Beiträge von The Fan

    Fribourg schafft es total, die Emotionen raus zu nehmen, die wir bräuchten! Das Spiel muss nach 2 Dritteln entschieden sein! Und un der OT spielten wir zu sehr mit dem Feuer!

    Wick muss 3 Tore machen, damn.

    It aint over till its over! ZSC suscht gar nüt!

    Monnet ist noch nicht bereit, Adieu zu sagen

    Von Simon Graf

    Der Romand wechselt Ende Saison vom ZSC zu HalbfinalGegner Fribourg – eher ein Ansporn als ein Hemmnis, glaubt Sportchef Salis.

    Es ist eine Ironie des Schicksals, dass die ZSC Lions im Playoff ausgerechnet auf jene Clubs treffen, welche die zukünftige Heimat ihrer scheidenden Schweizer Schlüsselspieler sind. Gegen Davos stand Andres Ambühl speziell im Fokus, gegen Gottéron ist es ab heute Thibaut Monnet. «Ich bin ziemlich gut darin, mich aufs Wesentliche zu konzentrieren», sagt der Romand am Tag vor dem Halbfinal und lächelt. «Solange ich das Zürcher Dress trage, tue ich alles, um dem ZSC zu helfen.» Die Gedanken zu zähmen, ist ein wesentlicher Faktor im Playoff, und dass Monnet dies beherrscht, dokumentieren seine Leistungen in der entscheidenden Saisonphase. In 55 Playoff-Spielen für die ZSC Lions hat er 24 Tore und 50 Punkte erzielt – ein beeindruckender Wert.

    Das Bild vom Schönspieler, der dann abtaucht, wenn es hart auf hart kommt, hat Monnet in Zürich korrigiert. «Er ist zäher, als man aufgrund seiner Spielweise vermuten könnte», sagt Edgar Salis. «Mit ihm hatte ich als Sportchef nie zu tun. Das ist ein gutes Zeichen.» Der Flügel beklagte sich auch im vergangenen Winter nicht, als ihm Bob Hartley die Freiräume, die er als Künstler braucht, nicht eingestand. Und im Playoff schoss er dann wieder seine Tore, als wäre nichts gewesen. Unter Marc Crawford, der intelligente Spieler mag, trug der 30-jährige Unterwalliser nun fast die ganze Saison den gelben TopskorerHelm. Man wird ihn, den Instinktspieler mit der ausgezeichneten Schusstechnik, vermissen, wenn er nicht mehr da ist.

    Die besten Jahre beim ZSC

    Bereits im vergangenen Dezember unterschrieb Monnet einen Dreijahresvertrag bei Gottéron. Er entschied sich für den Wechsel, weil er an der Saane bessere Möglichkeiten sieht, seine Karriere nach der Karriere vorzubereiten. «Ich möchte neben dem Eishockey erste Erfahrungen in einem Unternehmen machen oder mich schulisch weiterbilden», sagt er. In welchem Bereich, mag er noch nicht spezifizieren. Natürlich bedaure er Monnets Abgang, sagt Salis. «Aber ich sehe es so: Ich bin froh, dass er sechs Jahre beim ZSC verbracht hat.» Die wohl besten seiner Karriere.

    In der vergangenen Woche hätte für Monnet jeder Auftritt sein letzter für die Zürcher sein können. «Doch das habe ich erfolgreich verdrängt», sagt er. Jetzt geht es mindestens noch vier Spiele weiter. Exakt vier Spiele, wenn man der Statistik glaubt. Denn die ZSC Lions haben gegen Fribourg eine Playoff-Bilanz von 0:11. 1993 und 1994 waren sie gegen Bykow und Chomutow chancenlos, vor vier Jahren lief alles schief, was schieflaufen konnte. Sinnbildlich in Erinnerung bleibt Gardners Pfostenschuss in Spiel 4, als das Freiburger Tor bereits leer war. Den ZSC Lions fehlte fünf Wochen nach ihrem verblüffenden Triumph in der Champions League der nötige Hunger. Daran sollte es diesmal nicht mangeln.

    Wer mehr den Puck hat, gewinnt

    Monnet erwartet im Reizklima der Freiburger Patinoire viele Emotionen, von denen man sich nicht anstecken lassen dürfe. «Wir müssen unser Spiel spielen. So, wie wir das in Davos auch getan haben. Und wir dürfen ihren Topspielern nicht viel Raum geben.» Interessant ist die Aussage von Gottérons Assistenzcoach René Matte, der sagt: «Unser Ziel muss sein, den Zürchern den Puck möglichst wenig zuzugestehen. Denn das frustriert sie.» Puck-Management wird in der Tat ein Schlüsselbegriff in diesem Duell zweier spielerisch versierter Teams sein. Beide erwarten einen Gegner, der mehr mitspielt als im Viertelfinal die auf Konter lauernden Biel und Davos.

    Und welche Rolle wird da Monnet spielen? Salis ist überzeugt, dass es diesem keine Mühe bereiten wird, gegen seinen zukünftigen Club zu spielen, im Gegenteil: «Ein Spieler ist daran interessiert, dass es dem Club, zu dem er stösst, im Jahr zuvor nicht allzu gut gelaufen ist. Er kommt als Hoffnungsträger, aber welche Hoffnung verkörpert er, wenn sein künftiger Verein schon Meister ist?» Obschon Ambühl gegen Davos lange punktlos blieb, sei er ein wichtiger Faktor im Viertelfinal gewesen, betont Salis.

    Am Samstag wurden dem Davoser nach seinem Tor sogar Schmährufe von HCD-Fans zuteil. Monnet jedenfalls will tunlichst verhindern, dass der Anhang Gottérons nach dem Halbfinal wie im vergangenen Dezember im Hallenstadion seinen Namen skandiert. Das kann noch ein paar Monate warten.
    «Das Bild vom Schönspieler, der abtaucht, wenn es hart auf hart kommt, hat er in Zürich korrigiert.»

    «Fribourg ist talentierter als Davos»

    ZSC-Captain Seger erklärt die Wende im Viertelfinal mit der Besinnung auf den Kampf – und blickt voraus.

    Mit Mathias Seger sprach Simon Graf

    Wie war die Stimmung in der Kabine am Samstag spät nach dem Halbfinaleinzug?

    Sehr gut. Die Erlösung war riesig, sich nach einem 1:3 zurückzukämpfen, ist eine grosse Leistung. Aber uns ist auch bewusst, dass noch ein langer Weg vor uns liegt. Und dass wir das, was war, abhaken und nach vorne schauen müssen.

    Kann man das einfach so?

    Einen Tag darf man es schon geniessen. Und dann muss man das Positive mitnehmen. Das Wissen darum, dass wir gut gespielt haben. Aber wir müssen uns auch bewusst sein: Wir müssen uns noch steigern. Denn im Halbfinal erwartet uns ein noch stärkerer Gegner.

    Was hat Marc Crawford zur Mannschaft gesagt? Gab es Lob?

    Ich glaube, er war nach dem Spiel gar nicht in der Garderobe. Er wird zufrieden gewesen sein. Und nun probieren, das Team am Boden zu halten.

    Was war der Schlüssel zur Wende?

    In den ersten Spielen liefen wir ins offene Messer, wurden ausgekontert. So machten wir Davos stark. Danach passten wir unsere Spielweise an. Und wir wussten, dass wir noch härter vor dem Tor arbeiten, Genoni das Leben schwerer machen müssen.

    Könnte man es auf den einfachen Nenner bringen: Der ZSC begann, Playoff-Eishockey zu spielen?

    Es ist in der Tat stets gefährlich, wenn man wie wir sorglos durch die Qualifikation kommt. Wir mussten uns wieder besinnen auf den Kampf und die defensive Arbeit. Es war ein Prozess.

    Half es, dass man schon den SCB nach einem 1:3 noch besiegt hatte?

    Es ist immer gefährlich, Serien zu vergleichen. Aber der letztjährige Final gegen Bern gab uns schon das Bewusstsein, dass es möglich ist.

    Waren Sie froh, als vor Spiel 5 wieder der Kaminfeger als Glücksbringer auftauchte?

    Auch wenn man es als Spieler nicht gerne zugibt: Im Unterbewusstsein war wohl jeder froh, ihn zu sehen. Das gab uns ein gutes Gefühl.

    Die viel kritisierten Lehtonen und Lashoff wurden im Verlaufe der Serie zu prägenden Figuren. Wie erklären Sie sich das?

    Lehtonen war lange verletzt gewesen und musste zuerst wieder zu seinem Spiel finden. Und Lashoff ist ein Spieler, bei dem viele erst im Playoff merken, wie wertvoll er mit seiner soliden Spielweise ist. In der Schweiz werden Ausländer viel zu sehr an Toren und Assists gemessen. Ich bin froh, haben wir die beiden.

    Am Dienstag geht es bereits wieder weiter. Wie erholen Sie sich?

    Um sich körperlich zu erholen, hat man nicht viel Zeit. Man versucht, sich auszuruhen, viel zu schlafen, sich gut zu ernähren. Aber die Müdigkeit ist im Playoff nie ein Thema. Dazu ist die Lust, Eishockey zu spielen, viel zu gross.

    Was erwarten Sie gegen Gottéron?

    Eine ganz andere Serie. Die Freiburger haben die Qualifikation dominiert mit ihrem enormen Offensivpotenzial. Spielerisch sind sie die klar beste Mannschaft der Liga, sie strotzen vor Selbstvertrauen. Ich erwarte ein ganz anderes Eishockey. Fribourg ist talentierter als Davos, es wird nicht so auf Konter spielen wie der HCD. Sie sind sehr ausgeglichen über alle Linien. Es gibt sicher ein attraktives Duell, wir haben ja nun beide einen Lauf.

    Was ist in dieser Serie der Schlüssel für die ZSC Lions?

    Der Schlüssel wird sein, Gottérons Offensivmaschinerie zu bremsen. Unser Augenmerk muss der Defensive gelten. Unser Ziel muss sein, die Freiburger zu frustrieren.

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    © Tages Anzeiger

    Ramholt: ''Haben ZSC an die Wand gespielt''
    Frust pur beim HC Davos nach der Niederlage im siebten Spiel gegen die ZSC Lions. Verteidiger Tim Ramholt sagte im ''Teleclub'': ''Sie hatten nicht mehr Chancen als wir, aber im Abschluss einfach effizienter. Wir haben den ZSC im letzten Drittel an die Wand gespielt, aber hat leider nicht mehr gereicht. Teamkollege Beat Forster gratulierte den Lions zum Einzug in die Halbfinals: ''Wir haben zu wenig Tore geschossen, Zürich war glücklicher. Aber ich gratuliere ihnen.''


    :winke:

    DANKE für en unvergessliche Abig!

    Ganz stark. Nach Blindis Foul und der darauf folgenden Niederlage die richtigen Schlüsse gezogen.

    Ab da war es das Team des letzten Play Offs. Diszipliniert und sehr solide in der Defensive.

    So machts Spass. Lashoff spielt ganz starke Playoffs bis anhin (geil wie er Von Arsch provozierte vor dem Anpfiff :geil: ). Und auch Lehtonen wirklich stark!

    Jetzt bin ich gespannt auf den Halbfinal....alles ist möglich.

    Aber Hauptsach mir händ die Murmelis i d Ferie geschickt!