ich habe gemeint es ist egal wer an der Bande steht, d.h. zumindest aus welchem Land er kommt, etc.? Es zählt die Erfahrung und wie er mit unserem Team umgehen kann, d.h. ob er es schafft aus dem Haufen ein Team zu formen, welches nicht erst dann Gas gibt, wenn es um die Wurst geht (oder man das Messer am Hals hat)!
Betr. defense first gebrabbel: sorry Colin, aber das ist nicht Dein Ernst, oder?
Zeige mir ein Team im Sport, welches (in den PO) sehr viele Gegentreffer erhalten hat und trotzdem Meister geworden ist. Spätestens wenn es drauf an kommt, ist es sicher besser, wenn man hinten zu Null oder mit wenig Gegentoren spielt: da braucht es nur schon vorne weniger Tore. Für mich eigentlich einfache Logik und x-fach selber als Spieler/Trainer erlebt, halt im Fussball und nicht im Eishockey.
Und ich bin auch der Meinung, dass Aubin nicht wegen D# first geschmissen wurde, sondern weil sehr wenig Fortschritt erkennbar war und als die Resultate besser wurden, halt AdC auf dem Markt war, den sich unsere Köpfe nicht entgehen lassen wollten und deshalb in Panik Aubin geschmissen haben. Statt besser die Saison zu Ende zu bringen und AdC für den Sommer zu verpflichten. Aber im Nachhinein ist es im Sport sowieso immer einfacher.
Mir persönlich ist es wirklich schnurzpiepe egal, wer an der Bande steht. Auch die Nationalität spielt für MICH keine Rolle. Aber wie viele Male
habe ich sowohl hier, wie auch in der geneigten Presse vom "SCHWEDEN - Experiment" lesen dürfen?? Meine Aussage ist daher auf diesen Fakt
zurückzuführen, nicht was ich persönlich denke. Dachte aber, es sei ziemlich klar als ich vom "gemeinen Volk" geschrieben habe, sorry.
Defense first - klar, fast nur so gewinnt man einen Titel. Aber ist der Zürcher Hockey-Gourmet auch gewillt dies zu akzeptieren? Ich erinnere
mich z.B. an die Saison 1999/2000 als knapp zwei Drittel des Hallenstadions nach der Hälfte der Saison Ruhnke zum Teufel wünschten.
Ähnlich bei Kreis. Nur ein Titel kann diesen Volkszorn quasi besänftigen.
Und sorry, der Aufschrei bei der Entlassung Aubins und der Einstellung von AdC war nicht, dass man sich jetzt Fortschritte vom Team
erwartet hat. Nein, nein, nein lieber Ralf. Es war so, dass nun "endlich Hockey mit Emotionen" gespielt wird. "Vollgashockey" und
"ein offensiveres Team" erwartet wurde! Nicht mehr - und nicht weniger.
Ich persönlich kann mich sehr gut mit unseren Schweden anfreunden. Hoffe einfach, dass der Club UND die Zuschauer (das zahlende
Publikum, dass unterhalten werden will, bzw. muss) ihre Lektion aus der ganzen Wallson-Geschichte gelernt haben, that's all.