Beiträge von Danny

    Doch älter!
    Wir im Durchschnitt 29j. Biel 28,1j

    Für mich ist das älter :lehrer:

    Den generellen Durchschnitt ist zuwenig aussagekräftig. Auch ist für mich nicht nachvollziehbar wie die Kalkulation zustande kommt (sind bei uns die GCK Spieler mit NLA Einsätzen miteingerechnet?) Viel interessanter ist der Vergleich mit den 10 Spieler je Mannschaft, die am Meisten Skorerpunkte erzielt haben und die meiste Eiszeit haben.

    Steinharter Druck auf Crawford

    Letztlich gilt es zu beachten, dass die beiden Teams unterschiedlich in dieses Viertelfinale starten werden. Beim ZSC war die Playoff-Teilnahme schon seit langem eine Sicherheit, ein Viertelfinal-Sieg eigentlich auch Pflicht. Marc Crawford wird sich an der Seitenlinie wohl bewusst sein, dass mit einem erneuten Scheitern an den Seeländern auch sein Job nicht unantastbar würde. In der Grossstadt sind die Stimmen laut: Der Kanadier muss liefern, der erste Tabellenplatz befriedigt den Stolz noch nicht.

    Da greift der Verfasser von diesem Artikel ziemlich daneben. MC muss sich gar nicht mehr beweisen im Gegensatz zu den anderen PO Coaches. Ich denke eher dass sich der Headcoach auf diesen Challenge extrem freut! Da der ZSC sowieso gegen das hervorragend eingespielte Biel (Systembedingter Frühstart) als klarer Aussenseiter in den PO geht, wird MC sein ganzer Erfahrungsschatz auspacken müssen um auf Augenhöhe mit dem Bieler Notnagel Coach zu sein.

    Sorry aber Brunner und Cunti waren absolut keine Faktoren in den Spielen gegen Ambri. Da war ja ein JB11 (ex 77) noch "dominanter".

    Absolut richtig. Ich sehe es mehr von dem Punkt an, dass die beiden etwas schräg bzw. azyklisch spielen und dann plötzlich auftauchen wenn es nicht unbedingt dem Spielverlauf entspricht (so als Joker). Zwar in keiner Weise Spielbestimmend, aber sie können eben bei einer Überraschungsaktion die Differenz für das entscheidende Tor ausmachen. Das traue ich dem JB11 nicht zu.

    Die Bieler haben wieder etwas von der spielerischen Leichtigkeit versprüht, die sie im Vorjahr weit getragen hat. Habe ihnen den Sieg gegen Servette nicht zugetraut, aber in Genf hat man die Saison offenbar schon vor längerem abgehakt. Das soll aber die Leistung des EHCB nicht schmälern. Und Ambri musste in den letzten Wochen und Monaten zu vieles mit generösen Efforts wettmachen - irgendwann sind die Tanks dann halt leer. In den Spielen gegen Biel häuften sich die Fehler und die unnötigen Scheibenverluste, was den Bielern regelmässig Konter und Grosschancen eröffnete.

    Da im berühmten "flow" und erlöst vom Anti-Antti, sind die Bieler nicht zu unterschätzen. Nehme aber nicht an, dass der "Z" so abgelöscht wie Genf oder so ausgelaugt wie Ambri auf's Eis kommen wird. Dauert es, bis der Z den Flugrost abgeschüttelt hat und gelingen den Bielern frühe Tore, könnten sie allenfalls für Nervosität sorgen. Die souverän gespielte Saison des "Z" lässt jedoch nicht viel Spielraum für Spekulationen im 1/4-Final.

    Es wird spannend wie der ZSC hier in den Kampf geht. Dir Frage ist, wie stark ist Biel tatsächlich und wo ist der wunde Punkt bei ihrem geduldigen Konterhockey?

    Die Bieler liegen für mich genau an der Grenzlinie wo sie weder überschätzt noch unterschätzt werden dürfen. Die eliminierten Play-in Gegner, d.h. weder Genf noch Ambri haben in dieser Saison in der CH Meisterschaft wirklich überzeugt und sind deshalb kein Masstab. Der Bieler Vorteil ist einzig und allein der neue Schwung (gegen Mittelmässige Gegner) und dass sie die Kurve in letzter Sekunde gekrigt haben. Der ZSC tut gut daran im ersten Spiel Cunti und Brunner konsequent zu ermüden, insbesondere beherrscht keiner das Überraschungsmoment und ist so treffsicher wie Brunner (wenn er in Position kommt). Brunner geht dann aufs Eis wenn er im gegnerischen Drittel wirken kann (und Raum bekonnt, vorzugsweise im mittleren Drittel wenn der Gegner eingeschnürt wird oder bei einem Konter), in der Defensive schont er sich dann wieder (er ist fragil). Aber ich bin mir sicher wenn die beiden so beschäftigt werden, dass sie nicht ins Spiel finden, gibt es ein Tor weniger bei Horst pros Spiel.

    Bezüglich dem ZSC, da glaube ich schon, dass die grosse Erfahrung von MC jetzt sehr Matchentscheidend ist und die Mannschaft das beste Eishockey auspacken wird.

    Nun ja, die Seeländer haben sich also gegen die Ambriden durchgesetzt. Hu kärs, beide sollten eigentlich keinen Gradmesser sein für uns. Die Bieler sind im Flow, haben schon lange nicht mehr verloren. Unsere Herren dafür ausgeruht und hoffentlich gut vorbereitet. Vielleicht brauchen wir ein, zwei Spiele bis wir in Fahrt kommen, mal schauen. Wenn die Hände an den Pot wollen, muss sowieso jeder geschlagen werden, also bitte Finger rausnehmen und das Vollgashockey auspacken.

    It's Playoff Time!!!!!

    Das ist genau das Unschöne an diesem Play-in Modus. Der Underdog ist bereits auf Betriebstemperatur und deshalb die ersten Begegnungen klar eingespielt. Auch drei Tage Pause kommt aus meiner Sicht dem Acht-Platzierten sehr entgegen (genügend Zeit sich zu erholen und vorzubereiten). Der erste Tabellenplatz ist ein Nachteil wenn die gegnerische Mannschaft bis zum Play-in unter seinen Qualitäten perfomt und sich dann bis zur Playoff Qualifikation auf Maximalleistung einspielen kann. Natürlich haben sie vier Spiele mehr in den Beinen, aber das macht sich erst im Halbfinal bzw. Final bemerkbar. Für mich ein klarer Systemfehler von diesem Modus.

    Wirklich? Du glaubst wirklich das ist eine Frage???? GCK in Ehren, aber ob sie nun den Final erreichen oder nicht - hu kärs. Das ist sicher nett.
    Aber wenn wir, d.h. der ZSC, Not am Mann hätten, dann spielt ein GCK Schweizer oder Ausländer zu 100% beim ZSC im Playoff. Zu 100%!

    Sehe ich auch so, aber was besagt das Reglement? Da gibt es sicher eine Einschränkung.

    Was mir in den Spielen von Bern gegen Genf und Lausanne aufgefallen ist, ist die Physis, mit der die beiden welschen Teams ausgestattet sind, und mit der sie wortwörtlich "ungebremst" auf den Gegner losgehen. In einer Play-off Serie dürfte dies noch zunehmen, und ich erwarte deshalb in den entsprechenden Serien eine ordentliche Holzerei. Natürlich zieht man sich mit zu vielen Strafen eher früher als später selbst den Stecker, aber die Gegner benötigen eine genügende Kadertiefe, um die "Verluste" auszugleichen. Würde mich beispielsweise wundern, wenn Damien Brunner mehr als 2 Spiele gegen Genf verletzungsfrei überstehen würde.

    Für den Abnützungskampf sind dann ca. 5 verfügbare Linien sehr entscheidend. Die Verpflichtung Harrington gewinnt an Bedeutung. Insofern wichtig, dass alle am 16.3 voll Einsatzfähig sind (auch wenn nicht alle spielen können).

    Brunner wird vermutlich nur aufs Eis wenn die Bieler im gegnerischen Drittel sind. Im Rückwärtsgang wieder sich auswechseln lassen und dann im mittleren Drittel wieder direkt in der gegnerischen Zone sich einwechseln und eine überraschende Überzahlsituation kreieren.

    Sage ja Ambri ist unser VF Gegner.
    Meister wird leider Lausanne.

    Die haben ein riesen Team zusammen u d sazu noch eine unglaubliche Brutalität, wenns dfn mal nicht laufen sollte…

    Hoffe natürlich auf jeden anderen als Lausanne als Meister

    Es kommt darauf an, wann wir auf Lausanne treffen würden und das wäre dann positiverweise im Final. Ich sehe das so, dass die Lausanner schon viel Energie mit ihrer äusserst kampfbetonten Spielweise verbraucht haben, ansonsten (mit vorwiegend spielerischen Qualitäten) glaube ich nicht and den Finaleinzug. Aber klar die Vorausschau ist wie immer Spekulation.

    Danke MC, Staff & Team!
    Ich fands ziemlich cool , nur das übertriebene und permanente Wechseln in den Linien hätte nicht sein müssen.
    Aber wer weiss, vielleicht strafen uns die Playoffs ja fürs gemotze und MC behält mit seiner Strategie recht :geil:

    Tabellenleader, 104 Punkte und noch 3 zu spielen, also Zahlenmässig hat MC bis jetzt recht bekommen. Wenn es zu einfach geht, bleibt die Motivation nicht per se hoch. Deshalb sehe ich durchaus Vorteile bei der Roatation und gehe davon aus, dass er genau weiss welche Duos in welcher Kombination über mehreren Varianten am besten performen. Insofern ist und bleibt der ZSC schwer zu berechnen. Was der Fahrplan betrifft, so hat der ZSC gegen Lausanne gezeigt, dass wenn es sein muss, die Mannschaft höher schalten kann.

    Richtig, wir Sind seit Jahren das mit Abstand softedte Team, nur mit roher Gewalt gewinnst du halt einfach keine Meisterschaft zumindest die letzten Jahre nicht .

    Genf, Zug, ZSC habe dir letzten Jahre alle sehr hochstehendes technisches Eishockey geboten. Das einzige was du mit dem Raubeinhockey erreichen kannst, ist dass dein Gegner soviele verletzte hat, dass diese kaum mehr Meister werden konneb wie wir damals gegen Genf war es glaube ich.

    Am Schluss geht es um die richtige Balance im Team! Mehr Künstler aber halt auch solche die sich nicht rumschubsen lassen!

    Klein und Keninš wurden zum Beispiel nie gleichwertig ersetzt und das merkt man bis heute.
    Wenn ich da zum Beispiel Maximilian Streule denke der heute für Fribourg seine Fäuste sprechen lässt?

    Es gäbe noch andere Beispiele aber leider wird genau diese Element in der Organisation so schnell wie möglich den Spielern verboten und ausgetrieben.

    Sehe ich gleich, ausser beim "leider" am Schluss. Wuchtiges körperbetontes Hockey verlangsamt das Spiel, wir wollen doch schnelles attraktives Hockey, entweder bist du auf der einen oder anderen Seite der Gratwanderung. Ich glaube nicht, dass die exakte Balance so gesteuert werden kann. Natürlich gibt es Spieler die beides können, aber die sind eher in der NHL zu finden und haben ein höheres Salär.

    Werden wir dann sehen. Ich würde die noch nicht abschreiben.

    Sehe ich gleich. Aus Genfer sicht würde ich die 1/4 Final Begegnung gegen Fribourg anstreben und die Chance, dass sie dann eine Runde weiter kommen errachte ich als sehr hoch. Bezüglich Imports haben sie viel Substanz.

    Das Powerplay funktioniert nicht erst seit gestern nicht mehr gut. Daher müsste die Schlussfolgerung aus deiner Theorie heissen, der Z gibt seit vielen Spielen keine Leistung mehr….

    Nur so viel Leistung wie nötig um ganz vorne dabei zu sein in der Quali. Weshalb zusätzliche Energie verpuffern? Das Ziel ist doch in Vollbesetzung und geladenen Batterien in den PO zu starten. Was in der Quali gut funktioniert muss nicht im PO gut funktionieren. Insofern müssen alle PO Mannschaften einen Gang höher schalten um weiterzukommen.

    Du benötigst einstudierte Lösungsansätze, fixe Abläufe, klar definiertes Positionsspiel, klare Laufwege, einstudierte Kombinationen. Und die fehlen eben

    Das ist gut un recht aber genauso Theorie. Jedes System hat auch Schwachstellen, die vom Gegner analysiert und antizipiert werden. Warten wir den PO Ab.

    Ob das PP funktioniert oder nicht hat aber damit nichts zu tun. Das dürfte schon jetzt gerne funktionieren.

    Ist auch in Abhängigkeit der Intensität und Entschlossenheit. Die Lakers haben viel Aufwand betrieben um die Räume konsequent dicht zu halten. Das zu knacken hätte mehr Leistung vom ZSC abverlangt, für diesen Aufwand waren sie nicht bereit.

    Einladung an alle Spieler: Video Studium bei mir im Partykeller: wie spielt man Powerplay ?

    z.B mit Ausschnitten der Toronto Leafs mit dem Matthews Block, Tor um Tor

    (war das Powerplay nicht mal unsere Stärke anfangs Saison, was ist anderes?)

    Geduld, wir sind immer noch an der Tabellenspitze. Die Konkurrenz macht es insgesamt nicht besser. ich wäre überrascht würde der ZSC (wenn noch gar nicht nötig) sein Leistungs Maximum bereits jetzt verpuffern. Das Ziel ist das letzten PO Game zu gewinnen.