Beiträge von Sbornaja

    Da muss ich widersprechen. Zürcher Polizei hilft nie in Bern aus und umgekehrt. Das sind zwei verschiedene Polizeikonkordate (Unterstützungsvereinbarungen zwischen den Kantonen). BE ist zusammen mit BS, BL, SO und AG. ZH ist alleine, da hilft höchstens die Kapo der Stapo aus.

    Okey
    demfall bisch en Schrotter?:mrgreen:

    Die hatten dank Bern das ganze Dispo komplett zusammen, mit mehreren Wasserwerfern usw. und du denkst dass sie EHCK-ZSC lange vorausgeplant haben? Für die paar Nasen so ein horrendes Aufgebot? Da hätte doch die Hälfte gereicht. Aber die Nasen waren fast schon für Bern aufgeboten / eingerechnet.

    Okey, kann man so sehen.
    Ich sehe und vermute es anders, beweisen kann ichs natürlich nicht. Reine Vermutung meinerseits.

    Ich spreche von Imports. CH-Spieler darf man gerne nachziehen. Würde mir beim aktuellen Formstand einiger Exponenten schon noch einen Stürmer Import wünschen.

    Hab dich schon richtig verstanden, wollte nur kurz aufzeigen, dass zBsp. Mettler/Leone nicht sehr viel weniger produktiv sind.

    Auch bei einem zus. Import Stürmer bin ich seit Wochen schon bei dir.
    Von Ich- Möchte-Mich-Mit-Meinen-Leistungen-Wieder-In-Die-NHLBücher-Spielen Rudolf Balcers, würde ich als erstes anfangen.
    Aber da ich es jetzt niedergeschrieben habe, wird er heute ziemlich sicher ein Doppelpack schiessen :mrgreen:

    Sbornaja`s-Karma... nehme ich aber gerne, wie immer :mrgreen:

    50 idioten leben ihre perversen neigungen mit der polizei weit weg vom stadion und lange nach spielschluss aus. in der südkurve befinden sich jeweils +/- 4500 schnäuze.

    ich kann deine frage darum mit einem einzigen wort beantworten: nichts!

    richtig so:

    Der FCZ reagierte am Dienstag mit Widerstand. Der Club Wert lege Wert auf die Feststellung, dass er am letzten Sonntag sämtliche Sicherheitsauflagen, welche in seinem direkten Einflussbereich im Stadion lägen, erfüllt habe. «Der FC Zürich verurteilt die Vorkommnisse, welche sich am Bahnhof Altstetten ereigneten und distanziert sich von diesen.» Allerdings habe sich der FC Zürich an der Videokonferenz gegen das verhängte Urteil ausgesprochen.

    Das isch eifach numme lächerlich und uuunglaublich erbärmlich.


    Ich behaupte mal sie händ am Samstig d Hose voll gha i dem Bern, es riese Ufgebot und bis a Zäh bewaffnet staht det di ganzi Elite parat und den... chunt eifach niemert :rofl:

    Die werded so richtig enttüscht und trurig gsie sie, dass sich eifach kein einzige Schnauz ussert es paar Hopper uf Bern begeh hät. :mrgreen:
    Ich find die Aktion immerno zimmli Witzig und glunge. Dass d Hoppers nöd di ganzi Wuet zgspüre übercho händ, verwunderet mi immerno.
    Wäred recht armi Säui gsie :facepalm:
    Nächstmal mälded d Gruppierige sich den wieder z Bern ah und fahred aber uf Bern, Basel, Luzern, Züri oder St.Galle, jedi Grupierig ime andere Kreis vo de Stadt. Heja Nausi das werded den wildi Festspiel.

    Wenn mer de Fade vom Nause KKJPD usw. wieter spinnt/spannt, vermuet ich, dass durch die "10-0 Niederlag" am Samstig in Bern, Konsequenz devo gsie isch, dass de ZSC/ LB am Sunntig alles hät dörfe usbade. Würd natürlich vo Staatsmacht her, nie eine zuegeh.
    Leider au s`Pech für die paar FCZler + ZSCler und d Derbystimmig im Schlumpfweg.
    Wür mi nöd wundere wenn zig vo dene Turtles am Chlotematch, am Samstig z Bern gsie sind, sich uf paar Gummischrot-Chöpfschüss gfreut händ und den trurig und unverichteter Ding wieder zrugg uf Züri/Basel/Luzern abzottlet sind.

    Z Chlote händs ja den gwüsst dass d Zettfäns 100% chömed und da sind doch au no 1-2 Rechnige offe gsie.
    Wenn nur e Stecknadle an Bodegheit wär, währeds zu de Büsch us gumped mit eme 3-fache: Tataa, da simmer, lueged mal wie parat mir sind!

    So hät sich au de ganzi Ufmarsch für sie vo Züri uf Bern wenigstens irgendwie no "glohnt".

    Mini Meinig, aber heeej villicht ligg ich ja au komplett denäbe :mrgreen:

    Jettzt aber im Ernst: Das hat ja null komma gar nix an Aussagekraft!
    Ich brauche einen Top-Goalie, Verteidiger die offensiv und defensiv stark sind, hervoragende Center und wichtig, Flügelstürmer die passen und wohl auch
    treffen. C'mon, hätte ich dir so auch sagen können. Ziemlich lustig.

    Muesch de Reste denk au läse du huere Panane!

    S.16 + S.17,
    im Sport.ch sind meistens nur immer Usschnitt vo Bricht, ussert sind eigeni Recherche.

    Da INSIDER 3 – Das SCB-Business-Magazin by IMS Marketing AG - Issuu
    Ganz wichtig de Fönfäkt no läse :mrgreen:

    Sportchef beim SCB
    Andrew Ebbett gibt exklusive Einblicke in seine Transferphilosophie

    Als Sportchef ist Andrew Ebbett unter anderem für die Zusammenstellung der Mannschaft verantwortlich, wovon letzten Endes ein Grossteil des Erfolgs abhängt. Gegenüber den klubeigenen Medien erläutert er ausführlich, worauf er dabei ein besonderes Augenmerk legt.

    Während die Aufgaben eines Sportchefs bezüglich der Zusammenstellung eines Kaders auf den ersten Blick klar erscheinen, stellt sich schnell einmal die Frage, wie man überhaupt auf geeignete Spieler kommt. Andrew Ebbett, Sportchef des SC Bern, erläutert seine Philosophie.

    "Um ein erfolgreiches Team zusammenzustellen, braucht man einen sehr guten Goalie. Bei den Verteidigern achte ich darauf, dass es einen guten Mix zwischen offensiven und defensiven Spielern gibt", äussert er sich gegenüber dem klubeigenen Magazin Insider.

    "Die Offensive baue ich auf der Center-Achse auf. Die Mittelstürmer führen eine Linie. Sie entscheiden über den Erfolg oder Misserfolg eines Angriffs. Deshalb sind starke Center entscheidend (...). Die Flügel sind ebenfalls wichtig. Sie müssen gut miteinander harmonieren", so Ebbett weiter.

    Weitere Aussagen zur Rolle des Trainers und der jeweiligen Linien sowie zu Verletzungen lest ihr hier.

    Übrigens war ich letzte Saison von Leone positiv überrascht, das war ziemlich erfrischend was er uns da gezeigt hat für ein GCK Spieler.
    War deutlich besser als einige andere die ihren Platz auf sicher hatten.

    Das möchte jemand seine Pokalsammlung endlich in Schwung bringen. Auch wenn es Bazeli kostet. Bei uns kommt dann einer von GCK.

    Was ja auch okey ist, oder? Dafür hat man sie ja.
    GCK Karki hat 36 Punkte. Backman 29 P. und Mettler 28 P. und Leone 23 P.
    Da ist Hans was Heiri wer hochgezogen wird. Schweizer wie Import.

    C. Emmerton 37 Punkte

    Soviel schlechter sind die jetzt nicht, verglichen mit Emmerton.

    Thomas Grégoire ist dann ein anderes Kaliber und natürlich auch ein Off. Verteidiger.
    Gibt dem Bandenbeau etwas mehr taktischen Spielraum, wie man heute so schön sagt.

    Vertragsklausel wurde aktiviert
    Christian Wohlwend bleibt dem HC Ajoie erhalten

    Christian Wohlwend steht seit dieser Saison beim HC Ajoie an der Bande. Die Jurassier liegen aktuell auf dem letzten Rang und haben zehn Punkte Rückstand auf den EHC Kloten, aber auch vier Spiele weniger absolviert. Jetzt hat der Trainer das Vertrauen des Sportchefs erhalten.

    Während es in den ersten beiden Saisons in der National League beim HC Ajoie zu einem Trainerwechsel kam, dürfte das jetzt nicht mehr geschehen. Denn der Vertrag von Christian Wohlwend wurde um ein weiteres Jahr verlängert, wie Sportchef Julien Vauclair gegenüber dem Quotidien Jurassien bestätigt. Es gab eine Klausel im Vertrag für eine weitere Saison, die bis zum 31. Januar von beiden Parteien unterschrieben sein musste. Das ist jetzt geschehen.

    Soooo, da kommt er also wieder unser absoluter Angstgegner. 1 Sieg auswärts aus den letzten 5 Direktbegegnungen gegen den SCRJ... Da schlottern die Knie und die Stöckchen noch viel mehr als sonst und Nyffeler wird sich jetzt schon freuen, dass sein Bauch für die paar Schüsschen wie eine Zielscheibe wirkt :mrgreen:
    Dass wir gerne Aufbaugegner spielen, haben wir ja letztes Weekend und die letzten Wochen sauber und gerne gezeigt.

    9 geschossene Tore in den letzten 5 Heimspielen, seit dem 2.12.2023, nie mehr als 2 Tore in einem Heimspiel geschossen. (2.12.23 4-2 vs. Genf)

    Auch heute gilt es wieder für den SCB, Kloten sorry heute ists ja Rappi, tief zu stehen, Slot dicht machen und den Bumper nicht in die Zone lassen, den ZSC die ersten 10 Minuten bei seinem Tiki-Taka-Wunderschön-Feuerwerk rumkreisen lassen wie sie wollen (fällt ja seit Wochen keiner mehr drauf rein) und so das ganze Startfurioso möglichst schadlos überstehen.
    Danach sind die Punkte mehr oder weniger schon im trockenen, eventuell noch die 5 letzten Minuten, wenns bis da noch nicht entschieden ist.

    Es reichen ein paar gefährliche Konter. Mehr als 3 Tore (+Empty) müssen die Rappen eh nicht schiessen, so hat der ZSC die letzten 6-7 Spiele zuhause nur noch knapp 1- max. 2 Tor/e geschossen.

    Wer beim ZSC im Tor steht, ist eigentlich ziemlich egal, einfach einen aus dem Quintett Hrubec, Zumbühl, Ruppelt, Christian Kirsch oder Livio Wirth hinten reinstellen. 3-4 Tore werden so oder so gefressen.

    Wir können also eigentlich unmöglich gewinnen, also tun wirs :heavy: Nach dem Motto: Und wenn du denkst es geht nichts mehr, kommt irgendwo der ****** her...

    Hier mal ein bisschen ausführlichere Statistik:

    TABELLE

    # MannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
    2ZSC LionsZSC Lions392311752122:824080
    12SC Rapperswil-Jona LakersSC Rapperswil-Jona Lakers391121214087:119-3243

    DIREKTER VERGLEICH

    Begegnungen 123

    Siege ZSC Lions 73

    Siege SC Rapperswil-Jona Lakers 41

    Unentschieden 9

    Torverhältnis 430 : 316

    LETZTE SPIELE

    07.01.2024
    ZSC Lions  2:3 n.V. SC Rapperswil-Jona Lakers

    07.10.2023
    SC Rapperswil-Jona Lakers  2:5 ZSC Lions

    18.02.2023
    ZSC Lions   3:4 SC Rapperswil-Jona Lakers

    07.01.2023
    SC Rapperswil-Jona Lakers  5:2 ZSC Lions

    07.12.2022

    ZSC Lions   2:3 SC Rapperswil-Jona Lakers


    Die ZSC Lions empfangen am Dienstagabend die SCRJ Lakers. Vor wenigen Wochen haben die Rosenstädter in Zürich nach Verlängerung 3:2 gewonnen. Eine Chance auf Revanche für den Zett.

    «Die letzte Partie in Zürich konnte man erfolgreich gestalten. Warum auch nicht am kommenden Dienstag!?», lauten die letzten Worte im SCRJ-Spielbericht vom vergangen Sonntag. Die Gäste haben am 7. Januar in Altstetten zwei Punkte geholt und werden mit breiter Brust den Lions das Leben schwer machen wollen. Vielleicht hat man am Obersee ein wenig aufs Zürcher Derby geschaut und erhofft sich die kleine Baisse beim Zett ausnutzen zu können. Zurück im Feuergewand ist Roman Cervenka, der bei den Lakers immer besser in Form kommt. Der SCRJ braucht besonders seine Imports in Höchstform, um in der Tabelle einen sicheren Platz zu belegen. Da Kloten bekanntlich sechs Punkte am Wochenende holen konnte, ist auch für die Lakers das Eis ein wenig dünner geworden.

    Wiedergutmachung

    Für die ZSC Lions ist die Aufgabe SCRJ Lakers vielleicht genau die richtige. Einerseits um die Niederlage auf heimischem Eis von Anfang Januar zu korrigieren und andererseits um nach den beiden Derby-Niederlagen ein positives Zeichen zu setzen. Denn die ganze Woche hat es in sich für die Mannschaft von Headcoach Marc Crawford. Rapperswil braucht Punkte, Biel kommt mit viel Aufschwung und in Genf wartet der amtierende Meister und Finalist der Champions Hockey League. Die Trends sind bei den Gegnern wohl positiver als aktuell bei den Limmattstädtern. In den letzten sechs Spielen gab es nur einen Sieg für den Zett. Hopp ZSC!

    Ones to Watch: We are the Lions

    Last Five: Es sind nicht die glorreichsten fünf Spiele, die der ZSC zuletzt gezeigt hat. Ausser dem Sieg in Langnau gab es keinen Erfolg mehr für die Zürcher. Am Wochenende kam es dann ganz dick mit zwei Derby-Niederlagen. Eine Reaktion ist gefordert von den Löwen, die selbst unbedingt wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren wollen.

    Hrubi: Auch wenn er im Kasten die letzten vier Spiele verloren hat, er bleibt statistisch der beste Goalie der Liga. Gegen Kloten gab es drei Gegentore am Sonntag, bei denen er machtlos war. Gelingen den Zürchern in der Offensive wieder mehr Scorerpunkte, wird's auch für den Tschechischen Keeper einfacher.

    Tabellensituation: Der Zett liegt aktuell, bei einer Spiel weniger, auf dem zweiten Platz. Es kristallisiert sich ein Dreikampf um die direkte CHL-Qualifikation heraus. Fribourg, Zug und eben Zürich wird noch in der Quali einen der beiden begehrten Plätze sichern wollen. Der dritte Spot geht an den Meister, was die schönste Variante für eine Qualifikation wäre.

    Powerplay: Die Lakers haben gegen Langnau am Sonntag nur ein Tor aus zehn Minuten Powerplay erzielt. Das ist zu wenig meinen die Rosenstädter selbst. Doch auch bei den ZSC Lions wirkt es ein wenig knorzig. Gegen Kloten gab es sechs Powerplay-Möglichkeiten, ohne das ein Tor daraus resultierte.

    onestowatchzschrubecrappi

    Ones to Watch: SCRJ Lakers

    Last Five: Zwei Siege und drei Niederlagen gab es in den letzten fünf Spielen. Einen Erfolg gegen die Lions auf Zürcher Eis und in der Ferne bei den SCL Tigers. Ein kleiner Lauf könnten den Lakers die nötigen Punkte für eine entspanntere Endphase der Qualifikation bescheren. Doch am Obersee mögen sie anscheinend Spannung mehr, als Gelassenheit. Gegen Langnau hätte eine kleine Befreiung passieren können, doch nach dem Sieg in der Ilfishalle gab es zu Hause eine 2:4-Niederlage. Die Tabellensituation bleibt somit vorerst unverändert.

    Nicklas Jensen: 4 Tore und eine Vorlage steuerte der Däne in den letzten fünf Spielen bei. Vor diesen fünf Partien stand er bei fünf Saisontreffern und hat seine Scorerpunkte vervierfacht innert kürzester Zeit. Auf ihn müssen die Lions ein Auge werfen, hat er doch bereits am 7. Januar den Score eröffnet.

    Maxim Noreau: Der erfahrene Frankokanadier ist seit vier Spielen zurück im Lineup bei den Rosenstädtern. Zwei Vorlagen und ein Tor stehen zu Buche seit seinem Comeback. Er könnte ein Schlüssel sein für das eher durchwachsene Powerplay-Spiel der Lakers und von der blauen Linie aus bleibt er gefährlich.

    Rück- und Ausblick: noch bleiben zwei Obersee-Derbys übrig. Es steht 1:1 nach zwei Partien. Jeweils auf fremdem Eis konnten die Teams punkten. Ein klares 5:2 für den Zett in der St. Galler Kantonalbank Arena und erst kürzlich ein 3:2-Sieg für Rappi nach Verlängerung in der Swiss Life Arena.

    Onestowatchrappinoreau

    Du Vogel häschs no immer druff, wärsch gschieder Schiriobman bliebe 8)
    Hüt chömed wieder 3 vo dine Vögel us oiem Schwarm id SLA, falls au ume bisch.
    Nummere häsch ja, suscht bini gern behilflich...

    Auch im Hinblick auf die Ausgangslage für die Playoffs
    Eine kleine Baisse zum "richtigen" Zeitpunkt, aber sie darf nicht zu lange anhalten

    Die National-League-Tabelle birgt nach dem Wochenende mit den Doubleheadern an diversen Stellen Spannung. Wir wollen einen Blick auf das obere Drittel und die Situation der ZSC Lions werfen.

    Die Zürcher schwächelten zuletzt etwas. Vor den beiden Spielen gegen den EHC Kloten haben sie zwar 15-mal in Folge gepunktet, aber doch die eine oder andere Partie nach Verlängerung oder nach Penaltyschiessen verloren. Mit den beiden Niederlagen gegen den Kantonsrivalen kommen die Lions nun auf vier Siege aus den letzten zehn Partien. Damit ist das Team von Marc Crawford in der Tabelle auf den zweiten Platz abgerutscht und vom HC Fribourg-Gottéron überholt worden.

    Oberes Tabellendrittel, Stand 22.01.2024.

    Dass die Baisse nicht spurlos an den ZSC Lions vorbeigeht, zeigt das Interview von Captain Patrick Geering nach der Derby-Niederlage im eigenen Stadion:

    Zitat

    "Ich muss Kloten ein Kränzchen winden. Sie haben sehr aufopfernd gespielt. Es ist ein Skandal, was wir abgeliefert haben. Fuck, Samstagabend, volle Hütte, Zürcherderby und wir haben nach zwanzig Minuten weniger Schüsse aufs Tor als sie. Ich möchte Kloten überhaupt nicht schmälern und ihre Leistung war super. Aber, fuck, von uns muss mehr kommen und das kann es einfach nicht sein."

    Patrick Geering, 20.01.2024, MySports

    Sein Fazit war, dass man es am nächsten Tag unbedingt besser machen müsse. Mittlerweile ist klar, auch die zweite Partie ging mit 1:3 verloren. Dank des heraus gespielten Vorsprungs in der Tabelle ist es eine Baisse, welche sich die ZSC Lions leisten können, zumindest, wenn sie nicht länger anhält. Nach Verlustpunkten ist der "Zett" schliesslich noch immer Leader. Dennoch ist es ein Schuss vor den Bug und Marco Bührer meinte nach der ersten Niederlage im MySports-Studio: "Logisch ist es nicht gut, nicht lässig und sie sind nicht zufrieden, aber wenn ich als Zürich einmal eine Baisse haben will, dann ist es wahrscheinlich gerade jetzt." Er fügte noch an, dass ein Sieg im zweiten Spiel wichtig wäre und, dass es anfangs März kein Tief geben darf.

    Ein Grund für die kleine Baisse der ZSC Lions dürfte in der Schusseffizienz liegen. Seit Anfang Dezember haben die Zürcher in 14 Partien nur viermal mehr als drei Tore geschossen. Mit einer so gut bestückten Offensive, wie sie die Lions haben, darf das durchaus etwas kritisiert werden. Aus diesem Grund waren auch sehr viele Spiele bis zum Ende hart umkämpft. Gegen Kloten gab das Team beide Male im Schlussabschnitt mit 17:7 Torschüssen den Ton an, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen.

    Die Vorbereitungen auf die Playoffs

    Im Endeffekt ist aber die Qualifikation für die Playoffs entscheidend und die werden der HC Fribourg-Gottéron, die ZSC Lions und der EV Zug allesamt schaffen. Als zweiter wichtiger Punkt folgt dann die Platzierung, denn das Heimrecht kann in den Playoffs definitiv Gold wert sein. Das hat sich zum Beispiel letzte Saison beim Genève-Servette HC gezeigt. Zudem kann der Qualifikationssieger in einem möglichen Halbfinal dem Zweit- und Drittplatzierten aus dem Weg gehen, und auf diesen Rängen finden sich aktuell die Titelfavoriten.

    Einen weiteren Grund, weshalb die Baisse der Zürcher nicht allzu lange anhalten sollte, lieferte Sven Helfenstein am Samstag im Studio: "Den Knopf drücken kann, glaube ich, niemand mehr, diese Zeiten sind vorbei. Man muss versuchen, bereit in die Playoffs hineinzukommen." Darauf will sich ein Team wie die ZSC Lions wohl auch nicht hinauslassen. Denn wie bereits erwähnt, der erste Platz muss für die Top-Drei in der aktuellen Situation das Ziel sein.

    eine kleine baisse zum richtigen zeitpunkt aber sie darf nicht zu lange anhalten (sport.ch)

    Auch er kann in 2-4 Jahren immer noch "nach Hause" kommen.

    Es ist manchmal für die eigene Entwicklung besser, wenn die Jungs aus Ihrer Wohlfühlzone kommen müssen.
    Macht sie meistens um einiges stärker.

    Es sieht wirklich so aus, als ob der ZSC nächste Saison im Schnitt einige Jahre jünger sein wird.
    Ich finds gut!
    Die alten Hasen konnten sich lange genug zeigen oder nicht zeigen.
    Chancen zu performen waren mehr als genügend vorhanden.

    Danke für alles und bis bald, Phil! Viel Glück!

    hab die Zusammenfassung von Bern - Lugano auf RSI 2 geschaut heute morgen und musste wieder :spinneli: Marco Maurer säbelt Quenneville mit Blinde Check um, gibt ein 2er.

    Quenneville kurz vor Schluss haut Vermin in die Bande, völlig unnötig gibt auch ein 2er.

    Und dann vor jeder Saison heisst es "Checks gegen den Kopf / Nackenbereich werden härter geahndet", naja auf dem Eisfeld sieht es danach völlig anders aus

    Seit 10 Jahren die gleichen scheiss Vorsätze...

    Kommt mir immer wie die Silvestervorsätze, von Rauchern oder den Feissen die 10 kg abnehmen wollen, vor...

    Wurde glaube ich noch nicht gepostet:

    Roger Schawinski über Walter Scheibli«Ich sagte spontan: Walti, aus dir mache ich einen Star»

    Der Radiopionier bot Walter Scheibli mit Radio 24 die Plattform, um ein Kultreporter zu werden. Vor der Abdankung am Dienstag erinnert sich Roger Schawinski mit einem Schmunzeln.

    Simon GrafSimon Graf Publiziert: 16.01.2024, 06:00

    Der rasende Reporter: Walter Scheibli wurde mit seiner Passion zur Kultfigur.

    Der rasende Reporter: Walter Scheibli wurde mit seiner Passion zur Kultfigur. Foto: Radio 24

    Roger Schawinski, wie war Ihre erste Begegnung mit Walter Scheibli?

    Zu den Anfangszeiten von Radio 24 stand er einmal plötzlich in meinem Büro an der Limmatstrasse und sagte, er wolle Sportreporter werden. Wir waren ein junges Radio, es bewarben sich vor allem Junge in den Zwanzigern. Dann stand plötzlich dieser ältere, etwas rundliche Herr vor mir und sagte, er sei Vertreter für Kaffeemaschinen und Verpflegungsautomaten für Firmen, aber sein Traum sei es, Radioreporter zu werden. Eigentlich passte er gar nicht zu uns.

    Und das sagten Sie ihm?

    Nein. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Ich nahm in als unglaublich herzlichen, sportbegeisterten Menschen wahr. Er sagte, er habe sich auch bei der SRG beworben, aber da habe man ihn abgelehnt, weil er einen Sprachfehler habe. Ich fand das kein Problem, im Gegenteil.

    Im Gegenteil?

    Ich suchte immer Persönlichkeiten. Sie müssen nicht perfekt sein, aber sie müssen irgendetwas Spezielles haben. Bei der SRG wollte man die glatte Reportage. Aber ich fand: Gerade mit seinem Sprachfehler fällt er auf. Seine Schwäche kann zu seiner Stärke werden. Ich sagte spontan: «Walti, aus dir mache ich einen Star. Auch wegen deines Sprachfehlers. Der hebt dich von den anderen ab.» Sein Sprachfehler war ja ein S-Fehler. Und jedes Mal, wenn er Zett Ess Cee sagte, kam dieser prominent zum Vorschein.

    Roger Schawinski: «Ich sagte spontan: ‹Walti, aus dir mache ich einen Star.›»

    Roger Schawinski: «Ich sagte spontan: ‹Walti, aus dir mache ich einen Star.›» Foto: Silas Zindel

    Scheiblis Sprachfehler wurde zu seinem Markenzeichen, aber auch, dass er parteiisch war. Er versteckte nie, dass er dem ZSC die Daumen drückte.

    Genau. Als Lokalradio konnten wir den Sport anders präsentieren als die SRG, aus Zürcher Perspektive. Walter Scheibli musste nicht neutral berichten. Das entsprach ihm. Er war immer fair gegenüber den Gegnern. Aber es war ganz klar, welche Resultate er sich erhoffte. Wann er jubelte und wann er traurig war. Das sorgte für eine ganz andere Tonalität. Er war einzigartig, weil er seine Emotionen offen zeigen konnte. Das durften sie bei der SRG nicht, weil sie für die ganze Schweiz berichteten. Und er reportierte ja auch von FCZ- und GC-Spielen, ebenfalls aus Zürcher Sicht. Aber mit der Zeit wurde das Eishockey immer bedeutender für uns.

    Wie wichtig war Scheibli für Radio 24?

    Er war einer unserer wichtigsten Reporter, ganz klar. Wenn man es mit heute vergleicht: Gibt es noch vergleichbare Figuren am Radio mit einer solchen Ausstrahlung? Nein. Diese Zeit ist vorbei. Es ist nicht nur so, dass die Persönlichkeiten fehlen. Die Zeiten haben sich auch geändert. Es gibt so viele verschiedene Quellen, Internet, Social Media, man bekommt andauernd Pushmeldungen und kann jeden Hockeymatch am Fernsehen schauen. Für uns nahmen die Sportübertragungen lange eine zentrale Rolle ein. Radio war damals als Informationsmedium viel wichtiger als heute. Und Walti nahm seinen Job sehr ernst, war immer gut vorbereitet. Gerade was die Einleitungen aufs Spiel betraf, war er sehr akribisch. Er schrieb immer einen Text vor.

    Er genoss es, gefeiert zu werden: Walter Scheibli im Oktober 2012 im legendären gelben Pullover.

    Er genoss es, gefeiert zu werden: Walter Scheibli im Oktober 2012 im legendären gelben Pullover.

    Foto: Andy Mueller (Freshfocus)

    Scheibli wurde zu einer Kultfigur im Hallenstadion.

    Absolut. So bescheiden Walti war, er genoss es sehr, wie er gefeiert wurde. Wenn das Spiel flau war, riefen die Fans: «Waaaaalter Scheibli.» Und er stand mit seinem gelben Pullover auf und winkte ins Publikum. Das war für ihn das Grösste. Ich sagte zu ihm: «Am Schluss deiner Einschaltung musst du dich immer abmelden mit dem Resultat. Also: ZSC eis, Davos zwei, Walter Scheibli für Radio 24.» Das wurde auch zu einem legendären Spruch.

    Der ZSC war in den Achtzigerjahren noch der Underdog, es gab viel zu leiden. Trug das auch bei zum Kult?

    Ja. Am Anfang war der ZSC ja noch in der Nationalliga B. Walti musste nach Ajoie reisen und kam um drei Uhr morgens nach Hause. Und wenn der Aufstieg verpasst wurde, litt er. Ich ging auch immer wieder ins Hallenstadion, unter anderem ans legendäre Spiel 1992 im Viertelfinal gegen Lugano, als die Hütte brannte wie nie zuvor und nachher. Alles war voller Rauch, Lugano war der haushohe Favorit. Wir lagen uns alle in den Armen. Eine solche Begeisterung habe ich nie mehr in einem Stadion erlebt.


    Als der ZSC 1992 das «Grande Lugano» stürzte.

    Youtube

    Wie gut passte Scheibli ins junge Team von Radio 24?

    Tipptopp, das war kein Problem. An der Weihnachtsfeier nahm er mit seinem breiten Lachen und seiner Herzlichkeit alle für sich ein. Alle mochten ihn. Später kam dann ja auch sein Sohn dazu, Walter J. Auch er war ein herzensguter Mensch und machte bei uns jahrelang Reportagen. Ich pflegte Kontakt mit der ganzen Familie, auch mit Frau Margrit. Wir hatten auch eine eigene Fussballmannschaft bei Radio 24, sein Sohn spielte mit. Und Walter Scheibli kam immer an die Spiele und feuerte uns an. Es war sehr familiär.

    Stand Walter Scheibli nicht im Tor? Er hatte ja von einer Goaliekarriere in Frankreich geträumt und einst drei Nationalliga-A-Spiele bestritten.

    Nein, nicht mehr. Aber er hat uns erzählt von seinen glorreichen Zeiten. Ich wunderte mich immer, weil er eigentlich so klein war. Was nicht optimal ist für einen Goalie. Er war ja nicht grösser als 1,70 Meter.

    Bei der Fusion des ZSC mit der GC-Eishockeysektion kämpften Sie zusammen mit Scheibli für das Kürzel ZSC. Letztlich blieb es.

    Ja, aber wir mussten in den sauren Apfel beissen und das Lions akzeptieren. Doch es wurde nie wichtig. Noch keiner hat ZSC Lions gerufen. Wir machten Sondersendungen, es war Aufruhr in der Stadt. Als es auf der Kippe stand, ging ich zu Walter Frey und sagte: «Das könnt ihr nicht tun! Der Clubname ist heilig.» Seine Frau sagte zu ihm: «Dann gib ihm doch den Club, Walti.» Ich bin total erschrocken und sagte: «Nein, bitte nicht! Ich habe nicht so viel Geld.» (lacht)

    Wann haben Sie Walter Scheibli das letzte Mal gesehen?

    Ich rief ihn vor ein, zwei Jahren einmal an. Aber er hörte mich nicht mehr so gut und schrie in den Hörer. Kurz vor seinem Tod rief mich einer seiner Verwandten an und sagte: «Ich war gerade in der Klinik bei Walti. Er ist zwar nicht mehr so präsent. Aber kann sich immer noch erinnern an die Zeit bei Radio 24 und hat von dir geredet. Könntest du ihn nicht einmal besuchen?» Ich sagte: «Ja klar.» Wir machten aus, dass wir ihn im neuen Jahr besuchen würden. Drei Tage später starb Walti.

    ZSC Lions: Roger Schawinski über Radioreporter Walter Scheibli | Tages-Anzeiger (tagesanzeiger.ch)