Beiträge von Sbornaja

    Sein Engagement wird fürstlich entlöhnt
    Lugano greift für die Dienste von David Aebischer tief in die Tasche

    Ab der kommenden Saison wird Verteidiger David Aebischer für den HC Lugano auflaufen. Diese greifen für sein Engagement tief in die Tasche.
    Vor wenigen Tagen hat der 23-jährige Verteidiger David Aebischer beim HC Lugano einen Vertrag über fünf Jahre unterzeichnet, der ab der kommenden Saison gültig ist. Wie Klaus Zaugg berichtet, ist dieser äusserst gut dotiert.
    Insgesamt wird Aebischer über die fünf Jahre im Tessin 3 Mio. Franken verdienen,
    was einem Durchschnitt von 600'000 Franken pro Saison entspricht. Bis zum Ende der laufenden Saison spielt Aebischer noch bei den Rapperswil-Jona Lakers. In bisher zwölf Partien hat der Defensivspieler schon acht Scorerpunkte gesammelt.

    Bichsel, Gawanke, Kasper: DACH-Talente im Fokus
    Minors Report: Etliche Deutsche, Schweizer und Österreicher in AHL, ECHL und CHL
    von Christian Rupp @IamCR1 http://NHL.com/de Freier Autor 14. Oktober 2023

    ede Woche blickt http://NHL.com/de auf bemerkenswerte Leistungen der deutschsprachigen, bereits gedrafteten Spieler und sich abzeichnende Entwicklungen in der AHL, der ECHL und im Junioren-Eishockey zurück. In dieser Woche eine Vorschau sowie die Spiele vom 13. Oktober 2023.

    Die AHL-Saison 2023/24 ist am Donnerstagabend mit gleich zwölf Spielen gestartet. Zu früh, um die Leistungen der Spieler aus dem DACH-Raum beurteilen zu können. Die erste Ausgabe in der neuen Spielzeit dient deshalb als Vorschau auf die Akteure aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

    Spannende AHL-Talente auf dem Sprung in die NHL
    Für Leon Gawanke hat es (noch) nicht ganz gereicht für den Sprung in den NHL-Kader. Der 24-jährige Berliner durfte sich bis kurz vor dem Saisonstart berechtigte Hoffnungen machen, für die San Jose Sharks spielen zu dürfen, doch wurde er zunächst in die AHL -Filiale San Jose Barracuda geschickt. Der Rechtsschütze war in der Vorsaison der torgefährlichste AHL-Verteidiger (68 Spiele, 20-25-45 für die Manitoba Moose) und dürfte bei den Sharks im Laufe der Saison mit Sicherheit seine Chance bekommen. Beim Saisonauftakt gegen die Rockford IceHogs gerieten die Barracuda mit 2:7 unter die Räder. Gawanke blieb ohne Scorerpunkt (Plus-Minus-Bilanz: -3).

    Für mehr Österreicher in der NHL soll alsbald Marco Kasper sorgen. Das Top-Talent aus Innsbruck wurde beim NHL Draft 2022 in der 1. Runde an 8. Stelle von den Detroit Red Wings ausgewählt, soll aber vorerst in der AHL weiter reifen. Das ist keine Schande, hat der 19-jährige Stürmer doch dort weitere hochtalente Mitspieler, wie Sebastian Cossa, Simon Edvinsson oder William Wallinder, denen eine große NHL-Zukunft vorausgesagt wird. Überdies gilt Grand Rapids als renommierte Talenteschmiede, die zuvor auch schon Moritz Seider zu einem Top-Spieler in der NHL geformt haben. Einen ähnlichen Weg soll nun Kasper gehen: In der Vorsaison spielte dieser für Rögle BK in der schwedischen SHL (52 Spiele, 8-15-23) und gab im Saisonfinale noch sein NHL-Debüt bei den Red Wings (ein Spiel, 0-0-0). Beim AHL-Auftakt für die Griffins gelang Kasper kein Scorerpunkt.

    Auf einem guten Weg in Richtung NHL befindet sich der Schweizer Verteidiger Lian Bichsel. Der 19-Jährige aus Olten wurde beim Draft 2022 in der 1. Runde an 18. Stelle von den Dallas Stars gezogen. Er begann die Saison 2023/24 in der AHL bei den Texas Stars (ein Spiel, ein Assist). Der wuchtige Abwehrmann (1,96 Meter groß, 98 Kilogramm schwer) trug in der zurückliegenden Saison das Trikot von Leksands IF in der SHL (42 Spiele, 1-5-6) und konnte sich dort weiter an Profi-Eishockey gewöhnen. Bichsel zählt bei Texas zu den Top-Verteidigern und könnte in dieser Saison noch erste NHL-Luft in Dallas schnuppern.

    Als frischgebackener Deutscher Meister mit dem EHC Red Bull München in der DEL sowie als Silbermedaillengewinner bei der letzten WM mit Deutschland schlägt Maksymilian Szuber nun bei den Tucson Roadrunners in der AHL auf. Der 21-Jährige ist Verteidiger und wurde beim Draft 2022 in der 6. Runde an 163. Stelle von den Arizona Coyotes ausgewählt. Szuber kann bereits in jungem Alter auf eine Menge Erfahrung in der Deutschen Eishockey Liga, Champions Hockey League und in der Nationalmannschaft zurückblicken. Bei seinem AHL-Debüt bei den Dallas Stars (2:3) blieb er punktlos.

    Der deutsche Stürmer Julian Napravnik geht in die nächste Saison bei den Hershey Bears (Farmteam der Washington Capitals), für die er in der vorige Saison bereits 18-mal zum Einsatz kam (5-2-7). Der 26-Jährige aus Bad Nauheim durchlief das College-Programm in der NCAA (Minnesota State University Mankato) und hofft auf mehr Spielzeit in 2023/24.

    ECHL startet am Donnerstag – mit Nickl, Knaub und Raedeke? Die drittklassige ECHL beinhaltet 28 Mannschaften aus den USA und Kanada und geht eine Woche später als die AHL, also am kommenden Donnerstag (19. Oktober) an den Start. Im Vorjahr gewann der deutsche Verteidiger Lukas Kälble mit den Florida Everblades die ECHL-Meisterschaft. Mittlerweile spielt der gebürtige Mannheimer aber wieder in Deutschland und trägt das Trikot der Fischtown Pinguins aus Bremerhaven.

    2023/24 wollen drei Spieler aus dem DACH-Raum Kälbles Erbe antreten: Der in Klagenfurt geborene Österreicher Thimo Nickl spielt für die Wheeling Nailers. Der 21-jährige Verteidiger wurde beim Draft 2020 in der 4. Runde an insgesamt 104. Stelle von den Anaheim Ducks ausgewählt, seine NHL-Rechte aber liegen mittlerweile bei den Pittsburgh Penguins. Im Vorjahr lief Nickl für AIK in der zweiten schwedischen Liga auf (47 Spiele, 0-8-8) und vertrat Team Austria bei der WM.

    Zwei deutsche Stürmer sind in dieser Saison ebenfalls in der ECHL vertreten: Einerseits der Dortmunder Michael Knaub (28, Iowa Heartlanders), zuletzt in der dritten deutschen Liga aktiv (46 Spiele, 5-10-15 für die Starbulls Rosenheim), und andererseits der ehemalige Nationalspieler Brent Raedeke (33, Kalamazoo Wings), der bis zum Frühjahr die Schlittschuhe bei den Iserlohn Roosters in der DEL schnürte (53 Spiele, 3-11-14).

    CHL-Talente: Dionicio und Panocha wollen sich weiterentwickeln
    Keine Minors-, sondern Junioren-Ligen sind die WHL, OHL und QMJHL, die allesamt unter dem Namen CHL zusammengefasst werden. Dort tummelt sich ebenso das ein oder andere bereits gedraftete Talent aus dem DACH-Raum.

    Dazu zählt der Schweizer Rodwin Dionicio. Der 19-jährige Verteidiger wurde in Newark (US-Bundesstaat New Jersey) geboren, genoss seine Eishockey-Ausbildung aber in der Schweiz. Beim Draft 2023 wurde der Linksschütze in der 5. Runde an 129. Stelle von den Anaheim Ducks gepickt und läuft in der kommenden Saison für die Windsor Spitfires in der OHL auf. In bislang sechs Partien sammelte Dionicio bereits fünf Scorerpunkte (3-2-5).

    Im Blickpunkt steht auch der deutsche Verteidiger Norwin Panocha. Der 18-Jährige aus Bayreuth wurde beim Draft 2023 in der 7. Runde an 205. Stelle von den Buffalo Sabres ausgewählt und begann sein erstes Abenteuer in Nordamerika. Für die Chicoutimi Sagueneens in der QMJHL kam der Linksschütze bis dato sechsmal zum Einsatz und lieferte vier Assists.

    Arbeitsreiches Saisondebüt für Schmid
    Der Torhüter ermöglicht den Devils gegen die Coyotes eine Aufholjagd
    von Axel Jeroma @nhlde http://NHL.com/de Freier Autor 14. Oktober 2023

    Über mangelnde Arbeit brauchte sich Torhüter Akira Schmid von den New Jersey Devils bei seinem Saisondebüt wahrlich nicht beklagen. Beim 3:4 n.P. im Heimspiel gegen die Arizona Coyotes am Freitag im Prudential Center sah er sich bereits im ersten Drittel mit 14 Schüssen auf sein Gehäuse konfrontiert. Nach 25 Minuten lagen die Gäste mit 2:0 vorne, was den Berner nach Spielende zu einer selbstkritischen Bemerkung bewog. „In dieser Phase hätten wir den ein oder anderen Save mehr von mir gut gebrauchen können“, sagte er. Aber im weiteren Verlauf schuf Schmid mit seinen Fangkünsten die Grundlage dafür, dass die Devils zum Schluss nicht komplett mit leeren Händen dastanden.

    Im Mitteldrittel gelang es den Hausherren zunächst, das Match zu drehen. Doch im letzten Drittel fingen sie sich noch den Ausgleich ein und verloren letztlich nach Penaltyschießen. „Wir haben einige positive Ansätze gezeigt, müssen aber künftig die Fehler abstellen, die uns diesmal unterlaufen sind“, analysierte der Schlussmann, der es in den 65 Minuten vor dem Shootout auf 30 Paraden und eine Fangquote von 90,9 Prozent gebracht hatte. „Grundsätzlich ist es mir lieber, wenn ich von Anfang an viel zu tun habe. Das hilft mir, besser in die Partie zu kommen“, meinte er.

    Devils-Trainer Lindy Ruff zeigte sich mit der Leistung von Schmid zufrieden. „Er hat gut gehalten“, lautete sein knapper Kommentar. Ähnlich äußerte sich New Jerseys Stürmer Jesper Bratt über seinen Schweizer Teamkollegen. „Ihm hatten wir es zu verdanken, dass wir zwischendurch nicht völlig aussichtslos zurücklagen“, betonte er.

    Finde Zehnder deutlich stärker als Riedi.

    Absolut und Zehnder hat auch mMn. viel mehr Biss in den Zweikämpfen.

    Die Linie um Hollenstein macht einfach unheimlich Spass!!! Da merkt man einfach wie die sich mögen und Spass bei jedem Shift haben. Hollensteins Pass zum 2:0 war einfach Weltklasse und der Jubel, die Freude nach dieser einstudierten Variante war einfach sensationell.


    Auch Grant Rohrer passen wie die Faust aufs Auge zusammen.

    Andrighetto und Malgin läufts überhaupt nicht, bei beiden aber erklärbar und hey, jeder kennt das Potential der beiden, wehe wenn sie losgelassen!

    Die 3 Punkte gab es gestern hauptsächlich dank Hrubec. Geile Saves, Sonderklasse!

    Hinten Kukan, Lehtonen mit teils haarsträubenden Fehlern. Was los mit den beiden?

    Was mich genervt hat: Zum x-ten mal holt man eine Strafe durch das schieben der Stockschaufel in den Schlittschuh (Standbein) des Gegners.

    In bisher allen von mir gesehenen Spielen gibt es mindestens 1-2 solche dumme Strafen.

    Der SC soll ja wieder gewonnen werden…

    :mrgreen:

    Halt wie immer bei everybody`s Darling, die können machen was sie wollen, es wird ihnen (bis jetzt) alles verziehen.

    Mal schauen wie es dort weitergeht. Mit den Ticket- und Foodpreisen im neuen Stadion, haben sie sich ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt.

    Es wurde ja bereits kurz erwähnt, dass Formenton seine Zelte wieder bei Ambri aufschlägt.

    Hier noch ein kurzes Statement dazu:


    Importverstärkung für die Tessiner
    Der HC Ambri-Piotta holt einen alten Bekannten zurück

    Der Hockey Club Ambrì-Piotta gibt die Verpflichtung von Alex Formenton bis zum 31. Dezember 2023 bekannt – mit einer Option zu Gunsten des Clubs, den Vertrag bis zum Ende der Saison 2023/2024 zu verlängern. Bereits in der vergangenen Saison lief der Kanadier für die Tessiner auf.

    In der vergangenen Saison erzielte Formenton 13 Punkte in 22 Spielen (10 Toreund 3 Assists) in der National League und sechs Punkte in vier Spielen am Spengler Cup.
    Die Situation von Formenton aus der letzten Saison ist unverändert. Der Verein ist sich bewusst, dass die Ermittlungen gegen den Spieler noch nicht abgeschlossen sind und dass es bis heute keine Anklage oder Verurteilung gegen ihn gibt.
    Der Verein behält sich das Recht vor, die vertragliche Situation mit dem Spieler zu überprüfen, sollten sich neue Erkenntnisse ergeben.

    Der Spieler seinerseits hat die Möglichkeit, jederzeit in die NHL zurückzukehren, falls die zweite wie bereits die erste Untersuchung ohne

    Ergebnis endet. Aus Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen werden der Spieler und der Verein keine weiteren Erklärungen zur Situation abgeben.

    Die schnelle Rückkehr in die Schweiz wird immer attraktiver
    Eine kritische Entwicklung: Ein goldener Rettungsfallschirm statt des Sprungs ins Haifischbecken

    Zum Wochenbeginn zeigte sich André Heim kämpferisch, er bezeichnete es gegenüber dem SRF als kein gutes Zeichen, wenn er schon Gedanken an eine Rückkehr in die Schweiz verlieren würde. Bereits am Samstag wird er aber voraussichtlich wieder das Trikot der Biancoblù tragen. Die schnelle Rückkehr des Stürmers ist aber in der Tat auf gewisse Weise ein schlechtes Zeichen.

    Eine eher unerwartete Chance ohne Happy End
    Nach der Rückkehr von Denis Malgin und Tim Berni in die National League ist die Schweizer NHL-Fraktion auf zehn Spieler geschrumpft. Das, obwohl gleich drei Schweizer diesen Sommer den Sprung nach Nordamerika gewagt haben. Lian Bichsel, Ludovic Waeber und auch André Heim konnten sich in den Vorbereitungscamps aber noch nicht durchsetzen und wurden von ihren Organisationen vorerst in der AHL eingeplant. Bei Heim ist diese Entwicklung gar noch weiter vorangeschritten, die St. Louis Blues haben den Stürmer auf die Waiver-Liste gesetzt. Somit haben zwar die anderen NHL-Teams die Chance, sich um den gebürtigen Interlakner zu bemühen, die Realität sieht allerdings eine schnelle Rückkehr nach Europa vor. Bereits am Wochenende könnte Heim wieder mit dem HC Ambri-Piotta auflaufen.

    Zugegeben, der Wechsel des 25-Jährigen nach Nordamerika kam insofern überraschend, als Heim in der National League etwas unter dem Radar flog. Nach seinem Wechsel ins Tessin hat er seine Scorerquote in den letzten Jahren zwar beinahe verdoppelt, an den vielen hochkarätigen Imports vermochte er sich mit 31 Torbeteiligungen selbst teamintern nicht vorbeizuschieben. Es sind mit Dario Bürgler und Inti Pestoni selbst zwei Schweizer Stürmer, die in der letzten Spielzeit bei Ambri-Piotta die Nase vorne hatten. Mit seinen Qualitäten, mit dem Puck am Stock, der Angriffseinleitung und seiner teamdienlichen Spielweise konnte Heim zumindest die Scouts von sich überzeugen. Schliesslich ist es nicht an der Tagesordnung, dass ungedraftete Schweizer den Sprung nach Nordamerika schaffen.

    Gereicht hat es Heim allerdings nicht. Auch wenn er sich gegenüber dem SRF zum Wochenbeginn noch kämpferisch zeigte. Der 25-Jährige war sich sicher, dass er seine Chance früher oder später erhalten wird. Von einer Rückkehr wollte Heim zu diesem Zeitpunkt noch nichts wissen. Wenige Tage später sieht alles komplett anders aus, aber weshalb eigentlich?

    Die Attraktivität der National League als Stolperstein

    Heim könnte auf der Waiver-Liste nun hoffen, bei einem anderen NHL-Team Unterschlupf zu finden oder sich versuchen, via der AHL aufzudrängen. Vielleicht fände sich ja eine Organisation, die den Stürmer zumindest auf zweithöchster Stufe gerne ins Team einbauen möchte. Heim zieht die Rückkehr in die Schweiz allerdings vor, was gewissermassen auch nicht überrascht. Die National League hat in den letzten Jahren nochmals ordentlich an Qualität zugelegt. Die zusätzlichen Imports und der eingebüsste Stellenwert der KHL begünstigen die Entwicklung der hiesigen Liga. Und der wohl gewichtigste Faktor: Finanziell ist die National League um Welten attraktiver als die AHL.

    Die Schweizer Liga ist sozusagen ein goldener Rettungsfallschirm, falls es in Nordamerika mit der NHL nicht klappt. Es wäre ein unattraktives Durchbeissen, das auf die Schweizer Spieler in den tieferen nordamerikanischen Ligen warten würde. Auch sportlich dürfte so die National League attraktiver sein für Spieler, die hierzulande bereits eine tragende Rolle einnehmen können. Bei der Wahl zwischen dem Haifischbecken AHL, in der sich alle für die NHL aufdrängen wollen, und der gewohnten Heimat, fiel die Entscheidung der Schweizer zuletzt fast durchgehend auf die zweite Option. Gerade die Akteure, die nicht mehr zu den Youngster gehören, steuern schnell einmal den Zielhafen National League an. So ist am Mittwoch auch Tim Berni aus Nordamerika zurückgekehrt, nachdem er im Sommer ein Zweiweg-Vertrag und wohl eine vorläufige Zukunft in der AHL ausgeschlagen hatte.

    Die Attraktivität der National League gegenüber einem Engagement in der AHL hat natürlich Vor- und Nachteile. Die Schweizer Liga kann zahlreiche starke Spieler hier halten, das Niveau in der Liga wird dadurch weiter angehoben. Auch für die Nationalmannschaft ist es natürlich ein angenehmer Nebeneffekt, dass mehr Spieler bedingungslos zur Verfügung stehen und zeitgleich mit der Weltmeisterschaft nicht auf ihre Freigabe aus der NHL gewartet werden muss.

    In der NHL hat dies allerdings eine nachteilige Entwicklung, was der Stellenwert von Schweizer Legionären angeht. Selbst den Einsatzchancen in dritten oder vierten Linien der NHL wurde zuletzt die National League vorgezogen. So verlieren die Schweizer Spieler in der Breite natürlich an Attraktivität, potenzielle NHL-Spieler aus anderen europäischen Ländern dürften so auch bei den Scouts mehr Beachtung geniessen. Nur die absoluten Top-Spieler aus der Schweiz laufen so in der besten Eishockeyliga der Welt auf. Aber auch anderen Akteuren täten die Trainings und der Konkurrenzkampf in der NHL rein von der spielerischen Entwicklung sicherlich gut. Nach der Rückkehr von Malgin setzen nun auch Berni und Heim diese Tendenz fort. Ein Lob für die Schweizer National League, kein Vorteil für die Position der Schweizer in Nordamerika.

    https://sport.ch/nhl/1180482/ei…-haifischbecken

    Finde das Strafmass auch ok. Wobei ich es auch bei einer Ermahnung belassen hätte. Und im Wiederholungsfall dann einfach

    eine richtig fette Strafe.

    Naja etwas undeutlich ausgedrückt von mir. Trashtalk kann/könnte ja auch Gesten beinhalten, welche diese ach so korrekte "Welt" nicht mehr verträgt und auch nicht mehr hören möchte.

    Beispiel gefällig?: Was wenn einer in den PO zu Dave Suter "Du scheiss N*****" sagt und dies von laufender Kamera eingefangen wird...
    Meiii dann ist dann der Teufel los, kann ich dir sagen...

    Möchte nicht wissen wieviel mal er dies auf dem Eis schon zuhören bekommen hat. Alston hat doch mal ein paar Müsterchen erzählt, lange her.


    Gibt sicher noch weitere Beispiele die ein NoGo auf dem Eis sind. (Behinderungen usw... Du Schwuchtel und dergleichen gehört ja zum Standart)

    Aber ich glaube du verstehst schon was ich meine. :wink:
    Lapierre zBsp.hatte das wirklich perfektioniert ohne zu tief zu sinken und auch da hats gewirkt.

    Machsch hüt eigentlich eine uf Forumspolizist? :rofl: :blosswech:

    Find die Buess okey. Nimmt mi aber wunder wies den de Trashtalk ufm Is büessed sötted die Wort mal live per Kamera ufgnoh werde...
    Jetzt no d Buesse für Schwalbe erhöhe und längeri Strafe für Foul mit Verletzigsfolge resp. Verletzigsabsicht.

    vor 17 Minuten

    Ajoie-Coach Wohlwend für Ausraster gebüsst

    Beim Spiel gegen Fribourg-Gottéron am letzten Freitag hatte sich Ajoie-Trainer Christian Wohlwend zwischenzeitlich nicht mehr im Griff. Der 46-Jährige schrie und gestikulierte wild in Richtung Christian Dubé (46), Trainer der Fribourger. Daraufhin eröffnete die Liga ein Verfahren, welches in einer Busse von 5300 Franken resuliert. Als Grund nennt die Liga «Verletzung der Verhaltensgrundsätze».

    Die verrückte Geschichte von ZSC-Topskorer Rudolfs Balcers (26)
    Seine Karriere wurde dank eines Fischers lanciert

    Als 14-Jähriger zog Rudolfs Balcers aus Lettland nach Norwegen. Von dort aus eroberte der Stürmer die Hockey-Welt. Was ein Fischer damit zu tun hat und wo er von seinem überraschenden Draft erfuhr – der ZSC- und Liga-Topskorer hat viel Unglaubliches zu erzählen.
    Publiziert: 12.10.2023 um 00:29 Uhr Aktualisiert: 07:16 Uhr

    Es waren einmal zwei Freunde. So könnte manche Geschichte beginnen. Bei jener des neuen ZSC-Spielers Rudolfs Balcers (26) ist es das erste Kapitel des Hockey-Märchens eines jungen Letten. Und er erzählt sie gerne – auch weil es ihm wieder vor Augen führt, wie seine Karriere dadurch verlaufen ist.

    Rudolfs Balcers und Maksims Ponomarenko (26). Das sind die Namen der beiden Freunde, die gemeinsam aufwuchsen und Hockey spielten in Liepaja, einer Hafenstadt an der Ostsee im Westen Lettlands. Die Teenager hatten keine grosse Perspektive, um in ihrer Heimat Profi-Spieler zu werden, «es war eine schwierige Situation», sagt Balcers dazu nur.

    Ponomarenkos Vater arbeitete damals als Fischer in Norwegen und sagte den Jungs, dass es da Klubs mit guten Nachwuchs-Abteilungen gebe. Die beiden Junioren fragten kurzerhand bei Lorenskog nach, ob es für sie eine Möglichkeit gebe, dort zu spielen. Der Vorschlag des Klubs: Das U14-Team von Lorenskog nahm 2011 am bekannten Riga Hockey Cup, einem grossen Nachwuchsturnier, teil. Balcers und Ponomarenko durften bei ihnen probehalber auflaufen. Das Duo hinterliess offenbar einen bleibenden Eindruck.

    Denn wenig später packten die beiden Teenager ihre Siebensachen und zogen nach Norwegen. «Zunächst wohnten wir bei einem Teambetreuer, bis Max’ Familie nachkam», erinnert sich Balcers. «Wir waren so jung, dachten einfach, es wäre ein cooles Abenteuer.» Auch seine eigenen Eltern wanderten für seinen Hockey-Traum nach Norwegen aus.

    Vom Draft überrascht

    Balcers blieb nur zwei Saisons in Oslo bei Lorenskog, ihn zog es danach weiter nach Stavanger zum bekanntesten Klub des Landes. Bereits als 17-Jähriger debütierte er bei den Oilers in der Eliteserien und absolvierte zwei Matches. Ein Jahr später dann praktisch die ganze Saison – innerhalb von vier Jahren wurde aus dem lettischen Teenie ein Hockey-Profi. Während Ponomarenko auch heute noch in Norwegen spielt, nahm die Karriere seines Freundes Balcers Schwung in eine andere Richtung auf.

    Der Draft. Dieses Kapitel seiner Geschichte sorgt beim Flügelstürmer immer noch für ungläubiges Kopfschütteln. «Ich weiss heute noch nicht, wie die Scouts überhaupt auf mich aufmerksam wurden», sagt er, vermutlich aber an der U18-WM. Dass die NHL schon immer sein Traum gewesen ist, dieser Plattitüde bedient sich der offenherzige Balcers nicht. «Klar habe ich NHL-Spiele geschaut, aber hey, ich spielte in Norwegen.» Noch nicht viele NHL-Spieler seien dort entdeckt worden.

    Deshalb kam der Anruf für ihn im Sommer 2015 total überraschend. «Ich war mit meiner Freundin Ingrid und deren Familie in Spanien in den Ferien, als mein Handy klingelte und ich die Nummer eines Landes sah, aus dem ich noch nie angerufen worden bin.» Am Apparat: Der General Manager der San Jose Sharks, der ihm stolz mitteilte, dass man ihn in der fünften Runde gedraftet habe. Balcers brach die Ferien ab und reiste nach Nordamerika.

    Die Kehrseite der NHL

    Doch der sympathische Lette lernte auch die Kehrseite der glamourösen NHL kennen. Ihm setzte der Umgang mit ihm zu. «Die letzten Jahre waren hart. Es fühlte sich einfach nur wie ein Business an.» Nach einer Saison in der AHL bei den San Jose Barracuda und einem guten Camp der Sharks wurde ihm am Telefon mitgeteilt, dass er als Teil des grossen Erik-Karlsson-Trades nach Ottawa (51 Spiele) wechseln muss. «Das war ein Schock. Ich hörte viel von Trades, dachte aber nicht, dass es mich mal betrifft.»

    Die Sharks (102 Spiele) holten ihn 2021 nochmals zurück, nur um ihn nach seiner besten Saison auf die Waivers zu setzen, wo ihn sich 2022 die Florida Panthers schnappten. Die letzte Saison habe für ihn nur etwas Gutes gehabt: «Die WM-Bronzemedaille mit Lettland. Mein Karriere-Highlight.»

    Doch auch sein Abstecher nach Ottawa hatte etwas Positives. Dort spielte er unter Marc Crawford (62), der zuerst Assistenz- und 2019 dann Headcoach der Senators war. Und heute sein Coach in Zürich sowie der Hauptgrund ist, dass er bei den ZSC Lions gelandet ist. Hier hat Balcers den Tritt schon bestens gefunden. «Ich bin glücklich mit meiner Leistung.» Aber? «Ich habe noch so viel Potenzial.»

    Heim soll auch schon wieder auf dem Heimweg sein. Probiert es schon gar nicht über die AHL…

    Hats lange ausgehalten 😜

    Gestern war über Heim folgendes im Sport.ch zu lesen:

    André Heim vor dem Saisonstart
    "Das wäre kein gutes Zeichen"

    André Heim hat den Cut im Training Camp nicht überstanden und beginnt die Saison in der AHL bei den Springfield Thunderbirds.

    Gegenüber SRF Sport äusserte sich der letztjährige Spieler des HC Ambri-Piotta: "Wenn ich hier meine Sache gut mache, wird die Chance irgendeinmal kommen." Für ihn beginnt die Saison am 14. Oktober mit dem Spiel gegen das Hartford Wolf Pack. Zum Training Camp meint Heim: "Dort schaut jeder für sich, viel miteinander geredet wird nicht."
    Er sagt aber auch, dass alles super Jungs gewesen sind und die Kämpfe hätten in erster Linie auf dem Eis stattgefunden. Zudem denkt er derzeit nicht an eine Rückkehr nach Europa: "Wenn ich jetzt schon ans Zurückgehen (nach Europa; Anm. d. Red.) denken würde, wäre das kein gutes Zeichen."

    Dann vor 11h ein Update: :mrgreen:
    Mittlerweile soll sich die Situation aber doch bereits geändert haben:

    Kürzlich bei St. Louis ausgemustert
    André Heim soll sich auf dem Weg zurück in die Schweiz befinden


    Im Sommer erhielt André Heim die Chance, sich beim NHL-Team St. Louis Blues zu beweisen. Nach den Trainingscamps überstand er den Cut jedoch nicht und wurde in die AHL geschickt. Einem Bericht von Le Matin zufolge soll er dort jedoch nicht auflaufen, sondern zurück in die Schweiz kommen.

    Springfield Thunderbirds aus der AHL statt St. Louis Blues aus der NHL:
    So der eigentliche Plan, nachdem André Heim den Cut beim NHL-Team nicht überstanden hat. Daraus soll nun jedoch nichts werden. Wie Le Matin berichtet, soll Heim seine Zelte in Übersee bereits wieder abbrechen und in die Schweiz zum HC Ambri-Piotta zurückkehren. Dies, nachdem er erfahren hat, dass er nicht Teil der Rückrufpläne von St. Louis sei und somit keine Aussichten auf Einsätze in der NHL hat.

    Grund dafür sollen Heims mangelhafte Skatingqualitäten sein, womit sich der Spieler jedoch nicht abfinden kann, da er in der Preseason auf dem Flügel und nicht im Zentrum aufgestellt wurde und seine Qualitäten dadurch nicht richtig zeigen konnte. Weiter soll Heim eine Vertragsauflösung beantragt haben, um schnellstmöglich in die Schweiz zurückzukehren. Sollte ihn in den nächsten 24 Stunden ab Mittwoch 20:00 Uhr Schweizer Zeit kein anderes NHL-Team unter Vertrag nehmen, dürfte er bereits diesen Samstag im Heimspiel von Ambri gegen den ZSC auflaufen.

    Den vollständigen Bericht lest ihr hier: https://www.lematin.ch/story/hockey-s…ri-477809253752

    Wusste das du darauf anspringst. Ich täusche mich dauernd gewaltig und du weisst immer und überall alles besser! Passt doch wunderbar..

    Aber klar der Südkurvenversteher /-experte bist natürlich du. Das stimmt. Gebe ich zu.

    Richtig, jedes 5-10. Mal wenn du gegen den FCZ/die SK in jedem erdenklichen Thread austeilst, kommt ein Kommentar von mir...
    Mehr als du in dieser Beziehung zu wissen meinst, ist aber auch nicht wirklich sehr schwierig.

    So und nun weiter Bühne frei für dich, deine lustig gemeinten Parolen und deine Provokationen :wink:

    Ein perfekter Tag für den ZSC Malgins Vaterfreuden und ein Sieg am Obersee
    Auch ohne ihren Starcenter bezwingen die Zürcher die Lakers dank eines kräftigen Endspurts 5:2. Der 26-Jährige ist erstmals Vater geworden – eines Sohnes.
    Simon Graf Publiziert: 07.10.2023, 22:36
    https://cdn.unitycms.io/images/23qTZkC…sum=dxw4LvaDmA8
    Die ZSC-Spieler feiern den zweifachen Torschützen Rudolfs Balcers (gelber Helm) nach dem 4:2. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)

    Vielleicht schaute sich Denis Malgin den ZSC-Match in Rapperswil-Jona zu Hause am Fernsehen an. Vielleicht gönnte er sich auch etwas Schlaf nach einem für ihn emotionalen Samstag. Der 26-Jährige wurde erstmals Vater, und zwar eines Sohnes. Gemäss Sportchef Sven Leuenberger soll alles gut geklappt haben. Ein guter Grund, ja wohl der beste, um das Spiel am Obersee zu verpassen. Und die Zürcher siegten auch ohne ihren brillanten Spielmacher 5:2.

    Es war allerdings kein klassisches 5:2-Spiel, sofern es das gibt. Die Lakers spielten lange auf Augenhöhe mit und stellten die ZSC Lions mit ihrem schnellen Kombinationsspiel vor manche knifflige Aufgabe. Doch als man sich auf den Rängen bereits auf eine Verlängerung einzustellen begann, traf Balcers in der 53. Minute mit einem platzierten und wuchtigen Handgelenkschuss zum 3:2. Der Lette stellte drei Minuten später per Nachsetzen auf 4:2, das fünfte Zürcher Tor erzielte Rohrer ins verlassene Lakers-Gehäuse.

    Damit fügten die Lions ihrem Zürichsee-Rivalen nach drei Siegen wieder einmal eine Niederlage zu. Die Lakers bestätigten aber auch gegen die Stadtzürcher, dass sie ihr Spiel, das sie in den letzten beiden Jahren in die Top 4 geführt hatte, wieder gefunden haben. Hatten die ZSC Lions in dieser Saison bisher vielen Gegnern mit ihrem Tempospiel Mühe bereitet, so standen ihnen die St. Galler in dieser Disziplin in nichts nach. Wenn ihnen noch etwas fehlte, dann war es die Entschlossenheit vor dem Tor.

    Die Zürcher konnten die Absenzen von Malgin und des erkrankten Lammikko gut kompensieren. Anstelle von Malgin liess Coach Marc Crawford zunächst Zehnder, dann den jungen Henry spielen. Manchmal fehlte es an der ordnenden Hand, aber sicher nicht am Elan. Frödén (22.) und Zehnder (44.) brachten die Zürcher zweimal in Führung, zweimal glichen die Lakers in Überzahl aus: durch Moy (40.) und Jensen (46.). Auf das dritte ZSC-Tor hatten die Gastgeber dann keine Antwort mehr.

    Mit dem achten Sieg im zehnten Spiel bleiben die Zürcher dran an Leader Fribourg. Am Sonntag empfangen sie den HC Davos zum Klassiker. Die Bündner unterstrichen mit dem 4:0 gegen Lugano ihre aufsteigende Form. Gut möglich, dass Malgin in der Swiss-Life-Arena wieder dabei ist.

    Kehrt Berni zum ZSC zurück?
    Interessant aus Zürcher Sicht ist auch die Personalie Tim Berni: Der ehemalige ZSC-Junior kehrt dieser Tage aus Nordamerika zurück, sein Agent sondiert aktuell den Schweizer Markt. Berni verspekulierte sich in den Vertragsverhandlungen mit Columbus, erhielt nun auch im Camp mit den Blue Jackets keinen Kontrakt und zog auch nicht das Interesse anderer NHL-Clubs auf sich.

    Die ZSC Lions hätten den 23-jährigen Verteidiger gerne zurück. Sportchef Leuenberger sagt: «Wir würden ihn anstelle eines siebten Ausländers verpflichten.» Doch es gibt mehrere ernsthafte Interessenten. Berni kann sich den Club aussuchen.

    https://www.tagesanzeiger.ch/ein-perfekter-…ee-608053565456

    SC Rapperswil-Jona Lakers 2:5 ZSC Lions
    Dank Balcers Doppelpack - Die ZSC Lions schlagen die Lakers bei einer mitreisenden Partie!

    Der Spielbericht Von der ersten Minute an, war Zunder in diesem Zürichsee-Derby. Beide Teams spielten munter noch vorne und suchten mit offensivem Hockey die Führung. Zurst waren es Derek Grant und Yannick Weber für die Lions, die mit ihren Abschlüssen Nyffeler prüften. Danach waren es auf der anderen Seite Roman Cervenka und Fabian Maier die an Hrubec scheiterten. In Minute Elf konnten sich die St. Galler ein erstes Mal in Überzahl versuchen. Tyler Moy traf aus spitzem Winkel aber nur die Fanghand von Hrubec. In der 18. Minute gab dann David Aebischer mal kurz den Tarif durch und knüpfte sich Willy Riedi vor. Beide wanderten dafür auf die Strafbank. Da Aebischer der Auslöser war, bestraften ihn die Schiedsrichter mit einer 2+2-Minuten-Strafe. Trotz der Überzahl zum Ende des ersten Drittels, fanden die Lions keinen Weg, um die Scheibe im Tor unterzubringen.

    Die Jeremy Wick beschenkt die ZSC Lions zu Beginn des zweiten Drittels mit einem Powerplay. Der Stürmer muss direkt nach dem ersten Bully wegen eines Beinstellens für zwei Minuten raus. Die Zürcher können sich sofort installieren und schlussendlich ist es Jesper Frödén, welcher Nyffeler mit einem präzisen Abschluss bezwingt. Die Lakers brauchten einigen Minuten um sich von diesem Kaltstart zu erholen. Das erkannte auch Stefan Hedlund, der nach 28. Minuten bereits sein Time Out nahm. Das Auftreten der Lakers veränderte sich daraufhin schlagartig. Die Rosenstädter kamen wieder besser ins Spiel und erspielten sich weitere Torchancen. Kurz vor dem Drittelsende musste dann Derek Grant, wegen eines völlig unnötigen Faustschlags gegen Wetter, für zwei Minuten auf die Strafbank. Auch die St. Galler konnten dieses Mal ihr Überzahlspiel ausnutzen. Schliesslich war es der Topscorer, Tyler Moy, welcher mit einem verdeckten Schuss für den Ausgleich sorgte.

    Ähnlich wie ihm zweiten Drittel, übernahmen die ZSC Lions auch im dritten Drittel direkt das Spieldiktat. Dank einer Strafe gegen Noreau, durften sich die Lions schon früh wieder in Überzahl versuchen. Sowohl Fröden wie auch Henry scheiterten aber an Nyffeler. Kurz nach Ablauf der Strafe, waren die Limmatstädter dann aber bei Fünf gegen Fünf erfolgreich. Yannick Zehnder lenkte einen Kukan Abschluss unhaltbar ab und scorte damit zum ersten Mal überhaupt im Dress der Löwen. Die Rapperswiler zeigten sich wenig beeindruckt und suchten den direkten Ausgleich. Christian Marti unterstütze die St. Galler dabei, da er wegen eines Beinstellens für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste. Nicklas Jensen war es schliesslich, der mit einem One-Timer für den erneuten Ausgleich sorgte. Während viele bereits über eine mögliche Verlängerung nachdachten, hatte Rudolfs Balcers andere Vorstellungen. Der Lette sorgte mit seinen Toren in der 53. und in der 56. Minute für die Entscheidung. In der 58. Minute setzte dann Vinzenz Rohrer mit seinem Treffer ins leere Tor den Schlusspunkt.

    Der Gewinner

    Rudolfs Balcers (ZSC Lions): Der Lette übernahm für diese Partie den Flammenhelm des kranken Juho Lammikko und er hielt dem Druck stand. So stellte er mit seinem Doppelpack innert 3 Minuten von 2:2 auf 2:4 und sorgte dafür, dass die Lions diese drei Punkte in die Limmatstadt nehmen können.

    Der Loser
    Melvin Nyffeler (SC Rapperswil-Jona Lakers): Die Niederlage Melvin Nyffeler zuzuschreiben wäre völlig falsch. Der Rapperswiler Goalie hat das gehalten, was er konnte – mehr aber auch nicht. So musste er heute Abend trotzdem fünf Mal hinter sich greifen.

    Szene des Spiels
    In der 18. Minute kommen zum ersten Mal so richtige Derby Emotionen auf. David Aeschbacher gefällt gar nicht, dass Willy Riedi bei Nyffeler nachstochert und teilt ihm das mit seinen Fäusten mit. Riedi weiss sich zu wehren und so entsteht ein NHL-Reifer Faustkampf.

    Die Tore
    22. Minute: Tooor für ZSC Lions, 0:1 durch J.Frödén.

    Wick muss wegen eines unüberlegten Beinstellens direkt nach dem ersten Bully für zwei Minuten auf die Strafbank und gibt den Lions eine gute Möglichkeit auf den Führungstreffer. Diese Chance lassen sich die Lions nicht entgehen! Grant kommt hinter dem Tor an die Scheibe und verzögert gekonnt. Im richtigen Moment spielt er einen Flippass auf Fröden. Moy lenkt den Pass noch, weshalb Fröden die Scheibe mit der Hand aus der Luft nehmen muss. Er legt sich die Scheibe hin, schaut einmal kurz und versenkt den Puck im langen Eck.

    40. Minute: Tooor für SC Rapperswil-Jona Lakers, 1:1 durch T.Moy.

    Derekt Grant gibt Gian-Marco Wetter einen völlig unnötigen Faustschlag mit und muss dafür für zwei Minuten in die Kühlbox. Die Lakers nehmen das Geschenk von Grant dankend an und gleichen in Überzahl aus! Die Rapperswiler können sich installieren und lassen die Scheibe zirkulieren. Cervenka spielt einen Querpass auf Moy, welcher aus halblinker Position abzieht und die Scheibe in den Maschen versenkt. Jensen war optimal vor Hrubec positioniert, sodass der Goalie keine Sicht auf diesen Abschluss hatte.

    44. Minute: Tooor für ZSC Lions, 1:2 durch Y.Zehnder.

    Dean Kukan kommt an der blauen Linie an die Scheibe und zieht von dort ab. Vor dem Kasten nimmt Yannick Zehnder die Sicht von Melvin Nyffeler und lenkt gleichzeitig die Scheibe unhaltbar ab. Bei diesem Treffer ist ein ordentliches Stück Glück dabei, denn bevor die Scheibe in die Maschen geht, prallt sich gegen beide Pfosten.

    46. Minute: Tooor für SC Rapperswil-Jona Lakers, 2:2 durch N.Jensen.
    Und wieder ist das Rapperswiler Überzahlspiel erfolgreich! Cervenka sucht Schröder und dieser spielt einen tollen Pass quer über das Eis auf Nicklas Jensen. Der Däne zieht mit einem One-Timer ab und bezwingt Simon Hrubec zum zweiten Mal an diesem Abend.

    53. Minute: Tooor für ZSC Lions, 2:3 durch R.Balcers.
    Wenn nicht in Überzahl, dann eben bei Fünf gegen Fünf! Genau das werden sich die ZSC Lions gerade gedacht haben. Kurz nach Ablauf einer Strafe gegen die Lakers spielt Joel Henry einen tollen Pass aus dem eigenen Drittel auf Rudolfs Balcers. Der Lette hat nur noch Noreau vor sich und nutzt diesen als Screen, sodass Nyffeler die Sicht genommen wird. Aus zentraler Position zieht die Nummer 38 der Lions schliesslich mit einem Handgelenkschuss ab. Die Scheibe zischt am Kopf von Nyeffeler vorbei und schlägt unter der Latte ein. Ein Gewaltsschuss bringt die Lions wieder in Führung!

    56. Minute: Tooor für ZSC Lions, 2:4 durch R.Balcers.
    Die Zürcher kommen in der eigenen Zone an die Scheibe und schalten schnell um. Baltisberger taucht mit Speed von Nyffeler auf und versucht es mit einem harten Abschluss. Der Rapperswiler Goalie lässt nach vorne abprallen, wo Balcers den Braten riecht und zum 2:4 einschiebt.

    58. Minute: Tooor für ZSC Lions, 2:5 V.Rohrer trifft ins leere Tor.
    Die ZSC Lions gewinnen, in Person von Derek Grant, das Bully vor dem eigenen Tor und daraufhin wird Vinzenz Rohrer lanciert. Der junge Stürmer erreicht diese Scheibe und hat nur noch Maxim Noreau vor sich. Der Österreicher behält die Nerven und versenkt den Puck im verwaisten Tor.

    Wie kann man den überhaupt zu Ajoie lotsen?

    Der Typ kann nicht verlieren und das wusste man schon lange.
    Solange alles einigermassen rund läuft kann er sich am Riemen reissen, sobald aber die Resultate nicht kommen wie sie sollten, tickt der Typ aus und hat sich nicht im Griff. Der typische Choleriker halt... War schon immer so, wird auch immer so bleiben.

    Er macht sich als Trainer keinen Gefallen, ich könnte ihn mir gut als Sportchef oder in einer tragende Rolle im Hintergrund vorstellen. Als Assistenztrainer für die Specialteams oder etwas in dieser Art, aber als Headcoach? No way!!

    Fachwissen besitzt er, aber er verbockt sich jetzt seine Trainerkarriere mit seinen Wutanfällen.

    Gestern war das der letzte gegen den Ersten und die Mannschaft verliert "nur" 1-3. Eigentlich doch ein Achtungserfolg für dieses Team, gegen ein Fribourg welches unglaublich stark in die Meisterschaft gestartet ist.

    Es ist anfang Oktober und der tickt jetzt schon so aus? Der hat eine sooo unglaublich kurze Zündschnur und soeinen holst du zum schwächsten Team in der Liga?