Beiträge von Vladi19

    Zitat von Mushu

    Du hast es heute mit den Statistiken ...
    Traue keiner Statistik, die du nicht selber falsch interpretierst, oder manipulierst.

    Nimm diese Statistik einmal für die letzten 5 Jahre, statt 10. Die Zufriedenheit/Wertung müsste zwangsläufig anderst ausfallen.

    meister, chl-sieger und nhl-team-bezwinger. also, ich finde das immer noch top! :cool:

    Zitat von easy

    Als Fan aus den 60iger Jahren bringt mich diese Diskussion zum schmunzeln. Viele heutige Fans haben wirklich keine Ahnung, was wir "Alten" alles durchgemacht haben. In Pruntrut, in Wetzikon, in Basel, in Bülach, in Uzwil, in Herisau. In Basel war ich mal an einem Spiel, da waren 8 ZSC-Fans anwesend, 5 davon mit dem Zug !! Aufgestiegen, abgestiegen, herumgedümpelt, mehrmals fast pleite gegangen, wieder aufgestiegen, wieder abgestiegen, wieder fast pleite gegangen, immer die entscheidenden Spiele verloren. Der ZSC hat 20 Jahre lang in Kloten nicht mehr gewonnen und ich war beim 1. Sieg nach 20 Jahren dabei und habe gleich eine *Kloten-Besieger-Kravatte"gekauft. Das war unser einsamer Höhepunkt und nach einem Sieg gegen Kloten in der Halle war ich 1 Woche lang glücklich. Ich weiss gar nicht mehr, wie viele Male ich dem ZSC und dem Hallenstadion "Adieu, mich seht ihr nie mehr" gesagt habe und beim nächsten Spiel doch wieder dabei war. Es ist wie mit dem Alkohol, oder den Drogen, den Süssigkeiten und den Frauen. Man kommt einfach nicht davon los. Mich regt nicht mehr so schnell etwas auf und ich bin wirklich sehr zufrieden mit den letzten 10 Jahren. Den CL-Finalabend in Rapperswil werde ich nie mehr vergessen und für dieses einmalige Erlebnis bin ich sehr dankbar.

    Bin zwar erst seit 1980 mit dabei, kann aber Obiges voll unterschreiben.

    59:50 und der CL-Final sind absolut unvergesslich! (tränen-aus-den-augen-wisch)

    Zitat von Reto

    Wayne, Hoffnungen für die Zukunft.

    Wer dieses Jahr eine Saisonkarte gekauft hat, will dieses Jahr etwas sehen. Oder wie gross ist der Zukunfts-Anteil am Saisonkartenbetrag?

    voilà, die ganze diskussion über zukunkt oder vergangenheit ist so was von müsssig: das JETZT zählt.

    und im jetzt soll der bessere spielen.

    Zitat von Eggi

    Tja, dann ist Wichser halt überzählig. Wäre ich Bärtschi, würde ich mich fürchterlich aufregen. Habe es überhaupt nicht verstanden warum die Blöcke gegen Zug umgestellt wurden. Bärtschi gehört nun einfach in die 1. oder 2. Linie... Ist vor dem Tor nachwievor der, der sie reinmacht wenn es drauf an kommt (meistens zumindest). Klar war jetzt auch verletzt, aber der macht seine Tore, im Gegensatz zu Wichser, wieder und wird wieder Leistungsträger... allerdings nicht in der 3. Linie neben Paterlini und Bühler... :roll: Und noch ein Wort zu Wichser, seit der CHL nie mehr auf einigermassen anständigem Niveau, daher für mich nicht mal eine Diskussion wert wer hier überzählig zu sein hat. Und immo machen Schommer, Ryser & Schäppi einen sehr guten Job. Also gibt es für mich zur Zeit nicht mal eine Berechtigung, einen dieser dreien für Wichser zu benchen.

    Sehe ich auch so - Wichser ist nur noch ein Schatten seiner selbst.

    Zitat von Blackstar

    Leider hat auch BAG einen kleine Fehler begangen. .in dem er die Pittis Linie verändert hat und Bastl nur als 13. Stürmer aufbot.
    Wichser war schwach.

    Habe es schon am Samstag gegen Zug nicht verstanden, dass BAG Ambühl-Bärtschi-Monnet nicht zusammenspielen liess, die hatten sich doch gegen Ambri warmgespielt... Ambühl-Monnet-Wichser waren schwach.

    Zitat von ZSColin

    Doch, doch.
    Weber's Hand gebrochen, Crosscheck gegen den Nacken von Bykow, mit 'nem Stockschlag fast Kenta Johanssons (oder wie er auch immer hiess) Arm gebrochen....... Jaja, das waren noch Zeiten .....

    aso chumm, euse chlii zesi hät doch en art gar nöd so fescht chöne zueschlah, hoi! :roll:

    Bin mir nicht so sicher. Ich glaube, Arno will "nur", dass sein Team schnell und hart spielt. Nur sind seine Jünger und v.a. ein paar "Spezielle" darunter manchmal bzw. des öfteren übermotiviert und dann geschehen schnell solche unnötigen Checks wie der von Joggi gestern: zu schnell fürs eigene Hirn, somit zu spät dran, aber trotzdem noch voll reinfahren...

    Er hat wohl auch eher über die 5er gelacht, als über den am Boden liegenden Spieler.

    Zitat von Thomi

    bullshit !
    ich säg nöme und bin en Zürcher wo in Züri ufgwachse isch, in Züri schaffed und sitt 2 Jahr im Aargau schlaft !

    Was bisch, en Sprachwüsseschaftler ?!

    nüme....pfffffff

    Also ich säg nüme und bin in Züri gebore, bin en Zürcher per Heimatort, wo in Züri ufgwachse isch, in Züri schaffed und läbt.

    Zitat von Messier

    Mann. . . de Walti Scheibli hät gfehlt. . . . läck mir, so e geili Fete gsi dassi das erscht jetzt bemerkt ha. . . oder ischer scho erholt und ume gsi ?

    nei, er isch glaubs nöd ume gsi:

    «Damals litten wir, heute ärgert man sich»

    Walter Scheibli, als Radioreporter die «Stimme des ZSC», spricht über seine Faszination für den Klub, der soeben 80 wurde

    VON SIMON GRAF

    Seit 1982 begleitet Walter Scheibli den ZSC als Reporter für das Zürcher Lokalradio Radio 24. Der inzwischen 78-Jährige versteckt seine Sympathie für den Stadtklub nicht und erfreut sich bei dessen Anhang grosser Beliebtheit. Den Saisonstart verpasste er wegen einer Meniskusoperation mit Komplikationen, ab Dezember wird man die «Stimme des ZSC» wieder hören.

    Walter Scheibli, wann haben Sie Ihr Herz für den ZSC entdeckt?

    Schon früh. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Mein Vater war Oberturner beim Turnverein Oberstrass, und damals hielten sich dort viele ZSC-Spieler fit. So traf ich als kleiner Bube auch Heini Lohrer. Als wir während der Kriegsjahre auf dem Dolder Schlittschuh laufen gingen, staunten meine Kollegen, als er mich kannte. Zu den Spielen fanden wir uns jeweils zwei Stunden vor Matchbeginn ein, um uns einen Platz in der ersten Stehplatzreihe zu sichern. Die Reichen mit den Wolldecken, die Sitze reserviert hatten, kamen erst eine Viertelstunde vor dem Spiel. Damals dachte ich: Hoffentlich gehöre ich auch mal zu denen.

    Und haben Sie gefroren?

    Es konnte schon kalt werden. Eishockey spielte man da ja nur von Dezember bis Februar. Der ZSC war mit dem Dolder der einzige Klub mit Kunsteisbahn. Sonst wurde auf Natureis gespielt. Wenn es schneite, musste das Eis mit einem Schieber im Zehnminutentakt gereinigt werden. Manchmal wurde ein Match auch abgebrochen.

    Ihr Bubentraum war aber nicht der vom Eishockeyspieler, sondern vom Fussballer.

    Das stimmt. Ich wollte Fussballprofi in Frankreich werden. Aber als Zuschauer stand mir das Eishockey immer näher. Ich habe zu keinem Fussballklub eine solche Liebe entwickelt wie zum ZSC.

    Haben Sie diese Liebe nie bereut? Der ZSC bescherte seinen Anhängern ja nicht nur sonnige Stunden.

    So etwas kann man nicht bereuen. Auch das Leiden hat seine Qualität. Und wir haben oft gelitten. Als der ZSC in den 70er-, 80er-Jahren fünfmal auf- und wieder abstieg, waren das harte Zeiten. Damals litten wir, heute ärgert man sich.

    Was ist der Unterschied?

    Wer sich ärgert, hat mehr erwartet. Doch in den Zeiten des alten ZSC wussten wir: Wir müssen froh sein, wenn wir nicht absteigen. Der schlimmste Match war einer in Pruntrut in der Auf-/Abstiegsrunde (1988). Als wir nach dem zweiten Auswärtsspiel gegen Ajoie gescheitert waren, wurde es eine ganz traurige Heimfahrt. Und natürlich war auch die Zeit der Fusion mit GC schwer. Als man das neue Gebilde Zürich Lions nennen wollte, trat ich im Radio 24 gegen Bernd Böhme und Peter Spuhler an. Noch heute sage ich nicht gerne Lions.

    Was war der Höhepunkt?

    Ich kann mich nicht auf einen beschränken. Der erste Meister-titel 2000, nach langen Jahren des Wartens, war wunderbar. Und der zweite, als Samuelsson in der Verlängerung traf. Micheli lief mit, und ich dachte: Spiel doch endlich den Puck. Aber er schoss. Ein absoluter Höhepunkt war natürlich, als wir 1992 mit Del Curto und Krutow das Grande Lugano stürzten. So ausgelassen wie damals wurde im Hallenstadion nie mehr gefeiert.

    Wie wurden Sie Radioreporter?

    Durch Zufall. Als wir beim FC Unterstrass einen Junioren-Chlausabend organisierten, wollten wir Jan Hiermeyer engagieren, um ein paar Spieler des FC Zürich zu interviewen. Doch seine Gage war zu hoch. Also führte ich die Interviews, und alle sagten danach, ich sollte mich beim Radio melden. Damals gab es nur unser Landesradio Beromünster. Nach einigen Bemühungen kam ich dort rein, doch den Durchbruch schaffte ich nicht. Der gelang mir erst bei Radio 24.

    Sie sind als «Stimme des ZSC» selber zum Star geworden, haben Autogrammkarten, werden an ZSC-Spielen gefeiert. Geniessen Sie das?

    Ja, und das gebe ich offen zu. Ich bin nicht ungern im Mittelpunkt. Ein Kollege von mir, der viel bekannter ist, sagte mir einmal: Es werde ihm manchmal zu viel, wenn er beim Nachtessen im Restaurant gestört werde, weil jemand ein Autogramm wolle. Ich fühle mich gebauchpinselt.

    (c) 2010 Sonntags Zeitung