Beiträge von The Fan
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Bruins comeback, ganz starch gsi!
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Eishockey (awp/Si) - Eric Blum wechselt auf nächste Saison von den Kloten Flyers zum SC Bern. Der 27-jährige Nationalverteidiger unterschreibt einen Vertrag über drei Jahre.
Der Vertrag mit dem WM-Silbermedaillengewinner von 2013 beinhaltet eine Ausstiegsklausel für die NHL und die KHL ab der Saison 2015/16.
Der 42-fache Nationalspieler begann seine NLA-Karriere 2006 bei den SCL Tigers und spielte zuletzt drei Jahre für die Kloten Flyers, mit denen er zweimal den Playoff-Final erreichte (2011 und 2014). Mit drei Toren und drei Assists war Blum der erfolgreichste Klotener Verteidiger in den abgelaufenen Playoffs. Der japanisch-schweizerische Doppelbürger hat inzwischen 424 NLA-Spiele absolviert und dabei 121 Punkte (42 Tore/79 Assists) erzielt.
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Zürich (awp/Si) - Nach Denis Hollenstein verliert Genève-Servette mit Kaspars Daugavins einen weiteren Topstürmer.
Der lettische Internationale soll beim KHL-Team Dynamo Moskau einen Zweijahres-Vertrag unterschrieben haben - jedenfalls berichtet dies der russische Verein auf seiner Homepage. Daugavins hatte auf die vergangenen Saison hin von den Boston Bruins zu Servette gewechselt. Mit 23 Toren und 34 Assists in 56 Partien war er hinter Matthew Lombardi der zweitbeste Skorer der Genfer und der drittbeste der Liga.
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Klein Fige Transfer bestätigt
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Zitat von Larry
Chliine Fige wohl zrugg zum Papi (Print Tagi).
Denis Hollenstein vor der Rückkehr
Wenige Tage nach der Niederlage im Playoff-Final gegen den ZSC deutet alles darauf hin, dass die Kloten Flyers auf dem Transfermarkt einen grossen Erfolg feiern können. Nationalstürmer Denis Hollenstein steht nach einem Jahr bei Servette offenbar vor der Rückkehr zu seinem Stammclub. Der 24-Jährige kam diese Saison auf 37 Skorerpunkte, trotzdem sagte Trainer Chris McSorley jüngst, er werde dem WM-Silbergewinner nicht im Wege stehen, «wenn er sich wünscht, mit seinem Vater zu spielen».
Das ist offenbar der Fall. Trainer Felix Hollenstein würde damit erstmals als Cheftrainer in der NLA seinen Sohn betreuen, und vor allem würde sein Team um einen durchsetzungsfähigen, abschlussstarken Stürmer bereichert, wie er im Final so sehr gefehlt hatte. Hollensteins Zuzug lässt den Abgang von Eric Blum wahrscheinlicher werden. Der Verteidiger ist sich mit dem SCB einig; zwar finden dieser Tage noch einmal Gespräche über einen Verbleib statt, doch dass die Flyers sich beide Nationalspieler leisten, erscheint fraglich. Weniger dramatisch verläuft die Transferkampagne der ZSC Lions: Der Meister steht vor der Vertragsverlängerung mit Stürmer Luca Cunti (24) bis 2017. (phm/sg.)
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Zitat von Simms
Keine Sorge, Iceman, wie gesagt, er hat schon lange unterschrieben, Wohnung bei Wick schon gekündigt.
Aus dem heutigen Tagi:
Der Nationalverteidiger wird von Servette und Bern geködert, Kloten dagegen hat sich bisher geweigert, ihm die gewünschte Ausstiegsklausel fürs Ausland zu geben. Diese Woche soll noch einmal versucht werden, eine Lösung zu finden.
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Sorry Chlooote hät nöd ganz glanged![emoji482][emoji106]
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Herrlich so geil
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Das Karma des siebenfachen Meisterverteidigers
Jan Tabacek ersetzt bei den ZSC Lions im Playoff-Final den verletzten Bergeron sehr gut. Wenn der Titel lockt, wird der 34-Jährige nicht nervös.
Auf bestem Weg zum achten Titel: Der Slowake Jan Tabacek. Foto: Doris Fanconi
Von Simon Graf
@SimonGraf1
Vielleicht ist es ja das Karma von Jan Tabacek. Seit der Slowake bei den ZSC Lions eingesprungen ist, scheint alles wie von allein zu laufen. Drei Spiele, drei Siege, nur noch einer fehlt zum Triumph. Für den 34-Jährigen ist das kein Grund, nervös zu werden. Siebenmal war er schon Meister, je zweimal mit Slovan Bratislava und Sparta Prag sowie dreimal mit Kosice. «Ich war wahrscheinlich einfach oft zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort», sagt er, fast schon entschuldigend. Und fügt an: «Als Junior hatte ich nie etwas gewonnen.»Finnland als Missverständnis
Dass er in Zürich landen würde, hatte sich Tabacek vor kurzem noch nicht ausgemalt. Er hatte im Herbst seiner Karriere nochmals etwas gewagt und beim SM-Liiga-Club Tappara Tampere unterschrieben. Doch die finnische Liga behagte ihm nicht. «Die Felder sind kleiner, und es wird extrem körperbetont gespielt. Das ist nicht gerade mein Spiel.» Als sich im Januar abzeichnete, dass man bei Tappara nicht mehr auf ihn setzt, beauftragte er seinen Agenten, den Markt zu sondieren. Es entstand der Kontakt mit ZSC-Sportchef Edgar Salis, der fürs Playoff eine Absicherung suchte für Steve McCarthy.
Der Agent sei sich nicht sicher gewesen, ob Tabacek den Ansprüchen der Zürcher genüge, erzählt Salis. «Also schlug ich vor, er solle eine Woche auf Probe kommen. Normalerweise erhält man dann eine Absage, doch Tabacek kam.» Allerdings nicht mit der passenden Garderobe. «Ich dachte, das Team sei in Zürich, und nahm nur Kleider für den Frühling mit», erzählt er verschmitzt lächelnd. «Dann musste ich in die Berge, wo noch Schnee lag.» Die ZSC Lions überbrückten die Olympiapause mit einem Trainingslager auf der Lenzerheide, und Tabacek machte da auf dem Eis einen Eindruck, der gut genug war für einen Vertrag bis zum Saisonende.
Die Harmonie mit Cunti
«Mir fiel zuerst auf, dass er läuferisch gut ist», sagt Salis, der zugibt, vorher noch nie etwas vom slowakischen Serienmeister gehört zu haben. Diese Qualität war es denn auch, die Tabacek half, zum Finalstart für den verletzten Marc-André Bergeron einzuspringen, ohne dass man ihm die fünf Wochen Spielpause anmerkte. Und am Donnerstag bereitete er mit brillanten Pässen sogar die beiden Tore Cuntis vor. Coach Marc Crawford lobte Tabacek, vor allem aber auch seine Verteidigerkollegen, die derzeit hervorragend spielten und ihm so den Einstieg leicht gemacht hätten.
Von der Klasse her seien die ZSC Lions von all den Teams, für die er gespielt habe, vergleichbar mit Sparta Prag, sagt Tabacek. «Wobei mir Individualisten wie Wick, Cunti und Nilsson imponieren.» Wenn es einer wissen muss, was Meisterteams ausmacht, dann er. Ganz einfach, findet er: «Wer gute Spieler hat, hat sicher eine bessere Chance.» Tappara Tampere, sein Ex-Club, spielt übrigens gegen Oulun Kärpät auch um den Titel. Es muss Tabaceks Karma sein.
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Zitat von cm8
Ja isch au geil, 10.- pro Ticket..... Dänn gasch uf zsclions.ch, wählsch es ticket, choschtets 12.20. Gasch wiiter zum zahle, schlönds nomal 4.- druff. Also choschtet das Ticket eigentli 16.20 :roll: Logo isches nöd vill und ich hett au 20.- zahlt, aber das überall umetröötet wird dasd für 10 Schtutz as Public Viewing chasch gah isch eigentli nöd ganz fair. Warsch. gits es ade Abigkasse dänn für 10.-, aber wänns dänn kei meh hät bisch dä verarscht.
Print at home Gebühr wie immer i so Fäll en Witz. Aber ebe, 16 CHF isch ok. Das wird volle!
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Herrliche Abig gsi. Es isch scho alles gseid worde. Inneri Zfriedeheit und Stolz. Weltklass. Danke ZSC. Jetzt no d Krönig morn oder am Mäntig!
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Der SCB verjüngt sich weiter

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ZSC Lions
Mit Trachsler, aber weiter ohne Bergeron
Die Stadtzürcher können heute im ausverkauften Hallenstadion wieder auf den zuvor gesperrten Trachsler zählen. Weiterhin fehlen wird hingegen Spielgestalter Bergeron, der gestern beim Training in Alltagskleidung auf der Tribüne sass, was Zweifel aufkommen lässt, ob er im Final überhaupt noch mittun kann. Für ihn spielt erneut Tabacek. Derweil wurde bekannt, dass auf nächste Saison hin Boltshauser (21) von Schweden in die Organisation zurückkehren und Flüelers Ersatz im Tor wird. (sis)
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Nach Heimspiel-Pleite
Klotens Titelhoffnung ist nur noch ein Stück Würfelzucker
Wird aus Kloten das Dorf der vergessenen Helden? Die Kloten Flyers brauchen nach der zweiten Finalniederlage gegen die ZSC Lions ein Eishockey-Wunder.
Klaus Zaugg
Ein grosses, leidenschaftliches, mutiges Kloten ist von der grossen mächtigen Hockeymaschine ZSC Lions gestern doch noch überrollt worden (1:2). Diese Überlegenheit der ZSC Lions hat etwas Unheimliches. Sie mahnt inzwischen ein wenig an das «Grande Lugano» und an die «Big Bad Bears» des SC Bern Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre.Es ist nicht eine statistische und auch keine klar ersichtliche «optische Überlegenheit» der ZSC Lions. Die Kloten Flyers waren im ersten Spiel optisch überlegen (34:26 Torschüsse) und in der zweiten Partie auf Augenhöhe (34:34 Torschüsse). Es ist eher eine kalte, berechnende, systematische, logische Überlegenheit.
Kloten stürmte mutiger – und wurde enttäuscht
Von allem Anfang an trat die zweite Finalpartie am Dienstag über die taktischen Ufer und war im Quadrat aufregender und dramatischer als die Ouvertüre vom Samstag im Hallenstadion. Die ZSC Lions haben im zweiten Spiel letztlich die Dividende für ihren samstäglichen 1:0-Sieg eingezogen. Sie spielten einfach so weiter wie am Samstag.
Die Kloten Flyers mussten hingegen etwas riskieren um sich aus den taktischen Fesseln ihres Gegners zu befreien. Wer nichts wagt, der darf nichts hoffen. Also erhöhten sie das Tempo, stürmten mutiger – und wurden am Ende dafür bitter bestraft.
Ein Konter aus der Summe von kleinen Fehlern
Ab Spielmitte nahm der Druck des Favoriten stetig zu und nach allen hockeytechnischen Erkenntnissen musste die Überlegenheit irgendeinmal zur Entscheidung führen. Dem Kanadier Ryan Keller gelang es schliesslich, Klotens Goalie-Helden Martin Gerber zum 2:1 zu überwinden.
Dieser Treffer offenbarte die Tragik der Kloten Flyers: Sie fuhren bei den immer verzweifelter und risikoreicher vorgetragenen Angriffen in einen Konter: Der fliegende Verteidiger Eric Blum, der Mann, der mit seinen Sturmläufen die Scheibe nach vorne bringt, kniet hilflos hinter dem ZSC-Tor. WM-Silberheld Simon Bodenmann verliert die Scheibe. Die Stürmer eilen nicht zurück, um zu helfen. Verteidiger Philippe Schelling kann Reto Schäppi nicht mehr am Pass auf Ryan Keller hindern. Am Ende ist auch Martin Gerber machtlos. Alles riskiert. Alles verloren. Jede einzelne dieser Aktionen hätte noch nicht zum Untergang geführt. Erst die Summe führte zur Entscheidung.
Auch die Sportgeschichte wird von den Siegern geschrieben. Die Verlierer gehen fast immer vergessen. Das ist in diesem Finale ungerecht. Denn bei den Kloten Flyers gibt es in den Playoffs 2014 viele Helden, deren Taten es verdienen, aufgeschrieben zu werden. Die aber vergessen werden, wenn sie nicht Meister werden.
Kloten hätte viele schöne Geschichten – aber nur wenn sie Meister werden
Wenn Kloten nach 1967, 1993, 1994, 1995, und 1996 zum sechsten Mal Meister werden sollte, dann haben es die Berichterstatterinnen und Berichterstatter leicht, viele schöne Geschichten zu schreiben.
Zum Beispiel über Trainer Felix Hollenstein, der die Mannschaft ein Jahr nach der Playout-Schmach zum Titel führt und der schon als Spieler mit Kloten Meister war.
Zum Beispiel über Torhüter Martin Gerber, der in Amerika zum Multimillionär geworden ist, der im September 40 wird, der fast alles gewonnen hat, was ein Schweizer gewinnen kann, und den doch eine lodernde Leidenschaft umtreibt als stehe er erst am Anfang einer Karriere.
Zum Beispiel über Janick Steinmann, der jetzt in 13 Playoffpartien schon gleich viele Tore erzielt hat wie zuvor in 43 Qualifikationsspielen (3).
Zum Beispiel über den aufopfernd kämpfenden Cyrill Bühler, den die ZSC Lions nicht mehr wollten und der deshalb heimgekommen ist nach Kloten.
Zum Beispiel über den Langnauer Center Michael Liniger, Klotens Antwort auf Reto von Arx. Aber halt immer noch ohne Titel. Der beste Schweizer Stürmer, der noch nie an einer WM war.
Wenn die Kloten Flyers diese Finalserie gegen die ZSC Lions verlieren, dann wird keine dieser Geschichten geschrieben.
Ein 0:2 kein Beinbruch für Kloten
Noch ist nicht aller Tage Abend («It’s not over until the fat lady sings»). Noch ist Kloten nicht das Dorf der vergessenen Helden. Wir haben auch in dieser zweiten Finalpartie ein tapferes Kloten gesehen. Wer so leidenschaftlich kämpft, kann hin und wieder ein Spiel auch dann gewinnen, wenn der Gegner spielerisch und taktisch besser ist.
Ein 0:2-Rückstand in einer Serie ist für die Klotener sowieso kein Grund zur Resignation. Sie haben im Frühjahr 1987 als erstes Team unserer Geschichte einen 0:2-Rückstand in einer Playoffserie gewonnen: Sie triumphierten im Halbfinale (Best of 3) gegen den HC Davos (3:7, 2:5, 3:2, 5:1, 7:4), waren allerdings im Finale gegen Lugano chancenlos (2:5, 1:3, 0:4). Und soeben haben sie ja im Viertelfinale den HC Davos nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:2 eliminiert.
Wie soll Kloten diese Lions stoppen?
Ist die mächtige Hockey-Maschine ZSC nach einem 0:2-Rückstand also noch zu stoppen? Es wäre ein Hockey-Weltwunder. Kloten hat zwei dramatische Niederlagen erlitten. Niederlagen die ins Herz, in die Seele gehen und die im schlimmsten Fall zu stiller Resignation führen können.
Natürlich haben alle Klotener am Dienstagabend ihre Zuversicht in die Mikrofone und Notizblöcke diktiert. Sätze, die alle Spieler der Welt in dieser Situation sagen. Aber wenn es nicht einmal mit einer so aufopfernden Leistung wie am Dienstag gelingt, diesen unheimlichen Gegner zu besiegen – was kann dann noch getan werden? Wie soll es dann gelingen?
Klotens Titel-Hoffnung ist wie ein Würfelzucker im Kaffee. Auch wenn sie nur noch klein ist, so versüsst sie doch für den Moment noch alles.
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Zitat von Elitekeks
Unglaubliche Match gsi. Mir sind abem 2. Drittel die besser Mannschaft gsi. Au guet s Interview vom Liniger: chloote heg am zsc genau 2 chance glah und die händ gmacht... Ich weiss ja nöd welles spiel er gseh hät

Herrlich. Und das war der allgemeine Tenor, auch im SRF. Auf Teleclub allerdings wurde treffender analysiert! Aber klar: ein sieg Klotens am Donnerstag und die Serie ist wieder offen. Aber wenn wir konzentriert bleiben, wird das nicht passieren!
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