Beiträge von The Fan

    Zitat von Elitekeks

    Personalinfo: Domenico Pittis spielt heute Abend nicht. Down oder Murphy kommt für den Kanadier zum Einsatz. Reto Schäppi übernimmt die Centerposition im ersten Block.

    Quelle: Facebook

    Hätte ich nicht gedacht!
    Egal, auf gehts Jungs!

    Zitat von Caro

    richtig so! soweit kommts noch, dass wir rüfenacht & co noch eine steilvorlage geben...

    The Fan
    hüt au ume für es landei-revival? :mrgreen:

    Landei-revival :cool:

    Nei bi am Smaschtig in Zug gsi mit em Colin, hüt vorem TV, aber nöd weniger euphorisch!

    Viel Spass! Und Regenmantel wegen den Bierduschen nicht vergsessen!

    Sheddens Fantasie, Hartleys Lobeshymne

    Von Simon Graf

    Die Aussage Doug Sheddens, Schiedsrichter Stéphane Rochette habe sich vor Spiel 2 ein Autogramm von Bob Hartley geholt, sorgte auch am Tag danach für Gesprächsstoff. Der ZSC-Trainer nahm es amüsiert zur Kenntnis und stichelte: «Wieso sollte jemand von mir ein Autogramm wollen? Wieso nicht von Shedden? Schliesslich coachte er das Team Canada. Das ist doch prestigeträchtiger, als ein früherer NHL-Coach zu sein.» Schiedsrichterchef Reto Bertolotti rief Shedden an und teilte ihm mit, dass er für solche Vorwürfe kein Verständnis habe: «Wir geben uns alle Mühe, eine professionelle Liga zu sein, und dann werden solche Dinge in Umlauf gebracht. Da kann ich nur den Kopf schütteln.»

    Der Zuger Trainer hatte sich gestern etwas beruhigt und gestand: «Ich habe die Story erfunden.» Stellt sich noch die Frage, ob ihn der Einzelrichter büsst wegen Diskreditierung eines Unparteiischen. Reto Steinmann winkt ab: «Wir veranstalten keinen Kindergarten.» Er sieht auch davon ab, die Attacke von Pirnes gegen Pittis und jene McCarthys gegen Rüfenacht zu sanktionieren. Im aktuellen Playoff hat Steinmann noch kein Verfahren eröffnet. Bertolotti sieht das Viermannsystem als Grund für diese Entwicklung. «Als wir 2008 im Playoff letztmals nur einen Schiedsrichter hatten, hagelte es Sperren. Seitdem hat sich alles beruhigt.»

    Bertolotti hört gerne, dass Hartley sagt: «Es ist Zeit für die Schweizer Liga, die Spiele während der ganzen Saison von zwei Head-Referees leiten zu lassen. Das macht den Sport sicherer.» Der Schiedsrichterchef sagt, man arbeite daran. «Wir haben ein Konzept, um das Viermannsystem flächendeckend einzuführen. Aber das geht in der Schweiz nur Schritt für Schritt.» Zusammen mit der DEL sei die National League A die einzige Topliga Europas, die noch nicht so weit sei. «Inzwischen haben wir die meisten davon überzeugt. Jetzt müssen wir noch die Finanzierung lösen.» Aber für ihn sei klar: «Das Spiel ist so schnell geworden, dass ein Schiedsrichter nicht mehr alles sehen kann.»

    Shedden ärgerte sich vor allem über die Fünfminutenstrafe gegen Esa Pirnes wegen dessen Checks gegen Domenico Pittis. Rochette habe sich bei der Taxierung der Aktion in einem Graubereich bewegen müssen, sagt Bertolotti. «Aber sicher war es kein korrekter Check.»

    Hartley: Referees auf NHL-Niveau

    Hartley verglich die Attacke mit jener von Bostons Brad Marchand gegen Vancouvers Sami Salo und erinnerte: «Marchand wurde fünf Spiele gesperrt.» Die Szenen sind ähnlich, der Unterschied ist, dass sich Marchand noch tiefer nach unten beugt, als er seinen Gegner «auflädt». Dazu, ob Pittis, der wohl einen Bluterguss am Oberschenkel erlitten hat, heute wieder spielen kann, wollte sich Hartley nicht konkret äussern.

    Gesprächiger war er bei den Schiedsrichtern: «Ihre Leistungen in den letzten drei Spielen waren hervorragend. Wenn man das in der NHL sähe – man würde sie gleich engagieren.» Die Lobeshymne ist auch als Seitenhieb gegen Shedden zu verstehen. Doch mit seinen Tiraden hat der EVZ-Coach zumindest eines erreicht: dass das Zuger Publikum das Schiedsrichterduo Eichmann/Stricker heute besonders kritisch verfolgen dürfte.

    Zitat von snowcat


    stimmt!

    aber: er hat ganz klar den oberschenkel und nicht das knie erwischt. das war ein check wie aus dem checklehrbuch!

    gruess roli c.

    Ich seh das ähnlich....meines Erachtens trifft er Pittis nicht am Knie....umso mehr hoff ich, dass Pittis morgen auf dem Eis steht.

    Zug schäumt vor Wut wegen Schiri

    Der EV Zug ist nach der erneuten Niederlage im zweiten Spiel des Playoff-Halbfinals gegen die ZSC Lions mächtig angefressen. Der Qualisieger und insbesondere sein Trainer Doug Shedden hadern mit den Schiedsrichtern.

    Vulkan Doug Shedden bricht nach der 1:2-Niederlage im Hallenstadion aus. Der EVZ-Trainer ärgert sich masslos über einen Entscheid des Schiedsrichter-Duos Rochette/Kämpfer in der sechsten Minute. Da wurde Zugs Esa Pirnes nach einer Charge gegen Domenico Pittis unter die Dusche geschickt.

    Shedden wettert: «Wir haben hervorragend gespielt. Aber in dieser Serie machen offenbar nicht die Leistungen der beiden Teams den Unterschied aus.»

    Der kanadische Coach sieht seine Theorie bestätigt durch einen angeblichen Zwischenfall vor dem Match. «Ich glaube, dass Rochette sich vor dem Spiel ein Autogramm bei ZSC-Coach Hartley geholt hat», wittert Shedden eine Verschwörung.

    EVZ-Hitzkopf Thomas Rüfenacht poltert ebenfalls: «Es ist traurig, wenn ein Spiel so entschieden wird.» Der finnische «Täter» Pirnes stuft seine Aktion als regelkonform ein: «Aus meiner Sicht war es ein klassischer Hüft-Check.»

    Ref Rochette verteidigt seinen Entscheid in der «NLZ»: «Es bestand akute Verletzungsgefahr, der Ausschluss war korrekt.» Pittis, der in der elften Minute das 1:0 für den ZSC erzielt hatte, musste noch vor der ersten Pause – wohl wegen einer Beinverletzung – Forfait geben. (S.R./yap)

    Zitat von snowcat


    defür find ich uf em teleclub de unterhaltigsfaktor vom samu sehr höch. de typ gfallt mer, geile siech!

    gruess roli c.

    Das sich eso....de Samu bütet was fürs Geld!

    Luege am Dunnschtig sicher uf Teleclub....

    http://www.bluewin.ch/de/index.php/1…asset_id=111379

    Nach 25 Sekunde....chunt s Foul vom Pirnes

    Da gsehts eso us, als wär de Pittis eher im Hüftbereich troffe worde....

    Mal luege. GET WELL DOOOOMENICOOO! Er würde wirklich fehlen, Agressivleader und im Powerplay enorm wichtig.Seine Bullystärke nicht zu vergessen...

    Zu gestern:

    Wie schon geschrieben, gestern sicherlich etwas glücklich, aber wenn man solche Partien gewinnt, dann...

    Zum Schiri: Hat er nun ein Autogramm von Hartley bekommen oder nicht? :applaus:

    Flüelander spielt einfach senationell, ich ziehe den Hut. Auch ich war nicht happy mit seinen Leitungen in der Regular Season, darum me aculpa.

    Bin gespannt auf morgen, dürfte wieder ein etwas offeneres Spiel geben, da Zug mehr wagen muss...
    Und noch was zu SF: Einfach nur schwach, einmal mehr diese Berichterstattung. Emotionsloser kann man über ein Halfinalspiel nicht berichten.

    Analyse Wieso die ZSC Lions erstarkt sind – und was für sie gegen Zug der Schlüssel ist. Von Kent Ruhnke*

    Wie ein wenig Erfolg alles verändert


    Mich überkam am Samstag in der Bossard Arena das Gefühl eines Déjàvu-Erlebnisses. Hatte ich nicht kurz zuvor an einem anderen sportlichen Grossanlass, der in München stattgefunden hatte, ein Team gesehen, das zum Spiel erschienen war – und eines, das ihm ferngeblieben war? Die vernichtende Zuger Niederlage nahm in der Startminute, als Andres Ambühl das Stadion mit einem wuchtigen Check gegen Andy Wozniewski erschütterte, ihren Anfang. Normalerweise ist es keine gute Idee, auswärts zuerst einmal das Hornissennest durchzuschütteln. Doch so machten die Zürcher gleich klar: Sie würden sich nicht aufhalten lassen.

    Es fasziniert mich immer wieder, wie ein wenig Erfolg alles in einem Team verändern kann. Ich erinnere mich noch gut an ein Spiel gegen Ambri vor ein paar Monaten im Hallenstadion, als die Lions freud- und emotionslos ihr Programm herunterspulten. Sie spielen immer noch das gleiche System wie damals, aber ihre Einstellung, ihre Körpersprache ist eine ganz andere. Einen Winter lang hörten wir, Bob Hartleys Spielweise sei zu simpel, zu NHL-like, zu langweilig. Und die Spieler demonstrierten Mal für Mal, dass sie so nicht spielen wollen.

    Das Unvermeidliche beim ZSC

    Wenn Hartley nun von ihnen verlangen würde, seine Vorgaben zu vergessen und so zu spielen, wie es ihnen gefalle, sie würden ihn anflehen, doch bitte alles gleich zu lassen. Dieses Zürcher Team hat etwas Unvermeidliches an sich. Könnte es die Wiederholung von 2000 oder 2008 geben?

    Als ich Arno Del Curto im vergangenen Dezember interviewte, sagte er mir, einer seiner grössten Träume sei es, dass seine Mannschaft einmal ein perfektes Spiel zeige. Ich habe, wie er, schon perfekte Trainings meiner Mannschaften erlebt, aber noch nie ein perfektes Spiel. Die ZSC Lions kamen am Samstag der Perfektion nahe. Sie waren geduldig, clever, kaltblütig und hart, wenn es nötig war. Sie schirmten Lukas Flüeler meisterlich ab, liessen es nicht zu, dass die talentierten Zuger in den Abschluss kamen.

    Weil sich bei den Lions alle gegenseitig unterstützten und sie kompakt waren, gelangten sie mit kurzen Pässen schnell aus der eigenen Zone und frustrierten die forecheckenden Zuger. Immer wieder liefen diese ins offene Messer, und sie wurden immer desorientierter und zögerlicher. Die zahlreichen Puckgewinne, welche die Zürcher in der neutralen Zone forcierten, verschafften ihnen immer wieder Überzahlsituationen. Und ihre Scharfschützen liessen Jussi Markkanen aussehen wie eine Schiessbudenfigur. Hartleys Plan ging exakt auf. Beeindruckt war ich unter anderem von Jeff Tambellini. Er schoss zwar kein Tor, aber er arbeitete unablässig nach hinten. Es ist ein gutes Zeichen, wenn sich der beste Spieler so in den Dienst des Teams stellt. Und bewahre, wenn auch er noch zu treffen beginnen sollte.

    Feuer mit Feuer bekämpfen

    Doch heute Abend wird es ein ganz anderes Spiel geben. Der EVZ wird nun realisiert haben, dass er nicht einfach ein bisschen spielen und so die Lions schlagen kann. Wenn ich Doug Shedden wäre, würde ich Feuer mit Feuer bekämpfen. Im Startdrittel am Samstag wandten die Zuger eine Version des «Trap»-Systems an, bei dem der rechte Flügel das Spiel steuert und die anderen die neutrale Zone verstopfen. Die Zürcher hatten Mühe, dagegen Offensive zu generieren. So müssen die Zuger heute wieder spielen – aber über ein ganzes Spiel hinweg. Ich erwarte eine hart umkämpfte Partie mit wenigen Toren und mehr Animositäten.

    Die Zürcher müssen wieder so fokussiert und geduldig spielen wie am Samstag. Auch sie haben viel offensive Feuerkraft, aber es wäre keine gute Idee, sich auf einen offenen Schlagabtausch einzulassen. Die Lions glauben nun an ihr System, doch ein System gewinnt keine Spiele. Es ist wie eine Strassenlampe für den Betrunkenen – es ist da zur Unterstützung. Hartley dürfte zufrieden sein mit den Matchups im Sturm: Pittis gegen Holden und Ambühl gegen Metropolit. Und er muss seine Linien weiter so meisterlich durchmischen wie in Spiel 1.

    Der wahre Test kommt erst

    Einer der Schlüssel im Playoff ist, den Gegner dazu zu zwingen, ein Spiel zu spielen, das ihm nicht behagt. Der EVZ muss nun zügig seinen Stil anpassen, zu einem defensiv orientierten Teamspiel wechseln, das er sich nicht gewohnt ist. Das ist ein grosser Vorteil für die Zürcher. Doch diese dürften sich manchmal kneifen und sich fragen, ob dies alles wahr ist oder sie plötzlich aus ihrem Playoff-Traum aufwachen. Ihr Selbstvertrauen ist gewachsen, aber ich frage mich, ob sie wirklich schon daran glauben, dass sie Meister werden können. Der wahre Test kommt, wenn es plötzlich gegen sie läuft, sie wieder mehr Widerstände überwinden müssen.

    Heute Abend könnte dies der Fall sein. Einfach auf dem gleichen Level weiterspielen genügt nicht. Entweder werden sie besser oder schlechter.

    Zitat von ZSColin

    Tja, ich habs bei einer "Securitasine" versucht. Sie hat mir auch klar signalisiert, dass sie mich sehr gerne untersuchen würde (okay, ich hab nur das Abtasten gemeint, nicht das was hier sonst noch geschrieben wurde). Sie dürfe aber aus rechtlichen nicht ....... Shit.
    Rules are made to be broken!

    En riese Schuss isch das gsi....die Securitasine....

    Die Tore der früheren Sorgenkinder

    Monnet und Bärtschi treffen wieder – beim 7:1 der ZSC Lions zum Halbfinalstart gegen Zug je zweimal.

    Von Simon Graf

    Bob Hartley tönte am Samstag spät heiser. Dies, weil sich der ZSC-Coach tags zuvor beim Spazieren mit seiner Frau am Zürichsee leicht erkältet hatte. So kam es ihm entgegen, dass er seine Stimme zum Halbfinalauftakt nicht allzu sehr strapazieren musste. Nachdem sein Team in der 26. und 27. Minute innert 69 Sekunden von 1:1 auf 4:1 gestellt hatte, konnte er das Spiel in Zug ganz entspannt verfolgen.

    Dass er dabei in seiner Konzentration nicht nachliess, zeigte sein aktives Coaching. Als sich die Zuger, um ein Zeichen zu setzen, plötzlich mit ruppiger Spielweise versuchten, schickte er die zuvor überzähligen Gobbi und Ziegler als «Polizisten» aufs Eis, die Einsätze seines Paradesturms dosierte er.

    In der Breite liegt der Vorteil

    Wobei Paradesturm für die nominell erste Linie mit Tambellini/Ambühl/Kolnik vielleicht nicht die richtige Bezeichnung ist. Dem Trio gelang beim 7:1 als einzigem kein Tor. Der zweite und der dritte Sturm steuerte je drei Treffer bei, der vierte einen. Womit gesagt ist, wo die Vorteile des ZSC gegen den EVZ liegen: in der Breite.

    Derweil sich bei den Zugern fast alles um die beiden Toplinien dreht, hat Hartley die Verantwortung auf viele Schultern verteilt. Im Wissen darum, dass er keinen wie Brunner, Metropolit oder Holden hat, der Spiele im Alleingang entscheiden kann, dafür aber mehr Stürmer, die für Tore und wichtige Aktionen gut sind. Und dass es dem Teamgeist zuträglich ist, wenn jeder spürt, dass er in diesem Gefüge eine Rolle spielt.

    Monnets Kopf, Bärtschis Körper

    Hätten die Linien schon früher so gut funktioniert wie nun, die ZSC Lions wären nicht auf Rang 7 gelandet. In der Regular Season waren selten mehrere Reihen gleichzeitig in Schwung gewesen. Deshalb taten sich die Zürcher besonders in der Offensive so schwer. Die Steigerung ist vor allem bei Monnet und Bärtschi augenfällig. Monatelang rannten die beiden prominenten Flügel verzweifelt ihrer Form hinterher, nun führen sie bei den Zürchern die PlayoffSkorerliste an mit sieben Punkten (Monnet) und sechs Toren (Bärtschi). Am Samstag steuerten sie je zwei Tore bei.

    Dem Romand hatte Hartley Anfang Dezember sogar einmal eine Denkpause verordnet. Im neuen Jahr skort er wieder. Bis Weihnachten hatte der sensible Techniker 8 Punkte (in 32 Spielen) erzielt, seitdem sind es 20 (in 21 Spielen). Die Steigerung dürfte beim Walliser, der seinen kreativen Freiraum braucht und sich in Hartleys System lange nicht zurechtfand, vor allem im Kopf liegen. Er hat wieder Vertrauen in seine Fähigkeiten, vor allem in seinen Schuss.

    Bei Bärtschi spielte auch das Körperliche mit: Er brauchte nach seinem Kreuzbandriss vom Dezember 2010 einfach Zeit, um wieder seinen Spielfluss zu finden. Anders als Monnet, der eher der Künstlertyp ist, setzt sich Bärtschi auch gerne mal gewaltsam durch. Und dass er inzwischen wieder antrittsschneller ist, verschafft ihm in den Zweikämpfen die so wichtigen Zentimeter Vorsprung.

    Hartley und die netten Onkels

    Hartley bewies ein gutes Gespür, als er Bärtschi mit den Playoff-Debütanten Cunti und Kenins kombinierte. Er bezeichnet den 27-Jährigen als «Onkel» in diesem Sturm. «Und wir haben mit Bühler, der mit Schäppi und Baltisberger spielt, noch einen weiteren Onkel. Bärtschi und Bühler erfüllen diese Rollen hervorragend. Sie helfen den Kids zu verstehen, was zu tun ist. Sie sagen nicht etwas fundamental anderes als ich, aber die Botschaft kommt besser an, wenn sie für einmal vom Sturmpartner kommt und nicht vom Trainer.»

    Allerdings, so fügte Hartley gleich noch an: «Verteilt uns jetzt bitte keine Blumen. Ihr habt uns das ganze Jahr kritisiert. Damit können wir gut leben.» Der Job des Kanadiers, der im Playoff vermehrt zur Seite steht, auch im Training nicht mehr so oft korrigierend eingreift und für gute Stimmung zu sorgen versucht, ist es nun, die Euphorie nach dem Kantersieg zu dämpfen.

    Bemerkenswert war am Samstag nebst der Treffsicherheit der Stürmer, wie diszipliniert die Zürcher auftraten, wie beherrscht sie auch in hitzigen Situationen blieben. Die beiden Zuger Powerplays im Startdrittel dürften ihnen eine Warnung gewesen sein. Bärtschi erwartet am Dienstag im Hallenstadion ein ganz anderes Spiel. Er sagt: «Das Playoff ist schnelllebig. Entscheidend ist, dass wir an unserem Weg festhalten, auch wenn es einmal nicht so läuft.»

    Wie es sich anfühlt, wenn gar nichts geht, hat Bärtschi wie Monnet in diesem Winter schon erfahren. Deshalb sind dies mehr als Worthülsen.