Die abschliessende Runde der Regular Season ist am Montag
Die Playoff-Tickets sind zwar vergeben, dennoch wird es am Montag richtig spannend
Zahlreiche Fragen waren vor der vorletzten Qualifikationsrunde der National League noch offen, doch dann ging es plötzlich schnell. Mit Siegen gegen den Lausanne HC und die ZSC Lions sicherten sich der SC Bern und der HC Davos die letzten beiden direkten Playoffränge. Dennoch steht vor dem letzten Spieltag noch die eine oder andere Entscheidung aus.
Lausanne und Zug gegen Davos und Bern - aber wer gegen wen?
An der Tabellenspitze ist alles klar, die ZSC Lions werden als Qualifikationssieger in die Playoffs starten, der HC Fribourg-Gottéron wird an zweiter Stelle gesetzt sein. Dahinter ist gesichert, welche vier weiteren Mannschaften direkt in die Playoffs einziehen, die Reihenfolge der Setzordnung ist aber noch genauer zu definieren. Auf die Zürcher und Fribourger wartet derweil in den Playoffs die beiden Sieger aus den Play-Ins, wobei der ZSC auf jene Mannschaft treffen wird, die nach der Regular Season schlechter klassiert war.
Auf den Rängen drei bis sechs werden in der letzten Spielrunde noch die Paarungen für die Playoffs ermittelt. Im Direktduell entscheidet sich, ob der Lausanne HC oder der EV Zug am Ende auf Rang drei stehen wird. Dieser Platz kann insofern wertvoll werden, als der Dritte der Regular Season einen Startplatz für die Champions Hockey League 2024/25 erhält, sofern der Schweizer Meister zuvor schon für den internationalen Wettbewerb qualifiziert gewesen ist, sprich die ZSC Lions, der HC Fribourg-Gottéron oder der Genève-Servette HC Meister werden. Aufgrund der besseren Direktbegegnung bleibt der EVZ auch im Falle einer Niederlage in der letzten Runde mindestens Vierter und somit vor dem SC Bern.
Während Lausanne und Zug Rang drei auf dem Eis untereinander ausmachen, kämpfen Bern und Davos im Fernduell um Rang fünf. Für den SCB steht das Gastspiel im Zähringer-Derby auf dem Programm, während Davos zum Tabellenschlusslicht reist. Dem SCB reicht ein Punktgewinn, um den fünften Rang zu fixieren. Stand jetzt würde im Playoff-Viertelfinale Zug auf Bern und Lausanne auf Davos treffen, diese Paarungen könnten aber noch tauschen.
Das Tessiner-Derby und eine Finalreprise zeichnen sich in den Play-Ins ab
Interessanter ist die Tabellensituation dahinter. Der HC Lugano dürfte nach dem verlorenen Playoff-Rennen Siebter werden, damit gingen die Bianconeri in einem allfälligen Playoff-Viertelfinale den ZSC Lions aus dem Weg. In der letzten Spielrunde reicht es Lugano aus, den Vorsprung von 16 Toren in der Tordifferenz gegenüber dem Kantonsrivalen zu behalten. Der HC Ambri-Piotta könnte derweil mit einem Sieg auswärts beim EHC Kloten das Tessiner-Derby für die erste Play-In-Runde fixieren.Grundsätzlich geht es für die Biancoblù darum, die privilegierte Ausgangslage, zwei Anläufe zum Einzug in die Playoffs zu besitzen, im Fernduell gegen den Genève-Servette HC zu verteidigen.
Die Genfer könnten Ambri-Piotta den achten Rang noch streitig machen, sofern die Mannschaft von Luca Cereda verliert. Die Aigles müssten ihrerseits selbst gegen den EHC Biel gewinnen, was keine einfache Aufgabe werden dürfte. Für die Seeländer steht alles auf dem Spiel. Nur mit einem Dreier können die Bieler den Einzug in die Play-Ins aus eigener Kraft ganz auf sicher haben. In diesem Falle käme es in den Play-Ins zu einer Finalreprise des Vorjahrs. Noch können aber die SCL Tigers den Bieler diesen letzten Platz in der Post Season streitig machen. Verbuchen die Langnauer auswärts bei den ZSC Lions mehr Punkte, als zeitgleich der EHCB, ziehen die Tigers in der Tabelle vorbei. Unterliegen die Emmentaler dem Qualifikationssieger nach 60 Minuten, ist die Saison für die Tigers mit der Schlusssirene beendet.
Hinter den SCL Tigers sind die Ränge derweil schon länger bezogen. Die SC Rapperswil-Jona Lakers werden die Saison nach der Qualifikation beenden und für den EHC Kloten und den HC Ajoie steht der Kampf um den Klassenerhalt bevor, sofern zumindest ein austiegsberechtigtes Team das Finale der Swiss League erreicht.


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