Beiträge von Reto

    So schlecht hat es die Generation der jetzt ca. 70-jährigen nun wirklich nicht gehabt.

    Sie haben eine AHV, von der wir wohl nur träumen können (jetzt sowieso) und auch was die PK betrifft, wird bei uns sicher weniger vorhanden sein, wenn wir mal pensioniert werden (es gab auch eine ganz andere Verzinsung) . Den Krieg haben sie auch nicht wirklich erlebt und fast während ihres ganzen Arbeitslebens, war es im Vergleich zu jetzt viel einfacher, eine Stelle zu bekommen. In den 80ern konnte man teilweise bei einer Firma anklopfen und frage, ob sie eine Stelle frei hätten und am nächsten Tag konnte man mit der Arbeit beginnen.

    Viele konnten sich noch Häuser zu erschwinglichen Preisen kaufen - heute findest du nicht mal mehr ein Stück Land, wo du ein Haus hinstellen könntest.

    Sie jammern über die hohen Krankenkassenprämien. Wir müssen uns schon in unserem Alter mit hohen Prämien rumschlagen und die Prämien im Alter stehen und erst noch bevor.

    Nur die Smartphones und Tablets haben sie mehrheitlich verpasst. Aber ob das so schlecht ist?

    So wahnsinnig schlecht haben die es im Ganzen gesehen nun wirklich nicht erwischt!!!

    Es ist - wie bei uns natürlich auch - jammern auf sehr hohem Niveau.

    Und was das Altersheim betrifft, frage ich mich halt auch, welche Generation dann mal die erste sein wird, die es sich dort anders einrichtet als die aktuellen Alten.
    Die verhalten sich schon noch wie zu ganz anderen Zeiten. Kämpfen um den Sitzplatz in der Kantine und sind per Sie mit den Mitbewohner, anstatt es mit denen lustig zu haben. Ab wann werden Playsations und Nintendo-Geräte in den Altersheimen normal sein?

    Man kann ja auch raus gehen, ohne die Post und die Migros zu besuchen. Das ist es, was ich nicht verstehe.

    Meine Mutter und meine Schwiegermutter gehen regelmässig auf lange Spaziergänge. Die eine mit und wegen dem Hund und die andere, weil sie spazieren halt lässig findet.
    Da muss man nicht noch einkaufen gehen, wenn jemand das für einen erledigen kann und man muss auch nicht am See oder an der Limmat spazieren, wo noch viele andere gleichzeitig sind.

    Entscheidend ist ja immer, dass man nur die Möglichkeit hat, wieder einigermassen zum Normalzustand zurück zu finden, wenn man sich eine Weile lang an gewisse Einschränkungen hält. Klappt das nicht, zögert sich der ganze Scheiss doch nur hinaus.

    Und ja - ich bin auch (positiv) überrascht, dass unsere Spitäler gar nicht so voll sind.
    Applaus vom Balkon braucht es momentan ehner für den Pöstler, die Aldi-Angestellten und den Bus-Chauffeur. Aber davon haben sie auch nichts zu Fressen ;)

    Das nervt dann doppelt, wenn man sich so einschränkt, wie wir das gerade tun und dann im Migros den Alten mit dem Rollator begegnet.
    Wenn man zusätzlich noch weiss, dass viele Leute gerne ihre Hilfe anbieten würden, aber viele Alte das nicht wollen.

    Villicht wend's es au usezögere, bis es nüme nötig isch.

    Debi isch Home-Office (mindeschtens für zwüsched dure) doch e geniali Sach.
    Mir werdet das chli biibhalte, nach dem Corona-Scheiss, dass z.B. jede ein fixe Tag pro Wuche chan vo dihei us schaffe.
    Jetzt klapped's ja au mit einisch pro Wuche is Büro und chli Papierkram erledige.

    Ach, komm!

    Soziale Kontakt kann man sich in der heutigen Zeit doch ganz gut auch so pflegen.

    Oder bedeuten soziale Kontakt halt doch eher nur Party, saufen usw?
    Natürlich fehlt das allen. Aber dass das soooo schlimm ist, nach so einer kurzen Zeit, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Es hat aber wohl doch damit zu tun, dass wir es sonst einfach so gut haben und machen können, was wir wollen, wann immer wir Lust dazu haben.

    Schon einen Gedanken wert, findest du nicht?
    So ganz alleine bist du ja auch nicht, zum Glück ;)

    Genau. Das ist existenziell wichtig!
    Vor allem in so armen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland. All die Menschen, die sonst nichts haben, freuen sich, wenn sie den Fussballern zuschauen können.
    Es wäre auch wichtig, dass man alle Spieler der ersten beiden Bundesligen dann jeden Tag auf Corona testet, weil es viel wichtiger ist, dass die wissen, wann sie krank sind, als all die anderen. Die sitzen ja eh nur zu Hause und schauen Fussball.

    Ich habe nur etwas Mühe mit der Tatsache, dass es uns offenbar so gut geht, dass "wir" es grausam schlimm finden, wenn wir ein paar Wochen nicht raus dürfen, um Party zu machen.

    Die ganzen finanziellen Auswirkungen usw. kann ich natürlich auch nachvollziehen und vor allem der Umstand, dass man Angst vor den Folgen hat.
    Es kann aber gut sein, dass ein zu frühes Nachlassen genau bewirkt, dass sich diese Probleme in die Länge ziehen.

    Es kann schon sein, dass wenn jetzt einige Sachen wieder erlaubt werden und die Leute wieder zum Coiffeur gehen und sich mehr draussen treffen, sich die Ansteckungen im ertragbaren Rahmen halten werden.
    Grossveranstaltungen sollten eh kein Thema sein und viele Leute werden von sich aus vorsichtiger sein, als sie das vorher waren.
    Bin gespannt, wie's weiter geht.

    Ist ja logisch. Mit kleineren Bobos geht man momentan auch nicht zum Arzt. Aber nicht unbedingt aus Angst, sonder um die Leute dort zu entlasten.
    Vielleicht ist das auch falsch. Unsere Tochter würde auch gerne einen Termin beim Hautarzt abmachen im Moment, aber ich wüsste gar nicht, ob das momentan ginge.
    Die Zahnarzttermine hat auf jeden Fall der Zahnarzt abgesagt. Das ist aber auch verständlicher.

    Das Nachgeschmack bleibt trotzdem. Die krebsten ja nur wegen dem öffentlichen Druck zurück.
    Peinlich ist es schon, für den Platzwart jetzt Kohle zu verlangen und den Spielern weiterhin mehrere Millionen auszubezahlen.
    Aber ja. Evt, ist das bei Banken usw. die jetzt alle aus Prinzip bei uns Kurzarbeit angemeldet haben, ähnlich mit den Chefs, die jetzt auf keinen Rappen ihres Gehalts verzichten.
    Kaputte Welt - und das nicht wegen Corona ;)

    Finde vor allem krass, wie das Thema in Deutschland diskutiert wird. Andernorts evt. auch, aber dort bekomme ich es am ehesten mit.

    Die Proficlubs stellen sich dar, wie wenn sie das Wichtigste im ganzen Land wären.
    Man könnte meinen, sie würden Deutschland retten, wenn sie wieder spielen könnten und man täglich 36 x 23 (ode rmehr) Corona-Tests für ihre überbezahlten Mitarbeiter ver(sch)wendet.

    Natürlich geht es ums Überlegen, aber das geht es bei vielen Betrieben in dieser Zeit und in vielen diese Betriebe verdient nicht ein kleiner Teil der Firma ein Mehrfaches als alle anderen zusammen und man ist verzückt, wenn diese Mitarbeiter für einen Teil der Saison auf 20% des total überrissenen Lohnes verzichten. Die Spieler könnten alle auf ihr komplettes Gehalt für März - Juni verzichten und keiner von ihnen müsste Hunger leiden. Dafür hätten Sie in Zukunft vielleicht weiterhin die Strukturen zu Verfügung, die ihnen jetzt ein Leben in Saus und Braus ermöglichen.

    Vielleicht wird das halt aber nicht mehr der Fall sein und ich glaube, auch ein rechter Anteil angefressener Fussballfans hätte nicht unbedingt Mitleid, wenn diese Blase platzen würde und wir in Zukunft ein anderes Fusballbusiness erleben würden.