Beiträge von Sbornaja

    Meistertitel, neuer Juniorenchef, möglicher Ligaerhalt – Jubel und Trubel beim EHC Urdorf zum Saisonschluss

    Am Sonntagabend ging die Eishockey-Saison in Urdorf mit den letzten Partien des Juniorenturniers «Stiere-Cup» zu Ende. Es wurden noch einmal zahlreiche Geschichten geschrieben.

    Ruedi Burkart

    Amtsübergabe: Der bisherige Nachwuchschef des EHC Urdorf, Reto Barbarits (links), und sein Nachfolger Thomas Heldner.

    Reto Barbarits orchestriert seit einigen Jahren als umsichtiger Nachwuchs-Chef die Juniorenabteilung des EHC Urdorf. Er übernahm den Job im Sommer 2019 – in jenem Jahr liess sich Daniel Bucher zum Klubpräsidenten wählen – und übergibt sein Amt nun in andere Hände. «Ich finde, es müssen jetzt neue Ideen her. Ein frischer Wind ist nie schlecht», meinte Barbarits mit Blick auf die kommenden Herausforderungen. Während auf dem Eis der Weihermatt die U11-Teams ihr Saisonschlussturnier spielten, stellte Barbarits seinen Nachfolger gleich selbst vor und sagte mit einem Schmunzeln: «Er ist in Urdorf kein Unbekannter.»

    Thomas Heldner ist der neue starke Mann im EHCU-Nachwuchs. Der 53-jähriger Walliser, zu Aktivzeiten Profi in Langnau, Kloten und beim HC Ambrì-Piotta und längst in der Region sesshaft geworden, stand in der vergangenen 2.-Liga-Saison bei Urdorfs Fanionteam als Assistenztrainer an der Bande. Dass Heldner nun Nachwuchs-Chef wird, ist zumindest eine kleine Überraschung. Nicht wenige sahen in ihm den neuen Cheftrainer der 1. Mannschaft. Schliesslich hatte Heldner diesen Job schon vor zehn Jahren inne. Für ein Engagement bei den Aktiven fehle ihm schlicht die Zeit, begründete Heldner seinen Entscheid pro Nachwuchs.

    Kein Trainer und kein Sportchef für die 1. Mannschaft

    Weil EHCU-Sportchef Michael Schöni jüngst seinen Dienst quittiert hatte und weder Heldner noch der bisherige Cheftrainer Guido Fluri das Fanionteam als Cheftrainer in die Saison 2024/25 führen wollen, hat Roger Rüegg jetzt einen Haufen Arbeit vor sich. «Wir werden Lösungen finden. Und zwar schon bald», beschwichtigte der für die sportlichen Belange zuständige Co-Vereinspräsident den neugierigen Chronisten.

    Bald schon soll auch klar sein, ob der EHC Urdorf nach seinem sportlichen Abstieg im nächsten Herbst tatsächlich in der 3. Liga spielen wird. Laut sich hartnäckig haltenden Gerüchten sollen gewisse Klubs, die eigentlich aufstiegsberechtigt wären, dankend auf das Abenteuer in der 2. Liga verzichten. Man werde bis Ende dieser Woche Klarheit in dieser Sache haben, so Rüegg.

    Meistertitel für Zürcher «Urdorf Selection»

    Zurück zum eishockeyspielenden Nachwuchs. Dass der 1941 gegründete EHC Urdorf seit je eine funktionierende Juniorenabteilung hat und immer wieder talentierte Nachwuchsspieler hervorbringt, ist keine neue Erkenntnis. Dean Kukan, 30-jährig und während vier Jahren in der nordamerikanischen NHL tätig, ist nur die Spitze des Urdorfer Eisbergs. «Unsere jungen Spieler machen uns grosse Freude», sagte Barbarits, verabschiedete sich flugs und brauste am Samstagmittag mit dem Auto gen Westen.

    Am späten Abend konnte Barbarits stolz vermelden, dass die U15-Elit der ZSC Lions in Huttwil BE den Playoff-Final gegen Basel mit 6:5 gewonnen hat und damit den Schweizer Meistertitel holte. «Die Jungs haben es geschafft», simste Barbarits und schickte gleich noch ein Foto. Fünf strahlende Burschen und ein glänzender Pokal sind darauf zu sehen.

    «Der EHC Urdorf feiert», schrieb Barbarits. Grund: Mit Yven Honegger, Tim Eichmann, Valerio Weber, Niklas Barbarits und Lionel Dedial haben fünf Spieler aus der Talentschmiede Weihermatt massgeblich zum Erfolg beigetragen. Den Game-Winner zum zwischenzeitlichen 2:1 nach 17 Minuten erzielte Barbarits junior auf Vorlage von Weber und Dedial im Powerplay. Die Basler Strafe herausgeholt hatte Honegger. Barbarits: «Es war ein Urdorfer Tor von A bis Z.» Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    «Solche Erfolge sind natürlich wunderbar und eine Bestätigung unserer Arbeit», sagt der neue Juniorenchef Heldner. Der EHC Urdorf verstehe sich trotzdem in erster Linie als Klub, in welchem alle Kinder, die Eishockey spielen wollen, ihren Platz finden sollen. «Ich bin gar kein Freund von Wartelisten. Und trotz des anhaltenden Zulaufs von Eishockey-begeisterten Kindern habe ich in meiner Amtszeit keine solche Liste einführen müssen», erklärt Barbarits. Und hofft, dass das auch in Zukunft so bleiben werde.

    EHC Urdorf: Jubel und Trubel zum Saisonschluss
    Am Wochenende wurden auf der Weihermatt noch einmal zahlreiche Geschichten geschrieben.
    www.limmattalerzeitung.ch

    ERSTER GASTAUFTRITT STEHT AN

    Erster Gastauftritt steht an

    Die Zürcher Lions gastieren in der Bieler Tissot Arena zum zweiten Playoff-Match der noch jungen Viertelfinal-Serie.

    Die Tissot Arena ist der nächste Schauplatz am Montagabend. In Zürich wurde bereits toremässig eine Show geboten, nun wird gebannt nach Biel geschaut. Die leeren grauen Sitzplätze werden von Zuschauenden in farbenfrohen Clubutensilien besetzt. In der Bieler Heimstätte haben die Zürcher in den letzten beiden Jahren verschiedenste Erfahrungen gemacht. Dramatische Siege gefeiert, Spiele gedreht aber auch kommentarlose Niederlagen hinnehmen müssen. Die erste Partie hat gezeigt, dass Tore wohl keine Mangelware sein werden in dieser Serie. Die Frage ist, wer kann seinen Kasten eher dicht halten und so die wichtigen Siege für sich behaupten.

    Unbekannte Trümpfe

    Die ZSC Lions aber auch der EHC Biel haben am Samstag noch nicht mit offenen Karten gespielt. Es war das gewohnt erste Spiel einer Serie, dass die Heimmannschaft gewinnen sollte und der Gast verlieren darf. Bereits am Montagabend könnte die ganze Geschichte anders aussehen, wenn den Lions ein Break gelingen könnte. Die erste Partie hat viele Torchancen erlebt. Disziplinierte Defensivarbeit war ein wenig zweitrangig. 70 Torschüsse gab es (36:34), wobei bekanntlich zehn Prozent erfolgreich waren. Auch hat der EHCB auf sechs Imports als Feldspieler gesetzt und nicht wie vielleicht erwartet Harri Säteri starten lassen. Gefährlich wurde es besonders in der Überzahlspielen. Beide Mannschaften haben eine Quote von 100% eingefahren. Wird das Powerplay auch die zweite Partie wegweisend entscheiden?

    Erster Gastauftritt steht an
    Die Zürcher Lions gastieren in der Bieler Tissot Arena zum zweiten Playoff-Match der noch jungen Viertelfinal-Serie.
    www.zsclions.ch

    Übrigens der EHC Dübendorf ist gestern gegen Wiki Münsigen in der Postfinance Arena mit einem 6-2 Sieg wieder in die MySports League aufgestiegen.
    Nach dem Abstieg letzte Saison in die 1. Liga, konnte man den Fehler wieder korrigieren und den direkten Wiederaufstieg klar machen.
    Gratulation nach Dübi!

    Der EHC Dübendorf nutzt die zweite Chance
    Nach der Enttäuschung die grosse Freude: Der EHC Dübendorf gewinnt gegen Wiki-Münsingen 6:2 und schafft dadurch den direkten Wideraufstieg in die MHL.
    zueriost.ch

    MALGIN ERLÖST DIE LIONS

    Malgin erlöst die Lions

    Führung, Rückstand, Wende. Die ZSC Lions gewinnen eine unterhaltsame Partie vor vollen Rängen mit 4:3 gegen den EHC Biel.

    Schon vor dem ersten Faceoff hebt die Swiss Life Arena Richtung Playoffs ab. Bevor die Hauptprotagonisten das Eis betreten, elektrisiert das neue Playoff-Intro die bis in die Haarspitzen angespannten Fans und gibt die Marschroute vor: «Unleash The Lion!» Im Retro-Look präsentiert der Limmatblock anschliessend eine atemberaubende Choreo und wendet sich in Mundart mit einer klaren Message an die Mannschaft: «Gmeinsam Ahgriffe». Wortwörtlich von den Fangesängen angepeitscht, stürmen die ZSC Lions von der ersten Sekunde an aufs Bieler Tor zu. Neun Minuten dauert es, bis dann das neuste Fan-Accessoire in Form eines Playoff-Towel zum Einsatz kommt. Im Powerplay vernascht Grant die Hintermannschaft der Bieler und erzielt mit Hilfe eines EHCB-Verteidigers das 1:0 der Stadtzürcher. Die Arena bebt und die rappelvolle Swiss Life Arena ist definitiv in der fünften Jahreszeit angekommen, während die aufgesprungenen Fans ihre Towels in der Luft herumschwingen.

    Hoher Unterhaltungswert

    Die Partie bietet den zahlenden Zuschauerinnen und Zuschauer einiges bis ganz viel. Gemäss neuem Werbeblock im Powerbreak erfreuen sich am Gezeigten die Doppelgänger von Otto Waalkes oder Megan Fox. Schnell zeichnet sich ab, dass die Zürcher den besseren Offensivdrang haben als die vielleicht ein wenig müden Bieler. Aber auch die Gäste kommen zu ihren Chancen und wenn es dann so weit ist, wird’s meist brandgefährlich. Hrubec und Hintermannschaft haben alle Hände voll zu tun in der eigenen Zone. Die smarte Spielweise der Seeländer beschert ihnen ein wenig gegen den Spielverlauf ein Unentschieden nach 40 Minuten. Heponiemi trifft in Überzahl zum 1:1 und den zweiten Ausgleich erzielt Toni Rajala, fünf Minuten vor der zweiten Pausensirene. Dazwischen hat Willy Riedi ein feines Händchen bewiesen und die zwischenzeitliche 2:1-Führung (36’) erzielt. Wer eine klare Sache an diesem Samstagabend erwartet hat, wurde eines Besseren belehrt.

    Malgin rockt!

    Nach dem erneuten Seitenwechsel erwarten die Fans des ZSC ein Feuerwerk ihrer Mannschaft. Denn vor heimischem Publikum den Playoff-Auftakt vergeigen wäre ganz und gar nicht nach Zürcher Gusto. Doch in der 44. Minute ist es für den ZSC-Anhang «zum Schreien!». Luca Cunti verwertet eine Hofer-Vorlage und bringt den Tabellenneunten der abgelaufenen Qualifikation erstmals in Führung. Geht der Playoff-Fluch gegen Biel aus dem Vorjahr weiter? Der entscheidende Faktor an diesem Abend heisst schlussendlich Denis Malgin und dieser war bekanntlich in der letztjährigen Halbfinalserie nicht mit von der Partie. Während Yannick Burren auf der Strafbank sitzt, gleicht Malgin den Rückstand nur zwei Minuten später aus. Das 3:3 ist eine Co-Produktion von Dean Kukan, dem neuen Topscorer Sven Andrighetto (drei Assists) und eben Denis Malgin. Letzterer hat keine 150 Sekunden später eine weitere Chance gewittert und van Pottelberghe zum vierten Mal an diesem Abend bezwungen. Mit ausgestreckten Armen und tosendem Applaus lässt er sich von seinen Kollegen und den fast 12'000 heimischen Fans feiern. Am Ende überstehen die Lions die Schlussoffensive des Vize-Meisters unbeschadet und feiern den ersten Sieg in der noch jungen Playoff-Viertelfinalserie gegen den EHC Biel. Chapeau, reife Leistung.

    (Marko Filipovic)

    Malgin erlöst die Lions
    Führung, Rückstand, Wende. Die ZSC Lions gewinnen eine unterhaltsame Partie vor vollen Rängen mit 4:3 gegen den EHC Biel.
    www.zsclions.ch

    Interview vs. Biel, VF 1
    Willy Riedi
    www.zsclions.ch

    ZSC Lions 4:3 EHC Biel

    Malgin sorgt fürs 1:0 in der Serie


    ZSC Lions vs. EHC Biel in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.

    Der Spielbericht

    Obwohl die Zürcher schon seit fast zwei Wochen keine Partie mehr absolviert haben und aus dem Rhythmus geraten sein könnten, geben sie in der Startphase den Takt an. Weil Künzle Fröden von den Beinen holt und auf die Strafbank muss, kann das Heimteam früh in Überzahl agieren. Dies nutzen sie aus und kommen zum 1:0. In der Folge kommt Biel besser ins Spiel und setzt offensiv ebenfalls Nadelstiche. Tore gelingen jedoch auf beiden Seiten bis zur Pause keine mehr.

    Die Bieler geben im Mittelabschnitt ein Lebenszeichen in Form eines Tores von sich. Davon zeigen sich die Lions aber wenig beeindruckt und erhöhen kurze Zeit später auf 2:1. Dann verliert das Spiel ein wenig an Intensität, ehe Biel dank einem frechen Rajala-Tor noch vor der zweiten Pause zum 2:2-Ausgleich kommt.

    Im Schlussabschnitt geht die Post ab. Erst bringt Cunti die Bieler erstmals in dieser Partie in Führung, ehe Malgin das Spiel mit zwei schnellen Toren wieder dreht.
    Biel wirft bis zur letzten Sekunde alles rein. Für den Ausgleichstreffer reicht es aber nicht mehr.
    Die ZSC Lions schlagen den EHC Biel mit 4:3 und legen in der Serie mit 1:0 vor.

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    Der Gewinner

    Denis Malgin (ZSC Lions):
    Mit zwei Treffern ist der Zürcher Topskorer der Mann des Spiels und sichert seinem Team den Sieg.

    Der Loser

    Joren van Pottelberghe (EHC Biel):
    Bereits nach wenigen Minuten hat der Bieler Goalie eine Material-Panne. Er muss seine Maske durch eine weisse Ersatzmaske austauschen.

    Szene des Spiels

    In der 52. Spielminute stürmen Grant und ein Linienkollege gegen nur einen Biel-Defensivmann los. Ersterer versuchts auf eigene Faust und scheitert mit seinem Schuss an Van Pottelberghe. Es wäre wohl die Vorentscheidung in dieser Partie gewesen.

    Die Tore

    10. Minute, 1:0 durch Derek Grant (ZSC Lions)

    Grant wird hinter der Grundlinie angespielt und zieht seitlich in den Slot. Aus der Drehung spielt er einen Pass ins Zentrum. Burren avanciert zum Unglücksraben und lenkt die Scheibe mit dem Schlittschuh ins eigene Gehäuse.

    25. Minute, 1:1 durch Aleksi Heponiemi (EHC Biel)

    Olofsson spielt die Scheibe quer durch die Zürcher Box auf Heponiemi, der umgehend abzieht und den Puck mit einem satten Handgelenkschuss unter die Latte zimmert.

    26. Minute, 2:1 durch Willy Riedi (ZSC Lions)

    Riedi verschafft sich vor dem Tor Platz. Mit einem ersten Abschluss bleibt er noch an Van Pottelberghe hängen. Da im Slot aber kein Bieler aufräumt, kommt der Zürcher noch zum Nachschuss und versorgt den Hargummi dabei in den Maschen.

    36. Minute, 2:2 durch Toni Rajala (EHC Biel)

    Rajala prüft Hrubec mit einem harten Slapshot. Diesen wehrt der Keeper zur Seite ab. Im Vorbeifahren nimmt der Biel-Topskorer den Puck mit und schiebt ihn per Bauerntrick mit der Backhand über die Linie. Hrubec verschiebt nicht schnell genug und muss also zum zweiten Mal am heutigen Abend hinter sich greifen.

    44. Minute, 2:3 durch Luca Cunti (EHC Biel)

    Hofer steht plötzlich mutterseelenalleine vor Hrubec. Anstatt selbst den Schuss zu suchen, legt er auf Cunti ab, der besser postiert ist. Dies wird umgehend belohnt – Cunti netzt aus dem Slot ein. Biel führt zum ersten Mal in dieser Partie.

    46. Minute, 3:3 durch Denis Malgin (ZSC Lions)

    Andrighetto zieht von der Onetimer-Position flach ab und zwingt Van Pottelberghe zu einem Abpraller. Dieser fällt Malgin direkt vor die Füsse. Der Topskorer der Zürcher fackelt nicht lange und trifft ohne Probleme ins offenstehende Gehäuse.

    48. Minute, 4:3 durch Denis Malgin (ZSC Lions)

    Malgin lässt Yakovenko im Privatduell wie ein Schulbub aussehen und zieht anschliessend vors Biel-Tor. Dort angekommen scheitert er zwar im ersten Anlauf noch an Van Pottelberghe, bringt die Scheibe aber mit dem Nachschuss im Tor unter.

    Malgin sorgt fürs 1:0 in der Serie
    ZSC Lions 4:3 EHC Biel
    sport.ch

    Erstes Spiel im trockenen, dank Malgin.

    Biel voll im Flow, das merkte man heute, aber mit der Niederlage, sind am Montag gefordert.

    Und wir sind wohl ab heute auch im Playoff angekommen. Pflicht erfüllt! Und jetzt.... Fegt dieses Pfeiffen weg!!!

    Ganz angekommen wahrscheinlich noch nicht, aber man weiss jetzt was einen mit Biel erwartet.
    Malgin 2 Drittel kaum gesehen und dann schlägt er 2x zu. Das macht einen Klassespieler halt eben auch aus!

    Positiv, das obligatorische Kackdrittel haben wir nun hinter uns.

    Unser Tempo wird von Biel komplett rausgenommen und die Hochkaräter werden nicht verwertet.
    So, nun aufs Gas drücken! In der Regular konnten wir meistens im letzten Drittel noch einen Gang höher schalten und dort den Unterschied machen.

    Grant der Auffälligste bis jetzt.

    Überschaubar bis jetzt, fehlt noch etwas der Rhythmus.

    Wichtig dass man mal das 1. Tor geschossen/reingewürgt hat.


    Jetzt folgt das Schwächedrittel in der Regular, mal schauen wie es in den PO aussieht

    So, fühl mich nicht wirklich 100% fit. Scheissegal, jetzt werden die Medis reingehauen, dann duschen, etwas kleines Essen und
    dann sich langsam auf den Weg zum Stadion machen......!!!! Dort (trotzdem) ein paar Bierchen trinken, das Game "HOFFENTLICH"
    geniessen und morgen dann dafür zahlen und leiden. That's life.

    Der Countdown läuft: Noch etwas mehr als 4,5 Std. bis zum Anpfiff: PLAYOFFS 2024 - Wir kommen!!!!!

    Viel Spass wünsch ich dir / euch!

    Darum hani bim Marti extra es „no“ aneghänkt gha.🤣🤣 Er isch „no 30gi“😂

    Hamer überleit, obi sell schriebe, dass de Bodemaa erst vor 14 Täg Geburtstag gha het, aber han denn denkt: „schlechti Idee“, wenn de Marti ebefalls ines paar Täg Geburtstag het😂

    Du cheibe Fux du :mrgreen:

    Acht Schlüsselspieler für die Endphase der National League

    In den Playoffs sollen folgende acht Schlüsselspieler ihren Teams Tür und Tor öffnen

    Acht Teams kämpfen ab dem 16. März in den Playoffs um den Schweizer Meistertitel. Der erste Schritt ist dabei der Einzug ins Halbfinale. Um diese harte Phase zu überstehen, müssen in einer Mannschaft alle Rädchen ineinander greifen. Dennoch gibt es einige Akteure, die in den nächsten Wochen besonders herausstechen könnten. Im Folgenden heben wir unsere Schlüsselspieler der kommenden Serien hervor.

    Da alle Goalies in den Playoff-Spielen immer eine Schlüsselrolle übernehmen müssen, um an erfolgreiche Ergebnisse einzufahren, haben wir uns auf die Feldspieler konzentriert.

    ZSC Lions: Denis Malgin

    Denis Malgin bildet das Herzstück der Zürcher Offensive. Dies hat er sowohl in der vergangenen Regular Season als auch in den Playoffs bewiesen. Besonders ansehnlich waren seine Leistungen in der Saison 2021/22. Vor den NHL-Abenteuern in Toronto und Colorado stürmte Denis Malgin damals schon einmal für die Zürcher Grossstädter - und zwar mit grossem Erfolg. Auf eine überaus stattliche Regular Season folgten die Playoffs, in denen bei den Löwen so ziemlich alles über Malgin lief. In 17 Spielen erarbeitete der schweizerisch-russische Doppelbürger ganze 18 Torbeteiligungen. Nur im Final mussten sich die bemühten Zürcher dem EV Zug mit 3:4 in der Serie geschlagen geben.

    Seine Wichtigkeit für den ZSC, seine vergangenen Playoff-Leistungen und der Fakt, dass er sich zurzeit in absoluter Topform befindet, verschaffen Malgin einen Platz auf dieser Liste.

    EHC Biel-Bienne: Gaëtan Haas

    Seit der Saison 2021/22 führt Gaëtan Haas die Bieler als Captain aufs Eis. Der Center ist der Spieler des Vereins, zeigt dies in den regulären Spielzeiten sowie den Playoffs. Nicht zuletzt wegen seiner physischen und vor allem mentalen Präsenz in den Reihen der Seeländer konnte der EHCB sich vor einem Jahr bis ins Finale vorarbeiten. Mit Haas als Dirigenten warf man die ZSC Lions glatt mit einem Sweep aus dem Halbfinale. Die Wiederbelebung, die der EHC Biel unter Interimstrainer Martin Steinegger gerade durchlebt, wird auf dem Feld nicht zuletzt vom Bieler-Captain orchestriert.

    Ginge man nur nach Statistiken, so hätte sich vermutlich Toni Rajala an dieser Stelle der Liste wiedergefunden - dieser kam in der Regular Season in 51 Spielen auf 40 Scorerpunkte. Da in den Playoffs allerdings mehr denn je die mentale Stärke gefordert ist, wird Gaëtan Haas zum absoluten Schlüsselspieler der Bieler.


    HC Fribourg-Gottéron: Marcus Sörensen

    Von Marcus Sörensen wird in der Viertelfinal-Begegnung zwischen Fribourg-Gottéron und Lugano einiges abhängen. Wie wohl kaum einem National-League-Fan entgangen sein wird, ist der Schwede mit 63 Scorerpunkten - darunter 31 Tore - der Topscorer der diesjährigen Regular Season geworden. Diese imposante Form gilt es nun mit in die Playoffs zu nehmen. Leichter gesagt als getan, im letzten Jahr hat's nämlich nicht geklappt. Der 31-Jährige ging mit null Treffern und null Assists in den Pre-Playoff-Spielen gegen den HC Lugano leer aus. Darauf, dass sich das dieses Jahr ändern könnte, deutet einiges hin. Wiegt man die laufende Saison gegen die bisherige Karriere des Schweden auf, so merkt man: Marcus Sörensen ist so gut in Form wie noch nie

    Er muss leisten. Von Sörensen hängt aus Sicht der Fribourger im Viertelfinale einiges ab. An seine Tore und Assists am Laufband hat man sich mittlerweile fast schon gewöhnt, würden diese nun wegfallen, läuft der HCFG Gefahr, gegen Lugano das Nachsehen zu haben.

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    HC Lugano: Calvin Thürkauf

    Calvin Thürkauf ist der einzige Mann, der Marcus Sörensen in den letzten Monaten tatkräftig Konkurrenz gemacht hat. Die beiden lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des NL-Topscorers. Drei Torbeteiligungen waren es schliesslich, die dem 26-jährigen Schweizer fehlten, um mit seinem schwedischen Pendant gleichzuziehen. Die Bilanz von sechzig Torbeteiligungen - davon 28 Tore - sitzt dennoch so mancher gegnerischen Verteidigung in den Knochen. Der torgefährlichste Schweizer der National League ist für die Luganesi indessen unverzichtbar geworden. Zusammen mit seinen kanadischen Teamkollegen Daniel Carr und Michael Joly bildet Thürkauf die mit Abstand gefährlichste Offensivlinie der Schweiz.65 Tore haben die drei auf dem Konto.

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    Ähnlich wie in Fribourg ist man in Lugano auf den eigenen Goalgetter angewiesen. Kann der Center die Tessiner-Offensive weiterhin so stark zusammenhalten wie bisher, so wird er in den kommenden Partien seiner Schlüsselspieler-Rolle gerecht.

    Lausanne HC: Antti Suomela

    Ein finnischer Sommerneuzugang steht beim LHC im Fokus. Antti Suomela, der Center der Waadtländer, lässt die Lausanner Offensive zaubern. Zu Beginn der Saison ist der heute 29-Jährige als amtierender schwedischer Topscorer in die Schweiz gekommen. Hier spielte er gleich von Beginn weg eine ausschlaggebende Rolle in der Wiederbelebung des LHC. Nun, wo die Löwen wieder auf Kurs sind, hat man mit Antti Suomela einen Topspieler in einem funktionierenden Kollektiv. Nach seiner ersten regulären Saison in der National League hat er schon 52 Spiele auf dem Buckel und schmückt das Résumé mit 12 Toren und 29 Assists. Neben Toni Rajala ist Suomela der einzige Spieler der National League, der in der Regular Season dieses Jahres über 200 Mal den Puck aufs Tor gebracht hat. Das sind knapp vier Torschüsse pro Spiel.

    Geniesst Antti Suomela in den Playoffs zu viele Freiheiten, wird er die Albträume der gegnerischen Torhüter wahr werden lassen. Der Finne deckt seine Gegenspieler mit einer Lawine von Torschüssen ein und generiert so viel offensiven Output wie kaum ein anderer. In den kommenden Playoffs ist er der Schlüsselspieler der Waadtländer.

    HC Davos: Klas Dahlbeck

    Ein erster Verteidiger wird zum Schlüsselspieler des HC Davos. Klas Dahlbecks Wichtigkeit in der Bündner Defensive wird zu diesem Zeitpunkt wohl von niemandem mehr angezweifelt. Zusammen mit Dominik Egli ist er der Hauptverantwortliche, um die Schüsse aufs Bündner Tor zu entschärfen. Was in dieser Spielzeit allerdings heraussticht, sind die rasant ansteigenden Offensivleistungen des Schweden. In 52 Spielen gelangen Dahlbeck 26 Torbeteiligungen - zusammengesetzt aus sieben Toren und ganzen 19 Assists. Eine klare Steigerung gegenüber dem Vorjahr, da waren es noch deren drei, respektive elf.

    Das Bemerkenswerte an der offensiven Verbesserung: Klas Dahlbeck kommt auf gerade einmal 19 Sekunden Eiszeit pro Spiel bei Überzahlsituationen. Dies macht ihn zum wichtigsten Davoser Verteidiger bei fünf-gegen-fünf und zum absoluten Schlüsselspieler für die Playoffs.

    EV Zug: Jan Kovar

    Seit der Saison 2019/20 läuft der Tscheche nun schon für den EV Zug auf, seit bald drei Jahren führt er die Mannschaft gar als Captain an. Ist der Tscheche in Form, so ist er das absolute Ass im Ärmel der Zuger. Allerdings: Die diesjährige Saison lässt von Seiten Kovars zu wünschen übrig, auch wegen temporären körperlichen Beschwerden. 28 Torbeteiligungen gelangen dem Tschechen in der Regular Season. Verglichen mit den Vorjahren - da kam der Center jeweils auf über 40, einmal gar auf über 60 Scorerpunkte - ist das fast schon eine magere Leistung. Spricht natürlich für den Standard, den Kovar sich selbst gesetzt hat. Auch in den Playoffs lässt sich ein Formabfall aufzeigen. Vor zwei Jahren steuerte der heute 33-Jährige mit 21 Torbeteiligungen in fünfzehn Playoff-Spielen zur Zuger Meisterschaft bei, letztes Jahr waren es nur noch vier Scorerpunkte aus elf Spielen, darunter kein Tor.

    Eine bessere Zeit seine Form wiederzufinden als jetzt gibt es für Kovar nicht. Sollte ihm das gelingen, avanciert er zum absoluten Schlüsselspieler und kann dem zuletzt formschwachen EV Zug wieder Auftrieb verleihen.

    SC Bern: Patrik Nemeth

    Den letzten Platz auf dieser Liste krallt sich ein Schwede. Patrik Nemeth wird sich in den kommenden Wochen der Aufgabe annehmen, der gegnerischen Offensivlinie ein Dorn im Auge zu sein. Um dies zu bewerkstelligen, kann er auf reichlich Erfahrung zurückgreifen - der Grossteil davon aus der NHL. Knapp zehn Jahre sorgte er bei seinen amerikanischen Teamkollegen für Erleichterung und Verschnaufpausen. Ob Dallas, Colorado, Detroit, Arizona oder gar New York, überall spielte der Mann aus Stockholm den Bodyguard der Goalies. Seit dieser Saison verrichtet Nemeth seine Dienste nun für den SC Bern und hat neben der defensiven Solidität sein Spiel auch gegen vorne erweitert: Zehn Assists gelangen ihm in der diesjährigen Regular Season - mehr offensiven Output konnte er in seiner langen Karriere erst zweimal verbuchen (2018: 12 Assists und 2012: 11 Assists).

    Obschon Teamkollege Dominik Kahun mit fünfzig Scorerpunkten eine fabelhafte Saison gespielt hat, hat Nemeth im Rennen um die Rolle des Schlüsselspielers die Nase vorn. In den Playoffs ist die Defensive enorm wichtig. Sollte es bei Bern hinten heiss werden, so heisst der Fels in der Brandung Patrik Nemeth.