Beiträge von Reto

    De Chlaus hät kei Freud:

    «Time-out» mit Klaus Zaugg
    Die grösste Peinlichkeit der letzten Jahre

    Die ZSC Lions haben mit ihrem Rekurs beim Verbandsportgericht gegen den Forfait-Entscheid von Einzelrichter Reto Steinmann unserem Eishockey eine der grössten Peinlichkeit der letzten Jahre beschert.

    Erstens ist die Beweisführung in der Rekursschrift so peinlich, dass ich hier den Mantel des Schweigens über die Namen der ZSC-Juristen lege. Sie fabulieren in ihrer Rekursschrift unter anderem, der junge Mann, der den Spielabbruch mit seiner Rauchpetarde provoziert hatte, sei kein ZSC-Fan und daher habe der ZSC nichts mit dem Spielabbruch zu tun. Und führen als «Beweis» an, er sei in keinem Fanclub registriert und besitze auch kein Saisonabo. Was die ZSC-Juristen offensichtlich nicht wussten oder völlig unterschätzten (hatten sie sich überhaupt kundig gemacht? Diese Frage muss angesichts dieses juristische Blindfluges gestellt werden): Der betreffende junge Mann hatte bei der polizeilichen Befragung längst vor dem ZSC-Rekurs zugegeben, er sei ZSC Fan und bei allen Spielen dabei, sogar bei jenen der Champions Hockey League. Logisch, dass die ZSC Lions mit ihrem Begehren um Spielwiederholung beim Verbandsportgericht kläglich scheiterten.

    Bärendienst fürs Eishockey

    Zweitens, und das ist viel gefährliche, haben die ZSC Lions mit ihrem peinlichen Rekurs unserem Hockey einen Bärendienst erwiesen. Das Verbandsportgericht stellt nämlich im Grundsatz fest, dass der Sicherheitsdienst des EV Zug den Spielabbruch durch sachgerechtes Eingreifen hätte verhindern können. Das ist genau die Botschaft, auf die unsere Politiker warten: Eine neutrale Instanz, die moniert, dass Klubs ihren Job in Sachen Sicherheit nicht gemacht haben. Etwas Dümmeres kann unserem Eishockeygeschäft in diesen Zeiten der politischen Diskussionen um die Sicherheit gar nicht passieren. Denn die Politik sucht nach Mitteln und Wegen, die Sicherheitskosten den Klubs aufzubürden - und die ZSC Lions haben mit ihrem Rekurs nun der Politik einen Steilpass gespielt.

    Drittens zeugt dieser Rekurs davon, dass dem Management der ZSC Lions das Gespür für eishockeypolitische Zusammenhänge und Sensibilitäten fehlt. Mit dem Rekurs hätten die ZSC Lions im besten Fall eine Spielwiederholung erreichen können. Da ja der betreffende junge Mann längst zugegeben hatte, ZSC Fan zu sein, war diese Minimal-Variante von allem Anfang an nicht möglich und der Rekurs deshalb völlig sinnlos. Gut, Klubmanager sind dafür bezahlt, die Interessen ihres Arbeitgebers zu vertreten. Und nicht jene des gesamten Hockeys. Aber von ZSC-Manager Peter Zahner könnte eigentlich erwartet werden, dass er dazu in der Lage ist, über das Areal des Hallenstadions hinaus Zusammenhänge zu erkennen. Immerhin war er jahrelang ein tüchtiger Verbandsmanager.

    Novum der Hockey-Geschichte

    Das Verbandssportgericht hat zwar das Urteil von Einzelrichter Reto Steinmann (ZSC Lions verlieren 0:5 gegen Zug) aufgehoben. Aber in den Grundzügen seine Argumentation und damit seine Kompetenz bekräftigt: Nur die erst vom Verbandsportgericht ins Spiel gebrachten Mängel am Sicherheitsdispositiv der Zuger führten zu einem Kompromiss: Kein Forfait, aber auch keine Spielwiederholung. Null Punkte, null Tore. Oder anders gesagt: Wir haben hier ein Novum der Hockey-Geschichte: Ein doppeltes Forfait: Null Punkte, null Tore für beide Parteien, Zug und die ZSC Lions.

    Die Parteien haben zehn Tage Zeit, das Urteil an ein Schiedsgericht weiterzuziehen. Der politische Landschaden ist - wir verdanken es den ZSC Lions - jetzt schon gross und würde dadurch noch einmal grösser. Denn erneut würden Mängel beim Sicherheitsdienst des EV Zug thematisiert. Zur Freude der Politiker.

    Im Blick stand doch, dass er es mit seinem Dökti abgeklärt hatte. Es war schon richtig beschrieben, aber halt nicht im Titel und der Titel und die Bildli sind halt entscheidend ;o)

    http://www.blick.ch/sport/fussball…then-auf-135321

    Wilde Gerüchte
    Hört Vonlanthen auf?
    Spekulationen um FCZ-Flügel Johan Vonlanthen: Vielleicht spielt er nie mehr Fussball.

    Grosses Staunen im Letzigrund bei der Bekanntgabe der Startaufstellung gegen Milan. Wo ist Johan Vonlanthen? Der FCZ-Star sitzt auf der Bank – für ihn spielt der Youngster Adrian Nikci. Und dies ausgerechnet bei der Jahres-Dernière in der Champions League.

    Von seinem Muskelfaserriss ist der 23-Jährige wieder genesen, im Derby beim 0:1 gegen GC war er einer der Besten. Also, was ist los mit Vonlanthen? «Dazu sage ich sicher nichts», meint Assistenztrainer Erich Hänzi gleich zweimal und verwirft die Hände.

    Auch Trainer Bernard Challandes gibt sich wortkarg. «Dazu will ich mich nicht äussern», sagt er kurz vor Spielbeginn in die TV-Kameras. Immerhin lässt er sich noch ein «das ist eine private Angelegenheit» entlocken.

    Es jagen sich wilde Gerüchte um den 40-fachen Natispieler und jüngsten EM-Torschützen aller Zeiten: Johan Vonlanthen will seine Karriere beenden.

    Und dies mit 23! In einem Alter, in dem andere noch nicht mal durchstarten. Nati-Kollege Benjamin Huggel war 21, als er seinen ersten Profivertrag unterschrieb.

    Die «Aargauer Zeitung» meldet, Gerüchten zufolge sei Vonlanthen zum jüdischen Glauben übergetreten und habe sich seither sehr verändert.

    Was ist dran? «Was heute ist, ist heute. Und morgen ist vielleicht schon alles wieder anders», sagt Vonlanthens Berater und Vertrauensperson Angelo Semeraro. Sowohl er als auch die FCZ-Verantwortlichen werden sofort das Gespräch mit Vonlanthen suchen. Einzig Vonlanthen kann das Rätsel lösen.
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    Vonlanthen und seine Ehefrau Rosa. (Toto Marti)
    Das Portrait
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    Teil 1 von 6 Mensch Johan! Das grosse Porträt
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    Im zarten Alter von 16 Jahren debütiert Johan Vonlanthen 2002 im Dress der Berner Young Boys. Zu diesem Zeitpunkt steht er längst in den Notizbüchern diverser Grossclubs. 2003 wechselt der Schweiz-Kolumbianer dann zum PSV Eindhoven. (Keystone)
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    Rächt so. All die Fählkreatione, wie s'aktuelle vo Pume (d'Nummere sind scheusslich, s'Chrüüz muesch go sueche usw.) chasch rauche.

    Gruess an Gysino a dere Schtell. Er findet's sicher guet.

    http://www.blick.ch/sport/fussball/nati/wm-auslosung-135054

    Alex Frei, Nati-Captain: «Wenn man sieht, was uns in den anderen Gruppen geblüht hätte, müssen wir zufrieden sein. Spanien ist natürlich klarer Favorit. Die beiden anderen dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber wir müssen uns vor Honduras und Chile sicher nicht verstecken.» (ZVG)

    Diego Benaglio, Nati-Goalie: «Wenn man sieht, was uns in den anderen Gruppen geblüht hätte, müssen wir zufrieden sein. Spanien ist natürlich klarer Favorit. Die beiden anderen dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber wir müssen uns vor Honduras und Chile sicher nicht verstecken.» (ZVG)