In den Ligen, die ich pfeife, muss der Handshake im Anschluss leider immer sehr angespannt beobachtet werden muss. Oft gibt es pro Team 1-2 Tuble, die ihren Switch-Punkt eben nicht finden und gerne weiter gifteln (während alle anderen parat sind fürs Bier). Und bei den pubertierenden Junioren lesen wir sicher einen Rapport pro Monat von einer Massenschlägerei beim Handshake.
Finde die Idee dahinter gut, würde aber in allen Ligen gerne darauf verzichten.
Ja, erlebe ich auch. Nur ist dies auch eine Erziehungssache. Eishockey ist mehr als nur ein Sport, Eishockey ist eine Lebenskultur. Die muss man erlernen, spüren/verstehen und dann leben.
Das geht bei einigen halt ein bisschen langsamer. Aber darum darauf verzichten? Nö!
Wenn ich mit Lernenden-Betreuer spreche, dann erhalte ich jeweils sehr positives Feedback wenn das Kind Eishockey spielt. Ein Garagist hat mir z.B. gesagt, er hätte die Erfahrung gemacht dass sich Lernende die Eishockey spielen, deutlich besser an Regeln halten und pünktlich sind. Daher stellt er diese lieber als andere ein.
Dies kommt mMn durch die Kultur die im Eishockey gelebt wird und da gehört ein „Abschluss“ des Spiels dazu.