Beiträge von Sbornaja

    Bei allem SRF Bashing, finde Suri sehr erfrischend. Man kann von ihm als Spieler halten was man will, schwatzen kann er!

    Fand seine Interviews als Spieler schon meisens gut und bin definitiv kein Suri Fan.

    Viele Berührungspunkte zwischen der Schweiz und Österreich

    Vater Bader wird seinen Sohn "während der WM schon in Ruhe lassen"

    Für die Schweizer Nationalmannschaft kommt es im zweiten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft 2024 zu einem speziellen Aufeinandertreffen.

    Die Nati wird sich mit Österreich messen. Dabei gibt es gleich mehrere Berührungspunkte zwischen den beiden Teams. Bei unseren östlichen Nachbarn laufen zahlreiche Spieler auf, die bereits einmal in ihrer Karriere in der Schweiz gespielt haben, oder es immer noch tun. Weiter besteht das Trainer-Duo der Österreicher aus Roger Bader und Arno Del Curto. Einerseits ist Thierry Bader, der Sohn von Roger Bader, Teil der Schweizer Nationalmannschaft und andererseits haben diverse Schweizer einst unter Arno Del Curto in Davos gespielt, darunter auch Nati-Coach Patrick Fischer, der zwischen 1999 und 2003 beim HCD Captain war.

    Die beiden Nationalmannschaften kennen sich also bestens. Roger Bader meint vor dem Spiel gegenüber SRF Sport: "Als Vater habe ich natürlich grosse Freude, dass er den Sprung in den Kader geschafft hat. Er hat sich das verdient. Ich freue mich für ihn und bin gespannt, ob er zum Einsatz kommt." Weiter fügt Roger Bader an: "Natürlich sprechen Vater und Sohn miteinander. Aber während der WM werde ich ihn schon in Ruhe lassen."

    Vater Bader wird seinen Sohn 'während der WM schon in Ruhe lassen'
    Viele Berührungspunkte zwischen der Schweiz und Österreich
    sport.ch

    Gegen den Gastgeber? Die WM findet in Tschechien statt… Aber wir wissen ja, Mailand oder Madrid…….

    Ich frage mich wo Reto Müller bleibt, der ist doch eigentlich der normale Kommentator für die CH-Spiele… Ansonsten wirklich Schlaftablette, auch heute wieder bei USA-GER. Aber auf dem Deutschen Sender mit diesen Schreihälsen kann man auch nicht wirklich schauen…

    Ostrava, gleicht einem gefühlten Heimspiel hätte ich schreiben sollen…

    Der spezielle Rückblick

    Die ZSC Lions dominierten eine ereignisreiche Saison von A-Z

    Die Eishockey-Saison ist, zumindest auf nationaler Ebene, seit dem letzten Tag des Aprils und dem Meistertitel der ZSC Lions, Geschichte. Für uns stellt sich somit dieselbe Aufgabe wie für die Sportchefs: die Saison Revue passieren lassen. Wir tun dies alphabetisch.

    A wie Andrighetto

    Sven Andrighetto ist in der Schweiz auch dank seiner NHL-Vergangenheit ein grosser Name. Dementsprechend waren die Erwartungen vor der Saison hoch, die er über weite Strecken nicht so ganz erfüllen konnte. Doch dann kamen die Playoffs und Andrighetto drehte auf: 14 Punkte realisierte er und war damit massgeblich beteiligt am Meistertitel.

    B wie Bozon vs. Näkyvä

    Es war der Aufreger in den Viertelfinals. Tim Bozon von Lausanne HC prügelte sich mit dem Davoser Näkyvä. Damit nicht genug: Bozon prügelte auch am Boden noch auf den Finnen ein, kassierte zum Unmut vieler Hockey-Fans nur eine Spielsperre.

    C wie Crawford

    Der ZSC-Meistertrainer, viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

    D wie Dino-Abschiede

    Sie waren jahrelang fester Bestandteil der National League, doch nach dieser Saison ist auch für sie Schluss. Beat Forster, Reto Suri, Andrei Bykov und Simon Bodenmann verkündeten allesamt ihren Rücktritt.

    E wie Entäuschung nach CHL-Hoch

    Die Rapperswil-Jona Lakers schalteten im Achtelfinal der CHL sensationell Adler Mannheim aus, schieden im Viertelfinal trotz Hinspiel-Sieg aber doch noch aus. In der Meisterschaft lief es aber so gar nicht, Rappi verpasste die Playoffs.

    F wie Fernseh-Frust

    Diesen Frust gab es in dieser Saison gleich in doppeltem Sinne. Die Sonntag-Abend-Free-TV-Spiele waren den Stadion-Fans ein Dorn im Auge. Zudem wurden Experten und Moderatoren in den Playoffs bei Verlängerungen in den Feierabend entlassen.

    G wie Goalies

    Das Meisterschaftsfinale wurde schlussendlich durch die Goalies entschieden. Was Simon Hrubec und Connor Hughes boten, war Extraklasse. Wie gut die Goalie-Leistungen im Allgemeinen waren, zeigt, dass Connor Hughes gegen Leonardo Genoni und Reto Berra keine Chance auf ein WM-Aufgebot bekam.

    H wie Hollywood

    Ein eher düsteres Kapitel, mit gleich mehreren Protagonisten. Immer wieder mussten in der National League Strafen wegen "Vortäuschen eines Foulspiels" ausgesprochen werden.

    I wie Internationaler Erfolg

    Rappi schaffte es wie gesagt in den Viertelfinal der CHL. Gar noch weiter brachte es Servette-Genève und holte sich schlussendlich gar den Pokal.

    J wie Julien Sprunger

    Einige Dinos haben diese Saison ihre Karriere beendet. Einer, der noch lange nicht genug hat, ist Julien Sprunger. Er absolvierte in dieser Saison sein 1000. Spiel in der höchsten Schweizer Spielklasse, verlängerte kurz darauf seinen Vertrag bei den Drachen.

    K wie Koller in der Nati-Pause

    Ja, es war wirklich nicht einfach für Fans des Schweizer Eishockeys. Nicht nur, dass die National League pausiert, für die Nati setzte es auf der EHT reihenweise Niederlagen ab.

    L wie Lausanner Marathon-Match

    Unglaubliche 107 Minuten dauerte es, ehe in Spiel 2 der Halbfinal-Serie zwischen Lausanne und Fribourg-Gottéron das entscheidende Tor fiel. Jason Fuchs war der gefeierte Mann.

    M wie Marc und Marcus on top

    Die Gefühlslage bei diesen Spitzenpositionen dürfte wohl unterschiedlicher nicht sein. Marc Marchon ist der Mann mit den meisten Strafminuten in der Regular Season, er wurde zwischenzeitlich für ein "Vergehen an einem Schiedsrichter" gesperrt. Besser lief es dem Schweden Marcus Sörensen. Er schloss die Saison mit 63 Punkten als Topscorer ab.

    Marcus Sörensen trug den Topscorerhelm und das Flammenshirt so lange, dass die Gottéron-Fans zu Beginn der Playoffs selbst nicht wussten, wer denn ihre Nummer 9 ist.

    N wie NHL-Draft-Prospects

    In der National League tummeln gleich mehrere vielversprechende Jungspunde herum. Grösster Name dabei ist natürlich Leon Muggli, bei dem mittlerweile auch ein Erstrunden-Pick nicht mehr erstaunen würde.

    O wie Ohne Titel

    Es sollte wieder nicht sein. Seit der Einführung der Playoffs hat Lausanne noch keinen Titel gewonnen, einen Hockey-Titel konnte man in der "Olympischen Hauptstadt" zuletzt 1911 feiern, damals noch unter dem Namen CP Lausanne. Besser sieht es auch in der Saanestadt nicht aus. Trotz grossen Ambitionen gelang es auch Gottéron einmal mehr nicht, sich den Titel zu sichern.

    P wie Pilut

    Er ist der Dauerbrenner der Liga. Inklusive Playoffs stand der Schwede 1545:51 Minuten auf dem Eis. Dabei profitierte er auch von der Marathon-Partie, in welcher er 45:28 Minuten absolvierte. In der Regular Season war übrigens Ramon Untersander der Spieler mit der meisten Eiszeit.

    Q wie Quali-Farce

    Die Liga-Qualifikation fand dieses Jahr nicht statt. Ja, nicht einmal die Playouts zwischen Ajoie und Kloten wurden gespielt, da bereits zuvor klar war, dass weder der EHC Olten, noch der EHC Visp aufsteigen können. Sie wären die einzigen beiden Teams gewesen, die zum Aufstieg lizenziert gewesen wären.

    R wie Raffl

    Er war eine der prägenden Figuren in den Playoffs. Der Österreicher verpasste einen Grossteil der Regular Season, zeigte in den Playoffs aber mit seiner aggressiven Art, wie wichtig er für eine Mannschaft sein kann.

    S wie Spengler-Cup-Hoch

    Während Rappi andersweitig Erfolg hatte, in der Liga aber abfiel, konnte der HC Davos den Schwung des Triumphs am Spengler Cup gleich mitnehmen. In den fünf Spielen nach dem Spengler Cup mussten die Bündner nur einmal als Verlierer vom Eis.

    T wie Thürkauf

    Calvin Thürkauf bewies allen Kritikern, dass er einer der besten Schweizer Hockeyspieler ist. Hatte er in der vergangenen Saison noch eher Mühe, begeisterte er in dieser Saison mit 60 Scorerpunkten und wurde zum besten Schweizer Scorer.

    U wie Unsterblich

    Frage: Müssen wir mehr sagen als den Namen von Andres Ambühl? Wir tun es mit einer Zahl: Es war seine 23. Saison in der höchsten Schweizer Liga.

    V wie Verteidiger in der Offensive

    Nicht nur die Stürmer sammelten fleissig Punkte, auch die Verteidiger machten sich in der Offensive bemerkbar. Allen voran Ryan Gunderson, der über die gesamte Saison gleich an 47 Toren beteiligt war und in der Regular Season 39 Punkte sammelte. Jesse Virtanen seinerseits schoss mit 13 Toren die meisten aller Verteidiger.

    W wie Waadtländer Fans

    Die Lausanne Fans machten sich innert weniger Wochen Freunde und Feinde. Erst waren da die Ausschreitungen nach dem Marathon-Spiel gegen Fribourg. Im Final dann zeigten sie sich von ihrer besten Seite und sorgten für eine elektrifizierende Stimmung. Zudem warteten sie nach dem verlorenen Meistertitel bis weit in die Nacht auf ihre Mannschaft.

    X wie die römische Zahl X

    Zehn Meistertitel haben die ZSC Lions nun dank dem neusten Triumph. Damit entledigen sie sich dem Stand als ex aequo Dritter in der ewigen Rangliste und hängten den EHC Arosa ab. Mehr Titel haben nur der SC Bern (16) und Rekordmeister Davos (31).

    Y wie Youngsters

    Sie wurden teilweise schon erwähnt bei den NHL-Draft-Prospects. Der wohl auffälligste Youngster aber durfte Ende Saison den Meisterpokal in den Händen halten. Vinzenz Rohrer überraschte mit seinem Kampfgeist und seiner Spielintelligenz alle.


    Z wie ZSC

    Die Zürcher sind Meister, einer der verdientesten Meister der letzten Jahre. Nur wenige Runden war man zu Meisterschaftsbeginn noch hinter Fribourg. Ab dem Zeitpunkt, als die Zürcher die Saanestädter als Leader abgelöst haben, zogen sie ihr Ding durch und wurden wie erwartet Schweizer Meister.

    Ääh weiss garnicht wo anfangen bei deinem gelaber, aber,

    1. bleib ich dabei, letztes Jahr klar vercoacht und ich denke es wird auch dieses Jahr nicht gegen die Deutschen reichen. Warum sollte man NICHT mit den Deutschen rechnen? Biss haben sie bereits im 1. Game gezeigt, dies gegen den Gastgeber, da hatten sie zumindest immef eine Antwort parat.

    ABER ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

    2. bin ich voll bei dir, Leutschenbach ist lachhaft, hab das mit meinen Kumpels auch besprochen und bemängelt.
    Es hat praktisch keiner richtig Drive und alle sind inetwa die gleichen Schlaftabletten die Hockey für die Ü60 Fraktion moderieren, die 1-3x pro Jahr beim SpenglerCup und der WM kurz reinschalten. Einfach langweilig. Furreg ist noch das Highlight und das Studio hab ich mir nach 2min geschenkt…

    Morgen kommt dann König Fussball mit YB - Lugano auf SRF2

    3. Pro7Maxx überträgt auch noch Spiele und da moderieren Rick und Goldie glaube ich zusammen. Dort läuft altuell SWE -USA zur Zeit.

    SVK -GER war dann ein geiles Spiel… Holy Moly ging das zur Sache dort!

    Geil geil geil!

    Leider mit dem falschen Sieger und einem phasenweise überragende Grubauer von den Deutschen resp. den Kraken!

    Mit den Deutschen muss man wieder rechnen!

    Und was Slavkovsky gezeigt hat war auch Top. Stand am Schluss permanent auf dem Eis und wurde immer stärker.


    Bitte mehr von diesen Spielen an dieser WM!

    Das waren Klassenunterschiede im Vergleich zum Schweizer Spiel.
    Nun gut, die Schweiz hat Spiel 1 gewonnen, darauf kann man aufbauen. In Spiel 2 wartet dann Schweiz 2 mit Rohrer, Baumgartner, Wolf, Zwerger und Arno und Bader an der Bande.

    Fischer über zwei seiner WM-Debütanten

    Die auf Jung und Bader gefallene Entscheidung erklärt

    Patrick Fischer hat am Montag den Kader für die Eishockey-WM bekannt gegeben, wobei es zu einigen Überraschung kam. Trotzdem ist er überzeugt von den Spielern, welche er aufgeboten hat.

    "Definitiv eine sehr erfahrene Mannschaft, sehr robust. Ich glaube, wir haben hinten eine sehr robuste Mannschaft. Auch vorne sind alle vier Linien sicher offensiv gefährlich und auch defensiv sattelfest. Ein gutes Gefühl mit dieser Mannschaft", sagt er beim SRF über die Mannschaft, welche in Tschechien um die WM-Medaillen kämpfen will.

    Eine der Überraschungen war im Aufgebot Sven Jung. Nicht aufgrund dessen Leistungen, sondern da man eigentlich eher Dominik Egli erwartet hätte, der ab kommender Saison in Schweden spielt. Zu dieser Entscheidung sagt Fischer: "Es gibt immer Überraschungen bei uns, bei denen sich die Leute wirklich empfehlen und sie haben beide eine unglaublich gute Vorbereitung gespielt, waren fokussiert, haben das umgesetzt, was man von ihnen verlangt hat."

    Jung habe den Coaching-Staff dabei mit seiner Kampfkraft, der Zweikampfstärke, der Härte und dank der Tatsache, dass er ein guter Läufer ist, überzeugt. Neben Jung wird auch Thierry Bader zu seinem WM-Debüt kommen, auch über ihn ist der 48-Jährige überzeugt: "Thierry (Bader, Anm.d.Red.) war von Beginn weg sehr fokussiert, hat seine Rolle sehr gut ausgeübt. Wir wissen, dass er sehr ein schlauer Spieler ist, schon mit Bern sehr starke Playoffs gespielt und hat dieses Vertrauen mitgenommen. Er kann Center spielen, Flügel, Powerplay, PK, darum ist er sicher auch ein guter Joker. Er wird in dieser Rolle sein."

    Die auf Jung und Bader gefallene Entscheidung erklärt
    Fischer über zwei seiner WM-Debütanten
    sport.ch

    Sprach-Quiz zur Eishockey-WM- Tschechisch für Anfänger: Wie viele Begriffe erraten Sie?

    Am 10. Mai geht's los mit der WM 2024 in Prag und Ostrava. Höchste Zeit, Ihr tschechisches Eishockey-Vokabular zu boosten.

    Gestern, 13:19 Uhr

    Sprach-Quiz zur Eishockey-WM

    Der nationale Meister in der Schweiz ist gefunden, bald startet die Suche nach dem Weltmeister. Am 10. Mai geht's los mit der WM in Prag und Ostrava. Höchste Zeit, Ihr tschechisches Eishockey-Vokabular zu boosten. Legen Sie los mit dem Sprach-Quiz!

    Start

    Sprach-Quiz zur Eishockey-WM - Tschechisch für Anfänger: Wie viele Begriffe erraten Sie?
    Am 10. Mai geht's los mit der WM in Prag und Ostrava. Höchste Zeit, Ihr tschechisches Eishockey-Vokabular zu boosten.
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    WM-Neuling Ken Jäger- Verdiente Premiere als Trost nach der grossen Enttäuschung

    Mit starken Leistungen in den Playoffs spielte sich Lausanne-Center Ken Jäger ins Schweizer WM-Aufgebot.

    Gestern, 18:19 Uhr

    Als Nationaltrainer Patrick Fischer am Montag sein vorläufiges Kader für die WM in Tschechien bekannt gab, gehörte er zu den grössten Überraschungen: Ken Jäger. Für den 25-jährigen Bündner, der mit Lausanne den Meistertitel in einer packenden Finalserie gegen die ZSC Lions nur knapp verpasst hat, ist es die erste Teilnahme an einer WM.

    Seine Premiere an Titelkämpfen verdiente sich Jäger mit starken Leistungen vor allem in den Playoffs. Für Fischer fiel weniger die immerhin beachtliche Ausbeute von 8 Skorerpunkten (1 Tor und 7 Assists in 19 Spielen) des Centers ins Gewicht. Vielmehr waren es andere Qualitäten, die diesem das WM-Ticket einbrachten.

    Massgeblicher Anteil an Lausannes Lauf

    Zusammen mit dem früheren NHL-Stürmer Michael Raffl und Tim Bozon gelang es Jäger oft, die gegnerischen Toplinien an deren Entfaltung zu hindern. In der umkämpften und erst im 7. Spiel entschiedenen Viertelfinal-Serie gegen den HC Davos zermürbten Jäger und Co. den HCD-Paradeblock mit Enzo Corvi, Matej Stransky und Valentin Nussbaumer. Im Final biss sich das hochkarätige ZSC-Trio Denis Malgin, Sven Andrighetto und Rudolfs Balcers immer wieder die Zähne an ihnen aus.

    Ken Jäger: «Grosse Freude, dann gepackt und los ging's»


    01:08

    Video

    Ken Jäger: «Grosse Freude, dann gepackt und los ging's»

    Aus Sport-Clip vom 07.05.2024.

    abspielen. Laufzeit 1 Minute 8 Sekunden.

    Zum Titel hat es Jäger und Lausanne am Ende trotzdem nicht gereicht. Dem verpassten Meistertitel trauert der gebürtige Davoser, der über einen Umweg nach Schweden 2020 zu den Waadtländern stiess, auch im Kreise der Nati noch nach: «Es ist sehr schade, dass wir verloren haben. Wir hätten sicher die Chance gehabt, den Kübel zu holen.»

    Zitat

    Irgendwie hofft man immer, dass man an die WM kann. Ich habe mich unglaublich gefreut und gleich angefangen zu packen.

    Der Trost in Form eines ersten WM-Aufgebots kam nach der grossen Enttäuschung gerade richtig: «Wenn man dann an die WM kann, ist man mental schnell wieder bereit», so Jäger. Mit einer Teilnahme an den Titelkämpfen habe er allerdings nicht unbedingt gerechnet, aber «irgendwie hofft man immer, dass man an die WM kann. Ich habe mich unglaublich gefreut und gleich angefangen zu packen».

    In Tschechien will Jäger nun das Vertrauen, das Coach Fischer in ihn hat, zurückzahlen und mit weiteren starken Leistungen seinen Teil zu einem erfolgreichen Turnier der Schweizer Nati beitragen. Vielleicht kann er seine gute Saison ja doch noch krönen, zum Beispiel mit einer WM-Medaille.

    WM-Neuling Ken Jäger - Verdiente Premiere als Trost nach der grossen Enttäuschung
    Mit starken Leistungen in den Playoffs spielte sich Lausanne-Center Ken Jäger ins Schweizer WM-Aufgebot.
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    Spielorte, Modus, Teilnehmer- Das müssen Sie zur Eishockey-WM 2024 wissen

    Am Freitag fällt der Startschuss zur Eishockey-WM in Tschechien. Hier gibt's die wichtigsten Informationen zum Turnier.

    Gestern, 13:19 Uhr

    Bleibt die WM-Trophäe in kanadischen Händen?Die «Ahornblätter» steigen als Titelverteidiger in die WM 2024. Im Vorjahr setzte sich Kanada im Final gegen Deutschland durch.IMAGO IMAGES/JOEL MARKLUND

    Wann und wo steigt die Eishockey-WM 2024?

    Das jährlich stattfindende Turnier findet in diesem Jahr vom 10. bis 26. Mai statt. Gastgeber ist Tschechien. Die Vorrunden-Partien der Gruppe A mit der Schweiz werden in Prag absolviert, jene der Gruppe B knapp 300 Kilometer weiter östlich in Ostrava.

    Welche Nationen sind mit dabei?

    GRUPPE AGRUPPE B
    ÖsterreichFrankreich
    KanadaDeutschland
    TschechienKasachstan
    DänemarkLettland
    FinnlandPolen
    GrossbritannienSlowakei
    NorwegenSchweden
    SchweizUSA

    Im dritten Jahr in Folge wurden Russland und Belarus aufgrund des Konfliktes in der Ukraine von der WM-Teilnahme ausgeschlossen. Neu mit dabei sind im Vergleich zum Vorjahr die beiden Aufsteiger aus der Division I, Grossbritannien und Polen. Ungarn und Slowenien stiegen 2023 ab. Titelverteidiger ist Kanada.

    Archiv: Kanada triumphiert 2023 im Final gegen Deutschland


    06:13

    Video

    Archiv: Kanada triumphiert 2023 im Final gegen Deutschland

    Aus Sport-Clip vom 28.05.2023.

    abspielen. Laufzeit 6 Minuten 13 Sekunden.

    In welchen Stadien wird gespielt?

    O2 Arena, Prag

    1 / 2

    Legende:O2 Arena, PragDas Stadion feierte an der Eishockey-WM 2004 seine Feuertaufe. Seither wurden in der Mehrzweckhalle diverse Grossanlässe durchgeführt. Ende 2021 fand z.B. das Finalturnier des Billie Jean King Cup hier statt. Die O2 Arena hat Platz für 17'000 Zuschauer.IMAGO/CTK PHOTO

    Ostravar Arena, Ostrava

    2 / 2

    Legende:Ostravar Arena, OstravaDas Stadion ist die Heimstätte des HC Vitkovice, der es in der abgelaufenen Champions-Hockey-League-Kampagne bis in den Halbfinal schaffte. Bereits 2015 wurden in der Ostravar Arena WM-Spiele ausgetragen. Die Halle fasst gut 10'000 Zuschauer.IMAGO/CTK PHOTO

    Nächstes Bild

    Wie sieht der Spielplan der Schweiz aus?

    Die Nati bestreitet sämtliche Vorrundenpartien in Prag. Zwei Viertelfinals finden in Ostrava statt. Bei einer allfälligen Schweizer Viertelfinal-Qualifikation ist je nach Konstellation ein Abstecher nach Ostrava nötig. Ab den Halbfinals wird ausschliesslich in Prag gespielt.

    Der Spielplan der Schweiz an der WM 2024

    DATUMTEAM 1TEAM 2
    10. Mai, 16:20 UhrSchweizNorwegen
    12. Mai, 20:20 UhrÖsterreichSchweiz
    13. Mai, 20:20 UhrSchweizTschechien
    15. Mai, 20:20 UhrSchweizGrossbritannien
    18. Mai, 12:20 UhrDänemarkSchweiz
    19. Mai, 20:20 UhrSchweizKanada
    21. Mai, 20:20 UhrFinnlandSchweiz

    Wie funktioniert der Modus?

    In den jeweiligen 8er Gruppen spielt jeder einmal gegen jeden. Die Top 4 jeder Gruppe erreichen die Viertelfinals. In der Runde der letzten 8 kommt es zu folgenden Paarungen:

    Sieger Gruppe AVierter Gruppe B
    Zweiter Gruppe BDritter Gruppe A
    Sieger Gruppe BVierter Gruppe A
    Zweiter Gruppe ADritter Gruppe B

    In den Halbfinals duelliert sich das bestverbliebene Team aus der Vorrunde mit der letztplatzierten Mannschaft, die weiteren zwei Halbfinalisten machen das zweite Final-Ticket unter sich aus.

    SRF info, Sportlive, 05.05.2024, 15:45 Uhr; mlo

    Spielorte, Modus, Teilnehmer - Das müssen Sie zur Eishockey-WM 2024 wissen
    Am Freitag fällt der Startschuss zur Eishockey-WM in Tschechien. Hier gibt's die wichtigsten Informationen zum Turnier.
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    Vier Tage vor der WM

    Fischer ist von schwierigen Entscheidungen überzeugt und spricht über Josi

    Beim WM-Kader der Schweiz für die am Freitag beginnende Hockey-WM in Tschechien überraschte auf der Liste das Nichterscheinen von Roman Josi. Nati-Trainer Patrick Fischer sprach beim SRFüber ihn, aber auch schwierige Entscheidungen und die Goalie-Frage.

    Zitat

    "Wir kennen die Geschichte von Roman. Er ist unser absolute Superstar, auch in Nashville und auch in Kopenhagen damals. Nach zwei Runden stieg er ins Flugzeug und spielt für die Schweiz. Auch jetzt: er will, aber wir warten noch auf zwei, drei Details. Man kann noch nichts definitiv sagen, aber wir hoffen natürlich alle, dass Josi noch kommt."

    Patrick Fischer über Roman Josi, SRF am 7.5.2024

    Die Entscheidungen bei einer Kaderzusammenstellung seien immer schwierig, aber man habe ein gutes Gefühl dabei, ist positiv eingestellt. Einer dieser harteren Entscheide sei auch die Nicht-Nomination von Tanner Richard gewesen, für den die Situation schwierig sei. Nachdem er letzte Saison noch wichtiger Bestandteil der Genfer Meistermannschaft war, wurde er dieses Jahr durch Verletzungen ein wenig gestoppt. Zudem habe er viel Zeit mit der Nationalmannschaft verpasst, nachdem er Vater wurde. Ken Jäger sei hingegen fit und flexibel einsetzbar. Von ihm verspricht sich Fischer eine grosse Zukunft.

    Nicht weniger schwer dürfte es Fischer gefallen sein, Connor Hughes nicht an die WM mitzunehmen. Dazu sagt er jedoch, dass von Beginn weg der Plan war, das Goalie-Trio aus der Vorbereitung mit zur WM zu nehmen, wenn diese denn überzeugen können. Fischer freut sich über die Entwicklung von Hughes und dessen Leistungen in den Playoffs, meint aber, dass diese Playoffs eher ein Nachteil für ihn waren, da er halt nicht bei der Nati sein konnte.

    Fischer hat sich 2023 ganz klar verzockt und zwar auf derTorhüterposition, als er gegen Deutschland auf Robert Mayer setzte, anstatt auf Genoni und genau das werfe ich ihm vor!!

    Gegen Deutschland mit Robert Mayer, what a fucking Joke!!! Jeder, aber wirklich jeder wusste, dass das nicht gut kommt!
    Genau so kam es dann auch raus, gute anfangs Druckphase der Schweiz und dann der 1.? oder 2. Schuss der Deutschen kullert mal wieder beim Lottergoali rein…. Danach kam die Verunsicherung ins ganze Team, der Drive aus der Vorrunde war wie weggeblasen und es kam wie es kommen musste.

    Ende der Geschichte!

    Dies war nicht der einzige fragwürdige Entscheid an der WM 2023 von Fischer.

    Fischer war in Gedanken schon im Halbfinal, hat aber vergessen, dass man die Deutschen erst aus dem Weg arbeiten muss!

    Klassisch verzockt! 100% der Fehler von Fischer und dazu stehe ich auch noch 1 Jahr danach!

    Pyro auch drinnen fand ich eigentlich noch easy, man könnte über die Menge diskutieren.
    Aber als die 4 Arschlöcher mit den Rauchfackeln aufgetreten sind und sich darauf einen abgewichst haben…., in einer HALLE?
    Fuck in einer Halle Rauchfakeln, REALY?
    Ich hoffe ihr kommt auf eine 15 jährige Warteliste!

    Der Rauch der Pyro wäre halb so wild gewesen und dann kamen die vier Helden…


    DANACH war dieser bessendd Rauch der ewig nicht abzog, der kam NICHT (ider nur wenig) von den Pyros.

    Selten dämlich, schwarzer / grauer Rauch in einer Halle, junge junge :kopfschlag:

    Ich kanns immer noch nicht glauben.

    keine Ahnung obs schon gepostet wurde, egal es liest sich auch bei einem 2. mal immer noch gut.


    Von Hrubec über Weber bis Malgin

    Acht Schlüsselspieler auf dem Weg zum 10. Meistertitel

    Wozu schon 2022 nur noch ein einzelner Schritt gefehlt hat, ist jetzt Realität. Die ZSC Lions sind zum zehnten Mal Schweizer Eishockeymeister! Auch wenn immer eine ganze Mannschaft für einen solchen Triumph notwendig ist, einzelne Spieler aus dem Kollektiv sind dann eben doch noch etwas wichtiger. Es folgen daher die acht Meistermacher aus dem ZSC-Kader.

    Der Hexer: Simon Hrubec (G)

    2019 krönte sich Simon Hrubec mit dem HC Ocelari Trinec zum Champion der Czech Extraliga, 2021 folgte mit Avangard Omsk der Gagarin Cup, sprich der Meistertitel in der KHL. Es ist also bereits der dritte grosse Meistertitel für den Tschechen, der sich über die ganze Saison als äusserst zuverlässiger Rückhalt bewiesen hat. Dass in der Finalserie nach Spiel vier ein Aufschrei durch die Hockeyfans des Landes gegangen ist, als Hrubec für einmal bei den Gegentreffern keine gute Figur abgegeben hatte, unterstreicht, wie selbstverständlich herausragende Leistungen des 32-Jährigen bereits geworden sind. Dreimal kam es seit der Ausländer-Reform im Finale zu einem Duell zwischen einem Schweizer und einem ausländischen Torhüter, Hrubec ist der erste Importkeeper, der sich hat durchsetzen können. Die ZSC Lions sind aber nicht trotz, sondern wegen Hrubec zum zehnten Mal Schweizer Meister.

    Der Fels in der Brandung: Yannick Weber (D)

    541 NHL-Spiele an Erfahrung brachte Yannick Weber 2021 zu den ZSC Lions bei seiner Rückkehr in die Schweiz mit. Der robuste Abwehrspieler ist ein Fels in der Brandung, der dem jeweiligen ZSC-Schlussmann die Arbeit sehr häufig deutlich vereinfacht. Der 35-Jährige ist ein Dauerbrenner, in der letzten Spielzeit hat er keine einzige Partie verpasst. Auch heuer wäre Weber auf Kurs gewesen, doch dann kam dieses verflixte fünfte Finalspiel. Schon nach wenigen Minuten musste Weber vom Eis, ausgerechnet auf den letzten Schritten zum Titel fehlte er seinen Teamkollegen. Das ändert aber definitiv nichts daran, dass Weber auf dem Weg zum Meistertitel ein ganz entscheidender Faktor gewesen ist. Dafür sprechen auch seine acht Playoff-Scorerpunkte und seine Plus-Minus-Bilanz in den Playoffs von Plus-Zwölf. Die Vertragsverlängerung im Oktober ist ein wahrer Glücksfall.

    Der finnische Unterschied zu 2022: Mikko Lehtonen (D)

    Während Weber bei der letzten Finalserie 2022 schon mit von der Partie war, ist es für den Finnen Mikko Lehtonen erst die zweite Saison mit dem Zett. Mit den Titeln als zweifacher Weltmeister, Olympiasieger und schwedischer Meister hat sich Lehtonen bereits vor dieser Saison schmücken dürfen, nun ist er also auch noch Schweizer Meister. Wer sowohl in der Regular Season als auch den Playoffs im Team des Champions die meiste Eiszeit vorweisen kann, gehört definitiv zu den Meistermachern. In der Spielauslösung hat Lehtonen eine zentrale Rolle eingenommen, damit sind auch die 26 Assists in der Regular Season zu erklären. Lehtonen war über die Saison gesehen so wichtig, dass wir ihn in dieser Auflistung Dean Kukan und auch Captain Patrick Geering vorziehen. Im Vergleich zum Team 2021/22 war er definitiv ein Unterschiedsspieler. 93 Schüsse blockte er während der gesamten Saison, auch nicht gerade typisch für einen Import-Verteidiger seines Kalibers.

    Der Rückkehrer 2.0: Denis Malgin (C/W)

    Es ist, als ob er nicht nochmals weg gewesen wäre. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz hatten die ZSC-Fans ihren Denis Malgin 2021 endlich wieder zurück. Es war ausgesprochen schwierig, den Offensivspieler 2020/21 im Trikot des Lausanne HC jubeln zu sehen. Doch das Problem war die Art und Weise, wie Malgin zurück war. Schlichtweg überragend sammelte er in der Vizemeistersaison schon in der Regular Season 52 Scorerpunkte, in den Playoffs lieferte er 18 weitere Torbeteiligungen. Erneut zog es ihn nach Nordamerika. Beinahe wäre der 27-jährige Stürmer nach seiner zweiten Rückkehr an die Werte seiner letzten ZSC-Saison herangekommen. Dass er letzte Spielzeit nicht da war, merkte man Malgin nicht an, die Automatismen haben sofort gepasst und dennoch vermochte er sich im Saisonverlauf immer weiter zu steigern. Die zwei Abstecher in die NHL waren lehrreich, sie haben Malgin zu einem Meisterspieler reifen lassen. Ausgerechnet in der Belle musste er nach dem Startdrittel verletzt vom Eis, schliesslich aber doch mit einem Happy End auch für Malgin.

    Er macht den ZSC ein ganzes Level stärker: Rückkehrer Denis Malgin ist ein steter Gefahrenherd aus Sicht der Gegner, auch wenn er die letzten 40 Minuten der Saison nur noch von der Bank aus helfen konnte.

    Der Neuerfundene: Sven Andrighetto (W/C)

    Es war anfänglich eine schwierige Saison für Andrighetto, erst Mitte Oktober konnte er ins Spielgeschehen eingreifen. Im Vergleich zu den letzten Saisons legte der WM-Silbermedaillengewinner deutlich mehr Disziplin an den Tag, er reduzierte die Zeit auf der Strafbank bemerkbar und das ohne die Wege zu scheuen, die schmerzen können.Andrighetto ist selbst weit weniger torgefährlich, als er es direkt nach seiner Rückkehr aus der KHL in die National League war. Der mittlerweile 31-Jährige hat sich aber in seiner Rolle weiterentwickelt. Er ist zu einem Spieler geworden, der seine Linienkollegen stärker macht. Den Abwehrspieler zu binden und so Schussmöglichkeiten zu erarbeiten, als selbst in den Abschluss zu gehen - teilweise ein undankbar, aber umso wertvollerer Job. Und gleichwohl weiss jeder NL-Verteidiger, Andrighetto darf man dennoch nicht schiessen lassen.

    Der Spätzünder: Derek Grant (C/W)

    Die ZSC Lions haben im letzten Sommer die Importplätze in der Offensive neu besetzt. Derek Grant vertritt die neuen Importstürmer in dieser Zusammenstellung der acht Zürcher Meistermacher. In der Regular Season mussten die ZSC-Imports anderen den Platz im Scheinwerferlicht überlassen. Auf einen Marcus Sörensen fehlten Grant ganze 24 Scorerpunkte, Jesper Frödén war nur eine Torbeteiligung näher dran. Mit neun Treffern ist der Kanadier in den Playoffs aber schlichtweg überragend. Gemeinsam mit Malgin ist Grant mit je drei Gamewinnern in der Post Season matchentscheidend. Je ein Hattrick gegen Biel und Zug waren schlichtweg beeindruckend. Die Verpflichtung des 34-jährigen Stürmers hat sich definitiv gelohnt, spätestens in den Playoffs konnte er zeigen, was von einem Neuzugang aus der NHL erwartet werden darf.

    Der neue Liebling der Fans: Vinzenz Rohrer (C/RW)

    Wenn vor der Saison über die Jungen bei den ZSC Lions gesprochen wurde, fiel vor allem ein Name, jener von Daniil Ustinkov, der im nächsten NHL-Draft wohl in den ersten drei Runden gezogen werden dürfte. Es hat allerdings ein anderer Youngster das Herz der ZSC-Fans im Sturm erobert. Für Vinzenz Rohrer ist es die erste Spielzeit im Profi-Eishockey.Nach zwei Jahren in der OHL kehrte er im Sommer in die Organisation der Lions zurück. Kein einziges Spiel für die GCK Lions hat der 19-Jährige in dieser Saison absolviert, es spricht für die Qualitäten des Österreichers. Natürlich, bei 19 Scorerpunkten in der Regular Season besteht noch Luft nach oben, aber Rohrer hat die Erwartungen an ihn bei weitem übertroffen. Wie ein Routinier ist es ihm zudem gelungen, in den Playoffs nochmals zuzusetzen. Boxplay spielt er und auch bei wichtigen Bullys vertraut ihm Marc Crawford. Der 3rd-Round-Pick der Montréal Canadiens aus dem Jahr 2022 bringt alles mit, um sich zu einem Top-Stürmer der Liga zu entwickeln.

    Der Unscheinbare: Justin Sigrist (C/LW)

    Um Meister zu werden, ist eine ganze Mannschaft notwendig, zwei starke Linien reichen nicht aus. Daher macht in diesem Artikel der Center der vierten Zürcher Angriffsformation den Abschluss. Justin Sigrist hat diese nicht zu unterschätzende Position inne. Der 25-Jährige hat aus seiner Situation das Maximum herausgeholt. Gerade in den Playoffs ist es ihm mit seinen Linienkollegen immer wieder gelungen, auch gegen die Top-Formationen der Konkurrenz die Scheibe in der Offensivzone zu fixieren und so den eigenen Teamkollegen auch die nötigen Verschnaufpausen zu verschaffen. Ausgerechnet im Finale avancierte Sigrist, dessen Tore in der Regular Season sich an einer Hand abzählen lassen, zum Torjäger. Sein 4:2 versetzte er dem Lausanne HC im Spiel drei den entscheidenden Stoss. In Spiel fünf durfte er per Empty Netter eine weitere starke Leistung krönen. Sigrist - ein weiterer ZSC-Zögling unter den Meistermachern.

    sport.ch

    Der Trainer als entscheidende Figur

    Ward führte Lausanne aus dem Chaos heraus hin zum Königsherausforderer

    Dem LHC hat ein Sieg gefehlt und er wäre erstmals in der Geschichte Schweizer Meister geworden. Baumeister des Erfolgs ist zweifelsohne Geoff Ward. Er führte Lausanne vom Chaos ins Scheinwerferlicht des Playoff-Finals.

    Von den Trainern und Captains der Vereine wurde Geoff Ward nach dem Ende der Regular Season zum Trainer des Jahres gewählt. In den Playoffs hat Ward eindrücklich aufgezeigt, dass die Wahl seine Richtigkeit aufweist. Kaum jemand hätte es für möglich gehalten, dass in Lausanne tatsächlich Ruhe einkehrt, die am Ende gar um ein Haar mit dem Meistertitel gekrönt wird. Grund genug, Geoff Ward und seine Verdienste für den Verein etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

    Geld allein schiesst keine Tore

    Eine Meistermannschaft kostet Geld. Das wissen die kleinen Vereine der National League nur zu gut. Geld für eine Meistermannschaft haben in der Schweiz aber dennoch einige Clubs. Dazu gehört Lausanne seit Jahren. Misswirtschaft, chaotische Transferpläne, überteuerte Spieler und stetige Wechsel in der sportlichen Führung haben das Geld aber in Luft aufgelöst - ohne sportlichen Erfolg. Erst in dieser Saison ist Lausanne, lange ohne grosse öffentliche Wahrnehmung, zu einer Spitzenmannschaft gereift. Konstant haben die Löwen ihre Leistungen abgerufen und dann in den Playoffs vollständig zur Entfaltung gebracht.

    Die erste Playoff-Serie gegen den HC Davos war deutlicher, als es das 4:3 am Ende vermuten lässt. Nur ein herausragender Sandro Aeschlimann hat die Bündner sieben Spiele lang in der Serie gehalten. Während Halbfinal-Gegner Fribourg gegen Lugano erstaunliche Mühe aufgewiesen hat, schien Lausanne bereits da stabiler. Diese Tendenz hat sich dann im Duell der Romands bestätigt. Fribourg hat zwar Spiel "Eins" für sich entscheiden können, aber spätestens nach der Monsterverlängerung im zweiten Duell das Nachsehen gehabt. Trainer Geoff Ward hat Christian Dubé ausgecoacht und damit das Klischee des schlecht performenden Fribourgs in den Playoffs einmal mehr untermauert.




    Die ZSC Lions sind in diesem Jahr das Mass aller Dinge im Schweizer Eishockey, so lautete der Grundtenor vor dem Playoff-Finale. Ein Finale auf Augenhöhe schien im Vorfeld der letzten Serie des Jahres unmöglich. Dennoch hat Lausanne den Zürchern mit qualitativ schlechteren Spielern eindrücklich die Stirn geboten.Das ist dem Trainer hoch anzurechnen. Lausanne war taktisch stets hervorragend eingestellt und liess sich so auch nicht vom haushohen Favoriten einfach überfahren. Damit ist Lausanne auf der Landkarte der grossen Clubs der National League angekommen.

    Schweizer Eishockey war unbekanntes Terrain

    Der 62-jährige Geoff Ward hat seine Trainerkarriere bereits 1988 lanciert. Seine Karriere führte ihn bis in die NHL. Als Assistenztrainer gewann Ward 2011 die wichtigste Trophäe des Eishockeys. Mit den Boston Bruins gewann der heutige Lausanne-Trainer den Stanley Cup. Bis zu seinem Engagement in der Westschweiz kannte Geoff Ward das Schweizer Eishockey aber nur aus der Ferne.

    Immerhin wussten die Verantwortlichen in Lausanne, dass Ward auch im deutschsprachigen Raum funktionieren kann. Das wird durch seinen Gewinn der deutschen Meisterschaft mit Adler Mannheim unterstrichen. Trotzdem ist die Anstellung des Kanadiers ein Wagnis geblieben. Er kannte die Liga nicht und war in seiner Karriere vermehrt Assistenztrainer und nicht Headcoach. Das Wagnis hat sich am Ende aber als Win-Win-Situation entpuppt.

    Um Geoff Wards Leistungen zu verstehen, muss ein Blick darauf geworden werden, wo Lausanne stand, als Ward das Zepter übernahm. Auf einen siebten Platz mit einem Playoff-Out im Viertelfinale 2022 folgte die Saison 2022/2023. In diese startete der LHC schlecht. John Fust musste seinen Platz für Geoff Ward räumen und auch ein Schlussspurt der Lausanner reichte nicht mehr, um dem vorzeitigen Saisonende als Elfter zu entkommen.

    Der Standort Lausanne schien verhext und trotz grossen finanzieller Aufwendungen nicht zu sportlichen Erfolgen in der Lage. Diese These hat Ward mit einem beeindruckenden dritten Platz in der Qualifikation bereits widerlegt und mit dem Playoff-Lauf noch einmal eindrücklich bekräftigt. In den kommenden Jahren wird Lausanne auf alle Fälle nicht mehr so schnell unterschätzt werden.


    Die Schweizer Fans vergessen immer das alle anderen Nationen auch NHL Spieler haben, die meisten mehr als die Schweiz.

    Wir sind nur die Nummer 8 in der NHL. Da die Russen nicht an die WM kommen sind also 6 Teams vor uns, und die Deutschen hinter uns mit zwei Spielern weniger.

    Kanada könnte 20 (!) Teams stellen und wurde letztes Jahr mit einer C oder D Truppe Weltmeister.

    Just sayin.

    Bedard (Can), Tkatchuk (USA) sind dabei

    15 NHL Schweden und 16 NHL Amis haben bis jetzt schon mal zugesagt.

    NHL-Spieler für die Weltmeisterschaft bestätigt
    Eine gut gemachte Zusammenfassung des tschechischen Journalisten Adam Papoušek von iSportz.
    www.swisshabs.ch