Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Bühler, Stoffel und Saikkonen (alle verletzt),
WhoTheFuck is Saikkonen? Ein Freund von Sulo, der am Samstag vergessen ging???? ![]()
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Als Joe Thornton einen Schock hatte
Der Kanadier gastiert heute mit dem HCD in Zürich. Das weckt Erinnerungen an die Finalserie 2005.
Von Simon Graf
Der Meistermacher: Joe Thornton bereitete im Final 2005 gegen die ZSC Lions die Hälfte aller HCD-Tore vor. Foto: Eddy Risch (Keystone)
Vielleicht wäre vieles anders gekommen, wenn die ZSC Lions nicht ausgerechnet während des letzten Lockouts 2004/05 wegen des Hallenstadion-Umbaus ins «Stadiönli» (Kapazität 3840) hätten ausweichen müssen. Dann wäre es nun vielleicht zu einem umjubelten Comeback von Joe Thornton und Rick Nash im ZSCDress gekommen. Richtig, im ZSC-Dress. Denn die Kanadier waren vor acht Jahren auch dem damaligen Zürcher Sportchef Simon Schenk angeboten worden. Doch er winkte ab. «Wir wollten keine Lockout-Spieler, weil die uns im Stadiönli keinen Zuschauer mehr hätten bringen können», blickt er zurück.
21 Punkte in 5 Finalspielen
Stattdessen kam Randy Robitaille, der einen Zweijahresvertrag unterschrieb – um nach einem Jahr davonzulaufen. Nicht, dass Robitaille nicht gut gewesen wäre. Er wurde NLA-Topskorer und punktete auch im Playoff fleissig. Doch im Final sah man den Unterschied zwischen ihm, der in der NHL ein ordentlicher Spieler gewesen war, und den Stars Thornton und Nash. Und auch zu Niklas Hagman, der an der Seite Thorntons über sich hinauswuchs. Das Davoser NHL-Trio produzierte in 5 Finalspielen 21 Scorerpunkte, «Big Joe» bereitete die Hälfte aller Tore vor (10 Assists).
«Man kann nicht behaupten, dass es uns gelungen wäre, Thornton zu stoppen», hält Mathias Seger treffend fest. «Aber man kann den HCD nicht auf ihn reduzieren. Auch die anderen Ausländer waren überragend, Marha inklusive. Und schon damals war der Kern da, der das Team heute noch trägt.»
War dies das beste Davos der Neuzeit? Arno Del Curto wehrt sich gegen den Superlativ und sagt: «Jedes Meisterteam hat etwas für sich. Aber es war schon eine spektakuläre Finalserie mit schönen Toren. Wie Thornton das Eis sieht, ist einmalig. Und Nash war schon mit 20 aussergewöhnlich gut.» Dem Bündner ist das erste Duell gegen die ZSC Lions in jener Saison, als es im Zürcher MiniaturStadion ein 4:5 absetzte, noch präsent: «Es war eines unserer ersten Auswärtsspiele, und Thornton wunderte sich, wo er gelandet sei. Das war ein Schock für ihn. Ich musste ihm erklären, dass nicht alle Arenen so aussehen.»
Beim damaligen ZSC-Trainer Christian Weber, der inzwischen in Klagenfurt an der Bande steht, sind die Erinnerungen an die Begegnungen mit den Davosern noch wach: «Als wir sie zuerst geschlagen hatten, hiess es, man sehe, dass ihre NHL-Cracks nur hier seien, um Ferien zu machen. Aber die brauchten einfach Zeit. Und das wird diesmal genauso sein. Wenn der Lockout die ganze Saison dauert, wird man an ihrer Klasse nur schwer vorbeikommen. Zumal Nash jetzt noch stärker ist.»
Mit Del Curto und Weber begegneten sich zum bislang letzten Mal zwei Schweizer Headcoaches im Final. Sie liessen attraktives, vorwärtsgerichtetes Eishockey spielen. Pro Partie fielen über sieben Tore, das Geschehen wogte hin und her. «Dass wir die Serie 1:4 verloren, war brutal», sagt Weber. «Denn der Unterschied war nicht gross.» Sein Team führte in drei von fünf Partien und verlor die letzten beiden in Overtime.
Streits Visitenkarte für Montreal
Für Schenk ist klar: «Die NHL-Cracks waren das Zünglein an der Waage.» Aber er betont heute noch, dass es für den ZSC damals unvernünftig gewesen wäre, Lockout-Spieler zu holen. «Wir sparten uns die Investitionen für danach auf, für den Einzug ins umgebaute Hallenstadion.» Doch planen kann man den Erfolg eben nicht – im «Stadiönli» stürmte der ZSC in den Final, im Jahr darauf stürzte er ins Playout. Auch, weil Captain Mark Streit dem Lockruf aus Kanada gefolgt war. «Die Lockout-Saison war meine beste in der Schweiz», blickt der Berner zurück. «Und eine prägende für meine Karriere. So konnte ich mich gegen gute Konkurrenz bei Montreal empfehlen.»
Wieder konservative ZSC Lions
Siebeneinhalb Jahre später ist Streit als mehrfacher Millionär zurück in der National League A – im SCB-Dress. Und die ZSC Lions verzichten erneut auf Lockout-Stars. Zumindest vorerst. «Dass die anderen Clubs NHL-Gäste holen, ändert nichts an unserer Strategie», hält CEO Peter Zahner fest. «Erst, wenn in Nordamerika eine neue Situation eintritt, müssen wir die Lage neu beurteilen.» Anders ausgedrückt: Sollte die NHL-Saison abgesagt werden, was wohl erst im Januar der Fall wäre, würden wohl auch die Zürcher noch Lockout-Verstärkungen engagieren. Es dürfte auch dann noch namhafte Cracks auf dem Markt haben.
Quelle: Printtagi
Super, ich bin (echli) beidruckt ![]()
Hoppla! wär villicht gar nöd schlächt...
Cooli Choreo! Messi!
http://www.tagesanzeiger.ch/mobile/sport/h…6559/index.html
Man beachte den letzten Satz!
Nicht die Fans, sondern die Polizei war 1989 schuld am Tod von 96 Anhängern. Das enthüllt jetzt ein Bericht. Von Peter Nonnenmacher
Die Hillsborough-Lüge
23 Jahre lang mussten die Liverpooler um diese späte Rehabilitation kämpfen. Gegen Teile der Presse, gegen politische Prominenz – und vor allem gegen die Polizei. Jetzt endlich, mit einem unabhängigen Report, für den der Bischof von Liverpool verantwortlich zeichnet, ist ihnen Gerechtigkeit widerfahren. Top-Politiker, Polizeichefs und die grösste Zeitung haben sich bei ihnen entschuldigen müssen. Die Regierung selbst hat eingestanden, dass man ihnen übel mitgespielt hat.
Der Gegenstand des Schuldbekenntnisses ist die Hillsborough-Katastrophe von 1989. Damals wurden im gleichnamigen Stadion von Sheffield 96 Liverpool-Fans zu Tode getrampelt oder an Eisengittern erdrückt. Der örtlichen Polizei war es nicht gelungen, den vielen Fans an den Stadiontoren ordnungsgemässen Einlass zu verschaffen. Stattdessen öffnete sie dem Besucherstau unbedachterweise ein mächtiges, sonst verschlossenes Tor: Als die Liverpooler massenhaft in die für sie vorgesehene Einzäunung drängten, wurden schon im Käfig befindliche Fans gegen die Gitter gedrückt.
Das war die Ausgangslage. Ganz Grossbritannien war damals schockiert. Ein Untersuchungsrichter legte bereits wenige Wochen später den Finger auf Fehler und Versäumnisse der Obrigkeit. Aber die Polizei mochte die Verantwortung nicht übernehmen. Wie jetzt der neue Bericht enthüllt, setzten die Polizisten alles daran, die Schuld den Opfern zuzuschieben. Betrunkene Randalierer seien die Fans gewesen, hiess es. Krawallmacher mit Vorstrafen hätten die Katastrophe auf dem Gewissen. Sogar die Rettungsaktionen seien behindert worden.
Manipulierte Polizeiberichte
Die «Sun» mit ihrer 4-Millionen-Auflage stiess vehement ins gleiche Horn. Wie Tiere, tönte sie, hätten sich die Liverpool-Fans benommen. Dabei war alles nur erfunden und erlogen. Die Ambulanzen waren schlicht nicht eingetroffen. Bei besserer Organisation hätte, wie man jetzt weiss, fast die Hälfte der Getöteten gerettet werden können. Blutproben und die Durchforstung von Vorstrafenregistern erwiesen sich als infame polizeiliche Ablenkungsstrategie. Als die Polizei aufgefordert wurde, ihre Berichte dem Untersuchungsrichter vorzulegen, schrieb ein kleiner Kreis von Beamten heimlich 116 der 164 Berichte um.
Auch mit gezielter Irreführung der Öffentlichkeit suchten sich die Polizisten reinzuwaschen. Von einer konzertierten Verschwörung zu sprechen, ist darum heute keine Übertreibung. Hohen Beamten droht inzwischen Strafverfolgung. Die «Sun» hat sich bei den Angehörigen der Opfer entschuldigen müssen. Der Regierungschef selbst, David Cameron, hat im Namen des Staates begangenes Unrecht eingeräumt.
Begreiflich ist, was geschah, erst richtig vor dem Hintergrund jener späten Thatcher-Jahre, in denen sich die Katastrophe ereignete. Die eiserne Lady hatte sich in den Achtzigern mithilfe der Polizei erfolgreich mehrerer aufmüpfiger Arbeiterrebellionen entledigt. Fürs linke, aufmüpfige, vielfach verelendete Liverpool hegte das Establishment in London wenig Sympathien.
Deshalb war auch klar, dass die Konservativen den Familien der Opfer wenig Gehör schenkten – während sie den Ordnungshütern geradezu blind vertrauten. Leider erwies sich dieses Vertrauen als ungerechtfertigt. In Hillsborough und nach Hillsborough war die Polizei nur ihr eigener bester Freund und Helfer.
Quelle: Print Tagi vo hüt (via ePaper)
Zitat von The FanAlles anzeigenErst belächelt, nun gejagt
Überraschungsmeister ZSC eröffnet heute gegen die SCL Tigers die Saison und die Mission Titelverteidigung, die seit 2001 niemandem mehr gelang. Der Trainerwechsel ist dabei Chance und Gefahr. Von Simon Graf
Die ZSC Lions mussten in den vergangenen Jahren einigen Spott über sich ergehen lassen. Sie gewannen von 2009 bis 2011 keine Playoff-Serie und standen sportlich im Schatten der Kloten Flyers. Doch ihr überraschender Sturm zum Titel im Frühling hat die Wahrnehmung schlagartig wieder verändert. Ihr Palmarès im neuen Jahrtausend – Meister 2000, 2001, 2008, 2012 und Champions-LeagueSieger 2009 – lässt sich mit jenem der fünffachen Champions aus Davos durchaus vergleichen. Plötzlich sind die Stadtzürcher wieder die Gejagten statt der Belächelten. Zumal sie mit zwei neuen Nationalspielern (Wick, Trachsler) und drei neuen Ausländern (Shannon, Brulé, Lashoff ) als Transfersieger gelten. Doch die Mission Titelverteidigung ist im Schweizer Eishockey in jüngerer Zeit offenbar unmöglich geworden. Als Letzte gelang sie den Lions – vor elf Jahren.
Suche nach der neuen Balance
Nicht einmal Arno Del Curto, der ständig auf der Suche nach Innovationen ist, schaffte sie seither. Er brauchte stets ein Zwischenjahr, um wieder anzugreifen. Aber vielleicht ist ja gerade die Besonderheit der ZSC Lions, dass bei ihnen der Meistertrainer den Club nach dem Titel zu verlassen pflegt, ihre Chance. Wer den zu Calgary abgewanderten Bob Hartley erlebte, der weiss, dass er auch im Jahr danach keine Genügsamkeit bei den Spielern geduldet hätte. Aber vielleicht helfen eine neue Stimme und neue Ideen, das Team nochmals auf andere Weise zu stimulieren. Hartley schuf mit seiner unnachgiebigen, fordernden Art eine solide Basis und etablierte wieder eine Leistungskultur, auf welcher der pragmatischer wirkende Marc Crawford, der ebenfalls nicht an mangelndem Selbstvertrauen leidet, aufbauen kann.
Doch natürlich birgt die Rochade an der Bande, die für einmal unfreiwillig war, Gefahren. Crawford muss dagegen ankämpfen, dass die Spieler wieder in den alten Trott verfallen, es sich zu bequem machen. Und der neue Trainer und das stark veränderte Team müssen erst die Balance finden, auf und neben dem Eis. Das dürfte nach einer Vorbereitung, die von zahlreichen Verletzungen geprägt war, seine Zeit brauchen. Doch ein ähnlich zäher Start wie unter Hartley würde wohl schon bald einmal für Unruhe sorgen. Denn die Erwartungen an einen Meister sind automatisch höher. Und die 6200, die eine Saisonkarte kauften, taten dies unter dem Eindruck des gloriosen Playoff, nicht wegen der Mühen im September, Oktober, November und Dezember.
Herausforderer von B bis Z
Aussenstehende fragen sich vielleicht, wieso man überhaupt 50 Runden spielt, wenn danach im Playoff sowieso alles anders ist. In der Tat garantiert eine erfolgreiche Qualifikation, wie sie der EVZ oder der HCD spielten, nichts. Aber sie schadet bestimmt nicht. Und dass ein Team wie zuletzt die ZSC Lions von Rang 7 aus Meister wird, ist die Ausnahme. Die 50 Runden sind da, um eine Mannschaft zu entwickeln. Der Übergang von Bengt-Ake Gustafsson zu Hartley war in Zürich ein Kulturschock. Aber auch wenn es lange nicht an den Resultaten abzulesen war, das Team wurde immer stilsicherer. Und zum Playoff-Start hatte es das System seines neuen Chefs verinnerlicht.
Bern und Davos sind in der neuen Eiszeit die ersten Herausforderer des Meisters; Zug fand zuletzt immer Wege, seine Abgänge wie nun von Damien Brunner zu kompensieren; Fribourg möchte endlich wieder einmal um den Titel spielen; Servette und Lugano orientieren sich wieder nach vorne; die Kloten Flyers könnten die positive Überraschung werden. Und der sich abzeichnende Lockout könnte nochmals vieles verändern. Klar ist, dass es auch diesmal nicht Platz hat, um alle Erwartungen zu erfüllen. Der Meisterjubel von gestern kann schon bald in ein Pfeifkonzert übergehen.
Quelle? Merci
Zitat von The FanWas wo wie?!
Super ! Der Blindi isch jetzt au verletzt! Danke Mannheim!
Zitat von Thomiisch mir scheissegal wer ihn wie nach züri holt aber ich will dä Malkin bi eus während em Lockout!!!
ah ja und falls öpper uf d'idee chunt zfröge weshalb dä Evgeni.....
http://www.youtube.com/watch?v=zrks3i4vjJg
und ich de Ovechkin ![]()
Zitat von LarrySchleppend verläuft der Verkauf der Saisonabonnemente für die Heimspiele im Letzigrund. Erst 5000 sind verkauft, in der letzten Spielzeit waren es 8000 gewesen. «Unsere schwachen Darbietungen in den letzten zwölf Monaten wirken sich negativ aus», erklärt der Präsident.
Ja, und wämmer bstellt chunnt mer si nöd über ... Min Sohn hät sini, ich mini na nöd....