Beiträge von Sbornaja

    Rodwin Dionicio wechselt innerhalb der OHL
    Diesjähriger Schweizer Draft-Pick wird von Kanada in die USA getradet

    Erst vor wenigen Tagen hat Rodwin Dionicio in der OHL mit seinem 100. Scorerpunkt einen Meilenstein erreicht. Nun wechselt der Schweizer Abwehrspieler zum zweiten Mal den Verein in der nordamerikanischen Liga.

    Der Ostschweizer Verteidiger Rodwin Dionicio hat 2021 den Absprung nach Nordamerika in die OHL gewagt. Damals zog es ihn vom SC Bern zu den Niagara IceDogs. In der Saison 2022/23 wechselte der in den USA geborene Abwehrspieler zu den Windsor Spitfires. Dort hinterliess Dionicio einen guten Eindruck. Beim NHL Draft ist er 2023 seinem grossen Traum von der besten Liga der Welt einen Schritt näher gekommen. In der fünften Runde drafteten die Anaheim Ducks den OHL-Verteidiger. Der 19-Jährige spielt vorerst aber weiter in der Ontario Hockey League.

    Nach 16 Einsätzen mit den Spitfires wurde Dionicio nun getradet. Als Teil eines grösseren Austauschs wechselt er zu Saginaw Spirit. Es ist ein Transfer innerhalb der Division, tabellarisch für den Schweizer U20-Internationalen ein Fortschritt: Vom Letzten, sprich vom Fünften, in der Division geht es zum Zweiten. Vor allem ist es für Dionicio allerdings auch ein Wechsel von Kanada in die USA.


    https://sport.ch/ohl/1197625/di…ie-usa-getradet

    Christian Dubé möchte nochmals aufrüsten
    In Fribourg könnten gar noch zwei Imports zum Team stossen

    Bei der 1:5-Niederlage gegen den EV Zug musste der HC Fribourg-Gottéron erstmals in dieser Saison mit nur fünf Ausländern antreten. Ein solches Szenario sollte im weiteren Saisonverlauf nicht mehr allzu oft vorkommen, Coach Christian Dubé wünscht sich zusätzliche ausländische Spieler.

    Der HC Fribourg-Gottéron ist lediglich mit sechs ausländischen Spieler in die neue Saison gestartet. Bis zur Länderspielpause im November hatten die Drachen das Glück, dass keiner der Imports verletzt war. Zurück aus dem Nati-Unterbruch musste Gottéron fürs Spitzenspiel gegen den EV Zug auf Lucas Wallmark verzichten.

    Künftig soll in einem solchen Fall eine Alternative zur Wahl stehen, zumindest wenn es um HCFG-Coach Christian Dubé geht. Der Head Coach wünscht sich weitere ausländische Kräfte für seinen Kader. Gegenüber La Liberté machte Dubé klar, dass es unerlässlich sei, einen siebten Import anzustellen, wenn man in den Playoffs weit kommen wolle. Genau das strebt der aktuelle Tabellenzweite natürlich an. Ginge es nach dem Coach sollte Fribourg gar acht Ausländer engagieren, Dubé gedenkt im Ausland ein Backup für Stammtorhüter Reto Berra zu suchen. Es sind Pläne, die auf grosse Ambitionen hinweisen, angesichts des starken Saisonstarts haben diese sicherlich auch ihre Berechtigung.

    Das NHL-Round-Up der Schweizer
    Der "Kevin-Fiala-Hattrick" ist geboren

    In der NHL-Nacht von Donnerstag auf Freitag waren wieder einige Schweizer im Einsatz und besonders erfolgreich verlief der Abend dabei für Kevin Fiala. Der Schweizer Offensiv-Star führte seine L.A. Kings nämlich zum Sieg.

    Los Angeles konnte eine enge Partie gegen die Florida Panthers letztlich mit 2:1 für sich entscheiden und Kevin Fiala hat dazu einen grossen Beitrag geleistet. Der Schweizer erzielte nämlich mit seinem dritten Saisontor die 1:0-Führung und auch beim zweiten Treffer hatte er mit einem Assist seinen Stock im Spiel.
    Der 27-Jährige kassierte dazu auch noch eine kleine Strafe wegen eines Ellbogens im Gesicht, weswegen die Fans in den sozialen Netzwerken davon sprachen, dass er einen "Kevin-Fiala-Hattrick" geschafft habe.
    Insgesamt stand der Schweizer während 16:08 Minuten auf dem Eis und er beendete die Partie mit einer neutralen Bilanz. Am Ende der Partie wurde der Schweizer zum "First Star" gewählt.

    Ebenfalls einen Sieg gab es für die New Jersey Devils, die gegen die Pittsburgh Penguins mit 5:2 triumphieren konnten. Vom Schweizer Quartett war letztlich nur Verteidiger Jonas Siegenthaler im Einsatz, der ohne Scorerpunkt blieb und insgesamt 18:49 Minuten Eiszeit erhielt (neutrale Bilanz). Nebst Hischier fehlte auch Timo Meier verletzt, der jedoch nur kurzfristig ausfallen dürfte.

    Ebenfalls über einen Sieg durfte sich Janis Moser mit seinen Arizona Coyotes freuen. Gegen die Columbus Blue Jackets triumphierte man mit 3:2 und der Verteidiger erhielt mit 23:01 Minuten sehr viel Eiszeit. Ein Scorerpunkt wollte ihm aber nicht gelingen und er beendete das Spiel mit einer neutralen Bilanz.

    Den dritten Schweizer Scorerpunkt eroberte noch Philipp Kurashev, der mit den Chicago Blackhawks aber trotzdem eine Niederlage einstecken musste. Sein Assist gegen die Tampa Bay Lightning war zu wenig, verlor man doch trotzdem mit 2:4. Der Schweizer Stürmer erhielt 18:34 Minuten Eiszeit und er beendete das Spiel mit einer Minus-2-Bilanz. Ohne den verletzten Pius Suter verlor Vancouver gegen die Calgary Flames mit 2:5.

    Der Schweizer fehlte im Line-Up gegen die Islanders
    Verletzung oder gar ein möglicher Trade? Rätselraten um Pius Suter

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist Pius Suter bei den Vancouver Canucks angekommen und von den Fans wird er bereits als "Young Pope" gefeiert. Nun gibt es aber Rätselraten um den Schweizer Center, da er für das Spiel gegen die New York Islanders im Line-Up fehlte.

    Die Canucks haben bislang noch kein Update gegeben, warum der Schweizer gegen die Islanders nicht mittun konnte. Eine Verletzung ist wohl die wahrscheinlichste Variante, obwohl der 27-Jährige im letzten Training vor der Partie noch vollumfänglich mittun konnte. Möglicherweise hat sich der Offensivspieler auch einfach eine Grippe eingefangen.

    Auch die Canucks-Anhänger fragen sich, was da genau vor sich geht. Einer hat sogar die Befürchtung, dass die Vancouver-Verantwortlichen an einem Trade arbeiten.
    Auch ohne den Schweizer konnte Vancouver das Spiel gegen die Islanders mit 4:3 nach Overtime gewinnen, wobei Quinn Hughes in der 63. Minute zum Matchwinner avancierte.

    https://sport.ch/vancouver-canu…n-um-pius-suter

    Maxime Noreau hat sich verletzt
    Dritter SCRJ-Import landet im Medical Report der Rosenstädter

    Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben sich kürzlich mit Martin Frk verstärkt, er ist bereits der achte Ausländer im Kader der Rosenstädter. Dennoch werden die Ostschweizer vorerst maximal mit fünf Importspielern auflaufen.

    Nur der EHC Kloten hat in der bisherigen Saison noch mehr Lücken auf seinem Importkontingent gehabt, als die SCRJ Lakers (siehe Artikel oben). Während die Flughafenstädter allerdings nur mit jeweils sechs Importspieler im Kader klargekommen sind, haben die Rapperswiler seit längerem sieben Ausländer unter Vertrag. Mit der Verpflichtung von Martin Frk sind es mittlerweile gar acht Imports im Kader der Ostschweizer.

    Nichtsdestotrotz wird der SCRJ vorerst mit einer reduzierten Anzahl an Ausländern klarkommen müssen. Bereits mit der Verpflichtung von Frk gab der CHL-Teilnehmer die Ausfälle von Emil Djuse und Brett Connolly bekannt. Nun fällt mit Maxim Noreau auch noch der zweite Importverteidiger aus. Wie im Vorfeld des Hinspiels im Achtelfinale der Champions Hockey League veröffentlicht wurde, hat sich Maxim Noreau im Training eine Oberkörperverletzung zugezogen. Gemäss Medical Report auf der Vereinswebsite wird Noreau von Woche zu Woche neu eingeschätzt. Der Kanadier hat in der laufenden Saison alle 21 NL-Einsätze bestritten, hinzu kommen noch sechs Spiele in der Champions Hockey League.

    Nach gut elf Minuten war Schluss
    CHL-Spiel in Finnland abgebrochen

    Während die Rapperswil-Jona Lakers ihr Hinspiel der CHL-Achtelfinals gewonnen haben und der EHC Biel seines verloren hat, konnte ein Spiel in Finnland gar nicht zu Ende gespielt werden.

    In der Champions Hockey League empfingen am 14. November die Lahti Pelicans die Vítkovice Ridera. Nach 11:02 Minuten unterbrachen die Schiedsrichter allerdings das Spiel und es sollte nicht mehr angepfiffen werden.

    Was war geschehen? Die Schiedsrichter hielten die Eisoberfläche als "unbespielbar", wie es die CHL auf ihrer Webseite schrieb. Laut dem Regelwerk der CHL ist es den Schiedsrichter erlaubt, bei plausiblen Gründen ein Spiel für zwei Stunden zu unterbrechen.

    Da das Eis in diesen zwei Stunden nicht genügend behandelt werden konnte, wurde das Spiel abgebrochen und forfait mit 3:0 zu Gunsten der Tschechen gewertet. Damit müssen die Finnen im Rückspiel in Ostrava am kommenden Dienstag ein grosses Defizit aufholen.

    Tscheche mit deutlichen Worten nach seinem Rappi-Debüt
    Frk wollte sich aus Bern befreien und schwärmt von Cervenka

    Martin Frk wurde in Bern nicht glücklich und löste den Vertrag bei den Mutzen nach nur wenigen Wochen auf, nur um am selben Tag bei Rappi zu unterschreiben. Über seine Rolle bei Bern zeigt er sich nach seinem Abgang unzufrieden, hat dafür mit Roman Cervenka einen neuen Mitspieler, der für Spektakel sorgt.

    Nach nur elf Spielen für den SCB löste Martin Frk seinen Vertrag auf und wechselte zu Ligakonkurrent Rapperswil-Jona Lakers. Mit heshootshescoores.com sprach der Finne über sein kurzes Gastspiel in der Hauptstadt und wählt dabei deutliche Worte. "Es war eine harte Zeit in Bern, ich wollte spielen und mein Können zeigen, aber ich hatte keinen Platz. Niemand will zusehen, mental ist es hart, deshalb wollte ich mich so schnell wie möglich befreien, da bin ich ehrlich", äussert sich der Tscheche. Mit Cervenka hat er nun einen Landsmann in den eigenen Reihen, bei dem er ins Schwärmen gerät. "Ich kenne Roman natürlich. Als er in der tschechischen Liga spielte, habe ich ihn besucht. Es ist ein Spektakel, ihm bei der Arbeit zuzusehen, und er ist einer der besten Spieler der Liga", so die Lobeshymne auf seinen Landsmann.

    Das ganze Interview lest ihr hier (auf Italienisch).

    Gilles Senn auf der Suche nach seiner Chance
    Der Verein, der ihn braucht, muss noch gefunden werden

    Gilles Senn spielte einst in der NHL, konnte sich dort aber keinen Platz sichern. Nun ist er wieder zurück beim HC Davos, wo er seinen Platz ebenfalls nicht auf sicher hat. Im Gegenteil, ist er seit seiner Rückkehr meist nur die zweite Wahl im Davoser Team. Er muss sich die Frage stellen: Wie geht es weiter?

    Der NHL Draft 2017 wird den Schweizern in besonderer Erinnerung bleiben. Nico Hischier wurde als erster und bisher einziger Schweizer als Nummer 1 gedraftet. Die New Jersey Devils haben bei den Schweizern aber doppelt zugeschlagen. In der fünften Runde an 129. Stelle sicherte man sich nämlich auch die Rechte am damals 21-jährigen Gilles Senn, der für den HC Davos zu dieser Zeit bereits 44 Spiele in der obersten Schweizer Liga bestritten hat.

    Nach zuerst zwei weiteren Saisons bei den Davosern und weiteren 50 Spielen, versuchte sich Senn in Nordamerika, wurde aber vorwiegend zu den Binghamton Devils in die AHL abgeschoben. Dort machte der Bülacher seine Sache ordentlich, parierte während seiner 27 Spiele rund 674 Schüsse und hatte eine Abwehrquote von rund 90 Prozent.

    Der Lohn für seine ordentlichen Leistungen waren zwei Einsätze in der NHL. Beweisen konnte sich Senn da allerdings nicht, wurde er einmal eingewechselt und durfte nur in einem Spiel starten. Während er bei seinem Kurzeinsatz nur zwei von drei Schüssen abwehren konnte, wehrte der Zürcher gegen Columbus Blue Jackets 35 Schüsse ab. Nach drei Gegentoren konnte aber auch er die Niederlage nicht verhindern.

    Rückkehr in die Schweiz

    Senn konnte sich in der NHL nie etablieren und entschied sich nach einer weiteren Saison in der AHL (17 Spiele), zurück in die Schweiz zu kommen, wo ihn der HC Davos erneut unter Vertrag nahm.

    Das Problem war nur, dass die Bündner bei Senns Abgang in die NHL Sandro Aeschlimann als Ersatz vom EV Zug holten und dieser in allen Saisons eine Fangquote von über 90 Prozent vorweisen konnte. In der ersten Saison nach seiner Rückkehr kam Senn immerhin auf 21 Einsätze, hatte aber die deutlich tiefere Abwehrquote vorzuweisen als sein Kontrahent Aeschlimann.

    Der HC Davos entschied sich in der Folge dazu, Aeschlimann zur definitiven ersten Wahl zu machen, Senn kam zwar in 17 Spielen zum Einsatz, musste jedoch unten durch und verlor auch den Anschluss in der Nationalmannschaft. Diese Saison steht der 27-Jährige ebenfalls erst bei sechs Einsätzen, auf die gesamte Qualifikation hochgerechnet würde er mit seinem Pensum auf ca. 15 Einsätze kommen.

    Wie weiter bei Gilles Senn?

    Senn möchte natürlich gerne die Nummer 1 sein, doch beim HCD sind seine Aussichten darauf eher schlecht, weshalb sich Senn einen neuen Verein suchen dürfte. Ausserdem gaben die Davoser am 6. November bekannt, dass sie sich für die kommende Saison mit dem Bündner Luca Hollenstein verstärken. Damit bleibt Senn eigentlich gar keine andere Wahl, als den Rekordmeister zu verlassen.

    Wohin also des Weges? In letzter Zeit kamen immer wieder Gerüchte auf, der HC Ambri-Piotta wolle ihn als Ersatz für den womöglich abwandernden Benjamin Conz. Ob dies für Gilles Senn die ideale Lösung ist, ist jedoch fraglich. Schliesslich ist Janne Juvonen zurzeit die klare erste Wahl bei den Tessinern und hat einen Vertrag bis 2025. Ihn würde also eine Saison vorwiegend auf der Bank erwarten, bevor er eine richtige Chance bekommen könnte.

    Dass Benjamin Conz zu Ajoie wechselt, ist aber auch noch nicht sicher. Daher wäre Ajoie bei einer Conz-Absage womöglich ebenfalls eine Alternative für Senn, da die Jurassier den zum EV Zug wechselnden Tim Wolf ersetzen müssen.

    Dritte Option scheint der EHC Kloten zu sein, wo die Verträge von Juha Metsola und Sandro Zurkirchen auslaufen. Dort hätte Senn die sofortige Chance, die Nummer 1 zu werden, falls keiner dieser beiden Verträge verlängert wird. Die Flughafenstädter wären demnach sicherlich eine Überlegung wert für den Bündner, um dort seine ins Stocken geratene Karriere wieder neu lancieren zu können.

    R.i.P.
    Ex-Schweizermeister stirbt im Alter von 83 Jahren
    ZSC Lions trauern um ehemaligen Spieler

    Mit den ZSC Lions wurde er einmal Schweizermeister, zudem zweimal Cupsieger. Nun ist er ehemalige Nati-Spieler Pio Parolini im Alter von 83 Jahren verstorben.

    Er war bekannt als Leader, konnte seine Mitspieler mitreissen und zu Höchstleistungen motivieren. Dies tat er für insgesamt neun Saisons beim "Zett", bevor er aus berüflichen Gründen nach Basel wechselte und dort 1977 seine Karriere beendete.

    Der gebürtige Bündner kam 1960 aus seiner Heimat St. Moritz nach Zürich und wurde bald zum Nationalspieler. Zum ersten Mal an einem Grossturnier war er 1962 in den USA. Zudem bestritt er für die Schweiz die Olympischen Winterspiele 1964 in Innsbruck und die WM 1963 in Schweden.

    Nach dem Karriereende war er in verschiedenen technischen Funktionen tätig.

    Wir wünschen den Angehörigen von Pio Parolini viel Kraft.

    Rappi mit einem überraschend starkem Auftritt und Brckmann ebenfalls überraschend schwach/unsicher.

    Mal schauen wie und ob sie die 3 Toreführung halten können. Die Chancen stehen gut.

    Heute ist nun Genf in München an der Reihe und gleichzeitig der Spitzenkampf zwischen dem EVZ und Gotteron.

    NHL-Update zu den Spielen vom 14. November
    Zwei Schweizer Torschützen und ernüchterndes Update zum verletzten Nico Hischier

    Am Dienstagabend standen unterschiedliche Schweizer in der NHL im Einsatz, gewonnen hat nur gerade einer von ihnen. Neben zwei schönen Schweizer Toren war allerdings das letzte Verletzungsupdate zu Nico Hischier ernüchternd.

    Eine Zusatzschlaufe von insgesamt 42 Sekunden stand am Dienstagabend für die Arizona Coyotes auf dem Programm, auswärts bei den Dallas Stars unterlag die Mannschaft von Janis Moser in der Overtime mit 3:4. Der Schweizer Verteidiger liess sich zu Beginn des Schlussdrittels beim zwischenzeitlichen 2:2 eine Torbeteiligung notieren. Es war sein achter Scorerpunkt in der laufenden Spielzeit. Obschon die Stars deutlich mehr Abschlüsse verzeichnen konnten, lagen die Coyotes zweimal in Führung, brachten diese aber nicht über die Zeit. Moser stand bei einer ausgeglichenen Bilanz insgesamt 23:13 Minuten auf dem Eis und erhielt somit am meisten Einsatzzeit aller Coyotes-Feldspieler.

    Die Nashville Predators bezogen die vierte Pleite in Folge. Zuhause gegen die Dallas Stars gingen die Preds im Mittelabschnitt durch Filip Forsberg (21.) in Führung. In der 35. Minute baute Roman Josi mit seinem dritten Saisontreffer den Vorsprung des Heimteams im Powerplay aus.
    Noch vor der zweiten Pause stellten die Ducks den Anschluss wieder her und führten im Schlussdrittel dann die Wende herbei. Josi wurde trotz Niederlage zum 2nd-Star des Spiels ausgezeichnet. Er stand 27:28 Minuten auf dem Eis und verbuchte eine Plus-Eins-Bilanz.

    Zu einem Schweizer Duell kam es mit der Partie zwischen den Winnipeg Jets und den New Jersey Devils, dabei setzte sich die kleinere Schweizer Fraktion durch. Nach einem torlosen Startdrittel wurde die Partie spektakulär, am Ende triumphierten die Jets nämlich gleich mit 6:3. Auf die ersten beiden Treffern der Jets wussten die Devils eine Antwort. Timo Meier erzielte das zwischenzeitliche 1:2 in der 35. Spielminute. Damit war er bei dieser unterhaltsamen Partie der einzige Schweizer mit einer Torbeteiligung.
    Für seinen fünften Saisontreffer stand Meier 19:22 Minuten auf dem Eis. Verteidiger Jonas Siegenthaler stand exakt 21:00 Minuten im Einsatz. Für ihn setzte es eine Minus-Zwei-Bilanz ab, in dieser Hinsicht verbuchte Meier ein Minus von einem Tor. Bei dieser 3:6-Pleite stand Akira Schmid zum sechsten Mal in dieser Saison im Devils Kasten. Mit einer Fangquote von 83.3 Prozent wusste er allerdings nicht zu überzeugen. Auf der Seite der Sieger stand Nino Niederreiter 17:13 Minuten auf dem Eis, seine vier Abschlüsse waren allerdings erfolglos.
    Für die Devils gab es zuletzt neben der Niederlage gegen die Jets auch gleich noch eine weitere schlechte Nachricht. Der verletzte Captain Nico Hischier fällt weiter aus, Head Coach Lindy Ruff rechnet mit dem Schweizer Stürmer auch nicht für die Partie gegen die Pittsburgh Penguins am Donnerstag.

    Hmmm da ist evetuell doch etwas mehr dran, dass soviele Top Spieler aus Biel verduften.

    Zwei spannende Personalien
    Steinegger dementiert Künzle-Gerüchte und äussert sich zu Bachofner

    Mike Künzle wird den EHC Biel nach der Saison verlassen und zu NL-Konkurrent Zug wechseln. Wie der Blick berichtet, gab es zuletzt Gerüchte, wonach der Stürmer die Seeländer bereits vorzeitig in Richtung EVZ verlassen könnte.

    Gemäss der genannten Quelle sollen er und Trainer Petri Matikainen das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben. Im letzten Meisterschaftsspiel vor der Länderspielpause war Künzle sogar überzählig, während er in der Champions Hockey League ins Line-up zurückgekehrt ist. Einem vorzeitigen EVZ-Wechsel schiebt EHCB-Sportchef Martin Steinegger jedoch einen Riegel. "Stand jetzt, haben wir nicht vor, Mike vorzeitig abzugeben."

    Die Bieler planen dafür, Jérôme Bachofner von den ZSC Lions zu holen. So arbeite man an einer Lösung, wie Steinegger verrät. "Wir arbeiten an einer Lösung und würden ihn gerne bis Ende Saison übernehmen." Der Stürmer hat zuletzt vier Spiele auf Leihbasis für die Seeländer absolviert und die Bieler Verantwortlichen offenbar von seinen Qualitäten überzeugen können.

    Diem und Weibel wechseln in die Flughafenstadt
    Der EHC Kloten schnappt sich gleich zwei Spieler der SCL Tigers

    Der EHC Kloten freut sich, für nächste Saison gleich zwei Verstärkungen bekannt geben zu können. Nolan Diem und Keijo Weibel wechseln auf die kommende Spielzeit von den SCL Tigers in die Flughafenstadt. Beide unterschreiben einen Zweijahresvertrag.

    Der 30-jährige Nolan Diem absolviert derzeit bereits seine sechste Saison in Langnau und bringt sehr viel National-League-Erfahrung mit nach Kloten. Der Stürmer ist auf allen drei Sturmpositionen einsetzbar. «Ausserdem ist er ein wichtiger Bestandteil der Special-Teams in Langnau. Zudem ist Nolan Diem ein hervorragender Bully-Spieler und ein Rechtsschütze, wovon wir nicht viele in unseren Reihen haben», so Sportchef Larry Mitchell.

    Starker Zweiweg-Stürmer

    Der 23-jährige Keijo Weibel wurde bei den SCL Tigers ausgebildet und gab in der Saison 2017/18 sein Debüt in der National League. Der Stürmer zeichnet sich unter anderem durch sein Tempo aus: «Mit Keijo Weibel kommt ein exzellenter Zweiweg-Stürmer zu uns nach Kloten, der seine Geschwindigkeit auf dem Eis immer wieder ausspielen kann», so Larry Mitchell. Weibel hat in den vergangenen drei Saisons 13 Tore erzielt.

    Der Zürcher ist in Vancouver angekommen
    Pius Suter wird bei seinem neuen Verein mit Serien-Star verglichen

    Bereits seit drei Jahren verdient Pius Suter sein Geld in der besten Hockey-Liga der Welt. Vor dieser Saison wechselte er von den Detroit Red Wings nach Kanada zu den Vancouver Canucks. Nachdem er seine Startschwierigkeiten hatte, kommt er immer besser in Form und wird in der drittwichtigsten Film-Stadt Nordamerikas mit einem Serien-Helden verglichen.

    Als Pius Suter vor drei Jahren den Schritt nach Nordamerika wagte, brauchte er kaum Anlaufzeit. Bereits in seiner ersten Saison bei den Chicago Blackhawks konnte er 27 Scorer-Punkte in 55 Spielen erzielen. Trotzdem wurde er nach der Saison weg getradet und fand Unterschlupf bei den Detroit Red Wings, wo auch sein ehemaliger Nati-Kollege Damien Brunner spielte. Auch in der Automobil-Stadt fügte sich der Walliseller ohne Probleme ein. 36 Scorerpunkte in 82 Spielen ist ein solider Wert für einen Stürmer, der erst seine zweite Saison in der NHL bestreitet.

    Umso mehr erstaunte es, als Suter in der laufenden Saison gleich bei seinen ersten neun Ligaspielen ohne einen Punkt blieb. Die Geduld der Canucks-Fans schien bereits verloren, als Suter die Gebete erhörte und zum ersten Mal traf.

    Auf seinen ersten Treffer liess er in den nächsten zwei Spielen gleich noch zwei Tore folgen und lehrte so den Kritikern das Schweigen. Auf X (ehem. Twitter) wurde er von der deutschsprachigen NHL-Seite dafür verdientermassen zum "Third Star of the Week" gewählt. Das heisst, er war für sie der drittbeste Spieler aus dem deutschsprachigen Raum.

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    Doch nicht nur auf der Seite nhl.de wird Suter auf X gefeiert. Auch von User soapvox bekommt er die Anerkennung und wird dabei zu "The Young Pope Pius", die Hauptfigur in der TV-Serie "The Young Pope".

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    Lob auch vom Trainer

    Ebenfalls vollends überzeugt von Suters Stärken ist sein Trainer Rick Tocchet und er sagt bei Blick: "Sein Hockey-IQ ist einer der Gründe, warum wir ihn verpflichtet haben. Ich denke, man kann gar nie genug von diesen Spielern haben. Ich habe jeden Tag eine Verbesserung bei ihm gesehen."

    Die Canucks-Fans sind mehr als zufrieden mit diesem Transfer. Durch das vergleichsweise tiefe Jahresgehalt von 1,6 Millionen Dollar wird er als Schnäppchen bezeichnet. Zudem läuft es der Mannschaft aus "North Hollywood" wie geschmiert. Nach elf Siegen in 15 Spielen liegt man an vierter Stelle der NHL und hat mit Elias Petersson den aktuellen NHL-Topscorer im Team.

    Ein alter Bekannter kehrt zurück in die 1. Mannschaft
    Trainerrochade bei den Rapperswi-Jona Lakers

    Der SCRJ gibt am Freitagmorgen bekannt, dass die 1. Mannschaft ab sofort einen alten Bekannten zurück in den eigenen Reihen begrüssen darf. Im Gegenzug muss der bisherige Assistenztrainer zurück in den Nachwuchsbereich.

    Bei den Lakers feiert Klublegende Sven Berger sein Comeback in der 1. Mannschaft. Dies jedoch natürlich nicht als Spieler, sondern als Assistenztrainer. Der 35-Jährige amtete bereits in den letzten vier Saisons als Assistenzcoach der 1. Mannschaft und kehrt nun in dieses Amt zurück, nachdem der SCRJ eine eingehende Analyse vollzog. Im Gegenzug wird der bisherige Assistenzcoach Markus Studer wieder Headcoach der U20, so wie er es während den letzten drei Saisons bereits war.

    "Sowohl Sven Berger als auch Markus Studer haben in ihrem neuen Bereich einen guten Job gemacht. Nach eingehender Analyse sehen wir es aber im Sinne der gesamten Organisation als wichtigen und richtigen Schritt, die beiden Coaches wieder auf ihre gewohnten Positionen zu setzen", heisst es auf der Website der Lakers. Berger wird dennoch per 1. Mai den Job als Ausbildungschef der Lakers antreten.

    Die Top-11 der produktivsten Überzahlspieler
    Die bislang besten Powerplay-Spieler tragen das Trikot des EHC Biel

    Die aktuelle Nationalmannschaftspause in der National League nutzen wir für einzelne Rankings. Heute wollen wir einmal die produktivsten Powerplay-Spieler in dieser Saison in den Fokus rücken.

    11. Denis Malgin (ZSC Lions) - sieben Assists

    Elf Spieler haben in dieser Saison mindestens sieben Scorerpunkte im Powerplay erobern können und einer von ihnen ist Denis Malgin. Der ZSC-Crack eroberte in 18 NL-Spielen sieben PP-Assists und kein anderer NL-Crack hat mehr Assists in Überzahl geliefert als der Schweizer. Insgesamt steht der 26-Jährige bei 16 Scorerpunkten, womit er 43,75% seiner Scorerpunkte im Powerplay einheimsen konnte. Die ZSC Lions haben auch dank ihm das beste Überzahlspiel der Saison (Erfolgsquote von 31,37%).

    8. Mark Arcobello (HC Lugano) - ein Tor und sechs Assists

    Der US-Amerikaner nimmt im Powerplay des HC Lugano eine wichtige Rolle ein, sammelte er doch bereits einen Treffer und sechs Assists aus 19 Spielen in dieser Saison. Der 35-Jährige eroberte in der gesamten Saison bislang 15 Scorerpunkte, womit er 46,67% seiner gesammelten Scorerpunkte in Überzahl einheimsen konnte. Die Powerplay-Quote der Bianconeri steht bei 21,43%.

    8. Luca Fazzini (HC Lugano) - ein Tor und sechs Assists

    Ein Teamkollege von Arcobello weist die genau gleichen Statistiken auf wie der US-Amerikaner. Luca Fazzini sammelte in dieser Saison ebenso sieben Scorerpunkte (ein Tor und sechs Assists), doch dafür benötigte er mit 21 zwei Spiele mehr als der Import-Stürmer. Insgesamt steht er in dieser Saison bei 13 Scorerpunkten, womit er 53,85% seiner Scorerpunkte in Überzahl erobern konnte.

    8. Ryan Gunderson (HC Fribourg-Gottéron) - ein Tor und sechs Assists

    Vom aktuellen NL-Leader Fribourg finden sich zwei Spieler unter den produktivsten Powerplay-Spielern wieder und einer davon ist Ryan Gunderson. Der US-Amerikaner steuerte in 21 Spielen ein Tor und sechs Assists bei, womit er zusammen mit den HCL-Spielern Arcobello und Fazzini den achten Rang in diesem Ranking belegt. Insgesamt steht der Verteidiger bei zwölf Scorerpunkten, womit er 58,33% seiner Scorerpunkte in Überzahl einstrich. Die Drachen haben mit einer PP-Quote von 22,22% einen soliden Wert.

    6. Jesper Frödén (ZSC Lions) - drei Tore und vier Assists

    Der Schwede spielt erst seit dieser Saison für die ZSC Lions und er hat bereits mehrfach nachgewiesen, dass es ein kluger Schachzug war, ihn zu verpflichten. Vor allem im Powerplay ist der Offensivspieler effektiv, wie seine drei Tore und vier Assists aus 21 Spielen unterstreichen. Insgesamt gelangen ihm 20 Scorerpunkte, womit er nur gerade 35% seiner Scorerpunkte in Überzahl ergattert hat.

    6. Inti Pestoni (HC Ambri-Piotta) - drei Tore und vier Assists

    Den genau gleichen Wert wie Jesper Frödén weist Inti Pestoni auf, der für seine drei Tore und vier Assists in Überzahl ebenfalls 21 Spiele benötigte. Hinter den ZSC Lions haben die Leventiner das zweitbeste Powerplay der Liga (25,4%) und der Schweizer Playmaker hat einen grossen Anteil daran. Insgesamt sammelte 32-Jährige bislang 13 Scorerpunkte, womit er 53,85% seiner gesammelten Scorerpunkte in Überzahl einheimsen konnte.

    5. Christopher DiDomenico (HC Fribourg-Gottéron) - fünf Tore und zwei Assists

    Der Kanadier fühlt sich beim HC Fribourg-Gottéron einfach wohl und er ist definitiv einer der offensiven Leistungsträger im Team von Christian Dubé. Auch im Powerplay nimmt der 34-Jährige eine wichtige Rolle ein, gelangen ihm bereits fünf Tore und zwei Assists aus 21 Partien. Insgesamt steht der Routinier bei 19 Scorerpunkten, womit er also 36,84% seiner gesammelten Scorerpunkte in Überzahl erobern konnte.

    4. Mikko Lehtonen (ZSC Lions) - ein Tor und sieben Assists

    Der bereits dritte ZSC-Akteur in dieser Liste ist Verteidiger Mikko Lehtonen. Der Finne ist mit ein Grund dafür, dass die Lions das beste Powerplay der Liga haben, gelangen ihm bereits ein Tor und sieben Assists aus 20 Partien und insgesamt steht der 29-Jährige bei bislang 14 Scorepunkten in dieser Saison. 57,14% seiner Scorerpunkte holte er somit mit einem Mann mehr auf dem Eis.

    3. Daniel Carr (HC Lugano) - sechs Tore und zwei Assists

    Der beste Goalgetter in Überzahl in dieser Saison ist bislang HCL-Crack Daniel Carr. Der Kanadier erzielte als einziger NL-Spieler bereits sechs Überzahltore und dazu gesellen sich auch noch zwei Assists. Insgesamt steht der 32-Jährige bereits bei 23 Scorerpunkten aus 20 Partien, womit er im Powerplay 34,78% seiner bisher ergatterten Scorerpunkte erobern konnte.

    2. Jere Sallinen (EHC Biel) - zwei Tore und sieben Assists

    Erst zwei Spieler haben bereits neun Scorerpunkte im Powerplay erobern können und beide tragen das Trikot des EHC Biel. EHCB-Topscorer Jere Sallinen sammelte zwei Tore und sieben Assists in Überzahl und insgesamt steht der Finne bei 17 Scorerpunkten aus 20 Partien. 52,94% seiner Scorerpunkte stammen somit aus dem Powerplay. Als Mannschaft ist das Powerplay der Seeländer mit einer Erfolgsquote von 20,9% nur im Mittelfeld der NL-Tabelle anzusiedeln.

    1. Toni Rajala (EHC Biel) - drei Tore und sechs Assists

    Der bislang gefährlichste Powerplay-Spieler in dieser Saison ist Toni Rajala. Der finnische Scharfschütze erzielte bereits drei Tore und bereitete sechs Treffer vor, wenn die Seeländer in Überzahl agieren konnten. Insgesamt steht der 32-Jährige bislang bei 16 Scorerpunkten aus 19 Partien, womit er also 56,25% seiner Produktivität bei einem Mann mehr auf dem Eis einheimsen konnte.

    Auch als Defensivspieler kann man auffallen
    Die zehn besten Verteidiger der National League

    In den Highlight-Shows sieht man häufig die Offensivspieler. Dass man auch als Verteidiger brillieren kann, zeigen diese zehn Spieler. Wir haben für euch unsere Top-10 der bisherigen NL-Saison zusammengestellt.

    Gleich zu Beginn möchten wir erwähnen, dass für dieses Ranking nur Verteidiger berücksichtigt wurden, die mindestens die Hälfte der Spiele absolviert haben.

    Daher ist Tim Berni (noch) nicht in diesem Ranking zu finden. Er hat mit seinen sechs Scorer-Punkten in neun Spielen zwar eine der besten Punkt-pro-Spiel-Bilanzen, aber eben nicht die Mindestanzahl an Spielen erreicht (zehn).

    10. 🇫🇮 Kristian Näkyvä (HC Davos)

    Der 32-jährige Finne spielt erst seit dieser Saison im Bündnerland, hat aber bereits eine wichtige Rolle im Team von Josh Holden. Wenn er auf dem Eis ist, ist der HCD besonders erfolgreich, er persönlich kann eine +9-Bilanz vorweisen. Dazu trägt er vor allem mit seinen Assists bei, von denen er bereits zehn hat. Zudem traf er auch noch zweimal, was insgesamt zwölf Punkte gibt. Mit 24 geblockten Schüssen ist er nicht ganz vorne dabei, übernimmt mit über 20 Minuten pro Spiel aber viel Verantwortung auf dem Eis.

    9. 🇸🇪 Lukas Bengtsson (EV Zug)

    Auch er steht in seiner ersten Saison bereits viel auf dem Eis (21:38 Minuten pro Spiel) und kann ähnliche Offensiv-Werte wie Näkyvä vorweisen. Er steht nach zwei Toren und neun Assists bei elf Punkten. Ein Tor davon schoss er im Powerplay. Überragend liest sich seine +19-Bilanz, die zeigt, wie wichtig er für sein Team ist.

    8. 🇨🇭 David Aebischer (SC Rapperswil-Jona Lakers)

    Der 23-jährige Freiburger hat sich mit seinen starken Leistungen bereits einen Wechsel zu Lugano verdient. Wenn man auf sein Alter schaut, kann man sich in der Schweiz auf eine gute Zukunft freuen, denn der Verteidiger wird von Jahr zu Jahr besser. In dieser Saison steht er bereits wieder bei zehn Punkten (drei Tore, sieben Assists) und kommt ebenfalls auf über 20 Minuten Eiszeit pro Spiel. Weniger gut sieht seine Plus/Minus-Bilanz aus, wo er bei -3 steht. Dies hat allerdings auch damit zu tun, dass seine Rapperswil-Jona Lakers eine Tordifferenz von -10 haben.

    7. 🇫🇮 Mikko Lehtonen (ZSC Lions)

    Bereits der zweite Finne in dieser Auflistung ist Mikko Lehtonen, der seine zweite Saison bei den Zürchern verbringt. Bereits letzte Saison hatte er am Ende der Regular Season starke 30 Punkte auf dem Konto. Dieses Konto füllt er auch dieses Jahr (14 Punkte; 2T/12A) und wenn er so weitermacht, wird er seinen letztjährigen Wert gar noch übertreffen. Defensiv hat er bereits 31 Schüsse geblockt. Dazu steht bei ihm eine +11-Bilanz.

    6. 🇸🇪 Tim Heed (HC Ambri-Piotta)

    Auch Schweden ist dank Tim Heed bereits zum zweiten Mal vertreten. Bei der Eiszeit pro Spiel steht Heed an zweiter Stelle aller Feldspieler. Zwar steht er bei einer -4-Bilanz, allerdings zeigt der Trend klar nach oben. In den letzten fünf Spielen hat der Schwede eine Bilanz von +7 vorzuweisen. Er steht nicht nur defensiv häufig am richtigen Ort (45 geblockte Schüsse, sechstbester Wert), sondern hat auch auf die Offensive einen wichtigen Einfluss. Er steht bereits bei 14 Punkten (3T/11A).

    5. 🇸🇪 Patrik Nemeth (SC Bern)

    Und wieder ist es ein Schwede. Der 31-Jährige war letzte Saison noch Stammspieler in der NHL bei den Arizona Coyotes. Bereits in seiner ersten Saison hat er in Bern das "A" auf der Brust und hat mit +8 eine gute positive Plus/Minus-Bilanz. Diese könnte sogar noch höher sein, wenn der SCB nicht in den letzten Spielen eine Schwächephase eingezogen und Nemeth dabei nicht eine -3-Bilanz aufzuweisen gehabt hätte. Offensiv setzt der SCB-Verteidiger wenig Akzente, steht mit seinen Verteidigungs-Partnern dafür defensiv sehr solide und hat fast 23 Minuten Eiszeit pro Spiel. Bleibt zu hoffen, dass Nemeth sich im Spiel gegen Biel nicht zu fest verletzt hat.

    4. 🇸🇪 Andreas Borgman (HC Fribourg-Gottéron)

    Gottéron ist eine der Überraschungsmannschaften dieser Saison. Vor der Saison wurden sie von vielen Experten um den achten Platz eingeschätzt, momentan stehen sie an erster Stelle der Tabelle. Grossen Anteil an der Spitzenposition haben die Schweden im Team, zu denen auch Borgman gehört. Nicht nur offensiv hat er mit 14 Punkten grossen Einfluss (3T/11A), auch defensiv steht er solide, hat 32 Schüsse geblockt und steht bei einer +12-Bilanz.

    3. 🇫🇮 Jesse Virtanen (HC Ambri-Piotta)

    Ein weiterer Finne in dieser Liste ist der 32-jährige Jesse Virtanen. Er ist teamintern nach Punkten zwar nur der zweitbeste Verteidiger im Team (Tim Heed hat einen mehr), ist aber aufgrund seiner sieben Tore vor diesem in unserem Ranking. Er ist der Verteidiger mit den meisten Toren der ganzen Liga und hat zudem noch sechs Assists. Auch defensiv ist er ein wichtiger Faktor für die gute fünfte Tabellenposition von Ambri. Mit -3 hat er auch eine bessere Plus/Minus-Bilanz als sein Teamkollege Heed.

    2. 🇫🇮 Sami Vatanen (Genève-Servette HC)

    Mit der Erfahrung von 473 Spielen in der NHL kam er vor zwei Jahren in die Schweiz. In der ersten Saison hatte er unglaubliche 39 Punkte in 38 Spielen. Letzte Saison verpasste er wegen einer Verletzung einen Grossteil der Saison, hatte aber wieder mehr als einen Punkt pro Spiel. Auch diese Saison punktet der Finne fleissig weiter und steht bei 19 Punkten (4T/15A). Damit ist er nicht nur der beste Scorer aller Verteidiger, sondern auch Topscorer seiner Mannschaft und der zehntbeste Scorer aller Liga-Spieler. Bei dieser Punktequote kann man auch über die negative Plus/Minus-Bilanz von -3 hinwegsehen.

    1. 🇨🇭 Dean Kukan (ZSC Lions)

    Das Ranking wird dominiert von Skandinaviern, zuoberst steht allerdings ein Schweizer. Was Dean Kukan diese Saison zeigt, ist schlicht unglaublich. Defensiv ist er solid und offensiv extrem gefährlich. Nach 21 Spielen steht er bereits mit 17 Scorerpunkten (2T/15A) und einer +14-Bilanz da. Er steht pro Spiel über 20 Minuten auf dem Eis und ist an rund fast einem Viertel aller ZSC-Tore beteiligt. Er nimmt auch in der Schweizer Nati eine Schlüsselrolle ein.