Beiträge von Sbornaja

    DIE ERGEBNISSE DER NHL-SPIELER-UMFRAGE

    «The Athletic» hat 200 NHL-Spieler befragt. In seiner neusten Kolumne präsentiert Thomas Roost die Ergebnisse der anonymen Umfrage und gibt seine persönliche Einschätzung zu den einzelnen Fragen ab.

    Wer ist der beste Spieler?
    1. Connor McDavid, EDM 69.06%
    2. Nathan MacKinnon, COL 16.02%
    3. Nikita Kucherov, TBL 7.18%
    4. Sidney Crosby, PIT 1.66%
    Cale Makar, COL 1.66%

    Persönlicher Kommentar:
    Keine wirkliche Überraschung für mich, mein Ranking sieht mehr oder weniger identisch aus, vielleicht fehlt Leon Draisaitl im Bereich Crosby/Makar.


    Wer ist der beste Goalie?
    1. Andrei Vasilevskiy, TBL 44.26%
    2. Connor Hellebuyck, WPG 15.30%
    3. Thatcher Demko, VAN 7.65%
    Ilya Sorokin, NYI 7.65%
    5. Igor Shesterkin, NYR 6.56%

    Persönlicher Kommentar:
    Mich überrascht der grosse Abstand zwischen Vasilevskiy und den nachfolgenden Goalies. Zudem stehen bei mir Sorokin und Shesterkin knapp vor Demko und auf dem Level von Demko habe ich noch Jeremy Swayman, BOS.

    Wer ist der am meisten unterschätzte Spieler?

    1. Sasha Barkov, FLA 12.50%
    2. Sam Reinhart, FLA 5.95%
    3. Brayden Point, TBL 4.76%
    4. Mikko Rantanen, COL 4.17%
    Kyle Connor, WPG 4.17%

    Persönlicher Kommentar:
    Barkov an erster Stelle, keine Frage, auch bei mir. Wäre er z.B. in Montreal oder Toronto würde er ungleich mehr «gehyped». Die übrigen Namen in den Top5 teile ich, allerdings gibt es für mich auch noch Konecny, Hintz, Aho, Ekholm und Maccelli die vermutlich vielerorts ähnlich unterschätzt werden, wie diejenigen der Positionen 2-5.


    Wer ist der am meisten überschätzte Spieler?

    1. Trevor Zegras, ANA 12.87%
    2. Darnell Nurse, EDM 7.92%
    3. Matthew Tkachuk, FLA 6.93%
    Jason Robertson, DAL 6.93%
    5. Jonathan Huberdeau, CGY 5.94%

    Persönlicher Kommentar:
    Showman Zegras wäre bei mir auch an erster Stelle. Bei den Namen auf den Positionen 2-5 würde ich auch noch Dubois, Laine und Seth Jones einreihen.


    Das Gesicht von welchem Spieler würdest du am liebsten «polieren»?
    English: Who’s the player in the league whose face you most want to punch?

    1. Nick Cousins, FLA 28.57%
    2. Brad Marchand, BOS 14.97%
    3. Matthew Tkachuk, FLA 7.48%
    4. Mikael Bunting, CAR 4.08%
    Conor Garland, VAN 4.08%

    Persönlicher Kommentar:
    Diesbezüglich hätte ich Brad Marchand auf der ersten Position erwartet. Das ungebührliche Benehmen von Nick Cousins hatte ich bis jetzt nicht so sehr auf dem Radar. Die Gebrüder Tkachuk und Evander Kane sind mir auch schon oft als «Agent Provocateur» aufgefallen.

    Die Schweizer:

    Schweizer Spieler wurden in diesen Rankings ebenfalls erwähnt, allerdings leider nur in zwei eher unrühmlichen Wertungen:

    Bei den am meist überschätzten Spielern erscheint Timo Meier, NJ, an 11. Stelle mit 2.97% der abgegebenen Stimmen.

    Kevin Fiala scheint bei den Spielern der anderen Teams nicht besonders beliebt zu sein. Er rangiert ex-aequo mit drei anderen Namen an 8. Stelle (2.04% der Stimmen) bei der Frage nach dem «Gesicht polieren»…

    Die Ergebnisse der NHL-Spieler-Umfrage (mysports.ch)

    Aus NHL.com

    Kahun, Malgin und Thürkauf sind nicht aufzuhalten

    International Ice: Die drei Angreifer sammeln in der National League fleißig Scorerpunkte

    Lausanne HC v SC Bern - National League

    © 2024 RvS.Media/Monika Majer

    vonAxel Jeroma

    @nhlde http://NHL.com/de Freier Autor

    01. Februar 2024

    Offizielle Seite der National Hockey League | NHL.com/de
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    Dominik Kahun vom SC Bern, Denis Malgin von den ZSC Lions und Calvin Thürkauf vom HC Lugano haben in den vergangenen Tagen in der Schweizer National League einmal mehr ihre enormen Scorerqualitäten demonstriert. In der PENNY DEL, die einen neuen Besucherrekord zu verzeichnen hat, trat Korbinian Holzer bei den Adler Mannheim als Torschütze in Erscheinung. Gleiches galt für Tobias Rieder von den Växjö Lakers in der schwedischen SHL.

    Kahun glänzt mit einem Tor und vier Assists

    Eine erfolgreiche Woche haben der SC Bern und Dominik Kahun hinter sich. Das Team gewann alle drei Spiele. Zu den ersten beiden Erfolgen, dem 4:2 am Freitag zu Hause gegen den HC Davos und dem 4:3 n.P. beim SC Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, steuerte Kahun fünf Scorerpunkte bei. In der Partie gegen Davos gelangen ihm ein Tor und zwei Assists. Gegen Rapperswil-Jona verbuchte er einen Vorlagen-Doppelpack. Mit Joel Vermin und Simon Moser trafen in beiden Begegnungen zwei weitere Ex-NHL-Profis in Diensten des SCB. Am Dienstag folgte ein 3:2 vor eigenem Publikum gegen den EHC Biel-Bienne. Mit seinen fünf Zählern katapultierte sich Berns Topscorer Kahun auf den vierten Platz der Punktejäger-Liste in der National League. Nach 38 Einsätzen sind für ihn 40 Zähler (13 Tore, 27 Assists) registriert.

    dominik kahun

    Michaelis und Hofmann scoren für den EV Zug

    Drei Siege feierte auch der EV Zug, wenngleich sich der Tabellendritte in den zwei Aufeinandertreffen mit Kontrahenten aus der zweiten Hälfte des Tableaus schwertat und jeweils eine Zusatzschicht einlegen musste. Beim 5:4 n.V. am Freitag beim EHC Kloten (13.) überzeugte Gregory Hofmann in der Offensive mit einem Tor und einer Vorlage. Tags darauf beim 3:2 n.P. gegen den HC Ambri-Piotta (10.) in eigener Halle traf Marc Michaelis zur 1:0-Führung, während Hofmann den Secondary Assist beim 2:2 gutgeschrieben bekam. Im Duell Dritter gegen Zweiter am Dienstag setzte sich der EVZ bei Fribourg-Gottéron mit 4:3 durch. Michaelis sorgte in der Schlussminute des zweiten Drittels für den Game Winner. Es war sein zwölfter Saisontreffer. Mit 34 Punkten aus 40 Spielen ist er zweitbester Scorer seiner Vertretung.

    Bertschy in den Top 10 der Scorerwertung

    Fribourgs Stürmer Christoph Bertschy konnte sich mit zwei Assists im Spitzenspiel gegen den EV Zug trösten. In den beiden anderen Begegnungen, beim 3:2 gegen Rapperswil-Jona am Freitag und 24 Stunden später beim 5:3 in Davos, schoss er jeweils ein Tor. Mit nunmehr 35 Punkten (18 Tore, 17 Assists) aus 43 Auftritten erklomm der Stürmer den zehnten Platz in der ligaweiten Scorerwertung.

    Malgin und Andrighetto überragen

    Denis Malgin und Sven Andrighetto haben die ZSC Lions am Dienstag zum 5:2-Sieg gegen den HC Lugano geführt. Malgin brachte es auf zwei Tore und einen Assist. Andrighetto netzte einmal ein und betätigte sich einmal als Vorbereiter. Am Samstag waren die beiden ebenfalls unter den Scorern auf dem Spielberichtsbogen zu finden. Malgin erzielte beim 5:2 beim Genève-Servette HC den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Das Zuspiel kam von Andrighetto. Malgin rangiert mit 38 Punkten (15 Tore, 23 Assists) an achter Position des Scorer-Rankings in der National League. Am Freitag hatten die Zürcher den EHC Biel-Bienne mit 4:1 in die Schranken gewiesen. Mit vier Siegen in Folge und der optimalen Ausbeute von zwölf Punkten untermauerten die ZSC Lions ihre Führungsposition in der Tabelle.

    Malgin poolers

    Brunner und Haas treffen für Biel-Bienne

    Beim einzigen Sieg des EHC Biel-Bienne in der vergangenen Woche zeichneten sich Damien Brunner und Gaetan Haas als Torschützen aus. Beim 4:2-Heimerfolg gegen die SCL Tigers brachte Brunner seine Farben mit 1:0 nach vorne. Haas erhöhte auf 3:0 und sicherte sich damit zugleich den Game Winner.

    Wolf rettet Adler mit Doppelpack einen Zähler

    Mit zwei Heimsiegen festigten die Adler Mannheim den achten Rang in der PENNY DEL. Beim 4:2 am Freitag gegen die Iserlohn Roosters leitete David Wolf mit dem Secondary Assist den Treffer zum 2:1 von Korbinian Holzer ein. Zwei Tage später behielten die Adler gegen den amtierenden Meister EHC Red Bull München mit 3:2 die Oberhand.

    Växjö und Rieder grüßen von der Tabellenspitze

    In der SHL grüßen die Växjö Lakers inzwischen von der Tabellenspitze. Mit zwei Siegen aus drei Spielen unterstrichen sie ihre gute Form. Beim 4:2-Auswärtserfolg gegen Linköping HC am vergangenen Donnerstag traf Tobias Rieder zum 2:1. Zwei Tage später triumphierten die Lakers mit 5:1 beim IK Oskarshamn. Einziger Wermutstropfen war die 0:2-Heimpleite am Dienstag gegen Luleå Hockey.

    DEL-Zuschauerzahlen erreichen Rekordniveau

    Die Zuschauerzahlen in der PENNY DEL haben ein Rekordniveau erreicht. Einer Pressemitteilung zufolge kamen nach 42 von 52 Hauptrundenpartien mehr als zwei Millionen Besucher (2.066.166) in die Arenen der 14 Klubs. Damit steigerte die Liga den Zuschauerschnitt auf einen neuen Rekordwert von 7015 Besucher pro Spiel. In der vergangenen Saison passierten bis zum Hauptrundenende im Schnitt exakt 5879 Zuschauer pro Begegnung die Eingangstore. Das bedeutet eine Steigerung von mehr als 1100 Besuchern pro Spiel. Liga-Spitzenreiter sind die Kölner Haie, die im Durchschnitt 16.901 Fans begrüßten. Die Eisbären Berlin (13.719) und die Adler Mannheim (11.158) lagen im Schnitt ebenfalls klar über der 10.000er-Marke. Zudem vermelden alle 14 Teams einen Zuschauerzuwachs im Vergleich zur zurückliegenden Spielzeit.

    Kahun, Malgin und Thürkauf sind nicht aufzuhalten | NHL.com/de

    Fürs Spiel vom kommenden Sonntag
    ZSC veröffentlicht Trikots fürs Retro-Game gegen Ambri

    Am Sonntag, 04. Februar, steht das Retro-Game 2024 zwischen den ZSC Lions und dem HC Ambri-Piotta auf dem Programm. Die Zürcher veröffentlichten dafür die entsprechenden Trikots und rollen dabei die Zeit zurück.

    Mit dem Retro-Game 2024 unmittelbar vor der Tür stehend, präsentieren die ZSC Lions wenige Tage vor dem Aufeinandertreffen mit dem HCAP vom kommenden Sonntag ihre speziell für diesen Event designten Leibchen. Diese kommen fast gänzlich in weiss daher mit dünnen, blauen Streifen sowie weiteren blauen Elementen an den Ärmeln und am kragen. Prominent auf der Vorderseite ragt das einstige ZSC-Wappen sowie darüber die Nummer des jeweiligen Spielers.

    Klicke hier, sollte unten stehender Post nicht laden.

    zsc veroeffentlicht trikots fuers retro game gegen ambri (sport.ch)

    Nach Vandalismus in der Swiss Life Arena
    Zwei Ambri-Fans erhalten jahrelanges Stadionverbot

    Kommenden Sonntag steht zwischen den ZSC Lions und dem HC Ambri-Piotta das Retro-Game 2024 an. Dabei werden zwei HCAP-Fans nicht teilnehmen können - wie bei allen Hockey- oder Fussballspielen bis September 2028. Grund dafür ist betriebener Vandalismus, wie die Lions auf ihrer Website schreiben.

    Nach den gewaltsamen Vorkommnissen im Gästesektor und dem daraus resultierenden Wasserschaden beim Heimspiel der ZSC Lions gegen den HC Ambri-Piotta vom 25. November 2023, haben die ZSC Lions gegen zwei Ambri-Fans je ein zweijähriges Stadionverbot ausgesprochen.

    Die beiden Täter konnten dank den hochauflösenden Kameras im Gästesektor der topmodernen Swiss Life Arena identifiziert werden. Sie betrieben Vandalismus in und an den sanitären Anlagen: Beleuchtungen wurden heruntergerissen und die Lavabo-Armaturen abgerissen. Abgebrochene Wasserhähne führten zudem zu einem Wasserschaden, da 10'000 Liter Wasser austraten und die Wandelhalle unter Wasser setzten.

    Die beiden betroffenen Personen waren bereits nach Vorfällen im Spiel zwischen Lugano und Ambri vom 29. September 2023 identifiziert und im Anschluss an die Untersuchungen je mit einem dreijährigen Stadionverbot belegt worden. Diese Untersuchungen wurden aber erst nach dem Vorfall in der Swiss Life Arena abgeschlossen. Beide Entscheide zusammengezählt ergeben für die beiden Täter insgesamt ein fünfjähriges Stadionverbot bis und mit September 2028. Die Stadionverbote gelten gesamtschweizerisch für alle Eishockey- und Fussballspiele in allen Ligen und Spielkategorien.

    Die ZSC Lions haben den Gästesektor in der Swiss Life Arena inzwischen mit zusätzlichen Kameras ausgerüstet, damit der komplette Sektor kameratechnisch abgedeckt ist.

    Danke Sbornaja

    Spannend für mich als Juve-Sympathisant zu sehen. Alle vor 1976 kannte ich nicht.
    Zu beginn hatte ich meine liebe Mühe mit dem neuen Logo. Jetzt gefällt es mir sehr gut.

    Easy, gern gscheh.

    Die alten Logos und Leibchen in Italien waren wirklich einfach sensationell.


    Juve gaht garnöd... Juve Pezzo di **** :mrgreen:
    Aber jedem das Seine

    Capaul lebt irgendwie auch nicht auf der Sonnenseite des Lebens... Wieder Saisonabbruch bei ihm, kann einem wirklich leid tun. Viel Glück und gute Genesung.

    Dünner und Capaul können nicht mehr zum Einsatz kommen
    Für ein Schweizer Duo der SCRJ Lakers endet die Saison 2023/24 frühzeitig

    Viel Pech für Nico Dünner und Luca Capaul: Beide Lakers-Spieler haben sich an der Schulter verletzt und müssen operiert werden. Für beide Spieler ist die Saison damit vorzeitig zu Ende.

    Assistenzcaptain Nico Dünner verletzte sich im Spiel gegen die SCL Tigers am 21. Januar. Der Stürmer fiel nach einem Bandencheck bereits im ersten Drittel aus. Die Untersuchungen haben nun ergeben, dass eine Operation an der verletzten Schulter unumgänglich ist.

    Luca Capaul erwischte es bei einem Einsatz mit dem EHC Winterthur. Im Spiel gegen Olten am letzten Donnerstag fiel der Verteidiger nach einem Check eines Oltner Gegenspielers aus. Auch bei Capaul ist eine Operation an der Schulter nötig. Sowohl Dünner als auch Capaul werden in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.

    Lineswoman im Männer-Eishockey-«Dann haben sie über meinem Kopf weitergeprügelt»

    Anina Schüpbach-Egli, die Schwester von HCD-Spieler Dominik Egli, behauptet sich als Schiedsrichterin im Männerhockey.
    Gestern, 19:31 Uhr

    «Es ist ein sehr cooler Job», sagt Anina Schüpbach-Egli. Es gäbe unter den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern auch ein Gefühl des Zusammenhalts, wie in den Teams auch, das gefällt der 28-Jährigen.

    Schüpbach-Egli ist eine von nur 3 Frauen im Leistungsbereich des Schweizer Eishockeys. Sie kommt als «Lineswoman» hauptsächlich in der U20-Elite oder in der MySports League zum Einsatz.

    Keine Berührungsängste

    Da kann es schon mal vorkommen, dass Schüpbach-Egli dazwischen gehen muss, auch wenn sie körperlich klar unterlegen ist. So geschehen an einem 1.-Liga-Spiel: «Gefühlsmässig die zwei grössten Spieler beider Teams dachten, sie müssen sich auf die Nase geben. Ich stand dann zwischen die beiden und sie haben einfach über meinem Kopf weitergeprügelt.»

    Anina Schüpbach-Egli bei einem Bully

    Legende:Scheut sich nicht, dazwischen zu gehenAnina Schüpbach-Egli bei einem Bully in einem MySports-League-Spiel zwischen Bülach und Arosa von 2021.ARCHIVBILD IMAGO IMAGES/SERGIO BRUNETTI

    Sie habe ihnen dann gesagt, wenn sie sich weiter prügeln wollen, sollen sie das tun. «Ich habe sowieso keine Chance, euch zu trennen. Dann blickten sie zu mir runter und hörten auf», blickt Schüpbach-Egli lachend zurück.

    Warum Schüpbach-Egli nicht mehr als Spielerin aktiv ist, sondern sich für eine Referee-Karriere entschied, und in welcher Hinsicht sie ihrem Bruder Dominik, der beim HCD unter Vertrag steht, nacheifert, erfahren Sie im Audio-Beitrag oben.

    Radio SRF 1, Abendbulletin, 31.01.2024, 18:45 Uhr; adw/dab

    Audio:


    Lineswoman im Männer-Eishockey - «Dann haben sie über meinem Kopf weitergeprügelt» - Sport - SRF

    Der LHC hat den Vertrag mit dem Letten aufgelöst
    Ein glückloses LHC-Engagement bewegt Ivars Punnenovs zu einer Rückkehr

    2022 kam er als grosser Hoffnungsträger. Der Lette Ivars Punnenovs hätte für einige Jahre das Tor des Lausanne HC hüten sollen. Nach nur eineinhalb Jahren wird der bis 2027 gültige Kontrakt vorzeitig aufgelöst, damit ist der Weg für eine Rückkehr an den Obersee freigeworden.

    Der lettische Goalie Ivars Punnenovs war im Sommer 2022 einer der am heissesten gehandelten Spieler mit einer Schweizer Lizenz. Schlussendlich zog es den Torhüter von den SCL Tigers zum Lausanne HC. Nur eineinhalb Jahre später präsentierte sich die Situation zuletzt komplett verändert. Connor Hughes hatte Punnenovs schon zum Saisonbeginn die Position als Nummer eins bei den Waadtländern abgelaufen. Mittlerweile musste der Lette allerdings auch dem deutlich jüngeren Kevin Pasche den Vortritt lassen.

    Per Leihe ist der 29-jährige Punnenovs in die Swiss League an den HCV Martigny abgeschoben worden, was für einen einstigen Hoffnungsträger natürlich ein ziemlicher Tiefschlag bedeutet. Das langfristige Projekt mit einem Vertrag bis 2027 haben die Parteien am Freitag vorzeitig beendet. Der Lausanne HC kommuniziert auf den Vereinskanälen, dass eine Vertragsauflösung vereinbart worden sei.

    Der WM-Bronzemedaillengewinner war allerdings nur für wenige Minuten auf dem Markt. Punnenovs kehrt in die Ostschweiz zurück. Bei den SC Rapperswil-Jona Lakers hat er einst den Schritt in die National League geschafft, jetzt wird er dort für die nächsten zweieinhalb Jahre gemeinsam mit Melvin Nyffeler (Vertrag bis 2026) und Robin Meyer (Vertrag bis 2025) sich die Torhüterposition teilen. 37 Profieinsätze hatte Punnenovs für den SCRJ bei seinem ersten Engagement absolviert.

    Sehe ich auch so... Ich glaube auch nicht, dass da so viel hängen bleibt...

    Gerade wir sollten den Ball eigentlich etwas flach halten, war ja Crawford in den USA auch nicht wirklich ein Heiliger, und wurde wegen "Grenzüberschreitungen" (nicht sexueller Art), die er auch zugegeben hat, zeitweilig suspendiert...

    Nicht nur in den USA.
    Wie wir ja noch gut in Erinnerung haben, hat er bei uns ebenfalls schon die gelbe Karte kassiert und sich für seinen verbalen Ausrutscher entschuldigt.

    Das NHL-Round-Up der Schweizer
    Überragender Pius Suter freut sich über seinen zweiten NHL-Hattrick seiner Karriere

    In der NHL-Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gab es für die Schweizer Spieler lauter Niederlagen zu verkraften. Immerhin ein Stürmer konnte sich aber trotzdem ins Rampenlicht spielen.

    Pius Suter von den Vancouver Canucks erlebte nämlich einen persönlich gesehen überragenden Abend. Der Schweizer Center sorgte im Alleingang dafür, dass sein Team gegen die St. Louis Blues immerhin einen Punkt ergattern und erst in der Overtime mit 3:4 unterlag. Der Zürcher zeichnete sich ganz alleine für alle drei Tore verantwortlich, erzielte er im dritten Drittel seine Saisontreffer zehn bis zwölf. Es war der zweite Karriere-Hattrick von Pius Suter in der NHL und wenig überraschend wurde der Schweizer auch zum besten Spieler gekürt. Der 27-Jährige erhielt eine Eiszeit von 18:29 Minuten und er schoss viermal aufs Tor (Plus-1-Bilanz).

    Suters Tore:
    https://content.jwplatform.com/previews/rHeSKxLz

    NHL auf X: „That's the second hat trick of Pius Suter's career! 👏 Hat Trick Challenge presented by @AstraZenecaUS https://t.co/XIYlS88VXw“ / X (twitter.com)

    Als einziger weiterer Schweizer konnte zudem Philipp Kurashev in Diensten der Chicago Blackhawks einen Scorerpunkt sammeln. Bei der 2:6-Pleite gegen Seattle steuerte der Stürmer seinen 16. Saison-Assist bei. Der Stürmer stand 15:28 Minuten auf dem Eis und er beendete die Partie mit einer Minus-2-Bilanz.

    Keinen Grund zu Feiern hatte Kevin Fiala mit den Los Angeles Kings, verlor man gegen die Buffalo Sabres mit 3:5. Der Schweizer Stürmer erlebte dabei einen schwarzen Abend und musste die Partie bei einer Eiszeit von 18:33 Minuten mit einer satten Minus-4-Bilanz beenden. Niederlagen setzte es auch für Nino Niederreiter und seine Winnipeg Jets (0:1 gegen die Toronto Maple Leafs) sowie für Janis Moser und seine Arizona Coyotes (2:6 gegen die Florida Panthers).

    Gesperrte Fankurven
    Wer Unschuldige bestraft, macht etwas falsch

    Seit zehn Monaten reagiert die Politik mit Kurvensperren auf Randale ausserhalb der Stadien. Weil davon auch Tausende von Unbeteiligten betroffen sind, steigt die Gefahr einer Eskalation.

    Florian Raz Florian Raz Publiziert: 24.01.2024, 16:53

    Am Sonntag noch ausverkauft und mit Choreo – am kommenden Mittwoch leer: Die Südkurve des FC Zürich.

    Am Sonntag noch ausverkauft und mit Choreo – am kommenden Mittwoch leer: Die Südkurve des FC Zürich.

    Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

    Die Strafe kommt schnell – und sie ist hart. Am Sonntagabend haben rund 100 Anhänger des FC Zürich beim Bahnhof Altstetten die Polizei angegriffen. Am Dienstag wird entschieden: Die Fankurve des FCZ muss für das Heimspiel gegen Lausanne leer bleiben. Das entspricht dem neuen Umgang der Polizeibehörden mit Fangewalt. Am Samstag war die Ostkurve der Young Boys geschlossen.

    Die Strafe klingt auf den ersten Blick logisch und konsequent. Fussballfans machen Probleme? Also sollen Fussballfans dafür büssen. Es gibt viele Menschen, die nicht einsehen, warum Matches nur mit grossem und teurem Polizeieinsatz möglich sein sollen. Oder warum ihre Quartiere stundenlang vom öffentlichen Verkehr abgeschnitten sind.

    Leider hat das Vorgehen gleich mehrere Haken: Am kommenden Mittwoch werden möglicherweise die 100 Gewalttäter von Altstetten bestraft. Vielleicht aber auch nicht. Niemand weiss, ob sie wirklich Karten für die Südkurve besitzen.

    3900 Menschen in Sippenhaft

    Sicher getroffen werden aber mindestens 3900 Menschen, die am Sonntag nicht randaliert haben und nun trotzdem nicht ans Spiel dürfen. Sie alle werden in Sippenhaft genommen.

    Wie viele von ihnen erachten die Strafe wohl als verdient? Und wie viele fühlen sich ungerecht behandelt, weil sie für einen Angriff verantwortlich gemacht werden, der nach Spielschluss 1,5 Kilometer Luftlinie vom Stadion entfernt stattgefunden hat, während sie ganz woanders waren?

    Die Idee hinter den Kollektivstrafen ist einfach: Will eine Gruppe nicht, dass sie für Taten Einzelner belangt wird, sorgt sie in den eigenen Reihen für Ruhe. Selbstregulierung heisst das Zauberwort.

    Es gibt genügend wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Gruppenstrafen im Normalfall genau das Gegenteil bewirken. Sie sorgen dafür, dass sich die Gemässigten oder Unbeteiligten unter den Bestraften mit den radikaleren Elementen solidarisieren. Die Folge ist also nicht mehr Ruhe. Sondern mehr Unruhe.

    Der Staat darf es sich nicht zu einfach machen

    Das bedeutet nicht, dass der Staat aus Angst vor der Reaktion der Fans tatenlos zusehen soll, wenn es zu Gewalt kommt. Aber er darf sich die Strafverfolgung auch nicht zu einfach machen. Natürlich ist es schwierig, in einer uniformen Gruppe von Fussballfans Einzeltäter zu fassen. Aber am Sonntagabend hat sich niemand in der Masse der Südkurve versteckt. Die war zu dem Zeitpunkt nämlich nicht am Bahnhof Altstetten.

    Gemäss Informationen dieser Zeitung sind auf Videos sogar teils unvermummte Aggressoren zu sehen. Also ist es an den Behörden, diese Personen zu finden – und ihrer Bestrafung zuzuführen. Das ist mühsam, kostet Ressourcen und kann dauern. Aber so funktioniert nun mal das Schweizer Justizsystem.

    Das aktuelle Vorgehen von Politik und Polizei umgeht all das mit scheinbarer Leichtigkeit. Statt Einzelnen ihre Taten nachzuweisen und Jahre auf ein Urteil zu warten, spricht man in Höchstgeschwindigkeit Pauschalstrafen aus. Womit man der Öffentlichkeit das Gefühl vermittelt, dass da endlich mal jemand für Ordnung sorgt.

    Bloss ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass genau das Gegenteil bewirkt wird. Für Ruhe und Ordnung sorgen Kurvensperrungen selten. Nur wer sehr naiv ist, denkt, dass die ausgesperrten Fans einfach zu Hause bleiben. Im besten Fall weichen sie in andere Sektoren aus. Im schlechteren tauchen sie vor dem Stadion auf. Und den schlechtesten Fall will man sich gar nicht ausmalen.

    In der letzten Saison kam es in der höchsten Schweizer Fussballliga zu den wenigsten schweren Vorkommnissen, seit Zahlen erhoben werden. Jetzt aber deutet fast alles darauf hin, dass es zwischen organisierten Fans und Behörden demnächst zur Eruption kommt.

    Die Polizeidirektorinnen und -direktoren werden sich dann wieder sehr schockiert zeigen. Aber sie werden mit dem Vorwurf leben müssen, dass sie es diesmal selber waren, die massgeblich an der Eskalationsschraube mitgedreht haben.

    Gerücht um angebliches Aus
    Mitchell soll seinen Job beim EHC Kloten kommende Woche verlieren

    Trotz der beiden überraschenden Siege gegen die ZSC Lions steckt Kloten in einer sportlichen Krise, wobei Larry Mitchell als Sportchef und aktueller Trainer eine (Teil-)Schuld trifft. Die Flughafenstädter sollen nun genug davon haben und ihn zumindest als Trainer absetzen.

    Der EHC Kloten konnte den Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Ajoie dank der beiden Derby-Siege gegen den ZSC zwar auf zehn Punkte anwachsen lassen, die Jurassier haben jedoch noch drei Spiele weniger auf dem Konto. Im Lager der Flughafenstädter ist die Unzufriedenheit mit Larry Mitchell so gross, dass dieser kommenden Montag von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden werden soll. Wie watson berichtet, steht die Entscheidung bereits fest. Als Trainer ersetzen soll ihn Stefan Mair, der bislang die Elite-Junioren bei Ambri trainierte. Sein Vertrag soll bis Ende Saison laufen. Ob Mitchell als Sportchef im Amt bleibt, sei unklar.
    mitchell soll seinen job beim ehc kloten kommende woche verlieren (sport.ch)

    Die nächsten zwei Schwalbenkönige hats erwischt.

    Ambri- und Rappi-Spieler werden gebüsst
    Zwei Schwalben, die teuer zu stehen kommen

    Daniele Grassi von Ambri-Piotta und Fabian Maier vom SC Rapperswil-Jona Lakers sind von Einzelrichter Stefan Müller gebüsst worden. Bei beiden war das "Vortäuschen eines Fouls" der Grund für die Busse.

    Daniele Grassi hob dabei nach einem Stockschlag in die Schlittschuhe des Bielers Aleksi Heponiemi ab, "indem er beide Beine unnatürlich anwinkelt, seine beiden Arme übertrieben in die Höhe streckt und auf unnatürliche Art und Weise hinfällt". Das Aufgrund eines Schlages von hinten, sei das Anwinkeln "unnatürlich" und der Grund, wieso die Arme in die Höhe gingen nicht "ersichtlich".

    Fabian Maier seinerseits wurde aufgrund eines verfrühten Abdrehens bei einem Cross-Check von Hari Pesonen gebüsst. "Maier, welcher seinen Kopf bereits vor dem Kontakt abdreht, reagiert auf diesen Kontakt, in dem er seine Beine vom Eis abhebt, diese anwinkelt und auf theatralische Art und Weise hinfällt", wird Müller zitiert.

    Bei beiden Spielern heisst es, die Situation "ist für das Sounding Board nicht nur übertrieben und unnatürlich, sondern vielmehr ein offenkundiges Verhalten, eine Strafe herauszuholen oder zu beschönigen." Die ausgesprochene Strafe umfasst ein Bussgeld in der Höhe von je 1'200 CHF.-

    Beide Szenen seht ihr übrigens hier.
    zwei schwalben die teuer zu stehen kommen (sport.ch)

    Erwischt glaube ich einige Sportler gerade richtig hart. Long Covid? Naja, was auch immer, unschön das ganze.... Kukan eventuel auch noch andere in unserem Team und deshalb eine grosse Müdigkeit present? Keine Ahnung aber irgendwie fehlt mir bei einigen die Spritzigkeit.


    Seit über 3 Wochen als krank gelistet

    Was ist mit Zug-Goalie Genoni los?

    Seit über drei Wochen hat Leonardo Genoni nicht mehr gespielt. Der EVZ-Torhüter ist auf dem Matchblatt jeweils als krank gelistet. Wann kehrt der 36-Jährige zurück?
    Publiziert: 14:17 Uhr

    PIUS KOLLER

    Der letzte Einsatz von EVZ-Goalie Leonardo Genoni: Am 2. Januar gegen die SCRJ Lakers.

    Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

    Generell hält man sich gerne bedeckt, wenn es um Ausfälle von Starspielern geht. Wenn also Leonardo Genoni plötzlich von der Bildfläche verschwindet, ist das nicht anders. Der siebenfache Meistergoalie stand letztmals am 2. Januar gegen die SCRJ Lakers im EVZ-Tor – Shutout inklusive.

    In den sechs Spielen seither wurde Genoni auf dem Matchblatt jeweils als krank gelistet. Mehr Informationen dazu gibt es nicht, ausser dem Hinweis auf der Klubseite, dass sein Zustand von Tag zu Tag neu beurteilt wird. Inzwischen sind bereits einige Tage ins Land gezogen.

    Die gute Nachricht: Am Dienstag absolvierte der 36-Jährige das komplette Eistraining mit der Mannschaft. Genoni scheint also auf dem Weg zurück zu sein? Auch Zugs Trainer Dan Tangnes (44) hält sich bei dieser Personalie lieber etwas bedeckt. «Wenn es die ganze Woche gut läuft für ihn, dann hoffen wir, dass er eine Partie bestreiten kann am Wochenende», sagt der Norweger nur.

    Genoni kaum je verletzt

    Genonis lange Absenz fällt deshalb so auf, weil der Routinier in seiner Karriere kaum je länger ausgefallen ist. Der EVZ musste im Spätherbst 2019 in der Premierensaison des Torhüters in Zug länger auf ihn verzichten. Damals verpasste er aufgrund von Adduktoren-Problemen fünf Spiele in seiner dreiwöchigen Verletzungspause. Einzig beim HCD fehlte Genoni einmal länger. Im Oktober 2013 zog er sich eine Verletzung am Sprunggelenk zu und musste zwei Monate pausieren. Da war der Keeper für 18 Partien nicht verfügbar.

    Aktuell hat er beim EVZ mittlerweile sechs Spiele verpasst. Das hatte zur Folge, dass sein Ersatz Luca Hollenstein erstmals in seiner Laufbahn so viele Einsätze in der National League in Folge geleistet hat. Der 23-Jährige ist deshalb auf dem Weg zu seiner Saison mit den bisher meisten Spielen.

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    Ich weiss sind beides Luganesi, aber bei schweren Verletzungen denke ich da anders! Hockeyfamily!!!
    Gute Besserung an Giovanni Morini, Oberschenkelbruch und Niklas Schlegel (muskulär)!


    Längere Zwangspause für ihn
    Für einen Luganesi ist die Saison bereits zu Ende

    Im Spiel gegen den Genève-Servette HC ist Luganos Giovanni Morini unglücklich und ohne Fremdeinwirkung gegen die Bande geprallt, musste danach mit der Trage abtransportiert werden. Nun kommt für ihn eine niederschmetternde Diagnose.

    Morini wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und dort untersucht. Es stellte sich ein Bruch des rechten Oberschenkels heraus. Er wird sich im Verlauf des Mittwochmorgens einer Operation unterziehen, um den Bruch zu verkleinern und zu versorgen.

    Damit fällt der Stürmer bis mindestens Saisonende aus und kann dem HCL nicht mehr helfen im Kampf um die direkten Playoff-Plätze. Wann genau er zurückkehren wird, wird nach einer nächsten Röntgenuntersuchung bekannt.

    Zudem gibt der HC Lugano auch Informationen zum Zustand von Torhüter Niklas Schlegel. Er erlitt im gleichen Spiel eine Muskelverletzung, das Ausmass soll nach Untersuchungen am Mittwochnachmittag erkannt werden. Unterdessen ist klar, dass Lugano wochenlang ohne ihn auskommen muss. Den Fall in die Bande seht ihr im zweiten Slide unten.
    lugano wochenlang ohne schlussmann schlegel (sport.ch)

    ganz ehrlich, aktuell viel mehr Schwendeler als Ustinkov. Darum verstand ich gestern nicht wieso Schwendeler mehr Eis bekam

    Kommt noch dazu, dass Ustinkov ja glaube ich nach Übersee geht. Gleiches gilt für Rohrer. Finde Rohrer super, auch wenn er gerade wie alle anderen in einem Tief steckt, aber warum erhalten andere Junge nicht mehr Eiszeit? Bächler machts super aber was ist mit Graf, Truog, Mettler.

    Metter ist der Beste mit einer +- 18 Bilanz bei GCK, 40 Spiele 31 Punkte in der NLB sind jetzt nicht soooo schlecht für einen 2000er.Mit 1.76m ist er klar ein kleiner Spieler, aber hey, gebt dem doch mal die Chance, bevor Rappi, Ambri, Ajoie oder Langnau anklopfen. Gilt auch für andere.

    Schwendeler machts sensationell finde ich.

    Aber ja, eventuell geht es auch um vertragliche Geschichten, wer weiss...




    Wo knallts – und bei welchem Klub ists zum Gähnen?

    Das Spektakel-Ranking der National League

    Die Tabelle liefert sportliche Tatsachen, ohne Wenn und Aber. Aber wer sorgt für die beste Unterhaltung? Eine Wertung ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Wahrheit – dafür mit einem Augenzwinkern.

    Publiziert: 23.01.2024 um 16:59 Uhr Aktualisiert: 23.01.2024 um 19:40 Uhr Stephan Roth und Dino Kessler

    1

    Bern

    Der SCB bewegt. In der Hauptstadt sorgen drei Drittel ohne Torschuss für mehr Emotionen als ein Hattrick oder ein «Stängeli» anderswo. Spieler werden so schnell gewechselt wie die Preise im Supermarkt. Vier Siege in Serie? Da kommt bestimmt bald die nächste Krise um die Ecke. Und da ist sie dann auch schon! Da muss sich selbst eine Koryphäe wie Jussi Tapola in Acht nehmen. Und dabei hat es Boss Marc Lüthi noch nicht einmal krachen lassen.

    2

    Fribourg

    Die bieten: Sörensen, Berra, Bertschy, Sprunger et al. Dazu kommt natürlich Chris DiDomenico, bei dem alle gespannt auf den ersten Kontrollverlust seit der Rückkehr aus Bern warten. Und das alles in einem Stadion, das wie geschaffen ist für möglichst dramatische Aufführungen. Herrlich.

    KEYSTONE-SDA.CH

    Fribourg: Selbst wenn da nur Löcher ins Eis gebohrt werden, schaut man noch hin.

    3

    Biel

    Jetzt machen die Seeländer auch auf dem Eis wieder Musik. Inklusive Zugaben (schon 14 Verlängerungen). Davor war vor allem daneben jede Menge los. Kaum ein Tag ohne Transfermeldung – rette sich, wer kann. Und dazu knisterte es noch zwischen Ex-Trainer Antti Törmänen und seinem Nachfolger, «Anti-Antti» Petri Matikainen.

    4

    Kloten

    Ein Manager aus der DEL, der als Trainer in der Krise auch noch für sich reklamieren kann, (bisher) alle Saisonderbys gewonnen zu haben. Sapperlot. Und trotzdem droht eine Playout-Serie gegen Ajoie, herrlich. Das ist Nervenkitzel.

    5

    Lugano

    Captain und Liga-Topskorer Calvin Thürkauf ist eine Wucht, sein Komplize Michael Joly einer mit der ganz feinen Klinge. Und dann ist Lugano auch noch Teil des grössten Spektakels im Schweizer Hockey, dem Tessiner Derby. Neben dem Eis behält man bisher die Nerven. Jungtrainer Luca Gianninazzi (31) hat schon zwei Baissen überstanden.

    6

    Davos

    Da ist die Strahlkraft des Rekordmeisters. Da ist der Spengler Cup, der als Event die Massen fasziniert. Da ist ein ehemaliger Raufbold als Trainer, der von allen und für alles Bestnoten erhält – ausser man fragt Tomas Jurco. Aber den fragt ja keiner.

    7

    Servette

    Spektakel beim Meister? Nicht immer. Aber wenn, dann gewaltig. Dazu als erstes Schweizer Team im Final der Champions League 2.0. Das entschädigt für die lauen Abende.

    8

    Ajoie

    Schade, haben die nicht ein paar Punkte mehr auf dem Tacho – auf dem Highway in die sorgenfreie Pufferzone wäre sonst die Hölle los. Aber die haben Christian Wohlwend, und der trimmt die nicht nur auf Krawall, der kann auch jederzeit wieder die Nerven verlieren.

    JONATHAN VALLAT/FRESHFOCUS

    Bricht er nochmal aus? Ajoie-Trainer Christian Wohlwend.

    9

    Ambri

    Gut, auch Ambri ist Teil des Derbys. Und die Montanara sorgt immer noch für Hühnerhaut. Aber die aufgesetzte Underdog-Romantik? Abgedroschen.

    10

    SCL Tigers

    Mit den Tigers fiebert man irgendwie mit, das ist schon mal was. Ansonsten sind da Julian Schmutz und ein paar durchaus unterhaltsame Finnen, einer gar mit einem Zungenbrecher-Namen (Mäenalanen) und Schweizer Goalies, die Laune machen.

    11

    Lausanne

    Hätte Ex-Boss Petr Svoboda nicht unlängst abstruse Rassimus-Vorwürfe an die Adresse der Schweiz von sich gegeben, hätte man vergessen, dass es den HC Lausanne noch gibt. Ohne den Tschechen ist es lau geworden. Kein Chaos und kein Banditen-Hockey mehr.

    12

    SCRJ Lakers

    Immerhin der Goalie Nyffeler, der für einen Teamkollegen (Moy) die Fäuste fliegen lässt. Ansonsten? Nicht viel los. Selbst eine sportliche Krise kann mittlerweile locker abgefedert werden, weil es andere gibt, die gerade noch schlechter sind.

    13

    Zug

    Der EVZ ist vieles, aber nicht spektakulär. Alles professionell, proper und klinisch, wie im Trainingszentrum OYM in Cham. Wenigstens gibts noch Lino Martschini, der mal mit einem Hattrick aufhorchen lässt.

    14

    ZSC Lions

    Da war mal: der sagenhafte Dritte Rang, kernige Figuren, Terminsalat im Hallenstadion. Und jetzt? Ein schöner Neubau zwischen Geleisen und Autobahn, ein Captain, der nach einer Derby-Pleite mit aufgesetzter Empörung «Fagg» sagt und ein Erscheinungsdefizit bezüglich Leistungskultur auf Ebene des Sportchefs. Zum Gähnen.

    Blick: Nachrichten und Schlagzeilen aus der Schweiz und aller Welt

    Und erst noch mit einem Treffer
    Pius Suter kann sich über tollen Meilenstein in der NHL freuen

    Nachdem Pius Suter in der Saison 2019/20 Topscorer in der National League wurde, entschied er sich für ein Abenteuer in der NHL. Das begann bei den Chicago Blackhawks.

    https://content.jwplatform.com/previews/rHeSKxLz

    Nach einem Jahr folgte der Wechsel zu den Detroit Red Wings, wo Suter die letzten beiden Saisons spielte. Auf diese Spielzeit hin unterschrieb er bei den Vancouver Canucks und kommt in 33 Partien auf 13 Scorerpunkte. Ausgerechnet im Spiel gegen die Blackhawks, das Vancouver mit 2:0 gewann, sammelte Suter seinen 100. Scorerpunkt in der NHL. Das gelang ihm mit dem frühen Tor zum 1:0. Für die 100 Scorerpunkte benötigte Suter 249 Partien.

    pius suter kann sich ueber tollen meilenstein in der nhl freuen (sport.ch)