Beiträge von The Fan
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Ein bisschen Weihnachten im September
Die ZSC Lions deuteten beim 5:3 zum Saisonstart gegen den SCB ihr Offensivpotenzial an. Der neue Flügel Fabrice Herzog schoss zwei Tore.
Das erste Saisonspiel «seines» Clubs ist für jeden Anhänger ein bisschen wie Weihnachten. Man ahnt, was einen erwartet. Schliesslich hat man sich über die neuen Spieler schlau gemacht. Trotzdem ist man gespannt, was man im Detail bekommt. Für die ZSC-Fans wurde es, zum Auftakt gegen den SC Bern, dank zwei späten Toren eine schöne Bescherung. Und einer der Neuen wurde sogar zur entscheidenden Figur: Der vom EVZ gekommene Herzog lenkte in der 53. Minute einen Schuss Hächlers zum 4:3 ab und traf in der Schlussminute ins leere Tor. Zwei Treffer – einen besseren Einstand im Hallenstadion hätte sich der 20-Jährige nicht wünschen können.
Als Sportchef Edgar Salis den stämmigen Flügel im vergangenen Dezember für die Zukunft engagiert hatte, war er sich sicher, ihm sei ein Coup gelungen. Herzog zeigte nun bei seiner NLA-Premiere im ZSC-Dress, wieso Salis so viel von ihm hält. Er setzt seinen Körper ein, hat erstaunlich feine Hände und kennt den direkten Weg zum Tor. Die Integration sei ihm leichtgefallen, zumal ihm der Coach viel Vertrauen schenke, sagte der Frauenfelder. «Er schirmt den Puck exzellent ab», lobte ihn Marc Crawford, der ihn auch im Powerplay einsetzt.
Shannon und die Bodyguards
Der Sturm mit Herzog und Künzle sowie Shannon in der Mitte war gegen den SCB klar der beste, steuerte vier von fünf Toren bei. Wenn der kleine, emsige Kanadier von zwei Hünen flankiert wird, öffnet ihm das Räume. Er ist gewissermassen mit zwei Bodyguards unterwegs.
Allerdings tut man gut daran, den Startsieg nicht überzubewerten. Die Berner mussten, weil Bodenmann, Smith und Scherwey fehlten, nur mit elf Stürmern antreten. Und dass sie noch nicht in Fahrt sind, zeigte am Samstag das 1:7 gegen Linköping in der Champions League. Hätten sich die ZSC Lions nach ihrer 2:0-Führung nicht eine Konzentrationslücke geleistet, vielleicht wäre es ebenfalls ein einseitiger Abend geworden. Doch von der 26. bis zur 36. Minute liessen sie drei Berner Tore zu und brachten so Spannung zurück in Hallenstadion.
«Das Mitteldrittel war schwach, danach haben wir aber wieder die Kontrolle übernommen», resümierte Crawford. Er erwartet in dieser Saison mehr Tore und erneut eine stabile Defensive. Der zweite Wunsch wurde ihm gestern nicht erfüllt. «Hätten wir 5:1 gewonnen, wäre ich rundum zufrieden», meinte er. Augenscheinlich war wie in der Champions League, dass das Offensivpotenzial der Zürcher gross ist. Und das, obschon Wick und Matthews noch nicht dabei waren. Crawford hat so viele Stürmer zur Verfügung, dass er sich gezwungen sieht zu kreativem Coaching. So musste Cunti als 13. Angreifer als Springer in verschiedenen Linien beginnen, ehe er im Schlussabschnitt in seine angestammte Position als Center zwischen Chris Baltisberger und Nilsson zurückkehrte.
Stehplätze eine Bereicherung
Man darf in den nächsten Wochen und Monaten noch viele Kombinationen im Angriff erwarten. In der Abwehr, wo noch nicht alle Routiniers überzeugten, hat Crawford weniger Optionen. Zumal Siegenthaler ab heute für zwei Wochen im Vorbereitungscamp Washingtons weilt. Das bedeutet, dass auch Hächler und Phil Baltisberger einiges an Eiszeit erhalten werden. Neu war, nebst einigen Spielern, im Hallenstadion übrigens auch die Kurve für Zürcher Stehplatzfans. Das erste Fazit fällt positiv aus. Sie sorgt in der erstklassigen Konzertarena für eine verbesserte Akustik.
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Gutes Spiel, für den ersten Saisonmatch. Herzog wird ein Gewinn sein für uns. Blindi hatte einen schwachen Abend, abgesehen von seinem super Pass, der zum Tor führte. AJa...und Bergeron isch au no da....weltklass!
Pregame show wird irgendwie jedes Jahr schwächer....schade.
Die "Fankurve" finde ich gut, akkustisch fand ichs besser. Aber ja, richtig gut wirds dann erst in der neune Halle im Jahre 2035

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Torjäger Wick fehlt zum Auftakt
Gemäss der Tradition absolvierten die ZSC Lions ihr Abschlusstraining vor dem Saisonstart im Hallenstadion statt in der Kunsteisbahn Oerlikon nebenan. Vier Spieler fehlten und werden auch heute gegen Bern nicht mittun können: die langzeitverletzten Schnyder sowie Fritsche, der wegen einer Gehirnerschütterung nach wie vor daheim in den USA weilt. Teenager Karrer, der in rund zwei Wochen zurückkehren soll. Und: Wick. Der ZSC-Topskorer der vergangenen beiden Saisons fällt wegen einer Oberkörperverletzung mindestens bis nächste Woche aus.
Weil Matthews aufgrund von Auflagen erst nach seinem 18. Geburtstag und damit am Freitag kommender Woche gegen Fribourg debütieren kann, übernimmt GCK-Stürmer Foucault bis dahin seinen Ausländerplatz. Verteidiger Siegenthaler wird derweil nach dem Spiel gegen Bern morgen nach Washington reisen, um am Vorbereitungscamp der Capitals teilzunehmen. Er wird in zwei Wochen zurückerwartet. Beim SCB fehlen Bodenmann, Scherwey und Smith. Daheim konnten die ZSC Lions gegen die Berner zuletzt viermal in Serie gewinnen, auswärts wiederum verloren sie viermal in Serie. (sis)
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Frue mi zimlli! AUF GEHTS
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Chapeau für das Comeback!
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War ein gutes Spiel gestern. Mir haben die Neuzugänge Suter und Herzog gut gefallen. Beide bringen das körperliche Element ins Spiel, welches uns letzte Saison etwas gefehlt hat. Bin sehr zuversichtlich und freue mich auf Mittwoch!
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Zitat von ZüriBueb
Zug war vor zwei Jahren in den Playouts. Letzte Saison war die erste mit Kreis. Sie haben einen starken Torhüter und die Verteidigung ist besser geworden. Jetzt werden sie noch einmal einen Schritt nach vorne machen. Letztes Jahr haben sie uns ja 2 von 4 Mal geschlagen und gegen Davos waren sie mindestens gleich nah dran in den Playoffs wie wir. Das Feuer brennt dort.
Davos hat letztes Jahr einen beeindruckenden Steigerungslauf hingelegt und es als einzige Mannschaft in den Playoffs geschafft, sich effizient auf das Entscheidende im Eishockey zu konzentrieren. Kein Schmerz war denen zu gross. Und die sind ja eigentlich im Umbruch/Aufbau! Die werden nicht schlechter sondern vom Titel beflügelt.
Wir stehen etwa am gleichen Ort wie letztes Jahr. Das Spielsystem bleibt seit Jahren gleich, unsere Schlüsselspieler sind alle ein Jahr älter und wir haben es nicht geschafft, in den Playoffs Topleistungen abzurufen und uns während der Quali laufend zu steigern. Die spielerische Klasse ist sicher zu gut, um in die Playouts zu fallen. Aber es brennt zu wenig, um mit Zug und Davos Schritt zu halten. Es wurde zu viel beim alten belassen. Ich erwarte auch von Matthews nicht, dass er dauernd Spiele für uns entscheidet.

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Ich brueflich und privat.
Momentan grad mal wieder echli turbulent das Börse-Casino.Investiere tuen ich en Grossteil i Schwizer Aktie, wo ich dra glaube und drum au lige la, trotz Turbulenze.
Zocke: MIt allem, lohnt sich aber underem Strich eifach nöd...
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Fuckooooo[THUMBS UP SIGN][WINKING FACE]
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Zitat von ZüriBueb
Derzeit läuft es Kanada in Bestbesetzung wirklich sehr gut. Die letzten beiden olympischen Spielen gewonnen und auch an dieser WM hatte die Konkurrenz keine Chance (Wobei Vancouver äusserst knapp war, verdammt!). Ohne Bestbesetzung reicht es ihnen jedoch rasch nicht mehr, wie die letzten 5 Jahre gezeigt haben. Und auch mit Bestbesetzung gibt es Turniere, in denen sie nicht weit kommen (Nagano, Turin).
Ich denke, dass sich an dieser Überlegenheit in den nächsten 20 Jahren wenig ändern wird. Zwar haben viele Länder einen Schritt vorwärts gemacht. Sie holen mehr aus ihren Möglichkeiten raus und machen gute Nachwuchsarbeit. Zwar wird es unter dem Strich m.E. trotzdem nicht reichen, die Kanadier vom Thron zu stossen. Aber langweilig wird es auch nicht werden.
So oder so, schaue ich die WM und die olympischen Spiele immer sehr gerne. Übrigens auch die U-20 WM und in diesem Jahr die U-18 WM.
Die ganzen Spengler Cup Siege lässt du einfach aussen vor?

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