Beiträge von Dani8

    Ich freue mich einfach wieder auf geile Hockeyspiele. Und natürlich auf die neue Halle. Sollte es in der Quali noch mehr Spiele geben (die mich nicht unbedingt interessieren) bleibe ich einfach mehr zuhause, ganz einfach. Die Saisonkarte kaufe ich ja sowieso. Und sollte der Z bei allfälligen Zusatzspielen den SCB wählen, kann man getrost auch mal ein "grosses" Spiel auslassen. Ging mir gegen die Waldbuben am Ende gleich, bei 6 Derbies jede Saison....

    Andrighetto und Malgin wären beide interessant, wohl eher in der höheren Lohnklasse anzusiedeln aber langfristig wohl interessantesten.

    Höher gehts gar nicht..... Aber wir haben grundsätzlich sicher genug Kohle. Über die interne Juniorenförderung mal hinweggesehen. Ausserdem kann ja allenfalls ein 5ter Ausländer eingesetzt werden, das hat sicher auch noch einen Einfluss.

    Eine Heim-WM im neuen ZSC-Stadion?

    Swiss Ice Hockey peilt eine Verlegung der abgesagten Weltmeisterschaft auf 2023 an, nicht auf 2021. Das eröffnet neue Perspektiven.

    René Fasel lächelte am Samstag als Sieger in die Kameras des Schweizer Fernsehens. Der Präsident des Eishockey-Weltverbands triumphierte im Samschtig-Jass mit nur elf Punkten Differenz in drei Durchgängen. Zweimal sagte er null an, zweimal vermied er einen Stich. Anstatt einen Pokal zu vergeben, nahm er für einmal einen in Empfang. Die Sendung war Anfang März aufgezeichnet worden, Bastian Baker sang den WM-Song, das Maskottchen Cooly tanzte. Es scheint eine Ewigkeit her.

    «Ach, so schade, dass alles so gekommen ist», seufzt Fasel. Mit seiner Crew und den diversen Landesverbänden ist er derzeit daran, die Zukunft zu planen – mit allen Unwägbarkeiten wegen des Coronavirus. Und natürlich treibt ihn die Frage um, was mit der abgesagten WM in der Schweiz geschieht. Auf Mittwoch ist ein nächster Videocall angesetzt mit Vertretern von Swiss Ice Hockey und des Vermarkters Infront, der 50 Prozent der WM hält. «Wir müssen von den Schweizern bald einmal wissen, ob Interesse da ist für 2021», sagt Fasel. Wobei er durchblicken lässt, dass er diese Variante nicht mehr favorisiert.

    Nicht zu jedem Preis

    Auch bei Swiss Ice Hockey hat sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Verschiebung aufs nächste Jahr keinen Sinn macht. «Wir möchten so schnell wie möglich ein Eishockeyfest in der Schweiz», sagt CEO Patrick Bloch. «Wir müssen jetzt einen Entscheid fällen. Aber die ökonomischen Risiken für 2021 sind Stand heute sehr hoch.» Es gibt keine Garantie, dass es bis im nächsten Frühjahr eine Impfung gibt gegen das Coronavirus. Also ist noch fraglich, ob und wie dann überhaupt eine WM stattfinden kann. «Und wie steht es dann mit der Kaufkraft der Wirtschaft?», fragt Bloch. «Haben die KMUs dann noch Geld, um in Hospitality-Pakete zu investieren? Und können oder wollen sich die Fans aus dem Ausland dann eine Reise in die Schweiz leisten?»

    Kommt dazu, dass die Schweizer die Organisationskomitees der folgenden beiden Weltmeisterschaften (Riga/Minsk und Helsinki/Tampere), die ja um je ein Jahr zurückgeschoben würden, abgelten müssten. Von einem Betrag von gegen drei Millionen Euro ist die Rede. 2023 wäre es günstiger, und es kommt dazu, dass die WM in Sankt Petersburg alles andere als gesichert ist, weil die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) im Dezember 2019 wegen Staatsdopings eine vierjährige Sperre gegen die russischen Athleten verhängt hat. Verboten sind in dieser Periode auch sportliche Grossveranstaltungen in Russland. Auf Maskottchen Cooly, hier bei einem Promo-Auftritt im Zürcher HB, dürften die Organisatoren wieder zählen können. Foto: Ennio Leanza/Keystone

    Die russische Anti-Doping-Agentur legte beim internationalen Sportgerichtshof TAS in Lausanne Rekurs ein, das Urteil wird aber erst in einigen Monaten erwartet. Und man geht nicht davon aus, dass die Sperre aufgehoben wird. Für die Planungssicherheit wäre es also das Eleganteste, die Schweizer WM für 2023 einzufügen und die folgenden Turniere nach hinten zu verschieben. Und wenn jemand die Russen überzeugen kann, dann Fasel. Ansonsten wäre erst 2026 wieder frei. Die Schweiz würde da fast sicher den Zuschlag erhalten, sollte sie sich bewerben. Doch dann wären seit der letzten Heim-WM 17 Jahre verstrichen.

    2023 würde auch neue Perspektiven eröffnen: Denn im August 2022 wird die neue ZSC-Arena in Zürich-Altstetten eingeweiht. Während man 2021 mit dem gleichen Konzept und dem weitgehend gleichen OK fahren würde, könnte man sich im Hinblick auf eine allfällige Durchführung 2023 die Stadionfrage durchaus neu stellen, sagt Michael Rindlisbacher, der Verwaltungsratspräsident von Swiss Ice Hockey. Die Swiss-Life-Arena ist anders als das Hallenstadion eine reine Hockeyarena, es wären da weniger zusätzliche Bauten nötig und so wohl auch weniger Zusatzkosten fällig. Zudem verfügt das neue ZSC-Stadion auch über eine integrierte Trainingshalle, wie das heute Standard ist.

    Wenn es einen Vorteil gibt, dann der: Wir können gewisse Learnings mitnehmen.
    Michael Rindlisbacher, VR-Präsident Swiss Ice Hockey

    «Wenn es einen Vorteil gibt aus der Verschiebung, dann der: Wir waren schon sehr gut unterwegs für die WM, aber gewisse Learnings könnten wir mitnehmen», sagt Rindlisbacher. Swiss Ice Hockey wird den Entscheid, auf welche WM die Schweiz aspiriert, mit dem Weltverband absprechen und vorgängig auch die Meinung der Clubs abholen. Und deren Stimme ist deutlich: 2023 und nicht 2021! Zumal sich die Wirtschaft bis dann wieder etwas erholt haben dürfte.

    Bis zum definitiven Entscheid will Rindlisbacher aber die Antwort des Versicherers abwarten zum Fall der abgesagten WM 2020. Mitte Mai werde man so weit sein, stellt er in Aussicht. Doch man muss kein Prophet sein, um zu ahnen, in welche Richtung es geht. Zumal es sich empfiehlt, René Fasel im Boot zu haben. Denn der Freiburger weiss nicht nur im Jassen, welche Karte man zu welchem Zeitpunkt spielen sollte.

    Quelle: Tagi

    Ich bin bei dir Larry, am liebsten würde ich auch so weitermachen wie bisher. Aber wenn es Massnahmen braucht, da die kleineren Vereine finanziell am abkacken sind, was wäre für dich das kleinere Übel?

    Ich würde einen Salary-Cap statt einer Ausländeröffnung bevorzugen. Habe wirklich Angst, dass sonst Junge nicht mehr zu ihrer Chance kommen zu spielen. Ausserdem, gibt es tatsächlich Leute die eine geschlossene Liga bevorzugen würden? Davon lebt doch der Sport. Es werden den B-Clubs ja sonst schon genug Steine bzw. Benachteiligungen in den Weg Richtung A gelegt.

    Haben Heimprogramme erhalten per App. WIrd sicher Leistungstests geben sobald sie das durchführen dürfen.
    Entsprechend wird dann auch sicher nachgeschliffen. und den anderen Mannschaften gehts ja genau gleich.

    Vielleicht ist es dann zu spät zum nachschleiffen... Wir wissen ja alle zu gut wie schnell der Schlendrian einsetzt nach einer guten Saison. Und genau wie Larry schreibt, es war eine gute Saison. Aber egal, ich vertraue den Coaches.

    Aus dem Tagi von heute:

    Die Zone vor dem Tor ist Suters Büro

    Der ZSC-Stürmer hat gute Chancen, am Samstag Liga-Topskorer zu werden – als Schweizer Nachfolger von Damien Brunner. Das könnte nicht die einzige Parallele bleiben.
    Treffsicher wie nie: Pius Suter hat schon 29 Tore erzielt.

    Es war nur eine Randnotiz, als Pius Suter im Sommer 2015 zu den ZSC Lions stiess. Ein eigener Junior, der aus Übersee zurückgekehrt war und sich in der ersten Mannschaft etablieren wollte. Die Schlagzeilen gehörten einem anderen Teenager: Auston Matthews. Das US-Wunderkind enttäuschte nicht, verzückte die Liga einen Winter lang und machte sich dann auf, die NHL zu erobern. Inzwischen ist Matthews nur noch eine Fussnote in der Geschichte der ZSC Lions, die in jener Saison gegen den SC Bern im Viertelfinal mit 0:4 untergingen. Suter hingegen ist bei den Zürchern zur Schlüsselfigur geworden.

    Als ihn Marc Crawford damals in die erste Mannschaft beorderte, war der Walliseller für seine 19 erstaunlich frühreif. Mit 23 ist er nun auf gutem Weg, als erster Schweizer nach Damien Brunner (2012) und Guido Lindemann (1982) Topskorer der National League zu werden. Suter ist ein ausgeprägter Teamspieler, spricht lieber von «uns» als von «ich» und sieht das bevorstehende Wochenende im Zeichen des Kampfes um den Qualifikationssieg gegen den EV Zug. Aber er kann nicht verhehlen, dass ihm die Auszeichnung des besten Punktejägers einiges bedeuten würde.

    Von 9 auf 29 Tore

    Zwei Runden sind noch zu spielen, mit seinen 51 Punkten hat er drei Vorsprung auf seinen Sturmpartner Garrett Roe und vier auf Berns Mark Arcobello. Und sein zusätzlicher Trumpf ist: Nach Toren führt er klar, bei Gleichstand nach Punkten wäre er also vorne. Dass er zum Goalgetter geworden ist, seine Ausbeute von 11 und 9 Toren in den beiden Saisons zuvor auf aktuell 29 gesteigert hat, zeigt seine Vielseitigkeit. «Als ich mit Pettersson spielte, der ein exzellenter Schütze ist, suchte ich meist den Pass. Mit Roe ist es nun umgekehrt, da muss ich die Lücken erspähen und hineinfahren, damit er mich anspielen kann.»

    «Die Verteidiger haben ihre Tricks, um einen spüren zu lassen, dass sie einen vor dem Tor weghaben möchten.»

    Sonst ein ruhiger, besonnener Mensch, der sich nicht in den Vordergrund drängt, tut er nun auf dem Eis genau dies. Mit seinen 174 Torschüssen ist er die Nummer 2 hinter Arcobello (182), und keiner hat auch nur annähernd so oft aus dem «Slot» geschossen wie er (119 Mal), aus der umkämpften Zone unmittelbar vor dem Tor. Dort, wo man gemäss Jargon blaue Flecken einstecken muss. «Ja, davon habe ich schon einige», sagt Suter schmunzelnd. «Die Verteidiger haben ihre Tricks, um einen spüren zu lassen, dass sie einen dort weghaben möchten. Am Oberarm treffen sie mit ihren Crosschecks recht gut.»

    Doch auch Suter hat seine Tricks. Er ist mit seinen 77 oder 78 Kilo («ich war schon lange nicht mehr auf der Waage») kein Muskelprotz, der die Gegner vor dem Tor wegdrängt. Er schlägt sie mit List und Tempo. «Der Verteidiger kann nicht immer den Puck und den Gegenspieler im Auge behalten», sagt er. «Und wenn du den Puck hinters Tor spielst, muss er sich drehen. Das erschwert es ihm zusätzlich, die Übersicht zu bewahren.» Meist geht es um Sekundenbruchteile. Suter prescht nach vorne, und schon ist der Puck im Tor.

    Dass er ein Allrounder auf sehr hohem Niveau ist, aber kein Blender mit einer einzelnen Fähigkeit, die einem sofort ins Auge stechen würde, ist ein Grund für seine kontinuierliche Entwicklung. Er musste immer Lösungen suchen, um sich durchzusetzen. «Wenn du mit 14, 15 einen Kopf grösser bist als deine Gegner, musst du gewisse Dinge gar nicht tun, um zu reüssieren», sagt er. «Die musst du dir dann später aneignen. Ich war als Junior immer gefordert, zumal ich meist einen Jahrgang höher spielte. Und wenn du Profi wirst, musst du dich nochmals auf ein ganz anderes Spiel einstellen.»

    Viel profitiert habe er auch von seinen zwei Juniorenjahren in Kanada bei Guelph. Nach dem ersten Testspiel auf einem besonders kleinen Feld, als er viermal heftig aufs Eis gewuchtet wurde, habe er den nächsten Flieger besteigen und gleich wieder nach Hause zurückkehren wollen. Er besann sich eines Besseren.

    «Wie er das Spiel liest, ist unglaublich!»

    ZSC-Coach Rikard Grönborg findet, Suter habe durchaus eine überragende Qualität: «Wie er das Spiel liest, ist unglaublich! Er ist gedanklich immer zwei Schritte voraus. Das kann man kaum beibringen.» Zudem schätzt der Schwede sehr, dass Suter kein eindimensionaler Skorer ist, sondern in allen Situationen einsetzbar. «Er übernimmt auch im Boxplay Verantwortung, bei 3 gegen 5 Feldspielern. Und er erwartet das auch von sich. Er fühlt sich mitverantwortlich für den Erfolg der Mannschaft. Solche Spieler liebe ich.»

    Und inzwischen kann Suter sogar brillieren. Sein Sololauf in der Overtime in Bern vor zwei Wochen, als er alle drei Gegenspieler düpierte und traf, war das Tor der Saison. «Ja, so eines hatte ich noch nie geschossen», sagt er leicht verlegen lächelnd. Wenn das Selbstvertrauen stimmt, gelingen einem auch solche Dinge. Suter wäre aber nicht Suter, wenn er nicht gleich anfügen würde, dass ihm das laufbetonte System unter Grönborg eben sehr entgegenkomme. Und dass alles nur möglich sei dank guten Mitspielern.

    Trotz seines NHL-Traums will er kein Gewicht zulegen, weil sonst sein Tempo leiden würde.

    Nebst seinem hohen Hockey-IQ ist der Speed sein herausragendstes Merkmal. Und den will er sich auch bewahren. Trotz seines NHL-Traums will er kein Gewicht zulegen, nur kräftiger, aber nicht massiger werden, weil sonst sein Tempo leiden würde. Der Zürcher Thomas Roost, der für das Central Scouting Bureau der NHL Spieler einstuft, findet das plausibel. «Natürlich ist Suter für die NHL ein Leichtgewicht. Aber so, wie sich das Eishockey entwickelt hat, gibt es inzwischen mehr Platz für leichtere Spieler. Und wer an Masse zulegen will, sollte das nicht auf einen Schlag tun, sondern kontinuierlich.»

    Suters Vertrag bei den ZSC Lions läuft zwar bis 2023, doch er hat eine Ausstiegsklausel für die NHL. Roost ist überzeugt, dass er in diesem Sommer eine Chance erhalten wird. «Er wird von mehreren Clubs sehr genau beobachtet», weiss der NHL-Scout. «Jedes Jahr gibt es Europäer in seinem Alter, die in der NHL ausprobiert werden. Und es wird ihm helfen, dass der vormalige Schweizer Topskorer Dominik Kubalik in Chicago so eingeschlagen hat. Das zeigt, dass die National League gute Spieler hervorbringt.»

    Detroit als NHL-Destination?

    Wo könnte Suter also landen? 2017 besuchte er das Camp Ottawas, 2018 jenes der New York Islanders. Roost tippt aber auf Detroit: «Die Red Wings sind im Neuaufbau und haben ein Flair dafür, nicht so bekannte Spieler zu entdecken. Zudem spielten die Detroit-Stürmer Robby Fabbri und Tyler Bertuzzi im kanadischen Junioreneishockey mit Suter. Eine Franchise holt viele Meinungen ein, sie hört nicht nur auf den Scout X oder Y. Wenn du Spieler hast, die mit jemandem gespielt haben, hilft das, ihn einzuschätzen. Und Suter ist ein guter Typ mit einer exzellenten Arbeitsethik.»

    Vielleicht wiederholt sich die Geschichte ja. Damien Brunner, der letzte Schweizer Topskorer, wechselte im Jahr danach zu Detroit und präsentierte sich dort in der wegen des Lockouts verkürzten Saison exzellent. Danach entschied er sich für einen Wechsel zu New Jersey, was wohl ein Fehler war. Bei den Red Wings würden sich Suters Wege mit Matthews übrigens wieder kreuzen – dessen Toronto Maple Leafs spielen in der gleichen Division.


    ui, nein, gibt nicht wenige, welche seit 1998 gar nicht mehr oder nur am anfang noch regelmässig in der halle waren. aber spätestens seit mitte 00-er jahren zu reinen modefans und playofftouristen moutiert sind. klar, spreche ich hier hauptsächlich für mich, bin aber nicht der einzige! und das publikum das seither angezogen wurde ist definitiv aus einem anderen holz geschnitzt als das zsc publikum der 70-90-er jahre! was jetzt keine wertung bezüglich „besser“ oder „schlechter“ sein soll! höchstens eine in „lauter/stimmungsvoller“ und „leiser“...

    ABER: meine idee ist tatsächlich eine sk in der neuen halle. mind. das erste jahr um mir das ganze mal anzusehen. ausserdem steht dann die halle endlich in zürich! wer in zürich nord hockey sehen will, für den gibts ja chloote! :mrgreen:


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Ich bin gespannt ob es dann in der neuen Halle noch SK für Newbies gibt. Der Run wird gross sein......