Beiträge von Sbornaja

    hab die Zusammenfassung von Bern - Lugano auf RSI 2 geschaut heute morgen und musste wieder :spinneli: Marco Maurer säbelt Quenneville mit Blinde Check um, gibt ein 2er.

    Quenneville kurz vor Schluss haut Vermin in die Bande, völlig unnötig gibt auch ein 2er.

    Und dann vor jeder Saison heisst es "Checks gegen den Kopf / Nackenbereich werden härter geahndet", naja auf dem Eisfeld sieht es danach völlig anders aus

    Seit 10 Jahren die gleichen scheiss Vorsätze...

    Kommt mir immer wie die Silvestervorsätze, von Rauchern oder den Feissen die 10 kg abnehmen wollen, vor...

    Wurde glaube ich noch nicht gepostet:

    Roger Schawinski über Walter Scheibli«Ich sagte spontan: Walti, aus dir mache ich einen Star»

    Der Radiopionier bot Walter Scheibli mit Radio 24 die Plattform, um ein Kultreporter zu werden. Vor der Abdankung am Dienstag erinnert sich Roger Schawinski mit einem Schmunzeln.

    Simon GrafSimon Graf Publiziert: 16.01.2024, 06:00

    Der rasende Reporter: Walter Scheibli wurde mit seiner Passion zur Kultfigur.

    Der rasende Reporter: Walter Scheibli wurde mit seiner Passion zur Kultfigur. Foto: Radio 24

    Roger Schawinski, wie war Ihre erste Begegnung mit Walter Scheibli?

    Zu den Anfangszeiten von Radio 24 stand er einmal plötzlich in meinem Büro an der Limmatstrasse und sagte, er wolle Sportreporter werden. Wir waren ein junges Radio, es bewarben sich vor allem Junge in den Zwanzigern. Dann stand plötzlich dieser ältere, etwas rundliche Herr vor mir und sagte, er sei Vertreter für Kaffeemaschinen und Verpflegungsautomaten für Firmen, aber sein Traum sei es, Radioreporter zu werden. Eigentlich passte er gar nicht zu uns.

    Und das sagten Sie ihm?

    Nein. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Ich nahm in als unglaublich herzlichen, sportbegeisterten Menschen wahr. Er sagte, er habe sich auch bei der SRG beworben, aber da habe man ihn abgelehnt, weil er einen Sprachfehler habe. Ich fand das kein Problem, im Gegenteil.

    Im Gegenteil?

    Ich suchte immer Persönlichkeiten. Sie müssen nicht perfekt sein, aber sie müssen irgendetwas Spezielles haben. Bei der SRG wollte man die glatte Reportage. Aber ich fand: Gerade mit seinem Sprachfehler fällt er auf. Seine Schwäche kann zu seiner Stärke werden. Ich sagte spontan: «Walti, aus dir mache ich einen Star. Auch wegen deines Sprachfehlers. Der hebt dich von den anderen ab.» Sein Sprachfehler war ja ein S-Fehler. Und jedes Mal, wenn er Zett Ess Cee sagte, kam dieser prominent zum Vorschein.

    Roger Schawinski: «Ich sagte spontan: ‹Walti, aus dir mache ich einen Star.›»

    Roger Schawinski: «Ich sagte spontan: ‹Walti, aus dir mache ich einen Star.›» Foto: Silas Zindel

    Scheiblis Sprachfehler wurde zu seinem Markenzeichen, aber auch, dass er parteiisch war. Er versteckte nie, dass er dem ZSC die Daumen drückte.

    Genau. Als Lokalradio konnten wir den Sport anders präsentieren als die SRG, aus Zürcher Perspektive. Walter Scheibli musste nicht neutral berichten. Das entsprach ihm. Er war immer fair gegenüber den Gegnern. Aber es war ganz klar, welche Resultate er sich erhoffte. Wann er jubelte und wann er traurig war. Das sorgte für eine ganz andere Tonalität. Er war einzigartig, weil er seine Emotionen offen zeigen konnte. Das durften sie bei der SRG nicht, weil sie für die ganze Schweiz berichteten. Und er reportierte ja auch von FCZ- und GC-Spielen, ebenfalls aus Zürcher Sicht. Aber mit der Zeit wurde das Eishockey immer bedeutender für uns.

    Wie wichtig war Scheibli für Radio 24?

    Er war einer unserer wichtigsten Reporter, ganz klar. Wenn man es mit heute vergleicht: Gibt es noch vergleichbare Figuren am Radio mit einer solchen Ausstrahlung? Nein. Diese Zeit ist vorbei. Es ist nicht nur so, dass die Persönlichkeiten fehlen. Die Zeiten haben sich auch geändert. Es gibt so viele verschiedene Quellen, Internet, Social Media, man bekommt andauernd Pushmeldungen und kann jeden Hockeymatch am Fernsehen schauen. Für uns nahmen die Sportübertragungen lange eine zentrale Rolle ein. Radio war damals als Informationsmedium viel wichtiger als heute. Und Walti nahm seinen Job sehr ernst, war immer gut vorbereitet. Gerade was die Einleitungen aufs Spiel betraf, war er sehr akribisch. Er schrieb immer einen Text vor.

    Er genoss es, gefeiert zu werden: Walter Scheibli im Oktober 2012 im legendären gelben Pullover.

    Er genoss es, gefeiert zu werden: Walter Scheibli im Oktober 2012 im legendären gelben Pullover.

    Foto: Andy Mueller (Freshfocus)

    Scheibli wurde zu einer Kultfigur im Hallenstadion.

    Absolut. So bescheiden Walti war, er genoss es sehr, wie er gefeiert wurde. Wenn das Spiel flau war, riefen die Fans: «Waaaaalter Scheibli.» Und er stand mit seinem gelben Pullover auf und winkte ins Publikum. Das war für ihn das Grösste. Ich sagte zu ihm: «Am Schluss deiner Einschaltung musst du dich immer abmelden mit dem Resultat. Also: ZSC eis, Davos zwei, Walter Scheibli für Radio 24.» Das wurde auch zu einem legendären Spruch.

    Der ZSC war in den Achtzigerjahren noch der Underdog, es gab viel zu leiden. Trug das auch bei zum Kult?

    Ja. Am Anfang war der ZSC ja noch in der Nationalliga B. Walti musste nach Ajoie reisen und kam um drei Uhr morgens nach Hause. Und wenn der Aufstieg verpasst wurde, litt er. Ich ging auch immer wieder ins Hallenstadion, unter anderem ans legendäre Spiel 1992 im Viertelfinal gegen Lugano, als die Hütte brannte wie nie zuvor und nachher. Alles war voller Rauch, Lugano war der haushohe Favorit. Wir lagen uns alle in den Armen. Eine solche Begeisterung habe ich nie mehr in einem Stadion erlebt.


    Als der ZSC 1992 das «Grande Lugano» stürzte.

    Youtube

    Wie gut passte Scheibli ins junge Team von Radio 24?

    Tipptopp, das war kein Problem. An der Weihnachtsfeier nahm er mit seinem breiten Lachen und seiner Herzlichkeit alle für sich ein. Alle mochten ihn. Später kam dann ja auch sein Sohn dazu, Walter J. Auch er war ein herzensguter Mensch und machte bei uns jahrelang Reportagen. Ich pflegte Kontakt mit der ganzen Familie, auch mit Frau Margrit. Wir hatten auch eine eigene Fussballmannschaft bei Radio 24, sein Sohn spielte mit. Und Walter Scheibli kam immer an die Spiele und feuerte uns an. Es war sehr familiär.

    Stand Walter Scheibli nicht im Tor? Er hatte ja von einer Goaliekarriere in Frankreich geträumt und einst drei Nationalliga-A-Spiele bestritten.

    Nein, nicht mehr. Aber er hat uns erzählt von seinen glorreichen Zeiten. Ich wunderte mich immer, weil er eigentlich so klein war. Was nicht optimal ist für einen Goalie. Er war ja nicht grösser als 1,70 Meter.

    Bei der Fusion des ZSC mit der GC-Eishockeysektion kämpften Sie zusammen mit Scheibli für das Kürzel ZSC. Letztlich blieb es.

    Ja, aber wir mussten in den sauren Apfel beissen und das Lions akzeptieren. Doch es wurde nie wichtig. Noch keiner hat ZSC Lions gerufen. Wir machten Sondersendungen, es war Aufruhr in der Stadt. Als es auf der Kippe stand, ging ich zu Walter Frey und sagte: «Das könnt ihr nicht tun! Der Clubname ist heilig.» Seine Frau sagte zu ihm: «Dann gib ihm doch den Club, Walti.» Ich bin total erschrocken und sagte: «Nein, bitte nicht! Ich habe nicht so viel Geld.» (lacht)

    Wann haben Sie Walter Scheibli das letzte Mal gesehen?

    Ich rief ihn vor ein, zwei Jahren einmal an. Aber er hörte mich nicht mehr so gut und schrie in den Hörer. Kurz vor seinem Tod rief mich einer seiner Verwandten an und sagte: «Ich war gerade in der Klinik bei Walti. Er ist zwar nicht mehr so präsent. Aber kann sich immer noch erinnern an die Zeit bei Radio 24 und hat von dir geredet. Könntest du ihn nicht einmal besuchen?» Ich sagte: «Ja klar.» Wir machten aus, dass wir ihn im neuen Jahr besuchen würden. Drei Tage später starb Walti.

    ZSC Lions: Roger Schawinski über Radioreporter Walter Scheibli | Tages-Anzeiger (tagesanzeiger.ch)


    Simon Bodenmanns letzte DerbysDer ZSC-Stürmer hört auf – und verkauft eine eigene Mundspülung

    Nach 18 Jahren, zwei Meistertiteln und WM-Silber ist Schluss: Simon Bodenmann wechselt Ende Saison in die Privatwirtschaft. Was er vermissen wird und welche Geschäftsideen er verfolgt.

    Angelo Rocchinotti Publiziert heute um 09:01 Uhr

    Seit sechs Jahren spielt Simon Bodenmann im Dress der ZSC Lions. Er wird kein anderes mehr tragen. Ende Saison wird der Stürmer seine Karriere beenden.

    Seit sechs Jahren spielt Simon Bodenmann im Dress der ZSC Lions. Er wird kein anderes mehr tragen. Ende Saison wird der Stürmer seine Karriere beenden.

    Foto: Andy Mueller (Freshfocus)

    Er beschrieb sich als loyal, ehrgeizig und unpünktlich. Und sagte: «Ich komme immer zu spät, ausser zu den Trainings. Doch selbst da bin ich oft der Letzte.» Elf Jahre ist das her. Nun öffnet Simon Bodenmann mit entschuldigendem Blick die Tür zum Restaurant Zett und sagt fünf Minuten nach dem vereinbarten Termin: «Sorry, ein Skandal. Jetzt bin ich 35 und schaffe es noch immer nicht, pünktlich zu sein.» Dabei habe er extra noch auf den Saunabesuch verzichtet. Lukas Flüeler ärgere sich schon seit 20 Jahren über seine Unpünktlichkeit.

    Flüeler und Bodenmann sind beste Freunde. Zehn Jahre lang teilten sie sich eine Wohnung. Im Frühjahr 2022 trat der dreifache ZSC-Meisterkeeper zurück, nun zieht Bodenmann am Ende der Saison nach. «Ein schönes Alter, um aufzuhören», sagt der Stürmer, der im März 36 wird. Noch vor einem Jahr konnte sich der WM-Silberheld von 2013 mit dem Gedanken nicht anfreunden.

    Der läuferisch und technisch begnadete Flügel erhielt von Trainer Marc Crawford viel Vertrauen. Wann immer der ZSC ein Tor benötigte, wurde Bodenmann aufs Eis geschickt. Dieser dankte es mit 16 Treffern und 30 Punkten. Auf noch bessere Werte (35 Punkte) kam der gebürtige Winterthurer einzig in seiner letzten Spielzeit in Bern 2017/18. Dennoch wollten die Verantwortlichen den Kontrakt zunächst nicht verlängern. Es gelte, den Verjüngungsprozess einzuleiten, hiess es.

    Damals wurde Bodenmann erst bewusst, dass seine Karriere in wenigen Monaten zu Ende sein könnte. Er war nicht darauf vorbereitet, sagt: «Das hätte mich aus etwas gerissen, das nicht fertig war.» Vier Bodenmann-Tore in den zwei Derbys gegen Kloten führten schliesslich zu einem Umdenken. Der ZSC stattete den 73-fachen Nationalspieler mit einem neuen Einjahresvertrag aus.

    Seine vier Tore in den beiden Derbys gegen Kloten brachten ZSC-Stürmer Simon Bodenmann in der vergangenen Spielzeit doch noch einen neuen Vertrag ein.

    Seine vier Tore in den beiden Derbys gegen Kloten brachten ZSC-Stürmer Simon Bodenmann in der vergangenen Spielzeit doch noch einen neuen Vertrag ein.

    Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)

    Im Sommertraining hat sich Bodenmann noch einmal abgemüht. Er fühlt sich körperlich fit und sagt: «Mir tut nichts weh.» Dennoch begannen Gedanken übers Karriereende in ihm zu reifen. Dass er in Crawfords Plänen nur noch eine untergeordnete Rolle spielt und kaum über die vierte Linie hinauskommt, beschleunigte den Prozess. Als Sportchef Sven Leuenberger ihn im November nach seiner Zukunft fragte, kam die Antwort prompt: «Ich höre auf.»

    Ambri warb um die Gunst des Stürmers. Ein Wechsel hätte Bodenmanns Karriere perfekt abgerundet, schliesslich fieberte er als Kind in der Valascia von der Fankurve aus mit. Vor einem Jahr hätte Bodenmann noch zugesagt, nun zog er ein Angebot aus der Privatwirtschaft vor. Ab September wird der Zürcher, der 2019 ein Fernstudium in Betriebsökonomie mit Master abgeschlossen hat, eine Stelle im Asset-Management bei der Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site Solutions antreten. Dort arbeitet er bereits jetzt an zwei Nachmittagen die Woche.

    Auch im Büro schon abgeklatscht

    Die Momente im Eishockey lebt der Stürmer nun bewusster. Er denkt an die Derbys. Am Samstag in Altstetten, am Sonntag am Schluefweg. Es sind Bodenmanns letzte Duelle gegen seinen Stammclub. 2006 debütierte er für Kloten in der höchsten Liga. Aus dem damaligen Team sind heute einzig Damien Brunner und Robert Mayer noch aktiv.

    Auf die Frage, was Bodenmann künftig vermissen wird, kommt er aufs Garderobenleben zu sprechen. Er denkt an die Leichtigkeit und die Sprüche, sagt aber auch, dass sie sich im Büro auch schon abgeklatscht hätten. Generell stellt er im Vergleich zu seinen Anfängen Unterschiede fest.

    «Der Druck auf jeden Einzelnen ist noch einmal grösser geworden. Gerade bei uns ist aufgrund des breiten Kaders jeder noch mehr mit sich selbst beschäftigt, um spielen zu können. Das macht es automatisch schwieriger, abseits der Eishalle als Team Zeit zu finden, etwas zu unternehmen.» Früher hätten sich die Profis auch mal für den Ausgang verabreden können, sofern es der Spielplan zugelassen habe. «Nun kommt mit Vinzenz Rohrer und Co. eine Generation, die noch professioneller und bereits in jungen Jahren auf Leistung getrimmt ist. Aber das haben Liniger, Jenni und Co. bestimmt auch schon über uns gesagt – nichts als normal, dass sich die Dinge verändern.»

    Mundspülung-Idee kam nach einem Unfall

    Bodenmann freut sich auf Dinge, die ihm während des Profilebens verwehrt blieben. Auf das Skifahren. Oder darauf, selbstbestimmter leben und vorausplanen zu können. Zudem will der zweifache Meister mit Bern weiter an Geschäftsideen tüfteln.

    Mit Flüeler und einem weiteren Studienkollegen entwickelte er unter dem Label Okkaw – die Herkunft des Namens ist ein Betriebsgeheimnis – eine Ingwer-Minze-Mundspülung. Ideen hatte das Trio einige. Die der Mundspülung setzte sich durch, nachdem ein Spieler bei einem Unfall mehrere Zähne verloren hatte. «Unser Kollege fragte, wie der Spieler nun seine Zähne putze. Wir antworteten: Gar nicht, er benutzt Mundspülungen.»

    Okkaw heisst das Mundwasser, das Simon Bodenmann und Lukas Flüeler gemeinsam mit Studienkollege Dino von Büren entwickelt haben. Mundspray und Zahnpasta sollen folgen.

    Okkaw heisst das Mundwasser, das Simon Bodenmann und Lukas Flüeler gemeinsam mit Studienkollege Dino von Büren entwickelt haben. Mundspray und Zahnpasta sollen folgen.

    Foto: PD

    Dem Trio ging es darum, das im Studium Gelernte in die Praxis umzusetzen, wie Bodenmann festhält. Und er schmunzelt: «‹Flüeli› lachte mich immer aus, weil ich früher stets ein spezielles Mundwasser verwendet habe. Witzig, dass wir nun eine eigene Mundspülung herstellen.» Wichtig: Im Vergleich zu einem Mundwasser kann eine Mundspülung unverdünnt angewendet werden.

    Bald sollen auch Mundspray und Zahnpasta folgen. Noch aber gilt Bodenmanns Hauptaugenmerk dem Eishockey. Er freut sich auf die letzten Monate. Und sagt: «Ich hatte die beste Zeit im Eishockey, bin nur dankbar. Wenn ich gesundheitlich so aufhören kann, wie es mir jetzt geht, bin ich der glücklichste Mensch. Für den maximalen Erfolg werde ich nochmals alles in die Waagschale werfen.»

    ZSC: Simon Bodenmann tritt zurück und verkauft Mundspülung | Tages-Anzeiger (tagesanzeiger.ch)

    ZSC, Fribourg oder Zug:
    Wie wichtig ist der Quali-Sieg?

    Artikel von Stephan Roth • 1 Tag(e)

    Das Rennen um Platz 1 nach der Regular Season geht in die entscheidende Phase. Einen Pokal gibts für den Sieger nicht, dafür viel Druck. Da fragt sich, ob sich die ganze Mühe lohnt.

    Fullscreen buttonWie wichtig ist der Quali-Sieg?

    Wie wichtig ist der Quali-Sieg?© keystone-sda.ch

    Am letzten Samstag wäre es beinahe zum Leaderwechsel gekommen. Die ZSC Lions waren in Langnau in Rücklage geraten und Fribourg war im Zähringer Derby in Bern auf Siegeskurs und somit virtueller Spitzenreiter. «Ja, ich habe es gesehen», sagte Gottéron-Trainer Christian Dubé (46) danach lachend. «Es ist cool, aber es spielt keine grosse Rolle.»

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Die Zürcher gewannen dann noch und liegen im Kampf um den Quali-Sieg weiter vor den beiden verbliebenen Konkurrenten Fribourg und Zug. Doch wie wichtig ist der Quali-Sieg? «Sehr wichtig», sagt ZSC-Coach Marc Crawford (62). «In den letzten Jahren wurde der Quali-Sieger stets Meister.» Stimmt. Sowohl Servette als auch zweimal Zug und davor der SCB starteten als Quali-Sieger in die Playoffs und schnappten sich dann den Pokal.

    Auch Crawford feierte seinen einzigen Titel in der Schweiz als Frontrunner, als er 2014 bei seinem ersten Gastspiel in Zürich Meister wurde. 10 von 23 Meistertiteln in diesem Jahrtausend gingen an das top gesetzte Team. Der Quali-Sieg ist also fast die halbe Miete.

    Im Final ist der Heimvorteil gering

    Der ZSC-Coach machte aber auch die Erfahrung, dass die Saison trotz Quali-Sieg schnell enden kann, als die Lions mit dem jetzigen NHL-Star Auston Matthews 2016 im Viertelfinal gegen den SCB mit 0:4 rausrasselten. Fünfmal erwischte es den Quali-Champion seit der Jahrtausendwende schon in der ersten Playoff-Runde: 2016 die Lions, 2006, 08 und 09 Bern sowie 2005 Lugano.

    Zug-Trainer Dan Tangnes (44), der seine Meistertitel 2021 und 2022 als Qualisieger eingefahren hat, war allerdings stets der Ansicht, dass der Gewinner der Regular Season zu wenig Anerkennung bekomme. Im Gegensatz zur NHL, wo es dafür mit der Presidents' Trophy etwas Handfestes gibt, bekommt man bei uns ausser dem dauerhaften Heimvorteil in den Playoffs nur noch tonnenweise Druck.

    Apropos Heimvorteil: Seit 2000 setzte sich im Final zwölfmal das Team durch, das in der Quali besser klassiert war – elfmal aber auch nicht. Dennoch hat bis jetzt noch niemand gefordert, dem Qualisieger in den Playoffs mehr als das Heimrecht bis zum Final mitzugeben. Im Gegensatz zu den Play-Ins, wo der Verlierer des Duells Siebter gegen Achter neu eine zweite Chance erhält, und gegen den Sieger der Ausmarchung Neunter gegen Zehnter um den letzten Playoff-Platz spielen darf.

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    Letztmals wurde 2018 mit den ZSC Lions ein Team Meister, das nicht Quali-Sieger war.

    Letztmals wurde 2018 mit den ZSC Lions ein Team Meister, das nicht Quali-Sieger war.©PIUS KOLLER

    National League: Dreikampf zwischen ZSC, Fribourg und Zug um den Quali-Sieg (blick.ch)

    Ein Schweizer Eishockey-Arzt klagt an: «Die Schiedsrichter schützen die Spieler zu wenig»

    Der Tessiner Nicola Biasca ist überzeugt, dass Fouls härter und konsequenter geahndet werden müssten. Nur so würde die Anzahl der Kopfverletzungen im Eishockey endlich sinken.

    Ein verletzter Eishockeyspieler beim Verlassen des Eisfelds.

    Es war eine Szene, wie sie im Eishockey immer wieder vorkommt. Im Spiel der National League vom Mittwoch checkte Lausannes Verteidiger Andrea Glauser den Zuger Mark Michaelis in Bandennähe gegen den Kopf. Glauser erhielt eine Zweiminutenstrafe, für das Opfer Michaelis war die Partie zu Ende.

    Das alarmiert den Orthopäden und Chirurgen Nicola Biasca. Er hat früher für Ambri-Piotta und den Grasshopper-Club in der Nationalliga B Eishockey gespielt. Heute ist er Klubarzt in Ambri, zuvor war er fast zwanzig Jahre lang Mitglied in internationalen Gremien, welche sich dem Schutz der Spieler widmen.

    Biasca sagt in einer Art flammendem Plädoyer: «Wir haben im Jahr 2002 die neuen Head-Checking-Rules im Weltverband IIHF eingeführt, damit die Zahl der Kopfverletzungen endlich zurückgeht. Die Aufgabe der Schiedsrichter ist schwieriger geworden, da das Spiel schneller und athletischer geworden ist. Doch unsere Schiedsrichter schützen die Spieler zu wenig und arbeiten nicht wirklich mit uns zusammen. Statt dass sie Aktionen wie jene im Match in Zug hart ahnden, schauen sie, ob der Spieler wirklich verletzt ist oder ob er eine Mitschuld an der Verletzung trägt.»

    Gemäss Biasca gibt es im Regelbuch «keinen sauberen Check gegen den Kopf oder den Nacken». Die Zahl der Kopfverletzungen nimmt weiter zu. Laut einer Studie der IIHF werden zwei Drittel der Gehirnerschütterungen durch Checks verursacht, und nur die Hälfte davon wird bestraft.

    Hollywood hat sich des Themas im Film «Concussion» angenommen

    Das Problem ist seit längerem bekannt und schadet dem Image des Eishockeys – spätestens seit man aus dem amerikanischen Profisport weiss, welch gravierende Langzeitfolgen Gehirnerschütterungen haben können. Wiederholen sie sich, können sie zu degenerativen Veränderungen im Gehirn führen. Hollywood hat sich des Themas im Film «Concussion» angenommen.


    In den USA haben mehrere Todesfälle, die auf Spätfolgen von Gehirnerschütterung zurückzuführen waren, die Öffentlichkeit aufgerüttelt.

    Andrea Glauser kam im Match vom Mittwoch mit einer Zweiminutenstrafe davon. Beurteilt wurde die Szene vom Headschiedsrichter Mikko Kaukokari. Der Finne gilt als einer der besten Spielleiter im europäischen Eishockey. Kaukokari hatte darauf verzichtet, die Szene auf Video anzuschauen, ehe er sie ahndete. Der Player Safety Officer, dessen Aufgabe es ist, Szenen wie diese noch einmal zu prüfen und allenfalls weiterzuverfolgen, leitete kein entsprechendes Verfahren ein und stützte damit das Urteil des Referees auf dem Eis.

    Glauser riss vor dem Kontakt mit dem Gegenspieler seinen Stock in die Höhe. Gleichzeitig verhielt sich Michaelis ungeschickt, indem er dem Check auszuweichen versuchte und Glauser dabei den Rücken zuwandte. Wäre Michaelis einfach weitergefahren, wäre wohl nichts passiert.

    Nicola Biasca sagt: «Im Prinzip müssen alle unerlaubten Kontakte am Kopf und Nacken von der Eisfläche verschwinden. Und die Regel 60 des IIHF-Regelbuchs schreibt vor, dass die Spieler die Kontrolle über ihren Stock haben müssen. Sie sind für ihn verantwortlich.»

    Viele der Zusammenstösse ereignen sich auf offenem Eis, weshalb flexible Banden nur bedingt helfen

    Eishockey ist eine Kontaktsportart. Und mit der Geschwindigkeit des Spiels ist die Zahl der Verletzungen gestiegen. Mit flexiblen Banden, die beim Aufprall nachgeben und damit die Wucht etwas dämpfen, hat man versucht, das Risiko von Verletzungen zu vermindern. Doch viele der Zusammenstösse, die zu schweren Gehirnerschütterungen führen, ereignen sich nicht in Bandennähe, sondern auf offenem Eis, wo das Tempo oft noch höher ist.

    Vor der Saison hatte der Schweizer Schiedsrichterchef Andreas Fischer in einem Meeting mit den Sportchefs darauf hingewiesen, dass die Spieler durch die Klubs für ihr Verhalten auf dem Eis sensibilisiert werden müssen. Nicht nur für das Austeilen von Checks, sondern auch für das Einstecken. In dieser Hinsicht liegt noch immer vieles im Argen.

    Nicola Biasca ist auch besorgter Vater eines Eishockey spielenden Sohnes. Sein Vorwurf an die Schiedsrichter ist nicht aus der Luft gegriffen. Tatsächlich liegt es auch an ihnen, die Spieler besser zu schützen. Biasca ist überzeugt, dass, wenn jede Verletzung zu einer Sanktion des verursachenden Spielers führte, sich die Klubs des Themas stärker annähmen. Denn ein Spieler, der auf der Tribüne eine Strafe absitzt, ist für seinen Arbeitgeber nutzlos und einzig ein Kostenfaktor.

    Zwei Drittel aller Gehirnerschütterungen durch Checks verursacht
    Ambri-Teamarzt schlägt Alarm: "Die Schiedsrichter schützen die Spieler zu wenig"

    Im Eishockey sind Gehirnerschütterungen und deren Folgen ein weit verbreitetes und bekanntes Problem. Dennoch kommt es immer wieder zu üblen Checks, die nicht oder nur milde geahndet werden. Ambris Teamarzt Nicola Biasca fordert härteres Durchgreifen der Unparteiischen.

    Als Teamarzt eines National-League-Klubs ist Nicola Biasca bestens mit den gesundheitlichen Problemen der Profis vertraut. Aktionen wie jene im Spiel vom letzten Mittwoch zwischen Lausanne und Zug, als Glauser Michaelis gegen den Kopf checkte und dieser daraufhin verletzt in die Kabine musste, erhitzen bei ihm das Gemüt. Vor allem auch deshalb, weil der Übeltäter lediglich eine Zweiminutenstrafe kassierte.

    "Im Prinzip müssen alle unerlaubten Kontakte am Kopf und Nacken von der Eisfläche verschwinden. Und die Regel 60 des IIHF-Regelbuchs schreibt vor, dass die Spieler die Kontrolle über ihren Stock haben müssen. Sie sind für ihn verantwortlich", so die Forderung von Biasca gegenüber der NZZ.

    Der Teamarzt der Leventiner stellt den Unparteiischen kein allzu gutes Zeugnis aus: "Die Aufgabe der Schiedsrichter ist schwieriger geworden, da das Spiel schneller und athletischer geworden ist. Doch unsere Schiedsrichter schützen die Spieler zu wenig und arbeiten nicht wirklich mit uns zusammen. Statt dass sie Aktionen wie jene im Match in Zug hart ahnden, schauen sie, ob der Spieler wirklich verletzt ist oder ob er eine Mitschuld an der Verletzung trägt". Der Gesundheit der Spieler wäre es definitiv zu wünschen, wenn es in ihrem Sport mit Blick auf Kopfverletzung etwas ruhiger zu und hergehen würde.
    ambri teamarzt schlaegt alarm die schiedsrichter schuetzen die spieler zu wenig (sport.ch)

    Auch Gotteron holt keinen Torhüter (Stand gestern)

    Der Spieler löste vor Kurzem seinen Vertrag auf
    Gottérons Zenhäusern äussert sich zu Gerüchten um Kanadier

    Am Freitag wurde bekannt, dass der kanadische Verteidiger Thomas Grégoire seinen gültigen Vertrag bei Rögle aufgelöst hat, womit die Spekulationen um einen Wechsel weiter an Fahrt aufnahmen. Nun äussert sich Gottérons Gerd Zenhäusern dazu.

    Gerd Zenhäusern ist noch bis zum 01.03. als Assistenz-Sportchef tätig, ehe er die Rolle voll übernehmen wird. Bereits jetzt ist er bei Transfers natürlich involviert und ein solcher soll Gerüchten zufolge kurz bevorstehen. Dabei handelt es sich um den kanadischen Verteidiger Thomas Grégoire, zu dem Zenhäusern gegenüber La Liberté Stellung bezieht. So sei Grégoire ein Kandidat. Bis zum Ende der Saison wird der HCFG einen ausländischen Verteidiger und einen ausländischen Stürmer verpflichten, wobei einer davon über eine B-Lizenz verfügen soll. Einen neuen Goalie wird es derweil nicht geben, berichtet die Quelle weiter.
    gottrons zenhaeusern aeussert sich zu geruechten um kanadier (sport.ch)

    Der Verteidiger löst seine Ausstiegsklausel aus

    Dominik Egli erfüllt sich seinen lang gehegten Traum von der SHL
    Für drei Jahre verteidigt Dominik Egli nun schon beim HC Davos, es ist derzeit aber seine letzte Spielzeit im Landwassertal. Mittels einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2025 gültigen Vertrag wird der Verteidiger am Ende der Saison nach Schweden wechseln.

    Bei den SC Rapperswil-Jona Lakers ging der Stern von Verteidiger Dominik Egli so richtig auf. Am Obersee entwickelte sich der gebürtige Frauenfelder zu einem absoluten Leistungsträger. 2021 folgte dann der Wechsel zum HC Davos und auch dort gehört der Nationalspieler zum Stammpersonal in der Defensive. 312 Einsätze in der National League sind insgesamt schon zusammengekommen. 2022 nahm er an seiner bislang einzigen Weltmeisterschaft mit der A-Nationalmannschaft der Schweiz teil.

    Schon zu seinen Zeiten in Rapperswil-Jona liebäugelte Egli mit der schwedischen Eishockeyliga. Jetzt wird der lang gehegte Traum Wirklichkeit. Wie der HC Davos am Donnerstag bestätigt, hat Egli dem Verein mitgeteilt, dass er die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag aktivieren wird und im Sommer in die SHL wechselt. Zu welchem Club es den 25-Jährigen zieht, ist noch nicht bekannt.

    Er wurde in der AHL zum zweitbesten Spieler gewählt
    Akira Schmid mit einer Leistung, die ihm viel Selbstvertrauen geben dürfte

    Akira Schmid wurde bekanntlich von den New Jersey Devils in die AHL abgeschoben, um dort Spielpraxis und Selbstvertrauen zu bekommen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag lieferte der Schweizer Goalie seine sehr starke Leistung ab.

    Beim 4:3-Sieg seiner Utica Comets gegen die Belleville Senators war der 23-Jährige massgeblich am Erfolg beteiligt. Akira Schmid zeigte nämlich 36 Paraden und kam damit auf eine Fangquote von 92,3%. Dank seiner Leistung wurde er zum zweitbesten Spieler der Partie gekürt. Dies dürfte ihm sicherlich einiges an Selbstvertrauen gegeben haben, lief es ihm in dieser Saison noch nicht nach Wunsch.

    In der NHL kam der Schweizer nämlich in 15 Partien zum Einsatz, konnte dabei aber nur eine Fangquote von 89,3% aufweisen. In der AHL steht er nun bei sieben Spielen, wo seine Fangquote von 88,9% ebenfalls nicht gerade berauschend ist.

    akira schmid mit einer leistung die ihm viel selbstvertrauen geben duerfte (sport.ch)

    Absolut perfekt zusammen gefasst. Es fehlt die Akzeptanz beim breiten Publikum. Auch wenn die Spiele zum Teil (nicht immer)
    echt hochklassig und intensiv sind.

    Wie wäre es, wenn der ZSC im Halbfinal spielen würde? Ausverkauft? Wohl eher nicht. Aber ich würde auf eine ziemlich volle Hütte tippen,
    immerhin. Final ist ein no brainer - der wird auch in Genf ausverkauft sein.

    In einem 7135er Stadion denke ich schon dass da der HF in Zürich sehr sehr gut gefüllt wär, nur in einem 12000er Stadion wohl kaum.
    Klar wie du schreibst, der Final ist ein no brainer wenn sie es mit den Ticketpreisen nicht übertreiben. Im Final kommen sie alle aus ihren Löchern gekrochen. Dies kann aber dem Genfer- und Schweizer Hockey und gerade der CHL in der Schweiz eigentlich nur gut tun.

    «Geniesst euren Klub – er gehört euch»: Unionistas de Salamanca wird von den Fans geführt, nun kommt der FC Barcelona

    Der Klub wurde vor elf Jahren durch vereinslos gewordene Fans gegründet. Der Stadtrivale Salamanca UDS und sein Investor sind abgehängt.
    Florian Haupt, Barcelona18.01.2024, 05.30 Uhr 4 min

    Am Tag nach dem Anpfiff bejubeln die Spieler von Unionistas de Salamanca den Sieg gegen Villarreal.

    Basisdemokratie kann ihre Tücken haben. Da trifft der spanische Drittligist Unionistas de Salamanca am Donnerstag im Cup-Achtelfinal auf den Rekordtitelträger FC Barcelona und wollte den grössten Anlass der elfjährigen Klubgeschichte durch ein Sondertrikot mit dem Wappen seines Vorgängervereins UD Salamanca ehren. Das Hemd war fertig bedruckt, die Nachricht über die sozialen Netzwerke verbreitet.


    Doch dann erinnerte man sich an ein Abstimmungsergebnis vom September 2017, wonach Vereinssymbole der alten UD nicht auf der Vorderseite der Trikots auftauchen dürfen. Und so musste das Leibchen eingestampft werden. Denn nichts, nicht einmal die Hommage an den geliebten früheren Verein, ist bei Unionistas heiliger als die Abstimmungen.

    Zitat

    📝 COMUNICADO OFICIAL | Tras examinar el acta de la asamblea de 30 de septiembre de 2017, hemos comprobado que el diseño de la camiseta conmemorativa que en un principio se iba a utilizar en el partido contra el FC Barcelona no se ajusta al resultado de la votación que los socios… pic.twitter.com/cJdQyhKRBu

    — Unionistas de Salamanca CF (@UnionistasCF) January 16, 2024

    Die Führungskräfte haften mit ihrem Privatvermögen

    Der Klub aus Spaniens ältester Universitätsstadt ist zu hundert Prozent ein Fanprojekt – und erst noch das derzeit erfolgreichste seiner Art in Europa. Lanciert wurde es im Sommer 2013 von vereinslos gewordenen Anhängern der UD. Der einstige Erstligist brach unter seiner Schuldenlast zusammen und wurde zwangsaufgelöst. Ob der traumatischen Erfahrung verfügte Unionistas, dass die Führungskräfte ehrenamtlich arbeiten müssen und für jeden Cent Verbindlichkeiten mit ihrem Privatvermögen haften.

    Eine Person, eine Stimme: Nach diesem Prinzip wird über sämtliche Themen entschieden, vom Trikotdesign bis zu den Eintrittspreisen. Zu den Teilhabern zählt mit der Mitgliedsnummer 685 auch Spaniens Weltmeistertrainer Vicente del Bosque, er stammt aus Salamanca. Mittlerweile ist der Klub bei 4500 «socios» angelangt.

    In das von Unionistas genutzte Stadion Reina Sofía kommen Freiwillige schon mehrere Stunden vor dem Anpfiff, um es spielgerecht herzurichten. Knapp 5000 Menschen passen hinein, gegen Barça wird die Kapazität mit Zusatztribünen auf 6000 erweitert. Zuvor spielte Unionistas in Salamancas kleiner Leichtathletikarena. Dort erzielte Javier Sotomayor 1993 den bis heute gültigen Hochsprungweltrekord von 2,45 Metern. Für den Fussball war das Stadion eher ungeeignet.

    Das alte Stadion der UD kam als Spielort nicht infrage, es wurde aus der Konkursmasse von einem mexikanischen Investor erworben, der den Nachfolgeklub Salamanca UDS nach bekannter Manier in die Elite zurückführen wollte. Unionistas ging es demgegenüber weniger um Erfolg als um Heimat und Familiengefühl, um bewusst gelebte Nostalgie.

    Manchmal grenzt sie schon fast an Nekrophilie. In der 23. Minute jedes Heimspiels (die UD wurde 1923 gegründet) stehen die Fans auf, halten ihre Schals hoch und singen feierlich die Hymne des untergegangenen Vereins.

    Die Fans singen in der 23. Minute die Hymne der untergegangenen UD Salamanca.

    Dass es auch sportlich so gut laufen würde, konnte keiner erwarten. Nach dem Einstieg in der untersten Spielklasse gelangen in den ersten vier Jahren drei Aufstiege. Das Budget liegt bei 1,8 Millionen Euro, für Spielergehälter stehen rund 500 000 Euro zur Verfügung. «Es ist der kleinste Etat der Liga, eigentlich müssten wir damit eine Klasse weiter unten spielen», sagt der Mitgründer und frühere Präsident Miguel Ángel Sandoval.

    Aber Begeisterung und Solidarität scheinen sich von den Fans auf ein Team zu übertragen, das in den letzten beiden Saisons nur knapp das Aufstiegs-Play-off für die zweite Liga verpasste. Der Lokalrivale UDS, mit dem eine bittere Fehde um die historische Deutungshoheit herrscht, spielt trotz dem Investorengeld nur in der fünften Liga.

    Ein Triumph des «Fútbol popular» also, wie fanbasierte, unkommerzielle Projekte in Spanien genannt werden. Dabei schien Unionistas vor knapp zwei Jahren am Ende. Der Verband verlangte ultimativ die Verlegung von Naturrasen, doch die Stadt, der das Stadion gehört, wollte nichts davon wissen. Zu 93 Prozent beschlossen die Mitglieder, den Umbau selber zu stemmen. Sie hatten eine Woche, um gut 300 000 Euro aufzutreiben. Durch Spenden und vorgezogene Beitragszahlungen kam das Geld in vier Tagen zusammen, und Spanien staunte erneut über diesen Klub.

    Zuerst der kuriose Sieg gegen Villarreal, dann der FC Barcelona

    Besonders im Cup erregte Unionistas Aufsehen. Vor vier Jahren tat sich Real Madrid beim 3:1-Sieg schwer, diese Saison wurden der Zweitligist Sporting Gijón und jüngst der Spitzenklub Villarreal eliminiert – vor zwei Jahren stand Villarreal im Halbfinal der Champions League. Die Umstände des Coups waren kurios. Weil das Flutlicht ausfiel, konnte der an einem Sonntag begonnene Match erst am Montag beendet werden. Unionistas setzte sich nach einem 1:1 mit 7:6 im Elfmeterschiessen durch. Danach verfolgten die Spieler im Presseraum die Übertragung der Auslosung. Als ihnen der FC Barcelona zugelost wurde, brachen alle Dämme.

    Anpfiff am Sonntag, Jubel am Montag: der Zweitages-Coup gegen Villarreal.

    FC Barcelona! Die Spieler freuen sich über das Traumlos.

    Die Euphorie ist riesig, vor dem Vereinsbüro in der Altstadt standen die Menschen die ganze Nacht für die letzten Tickets an. Die Videos von einem legendären 4:3 der UD gegen Barça im Jahr 1998 werden entstaubt, die Formschwäche des Favoriten nährt Gedanken an die nächste Sensation.

    Am vergangenen Sonntag unterlag Barcelona im Final des spanischen Supercups Real Madrid 1:4. «Wir glauben», verkündete ein Vereins-Tweet schon eine Stunde nach dem Abpfiff. Und die Fans liess der neue Präsident Roberto Pescador wissen: «Unionistas, geniesst diese Tage. Geniesst euren Klub – er gehört euch.»


    Weitere Klubs, bei denen die Fans das Sagen haben:

    • AFC Wimbledon. Im Süden Londons residiert der Pionier aller fangeführten Klubs. 2002 wurde er als Reaktion auf den Umzug des FC Wimbledon in die Trabantenstadt Milton Keynes gegründet. Fünf Aufstiege später debütierte der AFC 2011 im Profifussball, zurzeit spielt er in der vierten Liga. Der Verein lässt Minderheitsinvestoren zu, muss aber zu mindestens 75 Prozent der Fanstiftung Dons Trust gehören.
    • Von Exeter bis St. Mirren. Verschiedentlich haben in Grossbritannien solche Supporters-Trusts auch die Mehrheit bestehender Traditionsklubs übernommen – meist in finanziellen Krisenzeiten. Mit einer Fanmehrheit von 57,9 Prozent spielt Exeter City in England drittklassig, der St. Mirren FC (51 Prozent) gehört in Schottland der ersten Liga an.
    • «Fútbol popular». In Spanien gibt es rund zwanzig Volksfussballklubs. Oft wurden sie wie Unionistas in Salamanca als Reaktion auf die Insolvenz eines Traditionsvereins gegründet, etwa der Drittligist SD Logroñés oder der Fünftligist Xerez Deportivo FC. fhp.

    Genève-Servette HC steht im CHL-Finale
    Es wird Zeit für die Wiederholung eines ZSC-Meisterstücks, woran der EVZ letzte Saison scheiterte

    Genève-Servette HC hat es geschafft und sich als erstes Schweizer Team im neuen Modus der Champions Hockey League (seit der Saison 2014/15) für den Final qualifiziert. Nun wird es Zeit, dass die ZSC Lions ihre langersehnten Nachfolger bekommen.

    Die Schweiz wartet seit der CHL-Premiere auf einen Triumph

    In der Saison 2008/09 fand der europäische Clubbewerb im Eishockey zum ersten Mal unter dem Namen der Champions Hockey League statt. Es sollte die einzige Austragung der IIHF sein und damals löste sie den vorherigen European Champions Cup ab. Es nahmen 14 Mannschaften teil und zum umjubelten Gewinner durften sich die ZSC Lions küren lassen.

    Nebst den Zürchern nahm auch der SC Bern an der CHL-Premiere teil, doch für die Berner war nach der Gruppenphase Schluss. Die Lions hingegen qualifizierten sich als Gruppenerster vor Slavia Prag und Linköpings HC für das Halbfinale, wo man auf den finnischen Vertreter Espoo Blues traf. Nach Hin- und Rückspiel bodigte man die Finnen auf souveräne Art und Weise mit dem Gesamtskore von 10:4.

    Im Finale trafen die Zürcher dann als Aussenseiter auf das KHL-Spitzenteam Metallurg Magnitogorsk, wo man bereits im Hinspiel in Russland ein beachtliches 2:2 erreichen konnte. Das Meisterstück war dann das sensationelle 5:0 im Rückspiel, womit man sich zur Nummer 1 in Europa hievte. Es war eine Partie, in der die ZSC Lions in den Bereichen Intensität, Disziplin, Tempo und Effizienz Weltklasseniveau erreichten. Auch die Fans sorgten in Rapperswil, weil das Hallenstadion besetzt war, für einen absoluten Hexenkessel.

    CHL Final 2: ZSC Lions - Metallurg Magnitogorsk (ZSC WIN CHL) (youtube.com)


    Es ist der bis heute grösste Erfolg einer Schweizer Mannschaft in einem Clubbewerb und beim anschliessenden Victoria Cup setzten die Zürcher sogar noch einen obendrauf und besiegten als erstes Schweizer Team einen NHL-Konkurrenten. Damals konnten die Chicago Blackhawks mit 2:1 in die Knie gezwungen werden. Nun hat Genève-Servette HC die grosse Chance, die langersehnten Schweizer Nachfolger der ZSC Lions zu werden. Es ist definitiv an der Zeit, dass sich nach 15 Jahren wieder eine National-League-Mannschaft die europäische Krone aufsetzt.

    Die Parallelen zum EVZ

    Bereits in der letzten Saison war mit dem EV Zug eine Schweizer Mannschaft sehr nahe dran, den Einzug ins CHL-Finale zu schaffen. Das Team von Dan Tangnes scheiterte jedoch knapp im Halbfinale am späteren Sieger Tappara Tampere. Bei den Genfern gibt es einige Parallelen mit dem EVZ von vor einer Saison, haben doch beide Teams ihren Fokus auf die Champions Hockey League gesetzt und dafür in der National League ein wenig Federn lassen.

    Während die Zuger in der letzten Saison besonders in der Defensive einige Probleme bekundeten, ist es bei den Genfern die Offensive, die in der National League noch ein wenig harzt. Bezeichnend dafür ist die Tatsache, dass mit Sami Vatanen ein Verteidiger aktueller NL-Topscorer beim Schweizer Meister ist. Die Import-Stürmer um Teemu Hartikainen, Sakari Manninen und Valtteri Filppula haben hingegen in der NL noch nicht die Produktivität erreicht, die man sich von ihnen gewöhnt ist.

    In der CHL gab es für Sakari Manninen bislang mehr zu jubeln als in der National League.

    Der Zug in der National League ist für die Genfer aber noch längst nicht abgefahren, ist man noch absolut in Schlagdistanz zu den direkten Playoff-Rängen. Ausserdem hat es sich für das Team von Jan Cadieux bislang voll und ganz gelohnt, den Fokus auf die Champions Hockey League zu setzen, fehlt dort nur noch die absolute Krönung. Die Hoffnungen, dass es mit dem nächsten Pokal klappt, liegen dabei vor allem auf einem Mann.

    Sami Vatanen ist der Mann für die besonderen Momente

    Mit dem Abgang von Henrik Tömmernes haben die Genfer einen absoluten Schlüsselspieler verloren, doch mit Sami Vatanen hat ein anderer Verteidiger seine Rolle nahtlos fortgeführt. Der Finne blühte bereits in den Playoffs auf und trug einen grossen Teil zum Meistertitel bei.

    Auch in der Champions Hockey League nimmt der 32-Jährige eine entscheidende Rolle ein, ist er doch mit zwölf Scorerpunkten (drei Tore und neun Assists) der Topscorer der Genfer und zu Recht einer von fünf Kandidaten für den MVP-Award. Im Rückspiel bei Lukko Rauma hat Vatanen einmal mehr bewiesen, dass er ein Mann für die besonderen Momente ist. Nach dem 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel sorgte der Finne zuerst für den 2:2-Ausgleich, bevor er dann beim entscheidenden Tor einen Zuckerpass auspackte und Valtteri Filppula mustergültig bediente.


    Der Verteidiger wird auch im Finale gegen Skelleftea AIK entscheidend sein und wenn die Grenats den nächsten grossen europäischen Erfolg einer Schweizer Mannschaft nach 15 Jahren einfahren wollen, wird es eine erneut starke Leistung des Finnen benötigen.

    es wird zeit fuer die wiederholung eines zsc meisterstuecks woran der evz letzte saison scheiterte (sport.ch)

    Das mit der Aufstockung der Imports oder durch Bernie, hab ich nicht so gemeint, dass sie dies gemacht haben um die CHL zu gewinnen. Ausserdem kommt nicht jede Saison ein CH-NHL Spieler zurück in die Schweiz.
    Auch hatte Genf, wie auch Rappi und Biel viele Verletzte, auch auf den Import Positionen, welche kompensiert werden mussten.

    Wer schreibt Genf sei Titelfavorit/ Top- Favorit auf den CH Titel? Ist man das nicht sowieso immer als Schweizermeister?
    Wenn du es auf mich beziehst habe ich nur geschrieben, dass ich Genf nicht in den Pre-/Playoffs begegnen möchte und sie in den Top 4 /HF sehe.

    Ich schreibe ja explizit dass Genf nach 20 Spieltagen auf Rang 9 lag, klar dass man da noch einmal nachbessert. DIes geht ja vorallem hauptsächlich auf den Import Positionen.


    Gewisse Parallelen zum ZSC 2009 sehe ich durchaus, so hat uns ein gestandener Verteidiger wie Forster verlassen, bei Ihnen war es Maurer. Die Gründe spielen keine Rolle. Der Gegner Magnitogorsk wurde ebenfalls wie Skelleftea als übermächtig eingestuft.

    ZSColin, Blackstar, sehe alles zu 100% wie ihr :thumbup:, eventuell etwas ungenau beschrieben...

    Für mich ist es ganz einfach. Die CHL im Hockey hat keine Strahlkraft und sie bringt mir keinen finanzielle Mehrwert. Das Stadion in Genf war im HF übrigens nicht ausverkauft, wenn ich mir noch recht entsinne.. Sprich was nützt es mir wenn ich die CHL gewinne in der NL aber dann auf Platz 7 stehe. Kostet mich Zuschauer, Catering-Einnahmen etc. und die 3500 Nasen in einem CHL Spiel bringen die soviel Catering Einnahmen nicht. Zudem Mehrspiele, mehr Risiko, mehr Verletzte usw.

    Also macht man es am Schluss für Ruhm und Glanz und Gloria. Ein gewisse Zeitlang hatte man ja sogar Geld in mehr Imports investiert (extras für die CL - damals war noch 4 erlaubt). Ich kann verstehen, dass die Meisterschaft am Schluss wichtiger und lukrativer ist und die CHL das Sahnehäubchen auf der Torte bleibt.

    Und Genf hat Berni und den neuen Goalie übrigens geholt weil es in der Meisterschaft so gar nicht läuft und Gautschi neue Impulse setzen wollte. Deshalb diese Transfers.

    Alles richtig, Kohle wird da noch lange nicht rausschauen.
    Bei einem Gewinn deckt man allenfalls die Ausgaben und zus. Ausgaben.

    Mal schauen ob sie wenigstens den Final ausverkauft kriegen.

    Nanana der HCD war 2016 nicht für ein bisschen lustig dabei sondern im Halbfinal der CHL und ADC wollte unbedingt ins Finale.

    Weshalb der ZSC die CHL immer im Lari fari Modus spielte ist mir vor allem ein Rätsel da Zahner bis 2022 Präsident der Champions League Präsi war.

    Mit dem eigenen Stadion hoffe ich das dieses Jahr im Sommer zumindest die Quali in der Saisonkarte dabei ist, da man ja jetzt mit dem Catering trotzdem daran verdient.

    Nix Nanana,
    das weiss ich doch, das war 1x (also EINMAL) so, da hat auch alles gepasst, all die anderen Mal? Nicht nur auf Davos bezogen, auch der ZSC, EVZ ja auch sie 1x im HF müssen sich den Vorwurf die CHL nicht ernst zu nehmen vorwerfen lassen.
    Warum nimmt der ZSC die CHL nicht ernst, oder der SCB, HCFG und und und. Nur weils keinen Gewinn abwirft und man zus. 1-2 Imports plus 1-3 Spieler im Kader haben soll/muss? Wenn dies DER Grund ist, soll man darauf verzichten oder bei der Zielsetzung klar und deutlich sagen, dass man die Kohle aktuell nicht hat um in der CHL (oben) mitzuspielen.

    Wenn ich mir die Resultate des ZSC gegen Mannschaften aus Polen, Norwegen, Slovakei, Österreich usw anschaue... Nicht gegen Schweden, Deutsche, Finnen oder Tschechen wo man auch verlieren darf.

    Klar wenn es einfach wäre, wärs auch keine Herausforderung und alles, wirklich alles muss passen. Guter Saisonstart, nicht zu viele Ausfälle/Verletzte, starke Imports, gute Torhüter, starke Bank und das wichtigste, ein UMFELD dass in dieser Saison einen Mittelfeldplatz in der nationalen Liga akzeptiert. Wirds kaum/nie in Zürich geben. Hier wird auch auf dem 1. Platz die Mannschaft durch den Kakao gezogen und jeder schlecht geredet/geschrieben.

    Wo stand Genf nach 20 Spieltagen? 9. Platz 29 Punkte zum Vergleich der ZSC 1. 44 Punkte
    Unglaublich schwierig in beiden Wettbewerben dominant oben mitzuspielen. Gelang uns praktisch nie und am Schluss stand man in beiden Wettbewerben meistens mit abgesägten Hosenbeinen da.

    Trotzdem würde ich de Z gerne in der CHL sehen und auch Spiele besuchen. Das internationale hat für mich immer eine spezielle, gute Atmosphäre!

    Gute Atmosphäre vor 4700 Nasen in der SLA? Die sieht schon bei 8000 Zuschauern leer aus.
    Ich war schon zig Spiele schauen, auch diese Saison in Biel war Zuschauermässig nicht wirklich anders als bei uns. Ich erhoffe mir wirklich, dass hier bald auch mal ein richtiger Investor bei der CHL einsteigt.
    Kommt das Geld, steigt der Hype.
    Bis zum VF müssen die CHL Tix in der Saisonkarten inkludiert sein, ab HF freier Verkauf, Saisonkarteninhaber mit Vorkaufsrecht.

    Sprecht da Cadieux unsere glorreichen Auftritte in Polen und Österreich an oder die von Davos in Wales 🤣🤣

    https://www.srf.ch/sport/eishocke…-wir-es-wollten

    Wir stehen im Final, weil wir das wollten. Weil wir den Wettbewerb nicht auf die leichte Schulter nahmen und den Willen hatten, immer zu gewinnen.»

    Damit tönt Cadieux zwischen den Zeilen an, dass nicht alle Schweizer Klubs diesen Wettbewerb immer topseriös nahmen.

    Genau so ist es aber auch und das ist nicht nur Cadieux aufgefallen, sondern praktisch jedem, der sich damit befasst hat.
    Der ZSC war als Gründungsmitglied jedes Jahr fix qualifiziert, man hat es einfach selten wirklich ernst genommen.

    Schön hat Genf nun allen aufgezeigt, dass es sich auch lohnen kann.
    Leider konnte man auch in Genf trotz guter CHL Resultate nicht die Massen an Publikum anziehen wie es diese verdient hätte.
    Ich hoffe für Genf, dass wenigstens das Finale ausverkauft sein wird und ein gewisser Hype entsteht.
    Das Kader wurde während der Saison mit zusätzlichen Imports (9 Imports total, davon mehrere Weltmeister usw.) und Tim Berni noch "verbessert".

    Man kann Genf nur gratulieren für den Mut, die Weitsicht, die CHL wirklich ernst und dafür, das nötige Münz in die Hand genommen zu haben.

    Für den 20.02.2024 drücke ich Genf die Daumen: Bonne chance pour la Finale! Allez Servette!

    Beim ZSC zweifle ich weiterhin massiv daran, die CHL wirklich ernst zu nehmen und alles dafür zu tun, in der CHL mind. in den HF zu kommen. Da wird mir noch viel zu viel über Prämien / Nutzen / Kosten / Aufwand diskutiert. All diese Probleme hatte Genf auch und hat einen Weg gefunden. Das Genfer Publikum und die welschen Medien, sind nicht weniger Kritisch mit Servette als die Deutschschweizer mit dem ZSC.
    Wenn man das HF nicht wirklich als Ziel hat (man soll es auch nicht rumposaunen wie der EVZ!) und alles dafür bereit ist zu tun (zus. Imports + 1-2 überdurchschnittliche Ersatzspieler), soll man es bitte sein lassen und Everybody`s Darling Ambri, SCL oder den HCD für ein bisschen lustig schicken.
    Ist und bleibt weiterhin meine Meinung.