Beiträge von Danny

    Gennau das denke ich mir auch. Und ohne Malgin soll uns dieses Rumgekurve jetzt den Heimvorteil zurückholen.

    Jetzt gilt Defense First und insofern kann das "Rumgekurve" nicht mehr so aufkommen. Als Bieler würde mich das Spekulationshockey von Brunner mehr nerven und jetzt wo er härter arbeiten muss geht ihm die Puste aus. Einerseits wird er mehr Backchecked und anderseits muss er auch mehr Backchecking ausführen, das behagt dem Protagonist überhaupt nicht und Rajala geht in eine ähnliche Kategorie.

    Der Z ist eigentlich drauf und dran (wenn auch nicht ganz so brutal), die Fehler Klotens zu begehen. Auf dem Leibchen müssen bekannte Namen stehen, ob diese aber auf dem Eis zusammenpassen und reüssieren, is wurscht - könnte man meinen.

    Sehe nicht so, Kloten hat eine extrem stark verankerte Dorfklub Kultur und gleichzeitig sehr hohe Ansprüche, wofür das Geld fehlt. Der letzte Präsident (als sie in der höchste Liga waren) wollte da nicht mitmachen und leitete den Sturzflug ein. Für mich sind die Flieger total im Dilemma jetzt.

    djenigen mit vollem tresor haben alle versagt, ausser die letzten 1-2 jahre zug. solche 1-2 jahre haben alle reichen ab und zu. rein von der wahrscheinlichkeit muss es ja irgendwann mal aufgehen.


    und die „erfolgsstrategie“ dieser clubs ist bei allen dieselbe: fehler/missmanagement wird mit noch mehr geld korrigiert.

    Das beantwortet meine Frage nicht, die Frage lautet: "Welche Hockey Organisationen haben dann in den letzten 10 Jahren kontinuerlich fortschritte erzielt und was ist deren Erfolgsstrategie?"

    Wenn ich beim FCZ schaue, was "richtiges Personal; gut eingesetzt" bewirken kann (nachdem ich jahrelang das Gegenteil gesehen habe) darf man zurecht den Sportchef (in erster Linie) und den Trainer in Frage stellen.

    Schauen wir nächste Saison, wenn dann die Bedürfnisse der Aktiven (dank dem Titel) steigen und der FCZ womöglich ins Mittelmass fällt wie YB. Ich denke die wenigsten erfassen die Komplexität die es zu managen gilt. Wir tendieren dazu den Best Case als Normal Zustand zu betrachten. Aus meiner Sicht ist es eine Achterbahn, manchmal besser als erwartet und dann wieder darunter. All die Machtspiele bei GC, FCB verschlingen viel Geld und Energie das dann irgendwo fehlt.

    es geht um kontinuität und einen plan. beides ist nicht sichtbar vorhanden. und eben, dass man mit dieser kriegskasse alle 3-4 jahre meister wird ist keine wahnsinnige leistung, sondern die folge dieser kriegskasse, egal welcher sportchef ihr untersteht!

    Jap und dann kommt Corona und es gibt neue Probleme zu antizipieren, ein Plan nutzt nur solange er realistisch ist, aber auch Pläne werden laufend korrigiert, selbst Strategien müssen hinund wieder überarbeitet werden. Jetzt haben wir die Ukraine Herausforderung und die KHL die sich selbst eliminiert und schon muss wieder angepasst werden.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass Ukrainische Hockespieler wie eine CH-Lizent behandelt werden können, nur so hypothetisch?

    Für mich immer noch rätselhaft, wie man wieder ein ganzes Drittel praktisch chancenlos war und das ohne Strafen zu nehmen im Mitteldrittel. Klar, die Mannschaft hat Charakter gezeigt, aber irgendwie kriegen wir es nicht hin, unser Potentail abzurufen.

    Nein für mich nicht, sitze genau dort und kann die Bieler und AT sehr gut beobachten. Wie bereits erwähnt AT schöpft alle taktische Möglichen aus, er weiss ganz genau wann, was, wo und wie. Mit dem Umstellen auf defensiv Hockey vom ZSC, funktioniert die Einlull Taktik nicht mehr. Seine stärkste Linie gegen die schwächste laufen zu lassen, nur noch teilweise. Im mittleren Drittel sobald der ZSC im eigene Drittel beschäftigt ist (auch zu lange auf dem Eis ist), wird der Druck erhöht und frische Top Kräfte kommen laufend, dank dem kurzeren Weg zur Bande ist Biel dann im Vorteil und dem ZSC bleibt nur noch der Befreiungschlag übrig, aber wechseln können sie ja nicht und deshalb gehts weiter mit dem einschnüren.

    Sehe ich auch so, war eigentlich bis in die Verlängerung hinein ein grausames Spiel. Wo war/ist der bedingungslose Wille gewinnen zu wollen oder wenigstens alles zu geben und dafür zu kämpfen?? Sie sie mental so blockiert, dass das nicht geht?

    Sehe ich ziemlich anders. Natürlich bot der ZSC kein Kunstwerk, aber taktisch haben sie alles gegeben um das Momentum nicht dem Gegner zu überlassen. Wir Zuschauer müssen uns entscheiden was wir wollen: Gewinnen oder Kunstvolles Eishockey sehen (wo kann man das noch sehen?). Es ist PO und da müssen wir für den Halbfinaleinzug 4 Spiele gewinnen und 3 sind noch ausstehend! Ich glaube sobald der ZSC die Defensive Spielweise verinnerlicht hat (sind jetzt in der Üergangsphase, keine Blockade) werden die Spieler befreiter aufspielen, aber schönes Eishockey wird es auch dann weniger sein. Sollte der ZSC auch bei den dreckigen Toren zulegen können, hoffe ich dass sich der Fan am erzielten Tor erfreut und bei der Schönheit ein Auge zudrückt.

    Hoffen wir das Biel nun gebrochen ist..

    Nein, das wird nicht der Fall sein, so schnell geht das nicht. Die Seländer werden in Biel bis ans äusserste gehen :fight: . Die ausgeprägte defensive ZSC Taktik, hat AT überrascht und ihn in den Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Wo der ZSC noch sehr aufpassen muss ist im mittleren Drittel, dass sie sich nicht einschnüren lassen wenn der Weg zur Bande sehr kurz ist, da ist AT sehr aktiv am coachen. Mich erinnert AT immer mehr an AdC Version 2.0, weniger temperamentvvoll, jedoch sehr am taktieren (auch auf mentaler Ebene) und subtil.

    Völlig verdienter Sieg! Beide Torhüter mit überragenden Leistungen (und beide wurden NICHT als Best-Player ausgezeichnet, das soll einer verstehen).

    Ach ja und noch die Frage des Abends! Wie zum Teufel kann man nach diesem Spiel jemand anders zum best player of the fucking team wählen als Jakub Kovar? Schliifts eigentlich? Ok, wenigstens händs dä coolest scoorer richtig gwählt!

    Absolut gleicher Meinung, wir können ja im Forum Kovar zum Best Player auszeichnen? :sensa:

    Und im PO bekommt die 4. Linie viel mehr Beachtung, ganz Cool von Balti, wobei auch die anderen haben sehr hart gearbeitet.

    Bei den Leaders sehe ich eher die Umstellung zum Defense First, was sie etwas unauffälliger erscheinen lässt. PO ist ein anderes Hockey!

    unsere Taktik ist voll aufgegangen: erst dann ein Tor schiessen, wenn Biel nicht mehr darauf reagieren kann.

    Taktik war eher "kompromisslos defense first" und die Hoffnung, dass dann irgendwann das Tor für den Z fällt. Was wirklich sehr gut war, dass der Z nie bereit war das Momentum den Bielern zu überlassen (total sichtbar)!!! A.T. schien mir zunehmend ratlos und auch dem Brunner ging zunehmend die Puste aus (bekam wenig Freiraum). Die Defensive war viel viel besser als in den ersten beiden Spielen, was es für Kovar übersichtlicher machte (für mich der Beste Match für den Z von ihm). Und, die eingesetzte Energie der vierten Linie machte die Differenz schlussendlich in der Verlängerung aus. Dieser Sieg war hart erarbeitet und Balsam für die Seele. :zsc: :welle: :zsc:

    Ja AT wollte bestimmt dass wir zuerst mit 3Toren führen

    Nein, das war nicht der Plan, ich rede vom ersten Tor. AT weiss , dass das 1. Tor nicht entscheidend ist und er weiss, dass der Z schnell in den Verwalter Modus fällt.

    Aber jetzt wissen die Bieler wie sie Tore wettmachen können und haben viel Vertrauen getankt. Der Z darf sich nicht einlullen lassen und muss diese "Einlull Phasen" mit voller Leistung durchspielen. Sonst wird der Z von Biel zermürbt ein übles Psychospiel was die Seeländer betreiben.

    Inzwischen ist mir klar wie Biel taktiert.

    1. Biel überlässt uns gerne das Führungstor lullt uns zum passenden Zeitpunkt geschickt ein, nimmt somit unser Schwung (Konzentration) raus.

    2. Dann kommt beim Z ein leichtes Nachlassen, auch unkonzentriertheiten natürlich (das sieht A.T. sehr schnell, er wartet ja darauf)

    3. A.T. beginnt blitzartig und energisch seine Spieler anzukurbeln (Aktiv Coaching am Limit, habe ich am Mittwoch sehr gut sehen können)

    4. Biel zündert sofort den Booster und wir werden überrumpelt (der Moment wo heute A.T. Brunner & Co viel Eis geben wird)

    5. Nebst der erfolgreichen Überrumpellung bringen die Bieler den Z zunehmend aus dem Rhythmus. Auch davon dürfen wir uns nicht beirren lassen.

    Zusammengefasst, Biel spielt der Z in ein passiven Zustand und dann zünden sie den Booster und drin ist der Puck. Bedeutet umgekehrt, dass der Z in der Bieler Einlullphase die Kadenz Aufsässigkeit etc. erhöhen muss (Aktiv Coaching Grönborg). Und wir Zuschauer müssen mithelfen, dass der Z die ganze Spieldauer entfesselt spielt.

    Eben. Und wenn man dann nach zwei oder drei Spielen mt Waeber nicht zufrieden wäre könnte man auf Kovar zurückgeifen. Ist ja nicht so schwierig zu verstehen, ausser man will es einfach nicht verstehen

    Und wer wäre dann das Nr. 2 im Match? Das Argument, "nicht zufrieden" ist sehr relativ. Objektiverweise hat RG hat sich für den Torhüter mit der höheren Quote entschieden und die war bei Kovar eben besser. Ich bin mir sicher, wäre Waeber im Tor gestanden, er hätte eine ähnlich PO Quote wie Kovar und die Diskussion wäre dann, wie es sein kann dass der Z extra ein ausländischen Goali verpflichtet, welcher eine bessere Fangquote aufweist aber nicht im PO im Tor steht?

    Hinzu kommt, dass bei einer gut organisierten Defensive der Torhüter das Spiel viel besser lesen kann. Deshalb, egal welcher Goali hütet es liegt an der defensiven Arbeit der GANZEN MANNSCHAFT und die muss BESSER WERDEN und die ganze Spieldauer Minimum 100% sein!