Bichsel spielt Playoffs mit Dallas…
Beiträge von 007
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Gutes Interview, klar. Aber er lässt natürlich alle Optionen offen. Ich sehe da keine Tendenzen, die sich abzeichnen.
Jedes Argument hat eine Glas halb voll / Glas halb leer Komponente und das ich das nicht gleich sehe, ist bekannt. Wir haben unsere Ziele in der Meisterschaft und Champions League verpasst.
Wenn man Riedi als "Jungen" beiziehen muss, dann ist auch klar, dass die Jungen (Sega, Gruber, Schwendeler, Olsson, Ustinkov, Henry) sich nicht etablieren konnten oder von MB nicht genug Eiszeit gekriegt haben. Bächler kriegte seine Nationalmannschaftsaufgebote unter MC und unter MB keine, etc. etc.
Die anderen Teams hatten auch Verletzte und hätten mit denen mehr Punkte geholt (beim HCD fehlt Corvi seit Januar, bei Fribourg fehlte Sörensen ebenso lange und die machen ähnlich Punkte wie Ghetto, trotzdem sind sie im Final....) Wir werden nach der Saison die offizielle Verletzungsstatistik sehen.
Bin gespannt, was unsere sportliche Führung entscheiden wird. Die Argumente sind alle auf dem Tisch, stellt sich nur die Frage wie man sie gewichtet und wie die Stärkeverhältnisse beim neuen Triumvirat LF/PZ/SL mit WF im Hintergrund sind. Man wird sich gedulden müssen...
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Wir hatten in diesen Playoffs nur gerade 4 Heimspiele. Man hört, dass uns da einiges Geld flöten gegangen ist im Bereich von 1-2 Mio. Es werden einige Wunden geleckt und man kann diese Saison nicht schönreden, Erwartungen wurden allesamt nicht erfüllt.
Nachdem man die Champions League sehr lustlos absolviert hat, haben wir alle sportlichen Ziele verfehlt diese Saison. Junge wurden keine eingebaut, kein Spieler hat sich weiterentwickelt....Und Champions League ist auch kein Thema nächstes Jahr.
Das sind doch Grundlagen, doch konkret etwas zu ändern und nicht schon wieder zu hoffen, dass man alles beim Alten lassen kann und es doch besser wird. Den Spruch von Einstein spare ich mir...
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MB geht den Weg des Geringsten Widerstandes. Keine Ecken und Kanten. Ein einfacher Angestellter… Schuld sind immer die anderen.
Und die Champions League ist auch flöten. Kann ja gut sein.
Nun schreibe ich nicht mehr über MB und hoffe, unsere Führung handelt entsprechend
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Bayer sagt, die schwierige Quali sei nicht schuld am Ausscheiden, sondern die fehlende Effizienz. Nun, Davos hat Effizienz 52 Spiele trainiert und wir nicht.
Wer diesen Zusammenhang nicht sieht, muss blind sein....
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Ich habe mal den Roger Gemperle geschrieben das uns die Intros so richtig aufm Sack gehen nachm 10 mal (Stehnachbarn) und warum da nichts originelles gemacht wird. Seine Antwort machen wir schon immer so, ok mein Fazit komme 3 Minuten vor spielbeginn, esse keine Bratwurst mehr und trinke 2 Bier weniger.
Stillstand = Rückschritt in Reinkultur. Geben wir Lorenz eine Saison aber dann muss auch oben frischer Wind rein, sonst finden wir uns in 3-4 Jahren nicht einmal mehr in den Playoffs.
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Das war die Intro mit Phoenix / Fallout Boy? Das war echt der Hammer!
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Die Einordnung „enttäuscht ja, frustriert nein“ ist grundsätzlich nachvollziehbar – gerade wenn man die Serie nüchtern betrachtet. Der ZSC hat gegen den HC Davos kein schlechtes Hockey gespielt, aber genau das ist auf diesem Niveau das Problem: „nicht schlecht“ reicht für diese Organisation schlicht nicht mehr.
Der ZSC ist heute nicht mehr einfach ein Top-Team der Schweiz – er ist eine der führenden Organisationen in Europa. Mit dieser Entwicklung ist auch der Anspruch gewachsen: es geht nicht nur um Resultate, sondern um Dominanz, Entwicklung und Identität auf dem Eis.
1. Sport ist nicht planbar – Entwicklung schon
Ja, der Sport bleibt unberechenbar. Serien kippen durch Details wie Effizienz, Special Teams oder Goaltending. Dass Davos „einen Tick effizienter“ war, ist eine valide Beobachtung.
Aber: Was planbar ist, ist die Entwicklung eines Teams über eine Saison.
Und genau hier liegt der Kern der Kritik:
- Kein klar sichtbarer Fortschritt im Spielsystem
- Keine offensive Entwicklung, die Spiele gewinnt
- Kaum Spiele, die man als „dominant“ oder „unterhaltsam“ bezeichnen würde
Für eine Organisation wie den ZSC ist das zu wenig. Es geht nicht nur darum, ob man gewinnt – sondern wie.
2. Leistung vs. Erlebnis – ein unterschätzter Faktor
Ein zentraler Punkt ist der fehlende Unterhaltungswert: „Ich kann mich an kein Qualifikationsspiel erinnern, an welchem ich wirklich unterhalten wurde.“
Das ist kein Fan-Rant – das ist ein ernstzunehmender Indikator. Top-Organisationen zeichnen sich dadurch aus, dass sie:
- Spiele kontrollieren
- Tempo diktieren
- eine klare Spielidee transportieren
Beim ZSC war sichtbar:
- hoher Einsatz (vor allem in der PO)
- viel Kampf (vor allem in der PO)
- aber limitierte offensive Kreativität (ganze Saison)
Kurz gesagt: Das Team hat gearbeitet – aber selten begeistert.
3. Spieler vs. System – wer trägt die Verantwortung?
„Am Ende schiesst der Spieler den Puck in den Schoner.“
Aber auf diesem Level gilt auch:
- Systeme kreieren Chancenqualität
- Coaching definiert Spielidentität
- Entwicklung zeigt sich über Zeiträume, nicht einzelne Spiele
Wenn ein Team konstant an Effizienz scheitert, ist das selten nur individuelles Versagen. Dann stellt sich die Frage, ob das System genug produziert.
4. Kaderqualität vs. Output
Der ZSC verfügt über einen der besten Kader der Liga. Wenn das maximale Output daraus „Kampf, aber nicht mehr rauszuholen“ ist, dann ist das ein Warnsignal.
Top-Kader müssen:
- Spiele entscheiden können
- Gegner über Strecken dominieren
- Lösungen finden, wenn Plan A nicht funktioniert
Das war in dieser Serie – und über weite Strecken der Saison – nicht konstant der Fall.
5. Organisation & Kultur – Stärke und Risiko zugleich
Ein sehr wichtiger Punkt im Text: Menschlichkeit, Empathie, keine Hire-and-Fire-Mentalität
Das ist absolut eine Stärke des ZSC:
- Stabilität
- Loyalität
- langfristige Bindung
Aber: Genau diese Stärke kann sportlich zur Schwäche werden, wenn notwendige Veränderungen zu spät kommen.
Top-Organisationen müssen den Spagat schaffen:
- Kultur bewahren
- gleichzeitig Leistung kompromisslos einfordern
6. Die entscheidende Frage: Was passiert jetzt?
Ein Halbfinal-Out ist isoliert betrachtet kein Grund für einen radikalen Umbruch.
Aber im Kontext:- fehlende spielerische Entwicklung
- wenig offensive Identität
- kein klarer Fortschritt über die Saison
Dann ist es mehr als nur ein „Ausscheiden“. Es ist ein Signal.
Fazit
Der ZSC ist eine Top-Organisation mit Top-Ansprüchen
- Das Team hat gearbeitet, aber nicht entwickelt
- Der Output entspricht nicht dem vorhandenen Potenzial
- Sport ist nicht planbar – Entwicklung schon
Deshalb wäre es überraschend, wenn „nichts passiert“.
Nicht zwingend ein kompletter Umbruch –aber klare Anpassungen an den entscheidenden Stellschrauben.
Mehrheitlich einverstanden auch wenn der Text KI-generiert aussieht. Aber das sind meistens gut strukturierte Grundlagen, auf denen man aufbauen kann.
Nach dem 2. Meistertitel kam das Team nicht mit derselben Qualität und Ueberzeugung aufs Eis. Aussagen von MB, dass man Malgin nichts sagen muss, halfen da nicht. MC hat sich nicht gescheut, Malgin mal auf die Bank zu setzen als Zeichen. Nicht dass ich Fan von solchen Massnahmen bin, aber der Coach muss der Chef sein, nicht die Starts.
Vorbereitung und Champions League waren etwas larifari, wir haben nie ein System entwickelt, wo man Ausfälle ersetzen kann und sich neue Spieler schnell einleben. Passqualität war schlechter und in der Folge kamen die Verletzten dazu. Wieviel mal sind bei uns Spieler zusammengestossen? Das passiert weniger bei einem klaren System. Wir standen von Anfang an unter Druck und haben nie in Ruhe arbeiten können.
Es gibt m.E. nur eine grosse Schraube, an der man drehen kann, denn das Team steht. Ob es nun ein Bandengeneral ist oder wer auch immer, kann ich nicht sagen. Ich bin nicht dafür zuständig, aber nun muss auch von oben wieder etwas mutiger gearbeitet werden. Stillstand ist Rückschritt.
Wenn die nächste Quali wieder gleich läuft, werde ich meine Tickets sehr häufig weitergeben!
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Bei Davos fehlt auch Corvi, der bis Januar sehr stark gespielt hat. Aber jedes Team hat Verletzte. Das Duell Aeschlimann vs Berra wird spannend. Für mich nun aber wirklich Beilage….
Wettquoten Davos 1.45, Fribourg 2.50. -
Wenn man sich nur noch an Minimalzielen orientiert, dann ist Mittelmässigkeit vorprogrammiert. Nur schon Stillstand ist Rückschritt und diese Saison brachte weniger als Stillstand. Was neben den Minimalzielen nicht vergessen werden darf: in der Champions League hätten wir auch noch einen Titel zu verteidigen gehabt. Aber auch dort waren die Leistungen leider nicht gut genug und hat sich knapp qualifizieren können für die Playoffs. Danach war schnell Endstation. Auch hier: Mittelmässigkeit...
Am Schluss muss jemand den Kopf hinhalten und trotz aller Gründe und Ausreden ist das halt der Trainer, der in erster Linie für die sportlichen Ziele zuständig ist. Und wir haben gesehen, dass man mit dem praktisch identischen Kader mehr herausholen kann, wenn die ganze Leistungskultur bereits ab dem Sommertraining konsequent durchgezogen wird.
Aber vielleicht ist der wahre ZSC halt Mittelmass und die guten Zeiten sind vorbei?
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Lesenswerter Bericht von Simon Graf im Tagi:
Die ZSC Lions müssen sich unbequemen Fragen stellen – auch der Trainerfrage
Nach zwei Meistertiteln wurden die Zürcher vom HCD gestürzt. Das Team lebt zu stark von Malgin/Andrighetto und hat an Dynamik verloren. Hat Coach Marco Bayer die Autorität für den Umbruch?
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Ist der Kredit von Marco Bayer aufgebraucht?
Der Vertrag mit Bayer läuft noch ein weiteres Jahr. Er übernahm nach Weihnachten 2024 vom ausgebrannten Marc Crawfordund führte das Team zum Double mit Champions-League-Sieg und Titelverteidigung. Damit verschaffte er sich viel Kredit. Doch diese Saison hat gezeigt, wie schnell dieser aufgebraucht sein kann. Die ZSC Lions haben an Schärfe, an Dynamik und an Selbstverständlichkeit verloren – und bislang keinen Weg gefunden, darauf zu reagieren.
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Es gibt nur einen Weg, das Team neu auszurichten! Ansonsten bleiben wir bestenfalls stehen. -
Wir haben zuhause in der Quali 14 von 26 Heimspielen verloren!!!! Hier muss man sich die Basis erarbeiten. Es geht nicht um die Playoffs.
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Verglichen mit der Vorbereitung, Quali und Champions League haben wir uns in den Playoffs gesteigert. Wahrscheinlich haben wir sogar in diesen 9 Spielen mehr ansprechende Spiele geliefert als in der ganzen Quali zusammen.
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Ich erwarte nicht, jedes Jahr Meister zu werden. Aber ich erwarte, dass wir uns in der Quali ernsthaft auf die Playoffs vorbereiten und auch zuhause die Mehrheit der Spiele gewinnen.
Der wahre ZSC Version 25/26 hat mich enttäuscht. Ich bin gespannt, welche Konsequenzen unsere sportliche Führung ziehen wird!
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Klar fehlte uns Ghetto, aber Corvi hatte auch fast 1 Punkt pro Spiel und Nussbaumer 0.6 pro Game. Es gibt andere Gründe!
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Die logische Konsequenz einer verkorksten Saison.
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Und bevor ich es vergesse: MB hatte völlig recht. Wir haben bis jetzt in den Playoffs den wahren ZSC gesehen. Mal brillant, druckvoll und überzeugend aber meistens unkonstant, fehlerhaft, offensiv harmlos und mit wenig Emotionen. Gegen Lugano hat das gereicht. Wenn wir heute 3 Drittel von Anfang den brillanten ZSC sehen, dann geht die Saison weiter. Sonst der Shitstorm auf dem Board....
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Es war eine leise Kritik an Juho, Marti, Riedi etc. Letzte Saisons war das gefühlt anders
Da bin ich voll bei dir. Die letzten beiden Saisons war vieles mit dem praktisch gleichen Team anders. Schon klar, dass auch dann nicht alles gut war. Aber in der Summe haben wir einen Schritt zurück gemacht (so wie andere Meister EVZ/Genf zuvor) und deshalb liegen wir im HF 1:3 hinten.
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Hatten wir einen Enforcer für die 3 Titel mit diesem Team? Das könnten Marti, Grant, etc auch. Aber diese Trickkiste hat MB nicht ausgepackt.
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Das mit dem Qualisieger stimmt nicht ganz. Letztes Jahr wurde Lausanne Qualisieger, wir hatten im Finale nämlich nicht das Heimrecht.
Stimmt natürlich, Lausanne 97 Pts, wir 2. mit 93 Pts! Aendert aber wenig an der Aussage, dass eine Topplatzierung ( auch wegen Heimvorteil?) nicht falsch ist.
Davor gab es natürlich diverse Titel von Rang 6-8 inkl uns, aber da war der Playoffmodus noch ohne Play Ins und teilweise Best of 5. Auch 2000-2019 wurde der 1. oder 2. 12 mal Meister!