Werden die Emotionen beiseiten gelassen, so muss leider gesagt werden: Der Entscheid und die Begründung sind korrekt.
In der Schweiz sollte es wie in den Topnationen zum täglichen Trainingsinhalt gehören, dass schon die Junioren das korrekte Verhalten an der Bande lernen und üben und üben und üben. Stattdessen werden z.B. auch in der "grössten und besten Nachwuchsorganisation von Europa" stundenlang hochkomplexe Spielzüge eingeübt, die unter Wettkampfbedingungen sowieso nie angewendet und durchgeführt werden können. In diesem Sinne: Doch, das eigene Kind darf Hockey spielen. Aber nur in einer Organisation, bei welcher das Zweikampfverhalten jedes einzelnen Spielers zur Grundausbildung gehört.
Mein Arbeitskollege spielt seit seiner Knirpsen Zeit Eishockey und predigt dieses "Check-Richtig-Nehmen" auch ständig. Er spielt nun Plausch und sieht da riesige Unterschiede zwischen denjenigen, welche als Junioren ausgebildet wurden und den anderen, die irgendwann mal eingestiegen sind. Also das man das gar nicht schult stimmt halt auch nicht.