Beiträge von theshadow72

    bei omikron gibts keinen geschmacksverlust mehr, ist bereits geschichte…


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    Gehst wohl zum Lachen in den Keller. Zudem konnte man seinen Post so verstehen, dass er sich auf einiges frühere Zeiten bezog... aber wems gefällt. ;)

    Die Frage ist natürlich, ob es noch was zwischen A und B gibt. Denn Spieler wie unsere A Ausländer würden sich ja kaum für den Hauptjob bei GCK anstellen lassen... Trotz theoretischer (wahrscheinlicher) Aussicht auf Spiele bei uns. Aber natürlich wäre er opimaler, wenn der GCK Ausländer-Nachzug besser wäre.

    Wenn Watson über ein Thema schreibt, bevor es der Club macht, dann kann man nicht mehr agieren, sondern nur reagieren. Es sei denn, man kommuniziert bewusst nicht, wie von Colin beschrieben.

    Allenfalls morgen vor dem Game?

    Wenn dann nichts kommt, dann deute ich das eher so, dass Grönborg nun extrem auf dem Schleudersitz ist. Stimmen die Resultate nicht, dann ist er noch mehr unter Druck.

    Oder anhand der Omikron Situation wartet man lieber ab. Ist ja unsere Stärke…

    Ich würde eher von beobachten sprechen. Wir beobachten ganz genau wie es weitergeht. ;)

    Ungeachtet dessen bin ich (auch) der Ansicht, dass wir uns unnötig in eine schwache Position gebracht haben. Grönborg hat den Lohn auf sicher und wir einen Trainer der das Team die letzten Jahre nicht wirklich weitergebracht hat. Je nach dem wie sich das nun entwickelt kostet eine Entlassung enorm viel. "Augen zu und durch" kann es aber auch nicht sein.

    So oder anders bin ich sehr auf den Auftritt morgen gespannt, gerade weil es ein Sonntagsspiel am 2. Januar ist, da kann man auch mal ein Zeichen setzen...

    U-20 WM, NL, Bundesliga, Spanien.... das ist aktuell nicht vergleichbar mit Delta. Das wird für Sportveranstaltungen nochmals eine harte Zeit. Aber kein Vergleich für das Spitalpersonal. Und sorry, falls das zu sehr Corona war.

    So oder anders hoffe ich, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann, irgendwie.

    Der Weltmeister USA also auf Eis gelegt. Bei der Kürze des Turniers dürfte dies bereits das Ende sein. Denke hier folgen noch andere Teams und das Ganze wird man abbrechen müssen.

    Das mit den weiteren Teams dauerte nicht lange:

    IIHF-News: Auch Tschechien ist an der U20-WM in Quarantäne - Finnland gewinnt Forfait, Schieds-/Linienrichter müssen neu mit Maske aufs Eis. Bessere News: Es wird ein neuer Gastgeber gesucht, um die U18-Frauen-WM im Juni nachzuholen.

    hockeyfans.ch:

    Mehrere Spieler des EHC Winterthur und des EHC Olten wurden positiv auf Covid-19 getestet. Bei beiden Teams weisen weitere Spieler Krankheitssymptome auf, die Testresultate sind noch ausstehend und werden erst am Dienstag erwartet.

    Da wird (auch in der der NL) noch einiges passieren...

    Bei aller Liebe. Sollte Grönborg tatsächlich Sibiren dem ZSC vorziehen, dann würde ich lieber früher als später die Reissleine ziehen. Dann kann es für SL nur noch darum gehen, den Nachfolger einzutüten und die Sache mit Grönborg sobald dies der Fall ist zu beenden.

    Hallo allerseits. Nach jahrelangem Mitlesen habe ich mich nun angemeldet. Hier mein erster Beitrag, ein Artikel aus dem Tagi:

    Es wäre ein fatales Signal der ZSC Lions

    Die Zürcher finden nicht aus ihrem Tief, trotzdem ist eine Entlassung von Trainer Rikard Grönborg nicht die Lösung. Er sollte die Chance erhalten, die Saison zu retten.

    Es ist wieder so weit. Weihnachten steht vor der Tür – und der Trainer der ZSC Lions auf der Kippe. Vermutlich rettet Rikard Grönborg aktuell nur sein hoch dotierter Vertrag, der noch bis 2023 gültig ist, sofern der Schwede nicht bis Ende Jahr seine Ausstiegsklausel zieht. Was tollkühn wäre von Grönborg, dessen Aktien auf dem Trainermarkt wohl schon höher gehandelt wurden.

    Klar ist: Die Leistungen des Teams, das zuletzt dreimal verlor, dabei in Genf (1:3) und Lausanne (2:5) sogar chancenlos war, stellen Grönborg kein gutes Zeugnis aus. Die ZSC Lions wirken wie eine Ansammlung versierter Einzelspieler, die manchmal Lust haben, manchmal nicht und die nicht als Kollektiv funktionieren. Als Team fehlt ihnen jegliche Ausstrahlung und scheinbar auch ein klares Konzept. Sie sind, trotz ihres immensen spielerischen Potenzials, sehr berechenbar. Zudem leicht aus der Bahn zu werfen und zu frustrieren. Kein Team blieb in denersten drei Saisonmonaten so weit unter den Möglichkeiten wie sie.

    Trotzdem wäre es falsch, jetzt zur Standardmassnahme zu greifen und Grönborg zu entlassen. Wieso? Weil es ein fatales Signal wäre, die Spieler wie üblich aus der Verantwortung zu entlassen. Sonst geht es immer so weiter. Die jüngere Vergangenheit der ZSC Lions war, abgesehen vom Playoff-Titelsturm 2018 und von der Qualifikation 2019/20, eines Spitzenclubs nicht würdig. Und den Anspruch, ein solcher zu sein, haben sie. Zuletzt belegten sie die Ränge 7, 9, 1 und 5.

    Jetzt ist es zuallererst einmal am Team, zu zeigen, was in ihm steckt. Dass es zusammenwachsen kann. Dass jeder erkennt, dass er für das Logo auf der Brust spielt und nicht für den Namen auf dem Rücken. Man vernimmt, die Atmosphäre in der Kabine sei gut. Das ist schön zu hören. Aber nun gilt es, intern wieder eine Leistungskultur zu etablieren. Es dürfen auch einmal harte Worte fallen. Profi-Eishockey ist kein Streichelzoo.

    Klartext reden darf auch Grönborg. Natürlich ist nun auch er gefordert. Der 53-Jährige coacht aktuell wie ein Trainer, der etwas zu verlieren hat. Wie einer, der sich zu viele Gedanken macht über seine Zukunft. Sein Masterplan war, sich in Zürich fitzumachen für die NHL. Der droht nun zu scheitern. Mit ängstlichem Coaching bringt Grönborg seine Karriere ganz bestimmt nicht wieder auf Kurs.

    Der zweifache Weltmeistertrainer versteht gewiss viel von Eishockey. Und seine erste ZSC-Saison (2019/20), als die Spieler nach dem Verpassen des Playoff offene Ohren hatten für seine Ideen, war ein Erfolg mit Rang 1 in der Qualifikation. Die Corona-Pandemie brachte die Zürcher damals um die Chance, ihre Fortschritte auch im Playoff zu zeigen. Doch die letzten eineinhalb Jahre haben die ZSC Lions auf der ganzen Linie enttäuscht. Und auch Grönborg wirkte zusehends ratloser.

    Nach ihrer Transferoffensive von vielen als erster Titelanwärter gehandelt, stehen die Zürcher aktuell auf Platz 6, der gerade noch zur direkten Playoff-Qualifikation reicht. Doch hinter ihnen lauern Lugano und Lausanne, die beide Aufwärtstendenz haben. Eine solche ist bei den ZSC Lions beim besten Willen nicht zu erkennen. Sie begehen immer wieder die gleichen Fehler. Genau da muss Grönborg ansetzen. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, soll Konsequenzen spüren.

    Wie in Genf einen wie Chris Baltisberger zu bestrafen, der nach seiner Verletzungspause noch um seine Form ringt, ist ein schwaches Zeichen. Wie wäre es, einmal Topskorer Denis Malgin draussen zu lassen, wenn er fatale Puckverluste produziert? Oder Maxim Noreau, der Fehler an Fehler reiht? Es geht nicht um die Namen, sondern darum, dass Grönborg dem Team endlich die Ernsthaftigkeit der Lage vermitteln kann. Und das gelingt offenbar nur, wenn auch die Stars spüren, dass er es ernst meint.

    Dass es manchmal nur wenig braucht, um eine Saison in eine andere Richtung zu lenken, zeigt die ZSC-Historie. Harold Kreis trennte im Oktober 2007 eine Derbyniederlage von der Entlassung, dann wurde er noch Meister. Auch der Job von Bob Hartley hing 2011 an einem seidenen Faden, ehe am 23. Dezember in Genf mit einem 4:3 nach Penaltys der Befreiungsschlag gelang. Captain Mathias Seger traf damals in doppelter Unterzahl zum 3:3. Vier Monate später stemmte er den Pokal.

    Was Kreis und Hartley eint: Sie beide verliessen die ZSC Lions nach dem Titel. Wie Kent Ruhnke (2000) und Hans Kossmann (2018) ebenfalls. Auch bei Grönborg ist abzusehen, dass es für ihn über diese Saison hinaus keine Zukunft in Zürich gibt. Die Begeisterung über ihn hat sich intern merklich abgekühlt. Er ist nicht der Ausbildner, als der er sich verkauft hatte. Und Junge einzubauen, muss bei der grössten Nachwuchsorganisation Europas der Anspruch sein. Zudem mögen seine Konzepte der Selbstverantwortung in Coaching-Seminaren gut klingen, in Zürich funktionieren sie aber offenbar nicht recht.

    Aber Grönborg soll die Chance erhalten, diese bisher so enttäuschende Saison noch zu retten. Sollte er sogar noch Meister werden, könnte er sich so für die NHL empfehlen. Dann würde man sich im Sommer wohl in «gegenseitigem Einvernehmen» trennen. Und falls bei den ZSC Lions in den nächsten Wochen keine Besserung eintritt, können sie Grönborg immer noch in der Olympiapause im Februar feuern. Danach wären noch neun Spiele zu spielen, ehe das Playoff (oder das Pre-Playoff) beginnt.