Beiträge von Sbornaja

    Für mich derzeit auch etwas Overrated; habe den Eindruck, dass er körperlich noch ordentlich zulegen muss/müsste, um auf seiner Position wirklich "abzuheben". Ob er das tut (auch in der Länge) ...

    Irgendwie spannend: bei Eliteprospects ist er 184 gross und 90 kg schwer;
    beim ZSC 182 und 83 kg.

    Betreuen die Spieler oder deren Spielerberater den Eliteprospects Eintrag nicht selber?
    Nicht die Statistik, sondern den Persönlichen Teil, bin aber nicht mehr ganz sicher.

    Mir kommt DU auch immer viel kleiner vor.

    Really? Nicht gerade Off-Topic aber ein Satz bezgl. A-Nati den ich so nicht unterschreiben würde. Die Plätze bis 20 - 25 im Schwedischen oder Finnischen Nationalteam (ohne NHL-Spieler) schaffen es noch immer lockig flockig in die KHL oder zum Ausländer in unsere Liga. Und bei den CAN und USA-Boys sind's
    so oder so fast nur NHL Spieler welche an der WM teilnehmen. Ich sehe das daher echt gar nicht so wie oben angemerkt.

    Schon eine Weile her, da haben sie mal rein theoretisch ausgerechnet wie viele Olympiateams mit nur NHL Spielern erstellt werden könnten.
    Ich glaube mich noch zu erinnern dass das bei Kanada Schweden Finnland Tschechen zu weit mehr als 5 komplette Teams gereicht hätte und bei uns zu damals knapp einer halben :mrgreen:

    (Kanada glaube ich über 30 Teams, aber ich untertreibe jetzt mal extra)

    In der NHL-Saison 2021-22 hat die NHL 1123 Spieler umfasst.

    Ah ja übrigens,
    falls ihr oi fröged warum oii Alt im noie Jahr so behaart umelauft wie e afghanischischi Windhündin, wär das garemänt no d` Antwort druff :rofl::
    (Bruched ja zum Movember es Pendant)


    Im Januar lassen Frauen ihre Körperbehaarung spriessen

    Ein Grossteil der Frauen entfernt sich die Haare an den Beinen, im Intimbereich und unter den Achseln. Der Januhairy will das ändern und ermuntert dazu, den Rasierer links liegenzulassen.

    https://www.20min.ch/story/koerperb…en-186928086751

    Welche Schweizer U20-Spieler haben eine Zukunft in der NHL?
    Thomas Roost stellt vielen Schweizern ein gutes Zeugnis aus, zwei haben besonders überrascht

    In der Overtime musste sich die Schweizer U20 an den World Juniors im Viertelfinale den Schweden geschlagen geben. Das Turnier ist für die Einzelspieler immer ein Schaufenster, das haben einige Akteure aus dem Team von Marcel Jenni genutzt.

    Die Schweiz ist einmal mehr im Viertelfinale an einer Eishockeyweltmeisterschaft gescheitert. Trotz der durch das Fehlen der Russen begünstigten Ausgangslage gelingt es unserer Nati wie auch unseren Juniorenauswahlen fast nie, davon zu profitieren und wenigstens hin und wieder ein Halbfinalticket zu lösen. Wir sind immer nahe dran, aber am Ende scheitern wir. Wenn man die Statistik der «Expected Goals» auf die «Expected Wins» überträgt, dann sind diese Resultate bei der Nati ziemlich aussergewöhnlich, da wird es früher oder später wieder zu Halbfinaltickets reichen, weil unsere Konkurrenz durch das Fehlen vieler NHL-Spieler weit mehr ausgedünnt ist als unsere Auswahl.

    Bei den Juniorenauswahlen entspricht die Endstation Viertelfinale hingegen den «Expected Wins». Eine Halbfinalqualifikation wäre immer eine Überraschung, die aber aufgrund des Turnierformats – nur ein einziges Spiel entscheidet über «Leben oder Tod» - durchaus auch einmal erwartet werden darf; nicht aber aufgrund der Leistungsstärke. In diesem Jahr schien alles angerichtet. Den Schweden gelang es aufgrund von mangelndem «Puck-Luck» nicht, die schnelle Führung in einen ungefährdeten Sieg umzumünzen; dreimal rettete das Gestänge und einmal die Uhr unsere leidenschaftlich kämpfende Auswahl. Im letzten Drittel kehrte das «Momentum» vollständig auf unsere Seite. Bei den Schweden zitterten plötzlich die Hände und die Schweizer nutzten die Gunst der Stunde und wuchsen über sich hinaus. Es war ein heroischer Kampf, mit einem für uns bitteren – aber in der Gesamtbetrachtung des Spiels – logischen, verdienten Ende.

    Welche Schweizer Spieler dürfen von einer NHL-Karriere träumen?

    Dies ist eine Frage, die nie jemand mit Sicherheit beantworten kann. Es gibt zum Glück immer wieder Spitzensportler, die den Sprung in die Weltklasse «erst» in der Altersspanne zwischen 22 und 25 Jahren vollziehen, und diese Athleten kommen nicht zu selten aus der Schweiz. Aufgrund unseres im «Big Picture» weltweit hochgeachteten Ausbildungssystems entwickeln sich unsere Athleten tendenziell oft etwas später als in anderen Ländern. Sogenannte «Late Bloomers» sind aber auch bei uns nicht die Regel.

    Trotzdem, zurückkommend zum Beispiel auf den NHL-Draft, ein «Nicht-Draft» bedeutet noch lange nicht, dass der Traum NHL ausgeträumt sein muss. Es gibt einige Beispiele auch von Schweizer Spielern, die im Draftjahr und später übergangen wurden und es trotzdem zum Status «NHL-Spieler» geschafft haben, beispielsweise Mark Streit, Damien Brunner, J.J. Moser, Jonas Hiller oder Pius Suter. All diesen Relativierungen zum Trotz: Jede NHL-Organisation muss in jedem Jahr eine Auswahl der besten U18-Spieler treffen und deren Karrierepotenzial einschätzen; eine inexakte, aber umso interessantere «Wissenschaft». An dieser Stelle einige Kommentare zu den Schweizer U20-Spielern, die mir aufgefallen sind:

    Zwei Überraschungen, ein Trade-Kandidat

    Louis Füllemann und Timo Bünzli haben mich positiv überrascht. Das «Upside-Potenzial» ist mir noch nicht so ganz klar, aber sie haben definitiv solides Profi-Potenzial. Jonas Taibel sehe ich in einigen Jahren als guten National League Spieler, vielleicht liegt auch noch mehr drin. Rodwin Dionicio ist ein unglaublich interessanter Spieler betreffend Vorhersage, denn sein «Upside-Potential» ist enorm, falls er sein physisches Potenzial ausnützt und sein Skating verbessert. Bei ihm ist aber auch das Risikopotenzial nicht ganz unerheblich. Er wurde von den Anaheim Ducks gedraftet. Falls er es später in die NHL schaffen sollte, so glaube ich nicht, dass es bei den Ducks sein wird, weil deren Verteidigerpipeline enorm ist. Eher glaube ich an einen Trade zu einem Team mit weniger guten Verteidigertalenten. Dionicio ist aber noch ungeschliffen, das heisst noch einige Schritte entfernt von der NHL. Er wird in einer Minorleague – wieso nicht bei uns? - reifen und ich bin extrem gespannt, wie gut er mit 25 Jahren sein wird.

    Die beiden sicheren Draftkandidaten

    Zwei sichere Draftkandidaten für den 2024er-Draft sind die beiden Verteidiger Leon Muggli und Daniil Ustinkov. Muggli war im Sommer ein sehr solider, extrem zuverlässiger Defensivverteidiger und hat sich in den letzten Monaten gut entwickelt. Es ist ihm gelungen, indem er eine zweite Dimension, die Offensive, seinem Repertoire zugefügt hat, ohne die Solidität in der Defensive zu vernachlässigen. Er steht aktuell in den meisten Büchern in der Region der Zweitrundenpicks, klopft aber an die Türe der ersten Runde. Die Entwicklung von Daniil Ustinkov ist etwas langsamer. Vermutlich wurde dem offensiven Wildpferd das solide «High-Percentage-Hockey» ans Herz gelegt, die umgekehrte zweite Dimension im Vergleich zu Leon Muggli. Ich meine, dass er diesbezüglich durchaus Fortschritte erzielt hat, leider aber etwas zulasten seiner offensiven Sprengkraft. Muggli hat ihn bei den meisten Scouts überholt, aber auch Ustinkov ist noch immer ein interessanter Draftkandidat, aktuell tendenziell zweite oder dritte Runde. Ich bin sehr gespannt, wie sich diese beiden Talente in den nächsten Jahren weiter entwickeln.

    Viele mit den Voraussetzungen für eine Profikarriere

    Persönlich bin ich ebenfalls sehr angetan von Jamiro Reber und Grégory Weber. Beiden traue ich eine sehr schöne Profikarriere zu, sie haben die Skills und das Skating wie auch gut entwickeltes Spielverständnis und es ist ganz einfach schön und attraktiv, ihnen zuzuschauen. Aufgrund ihrer physischen Limits erhalten sie meiner Meinung nach in der Scouting-Community noch nicht ganz die Wertschätzung, die ihnen zusteht. Auch Miles Müller, Simon Meier, Leo Braillard und anderen traue ich bei einer weiterhin positiven Entwicklung eine schöne Profikarriere zu.

    https://www.sport.ch/world-junior-c…ers-ueberrascht

    Bin da voll bei Dir!

    Zum x ten mal: Wir sind die Nummer 7 in der Weltrangliste und die Nummer 7 nach NHL Spielern!

    Wir sind genau dort wo wir hingehören: Viertelfinale und dann Schluss!

    Akzeptieren und wenn man dann mal wieder in einem Halbfinale steht kann man sagen: Jetzt wollen wir eine Medaille!

    Dies aber Jahr für Jahr mantramässig runterzubeten ist einfach nur Schwachsinnig und Lächerlich!


    Genau! So und nöd anderst!
    Halleluj, Luja!, sog i, Luja sog i, Zefix Halleluja, Luja…!!!

    Da hast du in der Schweiz nein sogar nur in Zürich, so geile Gastronomen und Caterer und DAS ist alles was man hinkriegt?

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Die Qualität zu Saison 1 in der SLA hat MASSIV abgenommen.
    ZBsp. der Burger für glaube ich 14 Stutz war in Saison 1 teuer aber knapp noch wert, aber in dieser Saison nur noch labbriges Brot verbrannt oder nicht durch.
    Klar kann man Pech haben aber ziemlich sicher nicht 3-4x hintereinander. Selber erlebt, leider.

    Mich ärgert es einfach wenn ich mich abgezockt fühle und mir das Gefühl gegeben wird dass man nichts Leisten möchte sondern dem Gast nur die Kohle aus der Tasche ziehen will. Ab da stelle ich dann meinen Konsum aufs nötigste ein.
    Aber ich habe Kumpels die geben jedes Spiel zu 4., 600-800 Höger aus, da wird Zahner meinen/unseren stillen Protest kaum bis nie merken.
    Woher auch? Der Referenzwert fehlt ja komplett.

    Übrigens heute:

    U20 WM Deutschland - Norwegen 11.00 Uhr, geht hier um den Abstieg
    Schweden - Tschechien 15.00 Uhr
    USA - Finnland 19.30 Uhr

    und ebenfalls heute (35. NLA Runde wurde aufgeteilt):
    EVZ - HCD
    GSHC - HCL

    Naja, für die Hockeyverrückten :cool:

    Ich bezweifle, dass die drei aufgelisteten Namen von dir wirklich ein Upgrade zu unseren Ausländern wären. Höchstens Chaisson. Spielpraxis fehlt auch noch…

    Wir sind in der Offensive grundsätzlich gut aufgestellt. Ich fände es einfach besser, mit 4 ausländischen Stürmern und einem Verteidiger zu spielen, anstatt 3 zu 2.

    Ich bin grundsätzlich mit den Ausländern zufrieden bis sehr zufrieden. Abgesehen von Harrington, der noch zu wenig bewertbar ist, finde ich Balcers fast den „Schwächsten“ Ausländer, wenn man jemanden rauspicken müsste. Aber auch mit ihm bin ich all in all zufrieden. Seht ihr das auch so?

    Aber wenn ein NHL-Stürmer-Topshot zur Verfügung ist, why not. Falls sich ein Stürmer verletzt…

    Ciao Manuel
    für mich auch der schlechteste Import bis jetzt, aber auch er hat uns schon den Arsch gerettet und Spiele für uns entschieden resp. wichtige Tore geschossen. Deshalb ist die Bewertung bei unseren Imports so extrem schwierig. Jeder hatte schon eine längere Baisse, aber ich denke auch, dass Balcer am längsten in einem Tief steckt.

    Ich bin den älteren Verstärkungsspielern abgeneigt. Da hatten wir doch einige (Vey, Moore, Korpikoski), die völlig nutzlos wieder gingen. Da nehm ich lieber einen jungen, der hungrig ist, sich nochmal für die NHL aufzudrängen.

    Zach Parise fand ich immer einen grossartigen Spieler, aber come on, 39? Seine Zeit ist abgelaufen.

    Und wenn Pinto (oder wer auch immer) nach 1 1/2 Saisons wieder geht, ist das mehr als ausreichend. Muss keiner der nächste Seger werden.

    Klar verstehe ich, die Frage ist was du willst/brauchst auf diese Playofs hin oder dann gleich noch für 1-2 Saisons.

    Derek Grant ist ebenfalls in der Kategorie Schaller, Chaisson, Dzingel, auch wenn Grant Punktemässig nicht so "gut" war wie die genannten.
    Staal (39) 1.93m
    Chiasson (33) 1.93m
    Dzingel (31) 1.83m
    Schaller (33) 1.88m
    Bailey (34) 1.85m
    Pinto (23) 1.89m
    Brassard (34) 1.85m
    Perry (38) 1.90m
    Parise (39) 1.80m
    Kessel (36) 1.82m

    Egal wer da kommen würde, da käme geballte Wucht und Spielintelligenz aus zig hundert NHL Schlachten und ich bin überzeugt, dass alle noch mehr als nur Playoffs bei uns in den Beinen hätten. Klar bei Staal, Perry und Parise wäre/ist das Risiko viel höher. Aber du kannst auch Pinto oder Dzingel holen und in die Scheisse greifen.
    Am Schluss kommt ja eh keiner von denen und es ist und bleibt eine Spielerei/Traum/Wunsch was auch immer.
    Ich nähme sie alle, jeden aber mit einer anderen Zukunftsaussicht.

    Shane Pinto fänd ich geil. Ab Februar als PO-Verstärkung bis Saisonende. Kann er nix, sind wir ihn wieder los. Ist er gut, übernehmen für nächste Saison. Ist er super, geht er eh zurück nach NA.

    Mit Tim Schaller (33), Alex Chaisson (33) und Ryan Dznigel (31) wären schon auch ein paar Spieler darunter, die noch mindestens 2 gute Saisons in den Beinen hätten. Als Vergleich: Derek Grant, 33 jährig... Aber klar Pinto wäre was für die Zukunft, nützt dir aber genau so wenig wenn er nach 1 1/2 Saisons zurück nach NA geht wie wenn die oben genannten nach 1 1/2 - 2 1/2 Saisons zurücktreten.

    Kessel, Parise, Staal und Perry wären da eher etwas für die Kasse, NHL Flair Top Shot und "nur für die Playoffs".

    Abgesehen davon, würde ich fast alle davon für diese Saison nehmen. Meiner Meinung nach bräuchten wir vorne schon noch einen starken Stürmer auf die Playoffs hin.

    Geiles Posting! Wobei, wir sind "fast" das Fribourg der Nationalteams. Denn Fribourg stand mehr als die Nati in einem Final. So oder so - leider korrekt.

    Ich sehe eher einen Titel bei Gotteron, als bei einer Schweizer Nati Auswahl (Fussball, Hockey, Handball usw...).
    Sooooo viele ungenutzte Chancen und immer kurz vor dem Highlight zittern die Stöcke wie Espenlaub.
    Aber wichtig: Immer allen Medien erzählen, man wolle Weltmeister werden (wer will das nicht? das möchte Österreich auch) und man glaube fest daran (Gähn:sleeping:).

    Gegen Finnland, Deutschland oder Schweden ist dann so oder so immer Schluss.
    Vielleicht klappts ja irgendeinmal, nur dran glauben und den Mut nicht verlieren (oder was gibts sonst noch für schlaue Sprüche?:mrgreen:)

    Ich bin eher der Typ:
    Schuster, bleib bei deinen Leisten.
    Schnauze Fury!
    Liefere nöd lafere

    und und und

    Mit Janne Kuokkanen und Mario Kempe (im Blick) sind bereits zwei Top Shots aus Schweden in Richtung Schweiz unterwegs.
    So wie es aussieht werden bei allen Top Shots immer die gleichen Teams genannt, LHC, HCL, SCB und HCFG.


    Abgang in Schweden soll beschlossen sein
    Janne Kuokkanen steuert wieder die National League an

    In der Saison 2022/23 stürmte der Finne Janne Kuokkanen für den HC Fribourg-Gottéron. Nun soll der 25-Jährige in die National League zurückkehren, ein Abgang bei den Malmö Redhawks soll demnach beschlossene Sache sein.

    Zehn Tore und 21 Assists liess sich Janne Kuokkanen in der Saison 2022/23 beim HC Fribourg-Gottéron gutschreiben. Die Saanestädter verliess er nach nur einer Saison aber bereits wieder in Richtung Malmö. Bei den Redhawks steht er nach 30 Einsätzen in der SHL bei 28 Torbeteiligungen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der in Oulunsalo geborene Offensivmann von einer Rückkehr in die NHL träumt. 108 Einsätze für die New Jersey Devils und elf Spiele bei den Carolina Hurricanes bestritt Kuokkanen.

    Vorerst wird es allerdings zu einer anderen Rückkehr kommen. Wie der Expressen berichtet, soll der Abgang des Finnen bei Malmö am Ende der Saison beschlossene Sache sein. Kuokkanen liegt ein lukratives Angebot aus der National League vor, zwischen 350'000 und 400'000 Schweizer Franken netto sollen dem Stürmer versprochen werden. Kuokkanen möchte sich dazu nicht äussern. Die schwedische Zeitung nennt den SC Bern und den Lausanne HC als Topfavoriten auf eine Verpflichtung.
    https://www.sport.ch/nla/1219084/ja…ional-league-an

    Ein paar NHL Free Agents und mal wieder eine kleine Spielerei von Sport.ch


    Einige NL-Teams suchen noch einen neuen Import-Stürmer
    Zehn Optionen für die NL, wobei einer die Definition eines "ausgetrockneten Marktes" verkörpert

    Nach der kurzen Festtagspause ging die National League am 2. Januar wieder weiter. Vor allem die NL-Sportchefs haben die kurze Unterbrechung dafür genutzt, den Markt zu sondieren. Schliesslich prüfen gleich mehrere NL-Teams die Möglichkeit, einen weiteren Importspieler unter Vertrag zu nehmen.

    Der SC Bern und der EV Zug sind nur zwei Mannschaften, die ihr Team für den Rest der Saison gerne noch mit einem ausländischen Stürmer verstärken würden. Auch andere NL-Teams, etwa der HC Fribourg-Gottéron, würden ihren Kader gerne noch in der Offensive aufpolieren.

    Aus diesem Grund listen wir nachfolgend einmal ein paar spannende Free Agents auf, die unter Umständen in der National League landen könnten.

    Alex Chiasson (RW/C)

    Einer der wohl spannendsten Free Agents auf dem Markt ist Alex Chiasson. Der 33-Jährige darf sich sogar Stanley-Cup-Sieger nennen, hat er in der Saison 2017/18 mit den Washington Capitals die begehrte Trophäe gewonnen. Der Kanadier absolvierte in seiner Karriere 688 NHL-Partien und dabei gelangen ihm 240 Scorerpunkte (124 Tore und 116 Assists). Auch in der AHL kamen für ihn 102 Spiele zusammen (63 Scorerpunkte).

    In der letzten Saison stand Chiasson noch bei den Detroit Red Wings unter Vertrag, für welche er 20 NHL-Spiele bestritt (sechs Tore und drei Assists) und auch in der AHL durfte er für die Grand Rapids Griffins 29 Partien bestreiten (neun Tore und elf Assists). Der 33-Jährige wäre definitiv einer, den die NL-Sportchefs mit Handkuss nehmen würden. Fraglich jedoch, ob sich der Nordamerikaner ein Engagement in Europa vorstellen kann.

    Ryan Dzingel (C/W)

    Zuletzt machte das Gerücht die Runde, dass gleich mehrere NL-Teams Interesse an Ryan Dzingel bekunden. Der US-Amerikaner absolvierte in seiner Karriere 432 NHL-Partien (192 Scorerpunkte) und der 31-Jährige spielte in der letzten Saison noch in der AHL für die Chicago Wolves, wo er das "A" auf der Brust tragen durfte und in 22 Partien zwei Tore und neun Assists beisteuern konnte.

    Der US-Amerikaner hat jedoch seit April 2023 kein Spiel mehr gespielt und er gilt als relativ verletzungsanfällig. Aus diesem Grund schreibt Hockey-Journalist Kristian Kapp von einem "ausgetrocknetem Markt", wenn sich gleich mehrere NL-Teams für die Dienste von Ryan Dzingel interessieren.


    Tim Schaller (LW)

    Ein weiterer NL-Kandidat könnte Tim Schaller sein. Der US-Amerikaner hat in seiner Karriere immerhin 293 NHL-Partien bestritten (30 Tore und 30 Assists), doch zuletzt lief der Flügelspieler nur noch in der AHL auf.

    Dort bestritt Schaller insgesamt 355 Partien, wo ihm 68 Tore und 86 Assists gelangen. In der letzten Saison spielte der Offensivspieler noch für die Milwaukee Admirals, für welche er in 67 Partien 21 Scorerpunkte beisteuern konnte. Seine gesamte Karriere verbrachte er bislang in Nordamerika.

    Eric Staal (C)

    Ein ganz grosser Name ist jener von Eric Staal, schliesslich gehört der Kanadier dem elitären Kreis des Triple Gold Clubs an. Dies bedeutet, dass der mittlerweile 39-Jährige in seiner glorreichen Karriere den Stanley Cup gewann und dazu auch noch Weltmeister und Olympiasieger wurde.

    Insgesamt bestritt Staal 1469 NHL-Spiele und dabei sammelte er atemberaubende 1127 Scorerpunkte. Der Kanadier wäre natürlich eine riesige Attraktion für die National League, auch wenn er mit seinem mittlerweile 39 Jahren etwas in die Jahre gekommen ist. Wer weiss, ob ihn noch ein letztes grösseres Abenteuer in seiner Karriere reizen würde, hat der Kanadier noch nie in Europa gespielt.

    Josh Bailey (RW/C)

    Ein weiterer Mann mit viel Erfahrung ist Josh Bailey, der in seiner Karriere 1128 NHL-Spiele bestritten hat und dabei 630 Scorerpunkte hat sammeln können. Der mittlerweile 34-Jährige absolvierte alle seine NHL-Partien für die New York Islanders, bei denen er in der letzten Saison sogar noch das "A" des Assistenzcaptains auf der Brust tragen durfte. In der Spielzeit 2022/23 verbuchte er in 64 Partien acht Tore und 17 Assists.

    Josh Bailey sammelte bereits einmal Erfahrungen in Europa, spielte er doch während des Lockouts in der Saison 2012/13 kurzzeitig in der zweithöchsten deutschen Spielklasse für die Bietigheim Steelers, für die er in sechs Partien elfmal scoren konnte. Ob ihn ein Engagement in der Schweiz reizen würde?

    Shane Pinto (C)

    Es ist durchaus überraschend, dass Shane Pinto in dieser Auflistung mit dabei ist, schliesslich ist der Center erst 23 Jahre alt. Trotzdem steht der US-Amerikaner seit dieser Saison ohne einen Vertrag da. Natürlich hofft er selbst auf eine Anstellung in der NHL, doch eventuell wäre es für ihn eine Überlegung wert, sich via National League wieder für die beste Eishockeyliga der Welt aufzudrängen.

    In seiner noch jungen Karriere kam der trickreiche Offensivspieler auf 99 NHL-Partien, in denen ihm immerhin 21 Tore und 22 Assists gelungen sind. Zuletzt spielte er während drei Saisons für die Ottawa Senators und Pinto wäre definitiv für jedes NL-Team eine Verstärkung.

    Derick Brassard (C/LW)

    Der 36-Jährige darf sich Weltmeister nennen, gewann er doch mit Kanada im Jahr 2016 die Goldmedaille. Derick Brassard ist ein gestandener NHL-Profi, der in der besten Liga der Welt satte 1131 Partien absolvieren durfte und dabei 613 Scorerpunkte (240 Tore und 373 Assists) einheimsen konnte.

    In der letzten Saison schnürte er seine Schlittschuhe noch für die Ottawa Senators, für welche der heute 36-Jährige in 62 Partien zum Einsatz kam (13 Tore und zehn Assists). Ein Engagement Europa wäre für ihn nicht komplettes Neuland, spielte er doch bereits während des Lockouts 2012/13 sechs Partien in der EBEL für den EC Salzburg (vier Tore und ein Assist).

    Corey Perry (RW)

    Wie Eric Staal gehört auch Corey Perry dem exklusiven Triple Gold Club an, womit der 38-Jährige zu den ganz Grossen in der Eishockeygeschichte gehört. Der Kanadier sammelte in seiner glorreichen Karriere 1469 NHL-Partien und dabei gelangen ihm 1016 Scorerpunkte. Das sind definitiv eindrückliche Zahlen und eigentlich hätte der Routinier für diese Saison einen gültigen Vertrag bei den Chicago Blackhawks gehabt. Für den Verein absolvierte er in dieser Saison auch noch 16 Partien (vier Tore und fünf Assists) und als einer der Führungsspieler trug er sogar noch das "A" auf der Brust.

    Ende November wurde sein Vertrag jedoch überraschend aufgelöst, wobei die genauen Gründe nicht bekannt sind. Vonseiten Chicagos sprach man nur von einem "inakzeptablen Verhalten" von Perry und Berichten zufolge wird vermutet, dass der Kanadier bei einem PR-Event Mitte November alkoholisiert erschienen sein soll. Perry selbst entschuldigte sich öffentlich für sein schamvolles Benehmen und er liess dabei durchsickern, dass er Alkoholprobleme habe. In der NHL dürfte er so schnell wohl keinen Unterschlupf mehr finden, vielleicht dafür in der National League.

    Zach Parise (LW/RW)

    Auch der mittlerweile 39-Jährige hat in seiner Karriere über 1000 Spiele in der NHL absolviert, kommt der US-Amerikaner auf insgesamt 1335 Spiele in der besten Hockeyliga der Welt. Dabei sammelte Zach Parise 959 Scorerpunkte (466 Tore und 493 Assists).

    In der letzten Saison spielte der Routinier noch für die New York Islanders, für welche er in 88 Partien auf 34 Scorerpunkte kam (21 Tore und 13 Assists). Auch er muss sich die Frage stellen, ob ein letztes grosses Abenteuer in Form eines Europa-Engagements in seinem Sinn ist oder ob ein Karriereende ansteht.

    Phil Kessel (RW/C)

    Sein Name wurde in den Medien bereits mit der National League in Verbindung gebracht, soll Phil Kessel alles andere als abgeneigt sein, sich via der Schweiz nochmals für ein NHL-Engagement zu empfehlen. Der 36-Jährige wäre ein grosser Glücksfall für die National League, schliesslich gewann er gleich dreimal den Stanley Cup und in der Saison 2006/07 bekam er gar die Bill Masterton Trophy. Kessel besitzt in der NHL einen unglaublichen Rekord. Der Stürmer spielte zwischen dem 3. November 2009 und dem 13. April dieses Jahres jedes einzelne Spiel und stand entsprechend 1064-mal in Folge auf dem Eis.

    https://www.sport.ch/nla/1218953/ze…tes-verkoerpert