Beiträge von Vladi19

    Jetzt gehts los...

    Gar keine Zuschauer mehr zugelassen im Kanton Bern

    Um die Übertragung der Corona-Infektionen zu minimieren, hat der Regierungsrat des Kantons Bern umfassende Massnahmen beschlossen. Unter anderem sind Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen sowie Verkaufsmessen und Gewerbeausstellungen untersagt. Bars, Clubs, Diskotheken, Tanzlokale sowie öffentlich zugängliche Einrichtungen wie Museen, Kinos, Sport- und Fitnesscenter werden geschlossen. Wettkämpfe und Trainings von Mannschaftssportarten unterer Ligen sind wie auch die Ausübung von Einzelsportarten mit engem Körperkontakt nicht mehr gestattet. Die neuen Regeln gelten ab heute um Mitternacht.

    Zitat

    Und nochmals: Die natürliche Immunität nach abgewehrter Ansteckung ist in aller Regel mindestens so stark und anhaltend wie die künstliche Immunität durch eine gute Impfung.

    Hm, man weiss glaubs immer noch nicht, ob man eine natürliche Immunität entwickelt oder nicht, von dem her spekuliert der Herr Ökonom ziemlich...

    Interessanter Artikel im Tagi (Abo):

    Die Spezialität der Lions

    Und plötzlich ist Marco Pedretti ein Spezialist

    Der ZSC-Stürmer war früher nie ein Unterzahl-Experte – im Gegenteil. In Zürich prägt er nun das wohl speziellste Boxplay der Liga.

    63lwsE544M69YF1KFxP4nD.jpg Attacke auch in Unterzahl: Marco Pedretti kommt zu einer Solo-Chance im Boxplay.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

    Es war bereits letzte Saison etwas Aussergewöhnliches, das Zürcher Unterzahlspiel. Unter Assistenztrainer Fredrik Stillmann spielte der ZSC ein Boxplay, wie es in der National League sonst niemand tat: Jeweils nicht nur aggressiv, den Widersacher jagend, sondern im jeweils ersten Shift stets auch den Konter suchend, ja gar konsequent Forechecking bis hinter das gegnerische Tor betreibend. Der Gegner, der mit einem Spieler weniger die Marschrichtung diktiert? Damit kamen die wenigsten Teams klar.

    Stillmann ist weg, sein Nachfolger ist mit Tommy Samuelsson ein für den Posten des Assistenten von Cheftrainer Rikard Grönborg eher prominenter Mann. Er übernahm die Verantwortung für das Boxplay, und eines ist klar: Der Coach mag ein anderer sein, Einstellung und Marschrichtung sind die gleichen geblieben.

    Die ZSC Lions kassierten am Samstag gegen die Lakers Strafe um Strafe, mussten gleich achtmal im Boxplay spielen, was sie ärgerte. Sie gewannen aber 2:1 nach Verlängerung, schossen sogar ein Tor in Unterzahl, was sie freute. Und mittendrin war und ist ein Spieler, der vor noch nicht allzu langem alles andere als ein Spezialist fürs Penaltykilling war, nun aber jener ZSC-Stürmer ist, der die Zürcher Idee vom Boxplay am leidenschaftlichsten umsetzt:

    Marco Pedretti.«Es macht Spass»

    Wenn der 29-jährige Flügelstürmer in Unterzahl nun auf dem ganzen Eisfeld Störarbeit betreibt und damit meistens gemeinsam mit Marcus Krüger den Gegner nervt, dann stellen die beiden die Widersacher regelmässig vor ungewohnte Situationen, die dann auch mal in so skurrilen Szenen enden können wie am Freitag gegen Genf:

    Zwei Lions halten sekundenlang fünf Servettiens in deren eigener Zone fest.Marco Pedretti und Marcus Krüger alleine gegen den Rest der Welt, oder zumindest den ganzen Genfer Powerplay-Block.

    Da man solche Situationen im Training kaum übt, wirken auch die Genfer ratlos – wie so viele andere Gegner der Lions in solchen Situationen. «Ich habe zuvor noch nie so Boxplay gespielt, normalerweise agierst du da passiver», sagt Pedretti. «Aber es macht Spass, auch wenn es viel Energie kostet und wir darum immer versuchen, die Einsätze sehr kurz zu halten.»

    Pedretti wechselte 2019 von Biel zu den ZSC Lions, geholt worden war der Jurassier, um Energie ins Zürcher Spiel zu bringen, um die Gegner mit viel Aufsässigkeit zu nerven. Dass er diese Rolle auch im Unterzahlspiel ausleben würde, dachte er damals kaum: «Die letzte Saison war eigentlich meine erste als richtiger Boxplay-Spieler», sagt der 29-jährige Flügelstürmer.

    Doch Spass hin, Freude am Nerven des Gegners her: Auch Pedretti weiss, dass achtmal Boxplay in einem Spiel viel zu viel ist. So geschehen am Samstag in Rapperswil-Jona, als die Zürcher nicht nur viele, sondern auch ein paar unnötige Strafen kassieren, teilweise mit Fouls abseits des Spielgeschehens. «Das kostet dann unnötige Energie», sagt Pedretti.

    Gut aus Zürcher Sicht ist, dass sie alle acht Penaltykillings, verteilt auf 14 Minuten, ohne Gegentor überstehen. Nach grossen Anfangsschwierigkeiten wegen der radikalen taktischen Umstellung entwickelte sich das ZSC-Boxplay letzte Saison auch statistisch zu einem der besten der Liga. «Wir sind jetzt im zweiten Jahr natürlich schon weiter», sagt Pedretti.

    Im Vorfeld der Saison drehten sich alle Prognosen um das ligaweit vielleicht einzigartige spielerische und offensive Potenzial der Zürcher, natürlich auch wegen «Königstransfer» Sven Andrighetto. Nun könnte das Boxplay eine weitere unberechenbare Waffe im ZSC-Spiel werden. Übrigens: Auch Techniker Andrighetto spielt beim ZSC nun Boxplay, er traf am Samstag bei den Lakers zum 1:0 – in Unterzahl.

    Offenbar dürfte Pius schon spielen, hier ein Auszug aus einem Interview mit Sven L. aus dem Tagi vom 8.9.2020 (Titel: Darum stürmt Pius Suter im Farmteam der ZSC Lions):

    Bei zahlreichen Ausfällen im Sturm würde es zur Option, dass Pius Suter vom Farmteam zu den ZSC Lions geholt wird. «Sicher, bevor wir einen zusätzlichen ausländischen Stürmer verpflichten», so Leuenberger. Wenn der Walliseller die Zürcher verlässt, könnten diese dann auch (wieder) fünf Ausländer einsetzen. Diese Option erlischt nicht. Einstweilen soll Suter bei den GCK Lions den verletzten Finnen Teemu Rautiainen ersetzen.

    Im Stadion dachte ich noch er ist es aber Du hast recht: Fake!

    5 Minuten, meine Fresse:oh_no:für mich würden es 30 Sekunden tun, aber dann knackig!

    Absolut (viel) zu lange und zu wenig “knackig”. Ich bin auch bei ZSColin wegen den Spielersprüchen, von denen man einige unseren Jungs schlicht nicht abnimmt oder gar nicht hört: was sagt unser Captain jeweils? 🤷🏻‍♂️ Ich kann ihn akustisch nicht richtig hören...

    Umso besser zu hören ist der Fake-Scheibli mit seinen allzu pathetischen “Schlachtrufen” - ist gar nicht mein Ding!

    Wie gseht dä Gäschtesektor us? Im Video gsehni kein Chäfig... ;)

    Hoffentlich bilden sich unsere Jungs nichts darauf ein...

    Wird sehr interessant zu sehen, wie sie mit Spielabsagen (durch die Kantone) und Spielausfällen (angesteckte Spieler/Teams) umzugehen gedenken. Ich sehe es wie ZSColin: es wird eine sportliche verzerrte, ungerechte Saison werden, wenn sie denn überhaupt fertig gespielt werden kann...

    Gemäss Zahner in Radio 1 von heute sind diese staatlichen Kredite solidarisch zurückzuzahlen, das heisst, wenn z.Bsp. Ambrí seine Schulden nicht zurückzahlen könnte, dann würden alle Klubs, die diese Kredite in Anspruch genommen haben, solidarisch dafür haften und Ambrís Schulden gemeinsam zurückzahlen müssen.

    Geht auch gemäss Zahner gar nicht: diese Solidarhaftung müsse gestrichen werden!