Beiträge von Supreme

    Zitat von Blackstar

    Krutow wird nur spielen wenn sich andere verletzen. Ist bei BAG auf der Abschussliste.

    Dann frage ich mich einfach ob Salis mit BAG überhaupt solche Dinge anschaut oder sie nicht mehr mit BAG in der nächsten Saison rechnen.
    Da ja Krutow anscheinend sehr gute Chancen auf einen neuen Vertrag haben soll....

    Naja, er dreht sich auch immer wieder im Kreis der Zaugg.
    Wenn die Abwehr schnell und flink ist, dann fehlt der kräftige Part und die Abwehr ist ihm zu "weich und leicht".
    Sind es alles 100Kg Brocken welche die Stürmer wegdrücken, dann fehlt ihm der spielerische und dynamische Teil...

    Es geht ihm garnicht darum die perfekte Mannschaft zu beschreiben, sondern einfach immer wieder ein bisschen zu stänkern damit er zu seinem Geld kommt.

    ZSC Lions: Die bitteren Früchte des Ruhmesvon Klaus Zaugg - Die ZSC Lions sind spätestens nach dem 2:3 gegen Schlusslicht Ambri die Deutschschweizer Antwort auf Lugano. Die Parallelen sind beängstigend.

    Beide Unternehmen sind nach ruhmreichen Jahren in die Depression geraten. Der HC Lugano ist im Frühjahr 2006 eines der spielerisch stärksten Meisterteams aller Zeiten. Zwei Jahre später spielen die Tessiner in den Playouts - und sie sind bis heute nicht aus dieser Krise herausgekommen.

    Die ZSC Lions sind 2008 Meister, 2009 als Sieger der Champions Hockey League Europas Nummer 1 und sie besiegen als erstes Schweizer Team eine NHL-Mannschaft. Jetzt stecken sie in einer der grössten Krisen ihrer Geschichte.

    Vonn Sättigung und Selbstüberschätzung

    Der Ruhm und seine bitteren Früchte haben in beiden Unternehmen die sportliche Weiterentwicklung erschwert, ja gestoppt, die Spieler satt und reich und die Coaches machtlos gemacht. Es ist auch kein Zufall, dass sowohl Lugano wie auch die ZSC Lions die Assistenten ihrer Erfolgstrainer (Ivano Zanatta und Colin Muller) zu Chefs befördert haben. Dieser Personalentscheid dokumentiert die Selbstüberschätzung des Managements und die Geringschätzung der trainerlichen Autorität. Lugano und die ZSC Lions haben im Laufe dieser Saison ihre Trainer gefeuert. Und beide Sportunternehmen kommen nicht von den grossen Namen ihrer Vergangenheit los. Die Luganesi nicht von Petteri Nummelin (38) und die Zürcher nicht von Ari Sulander (41).

    In beiden Mannschaften hat sich ein «harter Kern» von Spielern herausgebildet, der durch die Verdienste aus der Vergangenheit zu viel Macht bekommen haben, Gänge und Läufe im Unternehmen bestimmen und die Erneuerung verhindern. Die Männerrunde um Captain Mathias Seger sorgt bei den ZSC Lions dafür, dass kein junger Spieler eine wichtige Rolle übernehmen kann. Das hat dazu geführt, dass eine der besten Nachwuchsorganisationen Europas wichtige Spieler für die ganze Liga ausbildet – nur nicht für das eigene Unternehmen. Mit dem Transfer von Thomas Ziegler und Thierry Paterlini hat ZSC-Sportchef Edgar Salis diesen verhängnisvollen Trend verstärkt und mit dem Transfer von Robin Breitbach (er kommt mit einem Zweijahresvertrag von Servette) soeben bewiesen, dass er aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt hat. Lugano leidet unter dem Einfluss der «French Connection», der Macht der welschen Spieler um Julien Vauclair.

    Starke ausländische Spieler können diese Entwicklung neutralisieren. Aber Lugano wie die ZSC Lions haben seit ihren grossen Triumphen keine charismatischen ausländischen Stars mehr gefunden, die das Spiel dominieren, die Chemie in der Kabine dauerhaft verändern und die Mannschaft führen können.

    «Uncoachbare» Löwen für Gustafsson

    Trainer Colin Muller hatte bei den ZSC Lions diese Saison nie eine Chance und musste gehen. Dass auch sein Nachfolger Bengt-Ake Gustafsson so grosse Schwierigkeiten hat, ist erstaunlich. Und besorgniserregend. Es zeigt wie «uncoachbar» diese Mannschaft geworden ist. Dass die Zürcher in einer ersten Phase unter Gustafsson besser spielten und jetzt wieder in eine Depression geraten sind, ist zudem ein Hinweis auf die Richtigkeit der nicht beweisbaren Behauptung, dass die Spieler im Sommertraining zu sich selber zu gnädig sind und sich in ungenügender physischer Verfassung befinden. Ein weiterer Trainerwechsel bringt bei den ZSC Lions keine Besserung.

    Keine Frage: Lugano wie die ZSC Lions haben genug Talent, um eine Meisterschaft zu gewinnen. Für Lugano (muss in die Playouts) ist der Meisterzug abgefahren. Bei den ZSC Lions lebt hingegen die Hoffnung, dass ein Playoff-Triumph (beispielsweise über die Kloten Flyers) alle Probleme wegwischt. Möglich ist eine solche Überraschung. Aber sie würde die Probleme nicht lösen. Die Schwierigkeiten wären in der nächsten Saison nur noch grösser.

    Die ZSC Lions müssten aufräumen - können aber nicht

    «Housecleaning» ist im nordamerikanischen Profisport in solchen Situationen die Lösung. Sie ist so bei uns nicht machbar. Weil die Spieler nicht einfach ausgetauscht werden können. Aber tatsächlich müssten sich die ZSC Lions Ende Saison von allen ausländischen Spielern (inkl. Ari Sulander), Mathias Seger, Thierry Paterlini und Adrian Wichser trennen. Luganos Management hat aus diesen Überlegungen den letztjährigen Liga-Topskorer Randy Robitaille und im Laufe der Saison Timo Helbling ausgemustert. Doch die Massnahme hat keine Wirkung gezeigt. Weil die falschen Spieler gehen mussten. Nun arbeitet Sportchef Roland Habisreutinger mit Servette-General Chris McSorley an einem Spielertausch: Brady Murray (26) nach Genf, Eric Walsky (26) nach Lugano.

    Die menschliche Natur sträubt sich gegen Veränderungen und Erneuerungen. Ein Neubeginn in einem Sportunternehmen ist eher noch schwieriger als in der Wirtschaft oder im täglichen Leben. Eine Mannschaft laufend zu erneuern, ist die höchste Kunst des Sportmanagements, die nur einer seit Jahren beherrscht: Arno Del Curto beim HC Davos.

    SCL Tigers: Durch Not zum Erfolg

    Welches Erdbeben ein Neubeginn auslösen kann, zeigt sich bei den SCL Tigers. Dort hat die wirtschaftliche Not ein «Housecleaning» erzwungen. Der Präsident, das gesamte Management und schliesslich auch der Trainer, dessen Assistenten und die vermeintlich besten Spieler sind gegangen – und jetzt sind die Langnauer so erfolgreich wie nie seit dem Wiederaufstieg.

    Ein Wunder wie in Langnau ist in Zürich und in Lugano nicht möglich. Weil an beiden Orten nicht zu wenig, sondern zu viel Geld das Problem ist und keine wirtschaftliche Not eine Erneuerung diktiert. Zuviel Geld macht in Zürich und Lugano zwar keine Hockey-Narren. Aber es entlarvt sie.

    also mir geht es in erster Linie darum mit dem Kollegen den Match zu schauen und ein Bier zu trinken.
    Sollten diese nicht mehr den Match besuchen, kann ich die Spiele auch auf Teleclub schauen und das Bier aus dem Coop holen.

    Zitat von Caro

    es ging hier um ausländer-alternativen auf die playoffs hin - nicht langfristig gesehen, resp. nicht auf nächste saison hin.

    Naja, ein offenes Ohr wäre trotzdem nicht schlecht...
    Man weiss ja nie...

    Zitat von 007

    Wenn ich sehe, wie erfolgreich wir sind bei den Ausländern, dann sind die Chancen gross, dass wir eine Niete ziehen würden. Deshalb gibt es für mich wie ihr wisst auch keine echte und vor allem verfügbare Alternative zu Nolan.

    Das ist aber eine Kapitulation, heisst das, dass wir mit Murphy und Westcott leben sollen?
    :shock:

    Das mag alles sein, aber wie gesagt, mir wird er nicht mehr sympathisch.
    Ich mag sein behäbiges Spiel nicht. Da hätten wir gleich Alston behalten können, nur war der noch ein bisschen schneller....

    Höchstens wenn er uns zum Titel schiesst, dann bezahle ich ihm ein Bier. :suff:

    Zitat von Larry

    Wenn sie den Vertrag nicht bis Ende Saison verlängern sind sie nicht mehr zu retten!

    Was wäre denn die Alternative zu Nolan?

    Der Punkteschnitt spricht für sich, und wenn er nur noch einen keinen Schritt nach vorne macht könnte er sehr, sehr wertvoll werden. Von der Erfahrung her, die in den PO's so ziemlich das Wichtigste ist, ganz zu schweigen.

    Aus der NHL wird gar nichts kommen, der Zug ist abgefahren.

    1. Sie müssen den Vertrag nicht verlängern, weil er bereits schon bis Ende Saison giltet. Nur Nolan hat die Ausstiegsklausel bis ende Januar!
    2. Tut mir echt leid, aber ich werde nie ein Freund unseres "Alten" für mich einfach zu behäbig und schwerfällig für uns.
    Ich würde trotzdem einen neuen Ausländer holen, soll doch BAG einen selber aussuchen!

    Zitat von sloggi

    viele geruechte halten sich hartnaeckig! so soll ja offiziell auch immer noch lho jfk erschossen haben.

    durchaus vorstellbar, dass lugano adc 5 mega offeriert. das macht es aber immer noch nicht wahrscheinlicher, dass er davos in richtung lugano verlaesst.

    viel interessanter finde ich das mit bednar. und auch viel wahrscheinlicher. man stelle sich mal vor. die lions haetten bei entsprechender auslaenderpolitik naechste saison mit sejna, suchy und bednar spielen koennen. ach nein, nicht wirklich. dann doch lieber ein cooley mc wursteli aus uebersee. nicht wahr, herr salis?

    Ich hoffe wirklich, dass wenn BAG bleibt, er für die nächste Saison ein paar seiner "Kontakte" spielen lassen kann und so zu guten "schweden" kommt.

    Zitat von Joey_88

    Das nicht, aber immerhin steht man auf Platz 4 und hat 19 Punkte mehr als der Z :suff:

    Würde mich aber nicht wundern, wenn die nach dem 1/4 Finals gegen Langnau draussen wären und wir gegen Kloten weiter.. ;-)) :suff:

    Zitat von Joey_88

    Also würde ich sehen wir de Z momentan spielt würde ich auch nicht zu diesem zurückkehren.

    Wenn nicht ein Wunder passiert können wir die nächste Saison auch schon abhacken :suff:

    richtig, weil Bern ja um Klassen besser spielt...
    :razz:

    Peter Guggisberg (25) ist der begehrteste Spieler auf dem Transfermarkt. Wenn Guggisberg sein bestes Hockey spielt, ist der letztjährige HCD-Topskorer (20 Tore/22 Assists/44 Spiele) einer der schnellsten und spektakulärsten Stürmer ausserhalb der NHL.

    Für wen stürmt er nächste Saison? Für den HC Davos oder für den SC Bern? Nur noch diese zwei Klubs sind im Rennen.

    Der SCB hat viel Geld

    HCD-Trainer Arno Del Curto hat heute Montag eine weitere Besprechung mit seinem Spektakelstürmer. Sein Ziel: Guggisberg davon überzeugen, dass es das Beste ist, ein weiteres Jahr beim HCD zu bleiben. Bis die Knieverletzung ganz ausgeheilt ist. Guggisberg hat diese Saison erst sieben Spiele bestritten (2 Tore/4 Assists).

    Diese Vertragsverlängerung wäre kein Problem, wenn da nicht der SC Bern wäre. SCB-Sportchef Sven Leuenberger hat für nächste Saison unter anderem Christian Dubé und Simon Gamache nicht mehr auf der Lohnliste. Er kann mehr als eine Million auf dem Transfermarkt investieren ohne das Salärbudget zu erhöhen. Da kann er sich sowohl um Guggisberg wie auch um Nationalverteidiger Severin Blindenbacher bemühen und trotzdem sagen: «Wir werden das Budget für nächste Saison nicht erhöhen.»

    Salärobergrenze beim HC Davos

    Die Gewährsleute in Davos bestätigen, dass Berns Angebot im sechsstelligen Bereich (also um über 100 000 Franken) höher ist als die Verlängerungs-Offerte des HC Davos. Beim HCD gibt es eine Salärobergrenze: Es macht keinen Sinn, die über Jahre gut strukturierte Salärhierarchie nun durch ein Wahnsinnsangebot von über 650 000 Franken aus der Balance zu bringen und Guggisberg zum bestverdienenden HCD-Spieler aller Zeiten zu machen. Arno Del Curto sagt es ohne Zahlen zu nennen gegenüber 20 Minuten Online so: «Wir haben gewisse Limiten.»

    Damit steht Guggisberg, bei den SCL Tigers gross geworden, vor der Wahl: HC Davos oder Heimkehr ins Bernbiet zum SC Bern. Geld oder Geist? Immerhin ist Guggisberg nach turbulenten Jahren auch dank der Geduld und der Loyalität des HC Davos das geworden, was er heute ist. Tendenz: Geist statt Geld. Er bleibt eine weitere Saison in Davos.

    Welcher Ausländer muss weg?

    Eine weitere, heikle Personalfrage, die den HCD-Trainer beschäftigt: Welcher der fünf aktuellen Ausländer - Petr Sykora (32), Josef Marha 34), Peter Sejna (31), Petr Taticek (27) und Jaroslav Bednar (34) muss den HC Davos Ende Saison verlassen?

    Sejna ist erst daran, sich von seiner Verletzung zu erholen (bisher 5 Spiele/1 Tore/1 Assist) und mit den anderen vier ist der Trainer sehr, sehr zufrieden. Bednar ist Topskorer, Sykora bester Torschütze des Team.

    Wird Josef Marha Schweizer?

    Sejna hat einen Vertrag für nächste Saison, seine vier Kollegen haben alle auslaufende Verträge - und möchten in Davos bleiben. Zurzeit klären die Davoser ab, ob eine Chance besteht, dass Josef Marha (seit 2001 in Davos) den Schweizer Pass bekommen kann. Arno Del Curto gegenüber 20 Minuten Online «Dann wäre das Problem gelöst.» Doch die Chance auf eine Einbürgerung sind sehr gering. Einer muss wohl gehen. Die nächste Saison mit fünf Ausländern zu bestreiten, wird zumindest jetzt noch ausgeschlossen. Nicht nur aus finanziellen Gründen.


    Arno Del Curto sagt, es sei auch sehr, sehr schwierig, fünf ausländische Spieler während einer ganzen Saison zufrieden zustellen, wenn nur vier spielen dürfen. Bisher hat sich das Problem wegen der Verletzung von Sejna noch gar nicht gegeben und.bis zu den Playoffs löst der HCD-Trainer den Fall auf seine Weise: «Ich gebe am nächsten Wochenende Bednar frei und er kann einen Heimaturlaub machen. Dann dürfen auch Taticek, Sykora und Marha ein paar Freitage einziehen. Nur Sejna muss nach seiner Verletzungspause immer spielen, damit er in Form kommt. Für die Playoffs werde ich dann entscheiden, wer auf die Tribune muss.»

    Und wie gehts mit Del Curto weiter?

    Offen ist auch noch die Zukunft von Arno Del Curto. Am letzten Samstag kam er erst über zwei Stunden nach Spiel gegen Servette aus dem Stadion - und noch immer wartete draussen ein…Lugano-Fan auf den HCD-Trainer, liess sich ein Autogramm geben und legte ihm ans Herz, ja nächste Saison nach Lugano zu kommen.

    Der HC Davos hat vergeblich versucht, den Vertrag mit seinem Trainer bereits vor dem Spengler Cup um mehrere Jahre zu verlängern. Damit ist zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt (Sommer 1996) im Januar noch nicht sicher, ob er in Davos bleibt. Arno Del Curto lässt sich Zeit und sagte gegenüber 20 Minuten Online: «Zuerst will ich die Mannschaft für die nächste Saison fertig zusammenstellen.» Dazu gehören unter anderem die Vertragsverlängerungen mit Peter Guggisberg und Dino Wieser, die Del Curto vor dem nächsten Spiel unter Dach und Fach bringen möchte. «Wenn einmal die Mannschaft steht, ist die Zukunft des HC Davos gesichert und ich kann mir mit meiner Entscheidung Zeit lassen. Warum muss denn jetzt schon bekannt sein, wer den HC Davos nächste Saison trainiert?»

    Zitat von Blackstar

    Warum laesst sich eigentlich adc so lange Zeit mit der Unterschrift bei davos !? Zufall?!

    Schön wärs, schön wärs. Allerdings würde Arno niemals kommen, wenn Eggi und Zahner seine Kompetenzzonen einnehmen.

    Wieso ein BAG beim Stand von 3:0 kein Time Out nimmt um die Mannschaft zu stabilisieren ist mir ein Rätsel. Tut mir Leid aber für mich ist er nicht der richtige Coach für den Z in der aktuellen Situation.