Beiträge von theshadow72

    Taulant entschuldigt sich und gewisse Spieler geben ein like? So what? Das ist alles. Die Überschrift ist völlig missverständlich und falsch. Aber offenbar muss man auch 2023 noch vielen den Umgang mit Medien und dem Verständnis dafür erläutern...

    Was viele wohl

    Du bist da auf dem richtigen Weg. ;) Aber was heisst da vielleicht? Mit Sicherheit.

    Was viele wohl unterschätzen ist wie wichtig es ist, Leader in der Kabine und neben dem Eis zu haben. Die müssen nicht zwingend noch Top Top Top sein. Aber ein Segi war auch als er spielerisch stark abbaute für das Team mehr als nur Gold wert. Genau das fehlt derzeit übrigens beim Z. Insofern kann ich das schon nachvollziehen. Einen Anführer der neben dem Eis und in der Kavine in Einzelgesprächen mit den anderen Jungs die richtigen Worte findet und auch mal eine Ansprache halten kann, der weiss wann er beruhigen und wann anstacheln muss etc. Gerade in einem Turnier wo es innert kurzer Zet auf und ab gehen kann, da hilft ein erfahrender Anführer. Dafür ist vor allem dabei.

    Wenn Fischer der Ansicht ist, dass Ambühl einen riesen Mehrwert abseits des Eises hat, dann wird er es am Besten beurteilen können und dann macht es damit auch alles richtig, weil er weiss, wie wichtig solche Spieler sind.

    Und ich bin kein glühender Fan von Fischer :)

    Fehlentscheide in der Super LeagueDer VAR vergibt seine Chance kläglich

    Die Emotionen in der Liga kochen wieder einmal hoch – in Basel greift der Videoschiedsrichter nicht ein, obwohl er müsste, in Sitten tut er es, obwohl er nicht sollte.

    Thomas Schifferle
    Thomas Schifferle
    Publiziert heute um 14:20 Uhr

    Von Basel-Spielern bedrängt, vom VAR alleingelassen: Schiedsrichter Alessandro Dudic nach der Schwalbe von FCZ-Angreifer Bledian Krasniqi und seinem Penaltypfiff. Von Basel-Spielern bedrängt, vom VAR alleingelassen: Schiedsrichter Alessandro Dudic nach der Schwalbe von FCZ-Angreifer Bledian Krasniqi und seinem Penaltypfiff. Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

    Als der VAR, der Video Assistant Referee, eingeführt wurde, hiess es ganz viel. Der Fussball werde klinisch, er verliere an Emotionen, er sei nicht mehr so, wie man ihn kenne. Es konnte einem vorkommen, als würde fast das Ende des Abendlandes ausgerufen.

    Der Videoschiedsrichter ist seit Sommer 2019 da, um den Fussball in der Schweiz gerechter zu machen. Statistiken von verhinderten Fehlentscheiden werden von den Verantwortlichen angeführt, um den entsprechenden Beweis zu liefern. Der Fussball sei weder besser noch gerechter geworden, hält Urs Meier dagegen, der frühere Spitzenschiedsrichter ist VAR-Skeptiker.

    Am Sonntag treffen der FC Basel und der FC Zürich aufeinander. Am Ende des Tages steht neben vier Roten Karten und einem wichtigen Sieg für den FCZ vor allem eine Erkenntnis im Vordergrund: Wo war bloss der VAR? Hatte er schon zusammengepackt, weil das Spiel nur noch ein paar Minuten dauerte?

    Fehler auf dem Platz, Fehler im VAR-Zentrum

    Gleich alles läuft schief in dieser einen Szene, als Bledian Krasniqi auf Michael Lang zurennt und dann formvollendet zur Schwalbe ansetzt. Alessandro Dudic fliegt auf die Schauspielerei des FCZ-Spielers herein und gibt Elfmeter. Das ist der erste Fehler. Der zweite wird im VAR-Zentrum in Volketswil gemacht, wo Stephan Klossner alle Chancen hat, anhand der Videobilder Dudic zu helfen. Klossner jedoch vergibt sie wie ein Stürmer, der neben das leere Tor schiesst. Er segnet den Entscheid im Stadion ab, statt ihn zu korrigieren. Der FCZ nutzt das Geschenk in der Nachspielzeit zum Führungstor.

    Klossner war selbst lange Jahre Schiedsrichter in der Super League, bis er im Herbst 2019 zurücktrat. Er fühlte sich vom Verband im Stich gelassen, weil man ihm nicht abnahm, dass er von einem Neuenburger Spieler angespuckt worden war. «Ich brauche das nicht mehr und verbringe die Wochenenden lieber anders», sagte er damals. Vielleicht beschleicht ihn dieses Gefühl jetzt auch. Dudic jedenfalls steht am nächsten Tag dazu, einen Fehler gemacht zu haben, der auf diesem Niveau nicht passieren darf.

    Wenn Basels Goalie Marwin Hitz von einem «Witz-Elfmeter» spricht, dann trifft er den Punkt genau. «Wir brauchen Hilfe im Schweizer Fussball», sagt er auch und erklärt das mit seiner Feststellung, dass den Spielen der Super League oft die klare Führung fehle. Dazu passt ein VAR, der diese Saison Aufs und Abs hinter sich hat. Einmal agiert er zu pedantisch, dann wieder zu nachlässig. Die Linie fehlt. Und wenn er so vorgeht wie in Basel, ist er sinnlos. Vielmehr macht er sich gleich selbst entbehrlich.

    Constantin will Schiedsrichter unter Vormundschaft stellen

    Im Wallis schwadroniert derweil Sions Präsident Christian Constantin in einem offenen Brief gleich von einer «Manipulation der Meisterschaft», fordert eine Neuansetzung des verlorenen Spiels gegen Winterthur und verlangt von der Fifa, die Schweizer Schiedsrichter unter Vormundschaft zu stellen. Und das alles, weil Sascha Kever am Samstag als VAR intervenierte, nachdem Luca Cibelli einen Handelfmeter für Sion gepfiffen hatte. Constantin stellt sich auf den Standpunkt, der VAR hätte sich gar nicht melden dürfen, weil Cibellis Entscheid nicht klar und offensichtlich falsch war.

    Meier steht ihm in dieser Argumentation bei. Der Schiedsrichter wiederum stützt sich auf das Reglement ab. Dieser Fall zeigt die Tücken des VAR.

    Constantin ist von der Angst erfasst, auch nach 36 Runden auf dem Barrageplatz zu liegen. Bloss, was sollen solche verbalen Rundumschläge, ohne jedes Augenmass und jede Vernunft formuliert? Sie helfen Sion nicht weiter, noch tragen sie zu einer sachlichen Diskussion über den VAR bei. Und die muss geführt werden angesichts der Folgen, die Entscheide wie an diesem Wochenende auf die Tabelle haben.

    Womit du indirekt meine Aussage untermauerst. Wenn alle Teams am gleichen Datum spielen, hast du ja gar nicht die Möglichkeit andere Playoff-Spiele

    live am TV zu verfolgen. ;)

    Du kannst schon alles umdeuten. :)

    Du sagst, Dir ist es ein Anliegen, dass alle gleichzeitig beginnen / spielen, weil Du dann mit Fans anderen Teams gleichzeitig auf das Datum fiebern kannst. Ich sage, mir ist es sowas von egal wann die anderen spielen und auf welchen Tag die anderen fieber. Nix untermauern. :P

    Reto, jede Meinung ist subjektiv. Und ja, die Argumente SIND wahrscheinlich für viele irrelevant. Aber nochmals, ICH habe es vermisst, dass man

    GEMEINSAM mit den den FANS der anderen Teams, bzw. mit denen die ich kenne, auf den schönsten Tag des Jahres hinfiebert - den Start der Playoffs.

    Darum ist's mir vollkommen egal, dass ich womöglich - oder wahrscheinlich - diesbezüglich eine Minderheit repräsentiere. Beim Goalsong bin ich ja

    auch in der Minderheit. Ist mir auch vollkommen egal. Ich finde ihn gelinde gesagt, nett und niveauvoll ausgedruckt, mit aller Eloquenz: Scheisse.

    Der Umstand, dass Team A die Playoffs am Tag X beginnen und Team B am Tag X + 1 ist nun doch völlig wurscht. Da haben wir ganz andere Baustellen (Torhüterbehinderung ect.) . Aber das ist doch bloss subjektives mimimimimi... das ich gefühlsmässig nicht ansatzweise nachvollziehen kann. Denn gerade im Playoff, da geht es mir einzig und alleine um den ZSC, was die anderen da machen und wann sie spielen, so what? :)

    Ein Typ wie Klein für die Verteidigung und zwei regelmässige Torschützen für den Sturm, gerne mit etwas Wasserverdrängung... Das wäre mal ein Anfang.

    Mags dem Schweizer Quartett von Herzen gönnen, dass sie die Rangers im 7. Spiel 4:0 geschlagen haben. Hätte zwar lieber meine Rangers

    eine Runde weiter gesehen - aber wow, Akira Schmied SCHON WIEDER mit einem Shutout. Chapeau!!

    Und natürlich (auch) ein bisschen schade für die Hockey-Nati.

    Zeigt auch, dass Akira starke Nerven und genug Selbstvertrauen hat. Nach der Niederlage in Spiel 6 dann gleich (zusammen mit dem Team natürlich) nochmals einen Shutout hinzulegen, beeindruckend!

    111k zu 134k Follower der beiden Finals ist nun nicht so echt der Riesenunterschied.

    Natürlich hat es aufgrund des Einzugsgebietes und der Hallengrösse mehr Zuschauer zu Hause und im Stadion bei ZSC Zug als Genf Biel. Auf die Schweiz bezogen ist der Unterschied aber marginal.

    Oder wie Du es sagtest: Der aktuelle Final interessiert die aller aller allermeisten nicht. Der letztjährige die aller allermeisten nicht. Kein Grosse Unterschied objektiv. Subjektiv als Z Fan aus der Zürcher Gegend kommend ein riesen Unterschied.

    Ich weiss zwar nicht was Du damit sagen willst. Wir reden von 30k, 70k oder 130k Personen. Das einzige was man ableiten kann ist, dass jeder Final im Grunde genommen nur eine vernachlässigbar kleine Gruppe anspricht.

    Zudem wäre Genf Biel ziemlich nahe bei ZSC Zug.

    Ich bleibe dabei, nur weil Colin dieser Final nicht interessierte ist es nicht so, dass die Hockeyschweiz bei ZSC Zug in einer komplett anderen Euphorie gewesen wäre.

    Als ob Zug gegen ZSC die Hockeyschweiz elektrisieren würde.

    Den zweiten emotionalen Teil lass ich Dir gerne.

    Zum ersten Teil formuliere ich es mal so: Die letzen paar Qualifikationen und Playoffs spielte der Z kaum je so wie es sich die am TV oder in der Hall zuschauenden Personen erwartet und gewünscht hätten. Spielerisch blieb man weit unter den Erwartungen. Resultatmässig weitgehend auch.

    Das ist in Ambri und Rappi anders.

    Das ist schon krass.


    Nur drei Vereine mit Gewinnen

    Die von der Liga veröffentlichten Zahlen (gerundet auf 1000 Franken) der Super-League-Clubs im Jahr 2022.

    VereinGewinn/Verlust
    Young Boys6'663'000
    Lugano4'019'000
    St. Gallen1'629'000
    Zürich−113'000
    Basel−1'155'000
    Luzern−3'224'000
    Servette−3'405'000
    Sion−8'496'000
    GC−14'103'000

    Da muss ich auch als GC Sympathisant sagen, Hut ab vor dem FCZ. Und Schade über das Missmanagement von GC. Fast gleich viel Verlust wie der Rest zusammen…

    Habe auch die ersten 4 Spiele geschaut. Wer Bin tendenziell für Senf, aber eigentlich egal.

    Die Spiele waren unterhaltsam und spannend. Und hey, unendliche Weiten besser als jedes Spiel des ZSC. Selbst wenn man den Zusatz Booster eines Finals abzieht. Wir kamen leider nie annähernd auf dieses Level.

    Geldwaschen... reine Polemik.

    Das sind komplexe Deals mit anderen Clubs und Spielerberatern. In der Hoffnung unter dem Strich ein Plus zu machen. Dürfte hier wohl nicht geklappt haben, also zieht man sich wieder zurück. 35 Mio. Verlust (minus uns unbekannte vielleicht dennoch anderswo generierten Gewinne) bezahlen die doch aus der Portokasse.

    Wobei Mirko schon nicht Unrecht hat.

    Die Qualifikation ist seit Jahren wenig Freude und Unterhaltung sondern vor allem (um es etwas zurückhaltender zu sagen) ein gemurkse. Wir sind gut genug, dass wir irgendwo oben landen. Aber die Abende in denen wir Zug nach 0:4 Rückstand noch 7:4 schlagen (oder so) sind erstens lange her und zweitens in den letzten Jahren nicht mehr vorhanden. Meist biederes rumgemurkse das nicht dem entspricht, was die Vereinsleitung mit diesen Transfers zu versprechen versucht.

    Dass gute Spieler bei uns nicht besser werden sondern schlechter... nicht so abwegig.