Beiträge von Sbornaja


    Es war wohl vor allem ein Wechsel für die Familie
    Es gibt gute Gründe dafür, dass Denis Malgin für die ZSC Lions sein NHL-Abenteuer beendete

    Denis Malgin beendet sein NHL-Abenteuer und kehrt langfristig in die Schweiz zurück, hat der Offensivspieler einen Fünfjahresvertrag bei den ZSC Lions unterschrieben. Seine NL-Rückkehr dürfte letztlich vor allem eine Entscheidung für die Familie gewesen sein, wobei es aber noch zwei andere Punkte gibt, die für eine ZSC-Rückkehr gesprochen haben.

    Seine Frau erwartet das erste gemeinsame Kind

    Wie der 26-Jährige vor nicht allzu langer Zeit bekannt gegeben hat, erwartet seine Frau Emelie, die er bereits als Teenager kennenlernen durfte, das erste gemeinsame Kind. Der Schweizer Nati-Crack postete ein Bild mit dem bereits fortgeschrittenen Babybauch der Doppelbürgerin (Schweiz und Schweden), weswegen der Geburtstermin nicht mehr allzu weit weg sein dürfte.


    Wenn man dies in die Betrachtung miteinfliessen lässt, überrascht der Zeitpunkt der Schweiz-Rückkehr keineswegs. In Nordamerika wäre Denis Malgin während der Saison nämlich ständig unterwegs und nur sehr selten bei seiner Frau und seinem Jungen zu Hause gewesen, während es in der Schweiz der ganz grosse Vorteil ist, dass man dank der kurzen Distanzen praktisch jede Nacht bei der Familie verbringen kann. Es ist nur legitim, dass Malgin seinen Erstgeborenen aufwachsen sehen will. In der NHL wäre die Gefahr gross gewesen, dass er viele erste Male seines Sohnes verpasst hätte und ihn oftmals nur via Videocall zu sehen bekommen hätte.

    Auch seine Frau dürfte es begrüssen, angesichts der bevorstehenden Geburt zurück in die Schweiz kommen zu können. Schliesslich hat Emelie Malgin, deren Bruder Victor Oejdemark beim EHC Olten in der Swiss League engagiert ist, wie ihr Mann den Grossteil ihrer Familie und Freunde in der Schweiz. So hätte sie auch genügend Unterstützung und Hilfe, falls ihr Ehemann für einmal nicht zu Hause sein könnte. In der NHL wäre dies nicht garantiert gewesen, da es noch komplett offen gewesen ist, wohin Denis Malgin hätte wechseln können. Es wäre ihn Übersee also deutlich einsamer für die Familie Malgin gewesen, als es bei den ZSC Lions der Fall sein wird. Von der Wohnsituation her wird es ebenfalls kein Problem sein, schliesslich wohnten die beiden beim letzten ZSC-Engagement des Schweizer Offensiv-Cracks in Herrliberg ZH am Zürichsee, was für eine kleine Familie natürlich ein idealer Ort ist.

    Auch finanziell dürfte sich seine Rückkehr auszahlen

    Die ZSC-Rückkehr dürfte für den 26-Jährigen in erster Linie familiäre Gründe gegeben haben, aber auch finanziell gesehen dürfte es sich für ihn lohnen. Schliesslich unterzeichnete der Nati-Spieler einen lukrativen Fünfjahresvertrag, welcher ihm für die kommenden Jahre eine sportliche und vor allem auch eine finanzielle Sicherheit gibt. Ein NHL-Vertrag zum Liga-Mindestwert wäre definitiv nicht gleich lukrativ gewesen, kann man doch davon ausgehen, dass Denis Malgin bei den ZSC Lions zu den bestbezahlten Spielern gehören dürfte. Nach Abzug der Steuern, die in der NHL ziemlich hoch ausfallen, können die NHL-Spieler nur etwa die Hälfte des Lohns auch effektiv behalten, wird der 26-Jährige von den ZSC Lions mit grösster Sicherheit mehr Geld auf sein Konto einbezahlt bekommen.

    Plötzlich einer der besten Spieler der Liga

    Auch rein sportlich gesehen ist es durchaus nachvollziehbar, dass Denis Malgin den Schritt zurück in die National League gemacht hat. Während der 26-Jährige bei all seinen NHL-Stationen zumeist nur Ergänzungsspieler war und um seine Einsatzzeiten kämpfen musste, wird er bei den ZSC Lions der grosse Hoffnungsträger sein, dass es endlich wieder einmal mit dem Schweizer Meistertitel klappen wird. Schliesslich will der gebürtige Oltner unbedingt auch mal einen Meisterpokal in die Höhe strecken, was sicherlich auch für einen Wechsel gesprochen hat. Diese Chancen kann er in der Schweiz als durchaus intakt einstufen, während in der NHL aufgrund seiner ungeklärten Situation alles hätte passieren können.

    Auch wenn Denis Malgin durchaus die Anlagen besitzt, um es auch in der NHL zu einem Star-Spieler zu schaffen, wäre er vermutlich niemals über die derzeitige Rolle hinausgekommen. Bei den Zürchern ist der 26-Jährige hingegen von Anfang an ein Schlüsselspieler, auf welchen alle Augen gerichtet sein werden. Dass er mit dem Druck klarkommen kann, hat er bereits bewiesen, als er in der Saison 2021/22 mit satten 70 Scorerpunkten aus 65 Partien der produktivste Spieler seiner Mannschaft gewesen ist. Während der Offensivspieler in der NHL nur einer von vielen gewesen ist, ist er in der Schweiz definitiv einer der grossen Attraktionen der Liga.

    Es gibt nun Kritiker, die behaupten, dass der Schweizer, ähnlich wie es bei Grégory Hofmann tönte, nicht den nötigen Biss hätte, um sich durchbeissen zu können. Doch wenn man alle die in diesem Artikel erwähnten Vorzüge, die ein ZSC-Wechsel für ihn bereithält, mit in die Betrachtung zieht, ist es mehr als menschlich, dass Denis Malgin ab der neuen Saison wieder ein NL-Spieler ist. An seiner Stelle hätten wohl viele gleich gehandelt und man darf nicht vergessen, dass die National League nicht einfach irgendeine Gurkenliga ist, sondern zu den besten Ligen in Europa zählt. Als Schweizer Hockeyfan sollte man sich darüber freuen, einen Spieler seines Kalibers in den heimischen Stadien sehen zu können und ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass Nati-Trainer Patrick Fischer künftig bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Winterspielen immer auf Denis Malgin zählen kann; sofern er gesund ist. Mit seinen erst 26 Jahren hat der Schweizer noch einiges an Karriere vor sich.

    Wer wettet mit mir, dass kein 6ter Ausländer verpflichtet wird?

    Das hat Leuenberger auch mal so kommuniziert, dass wenn man Malgin verpflichten kann er quasi wie ein Import behandelt wird.

    Extrem schad, dass man sich selber Steine in den Weg legt, als ob wir Serienmeister wären.

    Die Gegner wirds freuen...

    Alex Galchenyuk sorgte in der letzten Woche für negative Schlagzeilen
    NHL-Skandalstürmer zeigt Reue: "Ich bin mehr als beschämt und enttäuscht von mir selbst"

    Alex Galchenyuk sorgte in der letzten Woche für einen Skandal, als ihm ein Unfall mit Fahrerflucht zur Last gelegt wurde. Gemäss dem Polizeibericht drohte der Hockeyspieler den Polizisten mit Gewalt, nachdem er offenbar mit seinem Auto gegen ein Schild gefahren war, wie ESPN berichtet.

    Der amerikanisch-russische Doppelbürger soll einen Beamten in Ausbildung dann mehrmals rassistisch beleidigt und sich auf seine Verbindungen nach Russland berufen haben, als er nicht kooperierte. "Ein Anruf und Sie sind alle tot, Ihre ganze Familie, Ihre Blutlinie ist tot", sagte Galchenyuk dem Bericht zufolge zu den Beamten.

    Der 29-Jährige hat sich nun selbst ins Hilfsprogramm der NHL und der NHLPA eingecheckt und sich bei der Polizei für sein "zutiefst respektloses und verachtenswertes Verhalten" entschuldigt. Der Stürmer mit Schweizer Lizenz sendete einen Brief an die Polizisten von Scottsdale. "Ich schäme mich zutiefst für mein Verhalten in letzter Zeit und es tut mir bei allen, die ich beleidigt und verletzt habe, unendlich leid", wie er schrieb. In seinen Zeilen steckt viel Reue:
    "Ich bin mehr als beschämt und enttäuscht von mir selbst, und ich fühle mich schrecklich für jeden, den ich im Stich gelassen habe. Meine Familie hat darauf gezählt, dass ich mich bessern würde, die Coyotes und die fantastischen Coyotes-Fans haben etwas Besseres verdient und die mutigen Polizisten, die ihr Leben für unsere Sicherheit riskieren, haben etwas Besseres verdient. Ich habe sie alle mit meinem verachtenswerten und respektlosen Verhalten nach dem Alkoholkonsum im Stich gelassen."

    Er wisse, dass noch ein langer Weg der Besserung vor ihm stehe. Er hole sich jetzt aber die Hilfe, die es braucht, in der Hoffnung, dass er nie wieder einen solchen Fehler begehen werde.


    Adam Falus kehrt nach Ungarn zurück
    Nach sieben Jahren bei den Lions ruft die Heimat

    Seit 2016 hat der junge Verteidiger Adam Falus im Nachwuchs der Lions gespielt. Von der U17 des ZSC ist er bis in die Swiss League zu den GCK Lions aufgestiegen. Nach sieben Jahren in der Schweiz kehrt er nun in seine Heimat nach Ungarn zurück.

    In der Saison 2020/21 trug Adam Falus bei der U20-Elit der GCK Lions gar das Captainzeichen auf der Brust. Der 22-jährige Verteidiger hat sein Potential in sieben Jahren in der Zürcher Organisation immer wieder angedeutet. In der letzten Saison spielte er bei der U20 der GCK Lions, in 21 Partien in der Swiss League für die GCK Lions und per Leihe in der MyHockey League beim EHC Dübendorf. Jetzt ruft die Heimat.

    Falus schliesst sich nach seinem Abgang bei den Lions der Fehérár Hockey Academy 19 in Ungarn an, bei der er einen Einjahresvertrag unterzeichnet hat. Der Abwehrspieler, der mittlerweile über eine Schweizer Lizenz verfügt, hat in den letzten Jahren erste Einsätze mit der ungarischen Nationalauswahl absolviert. Vielleicht hilft ihm der Schritt in die Heimat, sich in der Nationalmannschaft langfristig durchzusetzen. Fehérár spielt in der ungarisch-rumänischen "Erste Liga".

    https://sport.ch/gck-lions/1145…ruft-die-heimat

    Bitte nicht mehr Ghetto und Malgin im gleichen Block oder der selben PP Linie, das war meistens ein Ärgernis. Stehen sich meistens im Weg.

    1. Balcer / Malgin / Baltisberger

    2. Fröden/ 6. Ausländer / Ghetto

    3. Hollenstein / Lammikko / Bodie (hat immer super funktioniert! Meistens sogar die attraktivste Linie)
    4. Riedi / Schäppi / Bachofner
    13. Zehnder

    Es "fehlt" mMn. ein gelernter Center für Linie 2, es sind zu viele Flügel im Kader.

    Die jungen wilden werden sehr wahrsch. zu Beginn bei GCK starten müssen, die NLB kaputtschiessen und Anlauf holen.
    Natürlich wird es Krankheiten und Verletzungen im Team geben und dann werden die Jungen ihre Chance packen müssen.

    Oder wenn Spieler aus der ersten Garde nicht so performen wie gewünscht wie zBsp. Sopa, Sigrist, Bachofner letzte Saison.

    Auch bei Bodie ist fraglich ob er vielleicht den Platz mit Zehnder oder einem jungen "teilt" und ein weiterer junger oder Sigrist nachrückt.

    Aber klar, MC hat die Qual der Wahl. Man hat nun genügend Alternativen die auch diesen Namen verdienen.

    Ob der Kanadier einige der Meilensteine erreichen wird?
    Dank möglicher Boni könnte Wunderknabe Bedard sein NHL-Gehalt fast vervierfachen

    Connor Bedard gilt als Jahrhunderttalent und der Nummer-1-Pick wurde bekanntlich von den Chicago Blackhawks gezogen. Der NHL-Einstiegsvertrag bringt bekanntlich immer 950'000 US-Dollar pro Saison. Mit gewissen Boni kann man sich aber noch deutlich mehr dazuverdienen.

    Dem jungen Kanadier ist durchaus zuzutrauen, einige der folgenden Bedingungen zu erfüllen. Es gibt dabei zwei mögliche Bonustypen, wie SwissHabs berichtet.
    Bonus A, bei welchem man maximal eine Mio. Dollar dazuverdienen kann. Jeder der folgenden Meilensteine hat einen Wert von 250'000 Dollar, womit also maximal vier ausbezahlt werden, selbst falls mehr erreicht werden:
    - 20 Saisontore
    - 35 Assists
    - 60 Scorerpunkte
    - Unter den sechs Stürmern mit der meisten Spielzeit in der Mannschaft (mit mindestens 42 Spielen)
    - Unter den drei Stürmern mit dem besten Plus/Minus-Wert in der Mannschaft (mit mindestens 42 Spielen)
    - Durchschnittlich mindestens 0,73 Scorerpunkte pro Spiel bei mindestens 42 Partien
    - Wahl in das Team der Saison bei den Rookies
    - All-Star-Game-Teilnahme
    - MVP des All-Star-Games

    Bonus B, bei welchem ein Maximum von 2,5 Mio. Dollar dazuverdient werden kann. Dazu muss eines der folgenden Ziele erreicht werden:
    - Stürmer: Unter den zehn besten Stürmern der NHL in Bezug auf Tore, Assists, Scorerpunkte oder Scorerpunkte pro Spiel
    - Verteidiger: Unter den zehn besten Verteidiger der NHL in Bezug auf Tore, Assists, Scorerpunkte, Eiszeit oder Scorerpunkte pro Spiel)
    - Gewinnt einer der folgenden Trophäen: Hart Trophy, Selke Trophy, Richard Trophy, Conn Smythe Trophy oder Norris Trophy
    - In das 1. oder 2. All-Star-Team der Saison gewählt

    Es ist also gut möglich, dass beispielsweise ein Connor Bedard sein Jahresgehalt mit den Boni letztlich sogar fast vervierfachen kann. Man darf gespannt sein, welche Dinge man vom Wunderknaben in seiner Rookie-Saison sehen wird.

    https://sport.ch/nhl/1145092/da…t-vervierfachen

    Wer spielte zuletzt mindestens fünf Jahre ohne Unterbruch für seinen Club?
    Sprunger, Martschini, Geering und Co.: Hier wird Vereinstreue in der National League gelebt

    Ausserordentlich lange Vertragslaufzeiten wurden in den letzten Jahren im Schweizer Eishockey immer populärer, mutmasslich auch wegen der zusätzlichen Konkurrenz im Schweizer Oberhaus. Doch was auf dem Papier steht ist das eine; was wirklich zählt, ist wie lange die Akteure dann ihren Dienst bei einem und demselben Verein verrichten. Deshalb werden folgend alle diese Spieler in den Fokus gerückt, welche die letzten fünf Spielzeiten mit ihrem aktuellen Verein bestritten haben.

    HC Ajoie

    • Thibault Frossard (C) - Eigengewächs, Debüt 2011/12, fix im Kader 2013/14 
    • Bastien Pouilly (D) - Eigengewächs, Debüt 2014/15, fix im Kader 2016/17 
    • Philip-Michaël Devos (C) - seit 2015/16 
    • Jonathan Hazen (RW) - seit 2015/16 
    • Steven Macquat (LW/RW) - Leihe 2015/16, fix im Kader 2016/17 
    • Reto Schmutz (LW) - seit 2017/18 
    • Alain Birbaum (D) - seit 2017/18 (ab Dez. 17) 

    Obschon der HC Ajoie erst kürzlich in die National League aufgestiegen ist und es deshalb viel Bewegung im Kader gegeben hat, finden sich gleich sieben Spieler, die zuletzt die Einsätze aus mindestens fünf Jahre en suite im Team der Jurassier in den Beinen haben. Thibault Frossard und Bastien Pouilly sind aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft aufgestiegen und dem HCA immer treu geblieben. Ausserordentlich ist natürlich auch das langjährige Import-Duo mit den beiden Kanadiern Philip-Michaël Devos und Jonathan Hazen. Mit Goalie Tim Wolf und Stürmer Ueli Huber stehen übrigens zwei weitere Spieler unmittelbar vor ihrem fünften Vertragsjahr.

    SCL Tigers

    • Pascal Berger (W/C) - seit 2016/17 
    • Samuel Erni (D) - seit 2017/18 
    • Nolan Diem (C) - seit 2018/19 

    Im Kader der SCL Tigers finden sich einige Eigengewächse, die schon fünf Jahre im Verein vorweisen können. Uns interessieren aber ausschliesslich die Spieler, die mindestens fünf Spielzeiten Teil der ersten Mannschaft waren. So fällt beispielsweise auch Keijo Weibel durch die strengen Anforderungen. Er hat zwar 2017/18 bei den Profis debütiert, kam in der Spielzeit 2019/20 aber nur in der U20 und beim EHC Olten zum Einsatz. Nach diesem intensiven Filtern bleiben drei Akteure übrig. Pascal Berger, Samuel Erni und Nolan Diem standen schon 2018/19 im Kader der SCL Tigers und haben den Club seither nicht verlassen. Das eine Jahr in der KHL verhindert, dass auch bei den Langnauern mit Harri Pesonen ein Import aufgenommen wurde.

    HC Ambri-Piotta

    • Diego Kostner (C/RW) - seit 2016/17  
    • Benjamin Conz (G) - seit 2017/18 
    • Dominic Zwerger (LW) - seit 2017/18 
    • Isacco Dotti (D) - Leihe 2017/18, fix im Kader 2018/19 
    • Johnny Kneubuehler (C/RW) - seit 2018/19 

    Beim HC Ambri-Piotta finden sich fünf feste Kaderbestandteile der letzten fünf Saisons. Isacco Dotti spielte 2018/19 zwar noch auf Leihbasis für das Team aus der Leventina, hat jedoch damals die komplette Saison mit dem HCAP absolviert. Mit einem Engagement seit 2016/17 ist der italienische Stürmer Diego Kostner gar schon länger bei der ersten Mannschaft, als Luca Cereda an der Bande stand. Der heutige Head Coach übernahm das Team zum Beginn der Spielzeit 2017/18. Die beiden Führungsspieler Daniele Grassi und Inti Pestoni haben zwar auch deutlich mehr als fünf Vereinsjahre vorzuweisen, beide spielten allerdings zwischenzeitlich für andere Clubs und haben es deshalb nicht namentlich in die Aufzählung geschafft.

    Lausanne HC

    • Joël Genazzi (D/F) - seit 2013/14 
    • Lukas Frick (D) - seit 2017/18 
    • Ronalds Kenins (LW/RW) - seit 2018/19 

    Zwar nur drei Namen, welche die Anforderungen erfüllen, finden sich im Kader des Lausanne HC, dafür ist Joël Genazzi bislang die herausragende Figur des Artikels. 575 Spiele für den Lausanne HC hat der in London geborene Nationalspieler absolviert. Seine Ankunft in Lausanne jährte sich im Mai zum zehnten Mal. Und der 35-Jährige hat noch nicht genug, sein Vertrag läuft noch für zwei Jahre, so wird er die Marke des Vereinsrekordspielers noch weiter in die Höhe schrauben. Halb so lange wie Genazzi und dennoch schon fünf Jahre spielt Ronalds Kenins mit dem Löwen aus dem Waadtland auf der Brust.

    EHC Kloten

    • Steve Kellenberger (LW/D) - seit 2014/15 
    • Patrick Obrist (C) - seit 2015/16 
    • Marc Marchon (C/RW) - seit 2017/18 
    • Nicholas Steiner (D) - seit 2018/19  

    Mit der Saison 2018/19 als Stichpunkt wird beim EHC Kloten in der Saison nach dem Abstieg angesetzt. Dennoch finden sich drei Spieler im Kader, welche die turbulente Zeit davor miterlebt haben und auch danach immer im Kader geblieben sind. Es sind dies Steve Kellenberger, Patrick Obrist und Marc Marchon. Kellenberger steht schon bei 783 Einsätzen für den EHC Kloten. Wirklich äusserst knapp nicht in die Aufzählung aufgenommen wurde Simon Kindschi. Er spielte in der Spielzeit 2018/19 zwar auf Leihbasis bei den Flughafenstädter, hat allerdings nicht die gesamte Saison mit dem EHCK absolviert. Kindschi startete jene Spielzeit mit den SCL Tigers.

    HC Fribourg-Gottéron

    • Julien Sprunger (RW) - Eigengewächs, Debüt 2002/03, fix im Kader 2004/05 
    • Andrey Bykov (C) - Eigengewächs, Debüt 2005/06, fix im Kader 2007/08 
    • Killian Mottet (LW) - Leihe 2012/13, fix im Kader 2013/14 
    • Nathan Marchon (C/LW) - Eigengewächs, Debüt 2014/15, fix im Kader 2017/18 
    • Reto Berra (G) - seit 2018/19 
    • Samuel Walser (C) - seit 2018/19 

    Der HC Fribourg-Gottéron ist einer jener Clubs, bei dem Vereinstreue nochmals eine ganz neue Bedeutung erhält. Allen voran ist da natürlich Julien Sprunger herauszuheben, der seine ersten Einsätze in der Spielzeit 2002/03 auf höchstem Niveau absolvieren konnte. Er war immer Spieler des HCFG und hat für Gottéron bislang auch 1'045 Einsätze abgespult. Von Sprunger inspiriert sich auch Andrei Bykov und Nathan Marchon in ihrer Karriere bislang immer beim Team aus der Saanestadt geblieben. Killian Mottet, auch aus dem eigenen Nachwuchs, hat per Umweg über Lausanne und Ajoie ins Profiteam gefunden. Daneben haben es auch Reto Berra und Samuel Walser geschafft, schon ein halbes Jahrzehnt beim gleichen Verein zu spielen.

    HC Lugano

    • Luca Fazzini (LW/RW) - Eigengewächs, Debüt 2012/13, fix im Kader 2015/16 
    • Julian Walker (C/RW) - seit 2013/14 
    • Giovanni Morini (C/LW) - Eigengewächs, fix im Kader 2015/16 

    Was Julien Sprunger für den HC Fribourg-Gottéron ist, könnte Luca Fazzini dereinst für die Bianconeri werden. Sein Debüt bei den Profis liegt bereits über zehn Jahre zurück, seit 2015/16 hat der Stürmer den Sprung in die erste Mannschaft endgültig geschafft, dass dieser nur noch eine Frage der Zeit sein würde, deutete Fazzini aber schon zuvor auf dem Eis an. 591 Einsätze für den HC Lugano hat der gebürtige Tessiner absolviert, sein Vertrag läuft noch bis 2027, also für vier Jahre. Ein Wahl-Luganese ist Julian Walker, er startet demnächst in die elfte Saison mit dem Verein. Komplettiert wird das aufgeführte Trio des HC Lugano mit Giovanni Morini, der in derselben Saison wie Fazzini den definitiven Schritt aus der U20 in die erste Mannschaft gemacht hat, zuvor aber nicht für die Profis auflief.

    SC Bern

    • Tristan Scherwey (LW/RW) - Eigengewächs, Debüt 2009/10, fix im Kader 2011/12 
    • Simon Moser (C/W) - seit 2014/15 
    • Ramon Untersander (LW/RW) - seit 2015/16 

    Obschon der SC Bern in den letzten Jahren für einen ganz grossen Umbruch im Kader gesorgt hat, sind drei Spieler erhalten geblieben, die schon eine gefühlte Ewigkeit das SCB-Dress tragen. Tristan Scherwey hat einst vom Gottéron-Nachwuchs in die U17 des SCB gewechselt. Seither hat es für den Stürmer aber keinen anderen Verein mehr gegeben. Fünf Meistertitel hat Schwerwey in der Hauptstadt gefeiert, wenn möglich soll diese Zahl bis zum Vertragsende 2027 weiter ansteigen. Simon Moser, ein Tigers-Zögling, wechselte nach einem Jahr in der NHL zum SCB, der Ostschweizer Ramon Untersander kam derweil vom EHC Biel zum SC Bern.

    HC Davos

    • Enzo Corvi (C) - seit 2012/13 
    • Andres Ambühl (W/C) - seit 2013/14 
    • Marc Wieser (RW) - seit 2014/15 
    • Sven Jung (D) - Eigengewächs, Debüt 2014/15, fix im Kader 2015/16 
    • Chris Egli (C/LW) - Eigengewächs, Debüt 2014/15, fix im Kader 2016/17 
    • Yannick Frehner (RW) - Eigengewächs, Debüt 2017/18, fix im Kader 2018/19 

    Auch beim HC Davos ist die Liste schon jetzt lang und David Barandun sowie Oliver Heinen haben den definitiven Schritt aus dem Nachwuchs in die erste Mannschaft einfach etwas zu spät vollzogen. Obschon er aufgrund seines Abstechers in die AHL und seine Rückkehr via den ZSC Lions nicht zuoberst steht, ist natürlich Andres Ambühl herauszuheben. Der Routinier steht bei 1'128 Vereinsspielen für die Bündner. Vor seinem Wechsel nach Nordamerika hat er schon fünf komplette Saisons für die Profis des HCD gespielt. Enzo Corvi, Marc Wieser und Co. befinden sich auf den Spuren der Vereinslegende. Mit 810 HCD-Einsätzen ist es Marc Wieser, der am nächsten an Ambühl herankommt, dessen Marke aber wohl nie knacken wird.

    SC Rapperswil-Jona Lakers

    • Fabian Maier (D) - seit 2016/17 
    • Melvin Nyffeler (G) - seit 2016/17 (ab Jan. 17) 

    Mit Leandro Profico hat ein Stürmer, der in diese Aufzählung gehört hätte, diesen Sommer zum EHC Kloten gewechselt. So stehen da am Ende nur zwei Namen. Es sind dies Goalie Melvin Nyffeler und Verteidiger Fabian Maier. Nyffeler wechselte schon 2015 von Fribourg zu den Lakers. Nach einer Saison in der damaligen NLB erhielt er in Kloten die Chance aufs Oberhaus. Nach nur einer halben Spielzeit kehrte er an den Obersee zurück. Fabian Maier stiess im Sommer 2016 von Hockey Thurgau zu den SCRJ Lakers. Beide feierten 2018 den Aufstieg und den Cupsieg und sind den Rosenstätter seither treu geblieben. Ligatopscorer Roman Cervenka startet übrigens ins fünfte Vertragsjahr beim SCRJ, würde also mutmasslich nächsten Sommer zur Aufzählung dazugehören.

    EV Zug

    • Lino Martschini (D) - Eigengewächs, Debüt 2012/13, fix im Kader 2013/14 
    • Dominik Schlumpf (D) - seit 2014/15 (ab Nov. 14) 
    • Sven Senteler (C/LW) - Leihe 2015/16, fix im Kader 2016/17 
    • Livio Stadler (D) - Eigengewächs, Debüt 2015/16, fix im Kader 2018/19 
    • Sven Leuenberger (C/RW) - Eigengewächs, fix im Kader 2018/19 
    • Dario Simion (LW/RW) - seit 2018/19 

    Beim EV Zug ist Lino Martschini mit 698 Spielen für die erste Mannschaft sowas wie das Zugpferd. Dahinter folgen gleich mehrere Spieler, die sich schon lange den Zentralschweizern verschrieben haben. Mit Livio Stadler und Sven Leuenberger haben gleich zwei Eigengewächse rechtzeitig den Sprung in die erste Mannschaft geschafft, um jetzt schon auf fünf komplette Jahre in der National League zu kommen. Die beiden Torhüter Leonardo Genoni und Luca Hollenstein starten demnächst ins fünfte Vertragsjahr. Ob sie es dereinst in diese Aufzählung schaffen, hängt davon ab, ob ihre bis 2024 befristete Verträge verlängert werden.

    ZSC Lions

    • Patrick Geering (D) - Eigengewächs, fix im Kader 2008/09 
    • Reto Schäppi (C/LW) - Eigengewächs, Debüt 2010/11, fix im Kader 2011/12 
    • Chris Baltisberger (RW) - Eigengewächs, Debüt 2010/11, fix im Kader 2013/14 
    • Phil Baltisberger (D) - seit 2015/16 
    • Christian Marti (D) - seit 2016/17 
    • Simon Bodenmann (LW/RW) - seit 2018/19 
    • Denis Hollenstein (LW/RW) - seit 2018/19 

    Auch die ZSC Lions können sich zu grossem Anteil auf die eigene Nachwuchsförderung stützen und das merkt man sofort bei den Spielern, die schon lange im Kader stehen. Capatin Patrick Geering steht schon bei 933 Spielen für den Zett. Er ist genauso wie Reto Schäppi und Chris Baltisberger direkt aus dem eigenen Nachwuchs in die Profimannschaft gestossen. Auch Phil Baltisberger gehört eigentlich in diese Kategorie, hat aber nach seinen ersten Einsätzen mit den Profis zwei Jahre in der OHL für Guelph Storm gespielt. Christian Marti, Simon Bodemann und Denis Hollenstein sind alles ehemalige Kloten-Junioren.

    EHC Biel-Bienne

    • Toni Rajala (LW/RW) - seit 2016/17 
    • Beat Forster (D) - seit 2017/18 
    • Damien Brunner (RW/LW) - seit 2018/19 
    • Mike Künzle (RW/LW) - seit 2018/19 

    Im Kader des EHC Biel finden sich keine Spieler, die aus dem eigenen Nachwuchs stammen und auf einen Wechsel zu einem anderen Club verzichtet haben. Dafür findet sich beim EHCB etwas anderes Besonderes. Toni Rajala ist einer von nur vier Importspielern, die schon über fünf Jahren beim selben Verein spielen. 403 Partien hat der Finne schon für den EHC Biel absolviert, in der Saison 2021/22 trug er das C auf dem Trikot. Damien Brunner von Lugano und Mike Künzle von den ZSC Lions haben gerade rechtzeitig ins Seeland gewechselt, um in diesem Artikel Erwähnung zu finden.

    Genève-Servette HC

    • Arnaud Jacquemet (D/RW) - seit 2013/14 
    • Noah Rod (LW/RW) - Eigengewächs, Debüt 2013/14, fix im Kader 2014/15 
    • Gauthier Descloux (G) - seit 2017/18 
    • Tanner Richard (C) - seit 2017/18 
    • Daniel Winnik (W/C) - seit 2018/19 
    • Mike Völlmin (D) - seit 2018/19 
    • Eliot Berthon (C/W) - seit 2018/19 

    Beim amtierenden Meister ist es Noah Rod, der aus dem eigenen Nachwuchs zu den Profis aufgestiegen ist und dem Club seither treu geblieben ist. Allerdings hat der Stürmer seinen Versuch in Nordamerika gewagt, in den beiden Anläufen in der AHL hat er aber jeweils die halbe Spielzeit für seinen Stammverein absolviert. Auf eine ganze Menge Vereinsjahre in Genf wird auch Tanner Richard kommen, der Center hat seinen Vertrag bis 2028 verlängert, erfüllt er diesen, erreicht er elf Saisons bei den Aigles. Daniel Winnik ist derweil nach dem Devos/Hazen-Duo und Biels Rajala der vierte ausländische Spieler ohne Schweizer Lizenz, die sich in diesem Artikel eine Erwähnung verdient haben.

    Jetzt noch ein grosser Nordamerikaner/Deutscher vorne rein und das sieht doch schon mal nicht schlecht aus.

    Einer ähnlich wie Colton Sceviour vom SCB zum Beispiel.

    Marc Crawford hat einen jungen Schweizer Nachwuchstrainer gesucht und ihn in Fabio Schwarz gefunden. Dieses Beispiel zeigt: Die Lions-Pyramide funktioniert bei den Spielern und bei den Trainern.

    Die ZSC Lions gewinnen das Auftaktspiel des Playoff-Viertelfinals gegen den HC Davos mit 4:1. In der Swiss Life Arena dabei ist auch Fabio Schwarz. Der U20-Elit-Coach steckt mit seinem Team selber im Playoff-Halbfinal-Kampf. Nach dem Spiel wird Schwarz von Trainer Marc Crawford in die Garderoben gerufen. Kurz darauf teilt ihm der Headcoach der ZSC Lions mit, dass er sich für Schwarz als Assistenztrainer entschieden hat. «Das war ein hoch emotionaler Moment», erzählt Fabio Schwarz strahlend. «Es ist eine riesige Ehre, wenn sich ein Stanley-Cup-Sieger für dich entscheidet.» Überglücklich geht der neue Assistenzcoach der ZSC Lions nach Hause. Er kann es noch kaum fassen und muss die Neuigkeiten sofort jemandem erzählen. «Bei mir zuhause haben alle schon geschlafen. Als ich meine Frau geweckt habe, hat sie im ersten Moment gedacht, es sei etwas Schlimmes passiert. Dafür war die Freude über die Neuigkeiten danach umso grösser.»

    So kam es zum Wechsel

    Marc Crawford übernimmt kurz vor Jahreswechsel die erste Mannschaft der ZSC Lions und mit ihm kommt sein langjähriger und für die Lions bestbekannter Assistenztrainer Rob Cookson mit. Doch für den Kanadier ist es wichtig, eine weitere Stütze im Trainerstaff zu haben. «Crawford ist mit der Bitte auf mich zugekommen, einen zweiten Assistenztrainer zu verpflichten», erklärt Sportchef Sven Leuenberger. «Er möchte einem jungen, talentierten Schweizer eine Chance geben.» Leuenberger erstellt direkt eine Liste mit mehreren Namen. Für ihn ist klar, dass Schwarz einer dieser Namen ist. Der 36-Jährige wird gleich Anfang Jahr darüber informiert. «Ich hatte einerseits ein Bewerbungsinterview mit Marc und Rob, bei dem wir über meine Ansichten und Philosophien gesprochen haben. Ausserdem musste ich eine hockeytechnische Präsentation halten», sagt Schwarz über den Bewerbungsprozess. «Ich bin sehr froh, wurde mir die Stelle nicht einfach geschenkt. Ich musste mich beweisen.»

    Bindeglied zum Nachwuchs

    Auch Leuenberger freut sich über die interne Lösung: «Fabio hat stets sehr viel Fachkompetenz bewiesen. Das zeigt nicht nur der zuletzt gewonnene Meistertitel mit der U20-Elit. Schwarz weiss, wie man mit einer Mannschaft spricht und kann mit seinem selbstsicheren Auftreten auch bei Hockeygrössen punkten. Das ist wichtig.» Ausserdem kennt er als ehemaliger Ausbildungschef und Nachwuchstrainer die Eigengewächse in der ersten Mannschaft am besten. «Es ist von grosser Bedeutung, ein Bindeglied im Trainerstaff zu haben und einer, der noch mehr für die jungen Spieler da ist und einen Ansprechpartner darstellt.» Welche weiteren Aufgaben im Coachingbereich Schwarz übernehmen wird, ist noch nicht definiert. «Es wird noch eine Abtastphase zwischen den Coaches geben, wobei sie schauen werden, wo Fabios Stärken liegen», so Leuenberger.

    Die Pyramide funktioniert auch bei den Trainern

    Fabio Schwarz ist ein Urgestein der ZSC Lions. Schon als kleiner Bub spielte er beim Stadtklub. Mit 24 Jahren wechselte er vom Eis hinter die Bande. «Fabio hat bei uns als Erfassungstrainer angefangen, seine ersten Erfahrungen gesammelt und sich dann kontinuierlich weitergebildet und nach oben gearbeitet», sagt Nachwuchs-Sportchef Edgar Salis. «Der ganze Nachwuchs freut sich, dass auch ein Trainer von der Durchlässigkeit der Pyramide profitieren kann.» In der U20-Elit wird Viktor Ignatiev nachziehen. Er trainierte bisher die U17-Elit. Wer Schwarz’ Nachfolge als Ausbildungschef antritt, ist gemäss Salis noch nicht definiert.

    Es gibt viel zu tun

    Schwarz freut sich auf die kommende Saison. «Zuerst geht es jetzt darum, das Team besser kennenzulernen – auch wenn ich schon viele Spieler aus dem Nachwuchs kenne.» Dafür nutzt er das Sommertraining, das er zusammen mit Mattia Stendahl leitet. Bis Crawford und Cookson aus Kanada zurückkehren, übernimmt er auch die ersten Eiseinheiten. Schwarz: «Ich schätze das Vertrauen sehr.»

    Meister!

    Die U20-Elit ist Schweizermeister! An der Finalissima in Fleurier schlägt das Team von Fabio Schwarz den HC Lugano in zwei Spielen mit 5:2 und 5:0. «Es war eine sehr spannende Saison mit Hochs und Tiefs», analysiert Schwarz. In der Regular Season hat die junge Mannschaft mit wenigen älteren Leader-Figuren den vierten Rang erreicht. Damit sicherte sie sich den wichtigen Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Im Halbfinal gegen den EV Zug kann Schwarz vom Swiss League-Out der GCK Lions profitieren und auf namhafte Verstärkung zählen. Die U20-Elit bodigt den letztjährigen Schweizermeister aus der Zentralschweiz und holt dann im Final den Kübel endlich wieder nach Zürich. Zuletzt ist den Junglöwen dieses Kunststück vor sechs Jahren gelungen. Der perfekte Abschluss für Cheftrainer Fabio Schwarz: «Wie in einem Märchen.»

    Nachwuchs auf Kurs

    Auch andere Nachwuchs-Teams haben eine erfolgreiche Saison hinter sich. Die U20-Top mit Cheftrainer Andrea Cahenzli muss sich erst im Playoff-Final dem Qualifikationssieger Valais-Wallis Future geschlagen geben und wird Vizemeister. Der U17-Elit reicht es nach zuvor zwei äusserst erfolgreichen Jahren mit jeweils dem Meistertitel im Jahr 2023 zur Bronzemedaille. Das Team von Viktor Ignatiev verliert zwar den Playoff-Halbfinal gegen die SCL Young Tigers, sichert sich danach aber souverän das Spiel um Platz 3 im Derby gegen den EHC Kloten mit 6:1. Die U17-Top erreicht den zweiten Platz in der Qualifikation und landet nach der Masterround ebenfalls auf dem zweiten Rang.

    https://www.zsclions.ch/news/artikel/e…e-riesige-ehre/

    Der Devil darf mit den ZSC Lions mittrainieren
    NHL-Crack Jonas Siegenthaler schätzt das Sommertraining in der Swiss Life Arena

    Einige Schweizer NHL-Cracks nutzen die Sommerpause dafür, um in der Schweiz ihre Sommervorbereitung für die neue Saison zu absolvieren. Zu ihnen gehört auch Devils-Verteidiger Jonas Siegenthaler.
    Der 26-Jährige darf dabei zum ersten Mal in der Swiss Life Arena mittun und gegenüber dem Instagram-Kanal der ZSC Lions äusserte sich Siegenthaler wie folgt: "Als Zürcher, der beim ZSC gross geworden ist, ist es auch für mich cool, den Sommer durch hier zu trainieren. Das Eistraining in der Swiss Life Arena ist optimal. Zusätzlich mag ich es, dass ich so einigen meiner ZSC-Kollegen über den Weg laufe und sie nun ein wenig öfters sehen kann."

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    https://sport.ch/zsc-lions/1144…wiss-life-arena

    Der Verteidiger muss weiterhin mit den Verantwortlichen der Blue Jackets verhandeln
    Tim Berni hat die Bedingungen seiner Qualifying Offer nicht akzeptiert

    Tim Berni hat sich in der letzten Saison beim NHL-Team der Columbus Blue Jackets etablieren können, doch da sein Vertrag in Ohio ausgelaufen ist, ist seine Zukunft noch ungewiss. Zwar unterbreiteten ihm die Blue Jackets eine sogenannte Qualifying Offer, doch die hat er mittlerweile abgelehnt.

    Dies berichtet Aaron Portzline via The Athletic. Demnach hat der Schweizer Verteidiger die Bedingungen seines Qualifikationsangebots, wonach er 874'125 US-Dollar für einen Zweiweg-Vertrag erhalten hätte, nicht akzeptiert.
    Somit muss er mit den Verantwortlichen der Columbus Blue Jackets neue Bedingungen aushandeln.
    Eigentlich wäre es geplant, dass der 23-Jährige in der neuen Saison in erster Linie in der AHL für die Cleveland Monsters zum Einsatz kommen soll, doch falls er bis zum 1. Dezember keinen neuen Vertrag unterschreibt, wäre er nicht spielberechtigt. In dem Fall wäre wohl eine Rückkehr in die Schweiz die realistischste Lösung.
    https://sport.ch/columbus-blue-…icht-akzeptiert

    Erstmals nehmen auch wieder die Swiss-League-Teams teil
    Im National Cup des Eishockeys kommt es zu einigen brisanten Duellen

    Am Donnerstagnachmittag fand die Auslosung zum National Cup im Eishockey statt. In diesem Jahr nehmen die Teams aus der Swiss League wieder teil, nachdem sie in der letzten Saison nicht vertreten waren.

    Der National Cup findet in dieser Saison zum ersten Mal wieder mit den Teams aus der Swiss League statt. Zukünftig hofft man bei den Organisatoren, dass auch die National-League-Clubs wieder teilnehmen.

    Die folgenden 1/16-Finals finden am 30. September statt:
    SC Lyss vs. EHC Olten
    HCV Martigny vs. HC Thurgau
    EHC Wetzikon vs. EHC Winterthur
    EHC WIKI-Münsingen vs. EHC Basel
    GCK Lions vs. HC La Chaux-de-Fonds
    SC Küsnacht vs. Bellinzona Rockets
    HC Prilly Black Panthers vs. EHC Visp
    HC Düdingen Bulls vs. HC Sierre
    EHC Saastal vs. EHC Seewen
    HCV Sion vs. EHC Chur
    EHC Belp vs. Hockey Huttwil
    EHC Bülach vs. EHC Arosa
    HC Vallée de Joux vs. EHC Thun
    CP Meyrin vs. SC Langenthal
    HC Mühleturnen vs. HC Rheintal
    EHC Oberlangenegg vs. EHC Burgdorf

    Es beibt dem LHC ja fast nichts anderes übrig als sich ein Partnerteam zu suchen.

    Der LHC hat so viele Spieler im Kader und aus der eigenen Jugend drücken ja auch noch langsam Spieler nach.

    Hügli und Pedretti (und andere?) haben schon mal nein gesagt zu einer Ausleihe/Abschiebung.


    Mit Ajoie, Kloten, HCD, Ambri und Langnau warten einige Teams sehnlichst auf "brauchbare" NLA Spieler die in Lausanne einfach auf der Bank/Tribüne versauern und in diesen aufgezählten Teams in den Blöcken 1-3 spielen würden.

    Ahaaaaa, wie in der Äneitschäll... Ich dachte noch, das kommt mir von irgendwoher bekannt vor, dass man mit einem Unterklassigen Team zusammenarbeitet :rofl:

    Mal etwas ganz neues! Die Augen nach Lausanne richten, da kann man noch etwas lernen. :mrgreen:

    So und nun weiss man auch wo die überzähligen Spieler des LHC mit der B Lizenz spielen werden...

    Zusammenarbeit in gegenseitigem Interesse
    Lausanne geht Partnerschaft mit Swiss-League-Team ein

    Der Lausanne HC geht für die kommende Saison eine Partnerschaft mit dem HCV Martigny aus der Swiss League ein. Während sich die Lausanner mehr Eiszeit für ihre Spieler versprechen, hofft Martigny auf ein stärkeres Kader.

    Ähnlich wie beispielsweise in der NHL/AHL, geht auch Lausanne nächstes Jahr eine Partnerschaft mit einem Unterklassigen ein. Wie der Verein am Donnerstag auf seiner Website schreibt, spannt man für die Saison 2023/24 mit dem Swiss-League-Vertreter HCV Martigny zusammen. Von der Partnerschaft sollen beide Vereine profitieren.

    "Das ist für uns eine ideale Situation: Wir können unseren Spielern bessere Chancen auf Eiszeit bieten", wird LHC-Sportdirektor John Fust zitiert. Co-Sportdirektor des HC Valais-Chablais, Daniele Marghitola, sieht darin hingegen die "Möglichkeit, unser Engagement für die Entwicklung von Spielern unter Beweis zu stellen und andererseits ein wettbewerbsfähigeres Team aufstellen zu können".

    Lausanne geht Partnerschaft mit Swiss-League-Team ein
    Zusammenarbeit in gegenseitigem Interesse
    sport.ch

    Verpflichtung wurde erst kürzlich bekannt
    Schlechte Nachrichten für die Tigers: Import steht nächste Saison doch nicht in Langnau auf dem Eis


    Nachdem erst kürzlich die Verpflichtung von Garrett Roe zu den SCL Tigers bekannt wurde, wird dieser nun doch nicht für die Langnauer auf dem Eis stehen. Grund dafür sind familiäre Gründe.

    Die SCL Tigers haben erst kürzlich die Verpflichtung von Garrett Roe für die Saison 2023/24 bekanntgegeben. Der amerikanische Stürmer wechselt aus privaten Gründen nun doch nicht zu den SCL Tigers nach Langnau und bleibt mit seiner Familie in Nordamerika.

    Garrett Roe (171 cm / 77 kg) spielte die letzten vier Saisons für die ZSC Lions und hätte in der kommenden Meisterschaft für die SCL Tigers auflaufen sollen. Nur wenige Wochen nach der Transfermeldung kommt es nicht zum geplanten Wechsel: Roe wird mit seiner Familie aus privaten Gründen nicht nach Langnau ins Emmental kommen. Die SCL Tigers haben Verständnis dafür und wünschen Garrett Roe und seiner Familie alles Gute. Der 35-jährige Stürmer bleibt in Nordamerika und wird dort nächste Saison in der American Hockey League (AHL) spielen.
    https://sport.ch/scl-tigers/114…nau-auf-dem-eis

    Huere Weichei ..... :arschkriecher:

    (Ha-ha-ha-ha-ha-ha - ich weiss, man sollte nicht über seine eigenen Jokes lachen. Aber dieser Steilpass war einfach zu schön. Und ja, besser so, sonst

    geht's wirklich wieder ewig. Coronamässig, yeah!)

    Alles gut, ich hab 3x angefangen zu schreiben und wieder gelöscht :mrgreen:. Egal.

    Es ist und bleibt scheisse und wird auch in Zukunft scheisse bleiben.

    Die schöne gute alte Zeit als man mit gegnerischen Fans noch zusammensitzen (auch FCZ und Hoppers) und ein paar Bierchen nach dem Spiel saufen konnte, sind leider ziemlich vorbei.

    Absolut. Da gehts nicht um wo fängts an und wo hörts auf, da gehts um zwei komplett unterschiedliche Dinge.

    Nope

    Gewalt bleibt Gewalt in welcher Form und aus welcher Grundlage heraus auch immer, es ist und bleibt Gewalt.

    Bis wohin, ab wo legitimierst du dann Gewalt?

    Gewalt ist Bullshit und zwar immer!