Posts by Mirko

    Ich finde es gut, dass die Bayern in dieser Sache so an die Öffentlichkeit gegangen sind. In den letzten Jahren haben Spieler und vor allem deren Agenten das sicher zur Genüge ausgereizt, jetzt scheint sich das etwas umzukehren. Mich nimmt Wunder, ob sich diese Tendenz dann auch auf die Insel ausbreiten wird, oder ob das dort mit all den Milliardär-Clubbesitzern weiter getrieben wird.

    Danke fuer diesen Bericht! Im Zusammenhang mit der Viruslast im Mund Rachenraum habe ich gelesen dass es Indizien gibt dass Mundwasser hilft die Viruslast zu reduzieren. Mundwasser toetet den Virus in der Petrischale und es ist gut moeglich dass dies auch im Mund Rachenraum nach einer Exposure der Fall ist. Auch hier sind das nur Indizien da keine klinischen Tests vorliegen.

    Gilt das auch für "hochprozentiges Mundwasser"?`:D

    zeig ich dir gerne:


    warum spielte der fcz am samstag nicht in genf? bei servette war nicht mal ein spieler, sondern „nur“ der trainer positiv gestestet. das reichte dem kantonsarzt um das spiel abzusagen.

    Aha...


    https://www.fcz.ch/de/profis/n…n-servette-fc-verschoben/


    Quote

    Das auf morgen Samstag, 31. Oktober 2020, angesetzte Auswärtsspiel beim Servette FC wird verschoben. Nachdem Servette-Cheftrainer Alain Geiger am vergangenen Mittwoch positiv auf das Coronavirus getestet wurde, unterzog sich auch die gesamte erste Mannschaft inklusive Staff einem Test.

    Dabei wurden weitere Team- und Staffmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet. Nach Rücksprache mit dem kantonsärtzlichen Dienst des Kantons Genf begibt sich die komplette erste Mannschaft inklusive Staff per sofort in Quarantäne.

    Danke, du zeigst schön auf dass einige hier wieder mal Äpfel mit Birnen vergleichen wollen...

    Ich bin ja normalerweise nicht der Freund der Kommentarspalten, aber dieser Kommentar zum Böni bringt es perfekt auf den Punkt:


    Quote

    Warum machen Kantonsärzte den Sport kaputt? Corona schuld? Corona ist der Auslöser, aber die Schuld tragen einzig und allein diejenigen Profis, die sich vermutlich nicht an clubinterne Schutzkonzepte, Massnahmen halten, resp. die Clubverantwortlichen, die offenbar ihre Profis nicht im Griff haben. Diese Profis sind Gut- bis Grossverdiener und haben eine entsprechende Verantwortung gerade ihrem Club und dessen Angestellten gegenüber, scheint aber bei einem immer grösseren Teil ein Fremdwort zu sein. Jeden Tag fahren hunderttausende Normalos mit dem OeV, gehen einkaufen, treffen auch Leute und kommen coronafrei durch die Pandemie. Nur rund 1000 Profis (Fussball und Eishockey höchste Ligen) kriegen das nicht auf die Reihe. Ein Armutszeugnis.

    Wie genau es die Fussballer mit den Schutzkonzepten meinen, sieht man ja an jedem Spieltag. Da wird bei jedem Tor nach wie vor umarmt, abgeküsst etc. Das kann man sich vielleicht in der Bundesliga leisten wo alle paar Tage getestet wird...

    Falls dies für die Meisten gewährleistet ist, kann man gerne mit den Löhnen runter. Ansonsten schaue ich einen Teil vom hohen Lohn als Entschädigung dafür an, dass es nachher (vor allem in der heutigen Zeit) schwer wird, eine normale Stelle zu finden, wenn man keine Erfahrung / Ausbildung ausweisen kann.

    Ja, dann muss man halt eine Ausbildung machen und kann vielleicht die ersten 2-3 Jahre nach dem Karriereende nicht arbeiten. Dass müssen alle anderen Profis, welche nicht solche Löhne haben (Turner, Ruderer, Leichtathleten zum Beispiel) auch! Die bekommen auch keine „Entschädigung“ dafür.


    Und auch in der Privatwirtschaft gibt es keine Karrieren mehr à la Lehre und dann arbeitet man bis 65 durch, sondern es gilt „lebenslanges Lernen“ bzw. viele wechseln auch den Beruf. Ich habe mit 35 auch eine knapp zweijährige Weiterbildung gemacht, um in meinem Job weiterzukommen und auf dem neusten Stand zu sein, das kann ich auch von einem Spitzensportler erwarten. Ja, die haben nicht so viel Berufserfahrung dann, aber sie bringen andere Eigenschaften mit wie sich durchbeissen zum Beispiel.

    Das mag schon sein, dass aus politischen Gründen keine à fonds perdu Beiträge möglich sind. Nur muss man sich (aus wirtschaftlicher Sicht...) vor Augen führen, was denn eine Rückzahlung z.B. eines Kredites von z.B. 15 Mio. genau heisst. Wie hoch sind die "Gewinne" im CH-Hockey, welche für den Schuldendienst verwendet werden können? Klar, man kann das Team verbilligen - wie hoch fallen die "Gewinne" dann noch aus? Und wie lange würden die Klubs dann solche Kredite abstottern müssen? Was ist mit Investitionen, welche getätigt werden müssten, z.B. für neue Stadien oder anderes?

    Ja das muss man sich natürlich schon fragen. Tatsache ist aber auch, schon in den "erfolgreichen Jahren" zahlt der Steuerzahler nicht wenig für den Sport. Das beginnt bei den Sicherheitskosten (die im Hockey mittlerweile glücklicherweise tief sind), geht über Subventionen für die Juniorenförderung bis zu den grossen Posten was Stadien anbelangt. Diese gehören ja in der Regel nicht den Clubs sondern wurden mit Steuergeldern finanziert.

    Mal schauen, ob sie das dann wirklich machen: da wirst Du def. nicht der Einzige sein, der sich das nicht dauerhaft anschauen möchte.

    Die Frage ist dann auch, ob sich all die Leute das teure TV Abo noch leisten können, um sich diese Spiele anzuschauen.

    So wie in der Champions League: aus den Augen (öffentliches TV), aus dem Sinn....

    Da glaube ich nicht wirklich dran... Vielleicht wird bei uns das Interesse etwas abnehmen, aber im asiatischen/arabischen Raum der wenn man auch die Werbebanden mittlerweile anschaut immer wichtiger wird, scheint das Interesse an europäischem Fussball ungebrochen zu sein und mittels der Masse scheint auch viel Kohle möglich.


    heute noch genau unser Spiel, alle anderen verschoben: scho krass!

    Aber aufgrund der aktuellen Entwicklung eigentlich auch logisch. Zumindest solange die Spieler nicht in einer Bubble leben...

    Es zeigt halt auch wie sich die Pandemie in unserem Land entwickelt... Während hier vor wenigen Wochen noch getönt wurde dass "x % gar niemanden kennen der positiv sei" und damit jegliche Einschränkungen unnötig, ist mittlerweile fast in jeder Profi-Sportmannschaft mindestens einer positiv. Die Tatsache, dass in umliegenden Ländern viel weniger Sportler/Teams betroffen sind zeigt entweder, dass die Profisportler in der Schweiz sorgloser umgehen oder (meine Meinung) die allgemeine Corona-Situation gelinde gesagt etwas aus dem Ruder gelaufen ist.

    Aber die Swiss hat doch auch Staatshilfe angefordert und bekommen und die Chefs zahlen sich Boni aus.....

    Das ist aber ein ziemlich grosser Unterschied... Die Swiss war vor Corona ein florierendes Unternehmen, welches hohe Gewinne gemacht hat. Zudem hat die Swiss nicht à-fonds-perdu Beträge erhalten sondern Garantien für verzinsliche Kredite, welche auch wieder zurückgezahlt werden müssen.


    Und ich vermute mal, eine gute Anbindung der Schweiz an die Luftfahrt ist vielleicht auch noch etwas systemrelevanter als Profisport.

    Ja, auch ich habe mich gestern und auch schon beim Spiel in Zug grausam aufgeregt, wie das Team aufgetreten ist und wie man sich teilweise hat gehen lassen... Fakt ist aber, während einer Meisterschaft hat JEDE Mannschaft einmal eine Phase wo es einfach nicht läuft, andererseits gewinnt man halt dann auch mal mehrere Spiele in Serie wenn der Puck einfach läuft.


    Aber deswegen gleich hoffen, dass die Saison abgebrochen wird? Echt jetzt? Denen ist wirklich nicht mehr zu helfen...

    stellt sich halt die frage, wie die saison weiterverläuft, wenn ein oder mehrere teams in quarantäne geschickt werden....

    machen die anderen weiter?

    Es hiess ja immer, man habe noch genügend Freiraum im Spielplan... Insofern sollte das eigentlich kein Problem sein dass die anderen weitermachen und man die Spiele verschiebt. Ev. werden ja auch weitere Nationalmannschafts-Termine frei. Wenn ich nach dem gestrigen Brief der Clubbosse davon ausgehe dass die Meisterschaft auch ohne Zuschauer weitergeht, gibt es schon noch Möglichkeiten:


    - Spiele ansetzen an Terminen, die noch gesperrt sind (wie Natipausen, unter der Voraussetzung dass die Nati nicht zusammengezogen wird)

    - Abbruch des Cups und Priorität auf Meisterschaft

    - Reduktion auf 44 Qualispiele

    - etc.


    Die Schweizer "Profis" sind in ihrem Verhalten auch keine Vorbilder! Im Vergleich zur BuLi oder dem US Sport haben wir viel zu viele Fälle!


    Dies hat ja auch ein Schweizer BuLi Spieler gesagt als er in der CH auf Besuch war.

    Ja, das ist mir auch durch den Kopf gegangen. Ist irgendwie halt auch ein Signal an die Politik, wenn es schon bei den Sportlern selber nicht funktioniert wo es auch ein Schutzkonzept gibt und wo die Spieler sicherlich auch für das Privatleben sensibilisiert worden sind, wie soll es dann bei den Fans über kurz oder lang funktionieren?

    Das Problem ist halt, es geht nicht nur ums Eishockey oder den Sport... Alle, die irgendwie von der Coronakrise betroffen sind, kommen nun mit Forderungen dass genau bei ihnen weitere Einschränkungen nicht adäquat sind:


    - Die Gastroszene, welche heute von 100'000 betroffenen Arbeitsplätzen spricht die verloren gehen

    - Der Tourismus, welcher offenbar in diesem Jahr 10 Milliarden Mindereinnahmen macht und die Skisaison durchführen will

    - Die Clubszene welche ein Sterben des Nachtlebens befürchtet

    - Die Eventbranche, welche seit Monaten keine Aufträge mehr hat


    Die Liste kann man sicher beliebig weiterführen... Und jede dieser Branchen hat natürlich ein umfassendes Schutzkonzept, welches genau bei ihrem Sektor zu keinen nennenswerten Infektionsketten führt, deshalb muss genau ihre Branche jetzt nicht weiter eingeschränkt werden.


    Das "Problem" beim Profisport ist halt, dass es erstens für viele ein bisschen suspekt vorkommt wenn man sich privat noch mit max. 10-15 Personen draussen treffen darf, aber ein Fussballspiel mit über 10'000 Zuschauern erlaubt ist wo man sich dann vorher, nachher und in den Pausen auch treffen kann. Und zweitens dass man im Profisport die "Grossverdiener" hat.

    Der Tagi geht mir langsam auf den Sack, der schreibt seit einiger Zeit nur noch Negativ. Ist echt übel diese einseitige Berichtserstattung!

    Wobei das ist meines Erachtens nicht nur der Tagi. Während der "Sommerzeit", wo es Corona mässig doch gut ausgesehen hat, sind doch einigermassen ausgewogene Artikel erschienen. In den letzten Wochen ist man nun eher wieder in Richtung Verbreitung von "Hiobsbotschaften" gegangen, seien das irgendwelche Rekordzahlen aus der Schweiz und dem Ausland, aber auch negative Einschätzungen von Epidemiologen...

    Ich sehe einfach keine Lösung! Corona wird nicht einfach verschwinden! Das Jo-Jo Spiel wird weiter gehen: Zahlen rauf, alles runter. Zahlen runter, alles wieder lockern.....und im Herbst 2021 sind wir wieder gleich weit wie heute! Impfung wird (kurzfristig) nicht viel bringen da enorm viele sich nicht impfen lassen wollen ("drittes Ohr").


    Ausblick CH: Sport nur am TV oder vor 1000 Nasen oder abgesagt. PO's ohne Fans oder 1000 Nasen. WM abgesagt oder Bubble ohne Fans.


    Sehe im Moment kein Licht am Ende des Tunnels!

    So pessimistisch sehe ich es nicht, insbesondere was eine Impfung anbelangt. Ja, es werden sich viele nicht impfen lassen wollen wie du sagst, für mich braucht es dann aber eine Sensibilisierungskampagne. Impfen soll dann genauso zum Thema "Eigenverantwortung" gehören wie Hände waschen etc., insbesondere für die Risikogruppen. Und wenn man relativ deutlich sagt, dass sich insbesondere gewisse Gruppen impfen lassen sollen, ansonsten sie ein grösseres Risiko haben weil man nun nicht mehr alle "Freiheiten" verbietet, bin ich sicher dass sich der eine oder andere dann trotzdem impfen lässt. Dann bleiben vor allem noch die Teile der Bevölkerung welche in der Regel sowieso einen milden Verlauf nehmen und die welche sich nicht impfen lassen sollen, damit sollte man zukünftig eine Überlastung des Gesundheitswesens auch verhindern können.


    Vielleicht sieht man dann auch Länder, wo die Impfung etwas mehr als "nur nahegelegt" wird, dass man dort wieder schneller zur Normalität zurückkehrt. Etwas was ja doch die meisten wollen...

    Das Problem im Amateursport ist halt , dass die schönen Konzepte der Verbände nicht funktionieren und deshalb Angriffsfläche bieten... Ich sehe es in unserem Handballverein, wo die erste Mannschaft (ca. 15-20 Personen) nach dem Training oder Match jeweils noch mind. 20 Minuten dicht gedrängt in der Garderobe sitzen und zusammen ein Bier trinken, wie halt früher auch immer... Dasselbe sagen auch zwei Kollegen aus dem Fussball, weil man lieber nicht mehr zusammen in eine Beiz gehen will.


    Da verwundert es halt nicht, wenn es zu Ansteckungen und Quarantäne kommt. Zudem gibt es auch Arbeitgeber, die drohen nicht zu zahlen, wenn die Angestellten noch in Mannschaftstrainings gehen und deswegen in Quarantäne müssen.

    Eishockey Amateure & Unihockey unterbrechen die Saison

    ja, was will man sonst machen wenn in gewissen Kantonen Mannschaftssport auf Amateurstufe verboten ist. Ich bin sicher, das wird ab nächsten Mittwoch Schweiz weit ausgerufen.