Beiträge von Ouimet

    «Ein Champions-League-Sieg wäre ein Ausrufezeichen, ein wichtiges Signal für das Schweizer Eishockey», sagt Tangnes.

    Zeigt auch dass man nicht nur zum Plausch und als Saisonvorbereitung in der CHL mitmacht. Plus von hohem Selbstvertrauen.

    Aus der NZZ am Sonntag.

    Champion mit Luxusproblemen
    Nach zwei Meistertiteln in Folge kennt der EV Zug keine sportlichen Sorgen mehr. Der Klub ist so populär geworden, dass er an Kapazitätsgrenzen stösst. Von Nicola Berger

    Vor zehn Jahren hat der EV Zug sein Leitbild definiert. Oft genug ist das eine Nabelschau für unterbeschäftigte Funktionäre, aber der EVZ schrieb damals unter anderem: «Mit ambitionierten Spitzensportlern und dem eigenen Nachwuchs als Basis streben wir den nächsten Titel an.» 2021 war der Klub am Ziel, er wurde mit einem Team Meister, welches knapp zur Hälfte aus Akteuren aus der eigenen Nachwuchsabteilung bestand. 2022 doppelte der EVZ nach, er ist derzeit das Mass aller Dinge im Schweizer Eishockey.

    Was ihn von einer Vielzahl der Konkurrenten abhebt, ist das langfristige, ganzheitliche Denken. Fast alle National-League-Klubs sind in ihrem Handeln im Hier und Jetzt gefangen, ihre Entscheidungsträger müssen Brandherde löschen, Krisen bewältigen, Trainer stützen. In Zug hat man sich seit der Übernahme des Klubs durch den Präsidenten Hans-Peter Strebel von 2015 von solch trivialen Sorgen lösen können. Es hilft, dass Strebel Milliardär ist und mit knapp 120 Millionen Franken aus seinem Privatvermögen das Athletikzentrum OYM in Cham gesponsert hat. Aber vor allem hat sich der Verein unter seiner Ägide im Wesen und Wirken einer fundamentalen Transformation unterzogen. Es gibt für alles einen Plan und Antworten. Die strukturierte Arbeitsweise hat auch das Team verinnerlicht: Es ist heute fast unmöglich, das Zuger Kollektiv aus dem Konzept zu bringen. Für die Gegnerschaft hat das etwas Desillusionierendes.

    Der EVZ arbeitet so erfolgreich, dass die Popularität zu einem Problem geworden ist. Das Heimstadion Bossard-Arena platzt aus allen Nähten, der Klub arbeitet derzeit an einem Ausbauprojekt, welches die Kapazität von 7200 auf 9000 Plätze erhöhen soll. Es sind Zahlen, die sich der Verein vor nicht allzu langer Zeit nicht hätte träumen lassen. 2009/10, in der letzten Saison im Herti-Stadion, lag der Schnitt bei 4316 Zuschauern, es war der dritttiefste der Liga. Heute muss der EVZ Besucher und Sponsoren abweisen. Der CEO Patrick Lengwiler sagt: «Es ist ein Luxusproblem. Aber es ist ein Problem. Wenn die Leute lange keine Möglichkeit haben, an ein Ticket zu kommen, versuchen sie es irgendwann gar nicht mehr. Das ist gefährlich für uns.» Die Stadionerweiterung würde Abhilfe schaffen. Und Lengwiler sieht auch keine Gefahr, dass die Arena in sportlich düstereren Tagen überdimensioniert wirken könnte. Er sagt: «Die Stadt Zug wächst kontinuierlich, der Kanton ebenfalls. Da mache ich mir keine Sorgen.»

    Der Plan mit der Frauenequipe

    Der Ausbau ist das nächste grosse Projekt, aber es gibt auch andere Dinge, denen sich der CEO zuwendet, nun, da mit dem Cup-Sieg von 2020 und den Meistertiteln Nummer zwei und drei der Klubgeschichte sportlich alle Ziele erreicht worden sind. Ein dominierendes Thema ist die Gründung einer Frauensektion. 2007 hatte der Klub sein Team zurückgezogen, nun ist der Plan, das Fraueneishockey umfassend zu fördern; Schirmherrin wäre die Nationalspielerin Lara Stalder, die auf die Saison 2023/24 hin aus Schweden nach Zug wechseln würde. Die Bedingung: Der EVZ fordert ab dann einen fixen Platz in der höchsten Spielklasse.

    Im Verband laufen seit Monaten Abklärungen dazu, ob und wie das möglich ist, ein Entscheid wird für Oktober erwartet. Die Women’s League umfasst derzeit nur sieben Teams, darunter zum Beispiel Thun, sie bewegt sich medial und punkto Publikumsinteresse unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Lengwiler sagt: «Es wird ein langer Prozess sein, bis Fraueneishockey etabliert ist. Aber wir haben auch eine gesellschaftliche Verantwortung und sind bereit, diese Investitionen zu tätigen.»

    Lengwiler, einst Nachwuchsgoalie und dann Sportchef im EVZ, kann sich auch darum solchen Themen widmen, weil der Verein sportlich ein sorgenfreies Dasein geniesst. Mit dem Norweger Dan Tangnes beschäftigt Zug den vermutlich fähigsten Coach ausserhalb der NHL, gerade ist er zu «Europas Trainer des Jahres» ernannt worden. Tangnes, 43, steht bis 2024 unter Vertrag, aber er weckt schon jetzt Begehrlichkeiten. Im Sommer gab es erste Kontaktaufnahmen aus Nordamerika, der exzellente Kommunikator hat gute Chancen, irgendwann in der NHL zu landen. Es wäre nichts mehr als der logische nächste Schritt, in der Schweiz hat er nichts mehr zu beweisen, und ein Engagement in der KHL ist aus offensichtlichen Gründen ausgeschlossen.

    Tangnes sagt gewissenhaft, er beschäftige sich nicht mit seiner Zukunft, schon gar nicht jetzt, sein Fokus liege auf dem EVZ. Und das dürfte nicht einmal geflunkert sein: Dem Trainer bietet sich die Chance, sich in Zug, in der Schweiz quasi unsterblich zu machen. Seit den vier Titeln des EHC Kloten zwischen 1993 und 1996 hat kein Klub mehr als zwei Meisterschaften aneinanderreihen können. In Ligen, in denen zumindest entfernt so etwas wie finanzielle Parität existiert, sind Dynastien kaum zu erschaffen.

    Der süsse Triumph von 2022

    Wenn man Tangnes nach einem Sättigungsgefühl in seinen Reihen fragt, einer Art Meisterblues, wirkt er erstaunt und sagt: «Es ist ja nicht so, dass wir es hassen, einen Titel zu holen. Im Gegenteil: Ich denke, alle haben es ziemlich genossen. Wer es einmal geschafft hat, will dieses Gefühl zurück. Daran arbeiten wir jetzt.» Er verhehlt nicht, dass der Titel von 2022 noch ein bisschen süsser geschmeckt hat als jener von 2021. Zum einen, weil Zug als erstes Team der Geschichte im Play-off-Final einen 0:3-Rückstand drehte, gegen den Rivalen ZSC Lions. Und zum anderen, weil das Play-off 2021 verkürzt und ohne Fans hatte stattfinden müssen.

    In der am Mittwoch gestarteten Saison ist der EVZ schon wieder der Favorit, er wirkt wie ein Team ohne Schwächen. Er will auch in der Champions Hockey League für Furore sorgen, einem Wettbewerb, in dem sämtliche Schweizer Teams bisher beständig enttäuscht haben. «Ein Champions-League-Sieg wäre ein Ausrufezeichen, ein wichtiges Signal für das Schweizer Eishockey», sagt Tangnes. Bei allen Zukunftsvisionen und Luxusproblemen gibt es sie im EVZ schon noch: die unmittelbaren Herausforderungen und Träume.

    Das Problem sind Klötis wie Hollenstein und Bodenmann, die sich ihren Hockeykarriere-Lebensabend in Zürich finanzieren lassen, nicht der Trainer. Mit Hollenstein kein Titel :oldie:

    🤣🤣 wir holten mit ganz ganz vielen Klötis Titel… Flüeler, Bärtschi, Wick, Blindenbacher…

    Wenn die Mannschaft muss kann sie ja und du musst halt die 52 Qualispiele iwie ein wenig Emotional an dir vorbeigehen lassen.

    Genau DAS ist der springende Punkt. Deshalb hat es an einem Dienstag gegen Langnau, Lausanne auch jeweils kaum 5000 anwesende Nasen im Hasta. Die Mannschaft weiss wann es darauf ankommt und die Zuschauer auch.

    Oder die Reisen subventionieren und damit auch jüngere Leute anziehen. In Lagnau waren es ca. 100 Nasen. Davon 1 Car Hardcore und alte bekannte die immer gehen. Der offizielle ZSC hat schon gar nicht versucht einen Car auf die Beine zu stellen. Zudem sind die Preise für jüngere Leute da viel zu hoch.

    Jetzt haben wir die teuerste Mannschaft aller Zeiten, das beste Stadion in Europa, endlich eine coole Fanbar etc. und haben vor lauter lockeren Schrauben Glatt vergessen uns um die Fanbase zu kümmern….und damit meine ich nicht die Lion Kids Spiele.

    Die wirklich grosse Fanbase ging mit dem alten Hallenstadion und dem 3. Rang schon vor Jahren verloren. Über die kleine Kurve im Eggen wurde ja auch hier im Forum oft gestänkert (das Taktgefühl vom Trommler, zB). Viele der heutigen Jungen fühlen sich in der Südkurve wohler als in der alten Eventarena. Wird aber mit der neuen Halle sicherlich besser und danach auch wieder mehr neue Leute anziehen die Auswärtsspiele anschauen. es ist halt im Eishockey mit den vielen Auswärtsspielen schon ein Kostenfaktor… 26 Qualiauswärtsspiele mit Car und Eintritt und Verpflegung ist man schnell bei 100 Franken, an einem Dienstag in Lugano oder Genf verpasst man dann evtl auch den letzte Zug vom HB, dazu 10 Playoffauswärtsspiele mit und 5 Champions League Auswärtsfahrten mit Flug und Hotels… würde Sagen Eishockey Hardcore Fan ist das neue Golf 😝😆

    Und noch was zum Thema Team und Fans. Es gibt ja Mannschaften, die bei anhaltenden Nicht Leistungen ihren treusten Fans dann iwann Auswärtsreisen zahlen (Bar, Extrazug etc.) Ein wenig annerkenndender Respekt eines 400‘ Franken Topverdieners. Aber selbst dazu scheint dieses Team nicht im Stande zu sein.

    Vor allem die die nach Ungarn, Polen und Schweden und an einem Dienstag nach Genf reisen könnte man schon mal ein Car Reise spendieren.

    Der EHC Kloten ist zurück in der National League – der baldige Abgang des Sportchefs könnte die happige Aufgabe erschweren

    Der aufgestiegene EHC Kloten dürfte in diesem Winter jene Nehmerqualitäten benötigen, die auch seinen Trainer Jeff Tomlinson auszeichnen. Dieser hat sich von gesundheitlichen Rückschlägen erholt.

    Jeff Tomlinson sitzt in Kloten am Bahnhof, es ist ein sonniger Augusttag. Tomlinson nippt an einem Multivitaminsaft und sagt fast vergnügt: «Ich bin immer noch da.»

    Selbstverständlich ist das nicht. Der Trainer des EHC Kloten war unmittelbar nach dem Aufstieg de facto schon verabschiedet worden; es hiess, er werde aus gesundheitlichen Gründen eine andere Rolle im Verein übernehmen. Doch der Deutschkanadier hat seinen Titel behalten. Er kann als eine Art Chefcoach nach nordamerikanischem Vorbild betrachtet werden, der auf viele Zuarbeiter und Spezialisten vertraut, am Ende aber die Entscheide fällt.

    Zur Unterstützung ein zweiter finnischer Assistenztrainer

    Tomlinson, 52 Jahre alt, mag nicht mehr in der Öffentlichkeit über seinen Gesundheitszustand reden, er wünscht sich in dieser Frage Zurückhaltung und sagt nur, dass er sich im Frühjahr nach 65 Pflichtspielen ausgelaugt gefühlt habe. Inzwischen sind seine Energiespeicher wieder voll, und Tomlinson traut sich eine weitere Saison an der Bande zu.

    Das passt zur Stehaufmentalität dieses Mannes, der vor sieben Jahren als unbekannter Trainer in die Schweiz gewechselt ist – und seither alle Erwartungen übertroffen hat. Er sagt: «Ich arbeite mehr als fünfzehn Jahre als Trainer. Der Job hat sich stark gewandelt, er wird immer anspruchsvoller und umfassender. Ich habe gewisse Einschränkungen. Aber ich erhalte vom Klub alle Unterstützung, die ich brauche. Die Konstellation jetzt ist top.» Kloten hat Tomlinson mit dem Finnen Saku Martikainen einen zweiten Assistenztrainer zur Seite gestellt. Schon vorher unterstützt wurde er von dessen Landsmann Kimmo Rintanen, einer Klubikone im EHC.

    Für Kloten ist der Verbleib Tomlinsons, der bereits in Rapperswil-Jona erfolgreich gearbeitet hat, ein Volltreffer – nachdem der EHC den schwedischen Vorgänger Per Hanberg als Fehlgriff hatte abbuchen müssen. Die Realität ist aber auch, dass selbst ein Welttrainer wie Scotty Bowman aus diesem Klotener Kollektiv keinen ernsthaften Play-off-Kandidaten zimmern könnte.

    Unter den Schweizer Spielern im Kader gab es wenig Mutationen. Der EHC hatte das Los aller Aufsteiger: Zahlreiche Verträge in der Swiss League waren so ausgestaltet, dass sie sich mit dem Aufstieg automatisch verlängerten, auch wenn ein Spieler in der National League über keinerlei sportliche Perspektive verfügte. Fabian Ganz landete in Bülach in der MyHockey League, Ramon Knellwolf im Thurgau, Jeffrey Füglister befindet sich im Probetraining beim SC Langenthal. Keiner dieser Wechsel ist für Kloten kostenneutral – das ist der Preis des Aufstiegs in diesem Land.

    Der Abgang des Sportchefs Patrik Bärtschi erschwert die Klotener Suche nach einer eigenen Nische

    Kaum jemand weiss das besser als Tomlinson, der schon Rapperswil zurück in die Beletage führte und dann mit 19 Punkten Rückstand abgeschlagen Letzter wurde, weil die Lakers sich nicht hatten verstärken können. Der Transfermarkt, das ist eine Schweizer Eigenheit, war zum Zeitpunkt des Aufstiegs längst leergefegt.

    Ganz so brutal kündigt sich die jetzige Saison für Kloten nicht an; mit den SCL Tigers und Ajoie befinden sich zwei Teams in Schlagdistanz. Am Donnerstag konnte Kloten zudem die Verpflichtung von Axel Simic vom HC Davos bekanntgeben, einem ehemaligen Juniorennationalspieler, der auf Anhieb einer der besten Schweizer Stürmer im Kader sein dürfte.

    Simic, 23, ist ein Zuzug des Sportchefs Patrik Bärtschi, der den Klub per Saisonende verlassen wird. Bärtschi war erst vor zwei Jahren auf Felix Hollenstein gefolgt, eine andere Klubikone. Zu den Gründen für seinen Abgang schweigt Bärtschi, der frühere Nationalspieler. Seine berufliche Zukunft ist offen – was auch etwas aussagt über seinen Abschied. Aus der Firma Skillz Consulting GmbH, die er unlängst mit dem Spieleragenten Sven Helfenstein gegründet hat, ist Bärtschi im Sommer ausgestiegen. Er sagt: «Es geht jetzt nicht um mich, sondern um den Klub und einen gelungenen Saisonstart.»

    Bis Ende April ist Bärtschi aber noch da. Er agiert als Puffer zwischen der Kabine und dem Verwaltungsrat. Und er steht vor kniffligen Monaten. Der EHC definiert sich als Ausbildungsverein, aber in dieser Rolle sehen sich je nachdem auch Klubs wie Rapperswil-Jona, Genf/Servette, Ambri-Piotta, Langnau, Davos oder Biel. Eine eigene Nische muss Kloten erst noch finden.

    Im Herbst sollen zwei weitere Grossaktionäre einsteigen

    Der Klubpräsident Mike Schälchli sagt, es gehe darum, den Klub nach vier Jahren Abstinenz wieder in der National League zu etablieren. Für den Herbst ist eine Aktienaufstockung geplant. Schälchli spricht vom Einstieg von zwei Grossaktionären. «Das Aktionariat soll auf mehr Schultern verteilt werden.» Sportlich erwartet Schälchli kleine Schritte, er sagt: «Wir haben nicht die finanziellen Ressourcen der grossen Teams. Wir müssen uns erst einmal behaupten.» Acht Jahre nach der letzten Finalqualifikation – damals unterlag Kloten mit 0:4 Siegen den ZSC Lions – ist das die neue Wirklichkeit.

    Das Budget wurde deutlich angehoben, allein die zusätzlichen TV- und Marketingeinnahmen betragen 3,95 Millionen Franken. Dazu kommen erhöhte Einnahmen aus dem Ticketing und dem Catering. Die Mittel haben es Kloten ermöglicht, hochkarätige Ausländer zu verpflichten. Da ist der finnische Torhüter Juha Metsola, der beste Referenzen aus der KHL mitbringt. Der Center Miro Aaltonen gehörte im Februar zur Equipe, die für Finnland Olympiagold holte. Und Lucas Ekestahl Jonsson war 2021/22 einer der produktivsten Defensivspieler der schwedischen Liga.

    Auf den Ausländern lastet viel Verantwortung, sie werden ein enormes Pensum leisten müssen, wenn Kloten konkurrenzfähig auftreten will. Aus ihrem Kreis schon länger im Klub ist einzig der Kanadier Éric Faille. Auch hier hat die Erfahrung Tomlinsons eine Rolle gespielt: 2018 bei den Lakers durften aus Loyalität beide Ausländer der Aufstiegssaison zunächst bleiben, obwohl schnell klar war, dass sie auf dem höheren Niveau überfordert sind. Da wurde ein Fehler begangen, den Kloten nun vermieden hat.

    Mit Jonathan Ang steht zwar ein zweiter Angreifer im Kader, der in letzter Zeit nur in der Swiss League beschäftigt war, er kam vom HC Thurgau. Doch der Kanadier hat den Speed, um auch in der National League zu bestehen.

    Das Ziel von 4000 verkauften Saisonabonnements hat der Klub noch nicht erreicht

    Die Gewissheit, dass eine schwierige Saison bevorsteht, scheint sich auch beim Anhang verbreitet zu haben: Das Ziel von 4000 verkauften Saisonabonnements hat der Klub vor dem Saisonstart vom Sonntag gegen Rapperswil-Jona noch nicht erreicht. In der Swiss League, wo Siege die Norm waren, besuchten in der letzten Saison durchschnittlich 4170 Menschen die Heimspiele; Kloten war mit Abstand der Zuschauerkrösus.

    Der Coach Tomlinson erwartet eine «anspruchsvolle Saison». Aber er sagt auch: «Wir werden unsere Punkte schon machen.» Der Ligaerhalt ist das Ziel. Gewiss wäre es dem Wohlbefinden Tomlinsons zuträglich, würde dies stressfrei erreicht.


    Spiele wie das in Rappi über die letzten paar Jahre sind der Grund weshalb der Saisonkartenverkauf eben nicht läuft wie gewünscht. Es gibt zwar beim Z relativ viele Hardcore Fans (wir hier!) aber den Rest müsste man mit Leistung über Jahre (!) überzeugen. Sonst bleiben sie TV Konsumenten & Playoff Touristen.

    2 Katastrophen Spiele in Rappi und Katowice innerhalb von 2 Wochen…

    Deshalb verstehe ich jeden Play off Tourist. Dann ist es im Unterschied zur Quali schon fast eine andere Sportart… warum soll man sich das Quali geknorze antun, und mit 14 Teams werden die Spiele auch nicht besser insbesondere gegen Ajoie, Kloten, Langnau… und zurück auf die 12er Liga wird man so schnell nicht mehr kommen. Noch 51 Spiele bis Saisonbeginn…

    Die Steuerflüchtlinge mit Nord Stream und Glencore als Sponsoren haben ein finanzielles Problem 🤣🤣🤣🤣

    Wir haben ein riesiges Problem» – dem Stadionbetreiber des EV Zug droht wegen explodierender Strompreise der Konkurs

    Weil die Stromrechnung im kommenden Jahr voraussichtlich zehnmal höher ausfällt als bisher, ist der Weiterbetrieb des Eishockeystadions in Zug gefährdet. Der Schweizer Meister muss mit Zusatzkosten in Millionenhöhe rechnen.

    Diese Woche startet die Schweizer Eishockey-Meisterschaft. Die Vorfreude ist gross. Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine können sich einige Klubs der National League hochkarätige ausländische Spieler aus der russischen KHL leisten, die auf keinen Fall länger in Putins Paria-Staat bleiben wollen. So auch der Schweizer Meister: Der EV Zug hat auf die neue Saison hin gleich zwei Spieler aus der russischen Liga verpflichtet.

    Der Krieg in der Ukraine hat für den Zentralschweizer Klub allerdings auch äusserst unangenehme Konsequenzen, wie Recherchen der NZZ ergeben. So drohen im eigenen Stadion, der Bossard-Arena, schon bald die Lichter auszugehen. Und das nicht, weil der Strom fehlt, sondern weil er so teuer ist: Schon im Januar könnte die Kunsteisbahn Zug AG, die das Stadion betreibt, nicht mehr in der Lage sein, die Stromrechnungen zu bezahlen, sofern nicht die Stadt oder der Kanton Zug mit einer Finanzspritze einspringt.

    «Wir haben ein riesiges Problem mit dem Strom», sagt Daniel Wiederkehr, Geschäftsleiter der Bossard-Arena. Der Grund: Ende Jahr läuft der zurzeit geltende Dreijahresvertrag aus. Danach, so befürchtet der Stadionbetreiber, muss er zehnmal mehr für den Strom bezahlen als heute.

    Kunsteisbahnen sind Stromfresser. Allein die Bossard-Arena verbraucht im Jahr 2,5 Gigawattstunden (GWh) Strom, was etwa dem Stromkonsum von rund 600 Haushalten entspricht. Weitere 0,6 GWh fallen für das Trainingszentrum und die Curling-Halle an.

    Stromkosten fallen zehnmal höher aus

    Bisher belief sich die Stromrechnung für diese Eisbahnen auf 400 000 Franken im Jahr. Bei den gegenwärtigen Preisen müsste die Kunsteisbahn Zug AG dafür ab Anfang Jahr vier Millionen Franken bezahlen. Kosten in dieser Höhe kann das Unternehmen jedoch nicht stemmen: «Bei diesem Preisniveau ist die Existenz unserer Firma bedroht», sagt Wiederkehr.


    Was hat man in der Vorbereitung seit Juni eigentlich gemacht? Zuerst die Niederlage in Polen und jetzt dieser Saisonstart… aber mal abgesehen von diesem Forum und den Hardcore Fans ist es allen egal sofern sie es in das Halbfinal schaffen und dann ist wieder alles vergessen.