Manninen-Sperre nach Linesman-Attacke verkündet
Jetzt ist bekannt, wie lange Sakari Manninen für seinen Cross-Check gegen Linesman Georges Huguet zum Zuschauen verdammt wird. Reto Annen, der stellvertretende Einzelrichter Safety, drückt dem finnischen Servette-Topskorer fünf Spielsperren und eine Busse in der Höhe von 7500 Franken (inkl. Verfahrenskosten) auf.
«Es handelt sich um einen eventualvorsätzlichen Kontakt mit einem Linesman, der dessen physische Integrität klar verletzt. Die physische Härte des Kontakts ist nicht mehr unerheblich und hat den Linesman resp. dessen Gesundheit gefährdet», schreibt Annen in seinem Urteil.
Passiert ist der Vorfall am Mittwoch in Zug (4:7-Niederlage der Genfer): Als EVZ-Goalie Leonardo Genoni den Puck blockierte und der Pfiff erfolgte, wurde Manninen von Gegenspieler Sven Senteler vor dem Tor weggestossen. Als Huguet dazwischenging, verpasste Manninen diesem einen Cross-Check in den Rücken. Der 32-jährige Olympiasieger entschuldigte sich anschliessend aufrichtig in der Schiedsrichterkabine für seine Aktion.
Gemäss Servettes Stellungnahme gehe es Manninen «nach den Ereignissen nicht gut. Der Umstand, dass man annehmen könnte, dass er absichtlich einen Schiedsrichter angegriffen habe, sei für ihn schwer zu ertragen.»