Beiträge von rouge+jaune-1939

    jeder teamsportler weiss, das der der 2.platz bedeutet, der erste verlierer zu sein...
    die jungs waren zurecht entäuscht...
    trotzdem narürlich aus fansicht eine tolle wm der ch-nati. :applaus:


    so, wieder zurück aus lugano. ein schöner ausflug, bei passablem wetter. fusballerisch allerdings eher aus der kategorie "grottenkick".

    meine erkenntnis deckt sich mit einer aus dem fcz forum. da man das rad nicht neu erfinden muss, hier copy paste davon:

    Zwei Erkenntnisse wurden heute wieder mal klar erhärtet: In der Verteidigung und dem ganzen Mittelfeld haben wir brutal Verstärkungsbedarf an der Transferfront: Das Ganze war sehr bieder und extrem ideenlos! UND: Die gefährlichen Rückpässe auf Brecher bleiben ein einziger Graus - dadrauf kann ich echt verzichten! - Braucht also eine 100%-ige Steigerung zum Spiel in Bern!

    ps. die scheiss heugümper wieder mal von teufels karren gegumpt, dem abstieg entschloffen. zweitletzter...das tragische: nach einem grottenjahr haben die jeweils ein gutes vor sich, ohne grund, niemand weiss warum, aber es ist meistens so. regt mich jetzt schon auf für nächste saison! :evil:

    snowcat. ....pfiiff uf d insekte... mir hei vor churzem scho einisch zäme de cupsieg gfiiret...
    mir holed dä pott wieder :geil:

    maurer, hiller, forster, brunner... seit dem umzug ins neue stadion machen sich die zusätzlichen finanziellen möglichkeiten auch im kader bemerkbar.
    zusammen mit den jungen neuverpflichtungen wie künzle, egli, hügli und sataric, sowie den noch unter vertrag stehenden spielern, ergibt das ein spannendes team...
    wenn brunner verletzungsfrei bleibt, traue ich ihm durchaus ein comeback zu....

    danke für die rückmeldungen :applaus:
    habe dave den durchbruch zugetraut... er hat "biss", ist lernwillig, agil und körperlich eine wucht. er wird sich bestimmt immer weiter verbessern.
    freue mich, ihn an der wm zu sehen.

    laurent kleis, journal du jura

    Mir sind Züri!», tönte es am vergangenen Wochenende an der Limmat. Dave Sutter gesteht: «Ich habe in den letzten Tagen nicht viel geschlafen». Seit Freitagabend ist der ehemalige Verteidiger des EHC Biel Schweizer Meister. Mit einem 2:0-Sieg im Hexenkessel der Resega holten sich die ZSC Lions im siebten Finalspiel den Titel.

    «Nach dem Match waren wir etwa um drei Uhr morgens in Zürich angekommen», berichtet Sutter. Im Messegebäude, gleich neben dem Hallenstadion, war alles für den Empfang der Helden vorbereitet: Die Spieler traten einer nach dem anderen auf die Bühne und hoben den Pokal vor der begeisterten Fangemeinde in die Höhe. Sutter dazu: «Ein Mal dort oben stehen, ist etwas ganz Besonderes. Man ist vom Augenblick ergriffen und spürt den Ansporn, alles daran zu setzen, um dieses Abenteuer zu wiederholen.»

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    In Monthey aufgewachsen
    Sutters eigentlicher Name lautet Dave Raoul Sutter Ntamack. Er stammt aus Douala in Kamerun, ist aber im Unterwalliser Ort Monthey aufgewachsen. Nun steht er als Schweizer Meister im Rampenlicht: eine Premiere im Schweizer Eishockey? «Ich bin sicher der erste Spieler aus Monthey in einem Siegerteam. Womöglich bin ich auch der Erste in einem solchen Team, der in Afrika geboren wurde», so der Verteidiger. Er will im Juli nach Kamerun reisen. Die Trophäe will er nicht mitnehmen: «Ich befürchte, dass sie mir dort abhanden käme», lacht der ZSC-Star.


    Der Stock von Luca Fazzini

    Eigentlich hatte ausgerechnet Sutter die Chance, den Lions den Weg nach Lugano zu ersparen. Denn schon im sechsten Finalspiel, zwei Tage vor der Finalissima im Tessin, bot sich im Hallenstadion im letzten Drittel die Gelegenheit, den Titel nach Zürich zu holen: Sutter war am Puck. Spielstand 2:2 in der 50. Minute. Der Puck lag günstig, das Tor der Luganesi sperrangelweit offen. Dann der explosive Schuss, der alles entschieden hätte. Aber die Scheibe verfehlte ihr Ziel, und nur fünf Minuten später erzielte Lugano den Siegestreffer gegen die Lions. Sutter erinnert sich: «Ich hätte die Meisterschaft mit diesem Schuss entscheiden können. Ich sehe den Puck immer noch, wie er langsam über das leere Tor hinwegfliegt.»

    Aber so ist es halt im Sport. Immerhin zeigt die Videoaufnahme, mit welcher Wucht der Walliser die Scheibe getroffen hatte: Der Stock von Luca Fazzini war beim Aufprall regelrecht zersplittert. Ein Detail, welches die Wende bedeutet hätte. Aber solche Episoden gab es viele während dieser Meisterschaft, wie Sutter erzählt: «Entscheidende Kleinigkeiten und Millimeter haben die ganze Play-off-Periode gekennzeichnet. Im Halbfinale, am Anfang der Verlängerung der sechsten Begegnung, hatte unser Goalie Lukas Flüeler eine Wunderparade gegen einen Schuss von Mark Arcobello gezeigt. Dann schiesst uns Pius Suter ins Finale. Hätte Arcobello vorher getroffen, hätten wir zur siebten Runde in Bern antreten müssen.»


    «Ein Wunder vollbracht»
    Der frischgebackene Schweizer Meister denkt nach. Auch im Finale vom vergangenen Freitag in der Resega gab es solche entscheidenden Momente: Gegen Ende der Partie tauchten Grégory Hofmann und Maxim Lapierre alleine vor Flüelers Tor auf. «Auch hier hatte er wieder ein Wunder vollbracht», so Sutter. Hätte Lugano frühzeitig zum 1:1 ausgeglichen, wäre das Spiel wohl anders verlaufen. «Unser Erfolg ist darin begründet, dass wir neben unserer Stärke auch etwas Glück hatten», bilanziert der gebürtige Kameruner. Jedenfalls fusst der verdiente Titel auf einer Mischung von grossen Talenten und sehr harter Arbeit. «Hans Kossmann hat seine Truppe gut geführt», so Sutter. Der Erfolgstrainer verlässt mit dem Titel die Lions. Ihm folgt der Kanadier Serge Aubin nach. Der Wechsel war vorgesehen.


    Voller Zuversicht
    Am Samstagabend fand das Fest im engeren Kreis des Teams statt. Spieler, Trainer, Staff und Partnerinnen feierten gemeinsam. «Am Sonntag ging die Party mit meinen Teamkameraden weiter. Allerdings musste ich mich als Mitglied der Nationalmannschaft ein wenig zurückhalten», verrät Sutter.

    Tatsächlich stand der Verteidiger am vergangenen Sonntag schon mittags wieder auf dem Eis. Nati-Trainer Patrick Fischer hatte ihn kurzfristig zusammen mit der Schweizer Auswahl in die Eisbahn Oerlikon bestellt, wo die ZSC Lions auch sonst trainieren. «Als mich Fischer morgens anrief, war ich gerade erst nach Hause gekommen. Immerhin hat er mir für den Titel und für meine Saison gratuliert», bemerkt Sutter. Die Schweizer Nati hat vor der Weltmeisterschaft in Dänemark mit Verletzungspech zu kämpfen. Fischers Team umfasst nun neun Verteidiger, also einen überzähligen. Vor einem Jahr wurde der stattliche Spieler aus Monthey (1,94 m/96 kg) kurz vor der Abreise nach Paris nicht berücksichtigt. Nun durfte er nach Dänemark abfliegen.


    Mental stärker geworden
    «Früher bewunderte ich Persönlichkeiten wie Raphael Diaz und andere Stars vor dem Fernseher. Inzwischen bin ich mental stärker geworden. Ich spiele nun in der gleichen Liga wie diese Typen, mache denselben Job und stehe ihnen in nichts nach.» Das hat Sutter diese Saison bewiesen.

    Laurent Kleisl/pl

    wie ist denn eure meinung zur entwicklung von dave?

    in zürich hatten wir noch nie probleme... auch nicht auf der rückreise nach biel mit dem zug, mit vielen gc fans, gabs noch nie auseinandersetzungen. in bern und luzern war das leider nicht der fall und wir wurden blöd angepöbelt. finde es schade....

    Schon so. Man kann HF und Final nicht vergleichen. Lugano spielt seit den VF so. Sprich überlassen dem Gegner das Spieldiktat und lauern auf Konter. Wichtig dabei sind auch Emotionen und ein absolut fabelhafter Merzlikins. Zudem eine hohe Effizenz. Hatten in allen Spielen HF und Final weniger Schüsse als der Gegner. Spielerisch sind sie uns unterlegen (wie auch schon gegen Biel). Aber wenn die Kombi aufgeht wie gestern sind die Pizzafresser schwierig zu schlagen. Zu Hause eh. Zumal wir noch nicht unsere besten Tag hatten.
    Das System Lugano birgt aber auch gefahren. Fehlen Effizienz und ein fehlerfreier Merzlikins wird's schon eng. Zudem ist man in vielen Aktionen mit einem Bein oft schon auf der Strafbank. Braucht als die absolut richtige Dosierung und gute Beine. Ob die wirklich in Spiel 5 oder 6 bei Lugano noch gleich sind ? Die Linien 1+2 haben schon verdammt viel Eiszeit. Und Verteidiger haben sind es genau 4 die fast ohne Unterbruch auf dem Eis stehen.

    Wir haben es immer noch in den eigenen Händen. Und die "Probleme" sind erkannt.

    der zsc war gar nicht schlecht...tolles spiel...
    lugano spielt wirklich fast wie gegen den ehcb.... nur frage ich mich auch, ob die strategie mit knapp 3 linien aufgeht.
    elvis ist wirklich bärenstark.


    Absolut, finde den Ansatz von Magnin auch gut, wenn die Vorbereitung der neuen Saison beginnt weiss er wie sein Kader sein soll, und die Spieler wissen auch was sie zu erwarten haben. Bei Brecher sieht man jetzt was Vertrauen bewirken kann. Was ich mir noch wünsche ist einfach der Kopf der Mannschaft im Mittelfeld. Den seh ich nicht in den eigenen Reihen.

    ich fands eines der besseren spiele des fcz die ich diese saison gesehen habe. nach überstandener druckvollen startphase der berner hat sich der fcz gut geschlagen. die 2 glanztaten von wölfli verhinderten einen vorsprung. alles in allem eine unglückliche niederlage.
    bin eigentlich auch zuversichtlich, dass der eingeschlagene weg mit magnin der richtige ist.
    etwas vorsichtiger wäre ich mit des schon fast sicheren ligaerhaltes... gäll snowcat :winke: