Beiträge von Danny

    NZZ -Nicola Berger 09.11.2022, 14.20 Uhr

    Interview mit Patrick Fischer - Ausschnitt:

    Ihr Vertrag läuft bis 2024. Wächst der Druck?

    > Klar. Irgendwann müssen wir den Durchbruch schaffen. Sonst muss es ein anderer Trainer versuchen.

    Sie sind inzwischen sieben Jahre Nationaltrainer. Würde Sie eine Rückkehr nach Nordamerika immer noch reizen?

    > Natürlich, jeden in diesem Zirkus reizt die NHL. Aber ich bin glücklich und dankbar, Schweizer Nationaltrainer zu sein, und werde alles geben, um diesen Gold-Traum gemeinsam zu erreichen. Denn das werden wir früher oder später.

    Mir hat das gereicht!

    Positiv gseh; jede wo nöd anere WM spillt hät massiv weniger Verletzigsmöglichkete und cha sich uf de ZSC konzentriere!

    So und nöd anderst...

    Genau, wir haben demnächst zweimal ein sehr dichtes Programm und die RG Truppe wird sich einer aussergewöhnlichen substantiellen Belastungsprobe stellen müssen. Entsprechend hätten wir weniger Risiko wenn gar kein ZSC Spieler von PF aufgeboten wäre. Was PF selbst betrifft, steht es jedem frei ihn zu beurteilen, mich hat er nie wirklich überzeugen können, für mich ist er eher ein Pröbli ganz nach dem Motto "auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn". Ohne die NHL Truppe die ihm zwischendurch zur Verfügung stand, läuft nicht viel.

    Letztlich könnte man von jedem Trainer eine solche "Studie" machen, und diese bei einer Entlassung entsprechend interpretieren. Hätte beispielsweise Lundskog etwas andere Antworten im Assessment gegeben würde man nicht ableiten, er sei ein "unbelehrbarer Systemtrainer, der sich nichts sagen lässt etc." sondern dann eben "hat keine Linie und ist leicht beeinflussbar".

    Sehr gute Bemerkung, genau so ist es! Solche Assessments, Potentialanalyse(n) (ist es überhaupt eine?) werden total überschätzt bzw. taugen wenig. Grundsätzlich hat jeder Kandidat seine stärken und schwächen, der Perfekte gibt es nur in den "heile Welt Kinderbüchern" und bei unqualifizierten Verantwortlichen. Der Kandidat muss in die Strategie, Struktur, Kultur und Konzept passen. Damit sind wir auch beim RG Nachfolger.

    War nie ein Fan von diesem Typ.


    Aber was sich nun jemand im SCB mit dem leaken von Dokumenten geleistet hat, die man dann auch noch dem grössten Kritiker von Lundskog in die Hände spielt, ist unterste Schublade!


    Eismeister Zaugg: Lundskog weg: Das späte Ende einer Realsatire beim SCB Der SCB entlässt Trainer Johan Lundskog (38) sieben Monate zu spät, sagt Eismeister Zaugg. http://www.watson.ch

    Dieses Dokument offenbart mehrere Schwachstellen:

    1. Eine generische Potentialanalyse, könnte auf viele Coaches angewendet werden!

    2. Das Management hat nie an sein Coach geglaubt, er war nur da um während der Corona Krise Zeit zu gewinnen.

    3. Grundstein dieser Konfusion hat Marc Lüthi gelegt, als Bsp. mit Florence Schelling ein weiteres Ablenkmanöver um es zu verschleiern.

    Sollte dem so sein werden wir vielleicht mit RG nie Meister. Die Zeit wird es zeigen. Aber es ist November. Wir hatten mehr Auswärtsspiele als Heimspiele etc. Ich bezweifle das man in der aktuellen Situation den Trainer wechselt. Sprich deine von dir fehlende Emotionaliät wird und erhalten bleiben..

    Den Coach ausserordentlich zu wechseln ist aus meiner Sicht ein flüchten vom Verbesserungsprozess. Die Mannschaft macht ja vieles richtig und hat sich auch weiterentwickelt. Aber, entweder verschlafen sie den Start, lassen sich zwischendurch einlullen und werden nachlässig, oder riskieren etwas zu einem unverständlichen Zeitpunkt. Irgendwie eine Mannschaft die immer wieder sein grosses Potential zeigt, aber nicht immer Lust hat zu gewinnen, obwohl sie es könnten.

    Dass RG seine Timeouts hortet, als wären sie aus Gold, wissen wir ja mittlerweile. Aber was z.B. ein DT macht, die Mannschaft mal aufwecken und/oder aufbauen, auch während Spielunterbrüchen etc., sehen wir praktisch nie bei uns. Und es geht nicht um Rumschreien mit Kopf hochrot - das geht auch anders

    Ganz genau, die Mannschaft aus der aufkommende Lethargie befreien. Oftmals sieht man es schon Minuten vorher wie es sich anbahnt. Vielleicht will es RG nicht wahrhaben, oder sieht es einfach nicht!

    Darum ist Biel ja auch gegen uns ausgeschieden obwohl sie auf der Zielgeraden waren. Einen Fuss schon im Halbfinal und wusch.. 2 Tore und aus war Antis Zauber. Das RG und der ZSC wohl nicht passen ist klar. Die Ehe ist ja auch deshalb in Scheidung. Es zu merken ist ja nur die eine Seite der Medallie..

    Nur mit dem Unterschied, dass wir den Favoriten im PO - 1/4 Final waren und nicht Biel. Fokussieren wir den ZSC und genau diese 7 Begegnungen, so war es eine Acherbahn und eine Mannschaft mit 2 Gesichtern. Die aktuelle Manschaft ist stärker, aber die Achterbahn ist geblieben.

    AdC ist für mich kein Thema, aber als Beispiel, so hat er schnell gemerkt wenn seine Mannschaft in den Komfortzone Blues geraten ist, hat er energisch Gegegensteuer gegegeben. Aus meiner Sicht vermutlich ein CH Phänomen. Von den Aktiven hat das AT am besten im Griff.

    Offenbar kann Demokratie sehr unterschiedlich ausgelegt werden. insbesondere von denen die, diese Werte am meisten in den Vordergrund stellen. Der Zweck heiligt die Mittel! Vielleicht sollten alle Sportliche Anhänger (von A-Z)monatlich eine Demo "sport for future" durchführen.

    Dies vor allem Dank der neuen Ausländer. Ihr Einfluss auf das Spiel und vor allem auf das Team scheint markant zu sein.

    Es sind mehrere Faktoren, z.B. auch Kukan, Riedi, Horst, Waeber (zugelegt), oder RG (dazugelernt 4. Linie) auch Abstimmung SL und RG, die neue Halle (Motivation). Ich denke vieles ist etwas besser geworden. Nichtsdestotrotz habe sie den einen und anderen Schnitzer zuviel.

    Aber Liniger wird schon wissen was er tut, falls er sich denn überhaupt bewirbt oder intern angefragt wird

    Das ist schwer zu beurteilen, höchstwahrscheinlich geht er vom Positiven aus und denkt, dass er es schon irgendwie hinkriegen wird. Hoffnung versus Risiko. Fakt bleibt, er hat es mit einem Starensemble zu tun und muss das maximale Resultat ohne Luft nach oben zu haben, hinkriegen.