Beiträge von Mirko

    Du kannst es dir zurechtlegen, wie du willst, aber du nimmst immer einzelne dominante Drittel als Massstab für das ganze Spiel. Das war noch nie so. Auch in den Meisterjahren haben wir keine 60 Minuten konstant auf höchstem Niveau gespielt oder den Gegner durchgehend dominiert. Nein!

    Da vergisst man eben schnell. Im Meisterjahr 2024 haben wir im Final alle drei Auswärtsspiele verloren, im Spiel 6 wurden wir damals sogar ziemlich gedemütigt von Lausanne.

    Ich finde keine Worte für diese Team-Nicht-Leistung. Oberpeinlich, schlimm und schon fast mysteriös. Gibt's keine Verwschörungstheorien?? Haben
    uns die Davoser ok Tropfen ins Wasser getan? Haben alle Spieler einen GrippeVirus eingefangen? Spielen sie nun gegen den Trainer? Haben zwei
    Spieler in einem Swingerclub vier oder fünf Partnerinnen der anderen Spieler gev.......????

    Ich finde keine Worte, keine Erklärung.

    Vielleicht sind sie ja wie die Davoser am Montag auch früher angereist, haben aber den Nachmittag bei schönstem Wetter auf der Jatzhütte verbracht :mrgreen:

    Miserables erstes Drittel. Kein Pass kommt an, keine Aggressivität, keine einzige zusammenhängende Aktion. In den ersten 10 minuten zu viele rushes zugelassen, danach die eigene blaue Linie schlecht bis gar nicht verteidigt. Davos mit ganz simplem Hockey und wir halten überhaupt nicht dagegen. Wake up boys.

    Bezeichnend auch im PP, als zwei Mal nicht der Gegner den Puck rausgespielt hat, sondern man die Scheibe an der blauen Linie nicht kontrollieren konnte… Hoffe schon, sie wachen nun auf.

    Sierre gewinnt den Swiss League Titel, damit ist auch Ajoie in den Ferien, da keine Ligaqualifikation stattfindet.

    Mal schauen, wie zielstrebig McSorley das Projekt Sierre weiterführt...

    Auch der U21-Elit ein grosses Kompliment zum Vizemeistertitel. Am Ende hat es leider nicht ganz gereicht, was ehrlich gesagt auch ein Stück weit zu erwarten war. Durch das Ausscheiden der 1. Mannschaft konnte Biel zusätzlich Spieler wie unter anderem Neuenschwander und Sever einsetzen. Unter diesen Umständen war es entsprechend schwierig. Aber trotzdem starke Leistung. Congrats!

    Wobei unsere Jungs ja auch Spieler einsetzen konnten, welche in der Swiss League Stammspieler sind und auch im Fanionteam zu diversen Einsätzen gekommen sind. Auch noch nennenswert: beim entscheidenden Spiel in Biel waren fast 6‘000 Fans im Stadion.

    Das ist eben der Unterschied zwischen uns und den anderen Mannschaften. Während bei Davos, Fribourg oder Lausanne die „Stars“ aus der Quali weiterhin das meiste schultern müssen und die Mitläufer eher Mitläufer bleiben, blühen bei uns in den Playoffs die erfahrenen Haudegen auf, schiessen Tore und haben auch sonst entscheidenden Einfluss.

    Hat auch Klaus Zaugg bemerkt. Aber ob es wirklich das „beste Drittel seit Menschengedenken“ war :nixwiss:

    Ein Weltrekord – aber er hilft den ZSC Lions gegen Davos nicht
    Die ZSC Lions haben den HCD gebodigt und ihren Playoff-Heimweltrekord verbessert. Aber ohne Auswärtssieg in Davos kommen sie nicht in den Final.
    www.watson.ch

    Was Zaugg nicht schreibt: Seit dieser 3:5 Niederlage gegen Biel hat man - ausgenommen im Final 2024 gegen Lausanne - auch immer mindestens eine Partie auswärts gewonnen.

    Oh ja, die Zebras.... naja. Aber wer über die Schiris jammert...ihr wisst ja.

    Sehe bei uns noch Luft nach oben, ausnahmsweise mal angefangen bei Hrubec.
    Irgendwie sind wir schon noch etwas anfällig, wenn wir unter Druck geraten. Eine Prise Souveränität war schon noch gut.
    Vertrauen wir auf die Fortsetzung des Steigerungslaufs.

    Ist doch gut, dass wir auch gewinnen, wenn wir noch Luft nach oben haben :wink: Hrubec soll dann wieder Spiele stehlen, wenn wir stark unter Druck kommen.

    Das mit der Anfälligkeit ist aber massiv besser geworden. Noch in der Quali sind wir ja teilweise grausam geschwommen in den letzten zwei Minuten bei einem 6 gegen 5. Gestern, ausgerechnet gegen den HCD der ja diese Saison schon diverse Spiele noch ausgeglichen oder gedreht hat, war es doch recht souverän. Sie waren zwar in unserem Drittel, aber mit kollektiver Verteidigungsarbeit sind sie nicht zu ihren hundertprozentigen Chancen gekommen.

    Nur ist Hockeyverbandsrecht nicht wirklich mit Recht allgemein gleichzusetzen.

    In der Vergangenheit war es durchaus oft so, dass mit einem Rekurs das Strafmass/die Anzahl Spielsperren erhöht wurde.

    Das ist aber etwas anderes, wenn die Instanz in einem Verfahren zu einer höheren Strafe kommt und das begründet… Hier wird gefordert, dass bei einem erfolglosen Rekurs automatisch eine höhere Strafe ausgesprochen wird, was unsinnig ist.

    Und auch Verbandsrecht hat sich an die allgemeinen Rechtsgrundsätze zu halten.

    Eigentlich sollte man bestraft werden wenn man erfolglos Rekurs einlegt, wie bei der Coaches Challenge.

    Bisschen eigenartiges Verständnis von Recht… Ein fortschrittliches Rechtssystem zeichnet sich dadurch aus, dass es Instanzen gibt und man nicht automatisch ein Risiko eingeht, wenn man ein Urteil weiterzieht. Das würde ja sonst heissen, jeder der sein Urteil an ein Obergericht oder das Bundesgericht weiterzieht, müsste dann im Fall einer Ablehnung härter bestraft werden als ursprünglich.

    Der Trainer ist einfach eine absolute Schlaftablette. Schuld hin oder her.

    Ja, da war ich auch erstaunt, dass Ward sowohl das Vergeigen des 3:0 Vorsprungs im Spiel 6 als auch das gestrige Auftreten so regungslos zur Kenntnis und keinen weirklichen Einfluss genommen hat.