen”
    9.3.2014 - Von Martin Merk

    Roman Wick steigerte sich diese Saison zum besten NLA-Stürmer und seine ZSC Lions zu den Liga-Dominatoren. Nun strebt der 28-Jährige, der schon in der AHL Meister wurde, seinen ersten NLA-Titel an.

    Roman Wick als bester Spieler in Oerlikon? Das hätte man sich vor ein paar Jahren kaum vorstellen können – bis die Kloten Flyers ihren Einheimischen im Sommer 2012 aus finanziellen Überlegungen wegekelten und den Transfer zum Kantonsrivalen einleiteten. „Nein, das hätte ich mir vor einigen Jahren definitiv nicht vorstellen können. Jetzt ist es so. Das Leben ist voller Überraschungen“, sagt Wick voller Tatendrang.

    Mit 23 Toren, 25 Assists und 48 Punkten war Wick der zweitbeste Scorer der Liga, der zweitbeste Torschütze und der beste Schweizer Stürmer. Dazu wurde er von den Captains und Trainer der Liga zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt. Er ist ein wichtiges Teil im Puzzle der ZSC Lions, die 20 Punkte vor Fribourg-Gottéron die reguläre Saison klar für sich entschieden haben.

    Wick bleibt aber bescheiden. „Es ist eine Teamleistung, man muss niemanden hervorheben“, sagt Wick. „Es hat super geklappt von Anfang an und wir hoffen, wir können das durchziehen. Zum Teil ist es unerklärlich. Es läuft einfach gut und wir haben es immer wieder geschafft zu gewinnen. Mit so einer guten Ausgangslage haben wir noch nie die Playoffs geschafft.“

    Weil die ZSC Lions auf Rang 1 abschlossen, bekommen sie es mit dem vermeintlich leichtesten Gegner zu tun. Doch dass es in den NLA-Playoffs keine einfachen Gegner mehr gibt, weiss Wick.

    „Lausanne hat bewiesen, dass sie sehr gut Hockey spielen können. Sie haben eine der besten Defensiven der Liga und einen guten Torhüter. Wir sind gewarnt. Es wird alles andere als eine einfache Serie“, erklärt Wick und erinnert sich daran, dass die Zürcher in der Lausanner Eishalle Malley beide Spiele verloren hatten. Überhaupt endeten alle vier Spiele mit einem oder zwei Tore Differenz und jeweils einem Heimsieg.

    „Sie sind eine heimstarke Mannschaft und haben ein super Publikum“, sagt Wick. „Aber bei uns wird es auch etwas anderes in den Playoffs. Jeder, der das Hallenstadion kennt, weiss, dass die Fans anders crazy sind in den Playoffs.“

    Am Tag seiner Auszeichnung zum MVP und zum PostFinance Topscorer seines Teams wurde auch Wicks Vertragsverlängerung bis 2018 bekannt gegeben. In seinem zweiten Jahr bei den Lions scheint er sich definitiv sehr gut eingelebt zu haben.

    „Der Wechsel (zum ZSC) tat mir sehr gut. Es gefällt mir und ich freue mich auf weitere Jahre Zusammenarbeit“, sagt Wick und ist auch voller Lobes über Marc Crawford, der kurz vor ihm verlängerte. „Er ist ein sehr guter Trainer und kommt sehr gut aus mit allen in der Mannschaft. Ich habe Freude, dass er auch verlängert hat.“

    Seine steigende Offensiv-Produktivität könnte auch Begehrlichkeiten im Ausland wechseln wie einst bei Damien Brunner. Doch ans Thema NHL denkt Wick, der in einer Saison mit den Ottawa Senators zu sieben NHL-Einsätzen kam, nicht, zumal er wie die meisten Schweizer Stürmer gegen die NHL-Konkurrenz in Sotschi wenig Akzente setzen konnte. Er wisse nicht einmal, ob es in seinem neuen Vertrag eine NHL-Klausel habe, erklärt er.

    „Die NHL ist vorläufig kein Thema. Es müsste wirklich etwas Konkretes kommen. Ich möchte aber auf keinen Fall in der AHL spielen“, sagt Wick.

    International dürfte er aber durchaus Ambitionen haben, zumal er das letztjährige WM-Team und damit den grössten Erfolg der Schweizer Nationalmannschaft wegen eines Fussbruchs verpasste. Eine Klassierung unter den Top-Nationen wie in Stockholm oder eben nicht wie in Sotschi sei für ihn vor allem eine Willensangelegenheit. „Man ist manchmal so nahe und manchmal entfernt von den Top-Nationen. Im Hockey geht es sehr schnell. Mit einem guten Turnier kann man eine Silbermedaille holen“, sagt Wick.

    Doch nun gilt die volle Konzentration auf den nächsten Gegner, und der heisst Lausanne HC. Im letzten Qualifikationsspiel gegen Bern schied Wick mit einer Knieprellung aus. Sein Einsatz im ersten Spiel wurde nach der ersten Diagnose als fraglich bezeichnet. Doch Wick lässt den Fans im Hallenstadion keine Zweifel offen.

    „Ja, ich spiele auf jeden Fall!“ sagt Wick. Ihren PostFinance Topscorer kann der ZSC im Löwen-Duell gegen die starke Abwehr Lausannes um Cristobal Huet gut gebrauchen.

    08.03.2014
    Prallt der ZSC-Zug in die LHC-Mauer?
    Die Playoffs stehen vor der Tür. Vier packende Viertelfinal-Duelle versprechen hochstehendes Eishockey und umkämpfte Partien. slapshot.ch wägt die Chancen aller Teams ab und wagt eine Prognose. Heute im Fokus: ZSC Lions (1.) gegen Lausanne HC (8.).

    ZSC Lions vs. Lausanne, Qualifikationssieger vs. Aufsteiger. Alles klar, oder? Nicht unbedingt...1 / 4
    Der ZSC stand bereits früh als Qualifikations-Sieger fest. Spätestens nach seinem Siegeslauf vor Weihnachten zweifelte keiner mehr daran, dass die Zürcher in dieser Saison ganz nach oben wollen. In der unteren Hälfte der Tabelle stritt sich Lausanne bis zum letzten Spieltag mit dem SC Bern um den achten Playoff-Platz und schaffte den vielumjubelten Einzug ins Viertelfinale am Ende doch noch. Der Aufsteiger steht damit auf Anhieb in den Playoffs. Kommt jetzt die Zugabe?

    Trainer

    Im Sommer 2012 wechselte Marc Crawford zu den Lions, wo er die Meistermannschaft von Bob Hartley übernahm. In Zürich formte der Kanadier aus vielen starken Einzelspielern eine eingespielte Gruppe, die sich zum Meisterschaftsfavorit Nummer 1 entwickelt hat. Der ehemalige Kanada-Trainer dirigiert sein Team von der Bande aus ebenso bestimmt wie erfolgreich. In 17 Jahren coachte er vier NHL-Teams und gewann mit den Colorado Avalanche den Stanley-Cup – die Erfahrung ist sein Trumpf.

    Heinz Ehlers‘ Arbeit in Lausanne verdient grössten Respekt. Aus dem Aufsteiger-Team hat der besonnene Däne im Verlaufe der Saison eine Mannschaft gebildet, deren Defensive mittlerweile jeder Gegner fürchtet. Das massierte Lausanner Bollwerk ist das Resultat konsequenter Arbeit, die Ehlers zusammen mit Assistent John Fust am Genfersee tagtäglich verrichtet. Dennoch: Er ist noch nicht auf der Flughöhe von Crawford. Vorteil ZSC

    Torhüter

    Sieben Shutouts totalisierte Lukas Flüeler in 39 Qualifikations-Partien – so viele wie kein anderer NLA-Goalie. Natürlich ist das nicht nur sein Verdienst, auch Flüelers Vorderleute machten jeweils einen tollen Job. Die Fangquote von 92.80% lässt sich sehen.

    Hinter den beiden Ambri-Goalies weist Cristobal Huet die drittbeste Fangquote der NLA-Stammkeeper auf, sein Anteil an Lausannes Playoff-Qualifikation ist nicht zu unterschätzen. 92.86% aller Schüsse konnte der mittlerweile 38-jährige Franzose parieren und ist damit minim besser als sein Gegenüber im Playoff-Viertelfinal. Unentschieden

    Ausländer

    Dass die Ausländer beim ZSC nicht die Hauptdarsteller sein werden, war bereits vor der Saison bekannt. Mit Marc-André Bergeron stellen sie dennoch den besten Plus/Minus-Spieler der gesamten Liga (+27). Bergeron, Ryan Shannon und Ryan Keller kamen als einzige Söldner regelmässig zum Einsatz, Steve McCarthy fehlte beinahe pausenlos verletzt. Mit dem slowakischen Verteidiger Jan Tabacek erhofft sich das beste Defensivteam nun weitere Stabilität. Für die Musik werden aber auch in den Playoffs andere sorgen.

    Mit Juha-Pekka Hytönen, Oliver Setzinger, Daniel Bang und Colby Genoway führen gleich vier Ausländer die Lausanner Skorerliste an. Zusammen hat das Multikulti-Quartett in 50 Spielen satte 127 Punkte gesammelt und sich damit zum offensiven Kern der Mannschaft herausgebildet. In den Playoffs darf von ihnen erwartet werden, dass sie an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen. Denn: Wer soll gegen den ZSC die Tore machen, wenn nicht sie? Vorteil Lausanne

    Schlüsselspieler

    Roman Wick, Luca Cunti und Robert Nilsson. Sie begeisterten die Zürcher Fans mit herrlichen Kombinationen, schönen Tricks und vielen Toren. Spielen die drei in einer Linie sind sie kaum zu stoppen und bei jedem Shift gefährlich. Die hochtalentierte Equipe wird ergänzt durch die erfahrenen Schweizer Nationalspieler Mathias Seger, Patrick Geering, Severin Blindenbacher, Morris Trachsler und Patrik Bärtschi.

    Herausragende Schweizer Spieler sucht man bei Lausanne vergebens. Kampfgeist, Wille, Durchsetzungsvermögen und Biss sind die Charaktermerkmale der homogenen Truppe. An einem guten Tag können Etienne Froidevaux, Thomas Déruns oder der schussgewaltige Caryl Neuenschwander den Unterschied ausmachen. Hinten sorgen Larry Leeger und John Gobbi für Ruhe und Ordnung. Nicht zuletzt wird die Form von Keeper Cristobal Huet für die Waadtländer von entscheidender Bedeutung sein. Vorteil ZSC

    Special Teams

    Der ZSC stellt mit 41 Überzahltoren und einem Erfolgsquotient von über 20% das beste Powerplay der Liga, musste in Unterzahl aber auch bereits 31 Treffer hinnehmen. Auf der anderen Seite präsentiert sich Lausanne, das sowohl im Box- (28 Gegentreffer) als auch im Powerplay (34 Tore) zum Liga-Durchschnitt gehörte. Unentschieden

    Direktbegegnungen

    Vier Partien, vier Heimsiege. Während die Zürcher zuhause zweimal mit zwei Treffern Abstand gewannen, siegten die Westschweizer vor eigenem Anhand jeweils nur mit einem Tor Differenz. Am 15.11.13 musste in der Patinoire de Malley gar ein Penaltyschiessen entscheiden. Nach Toren steht es kumuliert 12:8 zugunsten der Limmatstädter. Sollte die Serie zur Heimschlacht verkommen, werden die Zürcher die Nase vorn haben. Vorteil ZSC

    Prognose

    Die Lausanner mögen als einfachster Gegner gelten, hier sei aber Vorsicht geboten. Die Ehlers-Truppe ist nämlich womöglich gar der unangenehmste Kontrahent für die Lions, die mit ihrem schönen Spiel gegen den LHC wohl kaum viele Tore erzielen werden. Für den Quali-Sieger könnte das Ganze folglich zur Geduldsserie avancieren. Finden Marc Crawford und seine Mannen offensiv aber die richtigen Wege, sollte die Aufgabe durchaus machbar sein. Gegen das breitbesetzte und qualitativ beste Kader der Liga werden auch die produktiven Ausländer und die couragierte Defensive des LHC nicht ankommen. Qualität setzt sich gegen Struktur durch, der ZSC zieht nach einem 4:2 in den Playoff-Halbfinal ein.

    Heftig..:

    Drama auf Spielerbank
    NHL-Star mit Elektroschocks wiederbelebt!
    Die NHL-Partie zwischen den Dallas Stars und den Columbus Blue Jackets wird im ersten Drittel abgebrochen. Dallas-Stürmer Rich Peverley bricht zusammen und muss wiederbelebt werden.

    In der American-Airlines-Arena in Dallas spielt sich beim NHL-Match zwischen den Dallas Stas und Columbus ein Drama ab. Dallas-Spieler Rich Peverley (31) kehrt nach 6:23 Minuten nach einem Einsatz auf die Bank zurück - und kollabiert!
    Grosse Aufregung auf der Bank. Sofort wird nach einem Rettungsteam geschrien, es geht um Sekunden. Totenstille herrscht im Stadion.
    Der bewusstlose Peverley bekommt Sauerstoff, eine Herzmassage und kommt erst nach einem Elektroschock von einem Defibrillator wieder zu sich.
    Der behandelnde Arzt Dr. Gil Salazar sagt in «USA Today»: «Er konnte mir in der Ambulanz schon wieder sagen, wo er ist und wollte unbedingt zurück ins Spiel.» Peverleys Zustand soll im Spital stabil sein.
    Die NHL-Partie wird abgebrochen, weil sich die Spieler beider Teams nach dem emotionalen Schock nicht mehr konzentrieren können. Der Rest des Matchs soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
    Peverley hatte letzten Herbst das Dallas-Stars-Trainingscamp verpasst, weil er sic wegen Herzrhythmus-Störungen operieren lassen musste. (rib)

    Huras: ''Habe einige Gespräche geführt''

    Der Ex-Ambri-, -ZSC-, -Lugano- und -SCB-Coach Larry Huras könnte nach einem Jahr Pause schon bald wieder an der Eishockey-Bande stehen. "Ich hatte jetzt zwölf Monate Zeit, um meine Batterien wieder aufzufüllen. Jetzt heisst es abwarten, bis ein Trainerstuhl frei wird", vermeldete der 58-Jährige gegenüber der "Ticinonline". der Kanadier würde gerne in die NLA zurückkehren, wird aber auch als Nachfolger von Sean Simpson bei der Schweizer Nati gehandelt. "Ich muss ehrlich sein, ich habe zuletzt einige Gespräche geführt. Nächste Saison könnte ich schon zurück sein", so Huras.

    Bitte bitte gang uf Zug!! Das hetteds verdient! :twisted:

    Ich würde es lieber sehen, dass Wick erst in Lausanne zum Einsatz kommt.
    Denke das erste Spiel zuhause kann man auch ohne Ihn gewinnen.
    Aber für das Auswärtsspiel sehe ich irgendwie schwarz. Wick wäre so etwas wie der Jocker..