Beiträge von Danny

    Für Lausanne wird es das schwierigste PO Spiel heute Abend, sie müssen gewinnen und kennen jetzt auch ihre Grenzen (Mental). im 1. FiSp schafften sie keine Überraschung, im 2. FiSp bekamen sie erstaunlich viele Geschenke (Unforced Errors ZSC), sonst Break ZSC. im 3. FiSp konnte der ZSC zulegen und Lausanne stagnierte sichtbar. Der ZSC hat den Rost längst abgelegt, haben Vertrauen getankt und wissen, dass nochmals ein Steigerung drinliegt, auch liegen sie 2:1 vorne. Umgekehrt bei Lausanne, ihr Potential ist ausgeschöpft und jede neue Variante bedeutet auch zusätzliches Risiko. Deshalb kann ich mir sehr gut vorstellen, sollten sie heute um jeden Preis gewinnen müssen, da sie kein Break zulassen dürfen, kann es ganz übel werden, insbesondere wenn die Schiris zu tolerant richten.

    Habe mir gestern noch die Hockeysendung "les Puckalistes" auf dem Welschen reingezogen. Spannende Aussagen. Die scheinen sich ihrer Sache ziemlich sicher und erwarten die ersten 10' stürmische Zürcher, wenn sie diesen Orkan überstanden hätten, sei alles möglich mit dem Publikum im Rücken.

    Grossen Respekt haben sie von Hrubec, Andrighetto und unserer 4. Linie. Grant hätten sie im Griff und Fröden spiele keinen Faktor bei uns. Sie wollen weiterhin aus allen Lagen schiessen und für viel Verkehr vor Horst sorgen. Ich bin gespannt, was da kommt

    Da wird es keine Überraschung geben, spielerisch ist die Breite und feinere Klinge beim ZSC, der wie gehabt, geduldig sein Spiel durchziehen wird. Es ist eher Umgekehrt, die Lausanner werden von Beginn weg stürmisch auftreten bzw. versuchen den knallharten Stempel aufzudrücken (was bleibt ihnen anders übrig?). Aber da der ZSC auf Augenhöhe engegenhalten kann, werden sie auf das Glück hoffen müssen. Heikel wird es nur wenn der ZSC zwischendurch in den Routine Modus schaltet, das muss MC verhindern.

    Farmteam oder OYM.. wohl (noch) eine Glaubensfrage.

    Farmteam ist nachhaltig. Ich nehme an dass "OYM" in der Lions Organisation internalisiert, etabliert ist und kostet vermutlich nur 1 Million, die restlichen zwei (von drei) fliessen zu je Hälfte in den Nachwuchs und 1 Kader. Strebel hat sich verschätzt.

    Jaa, aber er fällt im Vergleich zu allen anderen Ausländern schon ab aufgrund der physischen Präsenz und diese ist wichtig in den Playoffs.

    Wie wichtig die physische Präsenz in den Playoffs ist (insbesondere im Final gegen Lausanne), das zeigt uns das Beispiel Marti: JEDER Spieler, der solch grobe Schnitzer gemacht hätte, wie sie Marti machte, der hätte nicht mehr eine Icetime von sagenhaften 22 Minuten erhalten. Keiner! Und by the way, nicht nur im Final hatte Marti grobe Schnitzer gemacht… Das zeigt einfach, wie wichtig das physische Element ist und dort taucht Fröden einfach ab.

    Aber durch seinen guten Schuss kann er Mätche entscheiden, wie wir das einige Male in der Quali erleben durften, wie bspw. gegen Ajoie 13 Sekunden vor Schluss. Und das kann Harrington nicht. Deshalb ja, knifflige Frage - vermutlich wird es MC auch so lassen.

    Vergleich hinkt, Frödén ist kein Verteidiger er muss vorne kreieren, Harrington ist mit dem Tempohockey ziemlich am Anschlag, zudem ist Marti schon noch etwas schneller und hatte einfach etwas Rost angesetzt. Differenz Bodie und Chris sieht man ja auch ziemlich gut sobald speed und schnelle Richtungswechsel an Bedeutung gewinnt.

    Das war die Reifeprüfung

    Jap, aber nur die erste bestandene Prüfung. Es sind noch zwei weitere Siege nötig. Lausanne wird aus der 2. Niederlage die Lehren ziehen und zuhause im Spiel 4 mit dem Publikum im Rücken mächtig aufdrehen. Da aber auch beim ZSC offensichtliches Steigerungspotential vorhanden ist (mehr als beim Gegner), müssste das Break in Lausanne drin liegen. Und solche Geschenke wie beim ersten Auswärtsspiel wird es nicht mehr geben. Zudem, Mr. 50% mit der besseren Fangquote steht auf der ZSC Seite.

    Muss gehen. Einfach nur 5 statt 50 Stockfehler machen, dann sieht es schon anders aus. Die vertendelten Scheiben am Donnerstag waren so viel, das kannst du kaum wett machen.

    Natürlich müssen diese Fehler abgestellt werden. Bin mir sicher, nur einer war zuviel, der von Marti welcher das 3:2 für Lausanne ermöglichte, das war die Entscheidung. Sonst hätte der ZSC gewonnen. Also heute ist der Rost bei allen weg. Insofern bin ich sehr zuversichtlich.

    Bestes Beispiel ist Spiel 2 Halbfinale Fribourg vs. Lausanne. Lausanne hat ihre Top-Verteidiger um Welten mehr forciert als Fribourg. Djoos stand knapp 51 Minuten auf dem Eis, Glauser 48 Minuten, Pilut 45 Minuten… Ein Jelovac war im selben Spiel gerade mal läppische 7 Minuten auf dem Eis. Ja, wäre der Qualitätsverlust der Top-Spieler so gross, dann würde der Trainer ihre Spieler, die viel Ausdauer haben und qualitativ besser sind, weniger forcieren. Spoiler: Lausanne hat die Verlängerung gewonnen und ab da gab es keine einzige Niederlage mehr für sie gegen Fribourg… Lausannes Top-Spieler mögen nach wie vor im Final.

    Sehr simple Schlussfolgerung, ist aus meiner Sicht schon noch komplexer. U.a. Skills, Intensität der Dauerbelastung und mentale Belastung etc. macht das ganze schwer vergleichbar. Im Gegensatz zu Fribourg ist Lausanne (als Mannschaft) nicht am obersten Leistungsmaximum gelaufen, somit hat der Coach den Vorteil gesehen den "Sack zuzumachen" und seine Schlüsselspieler für ein schnelles Ende zu forcieren, was ihm ja klar gelungen ist (die Pause der restlichen zwei ausbleibenden Spielen waren ja dann der Energiegewinn). Was wäre gewesen wenn es über sieben Spielen einen harten Abnützungskampf gegeben hätte und dann mit minimaler Erholung noch gegen ZSC, alles genau gleich?

    Sehe ich ähnlich. Gestern durften/hätten wir uns aufgrund der vielen Eigenfehlern grundsätzlich nicht so offensiv verhalten sollen.
    Wobei, es kann auch als eigene Stärke gesehen werden, dass man - egal wie's läuft - nicht vom Matchplan abweicht. Nur eben, wenn
    man bei den Basics (zu) viele Fehler produziert ...... Kommt dazu, dass es die Lausanner dann auch sehr gut gemacht haben!

    Jap, Genau richtig die gestrige Niederlage und gemachte Erfahrung. Die Schwachstellen, Verbesserungspotential offensichtlich klar jetzt und wir wissen welche Fehler tödlich sind. Auch weiss die Mannschaft welche Spielweise den Lausanner probleme bereitet und wie lange der Gegner das Tempo mithalten kann. Zudem wird der letzte Pausenrost (Marti) morgen weggespielt sein.

    Jetzt kennen wir wie die maximale Leistungsfähigkeit und taktische Spielweise von Lausanne. MC wird die richtigen Schlüsse ziehen und mit den entsprechenden Massnahmen den Spiess drehen. Gelingt ihm das (was anzunehmen ist), ist Lausanne wieder im Zugzwang. Genau genommen ist die gestrige Niederlage keine Überraschung.

    Gestern hat uns das läuferische und der Speed gefehlt. Wenn wir laufen und mit Tempo spielen ist es für Lausanne viel schwieriger die Härte zu bringen.

    Im letzten Drittel kam das Läuferische mehr zu Geltung und Lausanne bekam zunehmend Mühe. Unnötigerweise hat eine von mehreren Unkonzentriertheiten dann zum 3:2 für Lausanne geführt, gegen den Spielverlauf. Insofern zuversichtlich, bis auf die etwas vielen unforced errors hat es einigermassen gut funktioniert.

    Wir sind nun gefordert!!!

    Wenn wir es am Samstag verkacken, wird es schwer, irgendwie scheinen wir uns das Leben selber schwer zu machen; Obwohl Lausanne nicht besser war, der Gewinner hat immer Recht

    Hey, das ist PO mit (endlich) einem konkurrenzfähigen Gegner. Gestern noch immer etwas Rost, was die unforced Errors erklärt. Jetzt ist der ZSC gefordert und muss sich steigern so wie es von einzelnen Experten vorausgesagt wurde.Gewinnen ist das eine, aber hochstehend und spannend soll es eben auch sein.

    Beide Varianten möglich. Wo liegt die Frustlevel Grenze?

    Lausanne muss clever spielen. Sprich alles über die Grenzen geht wird unkontrollierbar (Strafen, PP Tore). Sie waren am Dienstag extrem nahe dran. Sie wissen, dass es mit mehr Effizienz reichen kann.

    Im Gegenzug hat der ZSC nur 10 Minuten gut gespielt und das hat schon gereicht. Wenn du immer anrennst und machst und trotzdem nicht gewinnst, kann dich das schon frustrieren. Dann könnte es kippen. Sehe ich aber eher ab Spiel 3 oder 4 als Thema. Heute wird man es nochmals mit den gleichen Mitteln probieren zudem noch das Publikum im Rücken.

    Wer ist heute in Lausanne?

    Wenn Lausanne im Rennen um den SM Titel bleiben will, müssen sie heute Abend unbedingt gewinnen und kein Break zulassen. Heute ist das Schlüsselspiel für sie und sie werden kompromisslos die äusserste Grenze ausloten bzw. sich maximal an allem bedienen was die Schiris zulassen. Genau genommen bleibt ihnen nichts anderes übrig. Deshalb steuert die festgelegte Grenze der Schiris wer heute Abend gewinnt.

    - Nächstes Spiel schon die Entscheidung: Wenn wir morgen gewinnen kommt Lausanne nicht mehr zurück, finito!

    Mit dem Rücken zur Wand würde es mich nicht verwundern wenn die Lausanner zunehmend mit einer Grenzüberschreitende Härte das Spiel zu entscheiden versuchen. Am Ende der ersten Finalbegegnung begann diese DNA sich bereits zu entwickeln. Einerseits gehe ich davon aus, dass die ZSC Spieler sich (u.a. wie Grant) auf die "Zähne" beissen und nicht auf Provokationen eingehen. Anderseits, dass die Shiris keine allzu tolerante Regelauslegung zum Masstab nehmen. Sollte es nicht so sein, machen sie sich (aus meiner Sicht) zum Unterstützer einer Fehlentwicklung im Schweizer Eishockey.