Beiträge von Lions

    Es ist müssig, nach jedem Spiel MB ins Spiel zu bringen.

    Da stimme ich dir zu 100% zu, das habe ich ja auch schon erwähnt. Nur sind es jeweils die Bayer-Kritiker, die MB nach jedem verlorenen oder schwachen Spiel wieder ins Spiel bringen, nicht umgekehrt…

    Wir hatten auch in den letzten Saisons Verletzte, z.t. nur mit 4 Imports gespielt, etc., für mich nicht wirklich ein Unterschied.
    Schönschreiben hilft hier nichts, denn im Gegensatz zu den letzten beiden Saisons haben wir viel an Qualität verloren bezgl, Spielaufbau, Organisation, Passgenauigkeit, etc. Wir haben ein Topkader, leben aber in fast 39 Spielen von der individuellen Klasse einzelner Akteure. Kommt so was gut in den PO's?

    Ja, ich habe die Analyse gefordert und diese ist auch sicher passiert während der Weihnachtspause. MB bleibt uns bis Saisonende erhalten, dies wird wohl so sein.
    Es ist aber auch klar, wo für ihn die Messlatte liegt. Letztendlich ist er das einzige, wirklich relevante Puzzleteil das sich verändert hat. Nur an Lammikko kann es nicht liegen....

    Wenn wir einen Vergleich machen, interessiert mich nur das grosse Ganze. Dass wir auch in früheren Saisons vereinzelt mit vier oder fünf Ausländern gespielt haben, stimmt. Insgesamt ist unsere Ausländerauslastung diese Saison aber klar tiefer, das ist ein Fakt und keine Schönschreiberei. Gleiches gilt für die qualitative Verletztensituation und den Abgang von Lammikko. In der Summe ergibt das ein spürbares offensives Defizit gegenüber der letzten Jahre, ob man das wahrhaben will oder nicht.

    Und ja, dieses Defizit hätte trotz all dieser Faktoren vielleicht nicht ganz so gross ausfallen dürfen, fair enough. Wie zuvor erwähnt gibt es Spieler, die deutlich weniger Tore schiessen als letzte Saison, etwa Fröden oder Rohrer. Aber ehrlich, glaubst du wirklich, das hat etwas mit Bayer zu tun? Nein. Das ist eine Frage der Form uns insbesondere bei Rohrer auch Chancentod. Bin überzeugt, dass das wieder kommt. Gerade Fröden gefällt mir momentan nicht so schlecht..

    Was bleibt sind Tore des Gegners die zu einfach reingingen (zum Teil aus dem Nichts). Natürlich hat der ZSC insgesamt wenige Tore erhalten, wenn dann die Offensive zuwenig reinbringt, kommt die Niederlage bei dieser Konstellation. Gegen Kloten im letzten Spiel positiverweise komplett umgekehrtes Auftreten. Was inzwischen ersischtlich ist, dass MB entschlossener coacht, er hat am Demokratie Regler etwas zurückgeschraubt und verlangt mehr von den Spielern (so ist meine Wahrnehmung).

    Die Problemzone ist diese Saison ziemlich offensichtlich: die Offensive. Wir haben insgesamt zu wenig Tore geschossen. Das ist aber zumindest teilweise erklärbar, weil eben mit Ghetto, Grant und Balcers mehrere unserer besten Torschützen über längere Zeit verletzt waren und Malgin ebenfalls einige Spiele fehlte. Dazu kommt, dass Andreoff offensiv praktisch nichts geliefert hat, während Lammikko wusste, wo das Tor steht.

    Bayer-Kritiker würden sagen: unsere Defensive funktioniere trotz ihm. Nein: Sie funktioniert in erster Linie, weil wir dort keinen nennenswerte Verletzten über längere Zeit hatten und wir seit Jahren schlicht am besten aufgestellt sind..

    Was die Torstatistik anbelangt liegen im Vergleich zur Vorsaison eigentlich nur Fröden und vor allem Rohrer deutlich unter ihrem Wert. Gleichzeitig haben Spieler wie Riedi oder Bächler mehr Tore erzielt als letzte Saison, wenn auch begünstigt durch mehr Eiszeit. Und seit unsere Unterschiedsspieler wieder dabei sind, läuft auch das Powerplay wieder besser. Welchen Wert ein Grant oder Andrighetto im PP haben, muss ich dir ja nicht erklären…


    Was inzwischen ersischtlich ist, dass MB entschlossener coacht, er hat am Demokratie Regler etwas zurückgeschraubt und verlangt mehr von den Spielern (so ist meine Wahrnehmung).“

    Haha Demokratie Regler etwas zurückschraubt. De Spruch isch würkli herzig, Danny. Hani müesse schmunzle.:) Aber weiss, was du meinsch. Er coacht biz aktiver und nimmt vermehrt es Timeout währendem Spiel und versuecht de Spieler (für sini Verhältnis) de Tarif durezgeh, stimmt scho..

    Ähm sorry, aber ligaweit hat klar der EVZ die "unglücklichste" Verletzungssituation. Ausserdem tut ein wichtiger Ausfall bei Langnau auch mehr "weh" als einer
    bei uns. Und was meinst du mit Ausländerauslastung?

    Hoi Colin. Mit „unglücklichster Verletzungssituation“ meinte ich wie beschrieben ausdrücklich qualitativ, nicht quantitativ. Also nicht die Anzahl Verletzter, sondern deren sportlichen Impact. Die längerfristigen Ausfälle von Key Players wie Ghetto, Balcers oder Grant haben uns entsprechend besonders hart getroffen. Quantitativ hast du recht, da war es bei Zug extremer

    Mit Ausländerauslastung meine ich den prozentualen Anteil der Spiele, in denen wir effektiv alle sechs Ausländer einsetzen konnten. 100 % würde bedeuten, dass wir jedes Spiel mit sechs Ausländern angetreten sind. Je tiefer dieser Wert, desto häufiger fehlte ein Ausländer, was sportlich relevant ist, da Ausländer besser als Ligaschnitt liegen sollten.

    „Ausserdem tut ein wichtiger Ausfall bei Langnau auch mehr "weh" als einer
    bei uns.“

    Stimmt. Hier ging es aber um den Vergleich mit dem Vorjahr und nicht mit anderen Teams. Zudem, wenn wir trotzdem den Vergleich machen: Solche Ausfälle sind bei kleineren Teams weniger wahrscheinlich, da sie auf den CH-Positionen weniger und qualitativ schlechtere Unterschiedsspieler haben als wir mit unseren vier NHL-Rückkehrern…

    Im Gegenzug gab es auch den einen oder anderen Sieg der sehr glücklich war. Insofern...

    In letzter Zeit ja. Je länger die Saison dauert, desto mehr pendelt sich der Glücksfaktor i. d. R. ein. Insgesamt hinken wir aber noch hinterher…

    "Viel Pech": klingt für mich nach Hilflosigkeit, oder "was nicht sein darf, kann nicht sein".

    Nein. „Viel Pech“ bedeutet in diesem Kontext, dass wir gemäss Expected Goals mehrere dieser acht Niederlagen hätten gewinnen müssen und diese Serie im Vorhinein betrachtet statistisch sehr unwahrscheinlich war. Die entsprechenden Spiele kann ich dir gerne aufzeigen…

    Noch mal: hat nix mit bashen zu tun. Es sind die Fakten bezgl spielerischem Niveau, die Kritik aufkommen lassen.
    Würden wir auf dem Level der beiden Vorjahre spielen, wären wir auf Platz 1 oder 2, mit grösserem Abstand zum Rest der Liga. So isses.

    Und ja: wer solche Vergleiche anstellt wie du blendet die eigenen Unzulänglichkeiten aus. Es ist bekannt, dass sich Verlierer stets mit den Schwächeren vergleichen und kaum die Fehler bei sich selber suchen.

    Man kann die Umstände dieser Saison nicht einfach mit jenen der letzten vergleichen. Wenn man einen Vergleich ziehen will, müssen die von mir mehrfach erwähnten Faktoren wie unsere ligaweit qualitativ mit am unglücklichste Verletzungssituation, der qualitativ nicht kompensierte Abgang von Lammikko sowie die tiefste Ausländerauslastung zwingend mitberücksichtigt werden. Ausserdem zeigen auch die Advanced Stats, dass wir insgesamt nicht so schlecht dastehen, auch dies ist relevant für eine Analyse

    Es ist Schwarz-Weiss-Denken, lediglich die Punkteanzahl zu vergleichen. Und genau du warst es, der in einem früheren Posting eine Analyse der sportlichen Führung gefordert hat. Zu einer solchen Analyse gehören (unter anderem) diese Aspekte nunmal zwingend dazu, nicht nur ein Ranglistenvergleich, sondern vor allem die Ursachen hinter den Resultaten…

    PS: Und Lausanne hat gestern auch schon wieder verloren. Die müssten ja eigentlich nach der Logik hier auch ziemlich stark über einen Trainerwechsel des "besten Trainer-Duos Europas" nachdenken...

    Die Resultate der letzten Spiele, insbesondere der letzten drei, sind schon ziemlich heavy: 0:3 zuhause, 0:4 zuhause, 1:5 auswärts, 2:5 zuhause und 2:3 auswärts.
    2x hintereinander vor eigenem Publikum ohne ein einziges Tor.

    Im Vergleich dazu wurden wir während der wettbewerbsübergreifenden Acht-Niederlagen-Serie nie derart abgeschlachtet. Fast alle dieser Spiele (ausser gegen Lugano) gingen sehr knapp verloren und waren auch von viel Pech geprägt…

    Ich denke auch. Es ist immer noch alles möglich und wer weiss, vielleicht zeigt das Team in den Playoffs auch ein ganz anderes Gesicht... :)

    Absolut. Viel wird auch davon abhängen, wie fit unsere Key Players nach Olympia sind, ob es Verletzungen gibt und ob und in welcher Form Sundström ein Upgrade gegenüber Aberg ist…

    Ich denke, die zusätzliche Pause während der Play-Ins wäre eminent wichtig für unsere Schlüsselspieler. Deshalb bitte direkt in die Playoffs kommen! Mache mir diesbezüglich aber wenig sorgen..

    Ergo passt dann sein Führungsstil etc. weder zum System noch zur Mannschaft…(?)

    Das kann ich dir leider nicht beantworten. Ich bin weder in der Garderobe des ZSC noch kenne ich die Persönlichkeiten der einzelnen Spieler oder Trainer so gut, dass ich mir dazu seriös ein Urteil anmassen würde. Ein Trainerexperte bin ich ebenfalls nicht.

    Das wird sich erst noch zeigen. Das ist momentan meine beste Antwort.

    Wobei du musst nicht mal warten: Es gibt ja hier genügend Forumexperten, die bereits wissen, dass angeblich gar nichts zusammenpasst und alles scheitern wird. ;)

    Zu fachlichen Fragen zum IIHF Regelwerk oder zu konkreten regeltechnischen Situationen während eines Spiels kannst du dich hingegen jederzeit gerne an mich wenden und/oder meinen Regelchatbot nutzen, den ich letzte Saison für das Forum erstellt habe.

    Wo habe ich über seinen Führungsstil geschrieben?

    Der ist mir egal, wenn er bzw. seine Spieler sein System erfolgreich umsetzen können. Das können sie offensichtlich nicht.

    Ja, hast recht, du hast „System“ geschrieben. larlf hat mich bereits darauf aufmerksam gemacht. Aber wie bereits erwähnt, fliessen System und Führung für mich ineinander rein.

    Ich kann das zu wenig beurteilen, aber wie man damals gehört hat, wäre das bei einigen Spielern nicht gut gekommen, wenn er nochmals eine weitere Saison ZSC-Trainer geblieben wäre…

    Ja, Hardliner Trainer haben selten nur Freunde. Und erst recht in einer Zeit, in der junge Spieler immer sensibler werden. So zu coachen wie Hartley damals wäre heute schwierig... Im Vergleich dazu war selbst MC fast schon ein Softie.

    Seit dieser Saison coacht Hartley übrigens wieder sehr erfolgreich in Russland. Dort ist ein solcher Stil vielleicht noch möglich. ^^ Aber bestimmt hat auch er sich etwas anpassen müssen…

    Es ist NICHT die rede von "weder Motivation noch die Bereitschaft zu Topleistungen vorhanden sind", SONDERN "dass die Spieler mit dieser neuen Situation sehr motiviert sind und eine Topleistung abliefern können bzw. wollen". Die aktuell instabile Mannschaftsleistung reflektiert diesen Umstand für mich sehr gut.

    Mein Satz war: „Interessant, wie viel Gewissheit du aus deinen Aussagen ableitest.“

    Und das ist so, nicht?:)

    habe immer gedacht Zehnder wollte bei gutem Gehalt noch französisch lernen und LS zeigen, wie man Meister wird ??

    Haha, ja das isch wohl de wahri Grund. :)

    Er macht in letschder Ziit chli de Bachofner 2.0.. Immer zum zuekünftige Meischter gah.. Dasmal klappt‘s aber hoffentli nöd.. :)

    Eine andere Kultur bedingt auch, dass die Spieler mit dieser neuen Situation sehr motiviert sind und eine Topleistung abliefern können bzw. wollen. Die Mannschaft hat mit einer anderen Kultur Titel geholt, insofern ein gewagtes Experiment wenn radikal umgestellt wird.

    Interessant, wie viel Gewissheit du aus deinen Aussagen ableitest. Wenn unter der Bayer-Kultur offenbar weder Motivation noch die Bereitschaft zu Topleistungen vorhanden sind, stellt sich für mich schon die Frage, worauf diese Annahme basiert…

    Fakt ist nämlich auch: Bis jetzt hat kein einziger Spieler unter MB freiwillig den Klub verlassen. Selbst ein Grant, der ursprünglich klar wegen MC kam, will bleiben, obwohl hier im Forum bereits kolportiert wurde, er wolle zurück nach Nordamerika.

    Umgekehrt haben uns unter MC sehr wohl Spieler verlassen. Zehnder etwa, gemäss Medienberichten explizit wegen MC. Er wäre wohl geblieben, hätte er damals gewusst, dass MB in der darauffolgenden Saison an der Bande steht.

    Aber ja, gewagtes „Experiment“, bin ich bei dir. Nur eine Veränderung birgt überall im Leben Risiken, aber auch Chancen..

    Letzter Saison wurde MB Meister mit RC unter dem von MC gelegten Fundment. Dieser Saison Coachingkultur (System?) umgekrempelt (zu radikal?) Gibt es dann Evidenzen, dass dieser Typus Coach mit dieser Coaching Kultur MS Titel holt, oder ist es ein Experiment (POC)?

    Danny ich weiss schlicht nicht, was geschehen wird, dafür bin ich kein Orakel. Du beziehungsweise ihr scheint im Gegensatz dazu bereits sehr sicher zu sein, dass das Projekt MB scheitert.

    Ich versuche lediglich, gewisse Argumente zu relativieren, die MB gegenüber aus meiner Sicht nicht ganz fair sind. Ich mache keine Aussage darüber, was für ein Hirsch MB ist, sondern ordne die Umstände ein. Und ja, zugegebenermassen auch manchmal bewusst etwas gegen den Forumstrom. :wink:

    die erste Frage ist: geht es um den Führungsstil von MB oder um sein System, welches nicht passt oder ersichtlich ist?

    Ich gehe davon aus, dass sein Führungsstil bei vielen Spielern gut ankommt. Aber da wir keine Fortschritte sehen & es nach dem Timeout schlimmer ist, als vorher, da muss man sich auch fragen: ist sein System wirklich so schlecht oder möchten die Spieler seinen Anweisungen einfach nicht folgen, da sie wenig bis Null Konsequenzen zu befürchten haben?

    Wahrscheinlich wie immer: eine Mischung aus den erwähnten Punkten.

    Ja, aber welches System gespielt wird und wie geführt und gecoacht wird, fliessen meiner Meinung nach ineinander. Aktives Coaching und Führungsstil ist Teil des Systems, weil die Spieler nicht einfach das machen können, was sie wollen oder was ihnen am liebsten ist, sondern weil der Trainer durch sein Coaching aktiv Einfluss darauf nimmt.

    Meine Sicht: wir spielen eigentlich seit Beginn der Saison Scheisse (mit Ausnahme von ein paar sehr wenigen Spielen oder Dritteln) unabhängig davon, ob wir Punkte einfahren oder nicht.

    Und das laste ich Bayer an: er hat auf diese Saison sein „System“ eingeführt (versus das von Crawford zu „verwalten“ wie letzte Saison, was damals ja auch Sinn hatte) und das funktioniert einfach absolut nicht.

    Will man da weiterhin und bis Saisonende abwarten und hoffen, dass es besser wird? Offenbar schon, was dann halt viele unzufriedene zahlende Zuschauer hinterlässt. Mich auf jeden Fall: ich konnte mich gestern ab dem Gebotenen nicht wirklich über einen Derbysieg freuen!? :skandal:

    Lieber Vladi, guter Post. Ich verstehe absolut, was du meinst.

    Nur MB den komplett gegensätzlichen Führungsstil anzulasten, greift aus meiner Sicht etwas zu kurz. Würde er versuchen, MC’s Führungsstil zu kopieren, nur weil dieser damit erfolgreich war, würde das erst recht schiefgehen. Ein NL-Neuling kann nicht glaubwürdig autoritär führen wie ein langjähriger NHL-Bandengeneral. Das kommt bei den Spielern auch nicht an. Hinzu kommt, dass MB auch als Person komplett anders tickt und daher ein autoritärer Stil bei ihm in doppelter Hinsicht nicht authentisch wäre.

    Wenn du jemanden in die Verantwortung nehmen willst, dann eher SL + Führung. Sie haben MB vor Saisonbeginn verlängert und wussten genau, dass er einen völlig anderen Führungsstil mitbringt. Wird wohl auch der Grund gewesen sein, weshalb RC gehen musste trotz erfolgreicher Zeit bei uns. Einen Assistenzcoach, der jahrelang in einem autoritären Umfeld gearbeitet hat, kann man nicht einfach langristig neben einen Trainer stellen, der demokratisch bis partizipativ führt.

    Und auch wenn ich hier teils als Bayer Verehrer abgestempelt werde. Grundsätzlich hätte auch ich lieber einen erfahrenen NHL-Bandengeneral als einen NL-Neuling an der Bande. Aber MB hat sich diese Chance jetzt verdient. Jetzt sollte man auch an ihm festhalten, vertrauen geben, gerade weil er diese Saison unter schwierigen und nicht optimalen Voraussetzungen gearbeitet/coacht hat, die ich schon mehrfach erwähnt habe. Und nicht nach jeder Niederlage ihn hinterfragen..

    Deshalb war ich euphorisch als damals Crawford zurückkam. Denn sind wir ehrlich, in den letzten 20 Jahren schaffte es kein Trainer ausser MC, dass wir in der Quali gutes und attraktives Hockey spielten. Die 2 Amtszeiten von MC waren die Ausnahme, nicjt die Regel.

    Schon so. Selbst unter Kreis und vor allem unter Hartley spielten wir in der Quali phasenweise wirklich schwaches Hockey. Bei Hartley war das aber irgendwo nachvollziehbar und „Teil seines Plans“. Er trainierte die Mannschaft während der Quali extrem hart, sodass sie in den Spielen oft nicht frisch wirkte, dafür in den Playoffs dann brutal bereit war.

    Hartley bleibt für mich bis heute mein Lieblingstrainer in der ZSC-Geschichte (wobei ich ZSC-Spiele erst seit 2007 wirklich verfolge und die Trainer davor entsprechend ausklammere). Bzgl. Hartley gilt das allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Geschichte mit Ryser wars glaub, der Reto von Arx trotz gebrochenem Finger nochmals auf die Pfoten hätte schlagen sollen, nicht stimmt. Falls doch, würde das für mich persönlich schwerer wiegen als der sportliche Erfolg und Hartley wäre ein Tubel bzw. an Unsportlichkeit nicht zu überbieten…