Beiträge von Sbornaja

    Lugano-Stürmer offenbar heiss begehrt

    Granlund soll das Interesse eines Ligakonkurrenten auf sich gezogen haben


    Seit Juli 2022 trägt Markus Granlund das Trikot des HC Lugano, muss seit Mitte Dezember jedoch mit einer Knieverletzung pausieren und hat seine Saison unterdessen beendet. Die letzten Lugano-Spiele könnte der Finne bereits hinter sich haben.

    Ist Markus Granlund fit, ist er eine wahre Scorermaschine. Dies zeigen seine 45 Scorerpunkte aus den letztjährigen 47 Quali-Spielen deutlich. Momentan kann er diese Qualitäten jedoch nicht unter Beweis stellen, da er seit Mitte Dezember an einer Knieverletzung laboriert. Nachdem er seine Saison beenden musste, dürfte man in Lugano darauf hoffen, dass er seine Qualitäten in der kommenden Saison wieder unter Beweis stellt.

    Allerdings könnten seine Tage im Tessin schon gezählt sein. Wie der Blickberichtet, soll sich der GSHC um die Dienste des Finnen bemühen, um die so erfolgreiche Linie bestehend aus Granlund, Hartikainen und Manninenwiederzuvereinigen. Das Trio wusste bereits in der KHL bei Salavat Yulaev Ufa zu überzeugen und soll dies nun auch in der National League tun.

    Granlund soll das Interesse eines Ligakonkurrenten auf sich gezogen haben
    Lugano-Stürmer offenbar heiss begehrt
    sport.ch

    Blick auf die beiden Halbfinalserien der Swiss League

    Auf die Aufstiegsaspiranten wartet ein Angstgegner und eine Heimmacht

    Da waren's nur noch vier! Die Playoffs in der Swiss League stehen vor dem Start ins Halbfinale. Am Freitag beginnen die zwei Serien. Weiterhin geht es nicht nur um den Gewinn des Titels als Swiss-League-Champion, zwei Mannschaften träumen auch vom Aufstieg. Wir blicken aufs Halbfinale voraus.

    HC La Chaux-de-Fonds (1.) vs. EHC Visp (7.)

    Nach fünf Viertelfinalspielen und damit als erste Mannschaft hatte der HC La Chaux-de-Fonds das Halbfinalticket in der Tasche. Der Qualifikationssieger profitierte dabei allerdings von einer Forfait-Niederlage des EHC Winterthur im Spiel vier, aufgrund des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs. Vor allem der 8:0-Sieg in der dritten Partie war beeindruckend. Die Entscheidung im letztlich entscheidenden Spiel gelang La Chaux-de-Fonds erst in der Overtime. Die etwas verlängerte Pause kann bei der Mission Titelverteidigung für die Mannschaft von Louis Matte entscheidend sein.


    Der Herausforderer der Chaux-de-Fornniers kommt aus dem Wallis. Der EHC Visp hat den EHC Basel nach dessen starker Qualifikation im Viertelfinale ausgeschaltet. Visp selbst musste bis zum letzten Spieltag der Regular Season kämpfen, um die Playoffs als Siebter doch noch zu erreichen. Das war mutmasslich auch der Vorteil beim Einstieg in die Viertelfinalserie. Visp überrumpelte Basel in den ersten drei Spielen förmlich, hatte in knappen Partien auch das Spielglück auf seiner Seite. Bis die Mannschaft von Heinz Ehlers den Sack aber zuschnüren konnte, dauerte es bis zum Overtime-Treffer von Garry Nunn im Spiel sechs.

    Überraschend eng ging es mit Blick auf das Head-to-Head dieser Affiche während der Regular Season zu und her. Nur mit 8:7 Punkten hatten die Neuenburger die Nase knapp vorne. Allerdings gingen die beiden deutlichen Spiele auf das Konto des HC La Chaux-de-Fonds.

    • 19. September 2023: HC La Chaux-de-Fonds vs. EHC Visp - 0:1
    • 17. Oktober 2023: EHC Visp vs. HC La Chaux-de-Fonds - 3:4 n.V.
    • 25. November 2023: HC La Chaux-de-Fonds - EHC Visp - 7:2
    • 19. Dezember 2023: HC La Chaux-de-Fonds vs. EHC Visp - 2:3
    • 23. Januar 2024: EHC Visp vs. HC La Chaux-de-Fonds - 0:4

    Der EHC Visp ist einer von zwei Aufstiegsaspiranten, wollen die Walliser aber wirklich ernst machen, müssen sie die Heimstärke des Qualifikationssiegers knacken. Die letzte Heimniederlage in den Playoffs des HC La Chaux-de-Fonds geht zurück aufs Halbfinale 2021/22 - ausgenommen der letztjährigen Ligaqualifikation. Die Favoritenrolle sollte aber klar verteilt sein. Wir haben unsere Zweifel daran, dass es Visp gelingt, gleich noch einen Gegner zu überraschen. Daher tippt sport.ch für diese Halbfinalserie einen 4:2-Sieg des HC La Chaux-de-Fonds.


    Findet Heinz Ehlers beim EHC Visp den richtigen Plan, um nach dem Qualifikationszweiten auch noch den Qualifikationssieger zu eliminieren? Wir denken nein.

    EHC Olten (3.) vs. GCK Lions (4.)

    Wir verlagern den Blickpunkt und füttern das Phrasenschwein mit einem Franken.Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Titel - es ist eine Umschreibung, die einmal mehr auf ihre Aussagekraft geprüft wird, diesmal vom EHC Olten. Nach dem Trainerwechsel hin zu Gary Sheehan scheinen die Oltner zum richtigen Zeitpunkt in Form gekommen zu sein. Ja, der HC Thurgau konnte den EHC Olten ärgern, am Ende war der Qualifikationsdritte aber überragend souverän. Die herausstechende Figur ist Goalie Dominic Nyffeler, er ist mittlerweile 156:37 Minuten ohne Gegentor. Das ist natürlich zu einem grossen Teil seiner Fangquote zu verdanken, gleichzeitig ist es ein Teamerfolg, denn die Mannschaft machte solidarisch gute Defensivarbeit.

    Die GCK Lions haben in ihrer Viertelfinalserie gegen den HC Sierre derweil in der Offensive zu überzeugen gewusst. Der 30-jährige Flügelstürmer Robin Leone sticht als sechsfacher Torschütze in den bisherigen Playoffs heraus. Aber auch sonst können die GCK Lions trotz des einen 8:0-Siegs des EHCO im Angriff das Wasser reichen. Beide Mannschaften stehen bei 24 Toren und lassen somit die verbleibenden Konkurrenten hinter sich. Nachdem die Zürcher zum Ende der Qualifikation etwas nachgelassen hatten, gelang es, sich abermals zu steigern. Rückblickend muss das Schlussdrittel im vierten Spiel herausgehoben werden. Sierre lag mit drei Längen voraus und war dem 3:1 in der Serie unglaublich nahe. Dann drehten die Lions auf, stellten innerhalb von gut acht Minuten vom 0:3 auf 5:3. Am Ende siegten die Löwen in der Overtime. Es war ein Beweis der Nervenstärke.

    Das Head-to-Head dieser Saison spricht aber Bände. Alle fünf Duelle gingen an die GCK Lions, in drei Fällen stand es aber nach 60 Minuten noch Unentschieden.

    • 06. Oktober 2023: GCK Lions vs. EHC Olten - 5:4 n.V.
    • 27. Oktober 2023: EHC Olten - GCK Lions - 2:3 n.P.
    • 05. Dezember 2023: EHC Olten - GCK Lions - 3:6
    • 08. Dezember 2023: GCK Lions vs. EHC Olten - 5:2
    • 09. Januar 2024: EHC Olten - GCK Lions - 3:4 n.V.

    Die GCK Lions sind sicherlich kein Wunschgegner für den EHC Olten angesichts der Begegnungen in dieser Saison. In den Playoffs herrschen aber bekanntlich etwas andere Gesetze. Wer die Spiele vor Ort im Stadion besucht, sollte angesichts der häufigen Verlängerungen aber etwas mehr Zeit einberechnen. Nicht nur die einzelnen Partien werden umkämpft und knapp, selbiges gilt auch für die Serie - sport.ch tippt auf ein erarbeitetes 4:3 zu Gunsten des EHC Olten und damit auf eine Finalreprise.

    Auf die Aufstiegsaspiranten wartet ein Angstgegner und eine Heimmacht
    Blick auf die beiden Halbfinalserien der Swiss League
    sport.ch

    Nicht bei allen du hast mich falsch verstanden.

    Aber die letzten Saisons hatten wir immer einen der nicht oder sehr unterdurchschnittlich performte, diese Saison ist dies anders, find ich für meinen Teil, (siehe mein Beitrag oben) Beispiele: Azevedo, Roe, Texier, Noreau am Schluss extrem, weiter in der Vergangenheit müsst ich googeln, aber da gibts noch einige.

    Kannst du aber auch selber nachschauen, da liege ich ziemlich richtig.

    Jedenfalls mussteb wir auch jede Saison neue Ausländer holen, weil die alten nicht passten, jetzt gibts auch auf dieser Position mal ein bisschen Balance, kann gut kommen in der 2 Saison für diese Jungs.

    Die 2. Saison kann bei jedem genau so enden wie bei Azevedo und dann fragen sich alle warum dieser Importler noch einmal einen Vertrag erhalten hat und der Schuldige ist mit SL sofort gefunden.

    Garantien gibt es im Sport ja bekanntlich keine.

    Alles Gueti Colin!
    Muet nöd verlüre und deChopf nöd gheie lah!
    Jetzt gahts halt länger bisd wieder ufm Damm bisch, defür bisch den i de Playoff voll parat :thumbup:

    Vertragsverlängerung mit Balcers um zwei Jahre.

    Mein Eindruck von ihm ist eher mittelmässig, aber 35 Punkte in 47 Spielen sind doch ziemlich gut.

    Find ich okey, auch wenn ich mir noch etwas frisches nordamerikanisches Blut gewünscht hätte.
    Kann aber auch noch kommen, vielleicht geht mein Wunsch von 7-8 Importler bereits ab August 2024 ja in Erfüllung.

    Vorschau der letzten 3 Runden von Watson


    Berns Spieler Berns Claude-Curdin Paschoud, Simon Moser, Simon Kindschi, Romain Loeffel, von rechts, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern, am  ...

    Unter anderem der SC Bern zittert noch um die direkte Qualifikation für die Playoffs.bild: keystone

    Letzte Woche der Regular Season – das steht in der National League noch auf dem Spiel

    Nur noch wenige Spiele sind in der Regular Season der National League noch zu absolvieren. Ab heute werden bis zum nächsten Montag im Zwei-Tage-Rhythmus Spiele ausgetragen. Die meisten Teams müssen noch dreimal ran, die heute Abend antretenden Davos, Genf und Ajoie haben noch vier Spiele auf dem Programm, während die SCL Tigers als einziges Team bereits 50 der 52 Partien gespielt haben. Dennoch ist im Kampf um die Playoff-Plätze noch fast alles offen. Es bleibt also mit grosser Sicherheit bis zum letzten Spieltag spannend.



    Direkte Playoff-Plätze

    An der Spitze stehen die ZSC Lions schon so gut wie als Qualifikationssieger fest, lediglich zwei Punkte brauchen die Zürcher noch, um definitiv vor Fribourg-Gottéron zu bleiben – sollten diese all ihre restlichen drei Partien nach regulärer Spielzeit gewinnen. Die punktgleichen Lausanne und Zug kämpfen noch um Platz 3, wobei das Direktduell in der letzten Runde entscheidend sein könnte. Aus den direkten Playoff-Plätzen können die Waadtländer und der EVZ, der nun sieben Spiele in Serie verloren hat, aber kaum noch herausfallen.

    Das Restprogramm der Top 4

    ZSC Lions (Platz 1, 104 Punkte): Zug (a), Davos (a), Langnau (h)
    HC Fribourg-Gottéron (Platz 2, 97 Punkte): Lugano (a), Ambri (a), Bern (h)
    HC Lausanne (Platz 3, 85 Punkte): Genf (h), Bern (a), Zug (h)
    EV Zug (Platz 4, 85 Punkte): Zürich (h), Genf (h), Lausanne (a)

    Dafür wird es dahinter umso spannender. Da sowohl der Siebtplatzierte Davos als auch der Achtplatzierte Servette noch eine zusätzliche Partie ausstehen haben, können beide Klubs den Rückstand auf Platz 6 am heutigen Dienstag verkürzen. Gewinnen die Bündner und die Genfer, wäre alles bereit für einen dramatischen Vierkampf mit Lugano und Bern um die letzten beiden verbliebenen Plätze, die für die direkte Teilnahme an den Playoffs berechtigen. Wer leer ausgeht, kommt aber mit grosser Wahrscheinlichkeit ins Play-In-Turnier, an dem die Plätze 7 bis 10 teilnehmen.

    Das Restprogramm der Plätze 5 bis 8

    HC Lugano (Platz 5, 79 Punkte): Fribourg (h), Biel (a), Rapperswil-Jona (a)
    SC Bern (Platz 6, 78 Punkte): Ajoie (a), Lausanne (h), Fribourg (a)
    HC Davos (Platz 7, 74 Punkte): Ajoie (h), Biel (a), Zürich (h), Ajoie (a)
    HC Genf-Servette (Platz 8, 73 Punkte): Lausanne (a), Ambri (h), Zug (a), Biel (h)

    Davos' Raphael Prassl nach dem 1-1 Ausgleich beim Eishockey Spiel der National League zwischen dem HC Davos und dem HC Ajoie, am Samstag, 21. Oktober 2023, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Gian  ...

    Die ersten beiden Duelle gegen Ajoie verloren die Bündner, zwei Spiele stehen den Davosern gegen die Jurassier noch bevor.bild: keystone


    Play-In-Runde

    Um die Teilnahme an der Play-In-Runde spielen auch noch drei weitere Teams. Zur Erinnerung: Platz 7 spielt gegen Platz 8 in Hin- und Rückspiel einen Sieger aus, der in den Playoffs an Platz 7 gesetzt ist. Der Verlierer trifft auf den Sieger des Duells zwischen Platz 9 und 10, das ebenfalls in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird, und spielt um den letzten Playoff-Platz. Somit haben der Siebte und der Achte zwei Chancen, um sich einen Platz in der entscheidenden Saisonphase zu sichern.

    Deshalb wird sich Ambri nicht nur nach hinten orientieren. Obwohl die Tessiner ein Spiel mehr absolviert haben als Davos und Genf, könnten sie noch auf einen der vorderen beiden Play-In-Plätze kommen. Zumal Ambri noch auf Servette trifft.

    Ambri's player Laurent Dauphin right, celebrates the 2-0 goal with Ambri's player Dominik Zwerger, left, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2023/24 betwe ...

    Ambri zählt zu den formstärkeren Teams der National League: Aus den letzten zehn Spielen resultierten 17 Punkte.bild: keystone

    Theoretisch ist das auch für die Tigers möglich, die dazu aber beide ausstehenden Spiele in der regulären Spielzeit gewinnen, während Servette in allen vier Spielen ohne Zähler bleiben müsste. Deshalb scheint es realistischer, dass Langnau noch ganz aus der Play-In-Runde herausfällt. Denn auf Platz 11 lauert der EHC Biel, der im Vergleich zu Langnau zwar einen Punkt weniger auf dem Konto, aber noch ein Spiel mehr zu absolvieren hat. Der Finalist der Vorsaison könnte auch Ambri und gar Genf sowie Davos noch attackieren.


    Lediglich Aussenseiterchancen auf eine Teilnahme an der Play-In-Runde haben die SC Rapperswil-Jona Lakers. Um die Tigers noch zu überholen, müsste der SCRJ die volle Punktzahl aus den drei verbleibenden Spielen holen, während sowohl Langnau als auch Biel keinen einzigen Punkt mehr gewinnen. Dann würde zwischen dem Team von Stefan Hedlund und den Emmentalern aufgrund der Punktgleichheit und der ausgeglichenen Bilanz in den Direktbegegnungen nämlich die Tordifferenz zählen. Diese hätte Rapperswil-Jona in diesem Fall auf seiner Seite.

    Das Restprogramm der Plätze 9 bis 11

    HC Ambri-Piotta (Platz 9, 70 Punkte): Genf (a), Fribourg (h), Kloten (a)
    SCL Tigers (Platz 10, 68 Punkte): Kloten (h), Zürich (a)
    EHC Biel (Platz 11, 67 Punkte): Davos (h), Lugano (h), Genf (a)
    SCRJ Lakers (Platz 12, 59 Punkte): Kloten (a), Ajoie (h), Lugano (a)

    Für Kloten und Ajoie geht es in den verbleibenden Partien hingegen nur noch um den Heimvorteil in der Playout-Serie. Die Zürcher brauchen höchstens vier Zähler, um definitiv auf Platz 13 zu bleiben.

    Klotens Harrison Schreiber gegen Ajoies Jesse Zgraggen und PostFinance Top Scorer Daniel Audette, von links, im Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Ajoie und dem EHC Klot ...

    Sie werden in den Playouts gegen den Abstieg kämpfen: Klotens Harrison Schreiber sowie Jesse Zgraggen und Daniel Audette von Ajoie (v. l.).bild: keystone

    Extrem hart für Neukomm und seinem Auge🤦🏼‍♂️ . Bei all den hohen Stöcken eigentlich krass dass nicht mehr schaufeln im Auge landen. Allen gute Besserung von mir, fühle aktuell mehr als sonst mit :roll:



    Schweizer Eishockey-News- Für Rapperswils Albrecht ist die Saison zu Ende

    Heute, 11:38 Uhr


    Ausfall bei den Lakers

    Yannick-Lennart Albrecht muss die Saison wegen einer Handverletzung vorzeitig beenden. Der 29-jährige Stürmer der Rapperswil-Jona Lakers, der in dieser Spielzeit auf 16 Skorerpunkte kam (10 Tore, 6 Assists), zog sich die Verletzung in der letzten Woche im Training zu. Rapperswil-Jona ist derzeit auf dem 12. Rang klassiert und hat bei noch 3 ausstehenden Spielen nur noch theoretische Chancen auf die Qualifikation für das Play-In.

    Oltens Neukom muss zurücktreten

    Benjamin Neukom tritt mit 32 Jahren zurück. Der Flügelstürmer des EHC Olten verzichtet nach mehreren Operationen am linken Auge auf ein Comeback. Der St. Galler hatte seine Karriere in Rapperswil-Jona lanciert. Mit den Lakers, Fribourg-Gottéron und den SCL Tigers bestritt er in der National League 552 Partien, ehe er in der zweitobersten Liga für Langenthal und Olten spielte. Im November 2022 erhielt er in der Partie gegen Visp nach einem Zusammenprall eine Stockschaufel ins Gesicht und erlitt eine schwerwiegende Verletzung. Das Augenlicht am linken Auge kommt nicht mehr zurück.

    3 Boxkämpfe in 5 Spielen: Ein Rookie macht die NHL unsicher

    Die National Hockey League (NHL) hat eine neue Attraktion: Sie hört auf den Namen Matt Rempe, ist 2,03 Meter groß, 109 Kilogramm schwer und hat in erst fünf Partien eine ganze Liga gespalten.

    26. Februar 2024 Von: leo

    Im europäischen Eishockey ist die Rolle des Enforcers fast ausgestorben. Es handelt sich dabei um große, kräftige Stürmer, die zumeist in der vierten Reihe eingesetzt werden und durch Bodychecks, Provokationen und nicht zuletzt durch Boxkämpfe auffallen. Ziel ist es, die Mitspieler zu schützen und gleichzeitig den Gegner zur Weißglut zu bringen. Das wohl bekannteste Beispiel eines Enforcers ist der bei den Toronto Maple Leafs unter Vertrag stehende Ryan Reaves. Der erst 21-jährige Matt Rempe stahl in den letzten Tagen aber allen die Show.

    Der Stürmer der New York Rangers gab sein NHL-Debüt im bekannten MetLife Stadium, in dem üblicherweise American Football gespielt wird. Und gleich im ersten Spiel auf ganz großer Bühne zettelte Rempe mit Matt Martin, ein weiterer bekannter Enforcer von den New York Islanders, einen Kampf an. Rempe, der bei den Rangers-Fans schnell Kultstatus erlangte, kassierte fünf Tage später im Duell mit den New Jersey Devils wegen eines Checks gegen den Kopf von Nate Bastian dann auch noch eine Matchstrafe.

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    Brutaler Fight gegen Deslauriers

    Damit nicht genug: Gegen die Philadelphia Flyers verabredete sich der 21-Jährige bereits beim Aufwärmen mit Nicolas Deslauriers, einen Faustkampf zu starten. Zu diesem kam es dann nach gerade einmal drei Minuten. Das Video des Duells ging im Internet viral. Im gleichen Spiel erzielte der Kanadier zudem sein erstes NHL-Tor. Rempe hatte aber offensichtlich nicht genug, denn am Sonntag ließ er sich auf einen weiteren Fight ein – diesmal gegen Mathieu Olivier von den Columbus Blue Jackets. Drei Kämpfe in den ersten fünf Spielen der Karriere – das ist rekordverdächtig.

    Schon jetzt ist Rempe in der Eishockey-Welt ein Reizfigur. Während viele den Rookie und dessen Härte feiern, kritisierten Experten seine Spielweise und deren Langlebigkeit. Parallelen zu Enforcern wie Derek Boogaard, der mit nur 28 Jahren verstarb und dadurch eine große Debatte in der NHL auslöste, wurden herangezogen. Ob sich Rempe in Zukunft etwas zurücknimmt, wird sich zeigen.

    3 Boxkämpfe in 5 Spielen: Ein Rookie macht die NHL unsicher
    Die National Hockey League (NHL) hat eine neue Attraktion: Sie hört auf den Namen Matt Rempe, ist 2,03 Meter groß, 109 Kilogramm schwer und hat in erst fünf…
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    Und ja, ich habe wirklich das Gefühl, dass wir sie letzten 5 Jahre das softeste Team der Liga waren.

    Richtig, wir Sind seit Jahren das mit Abstand softedte Team, nur mit roher Gewalt gewinnst du halt einfach keine Meisterschaft zumindest die letzten Jahre nicht .

    Genf, Zug, ZSC habe dir letzten Jahre alle sehr hochstehendes technisches Eishockey geboten. Das einzige was du mit dem Raubeinhockey erreichen kannst, ist dass dein Gegner soviele verletzte hat, dass diese kaum mehr Meister werden konneb wie wir damals gegen Genf war es glaube ich.

    Am Schluss geht es um die richtige Balance im Team! Mehr Künstler aber halt auch solche die sich nicht rumschubsen lassen!

    Klein und Keninš wurden zum Beispiel nie gleichwertig ersetzt und das merkt man bis heute.
    Wenn ich da zum Beispiel Maximilian Streule denke der heute für Fribourg seine Fäuste sprechen lässt?

    Es gäbe noch andere Beispiele aber leider wird genau diese Element in der Organisation so schnell wie möglich den Spielern verboten und ausgetrieben.

    NLA Showdown

    Das Restprogramm der National League

    Strichkämpfe soweit das Auge reicht - Jede Niederlage kann entscheidend sein

    Die Regular Season befindet sich in der National League auf der Zielgeraden. Für die meisten Mannschaften bleiben noch drei Spiele zu absolvieren, dann steht die finale Tabelle fest. Es steht für diverse Teams noch viel auf dem Spiel.

    Nachfolgend gibt es das Restprogramm der 14 Mannschaften. Dabei haben wir auch den Punkteschnitt gegen die jeweiligen Gegner ausgerechnet und daraus die Punktzahl am Ende der Qualifikation generiert.

    14. HC Ajoie: 39 + 8.66 = 47.66

    • HC Davos (A) +3.00
    • SC Bern (H) +1.00
    • SC Rapperswil-Jona Lakers (A) +1.66
    • HC Davos (H) +3.00

    Ein Team, für das nicht mehr viel auf dem Spiel steht, ist der HC Ajoie. Die Jurassier könnten einzig noch am EHC Kloten vorbeiziehen und sich in den Playouts das Heimrecht sichern. Dafür müssen sie mindestens neun Punkte holen und hoffen, dass der EHC Kloten keine Zähler mehr sammelt. Dann hätten beide Teams gleich viele Punkte auf dem Konto. Weil beide Teams sechs Punkte in den Direktbegegnungen holten, wäre in diesem Duell die Tordifferenz aus allen Spielen entscheidend. Dort hat vorerst der HC Ajoie die Nase vorn.

    13. EHC Kloten: 48 + 1.33 = 49.33

    • SC Rapperswil-Jona Lakers (H) +1.33
    • SCL Tigers (A) +0.00
    • HC Ambri-Piotta (H) +0.00

    Die Flughafenstädter waren zuletzt überhaupt nicht in Form und haben die letzten sechs Partien allesamt verloren. Damit steht bereits fest, dass sie mit dem HC Ajoie in die Playouts müssen. Es geht dabei nur noch um das Heimrecht. Vier Punkte aus den letzten drei Spielen wären genug, um das auf sicher zu haben.

    12. SC Rapperswil-Jona Lakers: 59 + 3.99 = 62.99

    • EHC Kloten (A) +1.66
    • HC Ajoie (H) +1.33
    • HC Lugano (A) +1.00

    Die St.Galler haben nur noch theoretische Hoffnungen auf das Erreichen der Play-Ins. Sie haben neun Punkte Rückstand auf die SCL Tigers, die aktuell auf dem 10. Rang klassiert sind. Punkten weder die Emmentaler, noch der EHC Biel in den letzten Spielen, dann haben die Lakers eine Chance. Für den SCRJ ist entscheidend, dass er nur punktgleich mit den SCL Tigers ist, dann ist die Tordifferenz aus allen Spielen entscheidend. Sollte aber auch der EHC Biel auf 68 Punkte kommen, würden die SCL Tigers den letzten Play-In-Platz bekommen, weil sie in den Direktbegegnungen am meisten Punkte gesammelt haben.

    11. EHC Biel-Bienne: 67 + 3.99 = 70.99

    • HC Davos (H) +1.33
    • HC Lugano (H) +1.33
    • Genève-Servette HC (A) +1.33

    Die Seeländer sind aufgrund von drei Niederlagen in Folge auf den 11. Platz abgerutscht. Die Entlassung von Petri Matikainen war die Folge daraus. Sportchef Martin Steinegger übernimmt und will sein Team noch in die Play-Ins führen. Dafür sind zwingend Punkte nötig. Da die SCL Tigers in den Direktbegegnungen besser abgeschnitten haben, müssen die Bieler am Ende mindestens einen Zähler mehr auf dem Konto haben. Ziehen die Bieler mit Ambri-Piotta gleich, dann liegen sie in der Direktbegegnung vorne und würden sich durchsetzen. Sollten Biel, Langnau und Ambri-Piotta punktgleich sein, wäre Biel vor Ambri und Langnau würde den Kürzeren ziehen.

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    10. SCL Tigers: 68 + 3.00 = 71.00

    • EHC Kloten (H) +3.00
    • ZSC Lions (A) +0.00

    Für die Emmentaler wird das Spiel gegen den EHC Kloten ganz wichtig. Dieses Heimspiel müssen die Tigers gewinnen, sonst wird die Lage brenzlig, da das Team von Thierry Paterlini auch eine Partie mehr absolviert hat als die Konkurrenten aus Biel und Ambri. Im letzten Spiel spricht dann für die Tigers, dass es bei den ZSC Lions um nichts mehr geht.

    9. HC Ambri-Piotta: 70 + 4 = 74

    • Genève-Servette HC (A) +1.00
    • HC Fribourg-Gottéron (H) +0.00
    • EHC Kloten (A) +3.00

    Die Leventiner spielen, wie die SCL Tigers, noch gegen den EHC Kloten. Das wird die entscheidende Partie für das Team von Luca Cereda. Aus den anderen beiden Spielen gilt es einfach so viele Punkte wie möglich mitzunehmen. Am Ende könnte es auf alle Fälle sehr knapp werden. Dabei hängt alles davon ab, wie viele Punkte der EHC Biel noch sammeln wird.

    8. Genève-Servette HC: 73 + 6.32 = 79.32

    • Lausanne HC (A) +2.00
    • HC Ambri-Piotta (H) +2.00
    • EV Zug (A) +0.66
    • EHC Biel-Bienne (H) +1.66

    Der amtierende Schweizer Meister ist zwar noch nicht fix in den Play-Ins, es müsste allerdings sehr viel schiefgehen. Die Genfer haben zudem noch vier Partien zu absolvieren und sind daher im Vorteil. Ob es allerdings noch bis in die direkten Playoff-Plätze reichen wird? Gegen Bern wäre zumindest die Direktbegegnung positiv. Gegen Davos negativ und gegen den HC Lugano ausgeglichen.


    7. HC Davos: 74 + 3.99 = 77.99

    • HC Ajoie (H) +0.00
    • EHC Biel-Bienne (A) +1.66
    • ZSC Lions (H) +2.66
    • HC Ajoie (A) +0.00

    Das Restprogramm spricht dafür, dass der HC Davos einen Sprung nach vorne machen kann. Die Bündner spielen noch zweimal gegen den HC Ajoie und müssten dort eigentlich sechs Punkte holen. Dabei gibt es allerdings ein Problem: Seit Christian Wohlwend beim HC Ajoie am Ruder ist, konnten die Davoser nicht mehr gegen das Schlusslicht gewinnen. Von den Direktbegegnungen her sind jene gegen Lugano und Genf positiv. Einzig gegen Bern sieht es schlecht aus. Kommt es also hart auf hart mit dem SC Bern, dann ist ein Punkt mehr nötig.

    6. SC Bern: 78 + 4.66 = 82.66

    • HC Ajoie (A) +2.00
    • Lausanne HC (H) +1.66
    • HC Fribourg-Gottéron (A) +1.00

    Der SC Bern hat aktuell vier Punkte Vorsprung auf den HC Davos und fünf Zähler auf den Genève-Servette HC, die Mutzen haben aber auch ein Spiel mehr absolviert. Sollte Davos gegen Ajoie und Genf gegen Lausanne gewinnen, wird es am Strich noch einmal richtig eng. Die Mutzen treffen aber noch auf Ajoie und müssen sich dort drei wichtige Punkte sichern. Bei den Direktbegegnungen sieht es nicht wirklich rosig aus. Nur gegen Lugano haben die Mutzen die Nase vorn.

    5. HC Lugano: 79 + 5.66 = 84.66

    • HC Fribourg-Gottéron (H) +2.00
    • EHC Biel-Bienne (A) +1.66
    • SC Rapperswil-Jona Lakers (H) +2.00

    Noch schlechter sieht es bei den Direktbegegnungen beim HC Lugano aus. Die Südtessiner ziehen sowohl gegen Bern als auch gegen Davos den Kürzeren. Einzig gegen Genf ist die Bilanz ausgeglichen, dort wäre also die Tordifferenz entscheidend. Die spricht immerhin klar zu Gunsten der Bianconeri. Das Restprogramm könnte auch schlimmer sein. Dennoch müssen die nötigen Punkte zuerst geholt werden.

    4. EV Zug: 85 + 4.99 = 89.99

    • ZSC Lions (H) +1.33
    • Genève-Servette HC (H) +2.33
    • Lausanne HC (A) +1.33

    Kommen wir zum EV Zug, der aktuell gar nicht in Form ist. Die Zentralschweizer haben sieben Spiele in Folge verloren und müssen gar noch um den vierten Platz zittern. Gehen die letzten drei Spiele verloren, könnte auch noch der HC Lugano vorbeiziehen. Das Spiel gegen den Lausanne HC könnte am Ende für den dritten Platz entscheidend sein. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit hätte der EVZ in der Direktbegegnung die Nase vorn. Bei einem Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschiessen wäre alles ausgeglichen und die Tordifferenz aus allen Spielen wäre entscheidend. Bei einer Niederlage ist der Vorteil beim Lausanne HC.

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    3. Lausanne HC: 85 + 3.99 = 88.99

    • Genève-Servette HC (H) +1.00
    • SC Bern (A) +1.33
    • EV Zug (H) +1.66

    Die Waadtländer haben keinesfalls ein einfaches Restprogramm. Sie treffen nur auf Mannschaften, bei denen es noch um etwas geht. Gerade die Partien gegen Genf und Bern dürften alles andere als einfach sein. Die Playoffs haben die Waadtländer aber so gut wie sicher. Dafür benötigen sie nur noch zwei Punkte.

    2. HC Fribourg-Gottéron: 97 + 6 = 103

    • HC Lugano (A) +1.00
    • HC Ambri-Piotta (A) +3.00
    • SC Bern (H) +2.00

    Im Kampf um den Qualifikationssieg ist zumindest eine Vorentscheidung gefallen. Der HC Fribourg-Gottéron hat sieben Punkte Rückstand auf die ZSC Lions und liegen in der Direktbegegnung hinten. Das heisst, dass die Zürcher maximal noch einen Punkt holen dürfen, während Gottéron alle drei Spiele gewinnen muss.

    1. ZSC Lions: 104 + 4.99 = 108.99

    • EV Zug (A) +1.66
    • HC Davos (A) +0.33
    • SCL Tigers (H) +3.00

    Zwei Punkte benötigen die ZSC Lions noch, um den Qualifikationssieg auf sicher zu haben. Als Nächstes folgt die Partie beim schwächelnden EV Zug, dort könnten sich die Zürcher also bereits das komplette Heimrecht für die Playoffs sichern.


    Fiala sticht im Powerplay und ballert sich an die Spitze

    Three Stars of the Week: Draisaitl mit 1,5-Punkte-Schnitt, Rossi mit drei Treffern, Stützle schrammt knapp vorbei

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    Die besten Highlights der Woche der DACH-Spieler

    vonChristian Rupp

    @IamCR1 NHL.com/de Freier Autor

    26. Februar 2024

    In der Woche vom 19. bis 25. Februar 2024 wurden in der NHL 17 Spieler aus dem DACH-Raum eingesetzt. Darunter sechs Deutsche (Leon Draisaitl, Tim Stützle, JJ Peterka, Moritz Seider, Nico Sturm, Philipp Grubauer), zehn Schweizer (Kevin Fiala, Roman Josi, Pius Suter, Timo Meier, Nino Niederreiter, Nico Hischier, Philipp Kurashev, J.J. Moser, Jonas Siegenthaler, Akira Schmid) und ein Österreicher (Marco Rossi).

    Auffällig stark präsentierten sich zwei Verteidiger: der Schweizer Roman Josi (Nashville Predators, vier Spiele, 1-3-4, +7) und der Deutsche Moritz Seider (vier Spiele, 1-1-2, neun Hits, elf Blocks). Auch der deutsche Torwart Philipp Grubauer (Seattle Kraken) hätte eine Top-3-Einstufung nach zwei starken Partien (ein Start, 1,84 Gegentore/Spiel, 92,3 Prozent Fangquote) verdient gehabt, doch gleich mehrere DACH-Stürmer liefen in dieser Woche heiß.

    Wie heiß, das zeigt, dass es selbst ein Tim Stützle (Ottawa Senators) nach einer Gala-Woche (vier Spiele, 2-2-4, elf Hits, fünf Blocks, 53,6 Prozent gewonnene Faceoffs) ganz knapp nicht in dieses Ranking geschafft hat.

    NHL.com/de stellt die Three Stars der vergangenen Woche vor...

    3rd Star: Marco Rossi (Minnesota Wild)

    Der österreichische Stürmer Marco Rossi von den Minnesota Wild erzielte in vier Spielen drei Tore (3-0-3), darunter einen Powerplay-Treffer. Der 22-Jährige aus Feldkirch hatte bei durchschnittlich 12:38 Minuten Eiszeit eine Schusseffizienz von 30 Prozent, fuhr drei Checks und blockte zwei Schüsse. Rossi steht zum vierten Mal in dieser Saison unter den Three Stars (zweimal 2nd Star, zweimal 3rd Star).

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    MIN@WPG: Rossi trifft doppelt

    2nd Star: Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)

    Der deutsche Center Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers empfahl sich mit einem Punkteschnitt von 1,5 für Rang zwei in dieser Woche. In vier Spielen gelangen dem 28-jährigen Kölner sechs Scorerpunkte (2-4-6), beide Tore fielen im Powerplay. Der Elite-Mittelstürmer glänzte auch mit 63,1 Prozent gewonnenen Faceoffs, drei Checks, zwei Blocks und 28,6 Prozent Schusseffizienz bei im Schnitt 21:02 Minuten Eiszeit pro Partie. Draisaitl taucht bereits zum elften Mal in dieser Spielzeit unter den Three Stars auf (vier 1st Stars, sechs 2nd Stars, ein 3rd Star) und steht in der dritten Woche in Folge, bzw. zum fünften Mal in den letzten sechs Wochen auf Platz zwei.

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    MIN@EDM: McDavid baut seine Punkteserie auf heimischem Eis aus

    1st Star: Kevin Fiala (Los Angeles Kings)

    Der Schweizer Flügelflitzer Kevin Fiala von den Los Angeles Kings ballerte sich in dieser Woche mit drei Toren und vier Punkten (3-1-4) in gerade einmal drei Spielen an die Spitze. Alle drei Treffer fielen in aufeinanderfolgenden Partien im Powerplay, zudem hatte der 27-Jährige aus St. Gallen eine brutale Schusseffizienz von 37,5 Prozent. Bei im Schnitt 18:10 Minuten Eiszeit überzeugte er auch im Defensivspiel mit fünf Checks und einem Block. Fiala sichert sich zum ersten Mal in dieser Saison den 1st Star (ein 2nd Star, drei 3rd Stars).



    ANA@LAK: Fiala mit dem 1:1-Ausgleich

    Fiala sticht im Powerplay und ballert sich an die Spitze | NHL.com/de
    Three Stars of the Week: Draisaitl mit 1,5-Punkte-Schnitt, Rossi mit drei Treffern, Stützle schrammt knapp vorbei
    www.nhl.com

    Wäre ja auch noch besser, wenn man aus Angst dies nicht mehr machen würde. Als gegnerischer Trainer, wäre dies ja die perfekte Story, um unsere “Stars” im nächsten Spiel noch mehr ran zu nehmen.


    Besser wäre, man würde sich verabschieden vom Plüsch Hockey und halt auch 2-3 Spieler im Team haben, die in so einer Serie Barberio halt einfach mal ein paar mitgeben.

    Wenn man so planlos, wie von dir beschrieben, durch die Playoffs läuft hast du eigentlich schon verloren.

    Das wäre nur unglaublich dumm wenn man seine Topspieler den Löwen zum Frass vorwirft.


    Hast wohl unsere letzte Serie gege den LHC vergessen? Das danach die Hälfte unserer Spieler gravierende Verletzungen davon trugen und wir für den nächsten Gegner reines Kannonenfutter waren, vergessen?

    Nein Playoffs hat auch viel mit Intelligenz und Taktik zu tun. Nicht nur mit roher Gewalt dem Gegner ins offene Messer zu laufen.


    Was der LHC seit Jahren bietet reicht für sie zwar nicht zum Meistertitel, aber für den Gegner meistens auch nicht! (Bin nicht mehr sicher obs der SCB mal geschafft hat)

    Eishockeystar Alexandre DaigleWie ein Jahrhunderttalent in der Schweiz landete

    Als Junior zum Messias stilisiert, wurde der Kanadier bald zur Zielscheibe, ehe er in der Schweiz sein Glück fand – eine Dokumentation zeichnet nun seine Karriere nach.

    Kristian Kapp

    Publiziert heute um 06:00 Uhr

    Der erste von zwei Titeln mit Davos: Alexandre Daigle (links) präsentiert am 9. April 2007 mit Meistertor-Schütze Robin Leblanc den Pokal.

    Der erste von zwei Titeln mit Davos: Alexandre Daigle (links) präsentiert am 9. April 2007 mit Meistertor-Schütze Robin Leblanc den Pokal.

    Foto: Arno Balzarini (Keystone)

    Selten war der Hype um einen Eishockeyspieler so gross, bevor er überhaupt Profi wurde. Aber Alexandre Daigle war im Juniorenhockey Kanadas so gut, dass er mit unheimlichen Superlativen überschüttet wurde. Er sollte der nächste Grosse Québecois werden und in die Fussstapfen der Richards, Lafleurs und Lemieux treten. Ja vielleicht gar Wayne Gretzky als Grössten überhaupt ablösen. Weil Daigle diesen Erwartungen nie gerecht wurde, ist seine Geschichte für viele jene eines Schnösels, der mit Gleichgültigkeit eine glanzvolle Karriere sabotierte.

    «Chosen One», Auserwählter, heisst eine Dokumentation von Amazon Prime über Daigle. Sie zeigt ein anderes, differenzierteres Bild vom Stürmer, der so gross hätte werden sollen, der aber am Ende in die Schweiz wechselte, wo er 2010 mit 35 fern jeglichen Glamours in Langnau zurücktrat.

    Weil sie zur Einordnung wichtig sind, werden in «Chosen One» alle Facetten gezeigt. Wie Ottawa und San Jose 1992/93 Niederlage an Niederlage reihten, da der letzte Platz automatisch das Erstwahlrecht im NHL-Draft bedeutete. Bald danach führte die Liga die Draft-Lotterie ein – eine «Daigle-Regel». Wie Daigle in Kanadas Hauptstadt landete und dort schon vor dem ersten Spiel als Messias gefeiert wurde. Wie der der englischen Sprache noch nicht mächtige Teenager mangels Berater und Hilfe vom Club jeden Unsinn mitmachte, um das Dürsten der Medien nach einer noch spektakuläreren Daigle-Story zu stillen.

    Die Nummer 1: Der 18-jährige Alexandre Daigle am 26. Juni 1993 in Québec City – soeben wurde er von den Ottawa Senators als Erster im NHL-Draft ausgewählt.

    Die Nummer 1: Der 18-jährige Alexandre Daigle am 26. Juni 1993 in Québec City – soeben wurde er von den Ottawa Senators als Erster im NHL-Draft ausgewählt.

    Foto: Brian Winkler (Getty Images)


    Wie er an den hohen Erwartungen zerbrach und wegen seines überdotierten Rookie-Vertrags (auch hier änderte die NHL die Regeln) zur Zielscheibe auf und neben dem Eis wurde. Ein Jungmillionär mit lockerem Mundwerk, der versagt? Das gehört bestraft, mit hartem Spiel und vernichtenden Schlagzeilen. Wie Daigle mit 25 ein erstes Mal zurücktrat, weil er die Lust am Eishockey verloren hatte. Wie er in der Auszeit als Lebemann eine Affäre mit Pamela Anderson gehabt haben soll. Wie er drei Jahre später wie aus dem Nichts in Minnesota seine beste Saison in der NHL hinlegte.

    Als Daigle 2006 nach Davos kam, erwarteten viele den Glamour-Boy. Es kam ein Mensch, den im Team alle mochten, der keine Probleme bereitete und Teil von zwei HCD-Meisterteams wurde, bevor er nach Langnau ging. Einmal sagte er, fern der NHL habe er jene Liebe zum Sport wiedergefunden, die er nur als Junior gekannt habe. Nur das Thema Pamela Anderson blieb tabu, darauf mochte er nicht in der Garderobe und schon gar nicht in Interviews eingehen. Es ist auch in «Chosen One» jener Moment, in dem sich sein Gesicht kurz verfinstert. Trotzig sagt er: «Es gab keine Social Media, keinen Beweis. Also muss ich nicht darüber sprechen.»

    Die letzte Station: Mit dem Langnauer Tiger auf der Brust feiert Alexandre Daigle (links) mit Sven Helfenstein einen Treffer im Playout-Final auswärts in Biel am 3. April 2010. Es ist das finale Spiel in Daigles Karriere.

    Die letzte Station: Mit dem Langnauer Tiger auf der Brust feiert Alexandre Daigle (links) mit Sven Helfenstein einen Treffer im Playout-Final auswärts in Biel am 3. April 2010. Es ist das finale Spiel in Daigles Karriere.

    Foto: Peter Schneider (Keystone)

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    Aber immerhin scheint man aus der Vergangenheit gelernt zu haben - nach dem Empty Netter zum 3:1 wurde die 4. Linie auf's Eis beordert
    - denke, es hätte sonst durchaus zu 'Racheaktionen' kommen können, da Lausanne nichts mehr zu verlieren bzw. zu gewinnen hatte.

    Das war auch schon anders, als man in der Playoff-Serie unverständlicherweise nochmals die Top-Linie um Ghetto auf's Eis schickte, als das Spiel kurz vor Schluss entschieden war, und dieser prompt von Barberio mit einem üblen Bandencheck fast ausser Gefecht gesetzt worden wäre ...

    Wer war damals der Trainer?

    Ihr schreit ja alle vor lauter bösem Lausanne. Was war denn gestern so besonders dreckig? Die Scrums?

    Vielleicht die vielen dreckigen kleinen nicht gehandeten Crosschecks, Kniecheck gegen Rohrer, Checks ohne das überhaupt ein Puck in der Nähe war, bei Keilereien immer zu 2./3. auf einen Mann usw.

    Dafür Lächerlichkeiten die Bestraft wurden?
    Baltisberger geht für nichts!!! Auch das rencontre mit Hollenstein zu bestrafen war mehr als nur lächerlich.


    Keine sonderlich gute Schirileistung, aber wenn Lausanne auf dem Eis ist, ist es auch nie einfach da viele dreckige Dinge überall laufen, Daher keine grossen Vorwürfe meinerseits an die Schiedsrichter.


    Auch für dieses Jahr gilt ihnen aus dem Weg zu gehen, da du die vielleicht aus den Playoffs schmeisst, aber nach der Serie deine halbe Mannschaft kaputt ist!

    Nur 1 Marti und ein Grant reichen dir bri weitem nicht gegen die!


    Malgin /Andrighetto / Sigrist würden die Serie nicht zuende spielen!


    Da geht es nur um zerstören und die paar Spielsperren gegen Sie nehmen die in kauf!