Beiträge von Sbornaja

    EHC Biel-Bienne 2:3 ZSC Lions
    Hrubec und Co. verteidigen Tabellenführung in Biel

    Der Spielbericht

    Der ZSC startet mit viel mehr Scheibenbesitz in das erste Drittel und versuchen direkt den ersten Treffer zu erzielen. Frödén hat die Chance zum ersten Treffer, aber Säteri kann den Schuss parieren, danach hat aber Olofsson die beste Möglichkeit des Drittels auf das 1:0, er setzt die Scheibe an den Pfosten. Nach einer weiteren, guten Chance von Grant in der 4. Minute, die Säteri hervorragend pariert, beruhigt sich die Partie und die Möglichkeiten werden rarer. In der 7. Minute muss aber Rohrer auf die Strafbank für ein umstrittenes Haken gegen Forster, die Bieler können dieses Geschenk aber nicht verwerten. Direkt nach dem Verlassen der Strafbank wird aber Rohrer von Yakovenko gehakt und gibt so den Lions die Chance auf den Treffer. Aber auch die Stadtzürcher können im Powerplay kein Tor erzielen. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels übernehmen die Bieler grösstenteils die Scheibe und setzen sich immer wieder bei den Zürchern fest, es gibt aber nicht viele Abschlüsse. Die Lions versuchen immer wieder sich durch Konter offensiv zu zeigen, aber beide Torhüter zeigen bisher eine hervorragende Partie und die Partie wirkt nicht wie ein Duell des 11. gegen den 1., sondern wie ein Duell auf Augenhöhe.

    Das zweite Drittel beginnt mit einem energiereichen ZSC und einem übermotivierten Andrighetto, der direkt zwei Strafen verursacht. In den darauffolgenden vier Minuten sollte eigentlich der EHC Biel das Spiel bestimmen, aber sie haben nur einen gefährlichen Abschluss durch Oloffson, der die Torumrandung trifft. Nach Andrighettos Strafe beginnen die vielen Strafen der Bieler, zuerst stehen zu viele Heimspieler auf dem Eis, kurz vor Ende dieser Strafe verursacht Lööv eine Spielverzögerung. Während der Strafe kann der ZSC kein Tor erzielen, aber direkt danach erzielt Trutmann per Schlagschuss das 0:1. Danach behindert Luca Christen einen ZSC-Stürmer und muss auf die Strafbank, doch diesmal kommt es besser für die Bieler. Weniger als 20 Sekunden nach der Strafe erzielt Gaëtan Haas das 1:1 und gleicht aus. Doch auch wieder 20 Sekunden später verursachen die Bieler wieder eine Spielverzögerung und müssen für über eine Minute zu dritt gegen fünf Zürcher spielen. Die Zürcher spielen aber sehr schwach im Powerplay und können so kein Tor erzielen. Die Partie wird aber immer hitziger, schliesslich erhält Marti eine 2-Minuten-Strafe wegen einem Bodycheck an Rathgeb, aber die Bieler haben sehr viel Mühe mit der Verteidigung der Lions. Kurz vor der Pause erzielt dann Kukan noch ein Tor, 0.2 Sekunden vor Schluss und die Spieler jubeln mit dem Pausenhorn. Das Ergebnis ist im zweiten Drittel verdient, weil die Zürcher mehr Chancen herausgespielt haben und die Bieler sich mit ihren Strafen angreifbar machten. Doch gilt, das einzige Tor während eines Zürcher Powerplays gehört Gaëtan Haas.

    Die Bieler starten in das dritte Drittel mit einem Hammer. Rajala erzielt per Schlagschuss das 2:2 und gleicht wieder aus. Nach diesem Tor stellt sich wieder eine altbekannte Spielsituation ein und die Bieler können mit viel Scheibenbesitz die Defensive des ZSC nicht bezwingen. Es gibt einige spektakuläre Situationen wie diejenige von Marti, der mit dem Schlittschuh im Liegen noch einen Schuss blocken kann, aber es fällt kein Tor. In der 49. Minute erhält Malgin eine Strafe, weil er in der neutralen Zone Kessler zu Fall gebracht hatte, und das darauffolgende Powerplay ist das beste der Bieler, aber Hrubec hält vor dem Tor jeden Schuss, der auf ihn fliegt. In der 53. Minute verursacht Cunti eine Strafe, welche die Bieler Fans mit viel Pfeifen quittieren, da sie eine andere Meinung zur Situation hatten. Das Pfeifen wird nur noch lauter, als wenig später Grant einen Schuss von Lehtonen ins Tor ablenkt und die Zürcher zum dritten Mal an diesem Abend führen. Nach diesem Tor versuchen die Bieler immer noch mehr den Ausgleich zu erzielen, aber die Nervosität steigt auch bei den Seeländern, so dass die Pässe ihr Ziel nicht mehr finden und die Zürcher sich immer wieder befreien können. Eine 2-Minuten-Strafe von Marti in der 56. Minute und sechs Feldspieler auf dem Eis verändern das Endergebnis nicht mehr und die Zürcher verteidigen ihre Tabellenführung im Fernduell in Biel. Es ist schlussendlich ein knapp verdienter Sieg, bei dem die Defensive positiv aufgefallen ist.

    Der Gewinner

    Simon Hrubec hat heute die Spieler der Seeländer zum Verzweifeln gebracht, unglaubliche Paraden gezeigt und die Tore auf einem Minimum gehalten. Mit 33 Schüssen, die er gehalten hat und einer unglaublichen Fangquote von 94.29% zeigte er, dass er zu den besten Torhütern der Liga gehört und wieso die Limmatstädtern in vielen Spielen auf ihn zählen. Er strahlt in jedem Spiel Ruhe und Konzentration aus, die auch den Verteidigern vor ihm eine grosse Sicherheit gibt, deshalb ist er der Gewinner des Spiels.

    Der Loser

    Der Verlierer des Spiels ist das Powerplay der Bieler. 12 Minuten konnten die Seeländer in Überzahl verbringen, aber konnten kein Tor erzielen. Im Gegenteil, es wirkte oft als wären die Lions immer noch mit gleichvielen Spielern auf dem Feld. Die Limmatstädtern gaben den Bielern viele Chancen auf ein Tor, aber trotzdem blieben sie erfolglos in Überzahl. Mit solchen Leistungen wird es schwierig, auch gegen weniger gute Teams.

    Szene des Spiels

    Die Szene des Spiels ist das entscheidende Tor der Zürcher und gleichzeitig auch das einzige Tor in Überzahl, obwohl es Strafen in diesem Spiel hagelte. Grant lenkt einen Schuss von Lehtonen ins Tor und darf sich als Spielentscheider feiern lassen, den Bielern ging die ganze Situation zu schnell. Das Tor war auch nah an der Linie zur Aberkennung, weil nur wenige Zentimeter zu einer Berührung von Grant und Säteri fehlten, aber da keine Berührung stattfand, war das Tor rechtmässig und hat das Spiel entschieden.

    Die Tore

    30. Min: Tooor per Schlagschuss für ZSC Lions, 0:1 durch D.Trutmann.

    Dario Trutmann fasst sich ein Herz und zieht nach einem Querpass per Schlagschuss ab. Säteri greift im Verschieben neben die Scheibe und diese fliegt unter die Torlatte.

    33. Min: Tooor in Unterzahl für EHC Biel-Bienne, 1:1 durch G.Haas.

    In Unterzahl kommen die Bieler selbst in eine 2-gegen-1-Situation, Haas erhält die Scheibe und schliesst per Rückhand ab. Hrubec pariert und der anrauschende Haas versucht zu bremsen und befördert die Scheibe mit seinem Schlittschuh ins Tor. Da keine Kick-Bewegung vorhanden war, wird das Tor gezählt.

    40. Min: Tooor für ZSC Lions, 1:2 durch D.Kukan.

    Mit dem Pausenhorn gibt es nochmals Jubel bei den Lions. Kukan hat mit einer Sekunde übrig von der blauen Linie abgezogen, Cunti nimmt Säteri die Sicht, so dass dieser neben die Scheibe greift und mit 0.2 Sekunden auf der Uhr führen die Lions.

    41. Min: Tooor per Schlagschuss für EHC Biel-Bienne, 2:2 durch T.Rajala.

    Rajala kommt alleine auf der linken Seite in die Zone der Zürcher. Nach wenigen Schritten holt er weit aus und hämmert die Scheibe über der Fanghand von Hrubec ins Netz. Der Schuss ist perfekt platziert und der tschechische Torhüter hat keine Möglichkeit, hier zu parieren.

    53. Min: Tooor im Powerplay für ZSC Lions, 2:3 durch D.Grant .

    Kurz nach Beginn des Powerplays zieht Lehtonen ab und im Torraum steht Derek Grant, der die Scheibe noch mit dem Stock die Scheibe ins Tor befördert. Es gibt keine Berührung im Torraum zwischen Grant und Säteri, deshalb zählt das Tor.

    ...und wenn du denkst es geht nichts mehr kommt irgendwo der Prassl her :rofl:

    De hät doch nur druf gwartet bis ich en verrupfe :rofl:
    Mängisch hani ächt s Gfühl die läsed da alli mit :mrgreen: Karma du huere Bitsch!

    Wer sölli jetzt als nächts verrupfe und über ihn her zieh?
    Malgin? Grauehafts Spiel gsie vo ihm eimal meh, das wird nix meh mit ihm :twisted:
    Oder doch eher Bodi/Hollestei/Balcer? Cha mi nöd entscheide:jump:

    Grösste Popularität
    Die National League stellt aktuell jede Liga Europas in den Schatten

    In der Bevölkerung der Schweiz spielt neben Fussball das Eishockey eine ganz wichtige Rolle. Dies zeigt sich nicht nur an der Qualität der Liga, sondern auch an den Zuschauermassen, die Spieltag für Spieltag in die Stadien strömen. Im internationalen Vergleich macht uns dabei niemand was vor.

    In den letzten drei Monaten fanden in der National League exakt 180 Spiele statt. Dabei fielen unzählige Treffer, die für grandiose Emotionen unter den zahlreichen Fans sorgten. Wie zahlreich diese in den Stadien präsent waren, zeigt ein Vergleich zum europäischen Ausland. So hat in besagtem Zeitraum keine andere Liga mehr Zuschauer im Schnitt als die National League (6907). Bereits auf Rang 2 folgt die DEL mit 6821, die KHL komplettiert das Podest (6451).

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    https://sport.ch/nla/1204449/di…in-den-schatten

    Sprunger hätte ich sehr gerne mit Monnet gehabt! Die haben damals in Fribourg richtig zusammen gerockt!


    Ach Colin, da öffnest du wieder Tür und Tor bei mir :mrgreen:

    Hätte lieber Chomutov/Bykov gehabt, aber jemand fand dass die nicht zu Zürich passen, resp. nicht so gut seien... :mrgreen: (war es Meier? Ihm ein Denkmal!!)
    Man stelle sich die zwei im zugekifften Hallenstadion mal vor. Der absolute Underdog, der Loser Zett der zu der Zeit 80% der Spiele verlor... ich wills mir garnicht vorstellen. Gut sind die zu Gotteron. Mein Lieblinsgsspieler früher war ja Andi Ton, der vom Grande Lugano zu uns kam (1992/1993 oder wars 1994?)?. Für ein Trikot von ihm hats nie gereicht, hab mir Jahre vorher eins von Henryk Gruth geschnappt, welches ich heute noch mit Sorgfalt behandle und hin und wieder ausführe :rofl:! Das war irgendwo um 1985 :nixwiss: Danach war er in der Pyramide der leiter der Juniorenabteilung.

    Schon Crazy wenn ich darüber nachdenke wie leer die Stadien früher waren und es kein Problem war an Tix zu kommen, egal in welcher Stadt und welchem Stadion und welcher Ausgangslage. EVZ ZSC war ein Klassiker in der alten Herti, aber irgendwie ist man immer an Tix an der Abendkasse gekommen. Der Lutz in der alten Herti war legendär und heute undenkbar :rofl:

    Oder: Im alten Joggeli anno dazumal stand man gemischt durcheinander, ein paar Zürcher gemischt in zig "tausend Baslern", hat mehr oder weniger keine Probleme gegeben. Heute undenkbar...

    Dafür hats auf dem alten Allmend Parkplatz gegen den SCB (heute glaub Messeparkplatz) regelmässig gegen die langhaarigen Arschlöcher gescheppert... :mrgreen:

    Lange her aber war nicht weniger schön, wenn nicht viel schöner als heute!

    Worauf ich hinaus will: Siehe folgenden Bericht!

    Hier noch die Stürmer und hier wirds dann schon etwas spannender.

    Die ZSC Personalien für mich klar wie Klossbrühe!
    Bodi hat seine letzte Saison beim ZSC, falls er danach noch bei den Rappen, Langnau oder Ambri 1-2 Saisons anhängen kann, würde ich ihm das von Herzen gönnen.

    Schäppi, für mich ein stiller Leader der die Jungen führt und in den Playoffs aufblüht. UNBEDINGT, Behalten/verlängern!!
    Was Henry drauf hat, hat er einige mal schon bewiesen, Truog noch nicht ganz so stark, aber auch bei ihm würde ich verlängern.

    Und von all den andern, keiner wirklich keiner würde wirklich ich haben wollen. Zu alt oder einfach nicht auffällig genug, dann bitte den eigenen Jungen richtige Chancen geben.
    Wenn ich ein paar Namen nennen müsste: Kneubühler (glaub schon vergeben, Biel?), Petrini (hat leider stagniert, nicht besser als unsere Jungen), Allenspach (balgen sich schon Rappi und Biel darum)

    Was ist mit Prassl mittlerweile 26ig? Was machen die mit dem in den Bergen?
    ZSC 20/21 11T 5 A, HCD 21/22 8T 12 A, 22/23 5T 6A, und jetzt steht er bei 3 Assists in 24 Spielen? Klar hatte einige Verletzungen, aber irgendwie kommt er nicht mehr in Schwung. Schade, mochte ihn. Mag mich noch erinnern als Blindenbacher nach dem Prassl Transfer ein Spiel als CoKommentator moderierte und da Sinngemäss sagte: Grosser Fehler, irgendwann bereuen sie es alle und wollen wieder zurück, nach Hause. Dann hat er gelacht, so wie es nur Blindi konnte. :mrgreen:


    Diese Stürmer sind im Sommer 2024 Free Agents
    Gleich 45 NL-Stürmer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

    Die Sommerpause ist im Hockey der Moment, in dem sich die Teams den letzten Feinschliff für die neue Saison holen und auf dem Transfermarkt tätig sind. Dass man nicht immer Transfers tätigen muss, sondern auch vertragslose Spieler eine gute Option bieten können, zeigen diese Angreifer.

    Wie der Statistikseite Eliteprospects zu entnehmen, haben gleich alle 14 Teams der National League Offensiv-Spieler mit auslaufendem Vertrag. Sie werden daher auf dem freien Markt verfügbar sein.

    Wir haben euch die interessantesten Namen herausgesucht und ihre Chancen auf einen neuen Verein eingeschätzt. Ganz unten im Artikel findet ihr dann die restlichen Namen der Spieler, dessen Vertrag ausläuft.

    Damien Brunner (EHC Biel-Bienne)

    Der wohl grösste Name auf der Liste, im nächsten Sommer, vertragsloser Spieler ist wohl der, des ehemaligen NHL-Profis Damien Brunner. Brunner spielt bereits seine zehnte Saison seit seiner Rückkehr und die sechste beim EHCB. So richtig auf Touren kommt er in dieser Saison allerdings nicht, was ihn wohl noch zweifeln lässt, ob er seine Karriere beenden soll oder nicht. Im Interview mit Blick sagte er vor knapp zwei Monaten: "Ich will nicht schon jetzt daran herumstudieren, sondern diese Saison geniessen und schauen, wie mein Körper mitmacht." Dass der 37-Jährige den Verein noch einmal wechselt, ist eher unwahrscheinlich.

    Gregory Sciaroni (HC Ajoie)

    Der Tessiner ist einer der Pechvögel der bisherigen Saison, musste er sich einer Operation am Handgelenk unterziehen. Von den Jurassiern wird er schmerzlichst vermisst, trotzdem fällt die Chance, sich für einen neuen Vertrag aufzuspielen, durch die Verletzung natürlich ins Wasser. Die Qualitäten, um weiterhin in der National League zu spielen, hat ein fitter Sciaroni ohne Frage. Die Frage lautet eher: Wie kommt der Mann aus Bellinzona von der Verletzung zurück und könnte ihm sein Alter (34) zum Verhängnis werden?

    Reto Schäppi (ZSC Lions)

    Mit Reto Schäppi wird auch ein ehemaliger Nationalspieler auf dem freien Markt sein, der beim Silber-Team an der WM 2018 noch dabei war, ja gar das A auf der Brust trug. Mit überragenden Punktestatistiken konnte Schäppi selten überzeugen, dafür ist er als Zwei-Weg-Stürmer enorm wichtig für die Defensive, kämpft fürs Team, egal ob vorne oder hinten. Dass Schäppi mit seinen erst 32 Jahren seine Karriere bereits beendet, ist nicht anzunehmen, ein Verbleib in Zürich bei dem Star-Ensemble aber auch alles andere als sicher. Es wäre wohl eher eine emotionale Sache, wenn der Vertrag des ZSC-Urgesteins verlängert wird. Trotzdem sollte Schäppi, wenn er denn will, noch einen Verein in der National League finden.

    Simon Bodenmann (ZSC Lions)

    Von einem Silbermedaillist von 2018 zu einem, der bei der vorherigen Silbermedaille 2013 dabei war. Bodenmann ist drei Jahre älter, hat aber im Gegensatz zu Schäppi gezeigt, dass er in mehreren Vereinen funktionieren kann. Seine produktivste Saison, welche er beim SC Bern hatte, ist jedoch auch bereits sechs Jahre her. Geht die Zeit des Appenzellers nach sechs Saisons in Zürich zu Ende oder gar seine Karriere? Gut möglich, dass er nach zuletzt dürftigen Leistungen keine Energie mehr aufwenden wird, einen neuen Verein zu suchen.

    Johnny Kneubühler (HC Ambri-Piotta)

    Der 27-Jährige aus dem Luzerner Hinterland ist solide in die Saison gestartet, steht er nach 25 Spielen bei zehn Punkten. Trotzdem dürfte Ambris "Alternate Captain" das Team nach sechs Saisons verlassen. Sein Vertrag läuft aus und zuletzt kamen immer wieder Gerüchte auf, dass der EHC Biel bereits mit ihm in Kontakt steht. Das letzte Wort dürfte jedoch noch nicht gesprochen sein, denn Kneubühler ist auf dem Weg, seine beste Saison zu spielen und ist massgeblich beteiligt an der guten Form der Tessiner.

    Julien Sprunger (HC Fribourg-Gottéron)

    Die Gottéron-Legende hat momentan noch kein Arbeitspapier für die kommende Saison. Dies dürfte aber eine Frage der Zeit sein, hat Sprunger angekündigt, seine Schlittschuhe noch nicht an den Nagel hängen zu wollen. Durch seinen Status bei den Drachen wird er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Weniger gut sieht es bei den Saanestädter für einen Mauro Jörg oder Andrei Bykov aus. Bei beiden läuft der Vertrag aus, wohl nur einer wird bleiben dürfen.

    Dario Allenspach (EV Zug)

    Der junge Stürmer dürfte wohl keine Probleme haben, einen neuen Arbeitgeber zu finden. Wahrscheinlich wäre auch der EVZ nicht abgeneigt, den 21-Jährigen zu behalten. Der Herisauer war seit der U17 in Zug und konnte in seinen jungen Jahren bereits zwei Meistertitel feiern. Es wird wohl Zeit für eine Luftveränderung, ist er bereits mit anderen Vereinen in Kontakt, wie er selbst der Luzerner Zeitung erzählt hat. Bisher scheint der EHC Biel als einer der Favoriten auf den Transfer-Hammer.

    Patrick Petrini (SCL Tigers)

    Ein weiterer noch junger Stürmer, der für die nächste Saison noch keinen neuen Verein hat. Er ist momentan Teil der aufstrebenden jungen Tigers und bekommt immer wie mehr Eiszeit. Er steht bei zwei Toren und zwei Assists in dieser Saison und es dürften noch mehr hinzukommen. Für die ganz grossen Klubs ist der Schweiz-Italiener wohl noch nicht bereit, in Langnau könnte er sich weiterentwickeln. Vor zweieinhalb Jahren hat er bei Rete Uno allerdings einen Wunsch verraten, der möglicherweise in Erfüllung gehen könnte. Er möchte gerne zu Ambri-Piotta zurückkehren und damit zu dem Verein, in dem er auch in der Jugend gespielt hat.

    Marc Wieser (HC Davos)

    Der HCD ohne Marc Wieser ist mittlerweile fast unvorstellbar. Bereits im Nachwuchs war er im Bündner Nachwuchs, war nur für drei Saisons noch in Biel. Der Rest seiner Karriere spielte er entweder leihweise in kleineren Vereinen oder eben bei Davos. Die Klubtreue dürfte er seinem Bruder Dino Wieser und seinem Schwager Reto Schäppi abgeschaut haben, die ebenfalls keine Fans von Vereinswechsel waren. Mittlerweile ist er 37, doch noch immer kann er auf diesem hohen Niveau voll mithalten. Bei ihm gibt es wohl nur die Optionen Karriereende oder Verbleib beim HCD.

    Kevin Lindemann (EHC Kloten)

    Kevin Lindemann war einst eines der grössten Versprechen des Schweizer Eishockeys, hat in seiner Juniorenzeit auch in Schweden gespielt und lief sämtliche U-Natis durch. Mittlerweile ist der 21-Jährige zurück in der Schweiz, vollends überzeugen konnte er jedoch bei Kloten noch nicht. Zwar ist er seit dieser Saison Stammspieler, gepunktet hat er aber diese Saison noch nicht. Kommt er nach seinem Vater Sven Lindemann, dürfte er bald einmal einen Vereinswechsel vornehmen. Gut möglich, dass der Knoten des 21-Jährigen bei einem anderen Verein endlich platzt.

    Bei diesen Spielern läuft der Vertrag ebenfalls nur noch diese Saison

    • Gilian Kohler (HC Ajoie)
    • Thibault Frossard (HC Ajoie)
    • Ueli Huber (HC Ajoie)
    • Reto Schmutz (HC Ajoie)
    • Steven Macquat (HC Ajoie)
    • Fabio Arnold (HC Ajoie)
    • Josselin Dufey (HC Ambri-Piotta)
    • Silvan Schönmann (HC Ambri-Piotta)
    • Kyle Dermuth (HC Ambri-Piotta)
    • Luca Schelldorfer (HC Ambri-Piotta)
    • Vincent Ryser (SC Bern)
    • Santiago Näf (SC Bern)
    • Ramon Tanner (EHC Biel-Bienne)
    • Jérémie Bärtschi (EHC Biel-Bienne)
    • Mattheo Reinhard (EHC Biel-Bienne)
    • Gian-Marco Hammerer (HC Davos)
    • Raphael Prassl (HC Davos)
    • Matthieu Vouillamoz (Genève-Servette HC)
    • Luca Gauch (HC Fribourg-Gottéron)
    • Kevin Etter (HC Fribourg-Gottéron)
    • Michael Loosli (EHC Kloten)
    • Andri Spiller (EHC Kloten)
    • Timo Jenni (SCL Tigers)
    • Cody Almond (Lausanne HC)
    • Nicolas Perrenoud (Lausanne HC)
    • Julian Walker (HC Lugano)
    • Jeremi Gerber (HC Lugano)
    • Riccardo Werder (HC Lugano)
    • Sandro Zangger (SC Rapperswil-Jona Lakers)
    • Joel Henry (ZSC Lions)
    • Livio Truog (ZSC Lions)
    • Louis Robin (EV Zug)
    • Tim Muggli (EV Zug)

      https://sport.ch/nla/1204086/gl…naechste-saison

    Da hats nicht viele darunter die ich holen würde.
    Von Silvan Landolt halte ich einiges und fand ihn in den Spielen die er gespielt hat eine ziemliche Bereicherung. Könnte mal ein grosser in unserer organisation werden.
    Phil, tja Phil bleibt Phil man weiss an ihm was man hat, aber auch was man nicht hat. Ein ehrlicher Arbeiter der nicht aufmüpft und von aussen gesehen immer gute Stimmung verbreitet. Beide behalten und tauschen (ZSC/GCK) wenn sich die Möglichkeit ergibt.

    Ihre Verträge laufen nach der Saison aus
    Gleich 24 Schweizer NL-Verteidiger spielen in dieser Saison um ihre sportliche Zukunft

    Auch wenn die aktuelle NL-Saison in vollem Gange ist, müssen sich einzelne Spieler auch Gedanken um ihre persönliche Zukunft machen. Wir wollen in diesem Artikel einmal aufzeigen, welche Schweizer Verteidiger noch ohne Vertrag für die neue Saison dastehen.

    Insgesamt sind es gemäss Eliteprospects 24 Schweizer Defensivspieler aus der National League, deren sportliche Zukunft noch nicht geklärt ist. Wir nehmen dabei die spannendsten Personalien genauer in den Fokus und listen sämtliche andere Namen am Ende des Artikels auf.

    Dominik Egli (HC Davos)

    Der spannendste Schweizer Verteidiger, dessen Vertrag ausläuft, ist definitiv Dominik Egli. Der 25-Jährige befindet sich in einer lukrativen Verhandlungsposition, denn die Bündner würden den Nati-Spieler gerne halten, während mit den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem SC Bern gleich zwei NL-Konkurrenten scharf darauf sind, Egli unter Vertrag zu nehmen. Ausserdem liebäugelt er selbst mit einem Wechsel nach Schweden, wo er zwar weniger Geld verdienen würde, sich jedoch als Spieler weiterentwickeln könnte. Man darf äusserst gespannt darauf sein, wo es für den Verteidiger weitergehen wird.

    Mika Henauer (SC Bern)

    Mit Joshua Fahrni ist bereits klar, dass ein Berner Eigengewächs die Bundesstädter verlassen wird. Ob es Mika Henauer ihm gleichtun wird? Derzeit ist der talentierte 23-Jährige an den EHC Kloten verliehen, wo er viel Spielpraxis bekommt und durchaus gute Ansätze zeigt. Die SCB-Verantwortlichen wollen kaum ein weiteres hoffnungsvolles Eigengewächs verlieren, doch die Frage ist, was Mika Henauer will? Klar ist, dass ihm die Berner Perspektiven aufzeigen müssen, wenn er seinen Vertrag verlängern soll. Ansonsten dürfte er ohne grosse Probleme bei einem NL-Konkurrenten Unterschlupf finden.

    Samuel Guerra (HC Lugano)

    Der mittlerweile 30-Jährige absolviert derzeit seine dritte Saison für die Bianconeri, wo er stets seine Eiszeiten bekam, wenn er denn auch fit war. So auch in dieser Saison, weswegen es nicht sonderlich überraschend käme, wenn der HCL den auslaufenden Vertrag mit Samuel Guerra nochmals verlängern würde. Schliesslich gilt der Schweizer als sehr zuverlässiger Spieler, der seine Stärken definitiv in der Defensive hat. Falls die Tessiner von einer Verlängerung absehen, dürfte er wohl bei einem anderen NL-Verein unterkommen können.

    Marco Maurer (Genève-Servette HC)

    Der Defensivspieler erfüllte sich in der letzten Saison einen grossen Wunsch und eroberte mit Genève-Servette HC den ersten Meistertitel seiner Karriere. In dieser Saison muss sich der 35-Jährige nun fragen, ob er seine Karriere noch ein bisschen ausdehnen will oder ob er seine Schlittschuhe an den Nagel hängt. Falls sich Marco Maurer dazu entschliesst, nochmals eine Saison anhängen zu wollen, dürften ihm die Genfer Verantwortlichen wohl ohne zu zögern einen neuen Vertrag anbieten. Doch wer weiss, ob der Schweizer sogar noch einen letzten Wechsel in seiner Karriere anpeilt?

    Beat Forster (EHC Biel)

    Der NL-Dino ist bereits so etwas wie eine Institution in der höchsten Schweizer Spielklasse, schliesslich spielt Beat Forster bereits seit der Saison 2000/01 in der National League. Bei ihm könnte jede Saison die letzte sein und noch hat er sich nicht entschieden, ob im Sommer 2024 Schluss ist. Bei ihm ist jedoch klar, dass seine Karriere im Seeland weitergehen würde, wenn er dazu bereit ist.

    Jesse Zgraggen (SC Bern)

    Der 30-Jährige absolviert derzeit erst seine zweite Saison für den SC Bern und so richtig konnte sich der Verteidiger dabei nicht in die Herzen der SCB-Anhänger spielen. Teils eklatante Fehler haben für so manchen Ärger bei den Berner Fans gesorgt. In dieser Saison hat sich Jesse Zgraggen zwar stabilisiert, doch es ist völlig offen, ob ihm die Berner Verantwortlichen einen neuen Vertrag anbieten. Wahrscheinlicher scheint derzeit eher, dass der Verteidiger die Bären verlassen und sich einen neuen Verein suchen muss. In der National League sollte es für ihn aber weiterhin Platz haben.

    Nicholas Steiner (EHC Kloten)

    Der 32-Jährige steht bereits in seiner sechsten Saison für den EHC Kloten, mit denen er in der Spielzeit 2021/22 den Aufstieg in die National League bewerkstelligen konnte. Nicholas Steiner ist bei den Flughafenstädtern ein solider Wert, der sich jederzeit in den Dienst der Mannschaft stellt. Der Schweizer verrichtet seine Arbeit ohne grosses Tamtam und als Teamplayer hat er durchaus einen grossen Wert für die Klotener. Eine Vertragsverlängerung scheint deswegen sehr wahrscheinlich zu sein, vorausgesetzt, er möchte nicht eine neue Herausforderung annehmen.

    Phil Baltisberger (ZSC Lions)

    Phil Baltisberger hat in seiner NL-Karriere noch nie für ein anderes Team als die ZSC Lions gespielt, weswegen es besonders interessant zu beobachten sein wird, ob die Zürcher den auslaufenden Vertrag mit dem 28-Jährigen nochmals verlängern werden. Der gebürtige Schlierener hat seine Stärken definitiv im defensiven Bereich, wo er mit seiner körperbetonten Spielweise ein unangenehmer und unbequemer Gegenspieler ist. Es wäre auf jeden Fall ein ungewohntes Bild, sollte man Phil Baltisberger in einem anderen Dress als jenem der ZSC Lions spielen sehen. Auch für seinen Bruder Chris wäre es bestimmt schmerzhaft, wenn er künftig gegen statt mit ihm spielen müsste.

    Luca Christen (EHC Biel)

    Der Schweizer Verteidiger brauchte eine Saison lang, um sich beim EHC Biel eingewöhnen zu können. In seiner zweiten Spielzeit im Seeland zeigt Luca Christen seine Qualitäten, die ihm durchaus einen neuen Vertrag beim EHCB bescheren könnten. Der 25-Jährige ist nämlich in der National League angekommen und er stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass er in der höchsten Schweizer Spielklasse definitiv mithalten kann. Man kann deswegen davon ausgehen, dass EHCB-Sportchef Martin Steinegger darauf bedacht sein wird, Christen an die Bieler zu binden.

    Die weiteren Schweizer Verteidiger, deren Verträge auslaufen

    • Alain Birbaum (HC Ajoie) - wird wohl im Sommer 2024 seine Karriere beenden
    • Valentin Pilet (HC Ajoie)
    • Rocco Pezzullo (HC Ambri-Piotta)
    • Claude-Curdin Paschoud (SC Bern)
    • Davyd Barandun (HC Davos)
    • Noah Schneeberger (HC Davos)
    • Tim Minder (HC Davos)
    • Simon Kindschi (EHC Kloten)
    • Matteo Nodari (EHC Kloten)
    • Claudio Cadonau (SCL Tigers)
    • Sebastian Schilt (SCL Tigers)
    • Miro Zryd (SCL Tigers)
    • Silvan Landolt (ZSC Lions)
    • Arno Nussbaumer (EV Zug)
    • Rémi Vogel (EV Zug)


      https://sport.ch/nla/1203575/gl…rtliche-zukunft


    Temporäre Leihgeschäfte
    Genf und Bern sollen zwei Verteidiger miteinander tauschen

    Während die Sportchefs der NL bereits fleissig an den Kadern für nächste Saison arbeiten, haben sich die beiden von Genf und Bern angeblich auf ein Tauschgeschäft per sofort verständigt. Dabei handelt es sich um zwei Verteidiger.

    In der National League soll es zu einem temporären Spielertausch kommen. Wie der Blick vermeldet, sollen sich Genf und Bern auf den Tausch von Marco Maurer und Julius Honka verständigt haben. Während Maurer aufgrund fehlender sportlicher Perspektive das Weite suchen soll, wird Honka als Ersatz für den derzeit verletzten Theodor Lennström geholt. Über die Dauer des Leihgeschäfts wird keine Angabe gemacht. Eine Bestätigung der beiden Mannschaften steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.

    Sehe ich ziemlich identisch. Nur dass sich dann 60% um ihn reissen werden nicht. Eher 100%, aber nur 20% können und wollen sich ihn
    dann auch leisten, wenn's soweit kommt

    Wollen schon, aber nur 60% könnten ihn sich realistisch leisten.

    Langnau, Ajoie, Kloten, Rappi und Ambri sehe ich nicht in dieser Liga mitmischen.

    Alle anderen könnten ihn sich leisten und würden ihn mit Handkuss verpflichten.

    Die NHL Global Series – ein voller Erfolg!

    Die NHL-Global Series ist bereits wieder vorbei und die zahlreichen NHL-Fans reisen wieder aus Stockholm ab. Nach anfänglichen Zweifeln ist Thomas Roost jedoch einmal mehr von der NHL begeistert. Mehr erfährst du in seinem neusten Blog.

    Die Toronto Maple Leafs, die Minnesota Wild, die Detroit Red Wings und die Ottawa Senators beglückten vom 16. bis zum 19. November Hockey-Europa in Stockholm. Alles Teams mit latenten sportlichen Problemen und ich fragte mich, ob alle angereisten Headcoaches auf dem Rückflug nach Nordamerika noch immer die Headcoaches sein werden. Die genannten Teams zeigten verunsicherte Leistungen mit hochkarätigsten «Flashes» gepaart mit unerklärlichen «Blackout-Phasen». Eishockey nicht ganz vom Feinsten? Von wegen! Die Global Series waren ein voller Erfolg. Die NHL hat wieder einmal bewiesen, dass sie die beste, die grösste, die mächtigste und die stolzeste Liga der Welt ist und dies mit Abstand!

    Jetzt aber der Reihe nach: Stockholm war voll von NHL-Fans aus aller Welt. Im Arlanda Airport, der U-Bahn, in der Hotel-Bar, in den Restaurants, entlang der Fan-Meile im Herzen Stockholms und selbst im Nobel-Prize Museum, überall wimmelte es von gut gelaunten, friedlichen NHL-Fans unterschiedlichster Teams aus aller Welt. Aufgrund der erstmaligen Aufwartung von vier Teams wurde die World-Tour deutlich aufgewertet. Es war so ein wenig, wie wenn die Rolling Stones ihre einzigen vier Konzerte in Europa in Stockholm absolviert hätten. «The best oft he best», perfekt arrangiert, perfekt vermarktet und nicht nur die Fans, auch die NHL-Verantwortlichen, die Spieler und die Medienschaffenden haben alle ihren Beitrag zu einem wunderbaren Hockeyfest beigetragen.

    Alle Spieler schienen bei den Interviews und Fan-Events gut gelaunt, die Medienschaffenden hatten fast gänzlich freien Zugang zu den Locker-Room-Katakomben, vor und nach den Spielen, die Stars haben sich nicht geziert. Ja selbst NHL-Commissioner Gary Bettman gab sich die Ehre, hat zur Presserunde geladen und mit hoher Professionalität und smarten Antworten die zum Teil kritischen Fragen beantwortet. Die Offenheit und das Gespür für «Hockey is part of the Entertainment Business» war bis in die letzten Ritzen der etwas in die Jahre gekommenen Avicii-Arena (vormals Globen) zu spüren. Hierzulande sollten wir uns diesbezüglich eine grosse Scheibe davon abschneiden: Noch lockerer, noch offener, noch augenzwinkernder und noch konsumentenfreundlicher mit dem grossartigen Produkt Eishockey umgehen.

    Pressekonferenz

    Pressekonferenz

    Die Inszenierung und der Respekt in Richtung schwedisches Eishockey waren hervorragend aufgegleist. Viele der schwedischen Legenden (Lidström, Sundin, Alfredsson, Näslund etc.) wurden ins Rahmenprogramm eingebettet. Alfredsson waltete sogar als temporärer Assistenzcoach an der Bande bei den Ottawa Senators. Ich persönlich kam nach vielen Jahren wieder einmal zum «Handshake» mit Kent Nilsson (the Magic Man) und Anders Hedberg. Zudem war es sicher kein Zufall, dass Teams mit vielen schwedischen Spielern in Stockholm zugegen waren. Dabei hat der «Hauptdarsteller», William Nylander, dem «Event-Regisseur» in die Karten gespielt. Er galt bei den schwedischen Fans als Hauptattraktion und hat mit grossartigen Leistungen die Fans verzaubert und dies nicht nur auf dem Eis. Während einer Autogrammstunde in einem Buchladen warteten die Fans zwei Häuserblöcke weit bei unangenehmer Kälte und einer bissigen Bise geduldig auf Ihre Begegnung mit dem schwedischen Superstar. «Priceless» der Auftritt von Nylander in einer TV-Talk-Show, gekleidet in einem «Jockey-Unterleibchen» - so wie es mein Vater seinerzeit bei seiner sommerlichen Gartenarbeit getragen hat…oder war es halt doch ein mega modisches «Armani-Muskelshirt»? 😉

    https://www.mysports.ch/de/video/die-n…n-voller-erfolg

    Kein alltäglicher Torschütze
    Pittsburgh-Goalie Tristan Jarry schreibt Geschichte

    Kürzlich schaffte Akira Schmid etwas, das für Goalies eher ungewöhnlich ist. Der Schweizer konnte sich im Spiel gegen die Capitals einen Assist gutschreiben lassen. Pittsburgh-Goalie Tristan Jarry setzte nun noch einen drauf.

    Es geschieht nicht alle Tage, doch auch Goalies tauchen hin und wieder auf der Scorerliste der NHL auf. So kürzlich Akira Schmid, der bei der 2:4-Niederlage seiner New Jersey Devils einen Assist verbuchte. In der Nacht auf Freitag schrieb Tristan Jarry, Goalie bei den Pittsburgh Penguins, jedoch Geschichte. Zum ersten Mal überhaupt in der Vereinshistorie der Penguins erzielte der 28-Jährige ein Goalie-Goal. Gegner Tampa Bay Lightning nahm in den Schlussminuten den eigenen Torhüter raus, als die Scheibe bei Jarry landete, der sich die Chance nicht nehmen liess und gekonnt aus seinem eigenen Torraum heraus den Puck auf eine lange Reise über das gesamte Eisfeld schickte und sich danach als Helden feiern liess. Das Video des Treffers seht ihr unten oder hier.

    https://sport.ch/pittsburgh-pen…eibt-geschichte

    Warum sollte er zurück nach Rappi. Rappi wird in guten Jahren Top 4-6. Aber in weniger Guten eben auch nur Top 6-10. Bringt ihm genau gar nix. Also gut. Vielleicht wegen dem tollen Torsong stimmt...

    Hätte ihn noch gerne bei uns gesehen. Sehr spielstark.

    Zum Zett zu kommen, den Mut bei dieser grossen Konkurrenz hat er, wie viele andere nicht, bin ich mir sicher.
    Den EVZ würde ich ebenfalls nicht abschreiben! Da ist genügend Kohle vorhanden um jedem Spieler den Kopf zu verdrehen, auch wenn das in Zug keiner glauben möchte.

    Rappi sehe ich ebenfalls nicht, dann vorher noch als Rathgeb Ersatz zu Biel aber da war er ebenfalls schon und wurde dort nicht glücklich. Also auch eher nicht, bei den negative Vibes.

    Ich denke die Reihenfolge sieht so aus:
    1. sein Wunsch, Schweden (Top Team realistisch?), 2. Verbleib in Davos (am wahrscheinlichsten) oder dann als sehr gut bezahlter Star zum 3. EVZ, 4. SCB.

    Egal wo, er lässt sich seinen nächsten Vertrag in der Schweiz vergolden.

    Falls er sich für den Schweden Weg entscheidet, zeigt er dass er sich weiterentwickeln und ein Risiko eingehen möchte. Falls er dann in 2-4 Jahren zurück in die Schweiz kommt, werden sich 60% der Teams in der NLA um ihn reissen.

    NHL sehe ich definitiv nicht.

    Egli sucht den besten Weg nach Schweden
    Darum wären alle drei Zwischenstops auf der Reise nach Schweden sinnvoll

    Die Liste der auslaufenden National League-Verträge spuckt einige interessante Namen aus. Einer, der bei den Verteidigern heraussticht, ist Dominik Egli, der sich, wie man hört, in einer sehr lukrativen Verhandlungsposition befindet. Wir haben seine Optionen genauer betrachtet und analysiert, was für ihn am besten wäre.

    Dominik Egli spielt mit 25 Jahren bereits seine achte Saison in der NL. Über die Nachwuchsabteilungen von Frauenfeld, Thurgau und Kloten hat er den Sprung geschafft, wenn auch etwas verzögert. So wurde er in seinen ersten drei Saisons jeweils in die Swiss League ausgeliehen, um dort zusätzlich Spielpraxis zu sammeln. Einen NL-internen Wechsel hat der Thurgauer allerdings bereits in diesen drei Jahren getätigt und ist in der Saison 2018/19 vom EHC Kloten zum EHC Biel-Bienne gewechselt.

    Durchsetzen konnte er sich dort nicht wirklich, weswegen er schon nach 23 Spielen zu den Lakers gewechselt ist, wo er in seiner zweiten Saison auch das "A" auf der Brust trug. Mit für einen Verteidiger sehr guten 59 Scorerpunkten in 90 Quali-Spielen sowie fünf Punkten in elf Playoff-Spielen empfahl er sich für grössere Aufgaben und wechselte auf die Saison 2021/22 zum HC Davos, wo er noch heute unter Vertrag steht.

    Wie gesagt, er steht noch heute dort unter Vertrag, wobei das "noch" eigentlich grossgeschrieben sein sollte, denn Eglis Vertrag läuft Ende Saison aus. Bisher wurde die richtige Lösung für den Frauenfelder noch nicht gefunden, Eismeister Zaugg spricht bei watson allerdings von verschiedenen Optionen.

    So soll der 25-Jährige das Interesse der Lakers und dem SCB geweckt haben, auch eine Verlängerung stehe im Raum. Eines ist so gut wie sicher: Egli möchte sich gerne in Schweden weiterentwickeln, hat allerdings noch keine Offerte auf dem Tisch, was dazu führen könnte, dass in einem neuen Arbeitspapier bei einem Schweizer Verein eine Ausstiegsklausel nach Schweden drin ist.

    Gross-Agentur als Schlüssel?

    Die Voraussetzungen für einen Auslandswechsel sind bei seiner neuen Agentur gut, schon so manch grosser Spieler wurde oder wird von dieser betreut. Für uns Schweizer der bekannteste Name ist sicher der von Timo Meier. Aber auch Sven Andrighetto, Damien Brunner oder Grégory Hofmann gehören dieser Agentur an. Ihre Gemeinsamkeit? Sie alle spielten vor ihrer Rückkehr in die Schweiz in der NHL.

    Doch ein Schritt in die NHL wäre für Egli wohl der falsche, weswegen sich auch ein Blick auf die anderen Spieler lohnt, denn dadurch sieht man, welche Beziehungen die Agentur in Schweden hat. Die schwedischen Spieler spielen in der NHL (Sebastian Aho, Eriksson Ek), der National League (Jakob Lilja, Jacob de la Rose) oder eben in der schwedischen Top-Liga.

    In dieser Liga gibt es einige interessante Vereine, bei denen sich Egli weiterentwickeln und womöglich auch regelmässig in der CHL um die europäische Krone spielen könnte. Färjestad, Växjo oder Skelleftea nur so als Beispiel der diesjährigen Viertelfinalisten.

    Wohin des Weges für Egli?

    Nehmen wir mal an, Egli bleibt in der Schweiz, mit einer Ausstiegsklausel für die schwedische Liga. Wie man von Eismeister Zaugg hört, kommen da drei Vereine infrage, darunter auch sein momentaner Verein, der HC Davos. Doch wo würde der Thurgauer am besten passen?

    HC Davos

    Wenn man die Playoffs mit einberechnet, kam Egli in den vergangenen Saisons für die Bündner auf über 25 Punkte pro Saison, ein Klasse-Wert für einen Verteidiger. Egli kennt die Region, scheint sich dort auch wohlzufühlen. Durch die guten Beziehungen im Verein wäre es dort wohl auch am einfachsten, sich eine "Schweden-Klausel" in den Vertrag einzupflanzen.

    Diese Saison stockt allerdings der Motor, nur ein Tor und zwei Assists gelangen ihm in den letzten zehn NL-Spielen, was zwar immer noch ein guter Wert ist, allerdings nicht den Ansprüchen des Davos-Verteidigers entsprechen dürfte. Stellt sich die Frage, woran es liegen könnte. Stagniert die Entwicklung des Schweizers in diesem Team oder ist es nur eine kleine Baisse, die jeder früher oder später durchläuft?

    Wie gesagt, das Ganze ist Meckern auf hohem Niveau, Egli zählt weiterhin zu einem der produktivsten Schweizer Verteidiger. Falls er in der Schweiz bleibt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Verbleibs in Davos wohl am höchsten. Trotzdem würde sich ein Blick auf die anderen zwei Teams, denen Interesse an ihm nachgesagt wird, in Verbindung mit seinen Stärken lohnen.

    SC Rapperswil-Jona Lakers

    Wie bereits oben erwähnt, gelang dem Thurgauer der NL-Durchbruch bei den St.Gallern. Auch dort punktete er in seinen beiden Saisons im Schnitt über 25-mal, war gar "Alternate Captain". Eine Rückkehr wäre eine Art von Dank an Rappi.

    Ins System passen würde er auf jeden Fall. Zwar gibt es im Kader der Lakers zwei Verteidiger, die momentan mehr punkten als Egli, allerdings müssen sich die Rappi-Fans darauf einstellen, sie in der kommenden Spielzeit nicht mehr in ihren Farben zu sehen. David Aebischer hat bereits einen Vertrag in Lugano unterschrieben, Maxim Noreaus Vertrag läuft zum Ende dieser Saison aus. Ob er mit 36 Jahren noch einmal eine Saison dranhängt, ist fraglich.

    Weg frei also für Egli, die Tormaschinerie des SCRJ neu anzuwerfen und die Abgänge vergessen zu machen. Zudem würde er, wie bereits vor seinem Wechsel nach Davos, sicherlich eine wichtige Rolle übernehmen, gibt es im Rappi-Kader doch nur zwei Verteidiger, die älter sind als er (exkl. Noreau).

    SC Bern

    In Bern ist bei den Verteidigern Spektakel angesagt, diese Saison sind bereits drei Verteidiger bei zehn oder mehr Punkten. Was wie eine Niete für einen produktiven Verteidiger aussieht, könnte sich für Egli als Glücksgriff erweisen. Denn im Falle eines Schweden-Wechsels könnten die Berner wohl einen Abgang eines Offensiv-Verteidigers am ehesten verkraften, da ja noch drei andere in die Bresche springen können.

    Trotzdem würde man sich über einen Spieler vom Format Dominik Egli sicher auch in Bern freuen. Der Frauenfelder hätte kein Problem, die Pace der anderen Verteidiger mitzugehen und in Kombination mit ihnen dürfte er den SCB-Anhängern viel Freude bereiten. Optimal wäre für ihn eine Abwehr-Linie mit Patrik Nemeth, der bei seinen Vorstössen hinten absichern würde und ihm bereits ein paar Worte auf Schwedisch beibringen könnte.

    Auch andere Schweizer Vereine wären interessant

    Eismeister Zaugg hat bei watson etwas früher auch von Biel als mögliche neue Destination gesprochen, da diverse Abgänge kompensiert werden müssen. Egli wäre der ideale Ersatz für den nach Fribourg abwandernden Yannick Rathgeb, hat er doch ein ähnliches Profil wie der Bald-Drache.

    Auch bei einem seiner Jugendvereine EHC Kloten dürften gleich vier Plätze in den Abwehrreihen frei werden, ob er allerdings dahin zurückwill, nachdem ihm der Durchbruch nicht gelungen ist bei den Flughafen-Städtern, ist unklar.

    Allgemein ist auf den Verteidiger-Positionen in puncto Transfers noch nicht viel gegangen und es dürften noch einige Positionen frei werden, ob durch auslaufende Verträge oder sonstige Einkäufe und Tauschhandel.

    Wird es gar direkt Schweden?

    Dass Schweizer in Schweden Erfolg haben oder das skandinavische Land gar als Sprungbrett nutzen können, wurde in der Vergangenheit bereits bewiesen. Aktuellstes Beispiel ist Lian Bichsel, der über Leksands den Weg zu den Dallas Stars gefunden hat und ohne NHL-Einsatz wieder nach Schweden, dieses Mal jedoch zu Rögle, zurückkehrt.

    Berühmtestes Beispiel ist Kevin Fiala, der sich in der schwedischen Liga auf den NHL-Draft vorbereitet hat und so in die NHL gekommen ist. Die Liga ebenfalls als Sprungbrett in die NHL nutzte damals Dean Kukan. Der letzte Schweizer, der über längere Zeit in Schweden war, dann aber nicht in die NHL wechselte, war übrigens Martin Plüss.

    Ähnlich wie bei Plüss könnte dann auch der Weg von Egli aussehen, ist er mit seinen 25 Jahren doch schon eher spät dran für den Sprung in die NHL. Zu spät ist es aber noch nicht, auch Grégory Hofmann wechselte erst im Alter von 28 Jahren in die NHL. Und dieser Hofmann hat ja bekanntlich die gleiche Agentur wie Egli.

    https://sport.ch/hc-davos/12039…hweden-sinnvoll

    Der Finne im Interview
    Törmänen spricht über seinen Gesundheitszustand und hat keinen Zutritt zur EHCB-Garderobe

    Um Antti Törmänen ist es zuletzt ruhig geworden, hat der letztjährige Biel-Coach nach seiner zweiten Krebserkrankung schwere Monate hinter sich. In einem Interview mit dem Blick hat der Finne nun offen Einblicke gegeben, wie es ihm geht.

    Die Frage nach seinem Gesundheitszustand wurde natürlich zuerst gestellt. "Ganz gut. Seit einigen Wochen ist die Chemotherapie vorbei, und deshalb fühle ich mich wieder stärker und besser. Aber es ist noch immer ein Weg zu gehen, ich bin noch nicht vollständig genesen." Unterzieht er sich derzeit einer Immuntherapie?

    Zitat

    "Das ist richtig. Meine letzten MRI- und PET-Scan-Tests waren alle gut, der Tumor in der Gallenblase war nicht mehr zu sehen. Aber beim Bluttest hat man gesehen, dass noch einige mikroskopisch kleine Tumorzellen im Magen vorhanden sind. Deshalb sind wir jetzt an der Immuntherapie und versuchen, diese letzten Zellen auf diese Weise zu töten. Wenn dies nicht gelingen sollte, dann müssen wir die Chemotherapie wieder starten. Daher bin ich momentan nicht auf der sicheren Seite, aber es geht in die richtige Richtung."

    Antti Törmänen, Blick, 30.11.23

    Gibt es eine Perspektive, wann er wieder vollständig genesen sein wird? "Das lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen. Und es gibt noch zu viele verschiedene Szenarien, je nachdem wie sich meine Werte entwickeln. Ich bemühe mich, nicht zu oft daran zu denken und es einfach auf mich zukommen zu lassen." Wie war für ihn die zweite Chemotherapie im Vergleich zur ersten?

    Zitat

    "Viel härter. Vielleicht war die erste Chemotherapie in etwa wie eine erste Playoff-Runde und die zweite Chemotherapie wie eine zweite Playoff-Runde. Wobei die erste Playoff-Runde im Eishockey ab und zu härter ist, aber bei mir war es definitiv die zweite Runde. Das Gute war, dass ich wusste, was mich erwartet. Zugleich war das aber auch schlecht. Nach den ersten Behandlungen habe ich gedacht: «Oh mein Gott, ich muss noch 14 mehr davon machen.» In dieser Periode gab es dann schon viele Tiefs."

    Antti Törmänen, Blick, 30.11.23

    Wie muss man sich das genau vorstellen, wenn es einem nach der Chemo so richtig schlecht ging? "Ich hatte teilweise einfach keine Energie mehr. Es fühlte sich an, wie wenn von meinem gesamten Energielevel vielleicht noch fünf Prozent übrig sind. Oder etwa so, wie wenn die Batterie im roten Bereich ist und das Ladegerät nicht funktioniert." Seine Chemotherapie begann mitten in den Playoffs der letzten Saison. Wie hat er es geschafft, bis zuletzt den EHCB trainieren zu können?

    Zitat

    "Zu Beginn der ersten Therapie habe ich mich jeweils noch gut erholt, und daher gab es für mich keinen Grund, dies nicht zu tun. Ich fühlte mich zu dem Zeitpunkt voller Energie. Jeweils an die Bande zurückzukehren, war für mich auch eine grosse Motivation, um zu überleben und aus dieser Situation zu kommen."

    Antti Törmänen, Blick, 30.11.23

    Als seine zweite Krebserkrankung öffentlich wurde, waren alle Augen auf ihn gerichtet. "Als ich mich entschied, weiterhin zu coachen, war für mich klar, dass dies so sein wird. Es war aber auch überwältigend, wie viel Support ich von allen Seiten erhielt. Das hat mir geholfen. Klar war es teilweise sehr hart, aber zugleich waren dies auch meine glücklichsten Momente, wenn ich im Stadion war und mit der Mannschaft sein konnte. Nach dem siebten Final-Spiel in Genf, als dann am nächsten Morgen um 9 Uhr die nächste Chemo-Behandlung in Lausanne anstand, war ich dann zurück in meiner Realität. Das war schon sehr schwierig, auch weil das einem so viel abverlangt. Aber so soll es auch sein, die Therapie hat ja die Aufgabe, etwas in meinem Körper zu töten."

    Auch in den schwierigsten Momenten hatte er ein Lächeln auf den Lippen. Wie macht er das? "Ich habe auch meine schweren Momente und bin nicht immer nur ein glücklicher Mann zu Hause, absolut nicht. Aber es hilft mir, wenn ich Menschen sehe. Und wenn sie auch zurücklächeln, bekomme ich Energie von ihnen. Ich denke, das sind gute Dinge des Lebens für mich und die muss ich annehmen." Törmänen strahlt extrem viel Zuversicht und Optimismus aus. Gibt es auch Tage, wo er Angst hat?

    Zitat

    "Angst habe ich nicht wirklich. Ich habe Vertrauen in das, was auch immer mit mir geschehen wird. Ich habe den Plan, über 80 Jahre alt zu werden, und an diesem halte ich fest. An diesen Plan glaube ich, denn es ist ein guter Plan. Und verzweifelt bin ich auch selten. Ich würde es eher so umschreiben, dass es ab und zu traurige Momente gibt. Denn ich bin ja nicht nur krank geworden, sondern musste auch einen Job aufgeben, den ich geliebt habe und eine Gemeinschaft verlassen, in der ich mich sehr wohlgefühlt habe. Mich beschäftigen daher eher die berufliche Unsicherheit und die Frage, was in dieser Hinsicht für mich in Zukunft möglich sein wird."

    Antti Törmänen, Blick, 30.11.23

    Kann er sich vorstellen, eines Tages wird als Coach zu arbeiten? "Zuerst muss ich gesund werden, völlig gesund. Und dann muss ich mir das gut überlegen: Ist es das wert? Ist es möglich? Ist es klug? Ich denke, dass ich mich mir diese Fragen dann wirklich stellen und sie ernst nehmen muss. Und mich auch damit auseinandersetzen, ob es noch etwas anderes gibt, was mir einen Kick für mein zukünftiges Leben geben könnte. Im Moment ist es noch viel zu früh, über eine mögliche Fortsetzung meiner Trainerkarriere zu sprechen, und das wird auch nächste Saison noch so sein." Wie sieht er die aktuellen sportlichen Probleme bei den Seeländern?

    Zitat

    "Natürlich ist es nicht einfach für mich, dies zu sehen. Im Grunde genommen ist es ja so ziemlich das gleiche Team wie in der letzten Saison. Es ist nicht leicht für mich, weil ich das Gefühl habe, dass ich das Team in diese Lage gebracht habe, dass der Trainer gewechselt werden musste. Ich weiss aber auch, dass ich alles getan habe, was ich konnte. Jetzt bin ich weg und darf auch nicht mehr in die Spieler-Garderobe, weil der neue Coach dies nicht möchte. Also kann ich auch nicht dorthin gehen und versuchen, den Spielern zu helfen, obwohl ich das gerne würde. Es ist jetzt ihre Geschichte mit dem neuen Trainer – ich bin ein Aussenstehender und kann ihnen nur noch in dieser Rolle folgen. Aber wenn sie einen guten Match spielen, habe ich natürlich Freude."

    Antti Törmänen, Blick, 30.11.23

    Petri Matikainen verbietet ihm den Zugang in die Bieler Garderobe. "Der neue Trainer möchte seine eigene Geschichte schreiben. Für mich ist das hart, denn ich würde die Spieler gerne ab und zu sehen. Ich habe sie in den letzten fünf, sechs Jahren während der Saison fünf bis sechs Mal pro Woche gesehen. Die Spieler, der Materialwart, die Physios – das sind alles gute Leute, die mir ans Herz gewachsen sind. Sie gelegentlich zu sehen, würde mir ab und zu helfen, meine Stimmung aufzuheitern und nicht nur permanent zu Hause herumzuhängen und damit meiner Frau auf den Geist zu gehen. Aber es ist, wie es ist."

    Das gesamte Interview mit dem Finnen könnt ihr unter folgendem Link lesen (AboPlus-Schranke).

    Die Idee findi no zimmli cool... Mal öppis anders. Es paar wenigi wo Internas überchömed. Mir ich scho klar dass das den sofort im Internet landet, aber ehrlich gseit findi das en richtig coole Move.

    Kreativer Adventskalender der Seeländer
    Der EHCB versüsst den eigenen Fans die Wartezeit bis Weihnachten

    Wir befinden uns am letzten Tag im November, was bedeutet, dass am 1. Dezember bereits das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet werden kann. Der EHC Biel hat sich ebenfalls seine Gedanken gemacht, wie man den eigenen Fans die Wartezeit bis Weihnachten versüssen kann.

    Vor kurzem hat EHCB-Captain Gaëtan Haas ausgelost, welche Fans personalisierte Geschenke erhalten werden. Die Bieler haben einen eigenen Adventskalender kreiert, bei welchem die Anhänger jeden Tag eine neue Nachricht erhalten. Gemäss dem Journal du Jura sind es vor allem Ankündigungen bezüglich Transfers und Vertragsverlängerungen. Einige wenige glückliche Anhänger kriegen sogar Geschenke, die von den Spielern direkt überreicht werden, wie das folgende Youtube-Video zeigt.

    General Manager der Dallas Stars äussert sich zu den Gründen
    Bichsel-Wechsel nach Rögle ist keinesfalls ein Rückschritt: "Er weiss, dass er der NHL sehr nahe ist"

    Lian Bichsel kehrt im Dezember nach Europa zurück und wechselt leihweise nach Schweden zu Rögle. Diese Entscheidung darf aber nicht als Rückschritt verstanden werden, wie die Dallas Stars klarstellten.

    General Manager Jim Nill hat gegenüber von The Athletic Stellung zum Schweizer bezogen. "Lian hat unsere Erwartungen übertroffen. Er kam Ende August nach einem gebrochenen Knöchel zu uns, sodass wir nicht wussten, wie es um seine Gesundheit bestellt war und wo er sich in seiner Entwicklungsphase befand. Als er ins Trainingslager kam, hat er unsere Erwartungen übertroffen und sehr gut gespielt. Er hat an vielen Testspielen teilgenommen, und sein Spiel wurde immer besser. Er begann das Jahr in Texas und spielte sehr gut. Seine Entwicklung ist auf einem guten Weg, und wir sind sehr zufrieden damit, wo er jetzt steht." Angesprochen auf den Europa-Wechsel, meinte er:

    Zitat

    "Es geht um das grosse Ganze. Er war der Meinung, dass es für ihn besser wäre, das Jahr in Europa zu beenden, um sich weiterzuentwickeln, und wir waren mit ihm einverstanden. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung und dem Ort, an dem er spielen wird. Er wird dorthin zurückgehen, die Saison dort beenden und danach nach Nordamerika zurückkehren, um dort zu spielen."

    Jim Nill, The Athletic, 29.11.23

    Die NHL ist wegen seines Rögle-Wechsels keinesfalls weiter weg. "Wir haben gute Gespräche mit ihm geführt, und er weiss, dass er in der Nähe ist", sagte Nill. "Er weiss, dass er der NHL sehr nahe ist. Er denkt einfach, dass dies in Anbetracht seines Alters und seines Standes ein guter Schritt für ihn wäre, und ich stimme ihm da nicht zu. Ich denke, wenn wir ihn zurückholen, wann immer sein Team in Schweden fertig ist, werden wir mit einem noch besseren Spieler zurückkommen und ihm die Chance geben, sich ein wenig neu zu orientieren." Was ist nun konkret der Vorteil für die weitere Entwicklung von Bichsel, in Europa zu spielen?

    Zitat

    "Das Spiel verlangsamt sich ein wenig, die Eisfläche ist grösser. Man arbeitet ein bisschen mehr an seinen Puckfähigkeiten. Es gibt weniger Spiele und mehr Training, so dass man sich auf die Dinge konzentrieren kann. Das ist wahrscheinlich der grösste Unterschied. Der andere Teil ist der mentale Teil. Er muss mit dem, was er tut, zufrieden sein. Ich möchte, dass er weiss, dass es seine Entscheidung war, mit unserer Unterstützung, aber er muss sich in seiner eigenen Haut wohlfühlen. Letztendlich ist er derjenige, der sich anstrengen muss."

    Jim Nill, The Athletic, 29.11.23

    Genève-Servette HC kann Sami Vatanen halten
    Einer der "besten Verteidiger" der National League verlängert seinen Schweiz-Aufenthalt

    Sami Vatanen ist einer der besten Verteidiger der National League und für Genève-Servette HC unersetzlich. Der Vertrag des Finnen lief Ende Saison aus, weswegen die Grenats seinen Kontrakt nochmals verlängert haben.

    Der offensivstarke Verteidiger hat nochmals für eine Saison verlängert, weswegen er nun bis 2025 das GSHC-Shirt tragen wird. Der 32-Jährige ist der aktuelle Topscorer beim Schweizer Meister, sammelte er doch satte 22 Scorerpunkte (vier Tore und 18 Assists) aus 25 Spielen. Er ist damit der produktivste Verteidiger der Liga.

    Genf-Sportchef Marc Gautschi ist sehr glücklich über die Vertragsverlängerung. "Sie seiner Ankunft in Genf ist Sami zweifellos einer der besten Verteidiger der Schweiz und Europa geworden. Seine offensiven Qualitäten sind unvergleichlich und sind für das Team unverzichtbar, um die Ziele zu erreichen", wie auf der Homepage der Genfer zu lesen ist.

    https://sport.ch/geneve-servett…weiz-aufenthalt

    NHL startet YouTube-Kanal NHL Europe

    Exklusive Videoinhalte werden ab 14. November für Fans auf der ganzen Welt verfügbar seinxklusive Videoinhalte werden ab 14. November für Fans auf der ganzen Welt verfügbar sein

    @NHLde 12. November 2023

    Die National Hockey League startet den YouTube-Kanal NHL Europe (YouTube.com/NHLEurope) und baut damit das Angebot ihrer fremdsprachigen Videoinhalte für Eishockeyfans weiter aus.

    Der Kanal wird am Dienstag, 14. November, im Vorfeld der NHL Global Series presented by Fastenal in Stockholm, Schweden, seine Premiere feiern. Vom 16. bis 19. November bestreiten die Detroit Red Wings, Minnesota Wild, Ottawa Senators und Toronto Maple Leafs Maple Leafs vier Spiele der regulären Saison in der schwedischen Hauptstadt.

    NHL Europe auf YouTube zeigt exklusive Beiträge mit internationalen Superstars, wie Leon Draisaitl, Mikko Rantanen, David Pastrnak, Elias Pettersson und anderen. Europäische Spieler haben fast 30 Prozent (29,2) in den Aufstellungen der NHL-Teams zum Saisonstart ausgemacht. Die Liga weiß daher, wie wichtig es ist, mit den Fans in aller Welt in ihrer Muttersprache in Kontakt zu treten.

    Die NHL produziert bereits jetzt Originalvideos und redaktionelle Inhalte für sieben fremdsprachige Versionen der Webseite NHL.com, in Französisch, Finnisch, Schwedisch, Deutsch, Tschechisch, Slowakisch und Spanisch. Fans können @NHLEurope auf Instagram und TikTok und den fremdsprachigen Accounts der NHL auf X folgen: @LNH\FR (Französisch); @NHL\fi (Finnisch); @NHLsv (Schwedisch); @NHLde (Deutsch); @NHLcz (Tschechisch); @NHLsvk (Slowakisch); @NHLespanol (Spanisch).

    https://www.nhl.com/de/news/nhl-st…anal-nhl-europe

    Neue Regeln werden geprüft
    Verhalten auf dem Fussballfeld soll sich verbessern

    Rudelbildungen und Spielertrauben um den Schiedsrichter soll es im Fussball nicht mehr geben. So lautet zumindest das Ziel des International Football Association Board IFAB. Dafür werden auch Regeländerungen in Betracht gezogen.

    Es sollen gemäss dem IFAB Tests erfolgen, dass die Kontaktaufnahme mit den Fussballschiedsrichtern künftig auf den Captain beschränkt wird. Der Mythos, ich bin der Captain; ich darf mit dem Schiedsrichter sprechen, ist nur ein weitverbreitetes Ammenmärchen. Es gibt derzeit keine Regel, die dies erlaubt, beziehungsweise es den anderen Spielern ausdrücklich untersagt. Zudem sollen weitere Massnahmen gegen respektlose Spieler oder Trainer geprüft werden. Im Raum stehen beispielsweise Zeitstrafen, so könnte eine Mannschaft während zehn Minuten in Unterzahl spielen müssen. Rote und Gelbe Karten sollen aber nicht ersetzt werden.

    https://sport.ch/fussball/12036…sich-verbessern

    Senn unterschreibt im Tessin
    Gilles Senns Wechsel ist fix

    Lange wurde darüber spekuliert, jetzt ist der Transfer fix. Gilles Senn wechselt vom Bündnerland ins Tessin. Die Tinte unter dem Vertrag bei Ambri-Piotta ist trocken.

    Ambri-Piotta gibt den Transfer von Gilles Senn offiziell bekannt. Die Nummer zwei beim HC Davos wechselt am Ende der Saison vom Bündnerland ins Tessin. Bei den Biancoblu hat Senn einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Im Landwassertal gab es für Gilles Senn kein Vorbeikommen am starken Sandro Aeschlimann. So ist der WM-Silbermedaillensieger von 2018 bislang erst in acht Begegnungen zum Einsatz gekommen. Dabei hat er eine eher durchschnittliche Fangquote von 90.5 Prozent an den Tag gelegt. Bei Ambri beerbt er Benjamin Conz, der ebenfalls am Mittwoch seinen Transfer zum HC Ajoie bekannt gegeben hat.