Beiträge von 007

    Es lag NICHT am Goalie!

    1. Wenn man 3 Treffer in 3 Spielen schiesst und dann über den Goalie diskutiert, dann sucht man am falschen Ort!

    2. Save percentage in den Playoffs 93.2% für Waeber und Genoni. Trotz Ausscheiden bessere Stats als alle anderen Goalies (Ausnahme Manzato bei jedoch viel weniger Games).

    Sind wir gerade abgestiegen???

    Trotz allem, so viel müssen wir nicht ändern.. der Goalie war nicht unser Problem!

    Wir müssen je einen physisch starken Top-Import für Offense und Defense holen. Dann kommen Chris, Krüger und Morant wieder...

    Bei aller Kritik, die ich gemacht habe, hier übertreiben einige mal wieder masslos. Das

    Wieso auch immer, wäre ein Typ Spieler, wie ich ihn gerne bei uns sehen würde. Wir können ihn dann in 2 oder 3 Jahren holen...

    Krüger wird nächste Saison 32, Roe 34 und Noreau 35.

    Das stimmt zu 100%, aber bei Malgin müsste man klar eine Ausnahme machen. Chris und Krüger (auch Pedretti) wieder retour, Malgin quasi als Ersatz für Pettersson. Dann muss man halt entweder einen physisch starken Import vorne holen, kann aber auch ein Schweizer sein. Wenn Malgin kommen sollte, ist halt die Frage für Sven, ob er noch einen Verteidiger oder Stürmer holt. Hängt auch davon ab, was sonst noch kommt. Aber dieses Puzzle kann nur Sven lösen, wir wissen nicht, welche Optionen er überhaupt hat.

    Sven war dran Genoni zu holen, das wurde aber von oben nicht bewilligt. Ebenso ein ausl. Verteidiger im Februar.

    Man war vorsichtig/weitsichtig ganz bewusst. Etwas Mut haben wir nur bei Matthews und Waeber bewiesen, beides Volltreffer.

    Waeber war nicht unser Problem. 3 Tore in 3 Spielen!!

    Meine Frustbewältigung ist vorbei, sie hat ja bereits früh angefangen... Ich traue unserer Führung zu, nächste Saison bessere Rahmenbedingungen für sportlichen Erfolg zu bieten und werde meinen Platz nicht Colin überlassen....

    Von Samuelsson, der ja scheinbar auch ein absoluter Top-Coach (gewesen) sein soll, habe ich nur sein Gesicht am Spiel gesehen. Keine Ahnung, wie sein Einfluss war und offensichtlich hat man abgemacht, dass er nach aussen nicht in Erscheinung tritt.

    Wir werden es nie erfahren, aber die Tatsache, dass einen Tag nach dem Ausscheiden alles offiziell ist, deutet nicht darauf hin, dass man zufrieden war. Habe sogar das Gefühl, das die beiden nicht wirklich ein Traumduo waren. Kann, muss aber nicht.

    Aber alles egal. Wir werden die richtigen Lehren ziehen, unter Popovic werden wir die beste Verteidigung haben und um unsere 5 Ausländer werde uns alle beneiden. Wir werden definitiv als Meister das Hallenstadion verlassen und nach Altstetten ziehen.

    Komplett? Marco Maurer spielte eine starke Saison bis zu seiner Verletzung... So komplett waren sie also auch nicht. Zwei wichtige Spieler fielen aus. Aber das ist halt die so geliebte eigene Wahrheit...

    Und die Frage ist halt, zu welchem Preis will man den sportlichen Erfolg. Bei der Verletzungswelle hätte man die Zusatzkosten locker mit Versicherungsgeldern argumentieren können nur schon von Blindi und Chris. Lasch kann nicht soviel gekostet haben für 2 Monate.

    Aber wenn man das Vermeiden eines Shitstorms in der Presse (und das kann man über eine gute Kommunikation entsprechend auch beeinflussen) wichtiger einstuft als sportlichen Erfolg, dann sieht man das Resultat. Ich habs akzeptiert, wäre aber nicht mein Weg.

    Positiv aber, dass Sven nächste Saison von 5 starken Ausländern spricht. Für mich müssen das ein Verteidiger und ein Stürmer sein. Hoffen wir...

    Simon Graf / Tagi:

    Kaum einer, der die ZSC Lions vor dieser Saison nicht zu den Meisterschaftsfavoriten erklärte. Die Mannschaft, die 2019/20 im ersten Jahr unter Rikard Grönborg auf Rang 1 abgeschlossen hatte, ehe das Playoff wegen des Coronavirus abgesagt wurde, blieb weitgehend zusammen. Pius Suter wurde durch Rückkehrer Sven Andrighetto ersetzt, dazu kam die Möglichkeit, wegen Suters Abgang trotz laufenden Vertrags fünf Ausländer einzusetzen.

    Doch es ist nichts geworden aus dem siebten Titel der Neuzeit. Die Zürcher landeten in der Regular Season auf Rang 5 und scheiterten im Halbfinal mit 0:3 an Servette. Da gibt es nichts schönzureden: Sie haben nicht erfüllt.

    Bei den ZSC Lions wirkt alles etwas festgefahren. Zum Glück kam mit Sven Andrighetto ein neuer Topstürmer, sonst hätte es sogar noch eng werden können mit der Playoff-Qualifikation. Es waren einige wenige, die das Team durch die durchzogene zweite Saisonhälfte trugen: der erstaunliche Ludovic Waeber im Tor, der pflichtbewusste Captain Patrick Geering, der erfolgshungrige Andrighetto. Dahinter gab es viel zu viel Mittelmass und Genügsamkeit.


    Einen grösseren Umbruch gibt es auf nächste Saison hin nicht. Die Abgänge von Berni, Prassl und Simic stehen fest, Wick dürfte aufhören, bei den Ausländern bleiben Noreau, Roe und Krüger. Zwei neue dürften kommen – in der nächsten Saison dürfen die ZSC Lions, falls Suter in der NHL bleibt, nochmals deren fünf einsetzen. Vom SC Bern kommt Jungstürmer Sopa, zwei weitere Schweizer Transfers sind aufgegleist. Aber die Struktur wird sich dadurch nicht gross verändern. Und die Zürcher haben eines der ältesten Teams der Liga. Sportchef Sven Leuenberger muss sich etwas einfallen lassen.

    Nun gut, wir haben den Halbfinal mit 3:0 verloren. Keine Chance. Ausser, dass wir in keinem Spiel die effektiv schlechtere Mannschaft gewesen sind, gem. den Advance Stats. Aber Scheiss drauf!! Ich als Konsument vor dem TV, will gopferdami nochmal den ZSC Siegen sehen. Ich habe das verdient, weil ich das so erwarte.

    Pandemie? Bundesgelder? Reputation? Scheiss drauf - Hauptsache Erfolg! Und wenn wir schon dabei sind: Dann darf das nicht nur für die Klubleitung gelten,

    sondern muss DNA-mässig von oben nach unten gelebt werden. Also: Alles für den Sieg! Warum hat Törmerness von Riedi nicht einen Kopf-voran-Bandencheck bekommen? Warum hat sich Roe nicht wie damals in Zug gegen den SCB fallen gelassen? Warum haben wir nicht einfach alles für den Sieg gemacht??

    Und es ist mir total egal, was für ein Minimalziel wir hatten! Was interessieren mich die Millionarios aus Lugano und Lausanne, die grossen Clubs SCB und HCD,

    welche alle nicht im Halbfinale standen. MIR SIND ZÜRI ...

    Komm herunter! Wenn man im Halbfinal ausscheidet, muss Kritik erlaubt sein. Und die ist durchaus differenzierter, als du darstellst....

    Es hatten ja fast alle Corona, kann auch ein Faktor sein beim einen oder anderen.

    Dazu wurden einige Spieler Vater, nicht immer einfach bei schreienden Babies zu schlafen.

    Soll aber keine Entschuldigung sein.

    Bin gespannt, welche Lehren gezogen und kommuniziert werden. Stand heute muss schon noch etwas Positives für nächste Saison kommuniziert werden, nur was?

    Ein paar Auszüge von Uli Pickel / NZZ:

    Das Out im Halbfinal gegen Genf/Servette ist aus Zürcher Sicht weder Katastrophe noch Ruhmesblatt. Aber der Klub tut gut daran, diese durchzogene Saison gründlich aufzuarbeiten. Sein Bekenntnis, ein Titelkandidat zu sein und alles für den Erfolg zu tun, muss er in Zukunft wieder stärker unterstreichen.


    Mit dem Einzug in den Halbfinal haben die Zürcher immerhin ein Saisonziel erreicht. Es ist allerdings eher eine Minimalvorgabe. Das andere Ziel, eine Top-4-Platzierung nach der Qualifikation, haben sie knapp verpasst. Und den Cup-Final Ende Februar haben sie auch verloren – alles in allem eine ziemlich magere Ausbeute.

    Die ZSC Lions sind vor allem deshalb im Halbfinal sang- und klanglos ausgeschieden, weil sie sich im Viertelfinal aufgerieben haben. Der Preis in Form von erschöpften und verletzten Spielern, den diese Serie gekostet hatte, musste im Halbfinal gegen Servette teuer bezahlt werden.

    Die Verantwortlichen tun gut daran, den fehlenden Effort in der Garderobe wieder vermehrt ins Bewusstsein zu rücken. Gezielte Blutauffrischungen helfen, die auslaufenden Verträge von Roman Wick, Fredrik Pettersson und Ryan Lasch können hierfür genutzt werden. Die Kontrakte der Ausländer Garrett Roe, Marcus Krüger und Maxim Noreau laufen weiter. Hier besteht auch kein Handlungsbedarf.

    Die ausgeprägt unsportliche Art und Weise, in der die Waadtländer auftraten, konnte nicht erwartet werden. Auch bleibt unverständlich, wieso es vier volle Spiele brauchte, bis die entsprechend verantwortlichen Instanzen der Liga endlich realisierten, was für ein unsägliches Treiben sich in diesem Duell abspielte. Dies ist die eine Seite. Die andere ist: Die hohe sportliche Qualität des Lausanne HC war lange bekannt. Die Zürcher haben sich diesen Gegner selber eingebrockt, mit besseren Leistungen in der Qualifikation wäre er leicht zu umgehen gewesen.

    Die Verantwortung für die nur mässige Saison liegt auch bei der Klubführung. Die ZSC Lions haben sich dem Erfolg verschrieben mit dem Bekenntnis, für ihn zu tun, was immer nötig ist. Dieses Bekenntnis wurde auch schon konsequenter ausgelebt. Mit dem Amerikaner Ryan Lasch verpflichteten die Zürcher einen zusätzlichen Ausländer, er sprang primär für den Langzeitverletzten Fredrik Pettersson ein. Als sich weitere Lücken auftaten, griff der Klub bei den GCK Lions zu. So kamen der Finne Teemu Rautiainen und der Kanadier Ryan Hayes ins Hallenstadion. Unter anderen Umständen hätten die Zürcher nach weitaus grösseren Kalibern Ausschau gehalten. Aber aus Rücksicht auf politische Befindlichkeiten wurden sie nicht aktiv. In Pandemiezeiten mit staatlicher Unterstützung wollten sie nicht als rücksichtslose, unsolidarische Lohntreiber Angriffsfläche bieten. Das ist verständlich, zeugt aber auch von etwas wenig Selbstbewusstsein. Wer den Erfolg sucht, muss mit Neid und Missgunst rechnen und dies auch aushalten können, ob nun eine Pandemie herrscht oder nicht. Die politisch motivierte Zurückhaltung auf dem Transfermarkt hat auf jeden Fall sportliche Substanz gekostet.

    Und schliesslich: Die ZSC Lions sind als KMU schon seit einer Weile ziemlich am Anschlag. Der Bau der 169-Millionen-Arena in Altstetten, in der ab Herbst 2022 gespielt werden wird, beansprucht intern sehr viele Ressourcen. So viele, dass der CEO Peter Zahner schon im Frühling 2019 nach dem Verpassen der Play-offs einräumen musste, der Klub müsse sich wieder stärker um den Sport kümmern. In diesem Jahr kam die Pandemie als weiteres Hindernis hinzu. Vor lauter Businessplänen, Bauetappen und Bundesgeldern ist das Kerngeschäft nun erneut nicht an erster Stelle gestanden. Das darf den ZSC Lions im Hinblick auf die nächste Saison nicht noch einmal passieren. Müsste man ihnen für die abgelaufene Spielzeit eine Zeugnisnote verteilen, hätten sie eine Vier verdient. Genügend. Mehr nicht.

    Fazit: Diese Saison hat wenig Spass gemacht...

    1. Ich sah immerhin 5 Spiele in der Halle mit Maske, den Rest am TV - suboptimal.

    2. Kurze starke Phase noch mit Pius im alten Jahr - für ein paar Spiele der ZSC, den ich eigentlich liebe

    3. Danach eine ungenügende Quali, wo die Grundlage dafür gelegt wurde, dass wir gegen die Oberdreckstruppe von Lausanne spielen durften, was mitentscheidend für das Aus war - massiver Aerger über den PSO/Verband/SIHF/Schiris, die das zuliessen. Noch nie so eine Schlägertruppe wie mit Barberio und Marti gesehen. Werde ich NIE vergessen.

    4. Eine unglaubliche Verletzungsserie, die man glaubte, mit unseren GCK Spielern / Ausländern auszugleichen - ein (bewusster oder in Kauf genommener) Irrtum unserer Führung. Kann damit nicht zufrieden sein aus Fansicht.

    5. Falls Waeber nächste Saison seine Leistungen bestätigt, dann war das der beste Transfer auf diese Saison hin. Ghetto am Anfang und Schluss ungenügend, dazwischen sackstark.

    Insgesamt etwas Abwechslung im Corona-Alltag, aber doch enttäuschend. Und die Aussichten auf das nächste Jahr (ohne Berni, Prassl, Simic, dafür mit Sopa und Riedi, ev neuer Ausländer?) nicht sehr berauschend.