Tja, im Finale wollen sie dann doch alle dabei sein... Typisch Modefan!
Das Spiel war in nur drei Minuten ausverkauft Riesige Fan-Euphorie hinsichtlich des Champions-Hockey-League-Finales in Genf
Den 20. Februar haben sich vor allem die GSHC-Fans fett angestrichen, steigt an diesem Abend doch das grosse Finale der Champions Hockey League zwischen dem Schweizer Meister und Skelleftea. Die Euphorie ist auf jeden Fall riesig.
Dies wurde daran ersichtlich, dass das Endspiel in gerade einmal drei Minuten restlos ausverkauft gewesen ist. Die Spieler dürfen sich demnach auf ein sehr stimmungsvolles CHL-Finale freuen und die Genfer haben dabei die grosse Chance, zum ersten Schweizer Champion im neuen Format zu werden.
Das Goalie-Ranking der National League anhand der Fangquote
Letztjähriger Meistergoalie im Formtief, während der stärkste Schweizer weder Berra noch Genoni heisst
vor 19 Minuten sport.ch
In der National League steht die letzte Nationalmannschaftspause in dieser Saison an, weswegen der ideale Zeitpunkt gekommen ist, um wieder einmal einen Blick auf die Goalie-Leistungen zu werfen. In diesem Artikel zeigen wir auf, welche Torhüter die besten Fangquoten aufweisen.
Zur Information: Von jedem Team wurde nur der Goalie in die Betrachtung genommen, welcher mehr Spiele absolviert hat. So findet bei Meister Genève-Servette HC beispielsweise Robert Mayer eine Erwähnung, weil er im Gegensatz zum später dazugestossenen Jussi Olkinuora mehr NL-Spiele in dieser Saison absolviert hat.
14. Robert Mayer (Genève-Servette HC) - Fangquote: 87,55%
Auf dem letzten Platz bezüglich der Fangquote findet sich der letztjährige Meistergoalie Robert Mayer. Der Genfer Keeper spielt bislang keine besonders gute Saison, kommt er doch nur gerade auf die Fangquote von 87,55%. Er ist damit der einzige Goalie in diesem Ranking, dessen Quote unter 90% liegt. Der 34-Jährige durfte bislang 21 NL-Spiele bestreiten und dabei kassierte er im Schnitt 3,34 Gegentore pro Spiel. Der während der Saison verpflichtete Jussi Olkinuora kommt in 13 Spielen auf eine Fangquote von 90,73% sowie im Schnitt 2,61 Gegentore pro Spiel. Selbst Gauthier Descloux weist aus 13 Spielen die deutlich besseren Werte auf als Mayer (90,17% gehaltener Schüsse und 2,51 Gegentore pro Spiel).
13. Juha Metsola (EHC Kloten) - Fangquote: 90,44%
Der EHC Kloten kämpft derzeit gegen den Gang in den Playout-Final. Um diesen zu vermeiden, ist man auf einen guten Goalie angewiesen. Die Leistungen von Juha Metsola waren in dieser Saison bislang aber höchstens durchschnittlich, ist er doch der "Stammgoalie" mit der zweitschwächsten Fangquote. 90,44% der Schüsse auf seinen Kasten konnte er abwehren und im Schnitt schluckte er 3,06 Gegentore pro Spiel. Der Finne kam bislang 34-mal zum Einsatz, während sein Backup Sandro Zurkirchen 13 Spiele mittun durfte und die statistisch gesehen schlechteren Werte aufweist (Fangquote von 89,76% und 3,24 Gegentore pro Partie).
Beim Tabellenletzten aus Ajoie ist es in dieser Saison Damiano Ciaccio, der von Trainer Christian Wohlwend häufiger das Vertrauen erhält. Der Italiener bestritt bislang 28 NL-Spiele und damit doppelt so viele wie Tim Wolf. Die Fangquote von 90,93% von Ciaccio ist solid, mehr aber auch nicht. Im Schnitt kassierte der 34-Jährige 2,95 Gegentore pro Partie. Sein Backup kommt auf eine Fangquote von 90,28% und Tim Wolf musste im Schnitt doch deutlich häufiger hinter sich greifen mit 3,56 Gegentreffer pro Partie. Das ist der schwächste Wert von allen NL-Keepern, die in dieser Saison mindestens zehn Spiele absolviert haben.
Nach zwei wirklich starken Saisons haben die SC Rapperswil-Jona Lakers in dieser Spielzeit zu kämpfen, geht es für die Rapperswiler eigentlich nur noch darum, den Gang in die Playouts zu vermeiden. Der langjährige Stammgoalie Melvin Nyffeler zeigt in dieser Saison zwar solide Spiele, doch an seine absolute Topform ist er (vermutlich auch wegen körperlicher Beschwerden) nie herangekommen. Der Schweizer weist aus 36 Spielen eine Fangquote von 91,05% auf und im Schnitt kassierte er 2,61 Gegentore pro Partie. Sein Backup Robin Meyer hat statistisch gesehen deutlich das Nachsehen aus seinen zehn Spielen, die er bestreiten durfte (Fangquote von 89,73% sowie 3,24 Gegentore pro Spiel). Zuletzt wurde Ivars Punnenovs verpflichtet, dessen Saison bislang äusserst unbefriedigend verlaufen ist, kommt er in 17 NL-Spielen auf eine schwache Fangquote von nur 87,71% bei 3,07 Gegentoren pro Spiel.
10. Janne Juvonen (HC Ambri-Piotta) - Fangquote: 91,29%
Für den HC Ambri-Piotta geht es nach der Länderspielpause darum, die Play-In-Plätze zu erreichen, weswegen die Leventiner auf einen starken Rückhalt angewiesen sein werden. Janne Juvonen bestritt in dieser Spielzeit 35 NL-Spiele und dabei kommt er auf die Fangquote von 91,29%. Im Schnitt hat der Finne 2,71 Gegentore pro Partie schlucken müssen. Benjamin Conz durfte bislang 14 Spiele bestrieten und mit einer Fangquote von 91,52% ist er in dieser Hinsicht sogar leicht vor Juvonen. Auch sein Gegentor-Schnitt ist leicht besser als jener des Finnen, kassierte der Schweizer 2,58 Gegentreffer pro Partie.
9. Adam Reideborn (SC Bern) - Fangquote: 91,53%
Die Bären befinden sich auf einem guten Weg, um es direkt in die Playoffs zu schaffen. Seinen Anteil daran hat definitiv auch Import-Goalie Adam Reideborn, auch wenn er mit seiner Fangquote von 91,53% sogar leicht unter dem NL-Durchschnitt von 91,64% liegt. Im Schnitt musste der Schwede 2,52 Pucks pro Spiel aus seinem Kasten fischen. Während Reideborn 37 NL-Spiele bestreiten durfte, stand sein Backup Philip Wüthrich nur achtmal im Berner Kasten. Immerhin sind seine statistischen Werte leicht besser, kommt er auf eine Fangquote von 92% sowie im Schnitt 2,15 Gegentoren pro Spiel.
Bei keinem anderen NL-Goalie-Tandem sind die Einsätze derart ausgeglichen verteilt wie beim HC Lugano. Während Mikko Koskinen 23 NL-Spiele diese Saison bestritt, durfte Niklas Schlegel eine Partie mehr bestreiten, weswegen der Schweizer in diesem Ranking aufgeführt wird. Der 29-Jährige kommt auf eine Fangquote von 91,76% und einen Gegentorschnitt von 2,35 Gegentreffern pro Partie. Gegenüber von Koskinen hat er in beiden Statistiken die Nase deutlich vorne, spielt der Finne mit seiner Fangquote von nur 89,86% sowie 2,83 Gegentoren pro Spiel nicht auf dem Niveau, was man von ihm erwarten könnte.
Eine der positiven Überraschungen ist definitiv Tigers-Schlussmann Stéphane Charlin, der starke Leistungen zeigt und jüngst auch mit seinem ersten Nati-Aufgebot von Patrick Fischer für die Beijer Hockey Games belohnt wurde. Von Thierry Paterlini wurde der 23-Jährige in dieser Saison schon 27-mal gebracht und mit seiner Fangquote von 91,89% kann er definitiv zufrieden sein. Im Schnitt musste er 2,86 Gegentore pro Spiel hinnehmen und damit genau gleich viele, wie sein Goalie-Partner Luca Boltshauser. Dieser weist dafür die leicht schlechtere Fangquote auf (91,72%) als der junge Schweizer. Man kann bei den Emmentalern aber definitiv von einem gleichwertigen Goalie-Duo sprechen.
6. Kevin Pasche (Lausanne HC) - Fangquote: 92,29%
Nebst Charlin ist Kevin Pasche definitiv eine zweite positive Goalie-Überraschung in dieser Saison. Der erst 20-Jährige konnte sein grosses Talent schon mehrfach unter Beweis stellen und bei Lausanne HC setzt man mittlerweile viel Vertrauen in den Youngster. Pasche kam in 17 NL-Partien zum Einsatz und damit in drei Spielen mehr als Connor Hughes, der vor allem aufgrund einer längeren Verletzungspause erst 14 NL-Spiele bestreiten konnte. Die Fangquote von 92,29% kann sich bei Pasche aber mehr als sehen lassen und auch seine im Schnitt 2,1 Gegentore pro Spiel sind stark. Hughes kommt auf die leicht besseren Werte als der Youngster (92,84% und 2 Gegentore pro Spiel), womit die Lausanner auf ein starkes Goalie-Duo zurückgreifen können.
5. Harri Säteri (EHC Biel) - Fangquote: 92,33%
Beim EHCB ist die Goalie-Hierarchie äusserst klar, ist Harri Säteri die unumstrittene Nummer 1. Der Finne durfte demnach auch schon 35 NL-Spiele in der Regular Season bestreiten und mit seiner Fangquote von 92,33% präsentiert er sich gewohnt stark. Auch sein Gegentorschnitt von 2,12 Gegentreffern pro Partie kann sich sehen lassen. Joren van Pottelberghe, der das Seeland nach der Saison in Richtung Lugano verlassen wird, hat in sämtlichen Statistiken das Nachsehen. In zehn Partien hielt er 90,28% aller Schüsse und kassierte im Schnitt 2,86 Gegentore pro Spiel.
4. Leonardo Genoni (EV Zug) - Fangquote: 92,77%
Der wohl beste NL-Goalie aller Zeiten zeigt im Gegensatz zur letzten Saison bereits eine gute Regular Season. Leonardo Genoni ist beim EVZ nach wie vor die Nummer 1, auch wenn sein Backup Luca Hollenstein ebenfalls regelmässig zum Einsatz kommt. Genoni kommt in 25 NL-Partien auf eine Fangquote von 92,77% und im Schnitt musste er 2,10 Gegentore pro Spiel einstecken. Luca Hollenstein, der ab nächster Saison für den HCD spielen wird, kann statistisch gesehen durchaus mit dem Schweizer Nati-Goalie mithalten. In 19 Spielen weist er nämlich eine ebenfalls beachtliche Fangquote von 92,22% auf und im Schnitt gab es 2,19 Gegentreffer, wenn er im Kasten stand.
In der letzten Saison kämpfte Reto Berra noch mit grossen Rückenproblemen und er musste sich gar einer Operation unterziehen lassen. Damals war völlig offen, ob und wie stark der Schweizer Nati-Goalie zurückkommen werde. In dieser Spielzeit zeigt sich, dass der 37-Jährige so stark wie eh und je ist und auch dank ihm kämpft der HCFG gegen die ZSC Lions um den Qualifikationssieg. Seine starke Fangquote von 92,85% sowie seine im Schnitt nur 1,98 Gegentore pro Partie aus 36 Einsätzen gehören mit zum besten, was die National League zu bieten hat. Auch sein Backup Bryan Rüegger wusste in seinen acht Einsätzen mit einer Fangquote von 91,24% zu gefallen, wobei er im Schnitt 2,76 Gegentore schlucken musste.
Der gemessen an der Fangquote beste Schweizer NL-Goalie in dieser Saison ist Sandro Aeschlimann vom HC Davos. Der 29-Jährige spielt einmal mehr eine überzeugende Rolle und Headcoach Josh Holden setzte ihn in der Regular Season bislang 30-mal ein. Aeschlimann wehrte starke 92,88% aller Schüsse auf sein Tor ab und im Schnitt kassierte er gerade einmal 2,01 Gegentreffer pro Partie. Gilles Senn kann nicht annähernd mit seinen Werten mithalten, kommt der 27-Jährige in 14 Einsätzen auf eine Fangquote von nur 98,8% und einen Gegentorschnitt von 3,16 Gegentreffern pro Spiel.
1. Simon Hrubec (ZSC Lions) - Fangquote: 93,14%
Der statistisch gesehen beste Goalie in dieser NL-Saison ist ZSC-Keeper Simon Hrubec. Der Tscheche beweist seine Extraklasse einmal mehr auch in dieser Spielzeit und er ist ein Garant dafür, dass die Zürcher von Tabellenplatz 1 grüssen dürfen. Marc Crawford setzt voll und ganz auf den Import-Goalie, der in der Regular Season schon in 37 Spielen zum Einsatz kam und dabei mit einer Fangquote von 93,14% überragt. Auch seine im Schnitt 1,93 Gegentore pro Spiel sind NL-Bestwert! Sein Backup Robin Zumbühl scheint sehr viel vom Tschechen lernen zu können, denn auch der Schweizer konnte in seinen bislang acht Einsätzen überzeugen. So kommt der 25-Jährige auf die starke Fangquote von 92,98% und im Schnitt kassierte er auch nur 2,01 Gegentreffer pro Spiel. Geht es nach den Statistiken, haben die ZSC Lions damit das beste Goalie-Tandem der Liga!
Er wird nicht mehr für den HCAP auflaufen Der HC Ambri-Piotta bezieht sich in einem letzten Statement auf Alex Formenton
Alex Formenton ist einer von fünf Spielern, denen in London, Ontario, eine Anklage wegen eines sexuellen Übergriffs droht, das wurde dem HC Ambri-Piotta mitgeteilt, wie er in einer Medienmitteilung verkündet.
"Der Verein und der Spieler haben gemeinsam entschieden, dass es für Alex zum jetzigen Zeitpunkt das Beste ist, in Kanada zu bleiben, um seine Verteidigung zu organisieren", schreiben die Leventiner. Damit ist klar, dass Formenton nicht mehr für den HC Ambri-Piotta auflaufen wird. Der Club macht auch klar, dass es die letzte Stellungnahme zum Thema sei.
DiDO - sackschwach weil Wiederholungstäter. Aber Bachofner??? WTF .... !!!! Ganz, ganz übel. Echt geil, dass diese f..king Unsitte bestraft wird UND dass man diese Aktionen auch Prangermässig zeigt - tiptop!!
Der Schwalbenkönig der National League Unverbesserlicher DiDomenico läuft Gefahr, einmal mehr gesperrt zu werden
Chris DiDomenico ist von der Disziplinarkommission einmal mehr wegen einer Schwalbe zur Kasse gebeten worden. Der Kanadier scheint in diesem Bereich einfach nicht dazulernen zu können, weswegen er schon wieder Gefahr läuft, für ein solches Vergehen gesperrt zu werden.
Es war in dieser Saison nämlich bereits die zweite Schwalbe vom HCFG-Crack, der deswegen auch 4000 Franken bezahlen musste. Sollte er sich auch noch ein drittes Mal zu einer Schwalbe hinreissen lassen, würde er wie bereits in der letzten Saison automatisch für ein Spiel gesperrt werden.
Nach Recherchen des Blick musste der 34-Jährige in seiner Karriere bereits 78'000 Franken an Bussgeldern bezahlen und alleine 34'000 Franken musste er wegen des Vortäuschens eines Fouls hinblättern. Eine unglaubliche Zahl, die zeigt, dass DiDomenico zwar ein genialer Hockeyspieler, aber halt auch ein unverbesserlicher Schwalbenkönig ist.
Wallmark hat in den letzten 9 Spielen 15 Punkte gemacht. Der ist gerade richtig gut drauf
Da hilft nur en Manuel Spezial, schottisch halbhöch
Normalerweise trifft eigentlich auch Julietten Sprunger gegen uns. Über 1000 NLA Spiele, über 370 Tore und nochmal soviele Assists sind schon eine unhemlich beindruckente Punkteausbeute. Finde gerade keine genaue Statistik, aber sollten total um die 800 Punkte sein.
Mit 1 Punkt wäre ich zufrieden, einen Sieg nehme ich aber noch so gerne.
Wer läuft heute auf, wer fasst die Wolldecke, sind die internen Querelen/Meinungsverschiedenheiten/Ärger endlich ad Acta gelegt worden? Welches Gesicht zeigt uns die Mannschaft heute? Wer spielt sich heute in den Vordergrund. Kommt der neue Biel-Spieler, welcher aus einem laufenden Vertrag gekauft wurde aus unseren Reihen oder doch nicht?
Viele Fragen die hoffentlich heute oder dieses Wochenende beantwortet werden können.
Wenn das Spiel läuft liege ich wahrscheinlich irgendwo auf, hinter oder unter einer Bar. MANNEWEEKEND!! Whooop wooop
Viel Spass und wenns nicht läuft, immer an Alexander Ristic denken: Lebbe geht weider!
Sbornaja No nett vo dir.😃 Muessmer am Morge amigs gar kein Ufwand betriebe, selber Artikle usezsueche. Mir isch bestens über de Sport informiert, wennmer gschwind is Forum inegüxslet
So wärs denkt, wenni Zit han postis amigs schnell...
Wenn der Minister mit dem Umschlag vorbeischaut: Beim Afrikacup geht es um weit mehr als Fussball Beim Turnier in Côte d’Ivoire zeigt sich Afrika von seiner besten Seite. Manchmal auch von seiner klischierten. Ein Besuch im Stadion.
Samuel Misteli, Abidjan 01.02.2024, 05.30 Uhr 7 min
Unten auf dem Rasen rennt sich einer der teuersten Fussballer der Welt die Seele aus dem Leib. Oben auf der Tribüne, Sektor B12, trötet der Nigeria-Fan-Block, was das Zeug hält. Unten: Victor Osimhen, Stürmer von Napoli, Star von Nigeria, Transferwert über 100 Millionen Euro. Oben: die Fans Nigerias, grün-weiss gekleidet, mit Trompeten und Trommeln, die nur in der Halbzeitpause verstummen. Es ist heiss, im Fan-Block tanzen viele trotzdem während neunzig Minuten durch, man teilt sich das Wasser.
Es ist Afrikacup, Afrikas Kontinentalmeisterschaft. Bis zum 11. Februar messen sich Afrikas Nationalmannschaften in Côte d’Ivoire, um die beste unter ihnen zu küren. Am Freitag beginnen die Viertelfinals. Die meisten Favoriten sind ausgeschieden, Nigeria ist noch dabei. Dank diesem Sieg gegen Kamerun im Achtelfinal. Nigeria - Kamerun ist ein Klassiker des afrikanischen Fussballs, «Super-Adler» gegen «unzähmbare Löwen», an diesem Abend: 2:0. Auch dank Victor Osimhen, der zwar kein Tor schiesst, aber rennt und dribbelt, immer wieder zu Fall gebracht wird und für ständige Unruhe in Kameruns Defensive sorgt.
Nach Spielende tanzt Osimhen vor der Kurve, die während Minuten seinen Namen skandiert, wie sie das schon während des Spiels getan hat. Der Stürmer, vor kurzem zu Afrikas Fussballer des Jahres gewählt, sei ein Mann auf einer Mission, schreibt eine Journalistin auf dem Nachrichtendienst X. Sie lautet: Afrika-Meister.
Der Südafrikaner schunkelt bei den Nigerianern mit
Der Afrikacup ist besonders. Das liegt nicht nur am Sport. Das Turnier bringt einen Kontinent zusammen, der in mehr als fünfzig Länder zersplittert ist, von denen viele kaum etwas gemeinsam haben. Doch alle zwei Jahre kleben in Townships in Südafrika, in hochpreisigen Bars in Nairobi und vor Garküchen in Abidjan Menschentrauben vor Bildschirmen und jubeln und leiden mit der eigenen Nationalmannschaft – oder auch mit der eines anderen Landes.
Man sieht es auf der Tribüne bei Nigeria - Kamerun. 22 000 Zuschauer sind ins Félix-Houphouët-Boigny-Stadion gekommen, benannt nach einem Präsidenten, der zu lange im Amt blieb wie viele afrikanische Präsidenten. Im Nigeria-Block schunkelt zwischen den grün-weiss gewandeten Trompetern ein Fan mit, der sich einen Anzug aus der südafrikanischen Flagge hat schneidern lassen. Ein paar Meter weiter sitzt eine junge Frau in einem Trikot von Côte d’Ivoire, in ihrem Haar steckt eine kleine nigerianische Flagge. Manche Fans, die Osimhens Namen am lautesten schreien, haben die ivoirische Flagge umgebunden.
Der Topskorer aus der dritten spanischen Liga
Der Afrikacup ist auch deshalb besonders, weil Stars wie Victor Osimhen gegen Nobodys antreten. Und die Nobodys die Stars häufig ausstechen. Der gegenwärtige Topskorer zum Beispiel heisst Emilio Nsue, er ist 34, spielt in der dritthöchsten spanischen Liga und am Afrikacup für Äquatorialguinea. Nsue (Marktwert drei Nullen weniger als Osimhen) hat fünf Tore geschossen, das sind vier mehr als Osimhen.
Das Turnier ist auch sonst voller irrwitziger Überraschungen und Wendungen. Schon in den Gruppenspielen schieden Schwergewichte wie Ghana, Algerien und Tunesien aus. In den Achtelfinals erwischte es die Turnierfavoriten Senegal, Ägypten und Marokko – das sich an der letzten Weltmeisterschaft in Katar als erste afrikanische Mannschaft für die Halbfinals qualifiziert hatte.
Dafür wuchsen vermeintliche Zwerge über sich hinaus: Allen voran die Kapverden, ein kleiner Inselstaat vor der westafrikanischen Küste. Sie gewannen ihre Gruppe souverän, räumten im Achtelfinal Mauretanien zur Seite, eine andere Überraschungsmannschaft. Im Viertelfinal treffen sie auf das alles andere als unbezwingbare Südafrika.
Dabei hatten sich Experten vor Turnierbeginn besorgt gezeigt, dass die Aufstockung von 16 auf 24 Teams der sportlichen Qualität schaden könnte. Davon spricht niemand mehr. Stattdessen sprechen viele vom besten Afrikacup aller Zeiten.
Die verrückte Geschichte des Gastgeberlands
Eine der verrücktesten Geschichten schreibt bis anhin das Gastgeberland. Côte d’Ivoire war praktisch ausgeschieden, nachdem sich die Mannschaft mit 0:4 gegen Äquatorialguinea blamiert hatte. Sie tat das vor den Augen des Premier- und des Aussenministers. Diese hatten den amerikanischen Aussenminister Antony Blinken mitgebracht, der zu Besuch weilte. Das vergrösserte die Schmach noch.
Die Stimmung in den darauffolgenden Tagen war seltsam in Abidjan, der ivoirischen Küstenmetropole und einer der modernsten Städte auf dem Kontinent. Abidjan hatte sich für die Spiele herausgeputzt. Die Stadt war orange geschmückt, der Stürmerstar Sébastien Haller lachte von allen Plakaten, doch sonst lachte niemand mehr, wenn das Gespräch auf die Nationalmannschaft kam. Taxifahrer und Barbesucher raunten Verschwörungstheorien; der nationale Fussballverband sei schuld, die Politik auch, die dafür gesorgt habe, dass nicht die besten Spieler aufgeboten worden seien, sondern die politisch genehmen. Zeitungen formulierten Durchhalteparolen: «Nach dem Schmerz – weshalb wir weiter glauben müssen.»
Und dann tatsächlich die Wiederauferstehung. Dank einem Sieg von Marokko gegen Sambia war Côte d’Ivoire plötzlich einer der besten Gruppendritten und damit doch noch Achtelfinalist. In Abidjan knallte Feuerwerk im Nachthimmel, Fans rannten mit Nationalflaggen durch die Strassen und feierten vor dem Hotel ihrer Nationalspieler, die nichts getan hatten, ausser wie der Rest der Nation vor dem Fernseher mitzuleiden. Noch im Morgengrauen gingen die Gebetsrufe der Muezzins im Lärm Vuvuzela-trötender Fans unter.
Wenige Tage später dann das nächste Delirium. Côte d’Ivoire warf im Penaltyschiessen den Favoriten und Titelverteidiger Senegal aus dem Turnier, der bis dahin den besten Fussball aller Teams gespielt hatte. Côte d’Ivoire siegte notabene ohne Trainer, denn den bisherigen hatte man nach der 0:4-Schmach entlassen. Das Team führt nun einer der Assistenten, der sich unsterblich machen könnte. Am Samstag geht es im Viertelfinal gegen Mali.
Neue Stadien, Strassen, Brücken und Tunnel
Der Afrikacup ist oft Afrika von seiner besten Seite, manchmal auch von seiner klischierten. Während der Gruppenspiele verunfallte ein Bus, der Journalisten transportierte. Mehrere von ihnen mussten verletzt ins Spital. Einer von ihnen erzählte ein paar Tage später in einer Hotelbar, gleich mehrere ivoirische Minister seien im Spital aufgetaucht. Offenbar seien diese um das Image des Gastgeberlandes mindestens so besorgt gewesen wie um die Gesundheit der verunfallten Journalisten. Ein Minister habe einem verletzten Kollegen einen Umschlag in die Hand gedrückt, mit der Bitte, doch zurückhaltend zu berichten. Darin: 100 000 CFA-Francs, umgerechnet 140 Franken.
Die Sorge der Regierung ist verständlich, sie hat für den Afrikacup viel aufs Spiel gesetzt. Sie hat für über eine Milliarde Franken neue Stadien, Strassen, Brücken und Tunnel bauen lassen. Das Ziel: Côte d’Ivoire dem Kontinent und der Welt als afrikanisches Vorzeigeland zu präsentieren. Als wenige Monate vor Beginn des Turniers ein Testspiel im neuen Nationalstadion abgebrochen werden musste, weil der Rasen überflutete, kostete das den Sportminister seinen Job.
Deshalb hat die Regierung wenig Verwendung für ausländische Journalisten, die Negatives schreiben, und eine Nationalmannschaft, die versagt. Man kann davon ausgehen, dass Präsident und Minister nach der unerwarteten Achtelfinalqualifikation so laut jubelten wie die Fans in den Strassen.
Der Trainer aus der Kolonialmacht ist weg
Auch sonst ist der Afrikacup nicht von Politik zu trennen. In Kamerun haben anglofone Separatisten die Fussballfans zu Feinden ihres Unabhängigkeitskampfs erklärt. Sie haben Fernseher und Radios gestohlen und mehrere Fans entführt und getötet. In Côte d’Ivoire war der entlassene Nationaltrainer ein Franzose; nach seiner Absetzung sagten manche: «Es konnte ja nicht gut kommen mit einem aus der ehemaligen Kolonialmacht. Höchste Zeit, dass wir uns von ihm befreit haben.» Im Viertelfinal trifft Côte d’Ivoire auf Mali, ein Nachbarland, das von Putschisten regiert wird, die gerade ihren Austritt aus der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) bekanntgegeben haben und so mit der ivoirischen Regierung brachen.
Der Afrikacup ist auch Geopolitik. Der Matchbesuch des amerikanischen Aussenministers Blinken fand in einem Stadion statt, das mit chinesischem Geld gebaut worden war – wie viele Stadien auf dem Kontinent. Bei Blinkens diplomatischer Reise ging es denn auch darum, Boden wieder gutzumachen, den die USA in Afrika an China, Russland und andere Mächte verloren haben. Blinken sprach in Côte d’Ivoire über Fussball und über islamistischen Terrorismus, der sich in der Region ausbreitet.
Es steht also viel auf dem Spiel an diesem Afrikacup. Doch der Stimmung tut dies keinen Abbruch seit der wundersamen Wiederauferstehung der Gastgeber. Nach dem Achtelfinal zwischen Nigeria und Kamerun weigern sich Fans auch eine halbe Stunde nach Spielschluss, das Stadion zu verlassen. Manche filmen sich selber mit dem Handy, andere, mit bemaltem Körper, brüllen den Namen von Victor Osimhen in die Mikrofone von Hobbyreportern, die auf Youtube streamen.
Vor dem Stadion sinkt wenig später ein Fan in Nigeria-Trikot und -Mütze auf den Asphalt und jubelt sich die Lunge aus dem Leib: «Deux-zéro, deux-zéro», jauchzt er. Weshalb er es auf Französisch tut, eine Sprache, die im englischsprachigen Nigeria kaum jemand beherrscht, ist unklar. Aber es spielt keine Rolle am Afrikacup, einem verrückten Turnier, das einen zersplitterten Kontinent zusammenbringt.
Cupfinal: Das Finale des National Cup 2023/24 im Livestream Vor dem Playoffstart kämpfen die SL-Spitzenclubs aus Basel und Olten um den Cuptitel
Mit der Teilnahme der Teams aus der Swiss League am National Cup wurde der Schweizer Pokalwettbewerb im Eishockey auf diese Saison hin wieder mächtig aufgewertet. Die Kampagne 2023/24 gipfelt nun im grossen Finalwochenende in Luzern und im Livestream von RED könnt ihr die Partien auch via sport.ch live mitverfolgen. Im Finale der Männer kommt es zum Duell zwischen zwei Teams aus der Spitzengruppe der Swiss League. Der EHC Olten und der EHC Basel treffen vor dem Playoffstart in der Liga in einem prestigeträchtigen Finale aufeinander.
Alle Spiele des Finalwochenendes im National Cup, sowie diverse weitere Eishockey-Livestreams findet ihr auf RED.Sport
«The Athletic» hat 200 NHL-Spieler befragt. In seiner neusten Kolumne präsentiert Thomas Roost die Ergebnisse der anonymen Umfrage und gibt seine persönliche Einschätzung zu den einzelnen Fragen ab.
Wer ist der beste Spieler? 1. Connor McDavid, EDM 69.06% 2. Nathan MacKinnon, COL 16.02% 3. Nikita Kucherov, TBL 7.18% 4. Sidney Crosby, PIT 1.66% Cale Makar, COL 1.66%
Persönlicher Kommentar: Keine wirkliche Überraschung für mich, mein Ranking sieht mehr oder weniger identisch aus, vielleicht fehlt Leon Draisaitl im Bereich Crosby/Makar.
Wer ist der beste Goalie? 1. Andrei Vasilevskiy, TBL 44.26% 2. Connor Hellebuyck, WPG 15.30% 3. Thatcher Demko, VAN 7.65% Ilya Sorokin, NYI 7.65% 5. Igor Shesterkin, NYR 6.56%
Persönlicher Kommentar: Mich überrascht der grosse Abstand zwischen Vasilevskiy und den nachfolgenden Goalies. Zudem stehen bei mir Sorokin und Shesterkin knapp vor Demko und auf dem Level von Demko habe ich noch Jeremy Swayman, BOS.
Zitat
◽️Who's the best player in the NHL? ◽️Who's the best goalie? ◽️Who are the best and worst refs? ◽️Who's the player you'd most like to punch?
1. Sasha Barkov, FLA 12.50% 2. Sam Reinhart, FLA 5.95% 3. Brayden Point, TBL 4.76% 4. Mikko Rantanen, COL 4.17% Kyle Connor, WPG 4.17%
Persönlicher Kommentar: Barkov an erster Stelle, keine Frage, auch bei mir. Wäre er z.B. in Montreal oder Toronto würde er ungleich mehr «gehyped». Die übrigen Namen in den Top5 teile ich, allerdings gibt es für mich auch noch Konecny, Hintz, Aho, Ekholm und Maccelli die vermutlich vielerorts ähnlich unterschätzt werden, wie diejenigen der Positionen 2-5.
Wer ist der am meisten überschätzte Spieler?
1. Trevor Zegras, ANA 12.87% 2. Darnell Nurse, EDM 7.92% 3. Matthew Tkachuk, FLA 6.93% Jason Robertson, DAL 6.93% 5. Jonathan Huberdeau, CGY 5.94%
Persönlicher Kommentar: Showman Zegras wäre bei mir auch an erster Stelle. Bei den Namen auf den Positionen 2-5 würde ich auch noch Dubois, Laine und Seth Jones einreihen.
Das Gesicht von welchem Spieler würdest du am liebsten «polieren»? English: Who’s the player in the league whose face you most want to punch?
1. Nick Cousins, FLA 28.57% 2. Brad Marchand, BOS 14.97% 3. Matthew Tkachuk, FLA 7.48% 4. Mikael Bunting, CAR 4.08% Conor Garland, VAN 4.08%
Persönlicher Kommentar: Diesbezüglich hätte ich Brad Marchand auf der ersten Position erwartet. Das ungebührliche Benehmen von Nick Cousins hatte ich bis jetzt nicht so sehr auf dem Radar. Die Gebrüder Tkachuk und Evander Kane sind mir auch schon oft als «Agent Provocateur» aufgefallen.
Zitat
Who's the player in the NHL that players would like to punch the most?
"I'm sure everybody has said [Brad] Marchand, right?"
Schweizer Spieler wurden in diesen Rankings ebenfalls erwähnt, allerdings leider nur in zwei eher unrühmlichen Wertungen:
Bei den am meist überschätzten Spielern erscheint Timo Meier, NJ, an 11. Stelle mit 2.97% der abgegebenen Stimmen.
Kevin Fiala scheint bei den Spielern der anderen Teams nicht besonders beliebt zu sein. Er rangiert ex-aequo mit drei anderen Namen an 8. Stelle (2.04% der Stimmen) bei der Frage nach dem «Gesicht polieren»…
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NHL.com
Dominik Kahun vom SC Bern, Denis Malgin von den ZSC Lions und Calvin Thürkauf vom HC Lugano haben in den vergangenen Tagen in der Schweizer National League einmal mehr ihre enormen Scorerqualitäten demonstriert. In der PENNY DEL, die einen neuen Besucherrekord zu verzeichnen hat, trat Korbinian Holzer bei den Adler Mannheim als Torschütze in Erscheinung. Gleiches galt für Tobias Rieder von den Växjö Lakers in der schwedischen SHL.
Kahun glänzt mit einem Tor und vier Assists
Eine erfolgreiche Woche haben der SC Bern und Dominik Kahun hinter sich. Das Team gewann alle drei Spiele. Zu den ersten beiden Erfolgen, dem 4:2 am Freitag zu Hause gegen den HC Davos und dem 4:3 n.P. beim SC Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, steuerte Kahun fünf Scorerpunkte bei. In der Partie gegen Davos gelangen ihm ein Tor und zwei Assists. Gegen Rapperswil-Jona verbuchte er einen Vorlagen-Doppelpack. Mit Joel Vermin und Simon Moser trafen in beiden Begegnungen zwei weitere Ex-NHL-Profis in Diensten des SCB. Am Dienstag folgte ein 3:2 vor eigenem Publikum gegen den EHC Biel-Bienne. Mit seinen fünf Zählern katapultierte sich Berns Topscorer Kahun auf den vierten Platz der Punktejäger-Liste in der National League. Nach 38 Einsätzen sind für ihn 40 Zähler (13 Tore, 27 Assists) registriert.
Michaelis und Hofmann scoren für den EV Zug
Drei Siege feierte auch der EV Zug, wenngleich sich der Tabellendritte in den zwei Aufeinandertreffen mit Kontrahenten aus der zweiten Hälfte des Tableaus schwertat und jeweils eine Zusatzschicht einlegen musste. Beim 5:4 n.V. am Freitag beim EHC Kloten (13.) überzeugte Gregory Hofmann in der Offensive mit einem Tor und einer Vorlage. Tags darauf beim 3:2 n.P. gegen den HC Ambri-Piotta (10.) in eigener Halle traf Marc Michaelis zur 1:0-Führung, während Hofmann den Secondary Assist beim 2:2 gutgeschrieben bekam. Im Duell Dritter gegen Zweiter am Dienstag setzte sich der EVZ bei Fribourg-Gottéron mit 4:3 durch. Michaelis sorgte in der Schlussminute des zweiten Drittels für den Game Winner. Es war sein zwölfter Saisontreffer. Mit 34 Punkten aus 40 Spielen ist er zweitbester Scorer seiner Vertretung.
Bertschy in den Top 10 der Scorerwertung
Fribourgs Stürmer Christoph Bertschy konnte sich mit zwei Assists im Spitzenspiel gegen den EV Zug trösten. In den beiden anderen Begegnungen, beim 3:2 gegen Rapperswil-Jona am Freitag und 24 Stunden später beim 5:3 in Davos, schoss er jeweils ein Tor. Mit nunmehr 35 Punkten (18 Tore, 17 Assists) aus 43 Auftritten erklomm der Stürmer den zehnten Platz in der ligaweiten Scorerwertung.
Malgin und Andrighetto überragen
Denis Malgin und Sven Andrighetto haben die ZSC Lions am Dienstag zum 5:2-Sieg gegen den HC Lugano geführt. Malgin brachte es auf zwei Tore und einen Assist. Andrighetto netzte einmal ein und betätigte sich einmal als Vorbereiter. Am Samstag waren die beiden ebenfalls unter den Scorern auf dem Spielberichtsbogen zu finden. Malgin erzielte beim 5:2 beim Genève-Servette HC den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Das Zuspiel kam von Andrighetto. Malgin rangiert mit 38 Punkten (15 Tore, 23 Assists) an achter Position des Scorer-Rankings in der National League. Am Freitag hatten die Zürcher den EHC Biel-Bienne mit 4:1 in die Schranken gewiesen. Mit vier Siegen in Folge und der optimalen Ausbeute von zwölf Punkten untermauerten die ZSC Lions ihre Führungsposition in der Tabelle.
Brunner und Haas treffen für Biel-Bienne
Beim einzigen Sieg des EHC Biel-Bienne in der vergangenen Woche zeichneten sich Damien Brunner und Gaetan Haas als Torschützen aus. Beim 4:2-Heimerfolg gegen die SCL Tigers brachte Brunner seine Farben mit 1:0 nach vorne. Haas erhöhte auf 3:0 und sicherte sich damit zugleich den Game Winner.
Wolf rettet Adler mit Doppelpack einen Zähler
Mit zwei Heimsiegen festigten die Adler Mannheim den achten Rang in der PENNY DEL. Beim 4:2 am Freitag gegen die Iserlohn Roosters leitete David Wolf mit dem Secondary Assist den Treffer zum 2:1 von Korbinian Holzer ein. Zwei Tage später behielten die Adler gegen den amtierenden Meister EHC Red Bull München mit 3:2 die Oberhand.
Växjö und Rieder grüßen von der Tabellenspitze
In der SHL grüßen die Växjö Lakers inzwischen von der Tabellenspitze. Mit zwei Siegen aus drei Spielen unterstrichen sie ihre gute Form. Beim 4:2-Auswärtserfolg gegen Linköping HC am vergangenen Donnerstag traf Tobias Rieder zum 2:1. Zwei Tage später triumphierten die Lakers mit 5:1 beim IK Oskarshamn. Einziger Wermutstropfen war die 0:2-Heimpleite am Dienstag gegen Luleå Hockey.
DEL-Zuschauerzahlen erreichen Rekordniveau
Die Zuschauerzahlen in der PENNY DEL haben ein Rekordniveau erreicht. Einer Pressemitteilung zufolge kamen nach 42 von 52 Hauptrundenpartien mehr als zwei Millionen Besucher (2.066.166) in die Arenen der 14 Klubs. Damit steigerte die Liga den Zuschauerschnitt auf einen neuen Rekordwert von 7015 Besucher pro Spiel. In der vergangenen Saison passierten bis zum Hauptrundenende im Schnitt exakt 5879 Zuschauer pro Begegnung die Eingangstore. Das bedeutet eine Steigerung von mehr als 1100 Besuchern pro Spiel. Liga-Spitzenreiter sind die Kölner Haie, die im Durchschnitt 16.901 Fans begrüßten. Die Eisbären Berlin (13.719) und die Adler Mannheim (11.158) lagen im Schnitt ebenfalls klar über der 10.000er-Marke. Zudem vermelden alle 14 Teams einen Zuschauerzuwachs im Vergleich zur zurückliegenden Spielzeit.
Fürs Spiel vom kommenden Sonntag ZSC veröffentlicht Trikots fürs Retro-Game gegen Ambri
Am Sonntag, 04. Februar, steht das Retro-Game 2024 zwischen den ZSC Lions und dem HC Ambri-Piotta auf dem Programm. Die Zürcher veröffentlichten dafür die entsprechenden Trikots und rollen dabei die Zeit zurück.
Mit dem Retro-Game 2024 unmittelbar vor der Tür stehend, präsentieren die ZSC Lions wenige Tage vor dem Aufeinandertreffen mit dem HCAP vom kommenden Sonntag ihre speziell für diesen Event designten Leibchen. Diese kommen fast gänzlich in weiss daher mit dünnen, blauen Streifen sowie weiteren blauen Elementen an den Ärmeln und am kragen. Prominent auf der Vorderseite ragt das einstige ZSC-Wappen sowie darüber die Nummer des jeweiligen Spielers.
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Nach Vandalismus in der Swiss Life Arena Zwei Ambri-Fans erhalten jahrelanges Stadionverbot
Kommenden Sonntag steht zwischen den ZSC Lions und dem HC Ambri-Piotta das Retro-Game 2024 an. Dabei werden zwei HCAP-Fans nicht teilnehmen können - wie bei allen Hockey- oder Fussballspielen bis September 2028. Grund dafür ist betriebener Vandalismus, wie die Lions auf ihrer Website schreiben.
Nach den gewaltsamen Vorkommnissen im Gästesektor und dem daraus resultierenden Wasserschaden beim Heimspiel der ZSC Lions gegen den HC Ambri-Piotta vom 25. November 2023, haben die ZSC Lions gegen zwei Ambri-Fans je ein zweijähriges Stadionverbot ausgesprochen.
Die beiden Täter konnten dank den hochauflösenden Kameras im Gästesektor der topmodernen Swiss Life Arena identifiziert werden. Sie betrieben Vandalismus in und an den sanitären Anlagen: Beleuchtungen wurden heruntergerissen und die Lavabo-Armaturen abgerissen. Abgebrochene Wasserhähne führten zudem zu einem Wasserschaden, da 10'000 Liter Wasser austraten und die Wandelhalle unter Wasser setzten.
Die beiden betroffenen Personen waren bereits nach Vorfällen im Spiel zwischen Lugano und Ambri vom 29. September 2023 identifiziert und im Anschluss an die Untersuchungen je mit einem dreijährigen Stadionverbot belegt worden. Diese Untersuchungen wurden aber erst nach dem Vorfall in der Swiss Life Arena abgeschlossen. Beide Entscheide zusammengezählt ergeben für die beiden Täter insgesamt ein fünfjähriges Stadionverbot bis und mit September 2028. Die Stadionverbote gelten gesamtschweizerisch für alle Eishockey- und Fussballspiele in allen Ligen und Spielkategorien.
Die ZSC Lions haben den Gästesektor in der Swiss Life Arena inzwischen mit zusätzlichen Kameras ausgerüstet, damit der komplette Sektor kameratechnisch abgedeckt ist.
Spannend für mich als Juve-Sympathisant zu sehen. Alle vor 1976 kannte ich nicht. Zu beginn hatte ich meine liebe Mühe mit dem neuen Logo. Jetzt gefällt es mir sehr gut.
Easy, gern gscheh.
Die alten Logos und Leibchen in Italien waren wirklich einfach sensationell.
Juve gaht garnöd... Juve Pezzo di **** Aber jedem das Seine
Capaul lebt irgendwie auch nicht auf der Sonnenseite des Lebens... Wieder Saisonabbruch bei ihm, kann einem wirklich leid tun. Viel Glück und gute Genesung.
Dünner und Capaul können nicht mehr zum Einsatz kommen Für ein Schweizer Duo der SCRJ Lakers endet die Saison 2023/24 frühzeitig
Viel Pech für Nico Dünner und Luca Capaul: Beide Lakers-Spieler haben sich an der Schulter verletzt und müssen operiert werden. Für beide Spieler ist die Saison damit vorzeitig zu Ende.
Assistenzcaptain Nico Dünner verletzte sich im Spiel gegen die SCL Tigers am 21. Januar. Der Stürmer fiel nach einem Bandencheck bereits im ersten Drittel aus. Die Untersuchungen haben nun ergeben, dass eine Operation an der verletzten Schulter unumgänglich ist.
Luca Capaul erwischte es bei einem Einsatz mit dem EHC Winterthur. Im Spiel gegen Olten am letzten Donnerstag fiel der Verteidiger nach einem Check eines Oltner Gegenspielers aus. Auch bei Capaul ist eine Operation an der Schulter nötig. Sowohl Dünner als auch Capaul werden in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.
Lineswoman im Männer-Eishockey-«Dann haben sie über meinem Kopf weitergeprügelt»
Anina Schüpbach-Egli, die Schwester von HCD-Spieler Dominik Egli, behauptet sich als Schiedsrichterin im Männerhockey. Gestern, 19:31 Uhr
«Es ist ein sehr cooler Job», sagt Anina Schüpbach-Egli. Es gäbe unter den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern auch ein Gefühl des Zusammenhalts, wie in den Teams auch, das gefällt der 28-Jährigen.
Schüpbach-Egli ist eine von nur 3 Frauen im Leistungsbereich des Schweizer Eishockeys. Sie kommt als «Lineswoman» hauptsächlich in der U20-Elite oder in der MySports League zum Einsatz.
Keine Berührungsängste
Da kann es schon mal vorkommen, dass Schüpbach-Egli dazwischen gehen muss, auch wenn sie körperlich klar unterlegen ist. So geschehen an einem 1.-Liga-Spiel: «Gefühlsmässig die zwei grössten Spieler beider Teams dachten, sie müssen sich auf die Nase geben. Ich stand dann zwischen die beiden und sie haben einfach über meinem Kopf weitergeprügelt.»
Legende:Scheut sich nicht, dazwischen zu gehenAnina Schüpbach-Egli bei einem Bully in einem MySports-League-Spiel zwischen Bülach und Arosa von 2021.ARCHIVBILD IMAGO IMAGES/SERGIO BRUNETTI
Sie habe ihnen dann gesagt, wenn sie sich weiter prügeln wollen, sollen sie das tun. «Ich habe sowieso keine Chance, euch zu trennen. Dann blickten sie zu mir runter und hörten auf», blickt Schüpbach-Egli lachend zurück.
Warum Schüpbach-Egli nicht mehr als Spielerin aktiv ist, sondern sich für eine Referee-Karriere entschied, und in welcher Hinsicht sie ihrem Bruder Dominik, der beim HCD unter Vertrag steht, nacheifert, erfahren Sie im Audio-Beitrag oben.
Radio SRF 1, Abendbulletin, 31.01.2024, 18:45 Uhr; adw/dab
Der LHC hat den Vertrag mit dem Letten aufgelöst Ein glückloses LHC-Engagement bewegt Ivars Punnenovs zu einer Rückkehr
2022 kam er als grosser Hoffnungsträger. Der Lette Ivars Punnenovs hätte für einige Jahre das Tor des Lausanne HC hüten sollen. Nach nur eineinhalb Jahren wird der bis 2027 gültige Kontrakt vorzeitig aufgelöst, damit ist der Weg für eine Rückkehr an den Obersee freigeworden.
Der lettische Goalie Ivars Punnenovs war im Sommer 2022 einer der am heissesten gehandelten Spieler mit einer Schweizer Lizenz. Schlussendlich zog es den Torhüter von den SCL Tigers zum Lausanne HC. Nur eineinhalb Jahre später präsentierte sich die Situation zuletzt komplett verändert. Connor Hughes hatte Punnenovs schon zum Saisonbeginn die Position als Nummer eins bei den Waadtländern abgelaufen. Mittlerweile musste der Lette allerdings auch dem deutlich jüngeren Kevin Pasche den Vortritt lassen.
Per Leihe ist der 29-jährige Punnenovs in die Swiss League an den HCV Martigny abgeschoben worden, was für einen einstigen Hoffnungsträger natürlich ein ziemlicher Tiefschlag bedeutet. Das langfristige Projekt mit einem Vertrag bis 2027 haben die Parteien am Freitag vorzeitig beendet. Der Lausanne HC kommuniziert auf den Vereinskanälen, dass eine Vertragsauflösung vereinbart worden sei.
Der WM-Bronzemedaillengewinner war allerdings nur für wenige Minuten auf dem Markt. Punnenovs kehrt in die Ostschweiz zurück. Bei den SC Rapperswil-Jona Lakers hat er einst den Schritt in die National League geschafft, jetzt wird er dort für die nächsten zweieinhalb Jahre gemeinsam mit Melvin Nyffeler (Vertrag bis 2026) und Robin Meyer (Vertrag bis 2025) sich die Torhüterposition teilen. 37 Profieinsätze hatte Punnenovs für den SCRJ bei seinem ersten Engagement absolviert.
Sehe ich auch so... Ich glaube auch nicht, dass da so viel hängen bleibt...
Gerade wir sollten den Ball eigentlich etwas flach halten, war ja Crawford in den USA auch nicht wirklich ein Heiliger, und wurde wegen "Grenzüberschreitungen" (nicht sexueller Art), die er auch zugegeben hat, zeitweilig suspendiert...
Nicht nur in den USA. Wie wir ja noch gut in Erinnerung haben, hat er bei uns ebenfalls schon die gelbe Karte kassiert und sich für seinen verbalen Ausrutscher entschuldigt.